Riders - Schatten und Licht

von Veronica Rossi 
3,6 Sterne bei39 Bewertungen
Riders - Schatten und Licht
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Positiv (23):
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Locker, witzig und mit coolen Sprüchen erzählt Gideon Blake seine Geschichte: Ein spektakulärer Kampf gegen höllische Dämonen.

Kritisch (5):
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nach der Hälfte abgebrochen, war mir zu langweilig und der Main zu arrogant...

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Inhaltsangabe zu "Riders - Schatten und Licht"

Ein neues Fantasy-Abenteuer der Bestsellerautorin Veronica Rossi Gideon Blake stirbt bei einem Unfall – eigentlich. Und doch findet er sich schwer verletzt im Krankenhaus wieder. Weitere merkwürdige Dinge geschehen: Seine schweren Knochenbrüche sind schon nach wenigen Stunden vollkommen ausgeheilt. Und wenig später überbringt ihm das geheimnisvolle Mädchen Daryn eine Botschaft: Er sei einer der vier Reiter, die die Welt retten müssen … Denn ein fieser Haufen Dämonen ist direkt aus der Hölle gekommen, um die Erde zu ihrem zweiten Zuhause zu machen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841402233
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:FISCHER FJB
Erscheinungsdatum:24.08.2017
Teil 1 der Reihe "Riders"

Rezensionen und Bewertungen

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 5 Monaten
    Spannende Grundidee

    Dieses Buch ist mir bereits in der englischen Version aufgefallen. Vor Allem dank des Covers. Das deutsche Cover ist okay, aber ich finde die Original Cover deutlich schöner. Das deutsche Cover passt aber auch zum Inhalt. Ich habe den ersten Teil bewusst liegen lassen, bis der zweite Teil endlich erschienen war. So kann ich beide Teile zeitnah lesen.

    Gideon ist Fallschirmspringer. Er ist Risiko und Gefahr mittlerweile gewöhnt. Doch was ihm dann passiert ist unglaublich. Er stirbt, so richtig, mit allen Konsequenzen. Und doch wacht er plötzlich im Krankenhaus auf. Er ist wahnsinnig schnell wieder auf den Beinen, merkt aber, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Als plötzlich ein fremdes Mädchen vor ihm steht und ihn bittet mit ihr zu kommen steht seine Welt völlig Kopf. Was ist bloß mit ihm los und was will dieses Mädchen von ihm?

    Ich musste mich an den Stil der Autorin erst gewöhnen. Gideon erzählt aus der Vergangenheit, aber eben wie ein richtiger Kerl. Diese ganze Geschichte war so männlich, daran musste ich mich wirklich gewöhnen. Nach und nach wird es spannender und als Leser will man natürlich die Hintergründe erfahren, diese Sucht nach dem Ende ist gemein.

    Die Grundidee und die Umsetzung haben mir ausgesprochen gut gefallen. Die Autorin hat die Charaktere sehr interessant miteinander verwoben. Das passte für mich alles zusammen. Die kleine Romanze mittendrin war genau in der richtigen Dosis eingebaut. Das Ende war so richtig gemein, und ich bin jetzt super froh, dass ich den zweiten Teil und damit den Abschluss bereits hier habe.

    Gideon ist am Anfang etwas ruppig. Obwohl er eigentlich ein guter Kerl ist. Er ist sehr anständig, aber seine Wutausbrüche werden wirklich jeden Tag schlimmer. Woran das wohl liegt?

    Über die anderen Charaktere möchte ich nicht so viel sagen, das sollte man bei dieser Geschichte wirklich selbst entdecken.

    Fazit
     

    Ein Auftakt, der eine aufregende Grundidee mit interessanten Charakteren verbindet. Das Ende ist sehr gemein, hier braucht man direkt den zweiten Teil dazu.

     

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    Anna_Naumanns avatar
    Anna_Naumannvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Leider war es nicht so mein Geschmack...
    Tolle Idee, doch die Umsetzung ist leider nicht so gelungen

    Das wundervolle Cover hat mich im Buchladen direkt angesprochen und der Klappentext hat dann dafür gesorgt, dass ich es mitgenommen habe. Die Reiter der Apokalypse? Geil! Darüber habe ich bis jetzt noch nichts gelesen gehabt und ich habe mich richtig gefreut, dieses Buch zu lesen.

     

    Doch irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Die Story plätschert vor sich hin. Dadurch, dass Gideon aus der Vergangenheit erzählt, ist man nicht wirklich drin im Geschehen. Immer wieder wird seine Erzählung unterbrochen und die Spannung, die sich bis dahin vielleicht aufgebaut hat, wird vernichtet und man beginnt von vorne.

    Leider war mir Gideon nicht sympathisch. Ich verstehe seine Handlungen teilweise nicht, teilweise war er mir einfach zu arrogant und zu sehr auch sich selbst bedacht. Auch mit den anderen Reitern konnte ich nicht warm werden. Lediglich Daryn hat mich durch die Geschichte getragen.

     

    Ich hatte mehrmals überlegt, abzubrechen, allerdings habe ich dann doch nicht aufgegeben. Zum Ende (die letzten 150 Seiten) wurden dann endlich spannend und es kommt zum großen Showdown.

    Es tut mir Leid, aber ich wurde einfach nicht warm mit dem Buch. Der Schreibstil war nicht wirklich fesselnd, immer wieder habe ich pausiert, weil ich nicht in das Buch eintauchen konnte. Die Handlung besteht im Großen und Ganzen nur daraus, dass die Gruppe ihre Mitglieder zusammen sammelt und dabei immer wieder von den Dämonen angegriffen wird. Das ist leider nicht wirklich ein toller Plot, der mit der Zeit fad wurde…


    Mein Fazit:

    Ich vergebe drei von fünf Sternen für eine durchwachsene Story, die mich nicht überzeugen konnte. Die Idee ist wirklich gut, leider war die Umsetzung gar nicht meins. Ich gebe dem zweiten Teil aber eine Chance und hoffe, dass die Autorin dann die Spannung halten kann, die sie zu Ende des ersten Bandes aufgebaut hat. Ich bin gespannt!

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    EmmyLs avatar
    EmmyLvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Locker, witzig und mit coolen Sprüchen erzählt Gideon Blake seine Geschichte: Ein spektakulärer Kampf gegen höllische Dämonen.
    Spannendes Fantasy-Abenteuer mit höllischen Dämonen und biblischen Superhelden

    Während seiner militärischen Ausbildung stirbt Gideon Blake bei einem Fallschirmabsprung. Wenig später erwacht er schwerstverletzt im Krankenhaus. An seinem Arm trägt er ein merkwürdiges Metallband, seine Knochenbrüche und Verletzungen heilen übernatürlich schnell und die Menschen in der Umgebung reagieren auf seine aggressiven Stimmungsschwankungen. Auf der Suche nach einer logischen Erklärung trifft er auf Daryn. Sie erklärt Gideon, dass er als apokalyptischer Reiter dazu bestimmt ist, die Welt vor höllischen Dämonen zu retten.

    Im Roman wird immer wieder Bezug auf die Bibel genommen, was mich dazu veranlasste dies nachzulesen. Die vier apokalyptischen Reiter werden in der Bibel im Kapitel 6. der Offenbarung des Johannes erwähnt. Sie erscheinen beim öffnen des Buchs der sieben Siegel jeweils auf den Ruf „Komm“ und suchen die Menschheit mit ihren Geißeln heim. Das Auftreten geschieht aufgrund von Gottes Willen. Ihre Macht erhalten sie durch einen Ring. Bei der Beendigung der Apokalypse sind diese vier Ringe der Schlüssel zu Luzifers Käfig. Der erste Reiter hat ein weißes Pferd und symbolisiert Frieden, Reinheit, Gerechtigkeit. Als Waffe führt er einen Bogen mit sich. Sein Aufbruch bedeutet Krieg. Daraus ergibt sich in logischer Folge, dass es sich beim zweiten Reiter um Krieg handelt. Seine Waffe ist ein Schwert, er reitet ein rotes Pferd und verbildlicht Gewalt, Blut und Tod durch Krieg. Das Pferd des dritten Reiters ist schwarz. Er trägt eine Waage als Metapher für Hunger sowie Inflation. Beim vierten Reiter handelt es sich um Tod. Sein Pferd wird als fahl oder blass beschrieben. Er steht für Furcht, Krankheit, Niedergang und schließlich Tod.

    Der Roman handelt auf zwei Erzählebenen. Die erste Ebene wird im Präsens in der Ich-Form von Gideon geschildert. Hier sitzt er in Fesseln in einem bewachten Verhörraum und erzählt einer Militärpsychologin die vorangegangen Ereignisse. Den größten Umfang des Romans bilden Gideons chronologische Schilderungen der Ereignisse nach seinem Unfall. Sie sind die zweite Erzählebene im Präteritum in der Ich-Form. Im Verlaufe der Handlung nähert sich die zweite Ebene der ersten, bis sie schließlich ineinander übergehen.

    Locker, witzig und mit coolen Sprüchen erzählt Gideon Blake seine Geschichte. Der leichte Erzählton orientiert sich am aktuellen jugendlichen Sprachgebrauch und zaubert den Lesern ein breites Grinsen ins Gesicht. Durch den mitreisenden, spannenden Erzählstil gelingt es der Autorin, die Aufmerksamkeit der Leser an die Seiten zu fesselt. Action geladene Szenen reihen sich nahtlos aneinander und gipfeln schließlich in einem spektakulären Höhepunkt. Einmal angefangen, lässt sich das Buch nur schwer aus der Hand legen.

    Die einzelnen Charaktere präsentieren sich den Lesern sehr charismatisch. Ihre Gedanken und Gefühle lassen sich gut nachempfinden. Das Setting der einzelnen Szenen ist so detailliert beschrieben, dass es vor dem inneren Auge des aufmerksamen Lesers Gestalt annimmt.

    Das Buch ist für Fantasy-Liebhaber und Jungs ab 14 Jahre zu empfehlen.


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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Rasante Geschichte, der etwas die Abwechslung gefehlt hat
    Rasante Geschichte, der etwas die Abwechslung gefehlt hat

    Klappentext

    „Ein neues Fantasy-Abenteuer der Bestsellerautorin Veronica Rossi
    Gideon Blake stirbt bei einem Unfall – eigentlich. Und doch findet er sich schwer verletzt im Krankenhaus wieder. Weitere merkwürdige Dinge geschehen: Seine schweren Knochenbrüche sind schon nach wenigen Stunden vollkommen ausgeheilt. Und wenig später überbringt ihm das geheimnisvolle Mädchen Daryn eine Botschaft: Er sei einer der vier Reiter, die die Welt retten müssen …
    Denn ein fieser Haufen Dämonen ist direkt aus der Hölle gekommen, um die Erde zu ihrem zweiten Zuhause zu machen.“

     

    Gestaltung

    Mit der Farbkombination aus Schwarz und Rottönen veranschaulicht das Cover die Atmosphäre und den Inhalt des Buches super, da die Farben meiner Meinung nach sehr gut zu den apokalyptischen Reitern passen. Zudem mag ich es sehr, dass man zentral in der Covermitte die vier Reiter sieht und dass diese als Schattengestalten dargestellt sind. Insgesamt mag ich die Farben, Wolken, die Landschaft und die Schrift des Titels unheimlich gern.

     

    Meine Meinung

    Durch den Film „X-Men: Apocalypse“ war ich schon einmal mit den apokalyptischen Reitern in Kontakt gekommen, weswegen mich das neue Buch von Veronica Rossi sehr interessierte, denn das Konzept ist wirklich sehr spannend und neuartig. In einem Buch sind mir die Reiter nämlich bisher noch gar nicht begegnet und daher fand ich es spannend, mehr über sie zu erfahren. Zudem hatte ich eine actionreiche Geschichte erwartet, die nur so vor Rasanz und Tempo strotzt.

     

    Hierzu muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht davon war, dass man keine Informationen über die Dämonen, die die Sippschaft genannt werden, und über das Warum erhält. Protagonist Gideon wird von der Seherin Daryn aufgesucht und soll die anderen Reiter finden, weswegen er durch die USA und auch Italien reist. Hierbei habe ich mich aber lange Zeit nach den Hintergründen des Ganzen gefragt und eigentlich hatte ich gedacht, dass es mehr (oder schneller) Informationen zur Sippschaft und den apokalyptischen Reitern geben würde. Ich hätte hier gerne etwas mehr Hintergründe und Tiefgang bekommen.

     

    Dafür konnte mich die Handlung aber durchaus überzeugen, da diese schlichtweg einfach spannend ist. Von Faustkämpfen, wilden Ritten auf Pferden, gefährlichen Situationen, Dämonen, Waffen und besonderen Fähigkeiten ist hier alles dabei was mein actionliebendes Herz höher schlagen lässt. Dabei muss ich aber auch sagen, dass mir irgendwann doch einige Wiederholungen aufgefallen sind, denn die Handlung verläuft immer nach demselben Muster: Gideon ist auf der Suche, findet einen Reiter bzw. wird von Dämonen angegriffen, schafft es sie zu besiegen und macht sich erneut auf die Suche. Hier hätte ich ein wenig mehr Abwechslung schön gefunden.

     

    Der Schreibstil von Veronica Rossi hat mir auch sehr gut gefallen. Ihre „Aria und Perry“-Trilogie kenne ich noch nicht, daher war mir ihr Stil noch unbekannt. Ich mochte es jedoch, dass Frau Rossi es schafft auf unkomplizierte Weise die Geschehnisse zu schildern, sodass ich mir alles sehr gut und bildlich vorstellen konnte. Sie schreibt nicht zu komplex und schwierig, sondern vielmehr genau so, dass die Informationen ausreichend sind, um sich alles vorstellen zu können.

     

    Besonders gefallen hat mir die Idee der Autorin, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Gideon erzählt wird. Dabei beginnt das Buch sehr überraschend, unerwartet und ungewöhnlich mit der Gefangennahme von Gideon, der nun in der Gegenwart in einem Verhör sitzt und dann seine Erlebnisse schildert. So entsteht ein Spiel aus Erzählung von bereits geschehenen Erlebnissen, die immer wieder durch kleinere Wechsel in die Gegenwart des Verhörs durchzogen sind. Dies hat die Geschichte wirklich spannend gemacht und mich zu Beginn auch sehr überrascht.


    Die Figuren empfand ich auch alle als sehr interessant, auch wenn sie für meinen Geschmack ruhig noch etwas intensiver hätten ausgearbeitet werden können, sodass ich sie besser hätte kennen lernen können. An Gideon gefiel mir, dass er nicht der typische Held der Geschichte ist, sondern dass er Schwächen hat. Er ist impulsiv, teilweise auch schnell zornig und aufbrausend. So gerät er mit einem der anderen Reiter oftmals aneinander. Seine Reiterkollegen mochte ich dabei auch gerne, weil sie alle sehr verschieden sind und jeder seinen Teil zur Gruppendynamik beiträgt. Daryn ist das einzige Mädchen in der Truppe und sie versucht stets Gideon zu unterstützen, wobei die Beziehung der beiden einige Entwicklungen durchläuft…

     

    Fazit

    Mit „Riders – Schatten und Licht“ hat Veronica Rossi ein packendes Thema aufgegriffen: die apokalyptischen Reiter, welche viel Potenzial für eine rasante, actionreiche Geschichte liefern. Wer besondere Fähigkeiten, Magie, Dämonen und Kämpfe mag, wird mit diesem Buch großen Spaß haben. Ich mochte die Handlung jedenfalls sehr, auch wenn mir doch aufgefallen ist, dass sie sich immer wieder in ihren Abläufen wiederholt hat, wodurch ihr etwas die Abwechslung gefehlt hat. Die Figuren haben mir auch gut gefallen, da sie sehr unterschiedlich sind und vor allem da Protagonist Gideon auch nicht frei von Schwächen ist. Zudem gefiel mir die Erzählweise des Buches ungemein gut.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Riders – Schatten und Licht

    2. Riders 02 – Feuer und Asche (erscheint am 26. April 2018 auf Deutsch)

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    MiHa_LoRes avatar
    MiHa_LoRevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Teilweise etwas lanweilig, doch ich mochte Gideon zu gern, um das Buch schlecht zu finden! Ich weiß aber noch nicht, ob ich weiterlesen mag.
    Super Protagonist, sonst eher mittelmäßig

    Inhalt
    Gideon Blake ist gestorben, aber dann doch nur mit schweren Knochenbrüchen im Krankenhaus gelandet. Aber seine Verletzungen heilen überraschend schnell und er hat seltsame neue Fähigkeiten, die nicht mehr menschlich sind. Und dann taucht die geheimnisvolle Daryn auf, die ihm sagt, er sei einer von vier apokalyptischen Reitern, die die Welt vor den Dämonen retten müssen. Und Gideon ist KRIEG ...

    Protagonisten
    Gideon
    mochte ich sehr gerne! Er ist Krieg, ist oft wütend und kann auch Wut verursachen. Nach seinem Abschluss ist er zur Armee gegangen und wollte Ranger werden, doch nach kurzer Zeit hatte er einen tödlichen Unfall. Es wird lange dauern, bis er zurück kann und er fühlt sich etwas verloren, weil er einfach nichts zu tun hat. Kein Ziel, nichts, was er tun kann. Doch dann merkt er, dass er nicht mehr normal ist. Seine Wunden verheilen und alle in seiner Umgebung sind so wütend wie er, sodass er da einen Zusammenhang erkennt - was ich schon etwas verrückt fand! Aber Gideon ist mir einfach sympathisch. Seine Emotionen sind simpel gestrickt und nachvollziehbar. Er ist ernst, schlau und nachdenklich. Und gleichzeitig verpeilt genug, um menschlich zu sein.

    Daryn
    ist das geheimnisvolle Mädchen mit all den Geheimnissen, das verschlosssen ist und deren Gefühle man nicht ergründen kann. Ich weiß gar nicht, was ich noch groß zu ihr sagen soll. Gideon fand sie auf den ersten Blick wunderhübsch und war so fasziniert von ihr, aber ich konnte das nie wirklich nachvollziehen. Sie war zu schweigsam. Man hat schon einiges erfahren, aber ich fand sie letztendlich trotzdem zu unnahbar und undynamisch.

    Sebastian
    ist der zweite Reiter, den sie gefunden haben. Er ist ein Sonnenschein und man muss ihn einfach mögen, weil er wie eine Ergänzung zu Gideon ist und die beiden sich so gut verstehen. Sie sind ein tolles Team und zusammen das beste an diesem Buch
    Marcus und Jode kamen relativ spät dazu und daher hatte man nicht ganz so viel Zeit, um sich an sie zu gewöhnen. Mit Marcus hat Gideon sich ständig angelegt, aber eigentlich auch ein guterr Kerl, und Jode ist der reiche britische Darling, der irgendwie niedlich wirkt.

    Handlung und Schreibstil

    Am Anfang des Buches ist Gideon gefangen genommen und wird zu den Ereignissen der letzten Wochen befragt. Also eigentlich erzählt er dann nur rückblickend von allem, was nach dem Unfall passiert ist. Das wird nur zwischendurch von den Geschehnissen in der Gegenwart unterbrochen. Das fand ich schon interessant, so gab es natürlich immer wieder Hinweise auf Dinge, die noch weit in der Zukunft lagen - also in der Zukunft der Vergangenheit. Halt am Ende des Buchs :D
    Das hat die Sache schon spannend gemacht. Wenn man weiß, wie es ungefähr ausgeht, dann fragt man sich auch, wie es dazu kommt. Und wie andere, unerwähnte Details sich entwickeln.

    Die Handlung hat mir eigentlich schon gefallen und ich mochte Gideons Sicht auf die Ereignisse. Aber ein paar Dinge waren zu einfach und alles, was sie anpackten, gelang auch irgendwie. Die anderen Charaktere konnte ich kaum vestehen und daher fand ich sie nicht sympathisch und Teile der Handlung fand ich etwas langweilig. Eigentlich bestand das Buch aus der Suche nach den übrigen Reitern, Training und Kämpfen. An sich nicht schlimm, aber etwas eintönig.
    Es gab auch Geheimnisse, die letztendlich wohl nötig waren, aber wegen ihnen musste man die Handlung einfach hinnehmen und hat sich doch darüber geärgert.
    Ich weiß nicht, ob ich die Fortsetzung lesen möchte. Es klang so, als würde sie aus Daryns Sicht sein, und die mochte ich einfach nicht so gern wie Gideon. Zwar möchte ich schon wissen, wie es weitergeht, aber das hat mich irgendwie abgeschreckt und die Inhaltsbeschreibung fand ich auch nicht sooo verlockend.

    Fazit

    Ich fand "Riders - Schatten und Licht" teilweise etwas lanweilig, doch ich mochte Gideon zu gern, um das Buch schlecht zu finden. Ich weiß aber noch nicht, ob ich weiterlesen mag, weil er anscheinend im nächsten Band nicht mehr im Mittelpunkt steht.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor einem Jahr
    Riders Schatten und Licht

    Lesegrund:  

    Ich habe schon viele positive Meinungen zu anderen Büchern von Veronica Rossi gelesen, sodass ich gerne wissen wollte, ob sie mir ebenso gut gefallen könnten. Als ich dann den Klappentext zu ihrem neuen Werk gelesen hatte, war meine Neugier entfacht, weil die Idee einfach toll klang.



    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Gideon Blake. Gideon hatte einen schweren Unfall und ist eigentlich gestorben und dennoch findet er sich lediglich schwer verletzt in einem Krankenhaus wieder. Aber das ist nicht das einzige seltsame, was er erlebt, auch seine Knochenbrüche sind nach nur ein paar Stunden komplett verheilt. Als dann auch noch die geheimnisvolle Daryn vor ihm steht und ihm erzählt, dass er einer der vier Reiter ist, die die Welt retten müssen, weiß Gideon nicht mehr wo ihm der Kopf steht. Allerdings ist ein Haufen Dämonen auf die Erde gekommen, um sie in ihren Besitz zu bringen und das lässt kaum Zeit, um etwas zu hinterfragen ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Veronica Rossi hat mir gut gefallen. Die Autorin erzählt die Geschichte einmal in der Gegenwart und dann gibt es auch noch Rückblicke in die Vergangenheit, die nach und nach die offenen Fragen beantworten. Die Wechsel werden gut dargestellt und sind unmissverständlich zuzuordnen, was ich super fand. 


    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich habe mich stets gut unterhalten gefühlt und fand es super, dass der Liebesgeschichten Anteil, nicht wie in vielen anderen Büchern dieses Genres, am meisten im Fokus stand. Das hat mir besonders gefallen, weil die Idee neuartig war und die Charaktere so mehr Platz hatten, um sich zu entfalten.

     

    Spannung: 

    In Sachen Spannung hatte die Handlung, für meinen Geschmack, noch ein bisschen Luft nach oben. Die Geschichte war zwar immer interessant, was auch an der Erzählweise lag, aber wirkliche Spannungsmomente, hätten, für mich, gerne noch öfter vorkommen dürfen. Der Showdown war hingegen sehr gut gemacht und lässt mich als Leserin mit einer großen Neugier auf den Folgeband zurück.

     

    Emotionen:   

    Die Emotionen kamen in der Handlung nur bedingt zum tragen, was ich mir aber auch von der Geschichte vorgestellt hatte. Das Augenmerk liegt eher auf einer richtig tollen Grundidee, der Entwicklung der Charaktere und natürlich viel Action. Die Mischung hat mir allerdings echt gut gefallen, weshalb ich diesem Auftakt gerne 3,5 Rosen gebe und diese auf 4 aufrunde. 

     

     "Riders - Schatten und Licht" gefiel mir besonders aufgrund der super Idee und der tollen Erzählform. Ich hatte durchweg Interesse daran weiterzulesen und war, bis auf ein paar Kleinigkeiten, echt angetan von der Geschichte!

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lange Längen die man durchhalten muss.
    Apokalyptische Reiter

    Meine Meinung zum Buch:
    Riders
    Schatten und Licht

    Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog.

    Inhalt in meinen Worten:
    Riders - vier Apokalyptische Reiter müssen sich finden und zusammen den Dämonen entgegen stehen, dabei ist klar, dass Gefahren auf jeden von ihnen lauern, nicht nur von außen auch von innen geht es an die Substanz. Nur eine einzige Hilfe haben sie, nämlich die Seherin, die aber auch ein Geheimnis in und an sich trägt.
    Werden die vier es schaffen, ihre Gaben und Waffen und sich selbst in und unter Kontrolle zu bekommen, damit aus dem Gespann Hoffnung erwachsen kann?
    Dies kann euch nur das Buch weiter erzählen.

    Wie ich das gelesene empfand:
    Zu erst einmal fand ich die Idee hinter diesem Buch sehr interessant. Anfangs haderte ich mit mir, wo ich entdeckte das es auch um Dämonen und eine Biblische Geschichte (vier Apokalyptische Reiter aus der Offenbarung) geht ob ich weiter lese, denn ich bin in so etwas leider übervorsichtig. Doch mich fesselte etwas an dieses Buch. Ich konnte es nicht weglegen und wollte einfach wissen wie es am Ende aussieht.
    Was mich etwas erschrickt, wie wenige Sterne dieses Buch bei Amazon bekommen hat, und wie viele ich gerne geben würde. Denn ich fand das Buch nicht übel.
    Manches zog sich sehr in die Länge, die Sucherei nach den anderen Reitern war manchmal wirklich extra lang aber dadurch hat die Autorin sich Zeit genommen ihre Figuren zu beschreiben, ihnen ihre Geschichte zu schneidern und mich als Leserin wissen zu lassen, warum wie was zusammengehörte. Fand ich gar nicht übel, jedoch manche Länge hätte gekürzt werden dürfen.
    Wenn ich davon absehe, dass es um Dämonen und die Reiter geht, könnte man auch einfach sagen, es gibt zwei Clans die sich nicht leiden können und deswegen bekriegen, bzw der eine Clan muss erst einmal herausfinden wer er ist und die anderen Mitglieder die verstreut sind sich zusammen zu suchen. Das klingt jetzt abwertender als ich es meine. Nur so habe ich die Geschichte ohne schlechtes Gewissen wirklich lesen können.

    Schreibstil und Art der Erzählung:
    Die Art der Sätze in diesem Buch ist relativ einfach gestrickt und ich komme nach und nach hinter die Geheimnisse.
    Die Geschichte ist in zwei Blöcken unterteilt:
    1) Die Geschichte von Gideon Blake,
    2) wie Gideon gefesselt an einem Stuhl sitzt und verhört wird.
    Sozusagen ist die Geschichte in Gideons Augen rückwärts erzählt, das macht auch den Reiz für mich aus, weil ich erfahren möchte, wie Gideon auf diesen Stuhl gekommen ist.

    Spannung:
    Diese war nicht ganz so gegeben, wie ich es mir gewünscht hätte. Dafür war das Buch sehr einfach und leicht zu lesen, weswegen ich relativ schnell durch die Seiten flitzen konnte. Das einzig was mich etwas störte war, dass manche Länge in meinen Augen nicht sein hätte müssen.

    Charaktere:
    Hier im ersten Teil der Reihe hat die Autorin sehr viel aufmerksam ihren Figuren und der Welt in der sie sich befinden gegeben. Vielleicht fehlte dadurch das ein oder andere in der Geschichte, jedoch fand ich die Welt und auch die Reiter sehr interessant dargestellt.

    Themen im Buch:
    Einerseits ist das Buch wirklich eine Geschichte, und nur durch die Zeilen konnte ich erahnen was die Autorin mir evtl noch mit auf den Weg geben wollte. Nämlich das Gefühl einer Gemeinschaft, die ungewollt zusammengeführt wird, die alle irgendwie nicht zusammen passen wollen und doch eines ausmachen. Nur zusammen können sie sich gegen das Böse stellen. Auch fand ich das die Autorin wunderbar wiederspiegelte das nur durch Gemeinschaft Heilung fließen kann und zwar in der Seele, alleine dümpelt man zu sehr vor sich hin im Schmerz.

    Empfehlung:
    Ich fand das Buch wirklich gut. Natürlich waren die Lägen im Buch nicht ganz das was ich toll fand, aber dennoch wollte ich nicht aufgeben und kam an das Ende der Geschichte, was für die Geschichte spricht.
    Ich finde das Buch ist auch sprachlich interessant gewesen. Dennoch fehlte mir an der ein oder anderen Stelle einfach die Spannung.
    Dennoch würde ich dem Buch gerne Leuten mitgeben, die Fantasy lieben, auch wenn diese noch einfach gestrickt ist, ich hoffe auf Band 2, ich würde sie gerne mit Herr der Ringe vergleichen, wo sich letztlich vier Hobbits auf den Weg machten. So sehe ich auch dieses Buch.
    Deswegen kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, dass dieses Buch nur so wenige Sterne bisher bekommen hat.

    Bewertung:
    Die Geschichte an sich bekommt fünf Sterne von mir, jedoch gibt es Abzüge in der Länge der Suche und das manchmal darunter die Spannung gelitten hat.
    Ich möchte dennoch gerne erfahren wie es weiter geht und was mich im zweiten Teil erwarten wird, deswegen bekommt das Buch von mir vier Sterne.

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    MarionHues avatar
    MarionHuevor einem Jahr
    Nicht ganz überzeugende Apokalypse

    Von der Autorin habe ich tatsächlich mehr erwartet, nachdem mich ihre Aria & Perry Trilogie so begeistert hatte. Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, ich war auch sofort bei dem Protagonisten Gideon Blake, habe ihm abgekauft, dass seine Welt plötzlich Kopf steht, nachdem er auf ungwöhnliche Weise erfährt, dass er einer der apokalyptischen Reiter sein soll. Seine Aufgabe keine andere als die, die Welt davor zu retten, dass Dämonen die Weltherrschaft übernehmen. 
    Nachdem er äußerst unangenehmen Kontakt mit einem der Dämonen bekommt, ist Gideon schnell davon überzeugt, dass er die anderen Reiter gemeinsam mit der Seherin Daryn suchen muss. Diese Suche geht querbeet durch die Welt und birgt bereits einiges an Spannung, doch Gideon mit seiner knallharten Ausbildung als Elitesoldat meistert jede Situation gekonnt. Nur dass er sich in Daryn verguckt, erschwert die Lage etwas.
    Diese ganze Geschichte wird allerdings rückwirkend erzählt, da Gideon sich einer Befragung als Gefangener unterziehen muss. Und das macht sie einerseits komplizierter, nimmt ihr auch immer wieder an Fahrt, und lässt die Charaktere sich nicht so richtig entwickeln.
    Im Lauf des Buches werden die Zusammenstöße mit den Dämonen immer haarsträubender, die Aktionen der vier zusammengeführten Reiter sehr fantastisch, und spätestens mit dem Auftreten der Armee beim finalen Kampf war mir die Story irgendwie zu übetrieben. 

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    Chianti Classicos avatar
    Chianti Classicovor einem Jahr
    Rezension: Riders - Schatten und Licht von Veronica Rossi

    Gideon Blake erwacht nach einem Unfall, der ihn eigentlich hätte töten sollen. Doch er hat überlebt und heilt merkwürdig schnell. Außerdem trägt er nun ein Armband, das sich nicht abnehmen lässt.
    Kurz darauf trifft er auf Daryn, die ihm offenbart, dass er einer der vier Apokalyptischen Reiter ist und seine Gefährten finden muss, denn es liegt eine gefährliche Aufgabe vor ihnen.

    "Schatten und Licht" ist der Auftakt von Veronica Rossis Riders Dilogie, der aus der Ich-Perspektive von Gideon Blake erzählt wird.

    Nachdem mir die Under the Never Sky Trilogie der Autorin so gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf ihr neustes Werk, doch ich hatte schon viele negative oder eher durchwachsende Stimmen gehört, sodass meine Vorfreude doch etwas getrübt war und ich meine Erwartungen schon etwas runtergeschraubt hatte. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Geschichte von Gideon dann doch ganz gut gefallen hat!

    Wir lernen Gideon in einem Verhörraum kennen, wo er beginnt, seine Geschichte der Reihe nach zu erzählen und so erfährt man, wie Gideon erst fast gestorben wäre, überlebt hat und sich als einer der vier Apokalyptischen Reiter wiederfindet. Gemeinsam mit Daryn, zu der Gideon sich hingezogen fühlt, macht er auf die Suche nach den drei weiteren Reitern und so erfährt man nach und nach, wie es dazu gekommen ist, dass er sich in der Gegenwart in diesem Verhörraum befindet. Ich mag solche Erzählungen immer sehr gerne, wenn man die Vergangenheit eines Charakters Stück für Stück kennenlernt und immer mal wieder in die Gegenwart zurückkehrt und auch hier hat es mir richtig gut gefallen!

    Über die Apokalyptischen Reiter habe ich bisher noch nichts gelesen und so war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Ich fand es sehr interessant, was man dann über die Apokalyptischen Reiter erfahren hat und wie Veronica Rossi sie in ihre Handlung eingebaut hat. Der altbekannte Konflikt zwischen Gut und Böse ist auch in diesem Buch wieder mit dabei und so gab es einige Auseinandersetzungen mit gefährlichen Dämonen. Ich sehe allerdings noch Luft nach oben, was die Hintergründe der Apokalyptischen Reiter angeht, weil ich gerne noch mehr über sie und ihre Aufgabe erfahren möchte!

    Krieg, Hunger, Tod und Sieg - die vier Jungs sind völlig verschieden, gehen sehr unterschiedlich mit ihrer neuen Bestimmung um und müssen ihre Fähigkeiten kennenlernen, was ich sehr spannend fand! Ich mochte es aber auch, dass das Buch aus der Sicht von Gideon erzählt war. Dadurch, dass er bei der Army ist, hat er eine sehr militärische Denkweise, was ihm geholfen hat, sich in seiner Rolle zurechtzufinden.
    Er hat viel mit seiner Wut zu kämpfen und an manchen Stellen ist er mir zu schnell ausgeflippt, besonders wenn es um Daryn ging. Die Liebesgeschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen, weil die Gefühle nicht so sehr bei mir angekommen sind und ich finde fast, dass die Geschichte auch gut ohne die aufkeimenden Gefühle von Gideon für Daryn ausgekommen wäre.

    Fazit:
    Nach den doch eher negativen Kritiken, die ich vor dem Lesen gesehen habe, bin ich überrascht, dass mir "Schatten und Licht", der Auftakt von Veronica Rossis Riders Dilogie doch ganz gut gefallen hat!
    Ich mochte Gideon als Protagonisten und die Erzählweise des Buches total gerne und auch das Thema der Apokalyptischen Reiter fand ich spannend! Zwar finde ich, dass man noch viel mehr über diese und ihre Aufgabe erfahren kann, aber ich bin nicht unzufrieden mit diesem Auftakt und vergebe vier Kleeblätter!

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Entweder ist das Buch schlecht oder einfach die falsche Zielgruppe. An Neversky kommt es jedenfalls nicht heran.
    Leider enttäuschend

    Ich bin ein sehr großer Fan der Under the Neversky Reihe, die zu meinen liebsten Reihen überhaupt gehört. Natürlich wartete ich auch schon seit langem auf die neue Reihe, die nun bei Fischer erschien. In ihr geht es um Gideon, der nach seinem Tod wieder aufwacht und fortan einer der vier Reiter der Apokalypse ist. Unterwegs mit Daryn, einem Mädchen, das eine Vision von ihm und den anderen drei Reitern hatte, macht er sich auf, diese zu suchen, damit sie sich ihrer Aufgabe stellen konnten.

    Das Buch ist komplett in der Ich-Perspektive geschrieben. Normalerweise habe ich damit kein Problem,  denn ist es gut umgesetzt, ist man dem Protagonisten deutlich näher. Dass Veronica Rossis Schreibstil gut ist, wusste ich bereits, dennoch wurde ich in diese, Buch nicht damit warm. Ich vermute, dass dies mehr an Gideon liegt, den ich das ganze Buch über nicht wirklich ins Herz schließen konnte. Er ist eingebildet, überheblich und nervte über weite Teiles des Buches.

    Die Idee des Buches finde ich sehr toll. Den Stoff der apokalyptischen Reiter habe ich bisher noch nicht verarbeitet gefunden und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung. Die gab es jedoch leider so gut wie gar nicht. Das Thema steht im Hintergrund mit dem Zweck, durch die ganze Welt zu Touren und Reiter einzusammeln, die dann ihre Jungs-Teenie-Probleme ausfechten und anschließend ordentlich die bösen Jungs bekämpfen. Wirklich tief wird in die Thematik nicht eingedrungen und auch über weite Teile der sonstigen Geschichte, bleibt das Geschehen sehr falch und kann nicht die nötige Tiefe vorweisen.

    Beim Lesen beschlich mich ein Gefühl, dass sich – nachdem nun doch einige Zeit vergangen ist – mehr gefestigt hat. Ich glaube, dass Veronica Rossi dieses Buch nicht an ihre Stammleserschaft gerichtet hat, denn die kann – schenkt man den übrigen Bewertungen Glauben – damit genauso viel anfangen wie ich. Müsste ich eine Zielgruppe bestimmen, so würde ich es wohl Jungen um die 14 Jahre empfehlen. Diese können mit den Charakteren, dem Schreibstil und der Tiefe des Geschehens sicher mehr anfangen und fühlen sich sicher mehr angesprochen.

    Fazit: Schlechter Roman oder einfach nur falsche Zielgruppe? Nachdem mich Veronica Rossi mit ihrer ersten Trilogie begeistern konnte, hat mich Riders maßlos enttäuscht. Mit der Erzählperspektive kam ich ebenso wenig klar, wie mit dem Protagonisten und trotz spannendem Thema schaffte es die Autorin nicht, dieses tiefgehend zu verarbeiten und so blieb die Geschichte selbst auch nur sehr flach und nach meinem Geschmack viel zu jugendlich. 

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    Ein wundervoller Auftakt, mit tollen Charakteren und einer spannenden Geschichte.

    Packendes Lesefutter für junge Leser.

    Ein außergewöhnliches Buch.

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