Verena Rossbacher

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Lebenslauf von Verena Rossbacher

Zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz: Verena Rossbacher ist eine österreichische Schriftstellerin und lebt aktuell in Berlin. Sie wurde 1979 in Bludenz/Vorarlberg in Westösterreich geboren, verbrachte aber auch sehr viel Lebenszeit in der Schweiz. Das hat zu einem ganz eigenen Stil geführt, bei dem sprachlich die Verbundenheit zur Schweiz deutlich wird. Rossbacher veröffentlichte bis dato drei Romane und durfte 2010 beim Ingeborg- Bachmann-Preis lesen. Nach ihrem ausgesprochen erfolgreichen Debütroman „Verlangen nach Drachen“ von 2009 fiel Verena Rossbacher zunächst in eine „schreiberische Sinnkrise“ und brauchte fünf Jahre, bis sie ihren zweiten Roman „Schwätzen und Schlachten“ veröffentlichen konnte. Für ihren dritten Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“ von 2018 benötigte sie dann weniger Zeit. Verena Rossbacher schreibt Romane mit Männern als Hauptfiguren und flechtet immer wieder autobiografische Züge und Referenzen zum Literaturbetrieb ein. Sie nimmt sich hierbei gerne Zeit und verfasst Werke mit gelegentlich über 400 Seiten, in denen schon einmal ein Joghurtkauf in Echtzeit geschildert wird. Sprachlich wird ihre dreifache Heimat und thematisch die Lust am Andersmachen und am Ausprobieren spürbar.

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  • Leserunde zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    aba

    zu Buchtitel "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    "Ein Augenblick, der, einer zarten Blase gleich, zu schweben schien, durch die Dunkelheit und durch die Jahre, die vergangenen und die kommenden." Magisch, aber auch manchmal trügerisch. Das sind Erinnerungen. Ein Geräusch, ein Duft – das allein reicht, um eine ganze Erinnerungsmaschinerie in Gang zu setzen. Als Christian versucht, die Erinnerungen aus seiner Jugend in seinem Kopf zu sortieren, macht er eine verblüffende Entdeckung. Mit "Ich war Diener im Hause Hobbs" gelingt der Österreicherin Verena Roßbacher einen ...

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    • 981

    simone_richter

    21. September 2018 um 19:46
    Federfee schreibt An diese Stelle habe ich mir auch eine Markierung gemacht und ich wollte euch fragen, ob ihr eine Erklärung dafür habt, dass Krischi 'kurz und glatt' das Herz brach (259).

    Dafür hat aba eine sehr gute Erklärung: "Das ist aber keine Art von Denken, sondern eine Art von Fühlen. Das muss man nicht verstehen. Aber ich verstehe ihn schon. Das ist so, als ob seine ...

  • "Es war ein schlampiger Tag"

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    cyrana

    21. September 2018 um 18:00 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    "Mein Bruder führte gerne ein Café, und ich war gerne Butler. [...] Heutzutage spricht man nicht einfach davon, 'einen Beruf auszuüben', nein, man 'macht Karriere', es geht um mehr Geld, Selbstverwirklichung und darum, das alles mit einer Familieunter einen Hut zu bekommen. Ich machte einfach nur meinen Job." (Seite 209) Christian ist der Butler der Familie Hobbs und erzählt in einer Rückblende wie es zu einem furchtbaren Todesfall kam. Wer der Tote ist, erfährt man erst viel später. Wie kommt ein junger Mann dazu, Butler zu ...

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  • Ein fulminanter Lesestoff!

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    Xirxe

    21. September 2018 um 16:02 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Vorweg: Auch wenn in den ersten zwei Zeilen dieses Buches steht: 'Dies ist eine einfache Geschichte.' - das ist es ganz sicherlich nicht. Vielleicht noch die Grundform: Ein nicht mehr ganz junger, aber auch nicht zu alter Mann erzählt, wie er zu dem wurde, der er jetzt ist. Der sich schuldig fühlt und mit diesem Bericht den Versuch unternimmt, seine Frage nach der Schuld zu klären.Christian, der Protagonist, tritt seine erste Stelle als Butler bei einer Familie in Zürich an, die sich mit ihm und er sich mit ihr sehr wohl fühlt. ...

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    • 3
  • Very british unterwegs in der Schweiz

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    TochterAlice

    19. September 2018 um 19:07 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Das betrifft sowohl den Roman in seiner Gänze als auch dessen  Protagonisten, nämlich Christian Kauffmann aus Feldkirch in der Schweiz, einem Ort, der sich solch prägnanter Ereignisse wie der Durchreise von James Joyce rühmt. Krischi, wie er von (Jugend)Freunden - das sind Olli, Isi und Göschi, die in der Handlung von durchaus relevanter Bedeutung sind und zwar durchgehend - und Familie genannt wird, entscheidet sich für einen eher ungewöhnlichen beruflichen Weg: er wird Butler und lernt diesen Beruf von der Pieke auf.Auch wenn ...

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  • Rätselhaft und humorvoll

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    Lunamonique

    19. September 2018 um 18:47 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Nach „Verlangen nach Drachen“ und „Schwätzen und Schlachten“ ist „Ich war Diener im Hause Hobbs“ das neueste Werk von Autorin Verena Rossbacher. Geheimnisse kochen hoch, die ein Kartenhaus zusammenbrechen lassen. Nach seiner Ausbildung zum Butler erhält Christian Kauffmann eine Anstellung im Haus der Familie Hobbs. Die Stimmung im Züricher Anwesen wird von den Zwillingen Anwalt Jean-Pierre und Künstler Gerome bestimmt. Gegensätzlicher könnten Brüder kaum sein. Christian stößt bald auf so manches Geheimnis. Der Prolog greift vor ...

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  • Gute und interessante Idee, nicht gut erzählt

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    Flamingo

    18. September 2018 um 18:51 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Das war jetzt kein so gutes Buch. Ich muss gestehen, ich hatte etwas besseres erwartet. Insbesondere, weil mein Buchhändler mir das Buch mit "es soll eine Granate sein" überreichte. Denn grundsätzlich hatte diese Geschichte Potential (also, wenn man dem Klappentext glaubt). Ein bisschen Familiengeschichte, ein bisschen Krimi, ein bisschen was Neues, denn Geschichten über Diener in unseren Zeiten sind ja nicht sooo häufig und dann noch einen Blick in die Vergangenheit und Jugend dieses Dieners.  Aber leider hat die Autorin das ...

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  • Gesellschaftsroman

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    Book-worm

    18. September 2018 um 12:50 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Die Hauptfigur Christian ist ein etwas lethargischer junger Mann ohne großartige Ambitionen, er möchte dass sein Leben in ruhigen Bahnen verläuft. Obwohl er belesen ist, sich für Kunst und Kultur interessiert, macht er nichts aus wirklichem Interesse, er erscheint zuerst als sehr oberflächlicher Mensch. Christian wächst in Feldkirch auf, einer österreichischen Kleinstadt, macht eine Ausbildung als Butler in den Niederlanden und nimmt anschließend eine Stelle in einer gutsituierten schweizerischen Familie an. Während seiner ...

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  • Butler – ein erstrebenswerter Beruf?

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    otegami

    17. September 2018 um 10:59 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Christian Kauffmann erzählt im Rückblick von seiner ersten Anstellung als Butler in Zürich. Und die Geschichte fängt mit einem Toten an! Wir lesen von seiner Kindheit, seiner Jugend und von seiner Ausbildung zum Butler, lernen auch die Freunde von ihm sehr detailliert kennen. Außerdem erfahren wir viel von seinem Geburtsort Feldkirch und dessen Bewohnern. Auch das Familiengefüge seines Arbeitgebers wird ausführlich beschrieben. Überlegt man teilweise, für was das alles nötig ist, fügt sich alles zuletzt zusammen und lässt einen ...

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  • Eine imposante Geschichte mit überraschendem Ausgang!

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    Knigaljub

    16. September 2018 um 18:13 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Wer mal wieder einen sprachlich ausgefeilten, erzählerisch interessanten Roman lesen will, ist mit Verena Rossbachers drittem Roman gut bedient. Zum Inhalt: Christian alias Robert ist gelernter Butler und nimmt eine Stelle bei der Anwaltsfamilie Hobbs in Zürich an. Ein Skandal erschüttert dasöherrschaftliche Idyll und Christian erforscht rückblickend die Gegebenheiten, die dazu führen konnten. Meine Meinung: Es ist eine imposante Geschichte. Weitschweifig erzählt der Butler Robert, der seinen eigentlichen Namen Christian bei ...

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  • Es war ein schlampiger Tag

    Ich war Diener im Hause Hobbs

    misery3103

    16. September 2018 um 07:34 Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

    Christian macht eine Ausbildung zum Butler und nimmt eine Stelle bei der reichen Züricher Familie Hobbs an. Obwohl er den Vorsatz hat, sein Privatleben von seinem Leben als Butler zu trennen, vermischen sich seine beiden Leben mehr und mehr, was ihm nicht gefällt. Als ein Skandal die Familie erschüttert, sieht sich Christian mehr in die Vorfälle verstrickt, als ihm lieb ist.In dem Buch erinnert sich Christian an alles, was sich über die Jahre ereignet hat. Es sind seine Erinnerungen, die dem Leser die Ereignisse von damals ...

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