Verena Rabe Ein Lied für die Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Ein Lied für die Ewigkeit“ von Verena Rabe

So melancholisch wie eine zarte Melodie: „Ein Lied für die Ewigkeit“ von Erfolgsautorin Verena Rabe jetzt als eBook. Eine Liebe, die immer in Erinnerung bleibt … 40 Jahre hat die Sängerin Elisabeth den Amerikaner John nicht mehr gesehen, doch bei einem Konzert begegnet sie ihm plötzlich wieder. Während der Olympiade 1936 in Berlin verband die beiden eine leidenschaftliche Liebe – obwohl Elisabeth die heimliche Freundin des jüdischen Komponisten Chaim war. Als dieser auf tragische Weise aus ihrem Leben schied, trennten sich auch die Wege von Elisabeth und John. Heute sind ihre Gefühle füreinander stärker als je zuvor … Doch können sie die Schatten der Vergangenheit überwinden? Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Ein Lied für die Ewigkeit“ von Erfolgsautorin Verena Rabe.

An sich ist die Geschichte ganz schön .Aber das wars leider auch für mich schon. Mir fehlte die Spannung und empfand es manchmal etwas lang.

— sunny1987

Nette Geschichte für zwischendurch, leider viele Schreibfehler

— katikatharinenhof

Ein Lied auf die Liebe!

— Stelze74

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    Ein Lied für die Ewigkeit

    anne_lay

    22. February 2017 um 17:59

    Zwei Menschen - zwei Begegnungen. Die erste liegt Jahrzehnte zurück: John reist als junger Journalist zur Olympiade nach Berlin. Im Jahr 1936 trifft er die Sängerin Elisabeth und den Pianisten und Komponisten Chaim. Elisabeth trifft er in den 80er Jahren wieder, anlässlich eines Konzertes, bei dem Chaims Lieder erstmals öffentlich präsentiert werden. Viele Themen werden in diesem Roman gestreift. Die Historie der olympischen Spiele, die Judenverfolgung bzw. die Repressionen, denen jüdische Menschen in den 30er Jahren ausgesetzt waren, die geteilte Stadt Berlin in den 80ern, und eine Liebe, die vergessen, verdrängt und doch nach all den Jahren noch da ist. Viele kleine und liebevoll erzählte Details machen die Geschichte zum Teil greifbar und trotzdem bleibt der Roman oft in Erzählungen stecken, wird nicht erlebbar. Auch mit ein paar Tagen Abstand bleibt mein Leseeindruck ambivalent. Die Themen Musik, Historie und die Liebe zwischen den Zeiten bieten einen faszinierenden Stoff, dessen Potential aus meiner Sicht leider nicht ausgeschöpft wurde. Ich bevorzuge Bücher, in die ich abtauchen kann, die mich meine Umgebung vergessen lassen. Hier bekam ich eine durchaus interessante Erzählung, die leider hinter meinen Erwartungen zurück blieb. Gestört wurde der Lesegenuss zudem von Fehlern, die mich immer wieder aus der Geschichte rissen. Die Geschichte selbst hat mich berührt - trotz der eher trockenen Darbietung.

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  • Keine tiefgründige Liebesgeschichte

    Ein Lied für die Ewigkeit

    Dreamworx

    16. February 2017 um 15:14

    1936, als die Olympischen Spiele in Berlin ausgerichtet wurden, war Elisabeth heimlich mit dem jüdischen Komponisten Chaim befreundet, denn es herrschten die Nazis und eine solche Freundschaft war gefährlich. Als sie den amerikanischen Sportjournalisten John kennenlernt, verlieben sich die beiden Hals über Kopf, doch dann stirbt Chaim auf tragische Weise. Weder John noch Elisabeth haben sich seitdem wieder gesehen. 1980. Die Sängerin Elisabeth steht bei einem Konzert plötzlich einem Mann gegenüber, der 40 Jahre zuvor einmal ihre ganz große Liebe war. Plötzlich ist die Vergangenheit wieder lebendig und Elisabeth durchlebt eine Achterbahn der Gefühle. Sowohl John als auch Elisabeth schwelgen in Erinnerungen und es muss sich zeigen, ob ihre Liebe noch einmal eine Chance verdient, oder es besser ist, weiterhin getrennte Wege zu gehen. Verena Rabe hat mit ihrem Buch "Ein Lied für die Ewigkeit" einen unterhaltsamen Liebesroman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, der Leser findet sich schnell als stiller Beobachter wieder, der sowohl Elisabeth als auch John bei ihren Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen zur Seite steht. Die Handlung ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt und erzählt mit wechselnden Perspektiven mal Johns und mal Elisabeths Sicht der Dinge. Leider wurde der Lesefluss beeinflusst durch die Vermischung der Erzählstränge, die oftmals zur Verwirrung führten und wird zudem recht oberflächlich erzählt, da fehlte das Tiefgründige, Melodramatische und ans Herz gehende, was man sich von einer leidenschaftlichen, tragischen Liebesgeschichte erwartet. Die Charaktere sind gut ausgestaltet, allerdings fehlt es ihnen an Herz und tiefen Emotionen, so dass sie den Leser leider gar nicht richtig für sich einnehmen können. Emotional ist zwar die Handlung, doch die Protagonisten konnten dies nicht transportieren. Elisabeth ist eine Frau, die irgendwo in der Vergangenheit stehengeblieben ist und sich an alte Zeiten klammert, von Schuldgefühlen für ihren alten verstorbenen Freund geplagt. John ist ein eher lauter Mann, und leider auch sehr oberflächlich. Viel Sympathie kann man ihm nicht entgegenbringen. Nur Chaim, der verstorbene jüdische Komponist und Musiker kommt dem Leser durch seine Leidenschaft für die Musik etwas näher. Alles andere kratzt leider nur an der Oberfläche. "Ein Lied für die Ewigkeit" ist ein Liebesroman für Zwischendurch, allerdings sollte man keine großen Erwartungen an die Geschichte habe. Das Buch kann diese nicht erfüllen. Eingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Sehr lesenswerter Roman nicht nur für Frauen

    Ein Lied für die Ewigkeit

    Nordlicht24

    15. February 2017 um 20:00

    Dieser Roman zeigt, wie gefährliche Zeiten jedem Menschen sehr nahe kommen und das Leben beeinflussen, verändern oder vernichten können. Einfühlsam beschreibt Verena Rabe das anhand der Schicksale der Protagonisten. Es wird sehr deutlich, wie das Leben vieler von der Wahrnehmung des Zeitgeistes durch einzelne Personen abhängt. Große Gefühle im gefährlichen Umfeld des Nationalsozialismus. Und Jahrzehnte später die Auflösung und Heilung durch die nächste Generation. Sehr lesenswert!

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  • Kein Buch für die Ewigkeit

    Ein Lied für die Ewigkeit

    Shanna1512

    13. February 2017 um 17:08

    Aus dem Klappentext: Plötzlich ist alles, als sei es gestern gewesen! Die Sängerin Elisabeth wird mit ihrer verlorenen Liebe konfrontiert, als sie nach vielen Jahren den Amerikaner John wieder sieht, mit dem sie einst, im Berlin der dreißiger Jahre, eine tiefe Leidenschaft verband. Doch damals war sie die Freundin des jüdischen Pianisten Chaim, der dann so tragisch aus ihrer beider Leben verschwand. Noch immer stehen die Schuldgefühle von einst zwischen den beiden – und Johns Ehe. Und doch wirkt der alte Zauber noch immer. Hat ihre Liebe noch eine letzte Chance? Der Inhalt war sehr vielversprechend. Allerdings wurde davon nichts im Buch umgesetzt. Als Leser erwartet man eine Zeitreise in die dreißiger Jahre mit all seinen Schrecken und Unfassbarkeiten. Man hofft, mehr aus dem Leben des Juden Chaim zu erfahren, seinem Schicksal und was es mit seinem tragischen Verschwinden auf sich hat. Man hofft in eine tragische Liebesgeschichte einzutauchen und zusammen mit Elisabeth und John die Liebe wieder neu zu finden. Leider wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt. Die Geschichte ist oberflächlich, ohne Tiefgang und sehr langatmig. Die Hauptprotagonisten sind mir einfach nur unsympathisch. Das Leben von Elisabeth, ihr Verhältnis und die Rolle ihrer Eltern, wird nur anschnitten und dann fallen gelassen. Dabei ist gerade dieses, mit dem Schicksal von Chaim, sehr eng verknüpft. Dagegen gibt es langes Lamentieren über Johns Geschäfte, sein langweiliges Leben in der Bostoner Gesellschaft und den Tätigkeiten und dem Kleiderschrank seiner Frau. Der Sinn des Nebenschauplatzes Katja und Reiner erschließt sich mir auch nicht. Dieses Buch hat mich nicht erreicht. Abgesehen davon, enthält es viele Rechtschreibfehler, ganze Wörter fehlen und es ist inhaltlich falsch. Auch empfinde ich die Maueröffnungen in diesem Buch fehl am Platz. Für mich ist sie hier reine Effekthascherei. Einzig das Cover hat mir sehr gut gefallen. Allerdings kaufe ich nie ein Buch nach dem diesem. Es ist für mich nur schmückendes Beiwerk. Ich kann leider nur 2 Sterne vergeben, da ich mich beim Lesen gelangweilt habe.

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  • Nette Geschichte für zwischendurch

    Ein Lied für die Ewigkeit

    katikatharinenhof

    12. February 2017 um 08:56

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von der einen Liebe im Leben, die das Herz berührt und für immer bleibt. Eine Geschichte um Verrat, unterdrückten Gefühlen und der Erkenntnis, dass man eben gegen diese nicht ankämpfen sollte. Wir befinden uns in Berlin 1936 - Olympia ist allgegenwärtig und der amerikanische Sportjournalist John berichtet nicht nur von dem Großereignis, er lernt auch die Sängerin Elisabeth kennen und lieben. Elisabeth ist in diesen schweren Zeiten aber bereits mit dem Juden Chaim liiert, der als Komponist und Dirigent wunderschöne Lieder für Elisabeth geschaffen hat. Berlin, 1980: John kehrt nach Berlin zurück um Elisabeth zu treffen und nochmal das Vergangene aufleben zu lassen. Er sucht den Sinn des Lebens. Elisabeth nimmt John mit auf eine Reise in ihrer beider Vergangenheit und ahnt nicht, dass diese auch ihre Zukunft sein wird. Normalerweise liebe ich Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen - es ist wie ein Lesepuzzle, das gelöst werden will. Hier war es jedoch so, dass die Geschichte nicht immer klar abgegrenzt war und ich beim Lesen mehrmals springen musste, um zu verstehen, in welchem Erzählstrang ich mich gerade befinde. Die Charaktere sind zwar sauber ausgearbeitet und mit liebevollen Eigenarten gekennzeichnet, aber irgendwie bleiben sie farblos und  ihre Geschichte plätschert ein wenig an mir vorbei. Die Melancholie zu Beginn des Buches geht gänzlich verloren, lediglich ein kurzes Aufflackern fast zu Ende der Geschichte, als die Autorin die Liebesszene am Flussufer schildert, ließ mich nochmal hoffen. Auch der Bezug zum Titel fehlte mir - das Thema Musik spielt zwar eine Rolle im Buch, ist jedoch nur untergeordnet. Leider waren viele Rechtschreibfehler, fehlende Interpunktion und fehlende Worte vorhanden, so dass der Lesegenuss zusätzlich getrübt wurde :-( Fazit:  Eine nette Geschichte für zwischendurch  - leider nicht mehr

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  • Leserunde zu "Ein Lied für die Ewigkeit" von Verena Rabe

    Ein Lied für die Ewigkeit

    VerenaRabe

    Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich sehr, Euch meinen Roman „Ein Lied für die Ewigkeit“ vorstellen zu dürfen, der im Dezember 2016 bei dotbooks als eBook erschienen ist. Olympiade 1936 in Berlin. Und mittendrin John Smithfield, ein amerikanischer Sportjournalist, jung, unerfahren, leicht zu beeindrucken. Er läuft Gefahr, auf die Propaganda des Naziregimes hereinzufallen. Aber da begegnet er seinem alten Freund Chaim Steinberg wieder, einem jüdischen Musiker, der vollkommen in seiner Welt lebt und nicht weiß, in welcher Gefahr er sich befindet. Und John lernt auch Chaims Freundin Elisabeth Brandt kennen und verliebt sich in sie … Nach über 40 Jahren treffen sich John und Elisabeth schließlich in Berlin wieder und ihre Gefühle zueinander sind stärker als je zuvor. Doch noch immer stehen die Schatten der Vergangenheit zwischen ihnen … „Ein Lied für die Ewigkeit“ ist ein Roman über eine Liebe, die wieder auflebt, über Schuld, Verlust, Vergeben. Und Berlin ist eine weitere Hauptperson. Ich wohne zwar in Hamburg, verbringe aber sehr viel Zeit in Berlin, meiner zweiten Heimat. Diese Stadt hat für mich so viele Facetten. Sie ist frei, vielfältig, international, bunt, laut, inspirierend, aber manchmal auch anstrengend. Ich lade Euch herzlich ein, an der Leserunde zu „Ein Lied für die Ewigkeit“ teilzunehmen, für die dotbooks 10 eBook-Exemplare zu Verfügung stellt. Für Eure Bewerbung müsst Ihr nur eine Frage beantworten: Was bedeutet für Euch Berlin? Ich freue mich schon auf Eure Antworten. Herzliche Grüße Verena Rabe

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  • Schöne Geschichte

    Ein Lied für die Ewigkeit

    Stelze74

    10. February 2017 um 21:33

    Zur Zeit der Judenverfolgung, sind die Berlinerin Elisabeth und der Jude Chaim ein Paar - bis der Amerikaner John anlässlich der olympischen Spiele 1936 nach Berlin kommt. Dramatische Umstände trennen Elisabeth und John und es soll über 40 Jahre dauern, bis sie sich Wiedersehen... "Ein Lied für die Ewigkeit" ist ein leises, melancholisches Buch. Mir haben die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart gut gefallen, da diese gelungen dargestellt wurden.  Die Protagonisten werden sehr lebendig beschrieben, die Geschichte um sie herum bewegt. Mir hat das Buch über die längste Strecke hinweg wirklich gefallen. Leider wurde es zum Ende hin zu langatmig, was mir die Lust etwas genommen hat. Irritiert hat mich auch das Ende, da der rote Faden Chaim auf einmal völlig verschwunden war. Nichtsdestotrotz ist es eine gut lesbare Hommage an die Liebe!

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  • Das laute Lied der Liebe

    Ein Lied für die Ewigkeit

    Aspasia

    10. February 2017 um 15:18

    Inhaltsangabe laut Verlagsangaben So melancholisch wie eine zarte Melodie: „Ein Lied für die Ewigkeit“ von Erfolgsautorin Verena Rabe jetzt als eBook. Eine Liebe, die immer in Erinnerung bleibt … 40 Jahre hat die Sängerin Elisabeth den Amerikaner John nicht mehr gesehen, doch bei einem Konzert begegnet sie ihm plötzlich wieder. Während der Olympiade 1936 in Berlin verband die beiden eine leidenschaftliche Liebe – obwohl Elisabeth die heimliche Freundin des jüdischen Komponisten Chaim war. Als dieser auf tragische Weise aus ihrem Leben schied, trennten sich auch die Wege von Elisabeth und John. Heute sind ihre Gefühle füreinander stärker als je zuvor … Doch können sie die Schatten der Vergangenheit überwinden? Wenn auch etwas reißerisch beschrieben, verspricht der Inhalt dieses nun als ebook erschienenen Romans leider mehr als die Umsetzung halten kann. Der Plot erzählt von einer Dreiecksbeziehung, die als solche für die meisten Menschen emotional schon kein Spaziergang ist, im Jahre zwei nach Hitlers Machtergreifung 1935 aber das Leben dreier junger Menschen entscheidend verändert. Hier kommen zur klassischen Situation aber noch weitere, erschwerende Faktoren hinzu: die Freundschaft der charakterlich so unterschiedlichen, männlichen Kontrahenten, dem ziellosen, stets fröhlichen Amerikaner John und dem melancholischen, nur in seiner Musik ganz glücklichen Hamburger Juden, Chaim, sowie die politischen Umstände, die die Beziehung zwischen einer Arierin wie Elisabeth, einer Barsängerin, und einem Juden von einem auf den anderen Tag unter Strafe stellt. Nach 2 Jahren mit einem musikalisch Besessenen, für den sie lediglich die stete Nr. 2 seiner Begierden ist, der mit Anfang 20 zielstrebig einen Traum verfolgt, von dessen Erfüllung ihn die neue Herrenrasse  immer weiter weg treibt, ist Elisabeth müde und giert nach Fröhlichkeit. Unter dem äußeren Druck jederzeit den geliebten Menschen durch eine Berührung, einen Kuss mindestens mit einem Bein ins Grab zu bringen, hat ihre Leidenschaft für ihn sich heimlich verflüchtigt und die wenigen Stunden mit seinem Antagonisten haben genügt, in John das Sehnsuchtsziel der unerfüllten Liebe ihres Lebens zu sehen. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von John und Elisabeth, dabei klingen die inneren Monologe der Protagonisten meist schrecklich hölzern. Die beschreibenden Passagen dann sind für meinen Geschmack zu sehr boulevard, die Gefühle, die den Plot tragen sollten, wirken blass, gespielt. Die innere Zerrissenheit des Künstlers zwischen Musik und Liebe, der Freundin zwischen der Bürde der Verantwortung und dem Bedürfnis nach Lebendigkeit, des Freundes zwischen Schuld und Versuchung werden benannt, sind aber nicht spürbar. Der Wechsel der Zeitebene, das Springen zwischen der Jetztzeit 1980 und der Vergangenheit in den 30ern, der verschiedenen Handlungsorte, vor allem Berlin und Hamburg, treibt zwar die Handlung voran, ist aber oft unelegant gelöst und zu hektisch. Im 17. Kapitel ist das Rätsel um die Dreiecksbeziehung endlich gelöst, aber in weiteren 9 kaugummizähen Kapiteln eiert die Geschichte dann auf's Ende zu. Die zarte Melodie dieser Geschichte  klang in meinen Ohren fast so laut wie H.J. Baxters "Hyper, Hyper" . Melancholisch macht das ganze leider nur den Leser, der eine vielversprechende Vorgabe zu einer Ansammlung flacher Stereotypen verwurstet liest.

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  • Liebe über die Zeiten hinweg

    Ein Lied für die Ewigkeit

    heinoko

    10. February 2017 um 08:57

    Großes Thema dieses Buches ist DIE eine, die große, alle Zeiten überdauernde Liebe. Dieses Thema wird  mit verschiedenen Handlungs- bzw. Zeitsträngen verwoben. 1935: Elisabeth, Sängerin, liebt den jüdischen Komponisten Chaim, trifft dann aber auf dessen Freund John und betrügt Chaim mit John. 1989: Anlässlich eines Konzerts trifft Elisabeth erneut auf John, und die Vergangenheit lebt wieder auf. Es beginnt ein Ringen um Lebensziele, um Sinnhaftigkeit, auch um Schuld, um die Freiheit zu sein, wie man ist. Das Buch liest sich bis auf das sich etwas in die Länge ziehende Ende flüssig. Die Protagonisten werden bildhaft und lebendig dargestellt. So wie das nichtssagende Cover werden jedoch der Zeitbezug und die gewaltigen Themen dieser Zeiten (Nazi-Herrschaft, Judenverfolgung, geteiltes Berlin) zu schlicht dargestellt, sozusagen nur als Verzierung am Rande.  Das stört mich, ebenso wie mich die Oberflächlichkeit beim Thema Musik oder so manche psychologische Unrichtigkeit im Handeln und Denken der Hauptpersonen stört. Und die gehäuften Rechtschreibfehler im Text sprechen nicht gerade für ein sorgsames Lektorat. Fazit: Ein gut lesbarer Liebesroman, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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