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verena-dahms

vor 4 Monaten

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Ich verlose dieses Mal nur ein Taschenbuch und 15 eBooks. Unten könnt ihr lesen weshalb und wie ihr das Buch gewinnen könnt. 

Ich lade herzlich zur Leserunde von meinem neue Roman ein. Ich verlose 15 eBooks. Nur eBooks deshalb, weil ich in Frankreich wohne. Es kann manchmal bis zu vier Wochen dauern, bis das Buch in Deutschland angekommen ist. 
Das letzte Mal hatten deshalb die eBook-Leserinnen die Geschichte bereits gelesen, bevor die Printgewinner damit beginnen konnten. Es kam dadurch nicht zu einem richtigen Diskussionsaustausch, sondern einfach zu Statements über den Inhalt. 

Ich wünsche  mir dieses Mal einen intensiveren Austausch, als das letzte Mal. 

Am Schluss der Leserunde erhält der aktivste Teilnehmer das Printexemplar als Dankeschön. 

Klappentext:
Ein herrschaftliches Weingut in der Dordogne im Südwesten von Frankreich kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. 
Amélies innigster Wunsch ist es, Medizin zu studieren. Doch ihr Leben als Tochter eines Weingutbesitzers ist vorgezeichnet. Nach erbitterten Diskussionen mit ihren Eltern willigen diese endlich ein. Sie bekommt als eine der wenigen Frauen einen Studienplatz an der Universität in Bordeaux. Mit einem Doktortitel kehrt sie zurück und übernimmt eine Landarztpraxis. 
Auf einem Weinfest begegnet ihr Alexandre, ein Erntehelfer. Sie fühlt sich von seiner Unbekümmertheit angezogen, er bewundert ihre Intelligenz. Trotz sozialer Unterschiede kommen sie einander näher. Es entwickelt sich eine Liebe, die nicht sein darf. Alexandre verschwindet aus Amélies Leben, ohne dass sie ihn jemals vergessen kann. Jahre später begegnen sie sich erneut ...

Ein Roman über eine selbstständige Frau, die sich den gesellschaftlichen Zwängen der damaligen Zeit widersetzt. 


Autor: Verena Dahms
Bücher: Deine Küsse schmecken wie frische Erdbeeren,... und 1 weiteres Buch
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verena-dahms

vor 4 Monaten

Plauderecke

Ich möchte euch noch erzählen, wie die Geschichte entstanden ist. Ich wohne schon seit einigen Jahren in der Dordogne, im Südwesten von Frankreich. Und ich liebe dieses Land und mein Dorf. Und genau hier spielt mein Roman, in meinem Dorf, allerdings in einer früheren Zeit. Die Dorfbewohner haben schon Einfluss auf meine Figuren genommen.
Der Apotheker. Der Fleischer. Seine Frau, die Neugierige. Der Baron vom Nachbardorf und der Dorfdoktor. Nicht zuletzt auch die wunderschöne Landschaft, die sich sanft wölbend um mein Dorf schmiegt. Die Weinberge, die immer wieder durch kleine Waldstücke unterbrochen werden. Das Tal, durch das sich die Isle, ein kleiner Fluss schlängelt. Das alles hat mich inspiriert.

verena-dahms

vor 4 Monaten

Plauderecke

Leseprobe

Im Wartezimmer sassen bereits zehn Personen und zehn Augenpaare schauten mich verwundert an. Ich murmelte ein kaum hörbares 'guten Morgen' und setzte mich auf einen der klapperigen Gartenstühle. Die Frau des Fleischers war die einzige, die ich kannte. Sie nickte mir zu und widmete sich dann wieder ihrer Strickarbeit. Die Stricknadeln klapperten und sie brabbelte dabei 'links-rechts-links-rechts' vor sich hin. Es musste ein Pullover für ihren Mann werden, die Strickarbeit hatte ein nicht unerhebliches Ausmaß. Die übrigen Wartenden schienen aus dem Nachbardorf zu kommen oder es gab in den letzten Jahren, als ich in Toulouse war, etliche Neuzuzüger im Dorf. Ich kannte keinen davon.
Ich nahm mein Buch aus der Tasche und fing an zu lesen, denn bei den vielen Leuten richtete ich mich auf eine längere Wartezeit ein.
"Sind Sie krank, Fräulein Amélie?" Die Frau des Fleischers hatte ihr Strickzeug auf den Schoss gelegt und sah mich neugierig an.
Ich schüttelte den Kopf. "Nein, nein, ich möchte nur etwas mit dem Doktor besprechen."
"Aha, das kann dauern, der Doktor ist nicht hier. Er musste nochmals weg zu einem Notfall, hat er gesagt."
"Macht nichts, ich habe Zeit."
"Was lesen Sie denn da?" Neugierig äugte sie in das Buch. "Etwas Gescheites?"
Ich schmunzelte. "Einen Roman über ein Ärztin in Afrika."
"Also, etwas Gescheites. Ja, ja, die Welt hat sich verändert. Heute lesen die Frauen gescheite Bücher. Früher hatten sie keine Zeit, früher mussten sie hart arbeiten."
"Ärztinnen arbeiten auch hart", entgegnete ich, "ganz besonders wenn sie in Afrika leben."
"Hm", brummelte sie und betrachtete ihr Strickwerk. "Für meinen Mann zum Geburtstag. Er ist ein Guter, hat mich noch nie geschlagen."
Ich sah den Fleischer vor mir. Ein bulliger Mann mit Händen wie kleine Baggerschaufeln und einem aufgedunsenen Gesicht. "Das ist schön. Wie geht es ihrem Mann?"
"Gut, danke der Nachfrage." Sie schaute mich lange an. "Sie sind doch jetzt eine Frau Doktor? Im Dorf reden alle über Sie."
Ich nickte, "ja, das bin ich." Und eine ohne Arbeit, fuhr es durch meinen Kopf.
"Ich werde dann mal weiter stricken, sonst wird der Pullover nicht fertig. Sein Geburtstag ist schon in drei Wochen.", und sie ließ die Nadeln durch die Maschen fliegen.

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Ellysetta_Rain

vor 3 Monaten

Plauderecke
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katikatharinenhof schreibt:
Ich hab mir so sehr gewünscht, dass er sich zu Tode säuft...diese Gedanken sind zwar wenig menschenfreundlich und verachtend, aber ganz ehrlich- so ein Tyrann hat es nicht anders verdient. Und am Ende bekommt er doch die erhoffte Quittung.

Ja, dass hat er sich selbst zuzuschreiben, auch wenn Alkoholismus eine ernste Krankheit ist, aber er war wirklich furchtbar.

micjule

vor 3 Monaten

Plauderecke
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Ellysetta_Rain schreibt:
1) Sie ist wirklich stark, was sie alles auf sich nimmt. Da fragt man sich doch, ob es nicht leichter wäre für sie einfach zu verschwinden und neu anzufangen. Die Mutter kann ja zu Benjamin ziehen. Der könnte auch mal was tun.

Das habe ich auch erst gedacht, aber Amélie ist eben nicht der Mensch dafür, ihre Mutter "im Stich zu lassen". Und wo sollte auch Amélie hin? Es ist ihr zu Hause und ich denke sie will gar nicht woanders wohnen. Wahrscheinlich hat sie da auch noch die Hoffnung, dass Alexandre zurück kommt und sie auf dem Weingut findet.

verena-dahms

vor 3 Monaten

Plauderecke
@Ellysetta_Rain

Nein, die TV-Serie kenne ich nicht. Interessant. Aber ich denke, dass es früher überall so war, dass vor allem Töchter aus reichem Haus es nicht leicht hatten, ihren Berufswunsch durchzusetzen.
Ich habe reichlich recherchiert in meinem Dorf, wie es früher war und manchmal überkommt mich das Gefühl, dass es auch heute für solche Töchter nicht einfach ist. Gewisse Regeln müssen eingehalten werden.

verena-dahms

vor 3 Monaten

Plauderecke

Vielen Dank an euch. Es ist interessant für mich, wie ihr die einzelnen Kapitel gesehen habt. Solche Diskussionen sind hilfreich. Ich wünsche euch einen schönen Abend. Liebe Grüße aus der Dordogne.

verena-dahms

vor 2 Monaten

Plauderecke

@Elisetta_Rain. Ich habe soeben deine Rezension für mein Buch gelesen. Vielen Dank dafür und dass du mitgemacht hast. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend. Grüße aus der Dordogne

Ellysetta_Rain

vor 2 Monaten

Plauderecke

Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein und dieses tolle Buch entdecken durfte :)

Hier die Links zu meiner Rezi, unter den Namen Ellysetta-Rain oder booklover2011:


https://www.amazon.de/gp/review/RMGJJFKBTCE2O?ref=pf_vv_at_pdctrvw_srp

https://www.lovelybooks.de/autor/Verena-Dahms/Deine-Küsse-schmecken-wie-frische-Erdbeeren-1570971532-w/rezension/1652366057/


ebook.de
Hugendubel.de
bol.de
Thalia.de
buecher.de
lesejury.de
WAsliestdu.de

Autor: Verena Dahms
Buch: Deine Küsse schmecken wie frische Erdbeeren

Ellysetta_Rain

vor 2 Monaten

Plauderecke
@verena-dahms

Sehr gerne und ich habe für die schönen Lesestunden zu danken :)

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