Veronica Rossi

 4.4 Sterne bei 2.339 Bewertungen
Autorenbild von Veronica Rossi (© Privat)

Lebenslauf von Veronica Rossi

Erfolgreich, bereits vor dem Debüt: Veronica Rossi, in Rio de Janeiro/Brasilien geboren, zog in ihrer Kindheit oft um und lebte in Mexiko, Venezuela, an der Ostküste der USA und schließlich in Kalifornien. Hier besuchte sie die Universität und studierte Schöne Künste am Californian College of the Arts in San Francisco. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Norden Kaliforniens und arbeitet als freie Autorin. Sie schreibt vor allem futuristische Romane für junge Erwachsene. Erste Ehren erwarb sie mit bisher unveröffentlichten Manuskripten auf amerikanischen Autoren-Wettbewerben, wo sie in der Kategorie Fantasy und Science Fiction auf den vordersten Plätzen rangierte. "Gebannt - Unter fremdem Himmel", eine Liebesgeschichte in postapokalyptischen Zeiten, ist ihre erste Buchveröffentlichung und der erste Teil einer Trilogie.

Alle Bücher von Veronica Rossi

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Buchformat:
Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN:9783841503138)

Gebannt - Unter fremdem Himmel

 (1.077)
Erschienen am 01.07.2014
Cover des Buches Getrieben - Durch ewige Nacht (ISBN:9783841503398)

Getrieben - Durch ewige Nacht

 (606)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches Geborgen - In unendlicher Weite (ISBN:9783841503718)

Geborgen - In unendlicher Weite

 (434)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Riders - Schatten und Licht (ISBN:9783841402233)

Riders - Schatten und Licht

 (44)
Erschienen am 24.08.2017
Cover des Buches Riders – Feuer und Asche (ISBN:9783841402240)

Riders – Feuer und Asche

 (12)
Erschienen am 25.04.2018
Cover des Buches Sammelband: Gebannt. Getrieben. Geborgen (ISBN:9783862743353)

Sammelband: Gebannt. Getrieben. Geborgen

 (2)
Erschienen am 09.12.2015
Cover des Buches Gebannt  - Unter fremdem Himmel (ISBN:9783837306613)

Gebannt - Unter fremdem Himmel

 (28)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Under the Never Sky (ISBN:9780606271318)

Under the Never Sky

 (55)
Erschienen am 04.12.2012

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Neue Rezensionen zu Veronica Rossi

Neu

Rezension zu "Geborgen - In unendlicher Weite" von Veronica Rossi

Herzensreihe ♥
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Monat

Als sie sich beruhigt hatten und über den Pfad zur Höhle zurückkehrten, schmerzten Perrys Rippen.
„Warum haben wir nur so gelacht ?“, fragte er.
Roar deutete nach Süden, wo Äthertrichter die Erde versengten.
„Deswegen. Weil das Ende der Welt naht.“
„Das sollte eigentlich nicht lustig sein.“
Aber offentsichtlich war es das doch, denn die beiden begannen erneut zu prusten.
--S.266--

Über das Buch:
"Geborgen - In unendlicher Weite" ist der dritte und Finale Band der "Under the never ending Sky" von Veronica Rossi. Es erschien am 01.06.2015 mitunter als Hardcover vei Oetinger und umfasst 399 Seiten.

Klappentext:
Nachdem Reverie von einem Äthersturm ausgelöscht wurde, erwacht Aria schwer verletzt in einer Höhle. Dennoch planen Aria und Perry, gemeinsam zur Blauen Stille aufzubrechen, um Perrys Stamm vor den verheerenden Stürmen in Sicherheit zu bringen. Doch schon bald werden sie zum Spielball ihrer skrupellosen Widersacher. Und um die Menschen zu retten, die sie lieben, lassen sich Aria und Perry auf einen gefährlichen Handel ein ...

Cover:
Ich liebe die Cover, auch wenn sie nicht sonderlich kreativ sind, denn es wurde bei jedem Band das gleiche Motiv bloß mit einer anderen Farbe gewählt. Einerseits hat es ja wiedererkennungswert, andererseits finde ich es einfach öde. Schöne finde ich aber wieder den flammenden Buchstaben, der ist ein echter Eyecatcher.

Meine Meinung:
Diese Rezi fällt mir nicht so sonderlich leicht und ich habe das Schreiben auch echt weit hinausgezögert, weil es für mich auch einfach ein endgültiger Abschied von dieser wunderschönen und phantastischen Dystopie bedeutet.
Ich glaube, mir ist abgesehen von zwei anderen Reihen, keine Geschichte so sehr ans Herz gewachsen wie diese. Keine andere Reihe hat mich so gepackt, mir so viel Freude bereitet und mich emotional mitgenommen wie "Under the never ending Sky".

Inhalt:
Was ich an Rossis Büchern immer so liebe, ist, dass der nächste Band immer unmittelbar an das Geschehen des vorherigen anknüpft und ich sofort wieder direkt im Geschehen bin. Ich brauchte keine Eingewöhnungsphase und fand es super spannend, wie es weitergeht. Dieser Band ist einerseits etwas ruhiger und hätte gerne etwas mehr Inhalt vertragen können, aber er war auch ein würdiges Ende einer fantastisches Trilogie.

Insgesamt ist dieser Band einfach nicht so stark wie seine Vorgänger, was auch ein wenig an der Substanz lag, die etwas dünn wirkte. Irgendwie war es ein wenig gehetzt, dann wieder sehr ruhig und dann wieder gehetzt. Da fehlte mir einfach dieses Malerische, was die Autorin sonst an den Tag legte und eben auch fand ich die Story etwas dünn. Klar, der Ablauf war schon logisch, aber meiner Meinung nach hätte Rossi da einfach mehr rausholen können.

Dennoch fand ich die Konflikte, die vor allem wegen Soren und Hess herrschte, sehr spannend. Wie würde sie Soren vor allem wegen dieser Siedlerkrankheit in der Außenwelt zurechtfinden ?
Würde Sable und Hess ihr egoistisches und grausames Vorhabem gelingen ?

Die Zeit in der Anlage war für mich echt nervenzereißend. Ich befürchtete immer das Schlimmste und bangte vor allem um Perry...denn das, was Sable ihm da antat, war so grausam und widerlich.
Aber es gab auch einige Geheimnisse, die endlich gelüftet werden und vor allem, als Arias Vater und die Geschichter mit ihrer Mutter bekannt wird, war ich doch sehr überrascht, zumal es eine Person ist, die man in Band 2 kennenlernt und definitv nicht auf dem Schirm hatte. Aber hier kam mir sein Verhalten schon komisch vor....bei der Geschichte auch echt kein Wunder.

Mir gefiel es, dass zwischen Aria und ihrem Vater dann auch keine "Ach-wir-haben-uns-ja-so-lieb-papa" Beziehung herrschte, sondern die beiden sich sehr vorsichtig annäherten. Für beide war diese Offenbarung ein echter Schock und ihr Vater selber hatte nichts für Kinder übrig. Grausam fand ich es nur ein wenig, dass er wusste, dass er mit Lumia ein Kind bekommen würde, aber nie deswegen etwas unternahm. Die vorsichtige Annäherung von ihm und Aria fand ich teils einfach nur zu komisch, weil beide sich so merkwürdig benahmen und vor allem Aria so gekonnt ihr Gift verspritze....zu herrlich :D

Es ist eine wunderschöne Geschichte, die den Vorgängern in ihrer Art treu bleibt und sie klasse weiterspinnt. Die Sache mit der Blauen Stille war so spannend und es gab einige Opfer deswegen. Einige Szenen trieben mir die Tränen in die Augen oder ich war einfach so schockiert und genau deswegen liebe ich Rossi auch so. Sie schafft es, dass ich wirklich jegliche Gefühlregung durchlebe und überrascht mit immer wieder mit einer echt krassen oder eben überraschenden Wendung, sodass ich nie gelangweilt wurde.

Es ist ein Abschied, der mir nicht leicht fällt, weil wirklich mein Herz und meine Seele daran hängen. Vor allem mit Band 1 verbinde ich so unglaublich viel und es ist eine der wenigen Dystopien, die mich nicht nur überzeugen konnten, sondern auch als absloute Herzensbücher gelten und das sage ich wirklich selten über eine Reihe.

Die Liebesgeschichte von Aria und Perry finde ich wirklich wudnerschln und man merkt einfach auf jeder Seite, wie sehr die beiden zueinander gehören. Diese Seelenverwandschaft habe ich bei Charakteren in Büchern wirklich selten erlebt und die Chemie stimmt so perfekt zwischen ihnen. Sie sind wirklich ein sehr emotionales Pärchen, mit dem ich immer mitgebangt habe.

Das einizigste Manko, was ich hier sehe, ist das etwas sehr knappe Ende. Ich finde einfach, dass die Ankunft in der Blauen Stille so viel Potenzial bot und Rossi hat es leider sehr knapp gehalten. Zwar finde ich diesen Abschnitt auch sehr spannend, aber es ging doch alles etwas zu flott und vor allem hätte ich gerne mehr darüber erfahren, wie sie sich in ihrer neuen Welt zurechtfinden und ihr Leben aufbauen....aber ich ein Mensch, dem Abschiede so extrem schwer fallen und der selbst bei Harry Potter gemeckert hat, obwohl das Ende da eigentlich ja perfekt war :D
Es fällt mir einfach so schwer, dass es keine weiteren Geschichten mehr um Aria, Perry, Roar und Talon geben wird.
Es ist so eine spannende und interessante Welt und es gibt wirklich nichts, was da heran kommt.

Im Grunde möchte ich diese Rezi gar nicht beenden, weil ich jetzt schon wieder den Tränen nahe bin. Ich weiß, es klingt verrückt, aber alles an mir hängt so sehr an diesen Geschichten und ich möchte sie einfach nicht enden lassen und irgendwie habe ich einfach das Gefühl, dass, wenn ich diese Rezi beende und losschicke, sie wirklich zuende sind.

Aber ich muss.....

Charaktere:
Selten haben mich Charaktere so sehr umgehauen, begeistert und wütend gemacht, wie hier. Ich finde sie einfach so hervorragend ausgearbeitet und ihr Wandel war sehr logisch.

Aria...
legte wieder eine so unglaubliche Wandlung hin, die mich echt begeisterte. Am Anfang der Reihe wirkte sie schwach und hilflos und jetzt ist sie so eine unglaublich starke und mutige Frau mit absoluten Führerqualitäten.

Sie konnte sich absolut behaupten und ich liebte es, wie zickig, kühl und herablassend sie mitunter sein konnte. Man merkt eindeutig, dass das Leben in der Außenwelt sie verändert hat und ich mag diese Aria einfach, weil sie eben so stark und mutig agierte und sich nichts sagen ließ.

Perry ist ihr ein und alles, aber auch für ihre Freunde kämpfte sie wie eine Löwenmutter.
Aria ist einfach ein Charakter, der so natürlich und ehrlich ist und ich liebe ihre Art einfach so.

Perry...
musste immer wieder so viel durchstehen. Sei es wegen Menschen, die er liebt, oder weil ihm selber etwas Schlimmes widerfuhr. Aber egal, wie grausam ihm das Schicksal auch spielen mag, er verlor niemals seine Stärke, seinen Mut und seinen Kampfwillen.
Vor allem nach Sables Folter hatte ich einfach nur extremen Respekt vor ihm....wie er das alles durchstanden hat und dann so stärker daraus hervorgeht...meinen Respekt.

Er ist aber auch ein sehr liebevoller und freundlicher junger Mann, der sehr emotional regaiert. Vor allem Roar, Talon und Aria sind Menschen, für die er töten würde. Manchmal ist es etwas sehr hitzköpfig gewesen und nicht jede seiner Entscheidungen war wohlgesonnen, aber er steht aich zu seinen Fehlern und gibt nie auf.

Die Nebencharaktere fand ich einfach nur so klasse.
Vor allem Sable und Hess ließen mir so manches Mal die Kinnlade runterklappen.
Sable....OMG !!! Ich dachte schon Soren oder Hess wären krass, aber Sable übetrumpfte echt alles.
Dieser Typ war so ein widerlicher Psycho, aber auch so gut ausgearbeitet, sodass ich ihn nur Ernst nehmen konnte. Er glaubte wirklich selber diesen Mist, den er verzapfte und ging dafür über Leichen. Er war so kalt und absolut abgeklärt, dass mir des öfteren ein Schauer über den Rücken gelaufen ist.

Hess ist eine sehr traurige Figur, für die ich echt nur Abscheu hege. Keinerlei Kraft oder einen eisernen Willen. Dieser Typ war so schwach und wechselte ständig seine Meinung. Er war nur darauf bedacht, dass es alles zu seinem Vorteil lief und selbst sein Sohn war ihm nicht wichtig...hauptsache, er lief alles so, wie er es wollte...

Schreibstil:
Dieses Mal fand ich den Schreibstil an ein paar Stellen etwas ganz leicht zäh, aber insgesamt las er sich wieder wunderbar flüssig. Ich liebe diesen Sog, den er bei mir entwickelt und wie schön emtional und spannend er war.

Bewertung:
Es gibt minimale "Mackel", wenn man es so sagen will, aber nichtsdestotrotz ist ein würdiges Ende für eine absolut fantastische und kreative Dystopie, die mir so unter die Haut und ins Herz ging. Ich verabschiede mich von Aria und Perry mit einem lachenden und einem weinenden Auge und werde in der Zukunft bestimmt noch einmal ihre wunderschöne Geschichte genießen.
Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne


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Rezension zu "Getrieben - Durch ewige Nacht" von Veronica Rossi

Konnte mich doch begeistern ♥
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Monat

„Jetzt sind wir zusammen“, flüsterte er an ihrer Stirn. „So, wie es sein sollte.“
--S.132--

Über das Buch:
"Getrieben - Durch ewige Nacht" von Veronica Rossi ist der zweite Band der "Under the never ending Sky" Reihe umd Aria und Perry. Es erschien am 01.01.2015 mitunter als Taschenbuch und Hardcover bei Oetinger.

Klappentext:
Aria und Perry sind endlich wieder vereint und kehren zurück zu Perrys Stamm. Doch seine Leute trauen Aria nicht. Um den Anfeindungen zu entfliehen, macht sie sich auf die Suche nach der Blauen Stille, dem geheimnisvollen Ort, an dem alle Ätherstürme ruhen. Und die Zeit drängt, denn nicht nur Perrys Stamm, auch Arias Heimat ist nicht mehr sicher! Während ihrer Abwesenheit taucht plötzlich Kirra auf, die Anführerin eines befreundeten Stammes. Wird Perry ihren Annäherungsversuchen widerstehen können?

Meine Meinung:
Ich weiß noch, wie unsicher ich noch vor dem re-read war, denn vor fast 4 Jahren fand ich es beim ersten Mal lesen gar nicht gut. Mir gefiel die Geschichte nicht und ich fand einiges klischeehaft, bzw. mich nervte vieles einfach. Weil ich aber irgendwann mal den 3. Band geschenkt bekam, musste ich es jetzt einfach nochmal lesen und wurde richtig überrascht. Zwar ist es nicht ganz so stark wie der Vorgänger und bietet auch ein paar Länge, aber nichtsdestrotz habe ich es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und liebe es.

Inhalt:
Mir gefällt es sehr, dass die Autorin eigentlich keine Zeit zwischen der ersten und zweiten Geschichte vertreichen ließ, da ich so einfach im Lesefluss blieb und es auch gleich spannend startete.

Perry nimmt Aria mit zu seinem Stamm und natürlich schlagen ihr nur Hass und Ablehnung entgegen. Ich bin wirklich froh, dass dieser Part des Buches nie klischeehaft oder überdramatisiert wurde, sondern die Ängste der Bewohner einfach so greifbar waren. Es wird sehr plausibel geschildert, warum die Allgemeinheit Aria ablehnt und warum einige Personen noch weiter gehen, als sie nur zu ignorieren oder ihr dumme Sprüche zuzuflüstern.

Es zeriss mir förmlich die Seele, dabei "zuzuschauen" wie diese schlimme Situation nicht nur die zarte Beziehung zwischen Aria und Perry zu zerstören drohte, sondern den beiden auch so an die Subtanz ging.
Aria will einfach nur alles richtig machen und handelt sehr bedacht und ruhig. Durch ihr Gesangstalent und ihrer Mithilfe bei einigen Situationen schafft sie es sogar, dass die Leute ihr allmähnlich anfangen zu vertrauen, bis dann natürlich eine Aktion alles kaputt macht. Ihre Schmerzen, ihre Unsicherheit und ihre Sehnsucht waren so greifbar.
Perry dagegen musste sich förmlich zereißen. Er ist gerade erst der Anführer der Tiden geworden und muss sich mit allerlei Zweifel und Wut seiner Leute auseinandersetzen. Auch er versucht allen, es recht zu machen, was er gar nicht schaffen kann.

Der Bruch war also absolut abzusehen. Zwar gab es danach schon ein paar Längen, aber ich fand den Erzählstrang mit Aria und Roar einfach so spannend und interessant, dass er den eher zu ruhigem und leicht zähen Part mit Perry perfekt ergänzte.

Endlich lernt man Liv, Perrys Schweste,r und einen weiteren Außenweltlerstamm kennen und ich war schon überrascht, warum alle Personen von Liv so begeistert waren. Klar, sie musste sie in ihrer neuen Situation anpassen, aber leider fand ich sie so zickig und hochnäsig.

Auch wenn es nicht hundertprozent stimmig ist und ein paar Längen gibt, so ist es eine absolut gelunge und nachvollziehbare Fortstetzung, die ich im Kern schon damals auch so erwartet habe. Meine Kritikpunkte von 2014 kann ich aber absolut nicht mehr nachvollziehen und denke, dass ich da wohl etwas verwechselt habe.

Ich hasse Dreiecksbeziehungen echt wie die Pest und bekam bei den Szenen mit Perry und diese Kirra echte Bauchschmerzen. Warum musste in beinahe allen Dystopien und fast jedem Jugendbuch zu der Zeit eine Dreiecksbeziehung vorkommen ? Ich mag das einfach nicht. Zudem hätte es so gar nicht zu Perry gepasst, den ich in seinem Schmerz und seiner Wut um Arias Verschwinden schon verstehen konnte, aber so schnell kann die Liebe dann doch auch nicht verraucht sein, oder ?
Da ich nicht spoilern will, sage ich nur so viel: Die Autorin konnte da in der Hinsicht doch einiges retten...

Die Szenen mit Hess fand ich sehr interessant, weil endlich auch mal seine Fassade bröckelte und man mehr über Talons Situation erfuhr.

Band 1 gefiel mir ein klein wenig besser, da die Geschichte da ein wenig besser harmonierte une etwas mehr Gefühl bot. Dennoch schaffte es auch der zweite Band, dass ich so schön wieder in diese fantastische Welt abtauchen konnte, die ich als Zukunft für uns gar für gar nicht so abwegig halte.

Charaktere:
Absolut wunderbar ♥
Die Charaktere haben allesamt so eine klasse und nachvollziehbare Entwicklung hingelegt, dass ich sie einfach wieder nur lieben kann.

Aria...
ist einfach so eine mutige und klasse junge Frau, die trotz all dieser Schwierigkeiten und all dem Hass weiter kämpft und ruhig und logisch agiert. Sie ist schon ein emotionaler Mensch und lebt ihre Gefühle voll aus, aber sie denkt auch immer nach und tut das, was sie für die Menschen, die ihr nahe sind, richtig hält. Ich liebe ihre Intelligenz und ihren Humor. Sie ist ein sehr feinfühliger Mensch, der aber auch seine Meinung sagt. Interessant fand ich ihre Anpassung an die Außwenwelt, die sie hier perfektioniert, sodass man gar nicht merkt, dass sie in den Siedlungen gelebt hat. Ich fand es auch so schön, wie sie ihre Horcherfähigkeiten einsetzte und weiter erforschte. Sie ist definitiv keine Heulsuse, sondern beißte immer wieder die Zähne zusammen udn kämpfte weiter.

Perry...
hatte es wirklich nicht leicht. Die neue Herrschaft als Anführer der Tiden, Arias Eingliederung in seinen Stamm und die Sorge um Talon und auch Cinder....all das nagte ganz schön am ihm. Sein größtes Problem bestand aber darin, dass er es allen Recht machen wollte und meiner Meinung nach nicht genug für Aria kämpfte. Aber er sah auch seine Fehler ein und wuchs in seinen Aufgaben.
Dennoch fand ich Perry wieder so wunderbar rauh, wild und doch auch gefühlvoll und zart.

Beide sind unter der Trennung so sehr über sich hinaus gewachsen und haben einfach eine klasse Entwicklung hingelegt. Aria und Perry zählen definitiv zu meinen absoluten Lieblingspärchen, weil jede ihrer Emotion füreinander absolut roh und wahr ist. Man spürt einfach diese Seelenverwandschaft zwischen den beiden. Und egal, was auch passiert, sie können immer aufeinander zählen.

Die Nebenfiguren fand ich auch wieder nur klasse.
Willow ist so ein süßes Mädchen, was ich einfach nur gernhaben konnte und auch jeder der anderen Bewohner des Dorfes passte hervorragend in die Geschichte....
Selbst dieses Miststück Kirra, die ich wirklich von der ersten Sekunde an so verabscheut habe, passte so gut hier rein. Ehrlich gesagt habe ich sofort ihr ganzes Getue durchschaut und immer so gehofft, dass Perry es auch erkennt und nicht auf sie hereinfällt. Aber dennoch finde ich auch diesen Charakter echt klasse ausgearbeitet und ich nahm ihr das alles echt ab. Sie machte mich einfach nur sooo wütend :D
Wie sie andere Leute manipulierte und sich überall einschleimte, ließ mich echt würgen.

Roar ist einer meiner absoluten Lieblinge. Er ist so ein ehrlicher und treuer Freund, der immer für einen da ist und der sich so klasse um Aria gekümmert hat, ohne irgendetwas ausnutzen zu wollen. Man spürte, wie nahe die beiden sich standen, da sie beide ja Horcher waren, aber eben auf freundschaftlicher Basis.

Liv konnte ich leider nur ganz zum Schluss leiden, weil sie davor einfach so eine kühle und hochnäsige Zicke war, deren wahren Charakter ich nicht so wirklich einschätzen konnte.

Und über Sable werde ich wohl erst im nächsten Band wirklich zu sprechen kommen, aber das, was er da abzog, presste mir echt die Luft aus den Lungen :O :O

Schreibstil:
Wieder wunderbar flüssig, voller Emotionen, aber ohne jegliches, unnötiges Drama. Veronica Rossi hat einfach so einen besonderen Stil, den ich schlicht vergöttere. Er ist ruhig und doch voller Feuer, bedacht und auch voller Emotionen, die mir unter die Haut gingen. Ihr Stil lässt mich lachen, grinsen, weinen und bringt definitv mein Blut zum Kochen.

Bewertung:
Es ist eine ganz besondere Reihe, die sich schon alleine durch ihre Klischeefreiheit und ihre besondere Welt von all den anderen Dystopien abhebt und definitiv ein absolutes Juwel ist. Die Geschichte und die Charaktere durchleben eine absolut geniale Wandlung und haben mich wieder so mitgerissen, dass ich es in ein paar Jahren wieder unbedingt lesen muss. Es ist einfach eine Reihe, die für mich wirklich absolute Herzensbücher sind. Zwar gab es kleinere Längen und ich fand den Erzählstrang mit Aria und Roar echt besser, aber nichtsdestotrotzt hat es mich von Anfang bis Ende so klasse unterhalten....
Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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Rezension zu "Gebannt - Unter fremdem Himmel" von Veronica Rossi

Etwas ganz Besonderes....
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Monat

„Lichten sich die Woken jemals ?“ ,fragte sie nun.
„Vollständig ? Nein. Niemals.“
„Was ist mit dem Äther ? Verschwindet er jemals ?“
„Niemals, Maulwurf. Der Äther geht niemals weg.“
Sie schaute hoch. “Eine Welt, voll mit Niemals, unter einem Niemalshimmel.“
Also eine Welt, in die sie hervorragend passte, dachte er - ein Mädchen, das niemals die Klappe hielt.
--S.148--

Klappentext:
Die 17-jährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, in der zornige Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria sucht ihre verschollene Mutter, Perry seinen Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Auf schmerzliche Weise lernt Aria die Gesetze der Natur kennen, und Perry nimmt auf eine ganz neue Art die Gefühle anderer wahr. Vor allem die von Aria…

Zum Buch:
"Gebannt - Unter fremden Himmel" von Veronica Rossi ist der erste Teil der "Under the Never Sky" Reihe und erschien am 01.12.2011 bei Oetinger. Es ist mitunter als Taschenbuch und Hardcover erhältlich.

Meine Meinung:
Mit diesem Buch verbinde ich unglaublich viel. Es ist ein Buch, dass, wenn ich es aufschlage, ins Jahr 2012 zurück versetzt werde. Ein Jahr, dass nicht unbedingt toll war, aber was mich immer an diese wunderschöne und absolut besondere Geschichte erinnern wird.
Nach guten 7 Jahren ist diese Magie, um es mal so zu nennen, beinahe immer noch vollständig da. Ich bin jetzt 26 und sehe einiges natürlich etwas anders, aber ich liebe immer noch diese fantastische Welt und den grandiosen Stil der Autorin.

Cover:
Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich das Cover sah. Die Farben, die schlichte Gestaltung...einfach ein Traum. Ich finde das große A, was sofort den Blick auf sich lenkt, so toll und auch wenn ich das Aussehen des Mädchen nicht wirklich passend finde, wirkt es doch sehr stimmig. Im Buch wird Aria mit dunklen Haaren beschrieben, aber na gut.

Inhalt:
Es ist definitiv eine Geschichte, die sich nicht nur von den ganzen anderen Jugendbüchern abhebt, sondern vor allem von Dystopien, die in den Jahren um 2011 ja wirklich den Markt überschwemmten.
Es ist eine Geschichte, die ich vor allem wegen ihrer ruhigen Art und Weise sehr schätze. Keine unnötigen Dramen, reale Emotionen und eine Liebesgeschichte, die mir immer noch unter die Haut geht.

Ich finde auch, dass Veronica Rossi ihr Werk wirklich sehr gut durchdacht hat, denn es wirkt wirklich sehr stimmig und es kam nie zu Längen oder Langeweile. Auch wenn ich alles noch grob im Kopf hatte, jagten mir die schon die Szenen mit den Krähern echt eine kräftige Gänsehaut über den Rücken und ich liebte es, diese Welt wieder neu zu entdecken, mitzufiebern und immer ein Grinsen im Gesicht zu haben.

Es ist nicht nur eine Dystopie, sondern geht auch in die Richtung Romantasy. Wenn Aria und Perry, die ja nun wirklich grundverschieden sind, sich zusammenraufen müssen und entdecken, dass da noch mehr ist, dann konnte ich nur breit grinsen. Zwischen den beiden herrscht von Anfang an, trotz der vielen Vorurteile und dem Misstrauen, doch eine gewisse Chemie und wieder einmal konnte ich nur mit ihnen mitfiebern.

Die Themen, mit denen sich Veronica Rossi sich beschäftigt, finde ich sehr wichtig. Wie würde eine Welt aussehen, in der Genmanipulation für die perfekten Menschen sorgt, es keinerlei Krankheiten oder "unnötige" Gefühlsregungen unser Handeln beeinflussen, eine Welt, in der die "perfekten" Menschen nur in künstlichen Welten miteinander kommunizieren und außerhalb ihrer Biotope sterben würden ?
Ich finde es wirklich sehr gut, was für eine Tiefgründigkeit es gibt und dass Philosophie auch eine große Rolle spielt.

Ich kenne auch Teil 2 schon und hoffe, dass er mir beim re-read besser gefallen wird, denn damals fand ich, dass Rossi die typischen Elemente ihrer Zeit verwendete und nicht mehr sie selbst war...
Band 1 jedoch konnte mich wieder so begeistern.

Obwohl ich eine ganz schön fette Leseflaute habe, konnte dieses Buch mich wieder so begeistern und packen.

Charaktere:
Die Charaktere fand ich wirklich klasse. Roh, ungefiltert, rau.

Aria...
fand ich so unglaublich mutig und stark. Obwohl sie in eine Welt geworfen wird, die sie nicht kennt, die für sie tödlich ist, kämpft sie mit allen Mitteln um ihr Überleben und ihr Recht. Sie ist störrisch, trotzig, stur und kann sich wunderbar anpassen.
Ich fand ihre direkte und ungeschliffene Art echt klasse und konnte sie einfach nur leiden. Obwohl sie so viele Sachen erlebte, so krasse Dinge über ihre Herkunft erfuhr, blieb sie immer ruhig und sachlich.
Ihre Wandlung fand ich nachvollziehbar und ich liebte ihren Mut und ihre Kraft. Sie ist neugierig und gibt keine Ruhe, bis das weiß, was sie wissen will...ihre Hartnäckigkeit fand ich herrlich.

Perry....
eigentlich Perrigrim, hat so viele Verluste gemacht, musste für so vieles kämpfen und hat dann auch noch eine Siedlerin an der Backe, obwohl er nur seinen todkranken Neffen retten will. Seine Art ist rau, unhöflich, unsensibel, aber auch mutig, selbstlos und ehrlich. Dank seiner Gabe der Witterung konnte er sie beide vor so vielen Gefahren retten und ich fand es einfach zu herrlich in was für Situationen er deswegen auch gekommen ist :D
Den Verrat, den er erleiden muss, ist einfach nur heftig und raubte mir echt den Atem.

Die Nebencharaktere fand ich allesamt sehr wichtig und sie wurden so gut in die Geschichte mit eingebunden.

Schreibstil:
Sachlich, emotionslos und doch auch voller Emotionen, spannend, ruhig, voller Gefühl und Farben. Ich liebe den Schreibstil von Rossi einfach, da er immer spannend und interessant war. Die Frau konnte ihre Welt so grandios beschreiben und ich hatte einfach nur Spaß.

Bewertung:
Es ist ein Herzensbuch. Es ist eine Geschichte, bei der ich mich geborgen fühle und gänzlich abtauchen kann...eine Geschichte, wo ich mal ein paar Tage nicht zum Lesen komme und dennoch ganz genau weiß, was vorher passiert ist und die mich dann wieder so fesselt, dass ich viel zu spät schlafen gehe. Es ist eine Geschichte, die sich klar von ähnlichen Geschichten abhebt und etwas ganz Besonderes für mich ist. Es mag minimale Längen haben, aber das ist mir Lachs, weil ich diese Geschichte wieder nur liebe.
Von mir gibt es:

5 von 5  Sterne

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Bei mir ist die Buchchallenge Woche 4 von 7 angebrochen und es geht um Lieblingsreihen.

Natürlich gibt es auch die
smal etwas zu gewinnen. Nämlich den 1. Teil einer meiner Lieblingsreihen."Gebannt" zählt unter anderem dazu.
Zur Verlosung kommt ihr über den Link:

http://bucheckle.blogspot.de/2015/11/buchchallenge-4-von-7lieblingsreihe.html
 


Zur Buchverlosung

Hallo,

anlässlich meines 7-jährigen Jubiläums verlose ich jetzt 7 Wochen lang verschiedene Bücher auf meinem Blog. In dieser Woche gibt es zwei Exemplare von Geborgen - In unendlicher Weite von Veronica Rossi zu gewinnen.

Alles weitere erfahrt ihr dort: http://nobody-knows.eu    

Viel Glück!    

Stephie

 

Zur Buchverlosung
Hallo zusammen!

Im Kampf gegen den SuB möchten wir gemeinsam die Trilogie "Under the Neversky" lesen.

Bücher gibt es leider keine zu gewinnen, aber wer sich uns anschließen möchte, ist herzlich willkommen ^^

Los gehts:
"Gebannt. Unter fremdem Himmel" am 28.03.14
"Getrieben. Durch ewige Nacht" am 27.04.14
"Geborgen. In unendlicher Weite" am 28.05.14
Letzter Beitrag von  Roxy Malonvor 5 Jahren
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