Vera Seda

 4,2 Sterne bei 85 Bewertungen

Lebenslauf

Vera Seda wurde in Österreich geboren. Sie mag das Leben und die Menschen und lebt unspektakulär und zurückgezogen mit ihrem Mann in der Wiener Region. Mehr als 35 Jahre übte sie einen herkömmlichen Beruf aus und schrieb Geschichten zur Entspannung. Schließlich erfüllte sie sich ihren großen Wunsch und veröffentlichte eine ihrer Geschichten. Manche ihrer Erzählungen könnte das Leben selbst geschrieben haben. Die meisten jedoch sind fantasievolle, einfühlsame, erotische Märchen für Erwachsene. Die reiselustige Vera genießt lange Spaziergänge mit ihrem Golden Retriever Brando, der nie von ihrer Seite weicht.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die harte Lust des wilden Westens 2 | Erotische Geschichten (ISBN: 9783756195701)

Die harte Lust des wilden Westens 2 | Erotische Geschichten

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Neu erschienen am 30.11.2025 als Taschenbuch bei blue panther books.

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Neue Rezensionen zu Vera Seda

Cover des Buches Die harte Lust des wilden Westens 2 | Erotische Geschichten (ISBN: 9783756195701)
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Rezension zu "Die harte Lust des wilden Westens 2 | Erotische Geschichten" von Vera Seda

die_lesende_Nachteule
Der Titel ist Programm.

Im wilden Westen gehts heiß her, das sagt schon der Titel des Buches. Mir wurde das Buch zur Rezension überlassen, Danke an den Verlag.


Wie auch schon die erste Sammlung, hat sich diese hier angenehm lesen lassen und es wird das Kopfkino angeregt. Eine abwechslungsreiche Sammlung von erotischen Kurzgeschichten.


Zusammenfassend 5 von 5 Sterne.

Eine gute Mischung

Dieses Buch hat mir besonders durch die Mischung aus Science-Fiction und Erotic sehr gut gefallen.

Das Setting war schon etwas gewöhnungsbedürftig, da die Frauen auf diesen Planeten deportiert und dort in Rollen gedrängt wurden, die ihnen jede Selbstbestimmung nimmt. 

Die Grundstimmung kam einer Art der Sex-Sklaverei gleich und die Bedürfnisse der Frauen wurden sehr gut dargestellt und fanden ihren Weg.

Die unterschiedlichen Settings der zwei Frauen waren sehr abwechslungsreich und das Scifi-Thema kam dadurch auch nicht zu kurz.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich gebe dem Buch 5 Sterne.

Die Sklavinnen des Sexplaneten 2

Dieses Buch hat mich vor allem durch seine Mischung aus Science-Fiction-Setting und sehr dunklen erotischen Motiven beschäftigt – und teilweise auch verstört. Die beiden Erzählstränge um Rosa und Kate greifen denselben Kernkonflikt auf: Frauen werden, teils unschuldig, auf einen fremden Planeten deportiert und dort in Rollen gedrängt, die ihnen jede Selbstbestimmung nehmen. Das ist ein harter Ausgangspunkt, der beim Lesen immer präsent bleibt und dem Buch eine bedrückende Grundstimmung verleiht.

Was für mich dennoch funktioniert hat, ist die Art, wie die Autorin Beziehungen in Extremsituationen untersucht. Besonders Rosas Geschichte bleibt ambivalent: Ihre Verbindung zu Renor entsteht nicht aus Freiheit, sondern aus Zwang, und die Erzählung lebt genau von dieser Spannung. Ihre innere Zerrissenheit – zwischen Abwehr, Anpassung und dem Bedürfnis, in dieser feindlichen Umgebung irgendwie zu überleben – wirkt glaubhaft. Die Schwangerschaft bringt schließlich eine neue Dynamik hinein, die den bisherigen Machtstrukturen Risse verleiht. Gerade diese Momente, in denen Rosa trotz allem eine eigene Stimme entwickelt, gehören zu den stärkeren Passagen des Buches.

Kates Erzählstrang fühlt sich dagegen etwas wilder und fantastischer an, besonders aufgrund des Drachenmenschen Varahnozha. Hier wird es deutlich stärker sci-fi-lastig. Auch diese Geschichte spielt mit der Frage, ob echte Nähe unter Bedingungen möglich ist, die von Anfang an nicht auf Gleichberechtigung beruhen. Die psychologische Komplexität ist da – wenn auch manchmal zugunsten erotischer Fantasieelemente zurücktritt.

Insgesamt ist das Buch ein ungewöhnlicher Mix aus dystopischen Themen, interplanetarer Kulisse und sehr expliziten erotischen Szenen, die bewusst in moralisch grenzwertigen Schwellenbereichen angesiedelt sind. Man muss bereit sein, sich auf ein Setting einzulassen, das keineswegs romantisiert wird, sondern oft gerade durch seine Härte wirkt. Wer Geschichten sucht, die Machtgefälle, emotionale Abhängigkeit und ungleiche Beziehungen kritisch und zugleich phantastisch überhöht inszenieren, könnte dieses Buch faszinierend finden. Wer sensibel auf Themen wie Zwang, Kontrolle oder Unterwerfung reagiert, sollte allerdings wissen, dass diese Elemente hier zentral sind.

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