Vernor Vinge Ein Feuer auf der Tiefe

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Inhaltsangabe zu „Ein Feuer auf der Tiefe“ von Vernor Vinge

Die ferne Zukunft: Zahlreiche intelligente Spezies haben sich in der Galaxis entwickelt, darunter die Menschheit, die beharrlich versucht, die gewaltigen Entfernungen zwischen den Welten zu überwinden. Doch es gibt Bereiche, weit draußen am Rand, die von geheimnisvollen Wesen bewohnt werden, deren Macht unser Vorstellungsvermögen weit übersteigt. Die Aufmerksamkeit dieser wesen ist nur selten nach innen gerichtet, in die "Gedankenleeren Tiefen", wo im Schlamm junger Planeten immer wieder primitives Leben entsteht, oder in die "Langsame Zone", in der auch unser Sonnensystem seine Bahn zieht und die Lichtgeschwindigkeit eine unüberwindliche Grenze ist. Manchmal aber geschieht es, dass durch eine Unachtsamkeit eines dieser Wesen herausgefordert wird...

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  • Ein Feuer aus der Tiefe

    Ein Feuer auf der Tiefe

    rallus

    07. April 2014 um 12:49

    Vernor Vinge gewann mit dem 1993 erschienen "Ein Feuer auf der Tiefe" den renommiertesten SF Award, den Hugo Award. Der Nachfolger sahnte im Jahre 2000 dann noch einmal den Preis ab. Der erste Teil mit einem Umfang von 800 Seiten bewegt sich im Weltall und auf einer mittelalterlichen Welt. Eine menschliche Expedition entdeckt ein altes Artefakt welches sich als böse Macht erweist und sich bei der Erweckung pestartig im Weltraum ausbreitet. Nur ein Raumer mit über 100 eingefrorenen Kinder schafft es auf eine rückständige Welt, die von sogenannten 'Rudeln' bevölkert sind. Diese 'Lebewesen' bestehen aus mindestens 4 'Solos' alleine sind diese hundeähnlichen Klauenwesen nicht lebensfähig. Auch muss ein Abstand von mindestens 4 Metern, zu anderen eingehalten werden, da sich die Gehirnströme ansonsten überlappen und die Intelligenz durch die Störungen abnimmt. Die Eltern von Johanna und Jefri werden beim Landendes Raumers und einem Überfall der Rudel getötet, die Kinder in verschiedene Ecken (und verschiedene Interessensphären) des Planeten verschleppt. Die Pest erreicht im anderen Handlungsabschnitt den Bereich von RELAIS einer Archiv-und Netztstation, die Zugang der verschiedenen Planeten zum Informationsnetz bereitstellt. Bei der Übernahme der MACHT, die auch Intelligenzen untergräbt und dort als Schläfer fungiert, können die Bibliothekarin Ravna und Pham ein aufgetauter Mensch aus einem alten Raumschiff, mithilfe von 2 Kauffahrern (Pflanzen auf einer Art Antigrav Cityroller(!)) fliehen. Die Pest bewegt sich auf den Klauenplaneten zu, da anscheinend dort ein Gegenmittel existiert und so entwickelt sich eine rasante Jagd dorthin. Hört sich verwirrend an - ist es auch. Nach ungefähr 300 langen Seiten ist man erst in der Geschichte und hat die verschiedenen Konzepte verstanden. Interessant sind auch die verschiedenen Zonen in der Milchstrasse, die zu mehr oder weniger schnellen Reisen befähigen. Dies spielt am Ende des Buches noch eine tragende Rolle. Pham, mit einem Gottsplitter im Kopf und Ravna eine der letzten Überlebenden einer menschenähnlichen Rasse sind interessante Figuren, aber noch mehr sind es die Pflanzenartigen Geschöpfe von denen man ihre Beweggründe in diesem perfiden Spiel nur erahnen kann. Vernor Vinge beschreibt auch faszinierend die Klauenwesen, die aus verschiedenen Wesen bestehen und eine Art Gedankenübertragung beherrschen. Dort ein Radio einzusetzen ist eine knifflige Aufgabe, die auf höchst kreative Art und Weise gelöst wird. Ein SF der schwer in die Gänge kommt, aber dann seine atemberaubende Vielfalt ausbreitet. Lange habe ich zwischen 3 oder 4 Sternen geschwankt, wegen der doch sehr zähen ersten 300 Seiten, aber wer seine Kauffahrer-Pflanzen Grünmuschel und Blaustiehl nennt, hat 4 Sterne verdient. Eine, auf jeden Fall, vielfältige, komplexe und originelle Geschichte, für SF Liebhaber.

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  • ja ja ja..

    Ein Feuer auf der Tiefe

    sifi-leser

    28. November 2013 um 19:47

    Episch.. Es ist einfach grossartig was Vernor aufs Papier bringt. Die Völker und Rassen die er konstruiert sind einmalig und gehen einem nicht so schnell wieder aus dem Kopf.  Die einzelnen Handlungsstränge sind sehr komplex und durchdacht. Wer epische Abenteuer mag wird diese Buch lieben..

  • Rezension zu "Der Friedenskrieg-Zyklus. Ein Feuer auf der Tiefe" von Vernor Vinge

    Ein Feuer auf der Tiefe

    walli007

    26. October 2010 um 16:12

    Space Opera Der Autor nennt sein Buch eine Space Opera. Es geht um Raumfahrer, die sich aufmachen, um einen kleinen Jungen, der auf einer unteren Welt gestrandet ist, zu retten. Gleichzeitig wollen sie das gesamte Universum vor einer "Pest" retten. Das benötigte Gegenmittel ist mit dem Kind auf diese untere Welt abgestürzt. Für den Rest der Zusammenfassung zitiere ich mal die Buchrückseite: " Es ist unmöglich, die Tiefe und Nachhaltigkeit der Ideen in diesem Buch adäquat zu beschreiben. Man muss es lesen!" Ob man es lesen MUSS, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Die verschiedenen Handlungsstränge führen aufeinander zu. Ich habe sie mit Interesse und Spannung verfolgt. Aus dieser Sicht kann ich das Buch empfehlen. Allerdings hatte ich am Schluss ein Gefühl des "Muster war bekannt".

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  • Rezension zu "Ein Feuer auf der Tiefe" von Vernor Vinge

    Ein Feuer auf der Tiefe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. September 2010 um 14:29

    Wieder hat es Vernor Vinge geschafft, mich zu begeistern. Die Geschichte spielt auf mehreren Ebenen - zum einen auf einer Welt mit mittelalterlicher Technik und Kultur, die allerdings von Rudelintelligenzen bewohnt wird - also immer 4 bis 8 Wesen zusammen stellen ein Individuum dar. Eine sehr interessante Idee mit einigen pfiffigen Konsequenzen. Die andere Ebene ist die Milchstraße an sich: diese besteht bei Vinge aus mehreren Zonen mit verschiedenen physikalischen Gesetzen - eine elegante Art, Überlichtgeschwindigkeit und vieles andere zu erlauben, und physikalisch durchaus möglich. In einer außenliegenden "mächtigen" Zone erweckt eine Gruppe Menschen beim Stöbern in einem uralten Archiv eine bösartige Existenz zum Leben, die sich daran macht, alle Zivilisationen, die ihr begegnen, zu vernichten oder zu versklaven. Ein kleines Raumschiff mit einer Familie an Bord schafft es noch rechtzeitig, zu fliehen, und landet auf der oben beschriebene Welt, worauf sich die Geschehnisse beider Ebenen miteinander vermengen. An Bord des Schiffes wird ein Gegenmittel gegen die bösartige Existenz vermutet, und ein Raumschiff macht sich auf den Weg zum Planeten - verfolgt von Flotten, die es daran hindern wollen. Die Story ist vielschichtig und wartet mit sehr unterschiedlichen Lebewesen auf. Zudem präsentiert sie eine Art galaktisches Internet, daß viele Charakteristika heutiger Newsgroups gut überträgt. Ein Science Fiction Roman der Spitzenklasse, der viel bietet und sich gut liest.

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  • Rezension zu "Ein Feuer auf der Tiefe" von Vernor Vinge

    Ein Feuer auf der Tiefe

    sequencia

    08. August 2008 um 22:42

    Seeehr dicke Schwarte, etwas "gewöhnungsbedürftig" sich in den Schreibstil hereinzulesen, aber ist nur eine Frage der Zeit.
    Interessante Story (!), empfehlenswert für eingeschränktes Publikum, bevorzugt Leser der fiktionalen und fantastischen Literatur.

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