Verena Boos

 4 Sterne bei 60 Bewertungen
Autorin von Kirchberg, Blutorangen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Verena Boos wurde 1977 in Rottweil geboren und lebt nun in Frankfurt. Nach ihrem Studium der Soziologie und Anglistik arbeitete sie als Journalistin, Referentin und Wissenschaftlerin. Heute ist sie als freie Autorin tätig. Mit ihren Geschichten hat sie an verschiedenen Schreibwerkstätten und dem Open Mike teilgenommen.

Alle Bücher von Verena Boos

Cover des Buches Kirchberg (ISBN: 9783746635385)

Kirchberg

(29)
Erschienen am 17.05.2019
Cover des Buches Blutorangen (ISBN: 9783746632506)

Blutorangen

(21)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Die Taucherin (ISBN: 9783985681952)

Die Taucherin

(10)
Erschienen am 17.07.2025

Neue Rezensionen zu Verena Boos

Cover des Buches Die Taucherin (ISBN: 9783985681952)
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Rezension zu "Die Taucherin" von Verena Boos

ReadingWitch
Herkunft, Freundschaft und Anerkennung

Rezension „Die Taucherin“ 

Herkunft, Freundschaft und Anerkennung sind die zentralen Themen des Romans "Die Taucherin" von Verena Boos. Die Geschichte beginnt unscheinbar mit der Freundschaft zwischen zwei Frauen, die seit Kindertagen besteht und auseinander zu brechen scheint. Doch die gewaltigen Enthüllungen diverser Menschenrechtsverletzungen, welche keine Fiktion der Autorin sind, sondern für viele die Realität darstellen, ließen mich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Den Anfang macht Amalia Faller aus dem beschaulichen Schwarzwald. Sie liebt das Bergsteigen, muss allerdings beruflich eine Niederlage nach der anderen einstecken. Aus Mangel an Alternativen einer Bleibe kommt sie, nach der Trennung von ihrem Freund, bei ihrer Familie unter. Zu ihrer Mutter hat Amalia ein angespanntes Verhältnis, steht aber ihrem an Demenz erkranktem Vater sehr nah. Seine geschichtlichen Forschungen waren es, die Amalia als junges Mädchen nach Valencia zu Marina brachten. Marina Ramirez kommt aus einer wohlhabenden Familie. Sie ist eine erfolgreiche Meeresbiologin taucht leidenschaftlich gerne.

Eines Tages verschwindet Marina spurlos und Amalia reist in Sorge nach Valencia, um dort die Suche nach ihr aufzunehmen. Diese gestaltet sich wie erwartet schwierig. Zur Polizei besteht kein Vertrauen und die Familie von Marina ist zu keinem Gespräch bereit. Amalia ist umgeben von Fragen auf die sie absolut keine Antworten findet. Nach und nach beginnt sie sich mit der Vergangenheit ihrer Freundin auseinanderzusetzen. Immer weiter taucht sie mit ihren Nachforschungen in die Geheimnisse zweier Familien, die sehr viel mehr verbindet, als zu Beginn angenommen. Der Roman offenbart nicht nur komplizierte Beziehungen einer Familie, sondern auch entsetzliche Folgen historischer Verstrickungen zwischen Deutschland und Spanien. Zuerst sind es nur Andeutungen und Verdachtsmomente, die sehr unglaubwürdig erscheinen. Doch bald ist klar, dass es sich hier um Verbrechen an kleinen Kindern und Babys handelt. Ihren Müttern entrissen und von Fremden zwangsadoptiert, sollen diese Kinder nach den moralischen Vorstellungen der Menschen, die sich das finanziell auch leisten konnten, umerzogen werden.

Zu Beginn erscheinen mir die beiden Frauen etwas unsympathisch. Marina wirkt arrogant und Amalia nervt mit ihren ständigen Zweifeln, doch Verena Boos lässt die beiden eine Entwicklung vollziehen, so dass sie mir zum Schluss tatsächlich ans Herz wachsen. Amalia wird mit jeder Seite selbstbewusster und Marinas abweisendes Verhalten ergibt Sinn.

Boos Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und doch mitreißend. Sie beschreibt sehr anschaulich und präzise Situationen und Orte, lässt die Leserin tief in die Geschichte eintauchen. Die Dialoge und die offenen Fragen lassen die Geschichte lebendig wirken. Amalias Verlorenheit und Frust sind fast schon spürbar.

Man muss sich auf diese Geschichte einlassen und ihr Zeit geben sich zu entfalten. Sehr lange war mir nicht klar wohin mich dieser Roman führen wird. Doch die Geduld wird belohnt. Eine rasante Suche durch Valencia und die spanische Geschichte erwartet den Leser. Die Suche nach der eigenen Herkunft, Anerkennung und sich selbst. Das Ende kam für mein Empfinden etwas zu schnell. Einige Fragen blieben offen. Trotzdem gibt es von mir für dieses berührende Buch eine Leseempfehlung, nicht zuletzt auch weil man hier über Geschehnisse liest, die im Geschichtsunterricht nicht behandelt werden.

https://www.readingwitch.com/post/die-taucherin

Cover des Buches Die Taucherin (ISBN: 9783985681952)
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Rezension zu "Die Taucherin" von Verena Boos

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Bittere Wahrheiten

Valencia ist für Amalia Faller aus dem beschaulichen sowas wie eine zweite Heimat. Auch und gerade weil dort Marina lebt. Ihre beste Freundin seit einer gefühlten Ewigkeit. Beide Frauen haben die 40 schon gerissen, stehen mitten im Leben, auch wenn es bei Amalia momentan nicht so wirken mag. Und wenn es mit dem Job in Valencia klappt, dann ist alles scheinbar wieder im Lot. Doch es kommt anders!

Schon beim letzten Besuch bei Marina lag eine unbestimmbare Spannung in der Luft. Marina antwortete kurzatmig, wo Amalia ein strahlendes Si! erwartet hatte. Doch so eine enge Freundschaft erschüttert so schnell nichts. Doch warum meldet sich Marina nicht mehr? Kein Lebenszeichen. Ein Anruf weckt Amalia aus ihrer Lethargie. Marina ist tatsächlich verschwunden. Einfach so – das kann, das will Amalia nicht akzeptieren. Sie fährt nach Valencia. Dass ihr der sicher geglaubte Job nun doch verwehrt wurde, ganz ohne Angabe von Gründen, ist mittlerweile unerheblich.

Die Stadt, die bisher als Zufluchtsort mit sicherem Hafen galt, verwandelt sich nun in einen Moloch, den Amalia doch nicht so gut kennt wie sie meint. Waren all ihre Besuche nur Stippvisiten an einem Sehnsuchtsort ohne Wert? Auch Marina erscheint in einem völlig anderen Licht.

Amalia und Marina sind Schwestern im Geiste mit komplett verschiedenen Einstellungen. Während die Eine in den Bergen herumklettert – Amalia – ist die Andere – Marina - unter Wasser in ihrem Element. Marina engagierte sich schon früher politisch, kämpfte für den Erhalt alter Viertel, setzte sich für den Umweltschutz ein. Sie war wie eine gut durchgeschüttelte Flasche Cola beim ersten Öffnen. Und nun ist Marina verschwunden!

Amalia gräbt so tief wie sie noch nie gegraben hat. Ein nie gekannter Ehrgeiz nimmt von ihr Besitz und fördert eine an Widerwärtigkeit kaum gekannte Geschichte ans Licht. Seit Francos Zeiten wurden Kinder, Neugeborene ihren Eltern weggenommen – oft mit der Erklärung, dass sie gestorben seien. Fast immer mit Wissen und Zutun der katholischen Kirche. Amalia stockt der Atem bei solchen Geschichten. Und Marina soll darin verwickelt gewesen ein? Wie? Sie ist doch viel zu jung dafür. Doch der Kindesraub ging lange weiter, bis in die jüngere Vergangenheit. Der eigentliche Hammer soll für Amalia aber noch kommen: Denn auch ihre eigene Geschichte ist auf wundersame Weise mit verbunden…

Verena Boos gründet ihr drittes Meisterwerk auf einem wabernden Boden wahrhafter Perfidität. Sie lässt den Leser anfangs in dem Glauben, dass die kaum spürbare Spannung doch einen tieferen Grund hat, der aber nur für die beiden Frauen von Bedeutung ist. Nach und nach öffnet sie die Büchse der Pandora und lässt den Teufel zwischen ihnen herumderwischen. Je mehr Seiten man umblättert umso wilder wird der Tanz des Teufels. So wie die beiden Frauen sich entweder ober- und unterhalb der Oberfläche wohlfühlen, so stark werden beide von ihren Gefühlen und ihrem Wissen herumgewirbelt.

Cover des Buches Die Taucherin (ISBN: 9783985681303)
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Rezension zu "Die Taucherin" von Verena Boos

Gwhynwhyfar
Zu viele Längen

«Euphorisch und erschöpft gab sie sich, immer wieder neu, der Bannkraft dieser Szenerie hin: das dunkle Band der nahfernen Berge und der flammende Himmel. Sie ließ mit dem Licht auch das Empfinden für diese Landschaft einströmen. Das Glottertal war bergend wie die Schalen zweier Hände. Die Nordseite steil aufragend, mit Weinbergen und dichten Wäldern, die Südseite offener, mit einem weniger klar gezeichneten Kammverlauf. Sie kletterte gern allein, wie sie auch gern allein durch diese Wälder streifte und manchmal in deren Schutz übernachtete. Sie kannte die Wege alle. Im Dunkeln, bei Nebel oder Schnee fand sie sich instinktiv zurecht. Mehr eine Erinnerung des Körpers als ein Wissen des Verstands. Die Landschaft konnte nichts dafür, dass sie sich gefangen und ausgestoßen zugleich fühlte.»


Seit Kindertagen verbindet Amalia Faller eine enge Freundschaft mit Marina in Valencia. Amalias Wunsch, nach Valencia zurückzukehren, hatte sich gerade zerschlagen, für den Job, der fest schien, hat sie eine Absage erhalten. Als Amalia in den Vogesen klettert, erhält sie einen Anruf, erfährt, dass Marina von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. So fährt Amalia nach Valencia, um ihre Freundin zu suchen, die im Oceanogràfic arbeitet. Sie streift durch die Straßen, durch das alte Fischerviertel El Cabanyal, für das sich Marina engagierte, es zu erhalten, wo hingegen ihr Bruder Felipe sich dafür einsetzt, es abzureißen. Erinnerungen an Marina gehen Amalia durch den Kopf, und ihre eigene Zeit in Valencia, das erste Mal für ein ganzes Jahr, als ihr Vater hier einen Forschungsauftrag erhalten hatte. Damals hatte sie mit ihrem Vater im Priesterseminar gewohnt, sie verbrachten viel Zeit in Marinas Familie. Es gibt schöne Passagen, aber insgesamt habe ich viel geblättert, weil mich der Roman eher langweilte; es fehlte mir eine Strategie, ein Thema zu finden. 


«¿Wobei mauert denn die Kirche?› 

‹¿Wie meinst du das?›, fragte Vicent zurück. 

‹¿Gibt es ein Thema, das die Kirche totschweigen will?› Er lachte laut, es klang wie ein Hicksen, und Amalia wusste selbst im Moment, da sie die Frage formulierte, wie naiv sie war. 

‹Die Kirche mauert. Punkt. Grundsätzlich. Die katholische Kirche ist eine obskure Organisation, die sich nicht in die Karten schauen lässt, und sie ist aufs Engste mit der politischen Sphäre verflochten. ‹Zitier mich aber nicht.› Er scannte aus den Augenwinkeln die Umgebung. ‹Sie ist verstrickt in den Franquismus. Sie ist der Franquismus.› 

‹War›, warf Amalia ein. 

‹Nein›, widersprach Vicent. ‹Ist. Immer noch. Macht, Menschenrechtsverbrechen. Sie ist mindestens Komplizin. All die Ermordeten, die Verschwundenen des Bürgerkriegs, die Tausenden Toten.›»


Im letzten Viertel wird es doch noch interessant und spannend. Denn jetzt wird die Geschichte politisch und historisch. Marina hatte zu den «Bebés robados» recherchiert, zu den geraubten Kindern. Wie in vielen Diktaturen hatte man auch unter Franco Regimekritikern die Kinder weggenommen, möglichst gleich nach der Geburt, und sie an regimetreue Familien gegeben. Ihre Recherchen eröffnen Amalia einen neuen Blick auf die alte Freundin und lassen verdrängte Erinnerungen auftauchen. Etwa 300.000 Babys sollen ihren Müttern nach der Geburt gestohlen worden sein; bis weit in die 1990er Jahre wurde damit weitergemacht. Mithilfe mafiöser Strukturen hat die katholische Kirche Kinder verkauft. Die Suche Marinas legt ein Geheimnis frei, das nicht nur die beiden Frauen auf viel existenziellere Weise miteinander verbindet, als sie es je geahnt hätten, sondern auch ihre Familien und ihre Länder. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe zum Thema gewünscht. Das wird leider ziemlich schnell abgehandelt. Genau das ist für mich das Problem von diesem Roman. Das Thema ist für mich zu spät gesetzt. Diese ganzen Erinnerungen und Gedanken empfand ich als langweilig – aber wer durchhält, wird doch noch mit einem interessanten Thema belohnt. Ich denke allerdings, bis hierhin hat die Autorin einige Leser verloren. Das Thema der «Bebés robados» ist sehr vielschichtig, hallt bis heute nach und ist nicht ernsthaft politisch aufgearbeitet worden. Über Themen, die die katholische Kirche betreffen, spricht man nicht laut. Schon gar nicht darüber, dass sie sich zum Handlanger Francos gemacht hat. Denn im Tiefen brodelt noch immer die Francozeit, die Zerrissenheit der Gesellschaft. Genau zu diesem Thema hatte die Geschichte Potential, das leider vergeben wurde, weil es nur angestoßen wurde. Zu einfach hat es sich die Autorin mit ihren beiden Protagonistinnen gemacht: Zwei Rebellinnen, kinderlos, die mit der Familie, insbesondere mit der Mutter und den Geschwistern nicht zurechtkommen, allgemein Beziehungsprobleme haben. Nur am Rande: ¿Wieso setzt man spanische Fragesatzzeichen ein (das umgedrehte Fragezeichen am Anfang vom Fragesatz, das Fragezeichen am Ende eines Fragesatzes), wenn es sich um einen deutschen Text handelt? Es gibt sehr starke atmosphärische Stellen und wirklich gute Textstellen, ohne Frage; aber in der Gesamtheit ist der Roman für mich lediglich Mittelmaß. 



Verena Boos wurde 1977 in Rottweil geboren, wo sie heute wieder lebt. Längere Aufenthalte in Paris, Bologna, Glasgow, Florenz, Barcelona und London, schließlich Valencia, München und Frankfurt. Studium der Anglo-Amerikanischen Literatur, Soziologie und Kulturwissenschaften, Promotion in Zeit- und Kulturgeschichte. Mit »Blutorangen« legte sie 2015 eines der beeindruckendsten Debüts der • letzten Jahre vor, ausgezeichnet u.a. mit dem Mara-Cassens-Preis und dem Preis des Buddenbrookhauses. Für die Arbeit an ihrem zweiten Roman »Kirchberg« (2017) erhielt sie das Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg.

Gespräche aus der Community

„Ein Blütenschweif gleitet durch den Türspalt nach draußen. Folge mir.“
Was macht eine Frau ohne Aussichten aus ihrem Leben? Was ist Heimat, was ist Zeit? Wie kann, bei allem, was geschehen ist, Frieden herrschen? – In ihrem neuen Roman erzählt Verena Boos die Geschichte einer Frau, die die Sprache verliert und zurückkehrt ins Dorf ihrer Kindheit und Jugend. „Kirchberg“ handelt auch von den Jahreszeiten einer Freundschaft, oder einer Liebe. Verena Boos erzählt groß von einer kleinen Welt, von der unsrigen.
»Verena Boos verbindet großes Erzähltalent mit historischer Präzision.« Jan Brandt 




Über Verena Boos 
Verena Boos, 1977 in Rottweil geboren, lebt in Frankfurt. Studium der Anglistik und Soziologie, Promotion in Zeitgeschichte. Mehrjährige Aufenthalte in Italien, Großbritannien und Spanien. Arbeit als Journalistin, Referentin und Autorin. Teilnahme am Klagenfurter Literaturkurs und der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung. Sie wurde für die Bayerische Akademie des Schreibens ausgewählt und las beim Open Mike.

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108 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  sveso
Ich habe sehr lange an "Kirchberg" gelesen. Und doch möchte ich meine Rezension sehr gern -wenn auch sehr verspätet- teilen! https://www.lovelybooks.de/autor/Verena-Boos/Kirchberg-1451107798-w/rezension/1534087255/ Ich bedanke mich ganz herzlich für das Leseexemplar!

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