Digitale Intelligenz

von Verena Gonsch 
4,6 Sterne bei5 Bewertungen
Digitale Intelligenz
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Ein tolles Buch und eine gute Hilfe für alle, die noch nicht im "Handyzeitalter" angekommen sind

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Ein Buch nicht nur für Eltern und Lehrer, sondern für jeden, der die Form unserer zukünftigen Gesellschaft mitbestimmen will.

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Inhaltsangabe zu "Digitale Intelligenz"

Für viele Eltern ist die Beschäftigung ihres Kindes mit der digitalen Welt ein rotes Tuch und Ursache nerviger Streits am Familientisch. Doch damit verbauen wir unseren Kindern essenzielle Zukunftsmöglichkeiten. Denn für sie ist es immens wichtig, den digitalen Wandel zu erleben und aktiv mitzugestalten.
Das Buch von Verena Gonsch und Till Raether zeigt, dass wir in die digitale Welt unserer Kinder eintauchen müssen, um sie besser zu verstehen. Und wir müssen begreifen, in welchen Bereichen die Digitalisierung unser Leben positiv verändern wird. Es ist unsere Pflicht unsere Kinder für die kommenden Herausforderungen fit zu machen, sonst bleiben sie auf der Strecke und Deutschland gleich mit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404609796
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:24.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 9 Monaten
    Erlaubt mehr Medienzeit!

    Warum sind wir Deutschen den neuen Techniktrends gegenüber so misstrauisch? Warum gibt es so viele Vorurteile? Welche Angst steckt dahinter?


    All diese Fragen, geht die Autorin, Verena Gonsch, in ihrem Buch „Digitale Intelligenz: Warum die Generation Smartphone kein Problem, sondern unsere Rettung ist“ nach. Unterstützt wird sie dabei mit Beiträgen von Till Raether.


    Denn während wir  im Allgemeinen die Medienzeit unserer Kinder, möglichst klein und kurz halten, Computer Spiele verbieten schreitet die Digitalisierung  immer schneller voran. Und anstatt uns dagegen zu wehren, und Angst davor zu haben, sollten wir „Eltern und  Großeltern“  in die  Digitale Welt unserer Kinder eintauchen begreifen wo  Digitalisierung gut und wirklich hilfreich ist. Das Leben positiv verändert und unsere Kinder fit für eine technisierte Zukunft werden.


    Die Idee und auch der Ansatz, das Technik - Computer - Handys etc. nichts Schlechtes sind, diese uns und unser Leben weiter bringen, ist nicht neu,  doch die Autorin beleuchtet nicht nur die heutige, gängige bekannte Technik, sondern denkt und spinnt für jeden Bereich diese weiter. Wirft einem fiktiven Blick in die Zukunft der  Technik, ihre Anwendungen und Auswirkungen für unser Leben. Till Raether steuert Alltagsgeschichten, wie gemeinsames Computerspielen mit seinem Sohn, bei. Die direkt einen Bezug zum hier und jetzt zeigen. 


    Verena Gonsch zeigt so auf, was in wenigen Jahren für uns ganz normal sein wird. Selbstfahrende Autos, intelligenter Häuser, Schüler die Lehrer unabhängig unterrichtet  werden. Ganz viele Beispiele die sowohl unsere Kinder als au h uns im Alter als Rentner betreffend könnten, bekommt der Leser, vorgestellt. 


    Ob dies dem Leser die Angst vor der Technik, der technisierten Zukunft nimmt, Ich weiß es nicht. 

    Es ist interessant zu lesen, wenn auch an vielen Stellen nicht neu, und für teilweise klischeehaft beleuchtet werden. Der Aspekt, der Einbindung der Kinder und Jugendlichen kommt mir auch etwas zu kurz.  Egal, alles in allem  ist es ein guter Ansatz mit einem schönen umfassenden Blick auf das, was möglich wäre, wenn wir uns nicht wehren, sondern die Zukunft, und ihre technischen Erfindungen sinnvoll in unser Leben lassen.



    Vier Sterne

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    Kunterbuntegruneweltvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch und eine gute Hilfe für alle, die noch nicht im "Handyzeitalter" angekommen sind
    Digitalisierung - Ja bitte! Aber in Maßen...

    Verena Gonsch hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der es möglich macht die vielen Informationen gut aufzunehmen. Zwar wird viel mit Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen gearbeitet, aber es ist zu keiner Zeit trocken oder langweilig. Zwischendrin finden sich immer wieder Kurzgeschichten von Till Raether, der einen Ausblick auf eine mögliche Lebensweise der Zukunft gibt. Dabei geht er auf verschiedene Alters – und Berufsgruppen ein.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin verdeutlicht hat, dass Vernetzung, Globalisierung und Social Media etwas gutes sind, für das die Jugend von Heute vorbereitet und nicht abgeschreckt werden muss. Natürlich darf man das Internet und die Konsequenzen daraus nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber die digitale Welt muss einen größeren Raum in unserem Bildungssystem bekommen.

    Auch über die German Angst wird geredet, und darüber, dass Veränderung nicht immer nachteilig sein muss. Das Buch ist also super geeignet für alle, die der Digitalisierung noch skeptisch gegenüberstehen und sich noch nicht viel mit dem Thema beschäftigt haben. Die Autorin zeigt einige sehr gute Punkte auf, über die es sich lohnt nachzudenken.

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    Anna_Trifonovvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch nicht nur für Eltern und Lehrer, sondern für jeden, der die Form unserer zukünftigen Gesellschaft mitbestimmen will.
    Einladung zum Mitgestalten: Digitalisierung als Chance


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    Cornelia_Ruoffs avatar
    Cornelia_Ruoffvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ist Medienzeit sinnvoll?
    Warum die Generation Smartphone kein Problem, sondern unsere Rettung ist

    "Digitale Intelligenz" von Verena Gonsch

    1. Klappentext

    Für viele Eltern ist die Beschäftigung ihres Kindes mit der digitalen Welt ein rotes Tuch und Ursache nerviger Streits am Familientisch. Doch damit verbauen wir unseren Kindern essenzielle Zukunftsmöglichkeiten. Denn für sie ist es immens wichtig, den digitalen Wandel zu erleben und aktiv mitzugestalten. Das Buch von Verena Gonsch und Till Raether zeigt, dass wir in die digitale Welt unserer Kinder eintauchen müssen, um sie besser zu verstehen. Und wir müssen begreifen, in welchen Bereichen die Digitalisierung unser Leben positiv verändern wird. Es ist unsere Pflicht unsere Kinder für die kommenden Herausforderungen fit zu machen, sonst bleiben sie auf der Strecke und Deutschland gleich mit.

    2. Zum Inhalt


    „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis“. Die Zeiten haben sich verändert und wir uns mit ihnen oder durch sie. Ovid.

    Meine Eltern fanden meine Musik, meine Ansichten und meine Begeisterung für ein neues Medium Atari 128 unverständlich und neues Zeugs, was alles aus Amerika kommt. Also der ganz normale Generationenkonflikt! Meine Computeraffinität! Meine Nichte und mein Neffe (8 u. 11) teilen meine Begeisterung für’s Tablet, Computer, aber auch für Bücher. Mit dem Tablet oder PC kann man genial über das, aus einem altmodischen Printexemplar Gelesene, recherchieren.

    Verena Gonsch betrachtet die digitale Intelligenz aus einer ähnlichen Position.

    Till Raether, selbst Vater, nimmt die Herausforderung seines Sohnes zum gemeinsamen Computerspiel an. Eine neue Chance für zwei Generationen. Zeige mir das Neue aus deiner Sicht.

    Beide Autoren sehen es als schädlich an, dass wir der Generation Smartphone eigentlich den Wind aus den Segeln nehmen. Wir sollten sie unterstützen!

    Warum sind wir Deutschen dem neuen Technikrend gegenüber so misstrauisch? Warum gibt es dermaßen viele Vorurteile? Welche Angst steckt dahinter?

    Wie schaut die Zukunft unserer Kinder also der Generation Smartphone auf internationaler Ebene aus?

    Während die Deutschen sich Gedanken über das richtige Einsetzen der Medienzeit Gedanken machen und wie sie ihrem Nachwuchs den Strom abstellen können, geht der Rest der Welt weitaus entspannter mit den neuen Trends um.

    Computerspiele haben den Ruf, Ursprung für Gewalt zu sein und sind oft Auslöser vieler Streitigkeiten im Familienalltag. Wir haben die Befürchtung, dass uns der Computer vielleicht ersetzen wird und uns den Job wegnimmt.

    "German Angst" hat große Macht. Wir sehen nicht, dass der Computer die Kids nicht sozial isoliert, sondern einfach nur das gemeinsame Spielen verändert hat. Besonders an dem Spiel Minecraft lässt sich das gut erklären. Wir stellen uns digitale Lego vor. Die Kinder treffen sich mittags zum Spiel. Jeder ist in seinem Zuhause an seinem Computer. Sie loggen sich ein und lösen gemeinsame Aufgaben, worüber dann auch, wenn sie sich sehen, darüber gesprochen wird. Derjenige, der dabei nicht kontinuierlich mitmachen, weil seine Medienzeit dafür nicht ausgerichtet ist, fällt aus dem gemeinsamen Spiel raus, denn das Spiel lebt vom kontinuierlichen (täglichen) Aufbau. Die Kids lernen „Internal Skills“. Sie lernen, im Team zu arbeiten.

    Und genau diese Fähigkeiten werden zukünftig gebraucht, weil sich die Berufsbilder verändern werden. Deswegen ermuntern Verena Gosch und Till Raether die Leser, der Zukunft und unserer Generation Smartphone eine Chance zu geben.

    5/5 Punkten

    3. Sprachliche Gestaltung


    Das Buch liest sich von selbst, weil die Autorin Beispiele und Situationen anführt, die wir oft schon selbst erlebt haben. Endlich jemand, der uns versteht. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Humor kommt nicht zu kurz.

    5/5 Punkten

    4. Cover und äußere Erscheinung


    „Digitale Intelligenz. Warum die Generation Smartphone kein Problem, sondern unsere Rettung ist“ von Verena Gosch mit Texten von Till Raether hat 256 Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 24.11.2017 unter der ISBN 9783404609796 bei Bastei Lübbe im Genre Sachbücher erschienen und kostet 12,90 €.

    Das Cover zeigt einen Jungen, aus dessen Kopf oder in dessen Kopf Pixel? transferiert werden. Vor allem farblich ist das geschickt gemacht. Haarfarbe, Augenfarbe und die Farbe des Pullovers sind gleich.

    5/5 Punkten

    5. Fazit


    Endlich jemand, der unsere Lieblinge nicht verdammt, sondern darauf hinweist, dass sich das Leben eben verändert. Wir müssen international konkurrenzfähig sein, auch wenn unsere Kinder dabei die vorgeschlagene Medienzeit überschreiten. Etwas gerne zu tun, heißt noch lange nicht, danach süchtig zu sein.

    Das Buch gefällt mir sehr gut und ich empfehle es jeder Familie. Die Lektüre könnte zu mehr Harmonie beitragen.

    @Bastei Entertainment und Netgalley. Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Endlich mal ein Gegenpol zu der Medien-Hysterie!. Eltern greift zum Joystick und interessiert euch dafür, was Eure Kinder so machen.
    Ein Muss für Eltern mit Smartphone-Kids

    Endlich mal ein Gegenpol zur hysterischen Medien-Debatte. Entkrampft die Familienstreitereien.  Viele gute Infos. Unterhaltsam geschrieben und informativ. Mit neuesten Infos aus der Forschung: Smartphones machen nicht dumm, sondern klug. Es kommt auf die richtige Dosis an und dass Eltern sich interessieren, was Kinder am Computer so machen. Dann kann man zu einer entspannteren Haltung kommen. Deutschland ist eins der Länder, das diese Debatte am verbissensten führt. 

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