Verena Rot Apollonia: Schatten der Vergangenheit

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Inhaltsangabe zu „Apollonia: Schatten der Vergangenheit“ von Verena Rot

Ambitionierter Erstling mit Potential, aber auch viel Luft nach oben.

— Kattel82
Kattel82

Ein durchweg gelungenes Krimidebüt, leider mit einigen Schwachstellen

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Schöner Krimi mit interessanten Protagonisten!

— mabuerele
mabuerele

Netter Krimi aus dem winterlichen Hohen Norden, der mich aber nicht in allen Bereichen überzeugte

— Bibliomarie
Bibliomarie

Fängt wahnsinnig spannend an ,aber zum Schluss...

— Missi1984
Missi1984

Ein guter Fall mit überlebensgroßen Figuren, etwas ruhiger Spannung, passt zu Cosy-Krimi Genre, und Ostsee-Flair, der Lust auf mehr macht!

— Wedma
Wedma

Gelungenes Krimidebüt! Schnörkellos und treffend beschreibt Verena Rot die Personen und das Geschehen und schafft gleichzeitig Atmosphäre.

— rike84
rike84
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  • Rezension zu "Schatten der Vergangenheit"

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    ElkeK

    ElkeK

    24. July 2016 um 06:21

    Inhaltsangabe: Apollonia Seidel, von allen Polly genannt, möchte in Förde zur Ruhe kommen und ihr aus den Angeln gehobenes Leben wieder ordnen. Vor einem halben Jahr entdeckte sie ihre ermordeten Eltern und konnte sich seither nicht davon erholen. Gilla Fried vom Sturmhaus hat ihr das Zimmer für vier Wochen reserviert, doch auch Marc, ein freischaffender Journalist, ist überraschend vor Ort. Sie lernen sich im Wohnzimmer der Pension kennen. Kurz darauf wird Knut Dreesen, ein Einheimischer, tot aus der Ostsee geborgen. Marc’s journalistischer Instinkt erwacht und Polly schließt sich ihm an. Zusammen mit Pit, dem Polizisten versuchen sie das Geschehene aufzuklären und stoßen dabei auf eine ganze Menge überraschender Dinge. Mein Fazit: Nun, ich muss ehrlich gestehen, dass ich ja nicht so die Krimi-Tante bin. Aber ich bin stets offen und gebe auch Selfpublishern oder unbekannten Autoren gerne eine Chance. Daher habe ich die Autorin um ein Exemplar geben, welches sie mir kostenlos und signiert zur Verfügung stellte. Ich bedanke mich ganz herzlich dafür. Es ist ein Cosy-Krimi, die Geschichte um Apollonia und Marc. Ich musste erstmal die Suchmaschine bedienen, um zu erfahren, was es bedeutet. Ja, man lernt eben nie aus. Und dann ließ ich die Geschichte auf mich wirken. Apollonia, von allen Polly genannt, ist eine reiche Hotelerbin. Doch das schützte sie nicht vor dem Schicksals-Schlag, der sie vor einem halben Jahr ereilte. Sie fand ihre ermordeten Eltern. Seitdem ist sie mächtig aus dem Tritt, versuchte sich in einer Nerven-Klinik davon zu erholen. Doch sie kann noch immer nicht darüber sprechen und nimmt häufig Medikamente zur Beruhigung oder zum Schlafen. Bei Gilla in Förde möchte sie ihre geschundene Seele weiter zur Ruhe bringen, aber sie trifft gleich auf Marc, der in Förde zwar heimisch ist und viele Freunde dort hat, aber seit drei Jahren nicht mehr dort gewesen war. Er fühlt sich ihr verpflichtet und möchte sie in Förde herumführen. Und dann passiert das Unfassbare: Knut Dreesen wird tot aus der Ostsee geborgen. Ohne dass Polly es wirklich steuern kann, wird sie in die Ermittlungen um den später eingestuften Mord-Fall mit hinein gezogen und lernt dabei Förde kennen. Nun, die Idee zu dieser Geschichte ist sicher nicht neu. Es gibt ja viele Krimis, die regions-bezogen sind. Trotz der tollen Hintergrund-Kulisse muss ich jedoch sagen, dass der Krimi nicht das versprach, was ich erwartet hatte. Polly und Marc blieben trotz ihrer Macken und Vergangenheit für mich einfach unnahbar. Ich konnte sie beim Lesen nicht wirklich greifen und Marc hatte dann auch den einen oder anderen recht bestimmten Auftritt, so dass meine Sympathien für ihn nicht wirklich wuchsen. Es gab für mich auch zu wenig Hintergrund, als dass ich ihn wirklich verstand. Nun, mir kamen dann auch so ein paar Dinge einfach nicht richtig vor. Ein Mordfall sollte wirklich nach zwei Monaten ohne Ergebnis als abgeschlossen gelten? Mord verjährt nie, daher kann sie doch nicht wirklich ungeklärt geschlossen werden. Und dann ist da noch die Sache mit den Ermittlungen in Förde. Das Marc vielleicht seine Unterstützung anbietet aufgrund seiner journalistischen Ausbildung, ist noch tragbar und vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Aber Polly als völlig Fremde? Sie kann eventuelle Tatorte mit untersuchen? Nein, das halte ich für sehr unrealistisch – auch wenn ich keine Polizistin bin. Auch wenn man die künstlerische Freiheit durchaus für wichtig nehmen sollte, aber so etwas stört beim Lesen eines Krimis schon sehr. Da es ein dünnes Buch ist, nehmen viele Dialoge den Raum in der Geschichte ein. Mir war es manchmal zuviel. Es hätte ruhig mehr hintergründige Erzählungen geben können, ich hätte die Region und die Menschen sehr gerne etwas näher kennen gelernt. Aber vielleicht kommt das ja noch im nächsten Band. Insgesamt gesehen ist es mir der Roman drei Sterne wert. Da es ein Debüt-Roman ist, der durchaus auch Potential zeigt, bin ich gerne bereit, mir bei Gelegenheit die Fortsetzung anzuschauen.

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  • Leserunde zu "Apollonia: Schatten der Vergangenheit" von Verena Rot

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Verena2013

    Verena2013

    Liebe Lovelybooker, heute möchte ich euch zu einer Leserunde meines Buches Apollonia - Schatten der Vergangenheit einladen. Dies ist der erste Band einer vierteiligen Cosy-Krimi-Reihe. Die ersten drei Bände sind bereits veröffentlicht, am vierten arbeite ich zurzeit. Was euch erwartet: Meine Cosy-Krimi-Reihe ist eine Mischung aus Familien-, Liebes- und Spannungsroman. Sie richtet sich an LeserInnen, die eher unblutige, ruhige Kriminalromane bevorzugen. Die Reihe habe ich so konzipiert, dass sie die übergreifende Geschichte meiner Protagonistin Apollonia Seidel erzählt und gleichzeitig in Band 1 bis 3 ein Kriminalfall aufgeklärt werden muss. Band 4 konzentriert sich dann ausschließlich auf Apollonias Geschichte. Soviel zu meiner Krimi-Reihe, nun zum Inhalt des ersten Bandes: Die 26-jährige Apollonia Seidel reist nach Förde an die Ostsee. Dort will sie sich von einem schweren Trauma erholen. Bereits an ihrem ersten Abend lernt sie den 32-jährigen Journalisten Marc Arend, den Neffen ihrer Pensionswirtin, kennen. Er nimmt sich ihrer an und führt sie in die Dorfgemeinschaft ein. Kurz darauf werden beide in einen Mordfall verwickelt, und Apollonia muss erkennen, dass nicht nur ihre eigene Vergangenheit lange Schatten wirft … Eine Leseprobe findet ihr hier: www.verenarot.de/index.php/11-leseproben/11-schatten-leseprobe Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Lust habt, an der Leserunde teilzunehmen. Doch eine Bitte habe ich an euch: Bewerbt euch nur, wenn ihr euch wahrhaftig für Cosy-Krimis interessiert oder dieses Untergenre gerne kennenlernen möchtet. Bis zum 19. Februar 2016 könnt ihr euch bewerben. Ich stelle 10 Bücher zur Verfügung. Meine Bewerbungsfrage lautet: Welches Buch ist euer Lieblings-Cosy-Krimi? Liebe Grüße Verena Rot

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    • 199
  • Apollonia: Schatten der Vergangenheit

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Blaustern

    Blaustern

    01. April 2016 um 12:03

    Die 26jährige Hotelmanagerin Apollonia Seidel braucht dringend Erholung nach ihrem Zusammenbruch aufgrund der Ermordung ihrer Eltern. Sie verbringt die nächsten 4 Wochen in Förde an der Ostsee in der Pension einer Bekannten ihres Onkels. Gleich lernt sie deren Neffen Marc Arend kennen, der Journalist ist und den kleinen Ort wie seine Westentasche aus früheren Zeiten kennt. So kennt er auch den Dorfpolizisten Pit gut, und als dann auch noch eine Leiche im Hafenbecken gefunden wird, ermitteln die Drei zusammen. Die Ablenkung bekommt Polly gut, sind doch ihre Gedanken fortan bei der Verwicklung jeglicher Dorfbewohner mit ihren Geheimniskrämereien und Vertuschungen, welche sie nach und nach aufdecken. "Apollonia - Schatten der Vergangenheit" ist der 1. Band der Cosy-Crime-Reihe. Die Personen mit ihrem Leben und ihrer Vergangenheit sind gut vorgestellt. So wird durch kleine Rückblenden immer mehr aufgedeckt, was vor dieser Zeit in dem kleinen Ort passiert ist, was allein dadurch schon Spannung erzeugte neben dem Krimifall. Dieser ist aber auch gut aufgebaut, die Handlung nachvollziehbar und das Ende schlüssig, wobei hier einige Fragen in Bezug auf die Personen offen bleiben. Da kann man dann auf den nächsten Band gespannt sein. Der Ort Förde und die Landschaft drum herum kann man sich unter den Beschreibungen wunderbar vorstellen; die Atmosphäre nimmt einen gleich gefangen. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Lediglich an den Dialogen stolpert man, die sind ziemlich gekünstelt.

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  • Manchmal ist gut gemeint nicht gut gemacht...

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Kattel82

    Kattel82

    20. March 2016 um 12:05

    Das sagt der Klappentext: Ruhe, Entspannung, Seelenheil – nach mehr verlangt es die 26-jährige Hotelmanagerin Apollonia Seidel nicht, als sie in das beschauliche Förde an die Ostsee reist. Bis sie an ihrem ersten Abend den Journalisten Marc Arend kennen lernt, der nach längerer Abwesenheit in den kleinen Fischerort zurückgekehrt ist. Als kurz darauf eine Leiche entdeckt wird, gerät Apollonia in einen Sog aus Lügen und dunklen Geheimnissen. Und sie muss erkennen, dass nicht nur ihre eigene Vergangenheit lange Schatten wirft… Das ist meine Meinung zum Buch: Bei Feedback fängt man zunächst mit dem Positiven an. Also den Plot finde ich gut gewählt und er folgt einer gewissen Logik. Ziel dieses Buchs ist es ja auch der Beginn einer ganzen Reihe zu sein, die Apollonia ein Stück begleitet, von ihrer Auszeit an der Ostsee (dieser Teil) bis zur Übernahme des Hotels ihrer Eltern. Dabei soll sie von Marc begleitet werden und diverse Dinge erleben. Soweit so gut. Auch dem Anspruch des Cosy Krimi Charakters wird das Buch gerecht, es ist unblutig und zuweilen spannend. Aber zu den positiven Dingen gesellen sich leider auch Punkte, die bei mir zur Abwertung geführt haben. Als da wären: Die Protagonisten sind mir zu farblos geblieben, hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Hintergrundinformationen gewünscht um Verhalten und Worte einordnen zu können. Als Teilnehmerin der Leserunde (Bsp. Nimmt Polly Tabletten oder Globuli?)habe ich noch Informationen durch die Autorin erhalten (Antwort der Autorin: sowohl als auch), aber ohne ist es schon schwieriger. Ausformulierter hätte ich mir auch diverse Dialoge gewünscht, denn wie schon durch Andere angemerkt springt die Logik manchmal zwischen zwei Sätzen bzw. hatte ich an der ein oder anderen Stelle das Gefühl, das die Kommunikation nicht vollständig zu Ende geschrieben wurde. Es war mir zu abgehackt bzw. abgebrochen. Und leider stimmt für mich nicht das Verhältnis zwischen beschriebenen Seiten und beschriebener Zeit. So wirkte es zwischenzeitlich gehetzt und Dinge schienen sich zu überschlagen, während die Seitenanzahl für die Handlung zu gering war. Alles in allem. Da kann sich noch was draus entwickeln, aber so hat es mich leider noch nicht überzeugt. Macht 2Sterne.

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  • Ein durchweg gelungenes Krimidebüt

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    02. March 2016 um 06:47

    Inhaltsangabe: Die 26-jährige Apollonia Seidel reist nach Förde an die Ostsee. Dort will sie sich von einem schweren Trauma erholen. Bereits an ihrem ersten Abend lernt sie den 32-jährigen Journalisten Marc Arend, den Neffen ihrer Pensionswirtin, kennen. Er nimmt sich ihrer an und führt sie in die Dorfgemeinschaft ein. Kurz darauf werden beide in einen Mordfall verwickelt, und Apollonia muss erkennen, dass nicht nur ihre eigene Vergangenheit lange Schatten wirft … Apollonia – Schatten der Vergangenheit von Verena Rot ist der Auftakt einer vierteiligen Cosy – Krimi- Reihe. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht und man findet sehr schnell in die Geschichte rein. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man nur durch diesen Buch fliegt. Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben und waren mir durchweg sympathisch. Dadurch konnte man sich die Personen sehr gut vorstellen. Ihr handeln und tun ist zwar manchmal ein wenig überzogen und nicht ganz nachvollziehbar, aber da es sich hier um den Debütkrimi handelt, möchte ich jetzt darüber weg sehen. Daran kann man aber noch arbeiten. Die Kulisse, in diesem Fall Förde und Umgebung, wurden brillant wieder gegeben, so dass man meint selbst vor Ort zu sein. Das Thema des Buches klingt sehr spannend und wurde gut durchdacht. Was mich allerdings ein wenig störte war die Umsetzung des Ganzen. An einigen Stellen war es mir zu unlogisch und realitätsfremd. Zudem bin ich der Meinung, dass die Geschichte nie eine Chance hatte sich so richtig zu entfalten. Auf mich wirkte das Ganze ein wenig gehetzt. Vielleicht lag es aber auch an der geringen Seitenanzahl des Buches, dass man hier nicht die Chance hatte das Ganze auszuarbeiten. Knapp 180 Seiten für einen Krimi finde ich zu wenig und da hätten einige Seiten mehr nicht geschadet. Zwar litt der Spannungsbogen nicht darunter, aber mich störte es ein wenig beim Lesen. Ich lese gerne Geschichten, wo ich merkte, dass sie wachsen dürfen und das war hier leider nur begrenzt möglich. Schade, denn die Autorin hat hier Potenzial bewiesen und das ist ausbaufähig. Am Ende des Buches legt der Krimi nochmals an Tempo zu und der Schluss war sehr überraschend. Fazit: Ein durchweg gelungenes Krimidebüt, das zwar einige Schwachpunkte hatte, aber dennoch Lust auf mehr macht. Trotz der Kritik würde ich die nachfolgenden Krimis gerne lesen, denn ich möchte zu gerne wissen wie die Geschichte um Apollonia weiter geht und ich denke, dass die Autorin noch mehr von ihrem Potenzial zeigen wird. Für mich sind es 3 ½ Sterne, aber leider kann ich hier nur volle Sterne geben und somit sind es 3 von 5 geworden.

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  • Morde im dörflichen Milieu

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    mabuerele

    mabuerele

    „...Manchmal braucht man zu gewissen Dingen Abstand, um zu erkennen, was das Beste für einen ist...“ Nach einen Nervenzusammenbruch reist Apollonia nach Förde, um dort vier Wochen in Ruhe zu verbringen. Gilla, Pensionswirtin und Bekannte von Apollonias Onkel, nimmt die junge Frau herzlich auf. Zur Zeit weilt auch ihr Neffe Marc, der Journalist ist, bei ihr. Als Marc und Apollonia am nächsten Abend unterwegs sind, kommen sie gerade dazu, als die Polizei einen Toten aus dem Hafenbecken holt. Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Das liegt auch daran, dass es nicht nur um Mordermittlung geht, sondern die Vergangenheit von Apollonia und Marc geschickt in die Handlung einbezogen wird. Förde ist ein kleiner Ort. Pit, der Polizist, und Marc sind befreundet. Deshalb lässt Pit Marc an seinen Ermittlungen teilnehmen. Apollonia begleitet ihn. Dadurch wird sie von ihren eigenen Problemen abgelenkt und hat keine Zeit zum Grübeln. Als gelernte Hotelmanagerin ist sie es gewohnt, auf Leute zuzugehen. Der Schriftstil des Buches ist locker. Die Spannung nimmt das Buch nicht nur aus dem Kriminalfall, sondern anfangs auch aus Marcs Geschichte. Er hatte den Ort vor drei Jahren verlassen und blockt beim Spaziergang die Fragen ehemaliger Freunde ab. Erst nach und nach wird klar, was damals passiert ist. Auffallend ist Pits gestelzte Ausdrucksweise. Die entwickelt sich zu seinen Markenzeichen. Auch andere Dorfbewohner haben ihre sprachlichen Besonderheiten. Gut formuliert werden die Dialoge. Ab und zu blockt Apollonia Marcs allzu forsche Art ab. Ihre Fragestellung ist feinfühliger. Allerdings kann sie ziemlich zickig sein, wenn ihr etwas gegen den Strich geht. Das Dorfleben und die Beziehung der Protagonisten zueinander werden ausführlich beschrieben. Die Ermittlungen landen schnell in einer Sackgasse. Es gibt scheinbar kein Motiv. Auch hatte Knut, der Tote, keine Feinde. Doch dann zeigt sich, dass doch nicht alles eitel Sonnenschein im Ort war. Das Cover passt zum Handlungsort. Das Buch ist ein gelungener Auftakt für die folgenden Bände. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Gekonnt wurde Krimihandlung mit dem Leben der Protagonisten verknüpft.

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    • 3
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    29. February 2016 um 15:28
    Floh schreibt Steckt hier wirklich ein Krimi drin? Das hätte ich gar nicht erwartet.

    Dachte ich auch zuerst :-)

  • Gelungenes Cosy Crime - Debüt

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    yari

    yari

    28. February 2016 um 11:59

    Apollonia Seidel, eine 26jährige Hotelmanagerin, fährt nach einem privaten Schicksalsschlag nach Förde an der Ostsee um dort Ruhe und Entspannung zu finden. Gleich nach ihrer Ankunft lernt sie den Journalisten Marc Arend kennen, der der Neffe ihrer Pensionswirtin Gilla ist. Kurz nach Apollonias Ankunft wird eine Leiche entdeckt, und Apollonia beginnt zusammen mit Marc, und Pit, dem Dorfpolizisten, zu recherchieren wer hinter dem Mord stecken könnte. Dabei stößt sie auf ein Geflecht aus Lügen und Geheimnissen, und muss erkennen, dass nicht nur ihre eigene Vergangenheit lange Schatten wirft. "Apollonia - Schatten der Vergangenheit" ist der erste Band einer vierteiligen Cosy Crime-Reihe von der Autorin Verena Rot. Der Schreibstil ist flüssig, und die Handlung verläuft ruhig und unblutig, aber gerade dadurch erfährt man viel von den Protagonisten und der Landschaft. Ebenso war der Plot gut durchdacht und nachvollziehbar. Die Charaktere sind detailgetreu gezeichnet und man kann sich die Personen gut vorstellen. Apollonia hat noch mit einem schrecklichen Erlebnis zu kämpfen, und man merkt ihr an, wie schwer ihr das fällt. Im Laufe der Geschichte lernt sie aber loszulassen, und schließt auch neue Freundschaften. Sicherlich trägt Marc auch seinen Teil dazu bei Apollonia zu helfen, auch wenn dies nicht offensichtlich zu erkennen war. Gilla, Marcs Tante, ist eine gütige ältere Frau, die stets um das Wohl von Polly besorgt ist. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir gut gefallen, und man konnte sich Förde mit Umgebung gut vorstellen. "Apollonia - Schatten der Vergangenheit" hat mich kurzweilig unterhalten, und ich bin gespannt, wie es mit Apollonia weitergeht. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass manche Dialoge etwas gestelzt waren. Deswegen vergebe ich vier Sterne, empfehle den Krimi aber wegen seiner gemütlichen Atmosphäre und dem Unterhaltungswert gerne weiter.

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  • Statt Beruhigungspillen hilft auch ein Mord

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    26. February 2016 um 17:51

    Apollonia Seidel muss ein schweres Trauma verkraften, ihr Onkel quartiert sie deshalb in einer kleiner Pension in Förde ein, deren Besitzerin er gut kennt und er weiß, dass Gilla sie wieder richtig aufpäppeln wird. Nun ist auch ein lang im Ausland lebender Neffe zur Zeit am Ort, die Voraussetzungen auch auf neue Bindungen sind günstig.  Wenn da nicht der Fischer Knut tot aus dem Meer geborgen würde. Polly freundet sich mit dem Polizisten Pit an und zusammen mit Marc, dem Neffen, helfen sie tatkräftig bei den Ermittlungen mit. Ein kleines Dorf, in dem jeder jeden kennt und es doch viele Geheimnisse gibt. Über all den Ermittlungen gesundet Polly schneller als erwartet und Lebensfreude und Tatkraft kehren zurück, so wirkt ein Mord besser als Pillen. Vielleicht hat da auch Marc einen Anteil, obwohl er sich nicht immer so eindeutig benimmt. Dieser Krimi spielt in einem kalten, winterlichen Ort an der Küste und die Stimmung passt zu Eiergrog und viel heißem Tee, man meint den kalten Wind selbst um die Ohren zu spüren. Die Figuren sind alle recht nett und sympathisch, fast wirken sie wie aus der Zeit gefallen. Ich finde allerdings, dass einige ihrer Handlungen nicht immer so ganz schlüssig mit ihren beschriebenen Charakteren in Einklang zu bringen sind. Auch bei den Dialogen bin ich öfters gestolpert, die wirken ein wenig „geschraubt“ und wenig lebensecht,  aber das sind nur kleine Kritikpunkte in einem insgesamt doch ganz unterhaltsamen und liebenswerten Krimi, der das Prädikat „Cosy“ wirklich verdient.        

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  • Anfang top Ende flop

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Missi1984

    Missi1984

    24. February 2016 um 09:25

    Apollonia, möchte alles hinter sich lassen, nach ihren Zusammenbruch und Klinik Aufenthalt, und der Mord an ihre Eltern. Macht sie Urlaub auf Förde, dort lernt Sie Marc kennen, der gerade Zu Besuch bei seiner Tante ist. In Förde werden 3Leichen gefunden, Polly Hilft Marc wie auch Polizeichef Pit beim Mord aufzuklären. Kurz danach eine Angeblicher Suizid Dana eine Freundin von Marc wird in ihrem Zimmer gefunden ,wie es sich rausstellt, war Dana schwanger von Kurt, das 2te totes Opfer. Zum Schluss stellt es sich raus , das Kurt eine Tochter hat aus seine früheren Verhältnisse. Die Frau von Kurt Lina , wusste alles und hat alle 3Leute umgebracht und DNa versucht zu vergiften . Ich muss sagen , ich fände es super gut am Anfang, aber das Ende hat mich gar nicht umgehauen,es bleiben viele Fragen offen. Wird Marc und Polly ein Liebespaar? Wer hat die Eltern von Polly ermordet? Wird sie Kontakt zu Dana und Pit haben?

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  • Ein sehr gelungener Auftakt

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    schacla

    schacla

    23. February 2016 um 21:44

    Nach einem tragischen Familien Fall, fährt Apollonia nach Förde um sich dort zu entspannen und Urlaub zu machen. Doch es kommt anders eine Leiche wurde im Hafen entdeckt. Sie und Marc Arend der nach längerer Zeit in das kleine Fischerdorf zurück kehrt, helfen der Polizei bei der Auflösung dieses Falles, jedoch kommen noch andere Geheimnisse ans Licht. Mir hat diese Geschichte wirklich sehr gefallen, mit grosser Freunde verfolgte ich wie Apollonia, auch Polly genannt zusammen mit Marc, Pit und Falk den Fall lösen. Apollonia und alle andern waren mir so sympathisch, ich hatte das Gefühl alle zu kennen und konnte mich richtig in die Geschichte hinein manövrieren. Die Geschichte wird je weiter man liest immer spannender, es öffnen sich immer weitere Fragen und es macht Spass mit zuraten wer nun der Mörder ist. Das Buch lässt sich demnach sehr flüssig lesen, einmal angefangen fällt es einem schwer es wegzulegen. Mein Fazit: Die Geschichte ist ein sehr gut gelungener Auftakt einer vierteiligen Cosy-Krimi - Reihe. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen die gerne mal einen ruhigen Krimi lesen. Ich kann es nur weiter empfehlen und freue mich schon auf die weitern Bände.

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  • Gelungener Auftakt der Reihe. Prima Unterhaltung

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Wedma

    Wedma

    14. February 2016 um 10:16

    E-book Ausgabe, 28 Kapitel auf 180 Seiten. Klappentext: „Ruhe, Entspannung, Seelenheil – nach mehr verlangt es die 26-jährige Hotelmanagerin Apollonia Seidel nicht, als sie in das beschauliche Förde an die Ostsee reist. Bis sie an ihrem ersten Abend den Journalisten Marc Arend kennen lernt, der nach längerer Abwesenheit in den kleinen Fischerort zurückgekehrt ist. Als kurz darauf eine Leiche entdeckt wird, gerät Apollonia in einen Sog aus Lügen und dunklen Geheimnissen. Und sie muss erkennen, dass nicht nur ihre eigene Vergangenheit lange Schatten wirft…“ Meine Meinung: Apollonia, oder auch gerne von Freunden Polly genannt, ist eine sympathische Protagonistin, die sich für Menschen und ihre Schicksale interessiert, und hilft, wo sie kann. Eigentlich war Polly zur Erholung von einem schrecklichen Ereignis, das sich in Pollys Familie abgespielt hatte, zu Gillas Pension gereist, aber bald ermittelt sie in einem Mordfall zusammen mit Marc, einem freien Journalisten aus Berlin. Marc kennt sich in Förde aus, hat viele Freunde und Bekannte, da er dort viele seiner Kindertage verbracht hat. Ein älterer Mann wird tot in der Ostsee gefunden und bald folgen auch weitere Tote, ein Opfer kann im letzten Moment doch noch gerettet werden. Eine Spur führt nach Dänemark, die andere nach Kiel. Der Hauptkommissar Pit Ullmann, der sich in Polly verguckt hat, hat alle Hände voll zu tun. Ich bin gerne mit den Ermittlern durch die Geschichte gegangen. Mir schwebte vor, als ob ich an der Ostsee war und den Familiengeschichten der dort lebenden Menschen gelauscht habe. Autorin Verena Rot ist sehr gut gelungen, dieses Flair zu vermitteln. Auch die Figuren ließ sie geschickt vor meinem inneren Auge lebendig werden. Gilla, die liebe ältere Dame, Betreiberin der Pension, in der Polly abgestiegen ist, kümmert sich rührend um ihre Gäste und weiß zum rechten Zeitpunkt, etwas längst Vergessenes zu erzählen, das zur Klärung des Falls beiträgt. Bei Gilla wäre ich auch gerne zu Gast.  Mit währendem Interesse habe ich die Handlung verfolgen können: Es war immer etwas los, was mich immer weiterlesen ließ, und schon war der erste Fall zu Ende. Die Auflösung, wie die Geschichte an sich, ist logisch aufgebaut, schlüssig, die Motive gut nachvollziehbar. Wer der Mörder ist, blieb bis zur Auflösung im Verborgenen. „Apollonia: Schatten der Vergangenheit“ ist ein guter Fall mit überlebensgroßen Figuren und Ostsee-Flair, den man als Sonntagslektüre oder auch im öffentlichen Verkehr, oder beim Ausdauersport im Studio prima lesen kann. Fazit: Ein gelungener Auftakt der Reihe, der Lust auf weitere Geschichten mit Polly und Marc macht. Weitere Folgen „Apollonia: Saat des Todes“ und „Apollonia: Zeit der Abrechnung“ habe ich auf mein Lesegerät geladen und werde zeitnah berichten. Vier besonders hell leuchtende Sterne und eine Leseempfehlung, insb. für die Fans von Cosy-Krimis.

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  • Apollonia - Schatten der Vergangenheit

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Wurm200

    Wurm200

    27. November 2015 um 16:49

    Verena Rot Apollonia - Schatten der Vergangenheit Autor: Geboren im Winter 1976 und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen, zog es sie 1999 ins schöne Hessen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in einem kleinen Ort südlich von Frankfurt. Bereits in der Kinder- und Jugendzeit schrieb sie Kurzgeschichten und Gedichte. Nach jahrelanger Berufstätigkeit im kaufmännischen Bereich fand sie in der Elternzeit zum Schreiben zurück. Insbesondere das Krimigenre ist ihre Leidenschaft. Seit November 2013 ist sie Mitglied bei den Mörderischen Schwestern. Unter dem Pseudonym Verena Rot veröffentlichte sie 2013 ihren ersten Kriminalroman. (Quelle: Verena Rot) Apollonia Eunike Seidel, kurz nur Apollonia genannt ist Gast im Sturmhaus von Gilla. Eigentlich, weil Sie sich erholen möchte, denn sie hat in Ihrem jungen Lebenschon einiges erlebt. Im Sturmhaus lernt sie den Journalisten Marc kennen. Dieser war aufgrund persönlicher Probleme auch länger nicht mehr in Förde. Irgendwann wird in dem kleinen Örtchen Förde jedoch eine Leiche im Wasser gefunden. Da der Ortspolizist und Marc sich schon länger kennen und gemeinsam auch einen Fall lösen konnten, wird schnell klar das Marc auch diesmal helfen wird. Aber neben Marc, beginnt auch Apollonia an, den Mörder zu finden. Apollonia hat auf seinen ca. 180 Seiten ganze 28 Kapitel. Diese fangen ganz normal, mit dick gedruckter Kapitelzahl an. Hier fällt aber auch schon das Erste ins Auge, denn jedes Kapitel fängt immer in der Mitte einer neuen Seite an. Da hätte man den Platz ausnutzen können oder aber bündig anfangen sollen mit den Kapiteln. Denn so wirkt es etwas, als wollte man das Buch etwas strecken (bei 28 Kapiteln kommt da schon einiges an Mehrseiten dazu). Innerhalb dieser Kapitel finden sich dann, leider auch sehr viele Sprünge. So kann es vorkommen, dass nach einigen Zeilen, die Handlung “vorgespult” wird. Manchmal passiert dies sogar, innerhalb von 2 Zeilen (z. B . S.34 ist in einer Zeile von Labor die rede, um sich dann eine Zeile später im Sprechzimmer wiederzufinden). Hier kommen wir auch gleich zum nächsten Schwachpunkt des Buches. Einige Handlungen hätten bedeutend detaillierter beschrieben werden können. Manchmal wirkt aufgrund der knappen Erzählung, das Zeitgefühl etwas komisch. So liest man Handlungen, die eigentlich einige Zeit in Anspruch nehmen sollten, so als würden sie nur Minuten dauern. Zu all dem finden sich leider auch kleine Logikfehler wieder. Apollonia schluckt Medikamente, und wir erfahren auch welche, nämlich Globuli. Dies ist nicht weiter schlimm, jedoch ist etwas weiter von Beruhigungsmittel die rede. Globulis sind jedoch Homöopathische Mittel. Genug der Mängel kommen wir nun zum Positiven, denn auch davon gibt es einiges. Anfangs wirkt das Buch noch schwach aber wer es bis zur Hälfte aushält, wird belohnt. Denn ab da nimmt die Handlung wirklich Fahrt auf. Außerdem gefällt es mir, dass die Autorin das Bild einer kleinen Gemeinde gut wiedergibt. So weiß auch in diesem Buch jeder etwas über den anderen, es wird untereinender getratscht und Geflogenheiten werden gepflegt. Dies macht die Autorin so detailliert, dass wir sogar die Personen in dem Buch eindeutig wiedererkennen können. Cover: Auf dem Cover sehen wir ein kleines Boot, welches im Gras liegt. Im Hintergrund sehen wir einen Sonnenuntergang. Die Rückseite des Covers ist in Blau gehalten. Das Cover passt sehr gut zum Buch bzw. den Handlungsort der Geschichte. Das Cover fühlt sich beim Anfassen nicht ganz glatt an, so klein wenig als wäre ein “Überzug” drüber (ist schwer zu beschreiben). Fazit: Anfangs war ich skeptisch, denn der Anfang überzeugte mich nicht ganz recht. Am Ende jedoch war ich recht überrascht, dass die Handlung doch noch so an Fahrt gewinnt. Man sollte bei diesem Buch kein Feuerwerk erwarten aber für die kleine, kurzzeitige Unterhaltung eignet sich dieses Buch dennoch. So komme ich noch immer auf gute 3 Sterne. Klappentext: Ruhe, Entspannung, Seelenheil – nach mehr verlangt es die 26-jährige Hotelmanagerin Apollonia Seidel nicht, als sie in das beschauliche Förde an die Ostsee reist. Bis sie an ihrem ersten Abend den Journalisten Marc Arend kennen lernt, der nach längerer Abwesenheit in den kleinen Fischerort zurückgekehrt ist. Als kurz darauf eine Leiche entdeckt wird, gerät Apollonia in einen Sog aus Lügen und dunklen Geheimnissen. Und sie muss erkennen, dass nicht nur ihre eigene Vergangenheit lange Schatten wirft… (Quelle: Verena Rot) Titel: Apollonia - Schatten der Vergangenheit Autor: Verena Rot Genre: Krimi Seiten: 180 Verlag: / Preis: 7,90 ISBN: 978-3000455780 http://wurm200.blogspot.de/

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  • Buchverlosung zu "Apollonia: Schatten der Vergangenheit" von Verena Rot

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    Ruby-Celtic

    Ruby-Celtic

    22. October 2015 um 19:37

    Hallo meine lieben,

    auf meinem Blog verlose ich das obige Buch inkl. dem zweiten Teil. Einfach vorbeischauen, Frage beantworten und die Daumen drücken. ;o)

    http://ruby-celtic-testet.blogspot.de/2015/10/autoreninterview-mit-verena-rot.html

    Freue mich auf viele Teilnehmer :)

    Gruß,  Ruby

  • Ein gelungener Regionalkrimi!

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    rike84

    rike84

    16. October 2015 um 17:02

    Heute Berichte ich über ein Buch, welches mit Create Space veröffentlicht wurde. Es ist als Taschenbuch für 7,90€ und als Ebook für 2,99€ bei Amazon erhältlich und der Auftakt einer 4teiligen Krimireihe um die Hauptperson Apollonia. Wie es bei Selfpublisher-Werken so ist, können sie ja tatsächlich ein echter Geheimtipp oder ein ziemlicher Flop sein. Schauen wir mal.. Der Inhalt In Förde an der Ostsee möchte sich Apollonia Seidel erholen, denn sie hat in der Vergangenheit etwas Grausames erlebt. In der kleinen Pension von Gilla möchte sie Abstand gewinnen und ihre Seele baumeln lassen, nur leider ist das mit den Plänen ja immer so eine Sache. Denn meistens kommt irgendwie das Leben – oder in diesem Fall der Tod- dazwischen. Der Fischer Knut wird tot aufgefunden und in der kleinen Hafenstadt geht es dann für die Hauptperson drunter und drüber. Denn in der Pension wohnt auch der attraktive Marc, der Apollonia eigentlich nur das Dorf zeigen möchte, als die Leiche geborgen wird. Durch die Freundschaft von Mark und dem örtlichen Dienststellenleiter Pit finden sich Apollonia und Marc auf einmal mitten in den Mordermittlungen und helfen, wo sie können. Und dann geschieht noch mehr.. Der Stil, die Machart Dieses Buch ist zu meiner Freude sehr flüssig und schnörkellos geschrieben. Glücklicherweise fehlte die zeilenlange Beschreibung des rauschenden Meeres oder sonstiger Naturschauspiele. Manchmal war mir die wörtliche Rede vielleicht etwas prompt und direkt, aber ich habe mich schnell dran gewöhnt und konnte alles erfreulich flüssig lesen. Die Personen in Förde sind sehr gut beschrieben, nicht zu ausführlich aber doch genau so, dass man sich die einzelnen Akture merken kann und sie auch direkt ein wenig einordnen zu können. Dieses Buch eignet sich in meinen Augen sehr gut für den Lesequickie unterwegs, da die Kapitel eine gute Länge (oder eher Kürze) aufweisen und die Personen halt einfach gut im Gedächtnis bleiben. Ich habe das Buch gern in der Handtasche gehabt und in der Bahn mal eben ein paar Kapitel gelesen. Das Ende war dann so spannend, da habe ich dann den Rest zuhause in einem Rutsch durchgelesen. Wie der vorherige Absatz schon besagt, war das Buch spannend. Als Leser wird man am Anfang erst einmal mit der Hauptperson bekannt gemacht, aber dann gibt es auch schnell den Leichenfund. Von diesem Zeitpunkt an geht es natürlich darum, wie der Fischer ums Leben kam. Zum Ende hin wird’s dann auch wirklich turbulent. Dieser Krimi ist ein Cosy-Krimi. Das Wort cosy steht ja für behaglich und gemütlich, dieses Krimi-Genre verspricht ein gemütlicheres Erzähltempo und wenig gruseligem Blutvergießen oder actionreichen Szenen. Dieser Krimi hier passt perfekt in dieses Genre und ist für mich als Agatha-Christie- Fan gut gemacht. Man hat eine Menge Verdächtige und durchschaut im Laufe der Geschichte die Motive und Beziehungen der Dorfbewohner. Am Ende wird die Geschichte gut aufgelöst. Ich hatte schon ab Mitte des Buches eine Ahnung, wer denn da der Mörder ist, und lag richtig. Aber ich bin natürlich auch erfahren auf diesem Gebiet(ja, ich weiß, ich klinge jetzt wie ein Angeber..). Die Auflösung war dennoch überraschend und es fügte sich alles gut zusammen. Ein bisschen fragwürdig fand ich die Art, wie einfach Apollonia und Marc in die Ermittlung eingebunden waren. Klar, Marc ist wohl Journalist und hat früher auch schon mit seinem Freund ermittelt, aber das ging doch nun sehr plump direkt zur Mitarbeit. Auch das Apollonia, eine Fremde in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft, direkt mit in die Ermittlung eingebunden wird und dann sogar Antworten auf ihre Fragen von den Dorfbewohnern bekommt, fand ich etwas überraschend. Wenn man davon mal absieht, ist das ganze aber gut konstruiert. Die Reihe Teil 1 und Teil 2 der 4teiligen Krimireihe sind schon veröffentlicht. Dieser erste Teil hier macht Lust auf mehr und hat definitiv Potential zu einer guten Reihe. Ich werde Band 2 auf jeden Fall lesen. Die Gestaltung Das mit Create Space gestaltete Buch gefällt mir gut. Da ich selbst überlege, meinen ersten Krimi so zu veröffentlichen, bin ich begeistert über die Qualität und bestärkt in meinem Vorhaben. Die gesamte Gestaltung gefällt mir gut. Das Cover vermittelt die passende Athmosphäre zum Buch und auch sonst sind Kapiteleinteilung und Schrift gelungen. Hier habe ich jetzt ein bisschen abgekürzt, der Abschnitt „was lernen wir daraus?“ ist exklusiv auf meinem Blog erhältlich. Der direkte Link zur Rezension: http://t.co/7iNxiBSbPB Wäre schön, wenn ihr mal vorbeischaut und wir uns auch auf anderen Kanälen vernetzen! Fazit Diese Autorin und auch diese Krimi-Reihe müssen sich Krimileser einfach merken. Schnörkellos und doch treffend beschreibt Verena Rot die Personen und das Geschehen und schafft gleichzeitig Atmosphäre. Auch das Format und die Eignung für den „mobilen Gebrauch“ finde ich gut. Zum Schluss verweise ich noch auf die nette Internetseite der Autorin, dort kann ja mal gestöbert werden: www.verenarot.de

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  • Ruhig, aber trotzdem spannend

    Apollonia: Schatten der Vergangenheit
    mullemaus7584

    mullemaus7584

    13. October 2015 um 14:41

    Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut. Es ist sehr idyllisch gestaltet und die Sehnsucht, ans Meer zu fahren wird dabei angeregt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker, flüssig und angenehm. Der Einstieg in das Buch gelang mir dadurch sofort und mit Begeisterung für die sehr gut ausgearbeitete Geschichte, konnte ich das Buch nur schwer beiseite legen. Die Story ist gut durchdacht und besticht dadurch, dass es sehr viele Verwirrungen und Wendungen gibt. Meinte man anfangs, dass sich alle in dem kleinen Fischerort kennen, helfen und lieben, so wird man später eines besseren belehrt. Ich hatte wirklich Spaß daran, dem Täter auf die Spur zu kommen. Die Protagonisten fand ich sehr gut gewählt. Apollonia ( Polly ) war für mich am wichtigsten. Ich mochte sie von Anfang an. Ihre liebe Art war einfach unbeschreiblich. Marc war für mich geheimnisvoll. Ich wollte unbedingt wissen, warum er so lange nicht mehr in Förde war. Fazit: Ein ruhiger, aber durchaus spannender Kriminalroman. Man kann bis zum Ende rätseln, wer der Täter ist. Von mir eine klare Leseempfehlung an alle, die sich in diesem Genre wohlfühlen. Folgt Apollonia nach Förde und beginnt eine spannende Suche nach den Geheimnissen und dem Mörder.

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