Verena Lueken Alles zählt

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Inhaltsangabe zu „Alles zählt“ von Verena Lueken

New York im Sommer, hier will die weltgewandte Frau, von der Verena Lueken in ihrem autobiographischen Roman erzählt, einige Wochen verbringen und schreiben, aber eine schwere Krebserkrankung durchkreuzt ihren Plan. Mit dem Tod vor Augen und gepeinigt von heftigsten Schmerzen, erinnert sie sich an die Bücher, die sie gelesen hat, an Filme und an Menschen, die sie bewundert und liebt. Sie denkt nach über ihr Leben – auf der Suche nach Halt und Zuversicht, ohne die Würde und den eigenen Blick auf die Welt opfern zu müssen. Schließlich gelingt es ihr, die tödliche Krankheit zu überwinden und zu neuen Ufern aufzubrechen. Verena Luekens berührender Roman ist ein kraftvolles Plädoyer für das Leben.

Neue Erkenntnisse habe ich nicht bekommen. Berührt hat es nicht. Es tat nichts für mich und das Lesen fühlt sich wie verschenkte Zeit an.

— Divina_Commediante
Divina_Commediante

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  • Verena Lueken | Alles zählt

    Alles zählt
    Divina_Commediante

    Divina_Commediante

    28. February 2017 um 19:21

    Zu Beginn war ich optimistisch. Dann habe ich mich gelangweilt. Zum Schluss habe ich die Zeilen nur noch überflogen. (Ich hasse es Bücher nicht zu Ende zu lesen, da komme ich mir so vor, als wäre ich gescheitert.)   Zu Beginn machte das Buch einen guten Eindruck. Lueken arbeitet viel mit Zitaten, alle in englischer Sprache. Ab und an nur sind sie übersetzt, was schade für Leser ist, die im Englischen nicht so firm sind.   Ein paar Sätze haben mich wirklich beeindruckt. Weil sie sehr auf den Punkt sind. Aber unterm Strich überwiegen hier für mich die Negativpunkte.  Allem voran wählt Lueken einen Allwissenden Erzähler. Dieser erzählt über "Sie", die Hauptfigur; kennt aber all deren innere Gedanken. Es liest sich wie eine erste Person Singular, ist es aber nicht und das irritiert maßlos. Du hast das Gefühl, du liest ein Buch in der Ich-Perspektive, aber es stimmt gar nicht. Am Ende hatte ich als Erzähler eine Art Alien im Kopf, das die Hauptfigur durchleuchtet und alles stumpf aufschreibt, was es von ihr mitbekommt, ohne wirklich zu fühlen und zu verstehen, was "Sie" da erlebt und fühlt. So distanziert las sich alles.  Zweitens hat kaum eine Figur einen Namen. Ich glaube, in der ganzen Geschichte hat eine Figur einen Vornahmen, zwei einen vollen Namen und der Rest wird nur auf den Verwandtschaftsgrad oder eine Initiale reduziert. "Die Mutter." "Der Vater." "Der Onkel."  "S." und "H." Wer nennt seinen Lebenspartner oder die große Liebe seiner Mutter "S." bzw. "H."? Das ist so unpersönlich, dass ich zu diesen Figuren gar keine Beziehung aufbauen kann und will.  Die Verwandtschaftsbezeichnungen sind verwirrend und unnötig kompliziert. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu kapieren, dass die Mutter der Prota zwei Mal verheiratet war. Erst schreibt sie von dem "Vater der Mutter" als "der Vater", ergo ihr (Prota) Großvater. Dann ist der erste Mann der Vater der Brüder und ihr Vater, also der Vater der Prota ist auch der Vater und .... Was ?!?!  Keiner dieser Männer hat anscheinend einen Namen. Jeder ist in irgend einer Hinsicht "der Vater" und wenn du das sechsmal in einem Absatz liest, bekommst du die Krise.  "Sie" steht dann nach ihrem Eingriff unter Schmerzmitteln und erleidet eine Art Drogentrip, der mit Gedanken über das Leben und Gott und die Welt einhergeht, aber durch die seltsame Wahl der fehlenden Namen und die Distanz zur Protagonistin durch den allwissenden Erzähler mich schnell anödete.  Selbsthilfegruppen sind unnötig. Das ist ein Fazit, dass "Sie" nach gefühlten tausend Seiten des schwadronieren zieht. Aber für manche Menschen sind sie gut. Zweites Fazit. -> Danke für diese tief-schürfende Erkenntnis.  Am Ende gibt es eine Art beginnende Liebesgeschichte ..? Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, was das sollte. Zumal "Sie" noch immer mit "S." zusammen ist, der offenbar jede Sch.. mitmacht, die diese Frau aushalten muss und selbst verzapft. Armer Mann.  Nope. Ich mochte das Buch nicht. Es hatte gute Ansätze und als jemand, der die Krankheit hautnah miterlebt hat, fand ich manches Gefühl und Erlebnis dort wieder. Aber neue Erkenntnisse habe ich durch dieses Buch nicht bekommen. Berührt hat es mich auch nicht. Es tat gar nichts für mich und das ist für mich die schlimmste Art von Büchern, weil sich das Lesen danach als verschenkte Zeit anfühlt. 

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  • Manchmal zählt alles

    Alles zählt
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    19. May 2016 um 21:54

    Ich mag es wie das Buch geschrieben ist. Denn obwohl es sehr viel um die Schilderung ihrer Krankheit geht – über das Gesundheitssystem in Amerika, ihren Krankheits- bzw. Behandlungsverlauf und auch über die Schmerzen, was sehr nah beschrieben ist und ergreifend ist (ganz besonders die Beschreibungen von Schmerz). Trotzdem wird das ganze recht nüchtern beschrieben – die Protagonistin selbst ist ebenfalls eine sehr gefasste Person. Das ganze Buch kommt ohne das große „Ich sterbe bald“-Drama aus, was ich sehr gut fand. Ich habe mich dadurch aber auch recht lange an dem Buch aufgehalten – schnell lesen lässt es sich nicht unbedingt. Aber schnell ist auch nicht gleich gut. Das Buch bietet einen eben sehr viel, mit dem man sich aufhalten und beschäftigen kann. Das Buch ist auch recht durchzogen von Kontrasten. Eins davon ist z.B. die Stadt New York. In dem Buch merkt man auch ganz deutlich die Liebe zu dieser Stadt. Ich habe noch nie eine so lebendige Beschreibung einer Stadt gelesen – sodass man wirklich die Lust verspürt, selbst genau dort zu leben oder zu sein. Auf der anderen Seite ist das der Ort, an dem sie ihre Diagnosen erhalten hat und sich behandeln lässt (also 3x). Ich dachte auch sehr lange, dass es in dem Buch um den Tod geht, weil das vermeidlich viel Raum einnimmt. Das stimmt aber nicht. Es geht um das Leben, was Leben eigentlich ist und was es ausmacht. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich fand, dass sich das Buch an einigen Stellen etwas zieht – manchmal musste ich mich doch recht zusammenreißen, damit ich bei dem Text bleibe und nicht meine Gedanken abschweifen.   Fazit Das ist das erste Buch seiner Art, was ich gelesen habe, deshalb fällt es mir schwer es wirklich zu bewerten oder einzuschätzen. Mich haben besonders die Beschreibungen beeindruckt – vor allem die von New York, als auch von den Schmerzen. Manchmal verliert sich das Buch etwas in den Erinnerungen der Protagonistin – aber manchmal zählt eben alles.

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  • Ein starker Roman über "The Big C"

    Alles zählt
    MarinaB

    MarinaB

    13. October 2015 um 23:37

    “New York im Sommer. Beißendes Licht, brüllende Hitze, eine erbärmliche Zeit, um zu sterben. Sie las diese Sätze in einem Roman von James Salter, dessen Bücher sie in diesen Wochen kennenlernte, schaute sich um und dachte, er hat recht.” So beginnt der Roman “Alles zählt” von Verena Lueken. Ich wollte eigentlich nur kurz hineinlesen – doch mit den ersten Sätzen bin ich sogleich gebannte Leserin! Denn die namenlose Protagonistin beschäftigt sich gleich in den ersten Tagen ihrer Ankunft in New York mit dem Roman “Alles was ist” von James Salter und ist ebenso angetan davon wie ich. Überhaupt ist es ein Buch über Literatur, übers Schreiben, übers Lesen. Es ist aber vor allem auch ein Buch, dass sich mit der Krankheit Krebs und dem Sterben auseinandersetzt und gleichzeitig ein Rückblick und eine Annäherung an die Mutter. Und irgendwie ist es noch so vieles mehr… Verena Luekens Buch hat mich ziemlich “mitgenommen” in vielerlei Hinsicht. Es ist eine sehr intensive Leseerfahrung gewesen, die mich aufgrund der Thematik und der Herangehensweise der Autorin nicht loslässt. Ich finde es wirklich außergewöhnlich. Die Protagonistin kommt nach New York, um zu schreiben, zu recherchieren, nachzudenken über neue Projekte. Sie liebt New York, lebt aber die meiste Zeit in Frankfurt am Main. Sie wohnt in der Wohnung von Bekannten, flaniert durch Haarlem, springt in Kindheitserinnerungen. Die Mutter, immer auf Reisen, oft mit dem Geliebten, ließ die Tochter oft allein, der Vater war kaum sichtbar. Die Mutter bleibt wichtigste Person, auch nach deren Tod. "Sie hatte, auch weil ihre Mutter ihr keine Wahl gelassen hatte, immer mit der Möglichkeit des Sterbens gelebt, fast solange sie denken konnte. Nicht mit dem eigenen zunächst, aber um sie herum starben die Menschen oder drohten damit. Sie selbst hatte sich eine Weile danach gesehnt und dann nicht mehr." Der Krebs kommt in New York wieder, bereits vor 15 Jahren war sie in ihrer Zeit in der Stadt an Lungenkrebs erkrankt. Damals war sie geheilt worden. Nun unterzieht sie sich erneut dort einer OP. An ihrer Seite der Gefährte S., der aus Frankfurt anreist. Begleitet wird sie in dieser Zeit auch von einer Freundin, der Witwe Harold Brodkeys. Auch Brodkey hatte ein Buch im Angesicht seines nahen Todes geschrieben. Doch an schreiben ist für sie nicht zu denken. Die OP gelingt, doch das Martyrium der Schmerzen, durch dass sie danach geht, lässt sie monatelang zwischen Tod und Leben wandeln. Medikamente, die lindern sollen, helfen nicht, schließlich setzt sie sie ab. "Es kam eine Zeit, da schaute sie sich beim Totsein zu. Sie hatte den Teufel angefleht, das Stück, das er sich genommen hatte, wieder herauszurücken. Aber er hatte nur den Arm gehoben, als wolle er sie grüßen, und sich dann umgedreht. Er hatte alles bekommen, ihr Leben." Nach Wochen, Monaten mit Rückfällen findet sie sich wieder im Leben. "Ich bin hier". Kurz darauf bricht sie auf nach Myanmar, allein, wo sie bereits vor Jahren war und wo sie einem besonderen Menschen begegnet war, einem, der sie seltsam berührte. Sie findet ihn nicht mehr, Doch findet sie dort einen, der ihr gleich vertraut ist und der ihr vorbehaltlos von sich erzählt. Sie taucht ein in ein andere Lebensgeschichte. Etwas kann neu beginnen...

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  • Kein Sommer zum Sterben

    Alles zählt
    serendipity3012

    serendipity3012

    03. September 2015 um 18:12

    Kein Sommer zum Sterben Als die Frau, um die es in diesem Roman geht, zum wiederholten Mal an Krebs erkrankt, schickt man ihr, der Journalistin und Schriftstellerin, ein Buch über das Sterben. „Sie brauchte Tage dafür, obwohl es dünn war. Sterbebücher neigen dazu, kurz zu sein. Die meisten Schriftsteller fangen spät damit an, da wird die Zeit, sie zu schreiben, oft knapp.“ S. 131 Und obwohl „Alles zählt“, der vorliegende gerade erschienene Roman von Verena Lueken, ein dünnes Buch von ca. 200 Seiten über eine schwere Krankheit ist, fragte ich mich bei der Lektüre von Zeit zu Zeit, was ich hier eigentlich lese. Ein Buch über das Leben oder das Sterben? Vielleicht eines darüber, wie man mit der Möglichkeit umgeht, möglicherweise bald sterben zu müssen? Darüber, wie man es schaffen kann, sich trotzdem nicht vor dem Leben zu verschließen? Die Frage danach, warum dieses Buch geschrieben wurde, stellte sich mir immer wieder. Diese Frau also, die Hauptfigur in Luekens Geschichte, deren Name der Leser nie erfährt, erkrankt zum bereits dritten Mal an Krebs. Zweimal hat sie ihn schon besiegt, nicht endgültig, wie nunmehr erneut klar wird, da bricht er wieder aus. Sie ist Deutsche, die in New York lebt, und dort wird sie dann auch operiert, dort erholt sie sich, so gut es geht, von der Behandlung. „Die Schmerzen aber waren schneidend, bohrend, drückend, kreischend, hämmernd, zischend, brüllend in ihr geblieben, so dass sie sich damals geschworen hatte: nie wieder. Aber die Chirurgin mit den Eisenhänden hatte ihr, als es dann doch wieder so weit war, versprochen: So wie damals wird es nicht wieder sein. Und doch war es wieder genauso und noch mehr. Sie wusste nicht, für wen die Enttäuschung darüber größer war, für sie, die litt, oder für die Chirurgin von internationaler Autorität, für die dies eine Schlappe in ihrem aufs Perfekte ausgerichteten Berufsverständnis war.“ S. 99 Der Fokus der Geschichte liegt nun nicht nur auf der Beschreibung der Krankheit und der Therapie. Der Roman hält jedoch auch nicht allzu viele Geschehnisse in der Gegenwart bereit, zumindest in seinen ersten beiden Teilen nicht. Hier erfährt der Leser viel über die Beziehung der Protagonistin zu ihrer Mutter und über ihre Kindheit. Auffällig ist, dass Familienmitglieder ebenso wie die Hauptfigur selbst nie namentlich genannt werden, auch der Freund der Romanheldin wird stets nur S. genannt, ihre Brüder dem Alter nach A. und B. Dagegen gibt es aber sehr wohl Personen, deren volle Namen wir erfahren, allerdings sind das nicht jene, die ihr besonders nahe stehen. Man geht anders mit jemandem um, um dessen schwere Krankheit man weiß: Nur wichtige, schwere Themen spricht man ihr gegenüber an, als wäre es nun nicht mehr in Ordnung, über Alltägliches zu reden. Sie will das nicht. Sie will keine Überlebende sein. Für sie gibt es nur das Leben oder den Tod. Wenn der Krebs überwunden ist, dann möchte sie auch die Verbindung zu ihr kappen. Sie vergessen. Als das Schlimmste vorbei ist, begibt sie sich auf eine Reise nach Myanmar, an einen Ort, an dem sie schon einmal war, um dort jemanden wieder zu finden. Damit sich ein Kreis schließen kann – vielleicht. Verena Lueken erzählt diese Geschichte ihrer Protagonistin in lakonischem Ton, teilweise geht sie ihr ernstes Thema sehr distanziert an, zumindest sprachlich. Diese Frau ist sehr klar in ihrem Denken, verliert nie ihre Würde und ihren Stolz. Sie will sich von der Krankheit nicht unterkriegen, nicht dominieren lassen. Ihr realistisch ins Auge sehen, sie bekämpfen, nicht tatenlos sein. Auf intensive Art und Weise wird die Erkrankung und das Leben mit ihr immer wieder beschrieben und beleuchtet, so dass man am Ende eine Ahnung hat, wie es sein könnte, wäre man selbst betroffen. Wobei gleichzeitig gewiss ist: Das hier ist nur eine Möglichkeit. Ein anderer Mensch geht anders mit Krebs um. Die Heldin bleibt dennoch immer ein wenig fremd – ein Widerspruch? Man ist so nah dran als Leser, vor allem an der Krankheit. Womöglich braucht diese Protagonistin die Distanz. Und das wiederum funktioniert: Durch den Abstand treffen die Beschreibungen vielleicht nicht unmittelbar, dafür aber nicht weniger intensiv. In Luekens „Alles zählt“ zählt so tatsächlich alles, all jenes, das der Hauptfigur gerade wertvoll und wichtig ist. Was das Buch seinen Lesern also mitgeben möchte? Vielleicht möchte es einfach nur zeigen und beschreiben. Es bildet eine fest umrissene Zeit im Leben der Protagonistin ab, es lädt ein, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen und in ihre Gedanken. Bei all der Intensität, mit der das, was mit der Krankheit zu tun hat, geschildert wird, bei all der Wucht, die sich hier entlädt und der man sich als Leser kaum entziehen kann, stellt sich die Frage, ob die Autorin hier vielleicht aus eigener Erfahrung schreibt. Ob es so ist, weiß ich nicht – und ich muss es auch nicht wissen. Vielleicht sollte man „Alles zählt“ einfach in sich aufnehmen, auf sich wirken lassen und über diese starke, intelligente Frau lesen, die ihren Krebs so gekonnt in Worte zu fassen vermag. Am Ende war mir die Frage, was genau ich da lese, nicht mehr wichtig. Es steckt so viel in diesem dünnen Buch, das doch kein Sterbebuch sein will.

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  • Erinnerungen vor dem Tod

    Alles zählt
    gaby2707

    gaby2707

    23. August 2015 um 12:59

    In diesem Buch erzählt eine unbenannte Frau die Geschichte ihrer Lebens und ihrer Krankheit: Lungenkrebs. Bereits zum dritten Mal ist diese Krankheit bei ihr ausgebrochen. Doch sie stellt sich der Herausforderung einer erneuten OP und nimmt den Kampf ein weiteres Mal auf. In New York, der lebendigen, pulsierenden Stadt lebt sie einen Sommer lang allein in der Wohnung von Freunden und gibt sich den Gedanken über Leben und Tod hin. Die Erzählerin spricht von ihrer Mutter, ihren Geschwistern, ihrem Partner, arbeitet ihre Vergangenheit auf, ohne den Blick in die Zukunft zu verstellen. Besonders eingängig philosophiert sie über Sätze von Autoren, die sie einmal gelesen hat und die sich in ihren Gedanken festgesetzt haben. Geschichte reiht sich an Geschichte um zu einem großen Ganzen zu werden. Die poetische Ausdrucksweise macht das Lesen dieses manchmal schwer verdaulichen Buches trotzdem zu etwas Besonderem.

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