Verena Kiefer Hunger nach weniger

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Inhaltsangabe zu „Hunger nach weniger“ von Verena Kiefer

Anne kämpft für ihr großes Ziel – und das heißt „endlich schlank sein“. Essen wird zum wichtigsten Gedanken in ihrem Leben und schließlich zu ihrem schlimmsten Feind…
Zitternd ließ Anne ihr Nachthemd an ihrem Körper entlang gleiten und kniff die Augen fest zu. Sie wollte sich nicht wiegen, denn sie würde bestimmt wieder zugenommen haben. Sie wollte nicht in den Spiegel schauen, denn das Bild würde ihr einen Schock versetzen.

Ein atemberaubendes Buch !! You should read this :)

— ASchmiedi

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  • Rezension zu "Hunger nach weniger" von Verena Kiefer

    Hunger nach weniger

    Twilight1996

    04. March 2012 um 21:57

    Inhalt: Der 16-jährigen Anne ihr größtes Ziel ist es, schlank zu sein. Das will sie durch eine Diät erreichen. Sie selbst findet sich unattraktiv und ihre beste Freundin nennt sie mollig. Doch so ungefährlich die Diät am Anfang scheint, umso schlimmer entwickelt sie sich. Anne nimmt immer mehr ab und Essen wird zu ihrem wichtigsten Gedanke. Die Diät entwickelt sich immer mehr zu einer Magersucht aus der Anne alleine nicht mehr entkommen kann… Autorin: Jessica Antonis kam in Leuwen/Belgien zur Welt. Sie hat drei jüngere Schwestern. In ihren Buch „Hunger nach weniger“ schreibt sie über ihre eigenen Erfahrungen mit der Magersucht. Schon immer war das Schreiben ihre Leidenschaft und ihrer Mutter ermutigte sie dazu, einen Roman über Magersucht zu schreiben. Meine Meinung: Das Cover und die Inhaltsangabe von „Hunger nach weniger“ haben stark mein Interesse an dem Roman geweckt. In dem Buch geht es um ein erstes Thema, das leider aber immer häufiger wird: Magersucht. Es wird die Geschichte von Annes Magersucht geschildert…wie schnell aus einer harmlosen Diät eine Krankheit wird. Viele Mädchen heutzutage haben den Wunsch, schlank zu sein und machen eine Diät. „Hunger nach weniger“ wurde von Jessica Antonis, einer Betroffenen verfasst. Sie kann alles genau schildern, denn sie weiß am besten wie es ist, diese Krankheit zu haben. Es ist sehr mutig von ihr, über dieses heikle Thema zu schreiben und ich habe großen Respekt deshalb vor ihr, denn es ist nicht leicht über eigene schlimme Erfahrungen zu schreiben. Mit der Hauptperson Anne können sich viele Mädchen identifizieren, eigentlich kann ich sie auch verstehen aber mir fiel es trotzdem schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Die Kapitel des Buches sind in Monaten aufgeteilt und das Jugendbuch umfasst nur 197 Seiten. Meist ist „Hunger nach weniger“ berührend und schockierend, doch leider an manchen Stellen langweilig, weil einige Gedanken wiederholt werden. Nach dem Lesen des Jugendbuches kann ich Magersüchtige besser verstehen und ich habe mir auch einige Anzeichen und Symptome dieser Krankheit gemerkt, denn dieses Wissen kann manchmal im Alltag sehr hilfreich sein. Der Schreibstil des Romans ist flüssig und fesselnd. Empfehlen würde ich das Buch Jugendlichen ab 14 Jahren und es ist auch sehr gut als Klassenlektüre geeignet. Gesamt gebe ich „Hunger nach weniger“ 4 von 5 Sternen, weil es an manchen Stellen langwierig war, doch trotzdem kann ich es weiterempfehlen. Es handelt sich hierbei aber um einen etwas ernsteren Roman.

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  • Rezension zu "Hunger nach weniger" von Verena Kiefer

    Hunger nach weniger

    verena83

    06. October 2011 um 12:41

    Anne ist krank… sie leidet an Magersucht und fühlt sich einfach immer zu dick. Der Mittelpunkt ihres Lebens ist das Essen bzw. Nicht-Essen… tagein tagaus drehen sich ihre Gedanken nur noch darum. Annes Eltern wissen sich irgendwann einfach nicht mehr zu helfen und bringen ihre Tochter in eine Klinik für Essgestörte. Dort verweigert sich das Mädchen vorerst der Therapie, doch irgendwann sieht auch sie endlich ein, dass sie dringend Hilfe benötigt. Nachdem ich in meinem Leben selbst schon Menschen kannte, die an Magersucht oder auch Bulimie litten, war ich auf „Hunger nach weniger“ von Jessica Antonis besonders gespannt. Als ich dann das Buch schlussendlich zu lesen begann, tat ich mich erst einmal etwas schwer in die Geschichte hinein zu finden… irgendwie sagte mir der Schreibstil der Autorin nicht so ganz zu. Im Laufe des Lesens fand ich mich dann allerdings immer besser zurecht und war einfach irgendwann nur noch erschüttert von der Gedankenwelt der 16-jährigen Anne. Es ist unglaublich erschreckend, welch ein verzerrtes Körperbild essgestörte Menschen von sich selbst haben und wie schnell man Sklave einer solchen Sucht werden kann. Aufgrund der Tatsache, dass die Personen der Geschichte zwar frei erfunden sind, das Buch aber dennoch auf eigenen Erfahrungen der Autorin passiert, kommt die Gefühlswelt von Anne einfach auch unglaublich authentisch rüber. Und obwohl mich diese Geschichte einer Magersucht einerseits zwar sehr berührt und schockiert hat, gibt es dennoch auch den ein oder anderen Kritikpunkt… einerseits fehlte mir stellenweise nämlich hin und wieder etwas Feingefühl, andererseits kehrte der ein oder andere Gedanke in einer solcher Häufigkeit immer und immer wieder, sodass ich zwischendurch irgendwie hin und wieder gelangweilt von der Geschichte war. Da man aber dennoch beim Lesen einen unglaublich guten Eindruck davon bekommt, was in Menschen mit Magersucht vor sich geht und wie unheimlich schwer es ist sich von einer derartigen Sucht wieder zu befreien, erhält das Buch von mir sehr gute 3 von 5 Sterne.

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