Verena Lepre

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Verena LepreZeitlose Freiheit
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Zeitlose Freiheit
Zeitlose Freiheit
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Erschienen am 25.03.2009

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Rezension zu "Zeitlose Freiheit" von Verena Lepre

Rezension zu "Zeitlose Freiheit" von Verena Lepre
abuelitavor 8 Jahren

Ich habe mich sehr, sehr schwer getan mit diesem Buch, es auch immer wieder weggelegt und jetzt, nachdem
die letzte Seite gelesen ist, frage ich mich: was will die Autorin uns damit sagen?

8 Jahre mit dem Fahrrad um die Welt und so steht es auf der Webseite..... "Wir verlassen Villeneuve (Schweiz) auf zwei Fahrrädern Richtung Nepal. Ungeplant, untrainiert, ohne Strassenkarten und Reiseführer.
Den Fahrplan bestimmen das Sonnenlicht, die Jahreszeiten und der Wind. Die Wegbeschreibung liefern die Menschen die unsere Spur kreuzen. Wir rollen über Seidenstrassen, durchs Unterholz und auf eisigem Schnee, kurven durch den Sand vergangener Zeiten und stöbern in den Tellern aussergewöhnlicher Speisen. Wir finden Erholung in den Betten Unbekannter und verlieren uns im Dickicht der Megastädte unserer Welt.
Wir lassen uns begleiten von neuen Ideen, Ansichten und Einsichten, teilen den Alltag unserer Gastgeber und bewegen uns zeitlos in loser Zeit. Was mit einem Abstecher nach Nepal beginnt, endet acht Jahre und 42 Länder später wieder vor unserer Haustür am Genfersee. "

Nachdem es wohl schon die 3. Weltreise war, sollte man doch annehmen, dass hier spannend, interessant, flüssig, zusammenhängend und den "Leser mitnehmend" berichtet wird. Leider ist dem aber nicht so. Mir hat sich bis zum Ende des Buches nicht erschlossen, was Frau Lepre damit aussagen möchte, warum Sie überhaupt meinte, dieses Buch schreiben zu müssen. Einen Bericht über ihre Emotionen in dieser Zeit, über Liebe und Partnerschaft? Nun gut, aber das vermute - und möchte - ich nun nicht unbedingt in dieser Ausführlichkeit in einem REISE-Buch lesen! Schon ganz zu Anfang wird klar, dass die Beiden (?) sich auch nicht klar darüber sind, wie das denn nun ist mit der "zeitlosen" Freiheit.
"Sag mal wie lang willst du das mit diesen 100 km pro Tag noch durchziehen? Meinst du eigentlich, dass ich meine Zeit zwischen hier und Nepal nur noch mit Schlafen und Radeln verbringen will"? Dann werden also mehr Pausen geplant, später aber passt genau das auch wieder nicht...
Die Autorin geht wohl täglich an ihre Grenzen, und da fragt man sich doch, warum. So richtig klar wird das im ganzen Buch nicht. Und so richtig etwas über die bereisten Länder erfährt man auch nicht, ausser man legt Wert darauf zu wissen, dass- lt. Frau Lepres Meinung- China alle Rekorde in Sachen Unhygiene bricht , da fand sie es doch tatsächlich in Indien, wo jeder seine Notdurft verrichtet, wo er grad geht und steht, besser...
Es gibt einfach auch zu viele Ungereimtheiten, z.B. Szenen in den arabischen Ländern, die exakt dem, was 2 Seiten vorher geschrieben wurde, komplett widersprechen, die Sache mit dem Geld, das nicht vorhanden bzw. erst verdient werden sollte - aber natürlich eine Seite später schon da ist, um erst mal für 3 Monate nach Hause zu fliegen - so was "geht" einfach nicht in einem Buch, das ein Bericht über eine Reise sein soll.

Auf der einen Seite "ich habe gekämpft, gelitten, geweint. In unzähligen Stunden habe ich all meine Kräfte und meinen ganzen Willen mobilisiert, um diese Strasse zu bezwingen. " - auf der anderen Seite der unübersehbare Hochmut "wir ziehen um in ein Touristen-Ghetto....lassen uns durch die verschiedenen Touristenfallen chauffieren.Es ist für uns nicht von besonderem Interesse,vielmehr wird uns wieder einmal mehr bewusst, wie frei und privilegiert wir mit unseren Fahrrädern sind"....

Auch all die Menschen, die die Beiden auf Ihrer Reise getroffen haben, bleiben seltsam blass und leblos.
Es gibt viele Reisebücher über Radler, die quer durch die Welt gezogen sind ..... einige sind gut, einige weniger, ein paar wenige sind so hervorragend, dass man meint, man wäre dabei gewesen. Und/oder Lust bekommt, auch dahin zu reisen oder genau diese Menschen dort zu treffen....

Dieses Buch dagegen ist - ja, einfach überflüssig. Es ist weder Fisch noch Fleisch und es hat mich zu rein gar nichts inspiriert. Das einzige, was mir wirklich sehr, sehr gut gefiel, ist das Cover!

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