Verena Rabe Der längste Tag in unserem Leben

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Inhaltsangabe zu „Der längste Tag in unserem Leben“ von Verena Rabe

Was ist wirklich wichtig im Leben? Diese Frage stellt sich die junge Norwegerin Silje – vor allem, nachdem sie sich von Leo getrennt hat, den sie so liebte und mit dem sie in London lebte. Doch sie verließ ihn, weil sie es in der Metropole vor Heimweh nicht mehr aushielt. Da ruft sie ein Anruf des ehemaligen Geliebten nach London zurück. Alarmiert macht sie sich auf die Suche nach ihm, denn er scheint in höchster Gefahr zu schweben ...

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  • Buchverlosung zu "Der längste Tag in unserem Leben" von Verena Rabe

    Der längste Tag in unserem Leben
    VerenaRabe

    VerenaRabe

    Der Roman spielt im Juli 2005 in London, kurz vor und während der Bombenattentate am 7. Juli. Und man trifft eine der Hauptfiguren aus Thereses Geheimnis Marie wieder.

    • 65
    Jessilein

    Jessilein

    28. April 2014 um 22:47
    Lerchie schreibt Auch ich gratuliere, habe ja heute an anderer Stelle gewonnen!

    Ich wurde heute auch schon glücklich beschenkt :D Herzlichen Glückwunsch cassandrad!!

  • Buchverlosung zu "Thereses Geheimnis" von Verena Rabe

    Thereses Geheimnis
    VerenaRabe

    VerenaRabe

    Dieser Roman ist 2004 erschienen und ihn gibt es nur noch vereinzelt in der Printversion. Ich versteigere ein signiertes Exemplar.

    • 83
  • Wie bringe ich eine Geschichte auf Papier? + Fragerunde

    Der längste Tag in unserem Leben
    VerenaRabe

    VerenaRabe

    Vor kurzem ist mein vierter Roman „Der längste Tag in unserem Leben“ ins Finale des DeLia Literaturpreises gewählt worden. Das freut mich natürlich sehr und gibt mir Ansporn für meine Arbeit. Aber es ist noch etwas Anderes, das mich immer weiter auf dem manchmal mühsamen Pfad der Schriftstellerei hält: Die Begeisterung für das Schreiben und das wunderbare Gefühl, Ideen in Geschichten verwandeln zu können. Immer wieder bin ich gefragt worden, wie ich auf meine Geschichten komme, ob ich die Angst vor dem weißen Papier kenne und wie ich es schaffe, über 300 oder mehr Seiten am Ball zu bleiben. Deshalb möchte ich hier das Schreiben zum Thema machen. Heute geht es um den ersten Einfall, die Eingebung, die am Anfang eines jeden Romanes steht. Alle paar Tage gibt es an dieser Stelle dann etwas Neues rund ums Schreiben. Bei meinem ersten Roman „Thereses Geheimnis“ war ein inneres Bild der Auslöser für die Geschichte. Ich fuhr auf der Autobahn und sah vor meinem inneren Auge ein fünfjähriges Mädchen mit Zöpfen in einem zerschlissenen Rock und Pullover in Herrenschuhen mit heruntergerutschten grauen Wollstrümpfen durch ein Trümmerfeld laufen. Ich wusste sofort, dass es Häuserruinen aus dem zweiten Weltkrieg waren und dass dem Mädchen etwas Furchtbares zustoßen wird. Ich dachte zuerst, nein, darüber möchte ich nicht schreiben. Es wäre zu schmerzhaft, aber dieses Bild ließ mich nicht los. Ich dachte immer wieder an das Mädchen, das ich erst nur von hinten sah. Irgendwann drehte sie sich um und verriet mir ihren Namen: Anna. Und dann kamen auch die anderen Figuren dieses Romanes zu mir: Therese, Annas Mutter, Ralph Cross, ein britischer Bomberpilot, Marie, Thereses Tochter. Ich fing an, über die Bombenangriffe auf Hamburg zu recherchieren und die Geschichte ließ mich nicht mehr los. Bei „Charlottes Rückkehr war ein Foto die Initialzündung für die Geschichte. Im Jüdischen Museum in Berlin sah ich zufällig ein Bild, das ich zuerst gar nicht zuordnen konnte: Zwei Kinder, ungefähr drei und fünf Jahre alt, sitzen neben zwei großen Koffern, und tragen Pappschilder mit Nummern an Kordeln um ihren Hals. Die beiden Kleinen wirkten so traurig und verloren. Dieses Bild erschütterte mich tief, zumal meine Kinder gerade ungefähr in diesem Alter waren. Ich fand heraus, dass 1938-39 10000 jüdische Kinder gerettet wurden, weil sie ohne ihre Eltern nach England geschickt worden waren. Sie waren zwischen 2-und 17 Jahren alt. Die meisten sahen ihre Eltern, die später ermordet wurden, nie wieder. Bei „Der längste Tag in unserem Leben“ stand mein eigenes Erleben am Anfang der Arbeit an dem Roman. Ich war am 7. Juli 2005 in London und recherchierte für „Charlottes Rückkehr“. Als an diesem Tag die Bomben auf der Circle Line hochgingen, war ich nur drei Stationen entfernt. Meine U-Bahn blieb für eine halbe Studne im Tunnel stecken, ich wusste sofort, was los war. Am Nachmittag lief ich mit Tausenden von Londonern stundenlang durch die Stadt, weil nichts fuhr: Keine Taxen, keine Bahnen, keine Busse. Zurück in Hamburg ließen mich die Anschläge nicht mehr los. Mir wurde klar, was es bedeutet, dass sich alles von einer Sekunde auf die andere ändern kann und ich begann, über die Schicksale der Opfer zu recherchieren. Aber erst, wenn die Idee oder ein Bild immer wieder zu mir zurückkommen, sich nicht abschütteln oder verdrängen lässt, fange ich an, in die Geschichte einzutauchen. Ich freue mich auf Eure Fragen.

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    • 21
  • Rezension zu "Der längste Tag in unserem Leben" von Verena Rabe

    Der längste Tag in unserem Leben
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    06. March 2012 um 08:59

    Silje hat Leo verlassen und ist in ihr Heimatland Norwegen zurückgekehrt. Sie hielt es vor Heimweh nicht mehr aus. Doch sie kann Leo, mit dem sie in London zusammenlebte, nicht vergessen. Eines Morgens nimmt sie allen Mut zusammen und ruft Leo auf dem Handy an. Er erzählt ihr, dass er gerade auf der Circle Line sei. Dann hört sie einen lauten Knall und die Verbindung bricht ab. Auf dem Heimweg erfährt sie, dass es in London ein Bombenattentat gab. Ohne zu zögern packt sie ihre Sachen fliegt nach London. Wird sie Leo wiedersehen? Anfangs hatte ich Mühe in die Geschichte reinzukommen. Aber plötzlich hat es mich gepackt und wollte einfach nur noch wissen, wie es weitergeht. Die Autorin war zum Zeitpunkt der Attentate auf die Circle Line und einen Bus in einem der nachfolgenden Zügen. Man spürt beim Lesen, dass die Autorin eine Ahnung hat, wovon sie schreibt. Man kann die Panik und das Entsetzen der Menschen förmlich spüren. Vor allem Leo hat mir gut gefallen. Wie er sofort erste Hilfe leistet und danach diese Bilder nicht mehr vergessen kann. Weniger gut hat mir die Nebengeschichte, rund um Marie, ihrer Tochter und ihrem Grossvater, gefallen. Sie haben mich irgendwie immer gestört. Ich hätte lieber mehr von Silje gelesen. Fazit: Ein gefühlsvolles Buch über ein schreckliches Ereignis.

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