Vera Russwurm Der Ameisenhaufen

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Inhaltsangabe zu „Der Ameisenhaufen“ von Vera Russwurm

Der rasante Roman von Vera Russwurm lässt hinter die Kulissen des Showbusiness blicken. Ein Geldkoffer wird aus dem Chefbüro der großen österreichischen Produktionsfirma "MasterTV-Österreich" gestohlen. Somit fehlt eine Million Euro im Budget der brandneuen Sendung "Ameisenhaufen". Das Management trifft eine höchst ungewöhnliche Sparmaßnahme: Aus verschiedenen Abteilungen wird jeweils ein Mitarbeiter bestimmt, der sich im "Ameisenhaufen" behaupten muss. Der Clou: Diejenigen, die diese demütigenden Spiele erfunden haben, müssen sie nun selber spielen. Der "Ameisenhaufen", das sind fünfzig Fünfjährige – gnadenlos und unberechenbar. Mittendrin ist Jonas – ein junger, hochtalentierter Cutter, der mit seinem Leben nicht zurechtkommt. Neben ihm buhlen der altruistische Aufnahmeleiter Sami, die intrigante Redaktionsleiterin Maria, der liebeshungrige Showmaster Will Wilson und der bildschöne Praktikant Fabo um den Hauptpreis: eine frische Million. Vera Russwurm erzählt in ihrem Gesellschaftsroman von Liebschaften, Intrigen und Glücksrittern, die in der Welt des Fernsehens ihren Träumen hinterherjagen.

Verblüffend, innovativ, schonungslos ehrlich

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Hinter den Kullissen

— QPetz
QPetz

Wuseliger Haufen im Showbiz

— Lindenblomster
Lindenblomster

Das Buch gibt einen guten Einblick in die Medienwelt, vielleicht überzeichnet, wahrscheinlich oft ehrlich. Auf alle Fälle amüsant.

— vk_tairen
vk_tairen

Hinter den Kulissen im Fernsehen

— Lotta22
Lotta22

Wie manche TV-Show: schon unterhaltsam, aber auch ein bisschen oberflächlich...

— Lovely_Lila
Lovely_Lila

witzig

— lesefix213
lesefix213

Oberflächliche Unterhaltung und Insider-Einblicke in die Welt des TV-Business.

— Fiordilatte
Fiordilatte

Kurzweilige Unterhaltung!

— Janosch79
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— SanneL
SanneL

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  • Die etwas andere Fernseh-Show

    Der Ameisenhaufen
    Lessayr

    Lessayr

    21. March 2017 um 10:07

    Das Buch "Ameisenhaufen" von Vera Russwurm erschien im Oktober 2016 im Amalthea Verlag.Optisch sieht das Buch gut aus. Der Titel passt zum Inhalt des Buches, das Cover ist Geschmackssache.Die Autorin zeigt uns die Welt hinter den Kulissen von einer Fernseh-Show, wie das alles abläuft und was auch alles schief gehen kann. So wie hier, wo ist der Koffer mit der Million geblieben? Wer hat den Koffer gestohlen? Und dann müssen plötzlich Sparmaßnahmen ergriffen werden und die Angestellten in die Show und müssen sich gegenüber den Kindern erweisen. Eine Masche von dem Produzent? Was steckt dahinter?Am Anfang wird man mit allen diesen Tatsachen konfrontiert und die Lösungen im Laufe erst aufgeklärt. Die teils sehr unerwartet gewesen sind.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Es liest sich flüssig und man wird immer unterhalten. Teils hat mir aber ein wenig die Spannung gefehlt.Insgesamt ist es aber in sich eine sehr gelungene Geschichte die lesenswert ist.

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  • Verblüffend, innovativ, schonungslos ehrlich

    Der Ameisenhaufen
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    16. March 2017 um 17:34

    "Der Ameisenhaufen" von Vera Russwurm ist ein Roman der komplett eigenen Sorte. Solch einen Roman habe ich noch niemals in die Hände bekommen. Da stecken nicht nur diverse Familienprobleme von den unzähligen gut durchstrukturierten Charakteren drin, sondern finden diese entweder endlich einen Ruhepol oder versinken in Intrigen und Betrug. Ich bin verblüfft und konnte das Buch kaum angefangen, nicht mehr aus den Händen lassen. Ein Wunder, dass ich dieses Buch gewonnen habe, denn eigentlich hätte es mich in einem Regal eher weniger interessiert, wie es hinter den Kulissen von Fernsehprogrammen zugeht, aber dann hätte ich solch ein interessantes, innovatives Meisterwerk wirklich sehr vermisst.

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  • Reality TV-Show Wahnsinn als Krimisatire

    Der Ameisenhaufen
    awogfli

    awogfli

    29. December 2016 um 04:07

    Eines gleich vorweg: Die Geschichte, die uns die Autorin erzählt, ist großartig und strotzt nur so vor guten Ideen. Vera Russwurm beleuchtet augenzwinkernd aber auch sehr realistisch den alltäglichen Wahnsinn in einer Reality-TV-Casting Show (oder wie man das Ding heute so nennt) sowohl vor als auch hinter den Kulissen.Dem präpotenten Produktionschef der Firma MasterTV-Österreich wird der nicht versicherte Preisgeld-Koffer mit einer Million Euro für die nächste Knüller-Show Ameisenhaufen aus dem Büro gestohlen. Fortan herrscht Chaos am Set, denn erstens müssen infolge des Verbrechens und der damit einhergehenden Sparmaßnahmen Mitarbeiter anstatt der gecasteten Showteilnehmer vor der Kamera im Kampf um den Millionenpreis einspringen, und zweitens kämpft ausgelöst durch die polizeilichen Ermittlungen nahezu jeder gegen jeden in dieser professionellen Schlangengrube. Alleine die Show-Idee ist schon atemberaubend innovativ: Besonders renitente Kindergartengruppen sollen geführt von den Kandidaten spielerisch diverse Aufgaben lösen. Am Ende der Show stimmen die unberechenbaren, bösartigen und gleichzeitig niedlichen, gnadenlosen Kids darüber ab, ob sie Kindergartenonkel bzw. –tante auch wirklich behalten möchten. Während die Hauptprotagonisten – je ein Vertreter aus den einzelnen Abteilungen des Senders – vor der Kamera verbissen um die Gunst der Kinder, des Publikums und den Gewinn der Show kämpfen, geht hinter den Kulissen durch diverse Liebschaften, Intrigen, Komplikationen und durch die Aufklärung dieses und anderer Verbrechen auch die Post ab. Bei der Lösung des Falles, die mich im Übrigen wie bei einem guten Krimi dann doch etwas überrascht hat, blieb mir fast die Spucke weg, denn die für mich finale Aussage ist nahezu das Beste an diesem Roman: STORYTELLING ist alles in dieser surrealen Fernseh-Welt.Abgesehen vom begeisternden Inhalt muss ich jedoch mit Bedauern dieser Geschichte eine komplett abgehalfterte Sprache konstatieren. Ich bin ja keine Freundin von extremen Schachtelsätzen, aber wenn mir teilweise Hauptsätze mit nur 6-8 Wörtern im Batchverfahren aneinandergereiht serviert werden, dann ist das für mich schlicht und ergreifend zu viel an einfacher bzw. primitiver Sprachkonstruktion. Stilistisch gesehen sollten auch an den Haaren (Füßen ;-) herbeigezogene Analogien und völlig unnötige Wortwiederholungen unbedingt nochmals überarbeitet werden. Das wesentliche Problem im Roman ist, dass nicht nur die direkte Rede derart niveaulos ist, was ja durchaus der authentischen Situation der Medienproduktionsfirma geschuldet sein könnte, sondern auch die Hintergrundbeschreibungen. So im Charlotte Roche Stil eben, bei dem man wie Frau Oberlehrer einfach gleich den Rotstift zücken und die Schularbeit verbessern möchte.    „Eine mächtige Frau, doch ihr Fuß ist verstaucht, ihre Karriere ebenso.“    „Der Geldkoffer Diebstahl liegt nun schon über ein Monat zurück, doch die Ermittlungen der Polizei zu dem Geldkoffer Diebstahl bleiben weitestgehend fruchtlos.“Die Figuren haben zwar Tiefe und Hintergrundgeschichte, aber sie werden sprachlich dermaßen farblos und flach beschrieben, dass sie einfach extrem schwer im Gedächtnis haften bleiben. Das letzte Mal hatte ich dieses Gefühl, bei Morton Rhues Geschichte Die Welle, die sich wesentlich besser als Drehbuch für den grandiosen Film eignete, als als Roman. Welche Schlüsse ziehe ich daraus? Liebe Vera Russwurm, bitte schwingen Sie sich unverzüglich in ein Casting Büro und fangen an, diesen Stoff für den Fernsehschirm oder die Kinoleinwand umzusetzen. Ich bin nahezu sicher, das wird dann wirklich großartig werden.Fazit: Für ein Erstlingswerk gar nicht mal so übel, die stilistischen Schwächen könnten durch eine(n) Co-AutorIn oder Lektorat ausgemerzt werden. Ich wäre wesentlich ungehaltener gewesen, wenn mir Frau Russwurm keine gute Geschichte zu erzählen gehabt hätte, mir dies aber sprachlich perfekt arrangiert serviert hätte. Alle, die mich ein bisschen kennen, wissen genau: Bei mir geht immer Inhalt vor Form! Wer bei der Sprache nicht so heikel ist, kann sicher Vergnügen an diesem Werk finden.

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  • Hinter den Kullissen

    Der Ameisenhaufen
    QPetz

    QPetz

    26. December 2016 um 22:31

              Inhalt (Klappentext):Ein Geldkoffer wird aus dem Chefbüro der großen österreichischen Produktionsfirma »MasterTV-Österreich« gestohlen. Somit fehlt eine Million Euro im Budget der brandneuen Sendung »Ameisenhaufen«.Das Management trifft eine höchst ungewöhnliche Sparmaßnahme: Aus verschiedenen Abteilungen wird jeweils ein Mitarbeiter bestimmt, der sich im »Ameisenhaufen« behaupten muss. Der Clou: Diejenigen, die diese demütigenden Spiele erfunden haben, müssen sie nun selber spielen. Der »Ameisenhaufen«, das sind fünfzig Fünfjährige – gnadenlos und unberechenbar.Mittendrin ist Jonas – ein junger, hochtalentierter Cutter, der mit seinem Leben nicht zurechtkommt. Neben ihm buhlen der altruistische Aufnahmeleiter Sami, die intrigante Redaktionsleiterin Maria, der liebeshungrige Showmaster Will Wilson und der bildschöne Praktikant Fabo um den Hauptpreis: eine frische Million.Mein Fazit: Das Buch lässt einen hinter die Kullissen des Showbusiness blicken. Es geht um die gleichnamige Sendung, die im österreichischen Privatfernsehen ausgestrahlt wird. Einiges wird in dem Buch total übertrieben dargestellt, was wohl den Zweck hatte, den Leser zu belustigen - so ganz ist das in meinen Augen aber nicht gelungen, denn für mich hat das eher einen unglaubwürdigen Beigeschmack.Der Schreibstil des Buches ist etwas anders - auch mir als Österreicher fällt sofort auf, dass das Buch von einer Österreicherin verfasst wurde, man merkt es einfach am Stil, gewöhnt sich aber schnell daran.         

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  • Ameisenhaufen

    Der Ameisenhaufen
    Lindenblomster

    Lindenblomster

    14. December 2016 um 13:14

    Im Buch lernen wir die Welt des Showbizz aus dem Inneren kennen. Wir sind mittendrin im Kostünfundus, bei den Cuttern und Beleuchtern. Aus jedem Breich lernen wir einige Mitarbeiter kennen. Jonas, der schon eine Tochter hat und sie gerne öfter sehen möchte. Josepha hatte eine kriminelle Jugend und jetzt auch eine Tochter. Leider ist ihr Leben immer noch sehr chaotisch. Sami ist in Astrid verliebt und sie nicht in ihn. Und alle arbeiten bei einem Sender und werden jetzt mitten dabei sein, wenn die Sendung "Der Ameisenhaufen" gedreht wird. Die Idee, dass die Produzenten einer Sendung selber mit an den Starrt müssen, hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und alle konnte ich mir mit ihren Problemen und Gefühlen gut vorstellen. Das Buch ist in kurze Kapitel aufgeteilt, die als Überschrift Ort, Zeit und Räumlichkeit angeben. Das ist mal etwas Anderes. Leider kamen die Aufzeichnungen mit den Kindern sehr kurz. Das habe ich mir lustiger vorgestellt. Dagegen haben mir die unterschiedlichen Figuren sehr gut gefallen. Alle haben so ihre Probleme, die man auch selber kennt. Insgesamt war mir das Buch aber durch die kurzen Kapitel zu ruppig. Mein Lesefluss wurde dauernd unterbrochen.

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  • TV-Klamauk

    Der Ameisenhaufen
    Gise

    Gise

    01. December 2016 um 12:57

    Der Ameisenhaufen ist eine neue TV-Show, bei der fünf Kandidaten fünfzig Fünfjährige zu bestimmten Aufgaben anleiten sollen. Kurz bevor die Show beginnt, wird der Geldkoffer mit dem Preisgeld gestohlen, so dass das Management nun Geld sparen muss: Aus jeder Abteilung wird ein Kandidat ausgewählt, der die Rolle des Erwachsenen in der Show übernehmen soll. Damit sollen nun die, die diese Spiele erfunden haben, selbst daran teilnehmen. Die fünf Kandidaten sind so gewählt, dass sie grundverschieden sind und somit bei den Zuschauern alle Altersgruppen angesprochen werden sollen.Mit diesem Buch nimmt die Autorin Vera Russwurm das TV-Geschehen auf die Schippe, indem sie Verrat, Intrigen, Erpressungen, Liebeleien und noch viele andere menschliche Regungen zwischen den Darstellern walten lässt. Beim Lesen orientiert sie sich sehr an dem Geschehen im Fernsehen, mit sehr kurzen Kapiteln und denen vorangestellt der Benennung von Örtlichkeiten und Zeit. So entsteht ein (vermeintlicher?) Einblick in das Geschehen während einer erfolgreichen Fernseh-Show. Aber da ist ja auch noch die Geschichte mit dem Geldraub, auch diese wird zu Ende geführt, und holla! nun ist letztendlich doch alles anders als gedacht.Zunächst fand ich es etwas schwierig, mich mit den agierenden Personen zurechtzufinden, denn es sind doch recht viele Teilnehmer mitsamt ihren Angehörigen, die in diesem Büchlein eine Rolle spielen. Hilfreich ist dabei der Index der Charaktere, den die Autorin auf die ersten Seiten stellt. Vieles wird überspitzt dargestellt, so dass die Geschichte sehr ironisch daherkommt und ein bisschen auch wie der TV-Klamauk, den das Buch ja darstellen möchte. Dennoch distanziert sich die Autorin, sie möchte keine echte Abbildung der Wirklichkeit darstellen, sondern hat sich von dem Geschehen einer solchen Produktionsfirma nur zu der Geschichte animieren lassen. Damit entsteht ein humorvoller TV-Klamauk, der für gute Unterhaltung sorgt (und sich sicher auch gut verfilmen lassen würde). 

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  • Medienrummel

    Der Ameisenhaufen
    vk_tairen

    vk_tairen

    22. November 2016 um 21:26

    Ein wenig ist es so, als würde man das Skript zu einer Show lesen. Kurze Einblicke in die Welten der verschiedenen Figuren, in knapper, aber präziser Sprache beschrieben - kein Geschnörkel, eher im journalistischen Stil.  Was geschieht? Bei „MasterTV Österreich“, dessen Mutterkonzern in den USA lokalisiert ist, ist eine Show geplant, die sich „Der Ameisenhaufen“ nennt. In dieser Show sollen 50 Kindergartenkinder von je einem Erwachsenen gebändigt werden, damit sie drei Aufgaben lösen können. Es gibt insgesamt 5 Teilnehmer, die nur dann ins Finale vorrücken, wenn sie wenigstens zwei Aufgaben erfolgreich schaffen und sie von den Kindern genug „Daumen nach oben“ bekommen. Am Ende, für den einen Sieger, warten 1 Millionen Euro.  Doch gleich zu beginn wird der Geldkoffer gestohlen. Alles ist in Aufruhr! Wie soll man ohne das Preisgeld die Show ausrichten? Ein enormer Medienrummel entsteht rund um den Sender, dessen Leiter, den alle nur „Herrschler“ nennen und die Show selbst.  Am Ende sollen 5 hausinterne Mitarbeiter als Kandidaten fungieren, während sie nach wie vor ihrer Arbeit dort nachgehen. Und während unter den Reihen der Mitarbeiter der Dieb gesucht wird.  In diesem Chaos begleitet man als Leser einige ausgewählte Personen, deren Privatleben sich verstricken, die ihren Ballast mit sich tragen und ganz eigene Sichtweisen und Motivationen in diese Geschichte bringen.  Die Geschichte ist schnell zu lesen. Es geht rasant voran, doch dadurch baut man vielleicht auch eine nicht allzu starke Beziehung zu den ProtagonistenInnen auf. Da es aber eher um das Mediengeschäft im Ganzen geht, seinen Verzweigungen und Machenschaften, den Intrigen und vorgetäuschten Tatsachen, dann passt der Stil und die Figuren perfekt in diese Story. 

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  • Nicht emin Fall

    Der Ameisenhaufen
    Jane1990

    Jane1990

    14. November 2016 um 13:10

    Aus dem Büro des Chefs von "MasterTV- Österreich" verschwindet das Preisgeld für die neue Show "Ameisenhaufen". Der Sender steht nun ganze 1 Millionen Euro in den Miesen und muss sich etwas einfallen lassen um die Show nicht absagen zu müssen. Also entschließt sich die Obrigkeit zu drastischen Sparmassnahmen und stellt einfach seine eigenen Leute an die Startlinie zu stellen. Ganz glücklich ist keiner der Teilnehmer, doch die Aussicht auf so viel Geld gefällt jedem. Und der eine oder andere Braucht es wirklich und meist für seine Kinder. Doch wer nun das Geld gestohlen hat bringt viele Gerüchte und Anschuldigungen zu Tage.   Um ehrlich zu sein, es ist nicht schlecht, doch nicht meins. Ich habe echt versucht mich damit anzufreunden, doch es war mir einfach zu langweilig und ich hatte echt Mühe weiter zu lesen. Sogar so stark das mit mir schon geschimpft wurde. Die Teilnehmer hat sie aber auf jeden Fall sehr gut gewählt. So verschieden wie die sind, sieht man es selten. Von jung bis alt, von selbstsüchtig bis hilfsbereit, von Sologänger bis Teamplayer. Eine sehr schöne bunte Mischung. Doch leider nicht mein Thema und bevor ich da nur andere verschrecke, sage ich lieber nichts weiter dazu. Den andere finden es sicherlich recht spannend, nur für jemanden wie mich, der bevorzug Fantasy, Thriller und jede Menge Psycho liest, ist es einfach nichts. Es wirkt da sehr fad und langatmig, obwohl es sehr schmal ist. Dies ist ein Buch was jeder für sich selbst entscheiden muss, ob es einem gefällt oder nicht.

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  • Hinter den Kulissen im Fernsehen

    Der Ameisenhaufen
    Lotta22

    Lotta22

    12. November 2016 um 11:30

    Der Ameisenhaufen ist eine neue TV-Show. Vor dem Start der Dreharbeiten wird jedoch das Preisgeld von 1 Millionen Euro gestohlen und nun sollen aus Budgetgründen Mitarbeiter der Produktionsfirma als Kandidaten antreten... Aus mehreren Perspektiven beschreibt Vera Russwurm in vielen kurzen Kapitel das Leben in einem TV-Sender. Dabei lernt man Sami, Jonas, Josepha und weitere recht schnell gut kennen. Jeder hat so eine Probleme und es kommt zu Intrigen, Liebschaften und ähnlichem.Der Schreibstil lässt sich recht gut lesen, doch hat es ziemlich lange gedauert bis es endlich zum Ameisenhaufen kam. Gleichzeitig stößt man beim Lesen immer wieder auf Formulierungen auf Österreichisch, was bei mir den Lesefluss störte. Insgesamt hat mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen, die Handlung war zu vorherbestimmt und die Charaktere entwickelten sich nicht wirklich weiter. Ich komme so auf 3 Sterne.

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  • Fernsehen von innen

    Der Ameisenhaufen
    Klassikfan

    Klassikfan

    11. November 2016 um 19:54

    " Der Ameisenhaufen " von Vera Russwurm lässt den Leser einen Blick hinter die Kulissen einer Produktionsfirma tun und ich finde , es ist der Autorin gut gelungen.Die Produktionsfirma " Master TV Östereich" will eine neue Sendung mit dem Namen Ameisenhaufen starte. Zur Präsentation dieser neuen Sendung , wird das Preisgeld von  Millionen in den Sender gefahren.........und dort gestohlen. Konsequenz ? Diese gestohlene Millionen muss bei der Produktion eingespart werden, weswegen keine gecasteten Leute in der Sendung mitspielen, sondern die eigenen Leute des Senders. Kann das gut gehen ?Teils sehr humorvoll, aber trotzdem auch mit Tiefe schildert Vera Russwurm das " Fernsehen von innen ". Die Figuren sind gut beschrieben und manche wachsen einem sofort ans Herz und die Entstehung der Sendung selbst ist schon interessant wegen der Reaktionen der einzelnen Leute. Der Schreibstil des Buches ist sehr unterhaltsam und flüssig und ich habe das Buch gerne gelesen. 

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  • 3,5* Wie manche TV-Show: unterhaltsam, aber ein bisschen oberflächlich...

    Der Ameisenhaufen
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    07. November 2016 um 16:37

    *Label: Garantiert spoilerfrei!* ~ Der Roman ist so, wie manche Sendungen, die in der Fernsehbranche produziert werden: schon unterhaltsam, aber auch ein bisschen oberflächlich. ~ Inhalt Als der Geldkoffer mit der Million Preisgeld aus dem Chefbüro der Produktionsfirma „MasterTV Österreich“ gestohlen wird, fehlt das Geld für ein Kandidaten-Casting für die neue Show „Ameisenhaufen“. Die Chefetage beschließt daher, die Produktionsmitarbeiter als Kandidaten zu verwenden. Somit müssen diejenigen, die sich die Show ausgedacht haben, ihre eigenen demütigenden Aufgaben lösen… Informationen Erzählstil: Personaler/auktorialer Erzähler, Präsens; Perspektive: verschiedene Perspektiven (männl. und weibl.), Jonas, Sami, Josepha Kapitellänge: sehr kurz (manchmal nur eine Seite) Meine Meinung Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, weil ich wissen wollte, wie und was Frau Russwurm schreibt. Auch wenn das vorliegende sicher kein schlechtes Buch ist, hätte ich mehr erwartet und war schlussendlich dennoch enttäuscht. Schreibstil Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Immer wieder klingt leiser Humor zwischen den Zeilen durch, was ich sehr mochte. Zwei Mankos hatte jedoch der Schreibstil für mich: Erstens kommen Gefühle nicht wirklich gut herüber. Zweitens scheint er durch diese Locker- und Leichtigkeit bisweilen etwas oberflächlich, und das war auch tatsächlich ein Problem, das ich mit diesem Buch hatte. Über die Damen vom Kostüm: „Ihre Anmut, ihre grazile Geschäftigkeit, ihr betörendes Parfum wirken auf die Arbeitshandschuhe des Licht-Departments wie etwas wunderbar Zartes, Begehrenswertes, etwas, das in immer neuer Form geliebt werden kann.“ Seite 48 Personen Die Personen sind gut ausgearbeitet und haben alle ihre Vergangenheit und ihre großen und kleinen Probleme. Irgendwie ist es mir aber nicht gelungen, wirklich mit ihnen mitzufiebern und zu ihnen eine Bindung aufzubauen. Ich denke, dass das zum Teil einfach am zu oberflächlichen Schreibstil liegt, der z.B. bei Gefühlen nicht so sehr ins Detail geht. Gut gefallen hat mir hier, dass es in diesem Buch keine Bösewichte und Gutmenschen gibt. Vielmehr leben die Figuren dieses Buches in den Graubereichen dazwischen. Menschen mit gutem Herzen lügen aus verschiedenen Gründen, ebenso leiden unsympathische Zeitgenossen unter Trennungen. Idee und Themen Von der Idee zu diesem Buch habe ich mir viel versprochen. Der Klappentext hörte sich einfach so gut an. Leider wurden meine Erwartungen zum Teil enttäuscht. So spannend, wie ich mir das Buch vorgestellt habe, war es leider nicht – auch wenn bei der Suche nach dem Gelddieb das letzte Drittel des Romans fast krimiähnliche Eigenschaften aufweist. Die Show ist nicht einmal halb so aufregend und spannend wie ich mir das gewünscht hätte. Dazu nimmt sie auch nur einen sehr kleinen Teil im Buch ein, wird regelrecht stiefmütterlich behandelt. Aber irgendwie kann ich das auch verstehen, gibt doch das Konzept nicht so viel her, wie zuerst erhofft. Die anderen Seiten sind gefüllt mit den Intrigen, Problemen, Träumen und Freuden der „MasterTV Österreich“-Mitarbeiter. Das ist nicht unbedingt negativ, nur hätte ich etwas anderes erwartet. Was der Autorin aber meiner Meinung nach vorzüglich gelingt, ist, ein Bild davon zu zeichnen, wie es oft hinter den Kulissen des TV-Geschäfts zugeht. Man lernt die verschiedenen an der Produktion einer Sendung beteiligten Mitarbeiter kennen, ihre Macken, ihre Umgangsweisen miteinander, ihre Hoffnungen und ebenso ihre Probleme. Interessant ist, dass es in diesem Roman kaum jemanden gibt, der mit seinem Job zufrieden ist. Die meisten sind irgendwann in die Branche „hineingerutscht“ und kommen nicht mehr so richtig davon los. Meiner Meinung nach schwingt also schon ein bisschen ein pessimistischer Grundton mit, auch wenn, oberflächlich betrachtet, die Geschichte leicht und kurzweilig ist. Ob die Autorin und Talkshow-Masterin ihren Arbeitsplatz tatsächlich so wahrnimmt, und wie viel davon sie erfunden hat, wird man als Leser/in wohl nie erfahren. Humor und Dialoge Der Humor, oft subtil und typisch österreichisch (auch ein paar Sätze im Dialekt werden eingestreut, was ich toll finde), hat mir gut gefallen. Auch die Dialoge fand ich prinzipiell gelungen. Nur manchmal schienen sie etwas übertrieben, als hätte die Autorin den „Dialoge-Zug“ kurz entgleisen lassen. Das hat mir dann nicht so gut gefallen. Spannung Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, aber auch so habe ich nie daran gedacht, abzubrechen. Es bleibt immer eine gewisse Neugier vorhanden, und ich glaube, es liegt hauptsächlich am lockeren Schreibstil, der sich so schnell und leicht lesen lässt, dass man gerne dranbleibt. Die eine oder andere unerwartete Wendung gibt es ebenfalls. Mein Fazit Ein in flüssigem Schreibstil verfasster Roman, der einen interessanten Einblick gibt, wie es hinter den Kulissen bei der Produktion von Sendungen zugehen kann. Der Humor und auch die gut ausgearbeiteten Personen konnten mich überzeugen, leider fehlte es mir jedoch an Spannung und Tiefgang. Kurz: Der Roman ist so, wie manche TV-Show: schon unterhaltsam, aber auch ein bisschen oberflächlich. Meine Empfehlung: Für alle, die wissen wollen wie es wirklich hinter den Kulissen zugeht und die sich für kleine Charakterstudien, die Hoffnungen, Probleme und Intrigen der Mitarbeiter begeistern können. Bewertung: Idee: 4 Sterne Ausführung: 3,5 Sterne Schreibstil: 4 Sterne Personen: 3,5 Sterne Spannung: 3 Sterne Dialoge: 3,5 Sterne Humor: 4 Sterne Insgesamt: ❀❀❀,5 Dieses Buch erhält von mir 3,5 Sterne!

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  • Nicht nett am Set ...

    Der Ameisenhaufen
    lesefix213

    lesefix213

    06. November 2016 um 12:58

    Ein Geldkoffer mit einer Millionen Euro wird aus dem Büro gestohlen und somit fehlt das Preisgeld für die neue Fernsehsendung. Aus dieser Not heraus wird das gesamte Konzept geändert, um Geld zu sparen werden keine bezahlten Teilnehmer gegen Personal des Senders ersetzt. Es werden ein paar "Freiwillige" bestimmt, nicht jeder davon freut sich - obwohl der Gewinner tatsächlich eine Million gewinnt. Eine zentrale Rolle spielt der junge Cutter Jonah, der eher ungewollt zwischen die Fronten gerät.Ein Spiel um Neid, Missgunst und heimlicher Liebe beginnt ...Mir hat der Roman sehr gut gefallen, es gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Fernsehens, ist interessant und abwechslungsreich geschrieben.

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  • Locker flockige Unterhaltung ohne Tiefgang

    Der Ameisenhaufen
    Fiordilatte

    Fiordilatte

    04. November 2016 um 17:25

    Mit dem "Ameisenhaufen" verfasste Vera Russwurm einen Debütroman, der noch Luft nach oben offen lässt. Anknüpfend an ihre eigenen Erfahrungen in der schillernden Film- und Fernsehwelt soll dieser Roman als Realsatire komische Einblicke in ebendiese Welt vermitteln. Leider bleibt Russwurm ebenso wie dieses von ihr beschriebene Milieu sehr oberflächlich. Dabei ist dem Roman sein Unterhaltungswert nicht abzusprechen: Die Charaktere sind Typen, die man sich bildlich an einem TV-Set vorstellen kann: Alle haben ihre Macken, sind gestresst und nicht hundertprozentig zufrieden mit dem Job. Dazu kommen Klischees der einzelnen Berufsgruppen, die durchaus unterhaltsam erzählt werden. Auch der beinahe krimihafte Plot mit der gestohlenen Million ist an sich eine gute Idee. Trotzdem kratzt die Autorin zu häufig nur an der Oberfläche und erzählt viele Geschichten nicht richtig zu Ende. Auch die obligatorische Liebesgeschichte ist viel zu offensichtlich à la hässliches Entlein trifft merkwürdigen Nerd, die dann viel zu schnell zusammenkommen. "Der Ameisenhaufen" ist locker flockige Unterhaltung, die sich leicht herunterlesen lässt; Tiefgang und Mehrwert halten sich dabei aber in Grenzen.

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  • Daily Soap in der TV Produktion

    Der Ameisenhaufen
    inya

    inya

    31. October 2016 um 12:27

    Das Buch "Der Ameisenhaufen" von Vera Russwurm erschien deutlich spannender in der Leseprobe, als es eigentlich war. Es liest sich sehr einfach und gleicht einer Daily Soap, die in der Umgebung einer österreichischen TV-Produktion spielt. Da werden Intrigen gegen Mitarbeiter gesponnen und natürlich bahnt sich auch eine entzückende Liebesgeschichte zwischen zwei "Hauptdarstellern" des Buches an, die natürlich im Happy End endet. Die Rahmenhandlung bildet ein mysteriöser Diebstahl in der Produktionsfirma, welcher dann aber nach der Aufklärung etwas fad wirkt. Die spannende Geschichte über die TV-Produktion der Fernsehshow "Ameisenhaufen" kommt etwas zu kurz in dem Buch und ich hatte mir mehr erhofft, bei der Beschreibung des Buches. Ich dachte es geht um die Show an sich und nicht so sehr um das Privatleben der Protagonisten. Letztendlich kann ich sagen, dass das Buch unterhaltsam ist, wie eine Soap oder eine Vorabendproduktion aus Sat 1, aber mehr auch nicht. Es liest sich schnell und einfach, nur hat mich manchmal der österreichische/ wienerische Dialekt in dem Buch gestört. 

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  • Wie die Welt des Fernsehens wirklich ist!

    Der Ameisenhaufen
    Janosch79

    Janosch79

    31. October 2016 um 11:17

    Einen gelungenen Roman hat Vera Russwurm mit "Der Ameisenhaufen" verfasst. Inhalt: Ein Geldkoffer wird aus dem Chefbüro der großen österreichischen Produktionsfirma "MasterTV-Österreich" gestohlen. Somit fehlt eine Million Euro im Budget der brandneuen Sendung "Ameisenhaufen". Das Management trifft eine höchst ungewöhnliche Sparmaßnahme: Aus verschiedenen Abteilungen wird jeweils ein Mitarbeiter bestimmt, der sich im "Ameisenhaufen" behaupten muss. Der Clou: Diejenigen, die diese demütigenden Spiele erfunden haben, müssen sie nun selber spielen. Vera Russwurm war mir schon vor dem Lesen aus der früheren Fernsehsendung "Ja oder Nein" mit Joachim "Blacky" Fuchsberger bekannt und so war ich auf ihren Roman sehr gespannt. Die Autorin gewährt dabei einen mehr als interessanten Blick hinter die Kulissen der Fernsehwelt. Der Sprachstil von Vera Russwurm konnte mich gleich begeistern, weil sie die Figuren sehr gut gezeichnet hat. Die Handlung steht dabei gar nicht so sehr im Vordergrund, sondern mehr die auftauchenden Figuren. Spannend ist auch zu beobachten, dass im Laufe der Geschichte die einzelnen Mitglieder der Produktionsfirma von Einzelkämpfern zu echten Teammitgliedern werden. Dabei werden ihre veränderten Verhaltensweisen sehr gut dargestellt. Insgesamt ein sehr interessanter Blick in die Welt des Fernsehens. Zu überzeugen weiß dabei auch das Cover, das mich auch zu einem Kauf angeregt hätte.

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