Verena Auffermann

 4,3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Leidenschaften, Henry James und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Verena Auffermann

Verena Auffermann, geboren in Höxter, wurde nach einer Buchhandelslehre und dem Studium der Kunstgeschichte neben ihrer Tätigkeit als Dozentin und Herausgeberin vor allem als Kritikerin u. a. für DIE ZEIT und Süddeutsche Zeitung bekannt. Darüberhinaus ist sie als Jurorin, Moderatorin und Dozentin tätig. Zahlreichen Veröffentlichungen folgten zuletzt 2009 ein literaturwissenschaftlicher Sammelband, der unter dem Titel 100 Autorinnen in Portraits. Von Atwood biss Sappho, von Adichie bis Zeh im Herbst 2021 in einer erweiterten Neuedition im Verlag Piper erscheint.2016 veröffentlichte Verena Auffermann eine Bildbiografie über Henry James.    

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Verena Auffermann

Cover des Buches Leidenschaften (ISBN: 9783442747061)

Leidenschaften

 (9)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Henry James (ISBN: 9783422073500)

Henry James

 (2)
Erschienen am 16.02.2016
Cover des Buches Nelke und Caruso (ISBN: 9783423125918)

Nelke und Caruso

 (1)
Erschienen am 01.03.1999
Cover des Buches 100 Autorinnen in Porträts (ISBN: 9783492070867)

100 Autorinnen in Porträts

 (0)
Erscheint am 14.10.2021
Cover des Buches Igel (ISBN: 9783751802093)

Igel

 (0)
Erscheint am 23.09.2021

Neue Rezensionen zu Verena Auffermann

Cover des Buches Leidenschaften (ISBN: 9783641141103)Filzblumes avatar

Rezension zu "Leidenschaften" von Verena Auffermann

99 Autorinnen, die wichtige und sehr gute Bücher geschrieben haben im Porträt
Filzblumevor 4 Jahren

btb Verlag in der Verlagsgruppe
Random House GmbH, München
1. Auflage 2013

Von Isabel Allende, den Bronte Schwestern, Virginia Wolf, Anna Seghers, George Sand, Alice Munro bis zu J.K. Rowling - eine homogene Mischung von Autorinnen aus verschiedenen Zeitepochen, die erheblich zur Kultur-u.Literaturgeschichte mit ihren Werken beigetragen haben.

Die Verfasserinnen der biografischen und mit Anekdoten versehen Porträts arbeiten für renommierte Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen, und schrieben eigene Bücher. Am Ende des Buches gibt es eine Zusammenfassung der Verfasserinnen, wer über welche Autorin geschrieben hat und eine kleine Vita. Da jede dieser Frauen eine eigene Handschrift trägt, macht dieses Buch abwechslungsreich und lesenswert.

"99 Porträts die von Autorinnen erzählen, die alle nur zweierlei haben: ihre Berufung und ihr Geschlecht. Und ein Drittes allerdings auch; Sie haben uns fasziniert."
Auch mich hat dieses Buch fasziniert da es gut recherchiert, sprachlich auf hohem Niveau, den Leser fesselnd an den Porträts teilhaben lässt. Zu Beginn jedes Porträts steht es ein Bild der Autorin. Am Ende eine Empfehlung zu den Büchern. (erhöht mit Sicherheit den SuB und die Wunschliste.)

Klare Leseempfehlung.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Das geöffnete Kleid (ISBN: 9783442760350)Buchhandlung_am_Schaefersees avatar

Rezension zu "Das geöffnete Kleid" von Verena Auffermann

Sprunghafte Häppchen vom Kustgenuss
Buchhandlung_am_Schaeferseevor 6 Jahren

Sehr sprunghaft erzählt Verena Auffermann in Essays von italienischen Malern der Renaissancezeit. Oft sind die Gegenwartsebene eines erfundenen (?) Betrachters, Kunststudenten o.ä. verwoben mit biographischem des jeweiligen Malers und ein paar allgemeinen Aussagen zur Malerei oder Interpretationsansätze bestimmter Gemälde. Manchmal wird auch sehr kurz auf die bisherige Erforschung eingegangen - wobei "eingegangen" schon zuviel gesagt ist, "angerissen" trifft es vielleicht besser.
Behandelt werden:
Bruce Naumann (als Einführung in Kunst generell), Paolo Uccello, Piero della Francesca, Giovanni Bellini, Vittorio Carpaccio, Lorenzo Lotto, Caravaggio, Jacopo Pontormo, Dosso Dossi, Giovanni Battista Tiepolo. Giandomenico Tiepolo
Die Auswahl ist stark venediglastig, doch die bekanntesten veezianischen Maler - Tizian und Tintoretto - tauchen nur in Halbsätzen auf.

Einerseits sind die Texte gut geschrieben, angenehm und ein wenig anspruchsvoll formuliert. Andererseits ist die Struktur so sprunghaft, dass man sich in jedem Text mehrfach wundert, was diesen oder jenen thematischen Haken gerade verursacht hat. Keine Übergänge. Plötzlich werden ohen Erklärung Personen erwähnt, die vorher nie aufgetaucht sind. Es liest sich, als wäre zwischendurch immer wieder ein Stück Text einfach herausgelöscht worden.

Das mag innovativ sein, aber mir persönlich hat es nicht gefallen. So kann man weder tief in die Kunst einsteigen, noch macht es das Lesen angenehm. Für mich blieb "Das geöffnete Kleid" viel zu verschlossen: Es wurde nur an der Oberfläche der Kunst und der Ideen gekratzt. Es gibt zwar Passagen, die scheinbar in die Tiefe des Kunstverständnisses gehen, aber die wirkten auf mich zu unkonkret und "geschwafelt".

Im ganzen für mich ein unbefriedigendes Buch. Aber vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich mich schon sehr viel mit Malerei beschäftigt habe. Möglicherweise wirkt dieses Buch auf jemandem, der einen ersten Einblick in die Welt der italienischen Malerei tun möchte, ganz anders. Allerdings glaube ich das nicht - denn für denjenigen wäre die Sprunghaftigkeit vollends verwirrend.

Trotzdem gibt es drei Sterne, denn es ist kein schlechtes oder dummes Buch. Es bringt den Kopf zum Denken, und dass die Autorin mit viel Aufwand nach einer angemessenen Form gesucht hat, wird deutlich. Meiner Meinung nach ist ihr das nicht gelungen, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.

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