Verena Maria Kalmann

 4.5 Sterne bei 22 Bewertungen
Verena Maria Kalmann

Lebenslauf von Verena Maria Kalmann

Verena Maria Kalmann, geboren und aufgewachsen in der Nähe von Bonn, ist Diplom-Übersetzerin für Italienisch, Französisch und Englisch. Nach ihrem Studium an der Universität Mainz arbeitete sie zunächst als Übersetzerin und Lektorin in Bonn und im norditalienischen Modena. Heute lebt sie am Bodensee und ist für einen Schweizer Sprachdienstleister tätig. In ihrer Freizeit widmet sie sich dem Schreiben und der Musik. Sie spielt Geige und Klavier und ist in mehreren Kammermusikensembles und Orchestern aktiv.

Neue Bücher

Bis sich unsere Wege wieder kreuzen

Neu erschienen am 11.12.2018 als Taschenbuch bei Tinte & Feder.

Alle Bücher von Verena Maria Kalmann

Von Elise

Von Elise

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Erschienen am 13.06.2017
Bis sich unsere Wege wieder kreuzen

Bis sich unsere Wege wieder kreuzen

 (0)
Erschienen am 11.12.2018

Neue Rezensionen zu Verena Maria Kalmann

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wbetty77s avatar

Rezension zu "Von Elise" von Verena Maria Kalmann

Sehr langweilige und vorhersehbare Geschichte
wbetty77vor 6 Monaten

Als die Violinistin Valerie von der Orchesterprobe zurückkommt, erwischt sie ihren Freund mit ihrer besten Freundin in flagranti. Kurz darauf erhält sie ein Angebot aus Paris. Spontan organisiert sie den Umzug und lässt alles hinter sich. In Paris angekommen entpuppt sich der langersehnte Karrieresprung als Schleudersitz, da die Madame Provka Valerie deutlich zu verstehen gibt, wer in dem Orchester das Sagen hat. Auch ihre Kollegen halten Abstand zu der Neuen. Valerie muss sich behaupten.
Valeries Sofa, ein Erbstück ihrer Großtante, hat den Umzug nicht heil überstanden. Als sie den Schaden begutachtet, findet Valerie im Hohlraum des Sofas das Tagebuch ihrer Großtante Elise. Sie beginnt es zu lesen und erfährt so von der Liebesgeschichte zwischen Elise, einer begabten Pianistin, und Karl, einem ausgezeichnetem Violinisten. Die beiden lernten sich über die Musik kennen und sehr schnell auch lieben. Valerie, ebenfalls eine Vollblutmusikerin, fühlt sich ihren Vorfahren sofort verbunden. Werden Elises Erfahrungen Valerie helfen, sich durchzusetzen und ihren Weg zu finden?


Valeries Vertrag als Violinistin bei einem Münchner Orchester läuft bald aus und ihr Freund betrügt sie mit ihrer Freundin. Da kommt das Angebot aus Paris gerade recht. Spontan packt Valerie ihre Sachen, um die Stelle als 2. Konzertmeisterin anzutreten.
Doch in Paris angekommen beginnen die Schwierigkeiten. Einerseits sind ihre Französischkenntnisse nicht die besten, andererseits spürt sie gleich am ersten Tag die Feindseligkeit der 1. Konzertmeisterin Madame Prokova und des Dirigenten ihr gegenüber. Ebenso reserviert verhält sich der Großteil der Kollegen. Valerie hat keinen guten Start und auch die ersten Wochen werden nicht einfacher für sie. Dauernd ist sie den Schikanen der 1. Konzertmeisterin ausgesetzt. Nur in Jan, Oboist und Vorstandsmitglied im Orchesterrat, findet Valerie einen ehrlichen Freund. Er bemüht sich sehr, sie zu unterstützen. Aber ob es sich nur um Hilfe unter Kollegen handelt?
Als Valerie ihr beim Umzug ramponiertes Sofa, ein Erbstück, genauer untersucht, findet sie das Tagebuch ihrer Großtante Elise. Neugierig beginnt sie das Tagebuch zu lesen. Elise war eine talentierte Pianistin. Durch die Musik lernt sie Anfang 1914 Karl kennen. Er überredet sie mit ihm einige Stücke von Beethoven zu spielen. Er selbst spielt, wie Valerie, Violine. Während der Proben verlieben die beiden sich ineinander und als der Krieg ausbricht, heiraten sie im Schnellverfahren, weil Karl an die Front muss. Das Tagebuch erzählt von Schicksalsschlägen und vom Aufstehen und Weitermachen. Valerie gibt es den Mut, sich in der neuen Situation zurecht zu finden und sich zu behaupten. Überdies erfährt Valerie vieles über die Geschichte ihrer Familie.
Wird Valerie sich in ihrer Stellung, die eine große Chance für sie bedeutet, gegen alle Widrigkeiten behaupten können?

Die Geschichte ist nicht neu. Nach Jahrzehnten taucht ein Tagebuch o.ä. auf, das die heutige Figur in irgendeiner Weise beeinflusst. Doch kommt es immer darauf an, wie die Geschichte aufgebaut wird. Leider wird in diesem Roman schon im ersten Drittel klar, spannender wird es nicht werden. Brav wird Elises Geschichte runter erzählt. Sie muss einige Schicksalsschläge verkraften, doch der Versuch diese Dramatik auch dem Leser näher zu bringen, scheitert meiner Meinung nach kläglich am wenig authentischen Schreibstil. Dieser Schreibstil zieht sich durch den ganzen Roman. Oftmals werden für mein Empfinden auch seltsame Begriffe wie beispielsweise „Dealerei“ benutzt. Für mich wäre in dem Fall „Hehlerei“ der richtige Ausdruck.
Von der Figur der Valerie war ich schon nach den ersten Kapiteln genervt. Sie soll Mitte dreißig sein, verhält sich in den meisten Situationen wie Anfang zwanzig. Sie wirkt brav und bieder und lässt – obwohl ihr die Stelle angeboten worden ist, weil sie eine herausragende Violinistin ist – alles über sich ergehen und hat dauernd Angst, dass sie gekündigt wird. Das ist dermaßen nervig!!!! Sie macht meiner Ansicht auch keine Entwicklung durch. Der ganze Roman ist zu sehr nach dem Schema „da die Guten, da die Bösen“ gezeichnet. Den Figuren fehlt es an Ecken und Kanten, die sind alle zu glatt in ihrer angedachten Rolle.
Zudem verstrickt sich die Autorin zeitweise über die Maßen in musikalischen Fachsimpeleien, die man als Laie nicht versteht und die auch für die Geschichte völlig belanglos sind. Auf der anderen Seite hätte ich mir gerade was die Erwähnung von historischen Ereignissen, die in Elises Tagebuch auftauchen, mehr Genauigkeit gewünscht. Da wäre ein bisschen mehr Recherche und nicht nur Wiedergabe von Schulwissen angebracht gewesen.

Alles in allem nette, anspruchslose Unterhaltung, bei der man gerne mal ein paar Seiten überblättern darf, ohne den Anschluss zu verlieren.

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Von Elise" von Verena Maria Kalmann

Für Elise
Tanzmausvor 6 Monaten

Gerade ging die Beziehung von Valerie Mollwitz in die Brüche und sie freut sich schon auf eine neue Stellung als zweite Konzertmeisterin in Paris. Weit weg von München und ihrem Exfreund. Doch schnell wird klar, ihre neue Vorgesetzte ist ein Drachen und ihr alles andere als wohlgesonnen. Da findet Valerie ein Tagebuch in ihrem alten Sofa. Es gehörte wohl ihrer Urgroßtante Elise, einer jungen Pianistin, die sich in den Konzertmeister Karl verliebte. Doch die Liebe wird auf eine harte Probe gestellt als kurz darauf der erste Weltkrieg ausbricht.

 

Das Buch gliedert sich in zwei Zeitschienen. Zum einen begleitet der Leser 2014 Valerie Mollwitz, zum anderen Elise, die im Jahr 1914 begann, ein Tagebuch zu schreiben. Beide Personen sind sehr plastisch herausgearbeitet. Sowohl Valerie als auch Elise sind starke Frauen ihrer Zeit und haben einige Schicksalsschläge zu überwinden.

Das Buch macht mir den Einstieg leicht, vor allem, da ich Tagebucheinträge und Geschichten auf zwei Zeitebenen sehr mag. Dem ganzen Buch wohnt ein gewisser feiner Zauber inne, der nicht zuletzt von der Liebe zur Musik herrührt.

Es ist eine ruhige, aber dennoch sehr aufwühlende Geschichte. Die berührt und einen in sich fängt. Auch Tage nach den letzten Seiten, klingt die Geschichte immer noch nach und wer kennt nicht das berühmte Stück  „Für Elise“, welches mir während des Lesens immer im Ohr leise mitsummte.

 

Fazit:

Ein schönes Buch über zwei Frauen, die vielen trennt, aber auch einiges verbindet und die beide versuche, ihr Schicksal zu meistern ohne daran zu zerbrechen.

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Rezension zu "Von Elise" von Verena Maria Kalmann

"Von Elise" von Verena Maria Kalmann
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

VON ELISE von VERENA MARIA KALMANN

>>Im Januar 2014 zieht die Geigerin Valerie Mollwitz von München nach Paris, um den Posten der zweiten Konzertmeisterin in einem Orchester anzutreten und die gescheiterte Beziehung zu ihrem Exfreund zu verarbeiten. Doch der Neuanfang in Paris entpuppt sich als wahre Katastrophe: Madame Prokova, die erste Konzertmeisterin, begegnet ihr feindselig, Freunde hat sie nicht und aufgrund mangelhafter Sprachkenntnisse kann sie den Alltag kaum bewältigen. In dieser verfahrenen Situation findet sie das Tagebuch ihrer Urgroßtante Elise in den Hohlräumen ihres geerbten Biedermeiersofas. Die Lektüre führt Valerie in das beschauliche Bonn des Jahres 1914, wo sich die junge Pianistin Elise in den attraktiven Geiger Karl verliebt. Die beiden Musiker schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft, doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und ihr Leben nimmt eine dramatische Wendung. Tief berührt von Elises Geschichte, nimmt Valerie ihr Schicksal entschlossen selbst in die Hand und gibt der Liebe eine Chance.<<

„Von Elise“, geschrieben von der Autorin Verena Maria Kalmann ist in meinen Augen ein sehr besonderer Roman. Er vereint zwei Geschichten innerhalb einer Familie zu verschiedenen Zeiten. Verknüpft ist das Ganze mit klassischer Musik, sie spielt in beiden Geschichten eine ganz wichtige Rolle und ist für mich als Leser fast schon hörbar gewesen.
Mich persönlich haben die Tagebucheinträge von Elise am meisten berührt und bewegt. Ihre Geschichte erzählt von einer tiefen Liebe in einer Zeit, in der Hoffnung rar gesät ist und dennoch ist der kleine Funken greifbar. Durch die Musik, die Elise und Karl verbunden hat, findet sie ihren Weg aus dem Schmerz zurück ins Leben und sendet diese Hoffnungsfunken in Form ihrer geschriebenen Worten viele Jahre später an Valerie.

Mein Fazit:
Ein musikalisch literarisch wirklich berührendes Werk, das ich jedem wirklich empfehlen möchte, der die Romantik und Tragik des Lebens gespickt mit klassischer Musik in Form geschriebener Zeilen in sein Herz lassen möchte.

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Gespräche aus der Community

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V

Liebe Leserinnen und Leser,

gerne möchte ich euch einladen, an der Leserunde zu meinem Roman „Von Elise“ teilzunehmen. Es ist ein Liebesroman vor historischem Hintergrund, der von zwei Musikerinnen handelt, die in unterschiedlichen Zeiten um ihre Existenz kämpfen. Hier der Inhalt in Kürze:

Bonn, 1914: Die Pianistin Elise Lambrecht verliebt sich in den Geiger Karl Finkenberg. In ihrer Verliebtheit nimmt sie von der sich zuspitzenden weltpolitischen Lage zunächst keine Notiz. Doch kurz vor ihrer Hochzeit bricht der Erste Weltkrieg aus und macht mit einem Schlag die Pläne des jungen Paares zunichte. Ihrem Tagebuch vertraut Elise fortan all ihre Träume, Ängste und Nöte an.

Paris, 2014: Die Geigerin Valerie Mollwitz, bitter enttäuscht von der Liebe, kehrt Deutschland und ihrem Ex-Freund den Rücken und tritt eine neue Stelle in einem Pariser Orchester an. Schon bald gerät sie unter die Räder des erbarmungslosen Konkurrenzkampfes, der unter den Musikern herrscht. Vor allem die Konzertmeisterin, Madame Prokova, macht ihr das Leben zur Hölle. Da Valerie zudem nur unzulänglich Französisch spricht, vereinsamt sie immer mehr. Ihr einziger Halt ist das Tagebuch ihrer Urgroßtante Elise, das ihr beim Umzug in die Hände gefallen ist. Können die Texte, die Elise hundert Jahre zuvor geschrieben hat, Valerie nun helfen, sich ein neues Leben aufzubauen und auch der Liebe wieder eine Chance zu geben?

Wie ihr anhand der Inhaltsangabe sehen könnt, geht es in meinem Buch neben den Liebesbeziehungen der beiden Protagonistinnen um viel Musik. Ich spiele selbst Geige und Klavier und bin in mehreren Orchestern und Kammermusikensembles aktiv. Allerdings braucht ihr als Leser/innen keine besonderen Kenntnisse der klassischen Musik zu haben; es reicht völlig, wenn ihr ein wenig Interesse dafür mitbringt und neugierig seid, wie Musiker arbeiten und wie es hinter den Kulissen von Orchestern bisweilen aussieht. Vielleicht mögt ihr euch während oder nach der Lektüre auch das ein oder andere Musikstück anhören, das ich in meinem Buch erwähne. Lohnen würde es sich auf jeden Fall!

Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet und euch bis zum 18.11.2017 für eines der 10 Printexemplare bewerben wollt, die uns der Verlag Tinte & Feder zur Verfügung gestellt hat, dann schreibt mir kurz, weshalb ihr euch für die Geschichte interessiert und ich packe euch in den Lostopf. Aber auch, wenn ihr bei der Verlosung kein Glück habt, könnt ihr euch das Buch gern auf eine andere Weise besorgen und mitdiskutieren. Ich werde versuchen, zeitnah auf eure Beiträge zu antworten, bitte aber schon jetzt um Verständnis, dass es mir wahrscheinlich nicht immer möglich sein wird, mich täglich zu melden, da ich beruflich öfters unterwegs bin. Jedenfalls freue ich mich sehr auf eure Beiträge! Eure Verena Maria Kalmann
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

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