Vera Sieben Frösche, die quaken, töten nicht

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Inhaltsangabe zu „Frösche, die quaken, töten nicht“ von Vera Sieben

Kriminalreporterin Liv nimmt sich eine Auszeit in einem Düsseldorfer Wellness-Hotel. Inmitten von Schönheit und Wohlgefühl stirbt der greise Hoteleigentümer einen hässlichen Tod direkt vor ihren Augen. Sie wittert die große Story. Der ermittelnde Kommissar ist zudem ihr Ex. Gründe genug, sich in den Sumpf von Intrigen und Machtgier hinter die Fassade des Familienhotels zu begeben. Doch dann gerät Liv selbst in das Visier des Täters …

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    Donauland

    Donauland

    "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben ist ihr Debutroman und ihr auch sehr gut gelungen. . Liv Oliver nimmt Auszeit in einem First-Class-Wellnesshotel in ihrer Heimatstadt Düsseldorf. Doch gleich am ersten Frühstücksmorgen wird sie Zeugin eines Todesfalls: Der Senior Hotelchef fällt mit dem Gesicht mitten in seine Müslischale. Doch wie kam es zu dem Tod? Liv vom Beruf Kriminalreporterin steckt gleich ihre Nase in diesen Fall, noch bevor der ermittelnde Kommissar Frank, Livs Ex-Freund, eintrifft. Da Liv im Hotel wohnt, kann sie während ihres Aufenthalts ermitteln, der Urlaub wird von ihrer Zeitung finanziert. Während ihrer Wellnessanwendungen konnte sie sich gut mit den Angestellten unterhalten und erfuhr so manch wichtige Details. Verdächtige gibt es in dem Mordfall mehr als einem lieb ist, denn der Hotelchef war nicht gerade beliebt beim Personal, seine erwachsenen Kinder, die im Hotel arbeiten, seine junge Geliebte und noch seine zweite Ehefrau. Frank und Liv tauschten regelmäßig ihre Ermittlungsergebnisse aus. Ein älterer sympathischer Hotelgast, Karl von Schenck, wurde ihr zur Seite gestellt, dieser unterstützte sie bei ihren Ermittlungen. Doch woran starb der Hotelchef? War es Mord? . Die Spannung wurde während des gesamten Krimis gehalten, denn immer mehr Details wurden bekannt, schließlich kam fast jeder als Täter in Frage. Der flüssige Schreibstil gefiel mir. Das Cover finde ich richtig gelungen, der Titel passt perfekt. Die Frösche im Titel spielen eine wichtige Rolle im Krimi, doch ob sie auch so farbenfroh aussehen wie auf dem Titelbild? Düsseldorfer Lokalkolorit floss ebenfalls in den Krimi mit ein, denn es wurden wichtige Plätze genauso wie bekannte Kneipen und Spezialitäten erwähnt, auch der Dialekt floss ein. Ein rundum gelungenes und amüsantes Debut!

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    Arun

    Arun

    25. March 2014 um 08:16
  • Leserunde zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    Vera7

    Vera7

    Lehnt euch zurück. Schließt die Augen. Lasst den exotisch-fruchtigen Duft und die harmonischen Musikklänge entspannend auf euch wirken. Und jetzt die Augen wieder auf. - Nun  lässt sich die Spannung um Intrigen und Tote in einem Wellness-Hotel gut vertragen. Aber auch ich bin gespannt, denn dies ist mein Debütroman und ich freue mich sehr auf einen regen Austausch mit Euch, Eure Vera7   Es geht um Lurche und Leichen Kriminalreporterin Liv nimmt sich eine Auszeit in einem Düsseldorfer Wellness-Hotel. Inmitten von Schönheit und Wohlgefühl stirbt der greise Hoteleigentümer einen  hässlichen Tod direkt vor ihren Augen. Sie wittert die große Story. Der ermittelnde Kommissar ist zudem ihr Ex. Gründe genug, sich in den Sumpf von Intrigen und Machtgier hinter die Fassade des Familienhotels zu begeben. Doch dann gerät Liv selbst in das Visier des Täters … --> Leseprobe Hiermit lade ich euch zur Leserunde ein. Wer Lust und Laune an Lurchen und Leichen hat, bewerbe sich bitte bis zum 3. Dezember 2012. 15 Bücher stellt „mein“ Gmeiner Verlag als Leseexemplare zur Verfügung. Die Bewerbungsfrage lautet: Wo kann man wunderbar entspannte Zeiten verbringen? Viel Freude!

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    13. February 2013 um 13:07

    Diesmal sind es nicht die Hunde, die bellen, die nicht beißen. Dafür sind es aber die Frösche, die quaken, die nicht töten. Ein ansprechender Buchtitel, der mich lockte und irgendwie klingt der auch nach einer Portion Humor. Das Cover / Buchgestaltung: Das Buchcover ist diesmal, passend zur Handlung, ganz auf das Thema Wellness ausgerichtet. Das Motiv der geschichteten, flachen (Kiesel-) Steine ist ja derzeit scheinbar sehr beliebt. Der Hintergrund des matten Covers ist dieses Mal in Schwarz, die Textfelder mit dem Namen der Autorin (in orangefarbener Schrift) und das Feld mit dem Buchtitel (in weißer Schrift) sind lila – und typisch für Gmeiner – in Hochglanz, so wie auch der kleine, blaue Pfeilgiftfrosch, welcher im Vordergrund zu sehen ist. Sehr schön finde ich die Gestaltung der Buchdeckel-Innenseiten. Hier findet man nicht nur eine weiße Fläche vor, sondern die orange Farbe vom Cover wurde aufgegriffen. So findet man auf orangefarbenem Untergrund das Titelmotiv in lila, wobei das Motiv eine Art Netzstruktur hat. Das Vorsatzpapier hingegen ist wieder in einem kräftigen Lilaton gehalten. Ich persönlich mag diese kleinen, liebevollen Details immer sehr gerne. Die Handlung: Mörder machen keinen Urlaub! Das muss Liv Oliver schnell feststellen. Die 38jährige Kriminalreporterin gönnt sich eine kleine Auszeit in einem Düsseldorfer Wellness-Hotel. Doch schon bald hat Liv eine unschöne Begegnung mit dem Tod: Der 84jährige Seniorchef des Hotels liegt mit dem Gesicht im Müsli-Teller – tot! Und so erhält Liv von ihrer Zeitung den Auftrag, exclusiv über diesen Mordfall und die Ermittlungen zu berichten – und das alles auf Kosten ihres Arbeitgebers – da kann Liv einfach nicht „Nein“ sagen! Die Kriminalpolizei rückt an und der Ermittler ist Liv wohlbekannt – es ist ihr Ex-Freund, der vierzigjährige Kommissar Frank Golström. Doch schnell stellt sich heraus, dass sich die Trauer um den betagten Mann sowohl bei seinen Kindern, als auch bei den Angestellten in Grenzen hält. Vielmehr scheint es so, als wäre man froh, den unbeliebten alten Mann los zu sein. Doch wer wollte den alten Mann loswerden? Gritta Entrup, die zweite Ehefrau des Toten, die schon seit Jahren von ihm getrennt lebte? Seine beiden erwachsenen Kinder Johann und Maria Overbeck, die den ganzen Betrieb erfolgreich leiten? Oder gar Monika Salmann, die 35 Jahre alte Geliebte des Toten? Aber auch so mancher der Angestellten hätte seine Gründe. Bald machen Gerüchte die Runde, dass das Hotel verkauft werden sollte. Und bald schon schlägt der Mörder erneut zu... Meine Meinung: Was der kleine Frosch vom Buchcover für eine Rolle spielt, war mir schon bald klar. Der Buchtitel verrät ja schon einiges. Stutzig machte mich das gute Verhältnis der Angestellten untereinander – diesem Frieden traute ich nicht so recht. Liv Oliver (was für ein Name – da versteckt sich der Vorname gleich mal im Nachnamen) fand ich eine tolle Protagonistin mit Ecken und Kanten. Sie wirkt oft etwas mürrisch und ist, wohl auch berufsbedingt, ein sehr misstrauischer Mensch, was man in manchen Situationen schnell bemerkte. So reagierte sie mitunter recht ungehalten, wenn sie sich in einer ungewohnten Situation befand. Das fing schon an, dass sie sich weigerte, ein heißes Tuch während einer Kosmetikbehandlung aufs Gesicht gelegt zu bekommen – sie befürchtete mehr oder weniger, man wolle sie damit ersticken. Frank Golström, der Kommissar, war mir recht sympathisch. Dass Frank und Liv sich nicht gleichgültig sind, bemerkte man als Leser schnell. Wo sonst die Mitwirkung der Presse bei der Polizei unerwünscht ist, ernennt Frank Liv kurzerhand zur Co-Ermittlerin – eine Hand wäscht die andere – Frank hat eine verdeckte Ermittlerin, und Liv hat im Gegenzug eine Topstory aus erster Hand. Monika Salmann konnte ich nicht so recht einschätzen. War es für die gutaussehende Frau, die angeblich eine schwere Kindheit hatte, wirklich DIE große Liebe, oder sah sie in dem sehr viel älteren Lebensgefährten doch eher eine Vaterfigur? Oder wollte sie sogar nur an das Vermögen des alten Mannes gelangen? Hat sie letztendlich vom Tod des Seniorchefs profitiert? Karl von Schenck, ein Gentleman der alten Schule, ist ein Hobbydetektiv, der Liv bittet, sich an den Ermittlungen beteiligen zu dürfen. Doch so ganz professionell geht von Schenck nicht vor – ein Loch in der Zeitung, um heimlich die Leute zu beobachten – nicht gerade die neueste Ermittlungsmethode. Und dann wären da noch (unter anderem) Virginia Perle, die für Liv zuständige, nicht gerade attraktive Kosmetikerin (deren Name übrigens nicht echt ist – Virginia Perle ist ein „Künstlername“) und Fitnesstrainerin Bettina, mit der sich Liv hervorragend versteht – obwohl auch Bettina zum Kreise der Verdächtigen zählt. Und dann wäre da noch die ominöse Dame, die stets einen weißen Trainingsanzug trägt und Liv immer wieder einmal über den Weg läuft. Witzig fand ich stets die Schilderungen der Anwendungen, die Liv mal mehr, mal weniger begeisterten – da war alles dabei von der klitschigen Rheinschlamm-Ganzkörper-Packung über Kickboxen bis hin zur mörderisch schmerzhaften Massage. Und dann die Idee der Autorin, vielen der Angestellten sonderbare Haustiere zu verpassen – darauf muss man erst einmal kommen. Erwähnenswert finde ich das Lokalkolorit. Hier lernt der Leser einige bekannte Orte von Düsseldorf kennen und auf Livs Teller ist der Löwensenf (übrigens ein Produkt, dessen Wiege in Düsseldorf stand) fast schon allgegenwärtig. Gut lesbar machen das Buch die vielen kurzen Kapitel – ganze fünfundsiebzig Kapitel tummeln sich auf (nur) 312 Seiten. Letztendlich hat mir im Buch aber dann doch der letzte Kick gefehlt. So hätte ich mir ein häufigeres Auftauchen des Herrn von Schenck gewünscht. Gefehlt haben mir zudem einige falsche Fährten (mehr) – wer der Mörder war, hat mich letzten Endes nicht wirklich überrascht – schade! Will man den Roman als Krimi bezeichnen (auf dem Cover steht lediglich „Roman“), so ist es eher ein Soft-Krimi (was ich jetzt keinesfalls negativ meine) – blutiges Gemetzel sucht man hier vergeblich, dafür hat man eine humorvolle Handlung – ein Buch also, das auch für Nicht-Krimi-Leser bestens geeignet ist. Und was die Frösche betrifft, hierüber wurde ich in diesem Buch bestens informiert und habe vieles über diese kleinen Tierchen erfahren, das ich zuvor nicht wusste. Auch wenn ich jetzt über Wellnessbehandlungen gelesen habe, begeistern kann ich mich für diesen Trend dennoch nicht. Die Zusammenarbeit zwischen einer Reporterin und der Polizei halte ich persönlich zwar für eher unrealistisch (wobei ja immer wieder sogenannte verdeckte Ermittler in Ermittlungen einbezogen werden), aber letztendlich zählt hier der Unterhaltungswert. Aber Liv und Frank würde ich dennoch gerne wiedertreffen – in Form eines Buches und mit einem neuen Fall. Fazit: Ein humorvoller Roman mit einem Wellness-Hotel als Handlungsort und einem tollen Ermittlerteam und vielen Verdächtigen, sowie einer guten Portion Lokalkolorit. Leider ist hier eine Steigerung nach oben noch möglich, dennoch ein durchaus gelungenes Debüt für die Autorin Vera Sieben. Von mir erhält dieses Buch 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    Nele75

    Nele75

    11. February 2013 um 15:47

    Die Kriminalreporterin Liv möchte sich ein paar entspannte Tage gönnen - und da sie nicht weit fahren möchte, wählt sie ein Wellnesshotel in Düsseldorf, ihrer Heimat. Doch kaum hat sie das erste Mal im Frühstücksraum platzgenommen, stirbt dort der Seniorchef des Hotels, vor den Augen der anderen Gäste. Die Reporterin in Liv ist natürlich sofort parat und beginnt zu ermitteln. Verdächtige gibt es mehr als genug, denn der alte Herr war nicht gerade beliebt, bei den Mitarbeitern ebenso wenig wie bei vielen aus der Familie. Der ermittelnde Kommissar in diesem Fall ist auch für Liv kein Unbekannter - es ist ihr Ex-Freund Frank Ich musste mich im Laufe der Geschichte immer wieder daran erinnern, dass Liv keine Kommissarin ist, sondern eigentlich eine Reporterin. Noch dazu fand ich es sehr seltsam, dass sie Internes über den Fall von ihrem Ex-Freund erfahren hat, obwohl er ja eigentlich weiss, dass sie Kriminalreporterin ist und die Geschichten auch veröffentlicht. Liv war mir in ihrem Handeln auch öfter unsympathisch, ich konnte mich nicht richtig mit ihrer Art anfreunden. Deswegen gibt es von mir einen Stern weniger. Trotzdem baut sich eine gewisse Spannung auf, denn es gibt einfach zu viele Verdächtige und immer wieder überraschende Wendungen. Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, die Kapitel sehr kurz, so dass man auch öfter zwischendurch das Buch zur Hand nehmen kann und einfach einige Kapitel weiterliest, auch wenn die Lesezeit begrenzt ist. Das Cover finde ich gelungen, der schwarze Hintergrund macht es etwas geheimnisvoll, die Steine passen zum Wellnesshotel, der kleine Frosch am unteren Rand passt zur Handlung. Die Autorin Vera Sieben ist gebürtige Düsseldorferin, und so fliessen immer wieder hilfreiche Informationen über diese Stadt in die Handlung mit ein, was mir gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    Buchfan276

    Buchfan276

    09. February 2013 um 14:38

    Vera Sieben präsentiert ihren Lesern in ihrem Debütroman "Frösche, die quaken, töten nicht" einen außergewöhnlichen Mordfall. Ein Hotelbesitzer bricht beim Frühstück an seinem Tisch plötzlich zusammen - tot. Todesursache unbekannt. Was ist passiert? Kriminalreporterin Liv heftet sich an die Fersen des unbekannten Mörders und gerät dabei selbst beinahe in Gefahr... Zum Buchcover bleibt von meiner Seite zu sagen, dass es für meinen Geschmack etwas zu dunkel ist. Das Format der Bücher aus dem Gmeiner-Verlag ist für mich immer sehr ansprechend. Vera Sieben hat ihren Kriminalroman in viele kleine Kapitel unterteilt. Das lässt dem Leser offen, jederzeit das Lesen unterbrechen zu können, da immer ein Handlungsschritt abgeschlossen ist. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen gewesen und es hat mir viel Spaß gemacht, in dem Buch zu schmökern. Schnell stellt sich eine Art "Lesefluss" ein, wodurch die Seiten nur so verfliegen. Leider ist die Anzahl der Charaktere zunächst recht unübersichtlich. Hauspersonal, persönliches Umfeld des Opfers und die Ermittler muss man vor dem inneren Auge erst einmal ordnen, damit man einen guten Durchblick hat. Das ist mein einziger Kritikpunkt, für den ich einen Stern zur vollen Bewertung abziehe. Besonders schön fand ich, dass man in den Gesprächen zwischen Liv und ihrem "Komplizen" von Schenk Düsseldorf und seine (heimlichen) Wahrzeichen kennenlernt. Insgesamt ein wunderbares Buch, das ich unbedingt empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    jackdeck

    jackdeck

    22. January 2013 um 10:19

    Eigentlich sollte es für Gerichtsreporterin Liv Oliver ein entspannter Kurzurlaub in einem edlen Düsseldorfer Wellnesshotel werden. Doch dann kippt der Seniorchef des Beautytempels tot in seine Müslischale. Liv wird von ihrem Boss beauftragt „Undercover“ weiter zu recherchieren. Also macht sie sich inkognito auf Spurensuche, zwischen Sauna und Thalassomassagen erfährt sie einiges über die Intrigen und Familienstreitigkeiten der zukünftigen Erben. Es gibt einige Personen die ein Motiv haben. Immer auf der Suche und versucht der Polizei einen Schritt voraus zu sein ermittelt Liv auf eigene Faust. Und es bleibt nicht bei dem einen Todesfall. Ein spannender Lokal-Krimi der mir viel Freude bereitet hat. Einen Stern Abzug gebe ich für die Arbeit der Polizei, sie war mir zu wenig präsent, welcher Polizist gibt einer Reporterin Details über laufende Ermittlungen preis. Ansonsten war es ein flotter, spannender Krimi, der mir Lust gemacht hat die Metropole am Rhein zu besuchen, dies wurde von Vera Sieben wunderbar beschrieben.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    SharonBaker

    SharonBaker

    15. January 2013 um 17:21

    Liv Oliver möchte sich endlich mal was gutes tun und macht Urlaub zu Hause in Düsseldorf, aber im Wellness-Hotel. Wie der Zufall so will, passiert an ihren ersten Frühstücksmorgen folgendes: Der Kopf des Senior Hotelchef fällt in sein Müsli und taucht auch nicht mehr auf. Keiner fühlt sich verantwortlich und Liv weiss auch erstmal nicht wie sie sich verhalten soll, aber ihre Neugier ist geweckt. Denn beruflich ist sie Kriminalreporterin und ihre Spürnase nach einer guter Story lässt sie die Sache in die Hand nehmen. Ihre Zeitung ist auch gleich mit von der Partie. Nur hat sie ein bisschen Probleme mit den ermittelnden Kommissar, denn er ist ihr Ex-Freund und kennt sie ja auch ziemlich gut. Aber sie beginnt zu ermitteln und stößt dabei auf viele Tatmotive, denn keiner konnte den Senior richtig leiden. Liv und ihr Kommissar Frank ermitteln zusammen und so hilft einer den Anderen, denn gleich nach den ersten Mord passiert ein Zweiter. Was werden die Zwei wohl rausbekommen? Und was hat der Frosch auf den Cover verloren? Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich den Roman einschätzen soll, denn zum einen hat er mir recht gut gefallen, aber auch einiges eben nicht. Aber fangen wir mit den Guten erstmal an. Der Schreibstil ist überaus witzig und erzählt flott seine Geschichte. Durch die kurzen Kapitel, die ich hier sehr gut fand, weil sie genau abgepasst waren und nicht zuviel oder zuwenig berichtet haben, kam Spannung auf und viele kleine herrliche Szenen sind dadurch entstanden. Auch Düsseldorf bekam ein schönes Kleid verpasst und das Gefühl von Altstadt und Kö wurde schön eingefangen. Überhaupt hat es mich überzeugt, als die Autorin auch noch Lokalitäten mit einfließen ließ. Wer noch nie was von Wellness gehört hatte, bekommt hier auch einen guten Einblick, aber ob man das alles braucht und lesen muss ist hier Geschmacksache. Ich habe sowas noch nie gemacht und fand es recht witzig zu lesen. Was mir nicht so gefallen hat, war Liv und damit hängt ja der ganze Roman zusammen. Einerseits fand ich mal toll, das die Hauptfigur eine gestandene Frau von 38 Jahren dargestellt wurde, aber sie hat so ihre Macken und mit denen konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Zum einen ist sie eine saloppe Erscheinung, aber wenn es drauf ankommt ist sie auch so unkonsequent. Auch ihre Gefühle zu den Kommissar waren ein wenig nervig. Will sie ihn, oder nicht? Ich fand ja das beide mehr miteinander gespielt haben, als es wirklich mal ernst miteinander zu meinen. Da ein Küsschen und dann wieder komische Telefonate mit einer fremden Frau. Für mich nicht so gut gelungen, das blieb mir zu ungenau, aber vielleicht soll es auch so sein und der neue Fall sorgt dann für ein Wiedersehen. Außerdem fand ich auch die enge Zusammenarbeit ein bisschen unrealistisch, Befragungen zusammen durchzuführen, ob das so in der Wirklichkeit so funktioniert. Die Idee aus Sicht einer Reporterin zu schreiben fand ich mal sehr interessant und war was ganz anderes. Auch das Hotel hat mich ein bisschen an einen englischen Krimi erinnert. Jeder hat ein Motiv und ist verdächtigt und das hält die Geschichte sehr am leben. Ich finde es ist ein gutes Debüt und ich würde am liebsten 3,5 Punkte vergeben.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    tigerbea

    tigerbea

    14. January 2013 um 20:20

    Liv Oliver, Kriminalreporterin, will in einem Düsseldorfer Wellnesshotel ausspannen. Doch daraus wird nichts: der Hotelchef fällt beim Frühstück mitten im Restaurant tot mit dem Gesicht in seine Müslischale. Liv trifft auf ihren Exfreund Frank, der in diesem Fall die Ermittlungen übernimmt. Als ein weiterer Mord geschieht, ermitteln beide zusammen. Sie landen mitten in einem Labyrinth aus Intrigen, Familienstreitigkeiten, dubiosem Personal und - Pfeilgiftfröschen, die in diesem Hotel als Haustiere sehr beliebt sind. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, man meint, sie zu kennen, kommt aber doch nie wirklich dahinter, wer denn nun der Mörder oder die Mörderin ist. Dieser Krimi hat den Titel "Regionalkrimi" wirklich verdient! Es kommen Düsseldorfer Urgesteine vor, die man einfach kennt. Ungehaun-Eis, Uerige Bier, Café Heinemann und Löwensenf extrascharf (der einem wirklich die Augen tränen läßt...). Dazu noch typische Düsseldorfer Mundart und den entsprechenden Humor - einfach perfekt.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    bookgirl

    bookgirl

    14. January 2013 um 09:45

    Inhalt Eigentlich möchte die Kriminalreporterin Liv nur einen Wellness-Urlaub in ihrer Heimatstadt Düsseldorf machen. Aber schneller als ihr lieb ist, wird sie Zeugin eines Todesfalls. Der Eigentümer des Hotels bricht beim Frühstück zusammen und ist sofort tot. Doch wer steckt hinter dem Mord? Oder ist es gar kein Mord? Zwischen Wellness-Anwendungen hält Liv Augen und Ohren offen und erfährt so manches Geheimnis, welches sie näher an den Mörder heranführt. Meine Meinung Vera Sieben ist mit ihrem Buch ein gutes Debüt gelungen, welches mir durch seine flüssige Schreibweise gefallen hat. Es verfügt über Witz und man kann selbst als Düsseldorfer noch ein wenig zu "seiner" Stadt dazu lernen. Man merkt, dass die Autorin ihre Stadt liebt und so ist ihr Krimi mit viel Lokalkolorit gespickt. Was mich allerdings stutzig gemacht hat, war die Tatsache, dass die Reporterin recht eng mit der Polizei gearbeitet hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im wahren Leben auch so läuft. Auch gab es einige Erzählpassagen oder Personen, die kurz beschrieben oder angerissen wurden, aber dann ins Leere verliefen. Ein Wort auch noch zu Cover und Titel. Man erkennt den Zusammenhang erst während des Lesens, aber genau diesen fand ich interessant. Wer kann schon von sich behaupten, dass er sich im Bereich "Frösche" auskennt? Fazit "Frösche, die quaken, töten nicht" ist ein solider Krimi, der sich amüsant lesen lässt, allerdings auch noch Potenzial nach oben hat.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    claudia_seidel

    claudia_seidel

    08. January 2013 um 20:52

    Vera Sieben, die Autorin von „Frösche, die quaken töten nicht“, ist in Düsseldorf geboren, studierte Jura, arbeitete als Redakteurin bei einer Zeitung und ist zugleich noch Wellnessberaterin. Da bietet es sich natürlich an, ihr Krimidebüt in einem Düsseldorfer Wellness-Hotel spielen zu lassen und als Protagonistin eine Kriminalreporterin auf Wellnessurlaub zu wählen. Zunächst ist mir das Cover des Buches positiv aufgefallen. Der Hintergrund ist in einem eleganten Schwarz gehalten, mit einer Abbildung von einem, häufig in Wellnessbereichen zu findenden, Turm aus Steinen. Der Titel ist violett unterlegt und am unteren rechten Rand sticht ein leuchtend blauer Frosch ins Auge. Insgesamt ist dies alles sehr harmonisch und zum Buch passend. Die Handlung beginnt mit dem Tod des Seniorchefs des Wellness-Hotels mitten im Frühstücksraum. Kriminalreporterin Liv erlebt diesen quasi hautnah mit und zeigt natürlich sofort Interesse an dem Fall. Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall werden, wie der Zufall es will, von einem Kommissar geleitet, mit dem Liv bis vor einiger Zeit zusammen war. Dies sorgt zum einen dafür, dass sie aus erster Hand Informationen erhält, bewirkt aber auch ein erneutes Gefühlschaos. Der Fall gestaltet sich recht kompliziert, da es bald auch noch einen weiteren Todesfall gibt und auch schnell herauskommt, dass der greise Hotelchef trotz seines Alters noch eine junge Geliebte und eine getrennt von ihm lebende zweite Ehefrau hatte und auch seine Kinder aus erster Ehe, die im Hotel mitarbeiten und seine Angestellten nicht besonders nett behandelt hat. Verdächtige gibt es also viele. Auch die schon im Titel genannten Frösche spielen noch eine wichtige Rolle.Unterstützung bei ihren Ermittlungen erhält Liv dann schließlich noch von einem weiteren Hotelgast, einem sympathischen älteren Herren namens Karl von Schenck. Ich habe das Buch während eines Kurzurlaubs in einem Fünf-Sterne-Hotel gelesen und dazu hat der Rahmen dieses Krimis natürlich perfekt gepasst, mit den Saunen und Wellnessanwendungen, die Liv sich zwischen ihren Ermittlungen gönnt. Da habe ich sie teilweise auch etwas beneidet, da ich keinen Zeitungsherausgeber hatte, der meine Spesen bezahlt hätte. Die Spannung wurde im Buch auch gut gehalten, ich konnte mir lange nicht vorstellen, wer es nun war, da immer wieder neu für Verwirrung gesorgt wurde. Teilweise hatte ich im Nachhinein aber auch den Eindruck, dass mancher zusätzlicher Handlungsstrang vielleicht doch unnötig gewesen wäre und am Ende auch nicht richtig aufgelöst wurde. Etwas unrealistisch finde ich auch, dass der Kommissar, auch wenn er ihr Ex-Freund ist, so vertrauensselig zu Liz ist, obwohl sie ja definitiv für die Presse arbeitet. Düsseldorfer Lokalkolorit ist aber auf jeden Fall gegeben, da man einerseits einiges über die liebsten Kneipen und Spezialitäten von Liv erfährt und sie ihrem „Partner“ Karl von Schenck, der zum ersten Mal in Düsseldorf ist, auch alle möglichen Tipps gibt, welche schönen Seiten diese Stadt zu bieten hat. Der Schreibstil von Vera Sieben war angenehm flüssig lesbar und auch schön anschaulich. Im Liegestuhl eines Wellnessbereiches ist es auf jeden Fall eine sehr unterhaltsame Lektüre.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    05. January 2013 um 21:41

    Liv eine Kriminalreporterin macht Urlaub in einen Wellness Hotel und wird dabei zufällig Zeuge eines Mordfalles. Sie wittert einen Story und macht sich an die Recherche. Der ermittelnde Kommissar ( und zufällig ihr exfreund ) und sie arbeiten eng an der Lösung des Falles. Nebenbei gibt sich liv aber auch noch ein paar Wellness angeboten hin, Massage, stielberatung, Sauna, etc. Als ein zweiter Mord geschieht. Für mich ein mittelmäßiger Krimi in dessen Handlung ich eher schlecht reingekommen bin. Die Angebote des wellnesshotels haben mich nicht besonders interessiert und so habe ich gerade am Anfang einen Menge überblättert. Gewöhnungsbedürftig ist die Ermittlung durch eine Reporterin. Unterstützt wird sie durch den Kommissar. Die Beziehung zwischen den beiden ist eher unklar, wieso die beiden nicht mehr zusammen sind erfährt man nicht ( oder ich hab's überblättert) , dennoch knistert es immer noch zwischen den beiden. Allerdings bleibt es durch das ganze Buch hinweg irgendwie ein Tabu, sich zu ihm hingezogen fühlen zu dürfen,w as für mich nicht plausibel ist. Außerdem glaube ich dass der Kommissar sicher große Schwierigkeiten bekäme, wenn er den fall so offenherzig mit einer Reporterin bespricht. Er holt sich ihre Hilfe ein, hat er denn keinen Kollegen? Zudem halte ich ihn für ziemlich unglaubwürdig, er wird einerseits ziemlich naiv dargestellt und so als ob er sich mit zeugen und Verdächtigen sexuell einlässt ( ja gut aus der Sicht von liv) , andererseits kommt er immer wieder mit überraschenden Neuigkeiten zum fall. In sich ist die Geschichte schon nachvollziehbar, auch der schluss, die aufklärung ist nachvollziehbar - aber ich finde den Standpunkt nicht wirklich spannend. Eine Reporterin die den Großteil ihrer zeit mit Wellness Behandlungen und Klatsch und Tratsch beschäftigt ist, erfährt hin und wieder vom Kommissar Neuigkeiten zum fall. Da baut sich bei mir leider keine rechte Spannung und Neugier auf. Deswegen kann ich leider nur zwei Punkte vergeben

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    Dreamworx

    Dreamworx

    30. December 2012 um 12:25

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich Vera Siebens Roman „Frösche, die quaken, töten nicht“ lesen. Liv Oliver, ihres Zeichens Gerichtsreporterin, gönnt sich eine Auszeit in einem Düsseldorfer Wellnesshotel. Bereits am nächsten Morgen ist es mit Entspannung und Erholung allerdings vorbei, denn während des Frühstücks stirbt der alte Seniorchef am Nebentisch. Liv wittert sogleich eine gute Kriminalstory und hängt sich an die Fersen ihres Ex-Freundes Frank, den zuständigen Kommissar. Es gibt jede Menge Verdächtige: Angestellte, Familienangehörige, Gäste… Die Autorin besticht durch einen amüsanten und flüssigen Schreibstil, die Protagonistin war mir auf Anhieb sympathisch durch ihre schlagfertige Art und ihre kritische Selbstdiagnose. Vermischt mit etwas Lokalkolorit und dem für mich neuen Krimiambiente, dem Wellnesshotel, war dieses Buch ein wahrlicher Genuss. Die Spannung blieb bis zum Ende erhalten, und die Autorin hat es geschafft, mich bis zum Schluss über den eigentlichen Übeltäter im Unklaren zu lassen. Ich hoffe sehr, dass es bald einen Nachfolger mit Liv Oliver gibt und kann dieses wunderbaren Krimi wärmstens empfehlen.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    sab-mz

    sab-mz

    27. December 2012 um 10:48

    Man nehme eine Prise Wellness, eine Prise Düsseldorf, eine Handvoll Herz - Schmerz und einen Kriminalfall oder auch nicht und mixe das Ganze mit einer neugierigen Journalistin und herauskommt ein lesenswertes Buch. Liv, die Journalistin, will sich eine Auszeit in einem Düsseldorfer Hotel gönnen. Und gleich beim Frühstück fällt der Chef des Hotels tot vom Stuhl. Klar wittert Liv einen Mord. Der zuständige Kommissar ist ihr alter Freund Frank. Livs Arbeitgeber wittert die grosse Story. Düsseldorfs Schickeria und ein Mord, welch ein Aufmacher. So kommt Liv zu einem bezahlten Wellness - Aufenthalt und sie ermittelt heftigst zwischen Ehefrau des Toten, seinen Kindern, der Freundin und noch einer Freundin, wieviele hatte er denn. Dann kommen noch Frösche ins Spiel und eine zweite Leiche. Dazu eine andere Frau, die Frank recht nahe kommt, beruflich oder nicht? Zwischen Fitness - und Kosmetikterminen erlebt Liv die Höhen und Tiefen der Hoteliersfamilie, wird Vertraute oder doch nur benutzt? Ich will nicht zuviel verraten. Lesen Sie selbst. Wenn Sie Krimis mögen, die von der Handlung drumherum leben, sind Sie hier genau richtig.

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    TochterAlice

    TochterAlice

    25. December 2012 um 10:43

    Wellness in Düsseldorf - und zwar vom Feinsten: das ist das Setting, in dem dieser handlungsreiche, humorvolle und unterhaltsame Krimi der Autorin Vera Sieben spielt. Das Setting: die Düsseldorfer Kriminalreporterin Liv Oliver braucht Erholung und hat beschlossen, dass sie diese am effizientesten in einem Wellnesstempel in ihrer Heimatstadt erlangen kann und sich kurzerhand für ein paar Tage eingecheckt. Doch bereits am ersten Morgen wird sie Zeugin eines Todesfalles: an einem der Nachbartische stirbt ein älterer Herr, der sich als Besitzer der Wellnessanlage herausstellt - wohlgemerkt als nicht gerade beliebter Chef bei den ehemaligen Mitarbeitern. Er hinterlässt: eine getrennt lebende Ehefrau, 2 erwachsene Kinder aus erster Ehe, die im Betrieb mitarbeiten und eine knackig-junge Geliebte. Sie alle spekulieren aufs Erbe, sind damit verdächtig, einen Mord begangen zu haben. Dazu kommt noch eine Reihe von Hotelangestellten mit eigenen Interessen... und prompt verwandelt sich Livs Erholungsurlaub in einen von einer Zeitung finanzierten Arbeitsaufenthalt. Trotzdem lässt sie sich die Butter nicht vom Brot nehmen, ermittelt vor, während und nach der Anwendungen, die sie nun auf Zeitungskosten genießt ... und konkurriert bzw. kooperiert dabei - man kann es unterschiedlich sehen - mit ihrem ehemaligen Freund Frank, der als ermittelnder Kommissar für den Fall zuständig ist.... Ein spannend angelegter Krimi, in dem das Düsseldorfer Lokalkolorit aus jeder Zeile springt und der Nicht-Düsseldorfern gut als Ergänzung zum Reiseführer bei einem Stadtbesuch dienen kann: enthält er doch neben Beschreibungen diverser Sehenswürdigkeiten auch Hinweise auf kulinarische Düsseldorfer Spezialitäten und das nicht zu knapp: das beste Düsseldorfer Alt, der scharfe Löwensenf, die berühmte Konditorei Heinemann mit ihren Pralinen - das alles wird so anschaulich dargestellt, dass man es als Schleichwerbung sehen kann - für mich waren es gute Tipps, so anschaulich beschrieben, dass mir das Wasser im Munde zusammenlief und der nächste Trip nach Düsseldorf bereits in Planung ist. Ein rundes Ding also - der neue Krimi von Vera Sieben? Naja, sagen wir, ein ovales, das Ende war dann doch ein bisschen ohne "Schmackes", wie der Rheinländer zu sagen pflegt und der ein oder andere Erzählstrang blieb unaufgelöst. Nichtsdestotrotz von mir eine klare Leseempfehlung mit einprägsamen Hinweis zum Schluss: Willst Du Dich in Düsseldorf verlieben lies den Krimi von Vera Sieben!

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  • Rezension zu "Frösche, die quaken, töten nicht" von Vera Sieben

    Frösche, die quaken, töten nicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2012 um 19:05

    Erholung für Körper und Seele verspricht das bekannte Düsseldorfer Nobelhotel, das seinen Gästen exclusive Wellness offeriert. Auch die Kriminalreporterin Liv Oliver hat sich für ihre Auszeit diese Wohlfühl-Oase ausgesucht, nicht ahnend, dass eine Überraschung der besonderen Art auf sie wartet. Als der Seniorchef des Hauses an einem Morgen am für ihn reservierten Tisch mit dem Gesicht in seiner Müslischüssel liegt, signalisiert Livs untrüglicher Spürsinn, dass hier ein übles Verbrechen vorliegt. Die Leitung des ermittelnden Polizeiteams hat Livs Ex, Frank Golström, dessen Anblick ihr immer noch nicht absolut gleichgültig ist. Nach einem Anruf vom Verlagsboss ihrer Zeitung, dass der komplette Wellness-Urlaub auf Geschäftskosten stattfinden könne, wenn nur eine Exklusiv-Story dabei herauskäme, gibt Liv Vollgas. Zwischen Kickboxen und Rheinschlamm-Ganzkörperpackung, Trampolin und "Düsselwürmern" mit extra starkem Löwensenf betreibt sie unermüdliche Ermittlungen, um den Wust von Lügen und Betrug aufzudecken, der bei den Besitzern dieser Nobelherberge an der Tagesordnung ist. Aber die Gegenseite ist auch nicht untätig und Liv wandelt mit ihren Enthüllungen auf einem gefährlichen Grat. Vergnügliche Lesestunden verschafft uns Vera Sieben mit ihrem Debutroman. In flüssiger, angenehmer Sprache zeichnet sie sympathische und unsympathische Protagonisten, die man wunderbar akzeptieren kann und deren Aktivitäten gut nachvollziehbar sind. Besonders pikant präsentiert sich die noble Wellness-Stätte in Kombination mit den Leichen der Inhaber. Selbst wenn man erwähnen muss, dass das Mittel, welches den Tod der Bedauernswerten herbeiführte, 100prozentig natürlichen Ursprungs war, so ist ein Ableben in dieser Umgebung nicht so recht Etwas zum Wohlfühlen, sondern wirkt wunderbar deplaziert. Auch das lockere Einbeziehen von Lokalkolorit und Spezialitäten der Düsseldorfer Gastronomie macht zusammen mit einem erfrischenden Wohlfühl-Programm den Charme dieses Kriminalromans aus. Der Leser fühlt sich bestens unterhalten und kann dem Klavierspieler, der im Hotelbackground den song "What a wonderful world" spielt, nur zustimmen. Hier würden die Dahingeschiedenen allerdings wohl zu einem anderen Urteil kommen. Vergnügliche volle Sternenzahl vergebe ich gern.

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