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nike_tdt

vor 4 Jahren

(6)

Meine Meinung:
Schleich, schleich, schleich. Richtig, um dieses Buch bin ich sehr lange herumgeschlichen. Zuerst in der Buchhandlung und später dann in der Bibliothek. Der Klappentext war so la la und hörte sich gefährlich nach mainstream Geschichte an und ich hatte ehrlich gesagt wenig Lust dieses Buch zu lesen. So oder so, irgendwie hatte ich zu diesem Buch eine Art Beziehung aufgebaut, nachdem ich es bestimmt zehnmal in die Hand genommen und wieder weggelegt hatte. Und nun verlangte es, gelesen zu werden...

Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen: Ich liebe dieses Buch! Perry würde ich am liebsten sofort heiraten; oder doch eher Roar? Ich kann mich einfach nicht entscheiden.
Von den ersten 50 Seiten habe ich erstmal gar nichts verstanden. Außerdem hat es mich genervt, dass ich nicht wusste was es mit diesem verdammten Äther auf sich hatte. Was bitte ist das? Ich habe es sogar gegoogled, was mich aber auch nicht weiter gebracht hat und hinterher war ich genauso schlau wie vorher. Irgendwann auf Seite dreihundertirgendwas oder so, hatte ich dann eine ungefähre Vorstellung von diesem Äther-Krams, aber ein richtiges Bild vor Augen, hatte ich immer noch nicht.
Mal davon abgesehen, ist die Geschichte wirklich großartig gelungen. Einerseits spielt sie in einer Zeit, in der die Technik schon recht weit fortgeschritten ist und auf der anderen Seite gibt es da die Außenseiter, die noch fast wie im Mittelalter leben und ihr Essen mit Pfeil und Bogen schießen.
Wie Aria, eine Siedlerin, und Peregrine, ein Außenseiter, die praktisch in verschiedenen Welten aufwachsen, auf einander treffen ist großartig gelungen. Außerdem finde ich, dass die Autorin die Entwicklung ihrer Beziehung super gut beschrieben hat, nämlich kein "Liebe-auf-den-ersten-Blick-Gequatsche". Ganz im Gegenteil, Perry verabscheut Aria anfangs sogar und auch Aria empfindet Perry gegenüber deutliche Abneigung. Ihre "Liebesbeziehung" steht in dieser Geschichte nicht unbedingt im Vordergrund, was ich zur Abwechslung wirklich sehr angenehm fand.
Die deutlichste Entwicklung im Buch macht Aria durch. Anfangs ist sie von Vorurteilen über das Leben "Draußen" geprägt und total abhängig von den anderen Siedlern. Auf ihrer Reise mit Perry entdeckt sie viele neue Seiten von sich selbst und wird zudem auch noch viel selbstbewusster.
Aber auch Perry, Roar und Cinder sind einfach unglaublich liebenswerte Charaktere.
Das Buch hat mir super gut gefallen und ist eindeutig ein Pageturner, denn die Seiten sind nur so an mir vorbei geflogen.

Schreibstil:
Das Buch ist in einem angenehm und flüssigen Schreibstil verfasst. Gefühle, Emotionen und Gedanken werden gut rübergebracht und das Buch lässt sich kaum aus der Hand legen. Die Perspektive wechselt zwischen Perry und Aria, was dem Leser einen guten Überblick über die Gesamthandlung verschafft und einen Einblick in beide Welten gewährt.

Fazit: Dieses Buch ist alles zusammen: romantisch, spannend, sinnlich und atemberaubend schön. Trotz einiger anfänglichen Verwirrungen: Wer die Geschichte um Perry, den Jungen aus dem Wald und Aria, der wundervollsten Sängerin, nicht einfach umwerfend findet... tja... dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Autor: Veronica Rossi
Buch: Gebannt. Unter fremdem Himmel
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