Verena Rossbacher

 3.8 Sterne bei 51 Bewertungen
Autorin von Ich war Diener im Hause Hobbs, Verlangen nach Drachen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Verena Rossbacher

Zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz: Verena Rossbacher ist eine österreichische Schriftstellerin und lebt aktuell in Berlin. Sie wurde 1979 in Bludenz/Vorarlberg in Westösterreich geboren, verbrachte aber auch sehr viel Lebenszeit in der Schweiz. Das hat zu einem ganz eigenen Stil geführt, bei dem sprachlich die Verbundenheit zur Schweiz deutlich wird. Rossbacher veröffentlichte bis dato drei Romane und durfte 2010 beim Ingeborg- Bachmann-Preis lesen. Nach ihrem ausgesprochen erfolgreichen Debütroman „Verlangen nach Drachen“ von 2009 fiel Verena Rossbacher zunächst in eine „schreiberische Sinnkrise“ und brauchte fünf Jahre, bis sie ihren zweiten Roman „Schwätzen und Schlachten“ veröffentlichen konnte. Für ihren dritten Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“ von 2018 benötigte sie dann weniger Zeit. Verena Rossbacher schreibt Romane mit Männern als Hauptfiguren und flechtet immer wieder autobiografische Züge und Referenzen zum Literaturbetrieb ein. Sie nimmt sich hierbei gerne Zeit und verfasst Werke mit gelegentlich über 400 Seiten, in denen schon einmal ein Joghurtkauf in Echtzeit geschildert wird. Sprachlich wird ihre dreifache Heimat und thematisch die Lust am Andersmachen und am Ausprobieren spürbar.

Alle Bücher von Verena Rossbacher

Ich war Diener im Hause Hobbs

Ich war Diener im Hause Hobbs

 (36)
Erschienen am 16.08.2018
Verlangen nach Drachen

Verlangen nach Drachen

 (10)
Erschienen am 09.08.2010
Schwätzen und Schlachten

Schwätzen und Schlachten

 (5)
Erschienen am 11.01.2016

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Neue Rezensionen zu Verena Rossbacher

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Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

Das Leben als Domestikenkreutzworträtsel
awogflivor 11 Tagen

Ja dieser Roman war tatsächlich ein ganz kleines bisschen mühsam, aber kennt Ihr den Unterschied zwischen einem Buch, das ausschließlich anstrengend ist und einem, bei dem sich am Ende alle Mühe gelohnt hat? In die Kategorie fällt nämlich punktgenau diese Geschichte. Alle Rätsel lösen sich am Ende auf, die Handlungsstränge werden entwirrt, aufgeklärt und genau zusammengeführt. Wie bei einem gut gelösten Kreuzworträtsel fallen die Buchstaben in die richtige Reihe, das Losungswort poppt auf und das Gesamtbild wird sichtbar.

Die Beschwerlichkeit des Romans ist übrigens von der authentischen Sorte und liegt am Protagonisten, dem Butler Christian Kaufmann genannt Krischi. Krischi ist nicht wirklich sympathisch, er ist nebulös und nichtssagend, denn er hat kaum Persönlichkeit, er ist ein exzellenter aktiver Verdränger, der sogar aus der Vergangenheit nur Fakten mitnimmt, die sein Weltbild nicht allzu sehr erschüttern, er checkt mitten im Auge eines Hurrikans und des Geschehens so gut wie gar nichts, obwohl sogar unbeteiligte Dritte alles mitbekommen und schon mit dem Zaunpfahl winken. Krischi bleibt stoisch, uninvolviert, neutral, respektive feige – ein richtiger Mehlwurm. Da der Leser ausschließlich aus der Sicht von Krischi ins Geschehen der Geschichte eintaucht, ist durch diesen Charakter der Plot oft verwirrend und lückenhaft, aber eben auch authentisch.

Als der im österreichischen Kleinstadtmilieu Feldkirch geborene junge Mann nach der Butlerschule bei der reichen Züricher Familie Hobbs zu arbeiten beginnt, ist er sogar bereit, wegen einer marginalen Namensgleichheit in der entfernten Verwandtschaft seinen Namen abzulegen und sich fortan Robert zu nennen, um Verwechslungen vorzubeugen. Die Familie Hobbs ist ein recht guter Arbeitgeber: reich, großzügig, freundlich, sehr hedonistisch, aber auch etwas verkorkst. Der erfolgreiche Businessmann Hobbs hat einen Zwillingsbruder, der auch im gemeinsamen Haushalt mit den Kindern lebt und möglicherweise eine Affäre mit seiner Schwägerin hat. Aber Krischi denkt nicht einmal eine Sekunde darüber nach, er hält sich wie immer aus allem raus. Frau Hobbs ist überhaupt so ein Typ Marke verwöhntes, wunderschönes, gepflegtes und sehr unkompliziertes Weibchen, das sich jeden Mann nimmt und einverleibt, der nicht bei drei auf den Bäumen ist. Eine Frau, die die Männer reihenweise ins Verderben stürzt, weil sie sich in sie verlieben, während sie schon wieder wie ein Schmetterling von Blüte zu Blüte flattert. Was sie wirklich bei ihrem Mann hält, findet der Leser nie heraus, denn Robert/Krischi hat sich nie Gedanken darüber gemacht, wahrscheinlich ist es der angenehme reiche und opulente Lebensstil, den der Ehemann gewährleisten kann.

Irgendwann kollidieren die berufliche und die private Welt von Krischi genannt Robert. Als Frau Hobbs mit ihm in seine Heimatstadt Feldkirch fährt, seine besten Freunde Olli, Isi und Gösch kennenlernt und mit einem von ihnen eine Affäre beginnt, entwickelt sich ein unabsehbares episches Drama, das aus der Vergangenheit und dieser unangenehmen Situation resultiert und in einem tödlichen Finale gipfelt. Dabei wollte Krischi immer sein Privatleben von seinem Butlerjob trennen. Auch in dieser Situation versucht er, sich anfänglich rauszuhalten, bis diese „Kopf in den Sand“-Strategie nicht mehr funktionieren kann, da er persönlich und auch seine Freunde viel zu sehr involviert sind. Als er endlich aktiv wird, setzt er gemäß seiner Rolle als Dilettant in Beziehungsangelegenheiten genau die falsche Aktion und macht sich auch noch mitschuldig an dieser Tragödie, die er weder verursacht hat, noch kontrollieren kann.

Wie schon gesagt zwischendurch war ich schon sehr irritiert über das verworrene Beziehungsgeflecht, das die Autorin zwischen der Familie Hobbs und den Freunden von Krischi inklusive Anspielungen auf die Vergangenheit spinnt. Aber im Endeffekt entpuppt sich die Geschichte gleichsam als griechische Tragödie, die einfach nicht aufzuhalten ist.

Stilistisch haben mir sowohl die Sprache als auch der ab und an aufblitzende Humor in der Story sehr gut gefallen. Die Autorin macht zum Beispiel ziemlich respektlos und genial ihre humoristischen Anmerkungen zu den typischen literarischen Werken, die man so in der beginnenden Adoleszenzphase liest und probiert. Da werden Hesse, Max Frisch, Marlen Haushofer, Franz Kafka, Albert Camus und Thomas Bernhard beziehungsweise die typische jugendliche Beschäftigung mit diesen Werken ganz köstlich durch den Kakao gezogen.

So liefert Krischis Freund Gösch zum Thema James Joyces Ulysses folgende Aussage im Rahmen eines Referats ab:

Man vermutete in ihm einen ausgebufften feindlichen Ausländer und in seinen Schriften wichtige Marschanweisungen fürs feindliche Ausland, die aber offensichtlich so unentschlüsselbar waren, dass auch das feindliche Ausland fassungslos davorsitzen würde. […] Tatsächlich aber blättert man ja bis heute ratlos im Ulysses und rätselt, was er da eigentlich ausspioniert hat. Er war gar nicht so avantgardistisch, wie alle immer denken, Ulysses war einfach der missglückte Versuch, militärische Strategien zu verschlüsseln.

Peter Handke wurde einmal gefragt, ob er nicht eine Lesung machen wolle in Feldkirch, er sagte, „Ach wissen Sie, ich habs schon schwer genug in meinem Leben.“

Alle Figuren sind sehr detailgetreu, tief und liebevoll entwickelt. Oft fragt man sich als Leser, was die von der Autorin ausschweifenden Einzelheiten zu den Personen überhaupt mit der Geschichte zu tun haben, aber im Finale des Romans sind sie tatsächlich wesentlich, das erschließt sich erst ex post. Auch die extrem genau skizzierten und breit angelegten Nebenfiguren ergeben schlussendlich einen Sinn, denn sie sind die einzigen, die als Außenstehende die reale Situation überblicken und liefern letztendlich die letzten Anstöße zur Auflösung der offenen Fragen.

Ein kleiner Umstand hat mich dennoch in der Endabrechnung des Romans gestört. Die Autorin kündigt quasi von der ersten Seite der Geschichte beginnend die große Tragödie unentwegt inflationär immer wieder an. So etwas nervt mich enorm. Ich lasse mich gerne überraschen, und diese effektheischende Einpeitschung durch Spoilern kann ich gar nicht leiden. Wahrscheinlich ist dieser für mich unangenehme Stilgriff jedoch dem Umstand geschuldet, dass die Geschichte schon über weite Strecken ein bisschen verwirrend ist, und andere Leser bei der Stange halten soll, den Roman nicht vorzeitig abzubrechen.

Fazit: Ein verworrenes sehr vielschichtiges Beziehungsdrama, das ein bisschen Durchhaltevermögen erfordert, das aber wie bei einem guten Krimi oder einem guten Rätsel durch die Aufklärung aller Hintergründe dann ziemlich genial finalisiert.

Kommentare: 4
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Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

Der Butler....
Miamouvor 12 Tagen

Wenn ein Hausdiener aus dem Nähkästchen erzählt, dann kann das schon etwas Besonderes sein. Verena Rossbacher lässt in ihrem neuen Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“ ihren Hauptcharakter erzählen. Dieser ist Diener im eben besagten Hause Hobbs. Genannt wird er „Krischi“ aus dem Vorarlberger Dialekt heraus, aufgewachsen ist er in Feldkirch in einer Burschenclique, die alles andere als normal war, aber eben auch nicht besonders. Zumindest so ihre Auffassung.

Die Geschichte beginnt mit dem Satz: „Es war ein schlampiger Tag. Dies ist eine einfache Geschichte.“ Und darauf folgt die Beschreibung einer Leiche und eines blutbesudelten Ateliers. Als Leser weiß man also bereits zu Beginn das Ende der Geschichte, was durchaus ein gewisses Spannungsmoment gleich zu Beginn des Buches erzeugt. Krischi beginnt seine Geschichte zu erzählen, die weit weg von jeder Effekthascherei ist, aber trotzdem eine Sogwirkung erzeugen kann. Gerade in der ersten Hälfte des Buches ist nicht ganz klar, wo das Ganze hin will und wo es da auch nur einen Zusammenhang gibt. Einerseits erzählt Krischi in der Ich – Form von seinen Tätigkeiten und Beobachtungen im Hause Hobbs, diese werden aber kapitelweise von einem noch weiteren Blick in die Vergangenheit unterbrochen. Dort nämlich erzählt Krischi von seinen Freunden Gösch, Isi und Olli. Ein eingeschweißtes Team mit den gleichen, mitunter sehr „interessanten“, Ansichten, gleichzeitig aber auch mit der Beschreibung der erheblichen Unterschiede. Ein ganzes Kaleidoskop an Menschlichkeit wird mit den vier Freunden vor dem Leser ausgerollt.

Als Frau Hobbs überraschenderweise schwanger wird, bekommt die Geschichte dann ab der Hälfte diese besondere Wendung, die plötzlich Steine ins Rollen bringt, die man bis dahin niemals so erwartet hätte. Dabei spielen aber nicht nur die Hobbs und die vier Freunde eine entscheidende Rolle, sondern auch Rosl Fraxner, die schlussendlich DER Dreh – und Angelpunkt der Geschichte wird und des Weiteren auch noch Krischis Freund John, der, wenn man ihn im Nachhinein betrachtet, scheinbar derjenige war, der von Beginn an den Überblick bewahren konnte und schon Ereignisse und Besonderheiten einordnen konnte, bevor es jemand anderer konnte.

Der Roman ist weit weg von jeder Einfachheit. Tatsächlich hatte ich die ersten 70 Seiten sehr schnell weggelesen. Sie hatten eine gewisse Leichtigkeit, dann jedoch taucht man als Leser ins sehr verzwickte zwischenmenschliche Beziehungen und Charakterstudien ein. So etwas muss man mögen und ich mag das auch. Es soll auf jeden Fall Bücher geben die fordern, allerdings hat mich dieses an einigen Stellen dann vielleicht um den Tick zu viel gefordert, weswegen ich zwischendurch eine längere Lesepause eingelegt habe. Allerdings warten dann ab der Hälfte viele überraschende Wendungen, die neben den philosophischen Gedankengängen von Krischi, dann doch wieder dieses gewisse Etwas reinbringen. Deswegen hat es sich für mich auf alle Fälle gelohnt durchzuhalten und dem Roman eine echte Chance zu geben. Am Ende hat es mich mit einem guten Gefühl zurückgelassen. Es hatte nicht das klassische Happy End, aber das braucht es dann nicht, wenn ich ein Buch zuschlage und mir denke, dass es echt gut war.

Krischi versucht in seiner Erzählung eine gewisse Ordnung herzustellen, weil er das so will. Und dies passiert in dem klaren Schreibstil und Sprache der Autorin. Zu den Charakteren selbst, konnte ich nicht wirklich Zugang finden, da sie mir zu eigenwillig waren. Trotzdem kann man sich aber auch über einige von ihnen amüsieren, speziell dann, wenn man weiß, wo sie in der Geschichte eigentlich stehen und welche Aufgabe sie darin haben.

Verena Rossbacher hat einen sehr vielschichten Roman vorgelegt, der seinen Lesern einiges abverlangt. Für mich manches Mal vielleicht ein wenig zu viel. Trotzdem würde ich diese Leseerfahrung nicht missen wollen.

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Rezension zu "Ich war Diener im Hause Hobbs" von Verena Rossbacher

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Giselle74vor einem Monat

Ich stelle fest, dass Kiepenheuer & Witsch sich immer mehr zu einem meiner liebsten Verlage entwickelt. Und mit "Ich war Diener im Hause Hobbs" haben sie meiner Meinung nach einen der besten Romane des Jahres herausgebracht.
Der Diener Christian erinnert sich an seine Zeit bei den Hobbs, einer Zürcher Anwaltsfamilie. Frisch aus der Ausbildung wird er dorthin engagiert und scheint auch zunächst einen Glückstreffer gelandet zu haben. Frau Hobbs ist überaus charmant und nett, ihr Mann meist aushäusig und die Kinder wohlerzogen. Alles läßt sich gut an, bis sich Privates mit Beruflichem mischt und Christians Weltbild langsam ins Rutschen gerät...
Wenn man von einem Diener oder Butler hört, dann hat man automatisch Downton Abbey-ähnliche Bilder vor Augen. Reiche Lords und Ladies, massig Personal und riesige Herrensitze. Vor allem aber denkt man dabei eher an vergangene Zeiten. Dabei gibt es den Beruf des Dieners natürlich auch heute noch, genauso wie es auch heute noch Menschen gibt, die einen Diener engagieren. Obwohl mir das selbstverständlich klar ist, bin ich doch immer wieder über die Stellen gestolpert, die zeigen, dass Christian ein Mensch der heutigen Zeit ist. So sehr ist der Beruf des Dieners ritualisiert, aber so sehr möchte Christian auch den Traditionen entsprechen. Dabei kommt er natürlich nicht aus dem luftleeren Raum: er hat Eltern, Freunde, eine Heimatstadt. Die legt er aber ab, sobald er seine Uniform anlegt. Als Diener ist er nicht privat. Er hört Musik, die seiner Herrschaft gefallen könnte, liest Bücher, über die er befragt werden könnte, scannt seine Umwelt sozusagen mit den Augen der Hobbs. Souverän und Herr der Lage zu sein ist sein größter Wunsch, daher gerät auch seine Welt ins Wanken, als Frau Hobbs per Zufall in sein Privatleben vordringt.
Stück für Stück enthüllt Verena Rossbacher die Tragödie, die sich im Hause Hobbs ereignet hat. Stück für Stück erfahren wir mehr über Christian und dadurch auch mehr über die Hobbs. Denn ein Diener hat tiefen Einblick in die Abläufe in einer Familie, mehr Einblick, als er bisweilen selbst realisiert. Nichts ist an diesem Roman unüberlegt. Jede Handlung, jede Bewegung, jede Person, jedes Wort wirkt genauestens durchdacht, passt perfekt in das große Ganze. Selten habe ich einen so hervorragend durchkomponierten Roman gelesen, der dabei auch noch spannend ist und tagelang im Kopf nachwirkt. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, über das Gelesene nachzudenken, sogar noch mehrere Bücher später. Ein Roman, der eben nicht den Klischees zu Personal in großen Häusern entspricht und sogar gekonnt damit spielt, eine Autorin, die etwas wagt und dem Leser auch schwer Verdauliches zutraut und eine Geschichte, die herausragend zeigt, das nichts wirklich soist, wie es zu sein scheint.

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Gespräche aus der Community

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"Ein Augenblick, der, einer zarten Blase gleich, zu schweben schien, durch die Dunkelheit und durch die Jahre, die vergangenen und die kommenden."

Magisch, aber auch manchmal trügerisch. Das sind Erinnerungen. Ein Geräusch, ein Duft – das allein reicht, um eine ganze Erinnerungsmaschinerie in Gang zu setzen.
Als Christian versucht, die Erinnerungen aus seiner Jugend in seinem Kopf zu sortieren, macht er eine verblüffende Entdeckung. Mit "Ich war Diener im Hause Hobbs" gelingt der Österreicherin Verena Roßbacher einen formidablen Roman mit einer verzwickten Handlung, die immer wieder für Überraschungen sorgt und den ihr garantiert nicht aus der Hand legen wollt.

"Ich war Diener im Hause Hobbs", der neue Roman von Verena Roßbacher, ist unser neuer Titel im  LovelyBooks Literatursalon.

Wenn ihr zusammen mit uns in die besten Kreise der Zürcher Gesellschaft eintauchen wollt, solltet ihr bei dieser Leserunde unbedingt mitmachen!

In unserem  LovelyBooks Literatursalon erwarten euch weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben!

Zum Inhalt
Es war Christian, der Diener der Zürcher Anwaltsfamilie Hobbs, der den Toten im Gartenpavillon neben der blutbespritzten Chaiselongue fand. Jahre später blickt er zurück und versucht zu verstehen, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Erinnerungen an seine Jugend im österreichischen Feldkirch drängen sich scheinbar zufällig in die Rekonstruktion: Vier genialisch provinzielle Jungs rezitieren am sommerlichen See in sagenhaften Anzügen Zweig und Hesse, haben ihre ganz eigene Theorie zu Frauen mit Locken und das gute Gefühl, dies alles wäre erst der Anfang. Christian erzählt vom Auseinanderdriften der Freunde, von seinen ersten Jahren im Hobbs’schen Haushalt, von verwirrenden nächtlichen Zimmer-besuchen, liebevoll inszenierten Familienporträts und dem fatalen Moment, als die einnehmende Hausherrin seinen alten Freunden begegnet. Und während er die Untiefen der eigenen Schuld auslotet, kommt er einem großen Geheimnis auf die Spur.

Lust auf eine Leseprobe?

Zur Autorin
Verena Roßbacher, geboren 1979 in Bludenz/Vorarlberg, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. "Ich war Diener im Hause Hobbs" ist nach ihrem Debüt "Verlangen nach Drachen" (2009) und "Schwätzen und Schlachten" (2014) ihr dritter Roman bei Kiepenheuer & Witsch.

Möchtet ihr wissen, wer der Tote im Gartenpavillon war und wie Christian mit Hilfe seiner Erinnerungen die Vergangenheit neu zusammensetzt? Zusammen mit Kiepenheuer & Witsch verlosen wir 30 Exemplare von "Ich war Diener im Hause Hobbs" unter allen, die Lust haben, sich über diesen spannenden Roman im Rahmen einer Leserunde auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben.
Möchtet ihr dabei sein? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"- Button bis zum 29.08. und antwortet auf folgende Frage:

Ist euch etwas in letzter Zeit passiert, an das ihr euch für immer erinnern möchtet?
Erzählt uns davon!

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück

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