Veronica Rossi Riders - Schatten und Licht

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Riders - Schatten und Licht“ von Veronica Rossi

Ein neues Fantasy-Abenteuer der Bestsellerautorin Veronica Rossi Gideon Blake stirbt bei einem Unfall – eigentlich. Und doch findet er sich schwer verletzt im Krankenhaus wieder. Weitere merkwürdige Dinge geschehen: Seine schweren Knochenbrüche sind schon nach wenigen Stunden vollkommen ausgeheilt. Und wenig später überbringt ihm das geheimnisvolle Mädchen Daryn eine Botschaft: Er sei einer der vier Reiter, die die Welt retten müssen … Denn ein fieser Haufen Dämonen ist direkt aus der Hölle gekommen, um die Erde zu ihrem zweiten Zuhause zu machen.

Entweder ist das Buch schlecht oder einfach die falsche Zielgruppe. An Neversky kommt es jedenfalls nicht heran.

— LillianMcCarthy

Es hatte gute Ansätze & das Thema ist spannend. Jedoch fand ich es etwas langwierig, weil es mir repetitiv vorkam & manches übertrieben war

— schokigirl

Die vier Apokalyptischen Reiter sind ein beliebtes Thema der Literatur. Hier wurde die Geschichte leider nicht ganz so gut umgesetzt.

— Mauela

Der Untertitel des Buches ist hier teilweise wörtlich zu nehmen. Die Story läuft des Öfteren nach "Schema F" ab & dies störte ... 3,5/5 N.G.

— Uwes-Leselounge

Absolute Leseempfehlung für Fantasy Fans mit actionreichen und spannenden Szenen.

— Buchraettin

Dennoch ein gutes Buch und die Idee war cool umgesetzt :)

— nickypaula

Die Idee von „Riders – Schatten und Licht“ gefiel mir richtig gut, aber leider dauert es sehr lange, bis die Story richtig an Fahrt aufnimmt

— monika_schulze

jede Menge Action und Dämonen rund um die Reiter der Apokalypse

— his_and_her_books

Ideenlos und langweilig und der patriotistische Unterton war leider auch nicht meins.

— lex-books

Eine langweilige machohafte Story. Nicht empfehlenswert obwohl die Grundidee gut ist.

— Sylinchen

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eigentlich solche 'Autorin' sei nur lächerliche Ziege

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  • Leider enttäuschend

    Riders - Schatten und Licht

    LillianMcCarthy

    19. October 2017 um 19:20

    Ich bin ein sehr großer Fan der Under the Neversky Reihe, die zu meinen liebsten Reihen überhaupt gehört. Natürlich wartete ich auch schon seit langem auf die neue Reihe, die nun bei Fischer erschien. In ihr geht es um Gideon, der nach seinem Tod wieder aufwacht und fortan einer der vier Reiter der Apokalypse ist. Unterwegs mit Daryn, einem Mädchen, das eine Vision von ihm und den anderen drei Reitern hatte, macht er sich auf, diese zu suchen, damit sie sich ihrer Aufgabe stellen konnten. Das Buch ist komplett in der Ich-Perspektive geschrieben. Normalerweise habe ich damit kein Problem,  denn ist es gut umgesetzt, ist man dem Protagonisten deutlich näher. Dass Veronica Rossis Schreibstil gut ist, wusste ich bereits, dennoch wurde ich in diese, Buch nicht damit warm. Ich vermute, dass dies mehr an Gideon liegt, den ich das ganze Buch über nicht wirklich ins Herz schließen konnte. Er ist eingebildet, überheblich und nervte über weite Teiles des Buches. Die Idee des Buches finde ich sehr toll. Den Stoff der apokalyptischen Reiter habe ich bisher noch nicht verarbeitet gefunden und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung. Die gab es jedoch leider so gut wie gar nicht. Das Thema steht im Hintergrund mit dem Zweck, durch die ganze Welt zu Touren und Reiter einzusammeln, die dann ihre Jungs-Teenie-Probleme ausfechten und anschließend ordentlich die bösen Jungs bekämpfen. Wirklich tief wird in die Thematik nicht eingedrungen und auch über weite Teile der sonstigen Geschichte, bleibt das Geschehen sehr falch und kann nicht die nötige Tiefe vorweisen. Beim Lesen beschlich mich ein Gefühl, dass sich – nachdem nun doch einige Zeit vergangen ist – mehr gefestigt hat. Ich glaube, dass Veronica Rossi dieses Buch nicht an ihre Stammleserschaft gerichtet hat, denn die kann – schenkt man den übrigen Bewertungen Glauben – damit genauso viel anfangen wie ich. Müsste ich eine Zielgruppe bestimmen, so würde ich es wohl Jungen um die 14 Jahre empfehlen. Diese können mit den Charakteren, dem Schreibstil und der Tiefe des Geschehens sicher mehr anfangen und fühlen sich sicher mehr angesprochen. Fazit: Schlechter Roman oder einfach nur falsche Zielgruppe? Nachdem mich Veronica Rossi mit ihrer ersten Trilogie begeistern konnte, hat mich Riders maßlos enttäuscht. Mit der Erzählperspektive kam ich ebenso wenig klar, wie mit dem Protagonisten und trotz spannendem Thema schaffte es die Autorin nicht, dieses tiefgehend zu verarbeiten und so blieb die Geschichte selbst auch nur sehr flach und nach meinem Geschmack viel zu jugendlich. 

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  • Gute Idee, aber etwas zu repetitiv!

    Riders - Schatten und Licht

    schokigirl

    16. October 2017 um 23:56

    Anmerkung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür. Stil: Der Schreibstil ist angenehm flüssig, wobei der Aufbau eher ungewöhnlich für ein Jugendbuch ist. Es beginnt mit einer Rahmenhandlung, in der unser Protagonist seine Geschichte anderen Menschen schildert. Wobei die Geschichte immer wieder unterbrochen wird mit Nachfragen & anderen Dingen. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von Gideon geschildert. Charaktere: Die Charaktere waren mir sympathisch, obwohl sie nicht immer perfekt & moralisch gehandelt haben. Ich konnte aber ihre Situation & ihre Gedanken gut nachvollziehen & auch mitgehen. Manche Sachen haben mir allerdings nicht ganz so gefallen. Beispielsweise mochte ich Gideons Einstellung von 'zuerst drauf los prügeln & erst später die Fragen stellen oder miteinander reden' nicht. Es ergibt zwar innerhalb er Geschichte Sinn, aber es ist halt kein so gutes Vorbild für jüngere Leser. Außerdem hat es viele Situationen auch unnötig gewalttätig gemacht & auch lang gezogen. Manche ihrer Handlungen oder Gedanken fand ich auch etwas unlogisch oder gar fragwürdig. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich mich als weibliche Leserin nicht so gut in einen Jungen hinein versetzen kann oder aber die Autorin das vielleicht zu gut meinte oder es selbst nicht zu 100% geschafft hat. Die Liebesgeschichte hat mich ebenfalls irgendwann frustriert. Ich konnte die Gefühle der beiden in manchen Situationen regelrecht fühlen, jedoch ging mir das ganze hin & her irgendwann etwas auf den Keks. Nicht nur hat man das schon so oft gelesen, dass es einem aus den Ohren wieder raus kommt, sondern es zieht die Geschichte zudem etwas. Auch das ergibt irgendwie durch ihre Gründe Sinn, aber es macht halt trotzdem nicht so viel Spaß zu lesen, wenn die sich immer wieder näher kommen, abwenden & das Ganze noch mal von vorne los geht. Am meisten gestört hat mich, dass die Gegner zu wenig charakterisiert wurden. Sie waren halt Dämonen, mit übernatürlichen Kräften & bösen Absichten. Das klingt aber alles typisch & überhaupt nicht spezifisch. Es hat sie zu einer undefinierten & pauschalisierten Masse gemacht, die man halt bekämpfen muss, weil man es muss. Außerdem konnte ich sie auch nicht von einander unterscheiden, obwohl sie verschieden ausgesehen haben & auch unterschiedliche Kräfte hatten. Aber sie waren halt ansonsten so charakterlos, dass sie für mich alle gleich wirkten. Plot: Die Handlung startete mit dieser Rahmenhandlung interessant, wurde dann allerdings schnell repetitiv. Dadurch, dass Gideon & seine weibliche Begleitung Daryn erst mal die anderen drei Reiter finden mussten, wirkte der Ablauf immer gleich. Sie suchten, fanden, quatschten & prügelten sich. Dann kamen die Dämonen, es gab eine actionreiche Fluchtszene oder dergleichen & sie suchten schon die nächste Person. Und als sie endlich alle beisammen waren, so ca. im letzten Drittel, wurde im Schnelldurchlauf erzählt, wie sie endlich trainierten. Sowas macht ja normalerweise den Großteil eines ersten Bandes aus. Hier kam es aber recht spät & dann auch wie gesagt recht schnell. Erst das Ende fand ich dann richtig spannend, auch wenn es für meinen Geschmack etwas übertrieben war. Und auch recht blutig. Also für sehr junge Leser wahrscheinlich nicht geeignet. Zusätzlich gab es auch noch zu wenig Infos über das was vorgeht. Sicherlich werden das einige spannend oder mysteriös finden, aber für mich war es manchmal etwas unbefriedigend. Man hat öfter immer dasselbe hin & her gelesen & dabei nicht mal recht gewusst, wer die Gegner genau sind (da zu wenig Charakter) & wozu das Ganze überhaupt gut ist. Wieso gerade sie? Wie ist das zustande gekommen? Was müssen sie genau tun? Etc. Für manche Fragen habe ich immer noch keine Antwort, aber es scheinen ja noch Folgebände zu kommen. Hinzu kamen auch noch die ständigen Unterbrechungen der Rahmenhandlung, die einen aus dem Fluss der Geschichte heraus gerissen haben, nur um meist belanglose kleinere Gespräche einfließen zu lassen. Zu Beginn fand ich diese Unterbrechungen noch gut, weil es mal was neues war & einen auf eine interessante Entwicklung hoffen lies. Allerdings waren mir diese Unterbrechungen irgendwann zu viel, weil es gefühlt nach jedem zweitem Kapitel der Fall war & es meist nur darum ging ein Schluck Wasser zu trinken oder dergleichen. Fazit: Das Buch hatte einige gute Ansätze & auch das Thema finde ich spannend, da es mich an die Serie „Supernatural“ erinnert hat. Jedoch fand ich es teilweise etwas langwierig, weil es mir lange repetitiv vorkam & manches etwas übertrieben war. Deshalb habe ich gute 3 Sterne vergeben.

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  • Spannende Reiter

    Riders - Schatten und Licht

    Si-Ne

    10. October 2017 um 15:57

    Fazit:Eine wirklich fantastische Geschichte, von der ich gerne noch mehr lesen würde. Es war so unglaublich, die ganze Geschichte zu erfahren und auch die Reiter kennenzulernen. Es verführt mich dazu, mehr über die Reiter zu erfahren. Es war von Anfang bis Ende sehr spannend und hat mir sehr gut gefallen.Bewertung:Das Buch beginnt ganz anders, als ich erwarte. Wir springen in der Geschichte schon einen Schritt vor und landen nachdem Klappentext, eingesperrt und verhört mit Gideon. Dieser erzählt dann seine Geschichte dazu, was damals passiert ist.Es geht um die vier apokalyptischen Reiter und eine Aufgabe. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Es ist wirklich spannend, denn ich erfahre so wenig und Gideon auch. Das liegt wohl auch an Daryn. Ich finde diese Reiter schon interessant, auch weil sie so selten vorkommen. Ich möchte unbedingt mehr über diese erfahren. Das ich so wenig erfahre, macht einen manchmal echt ungeduldig und das ist nicht meine Stärke. Ich will einfach wissen, was da los ist, was sie machen sollen und wieso Gideon einer davon ist.Die Geschichte spielt fast ausschließlich im Verhörraum, was ich nicht erwartet habe. Da aber Gideon seine Geschichte von Anfang an erzählt, ist das auch gar nicht schlimm oder gar langweilig.CharaktereGideon ist etwas besonders und hat besondere Kräfte. Aber das erfahren wir erst langsam. Daryn spielt dann gewisser Weise eine Rolle. Ich würde sagen, er ist ein anständiger Kerl, der seine Familie liebt, für sie einsteht und den richtigen Riecher hat. Er hat sein Herz am rechten Fleck und vertraut eher auf Fähigkeiten, als auf das Geschlecht. Ein wirklich guter Kerl, der mir sehr gefällt.Seine Schwester und Mutter sind beides starke Frauen und sehr liebenswert. Sie machen sich beide Sorgen um Gideon und wollen nur das beste für ihn. Daryn ist von Anfang an geheimnisvoll und dunkel. Sie hat einen stechenden Blick, der beinahe schon böse wirkt. Sie ist wohl sehr schön, aber auch unsicher. Ich weiß nicht so richtig, was ich von ihr halten soll. Sie scheint nichts böses im Sinn zu haben, aber das sie immer so Anti ist und kaum was erzählt, ärgert mich schon.Und dann sind da noch die anderen: Bas, Marcus und Jode. Jeder total anders. Bas ist wirklich sehr liebenswert und eine Quasselstrippe, Marcus ist sehr aggressiv und wirkt so, als ob er recht unzufrieden ist. Und Jode ist so ein Mittelding, er ist ganz ok.

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  • Gemischte Gefühle

    Riders - Schatten und Licht

    _-Cinderella-_

    29. September 2017 um 16:04

    Autorin: Veronica RossiTitel: Riders: Schatten und LichtPreis: 16,99€Seiten: 528Verlag: Fischer FJBErscheinungstag: 24. August 2017Teil einer Reihe: 1/2Das Buch kaufen?Gleich zum Verlag?Gideon Blake stirbt bei einem Unfall – eigentlich. Und doch findet er sich schwer verletzt im Krankenhaus wieder. Weitere merkwürdige Dinge geschehen: Seine schweren Knochenbrüche sind schon nach wenigen Stunden vollkommen ausgeheilt. Und wenig später überbringt ihm das geheimnisvolle Mädchen Daryn eine Botschaft: Er sei einer der vier Reiter, die die Welt retten müssen …Denn ein fieser Haufen Dämonen ist direkt aus der Hölle gekommen, um die Erde zu ihrem zweiten Zuhause zu machen.(Quelle: Verlag)Nachdem mir schon von der Autorin ihre Aria & Perry Trilogie so gut gefiel, stand für mich sofort fest, dass auch ihr neustes Buch "Riders: Schatten und Licht", der Auftakt einer Dilogie bei mir einziehen muss. Doch bei diesem Werk bin ich ein bisschen zwiegespalten.Der Schreibstil gefiel mir noch sehr gut. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, die aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Gideon erzählt wird. Auch lies sich diese sehr schnell und angenehm lesen, jedoch bot dieses Buch auch etwas Besonderes.Und zwar befindet sich Gideon während der Geschichte im jetzt in einem Verhör und erzählt was er in den vergangenen Wochen erlebt hat. Dieses Stilmittel soll wahrscheinlich bei den Lesern Spannung und Interesse an der Geschichte erzeugen, bei mir bewirkte es aber das genaue Gegenteil. Ich war in der Mitte des Buches eher gelangweilt und hatte sogar überlegt es einfach abzubrechen.Das lag aber auch daran, dass ich mit Gideon nicht immer klar kam. Oft wirkte er auf mich extrem machohaft dargestellt und ständig suchte er mit den anderen Streit. Auch kamen mir zu viele Anspielungen auf die Army vor. Im gewissen Maß sind diese gut und schön, aber für mich waren es einfach zu viele. Stellenweise wirkte es einfach so, als wollte die Autorin beweisen, dass sie aus der Sichtweise eines selbstbewussten und starken Charakters schreiben kann.Aber die Idee hinter der Geschichte gefällt mir richtig gut. Die vier Reiter der Apokalypse sind reinkarniert und einer davon ist Gideon - der Krieg. Zusammen mit einer Seherin muss er die anderen drei Reiter finden um einen Gegenstand vor Dämonen zu schützen. So weit so gut. Nur die Umsetzung konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Es lässt sich zwischendurch gut lesen, aber ich hatte von dem neuen Buch von Veronica Rossi einfach mehr erwartet und wurde doch enttäuscht.Der neue Reihenauftakt von Veronica Rossi bot eine tolle Idee, deren Umsetzung mich nicht hundertprozentig von sich überzeugen konnte. Mit dem Protagonisten kam ich nicht immer klar und auch die Erzählweise schuf bei mir Stellenweise eher eine Distanz zur Geschichte. Ich hatte von dem Buch einfach mehr erwartet und hoffe darauf, dass der zweite und letzte Band mich mehr begeistern wird.Ich vergebe 3 Punkte.Danke an Fischer für das Rezensionsexemplar.Band 1: Riders: Schatten und LichtBand 2: engl. Seeker

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  • Interessante neue Idee mit Luft nach oben!

    Riders - Schatten und Licht

    BooksOfTigerlily

    28. September 2017 um 21:28

    Euch langweilt die aktuelle Auswahl im Fantasy-Bereich? Ihr wollt endlich mal wieder eine neue, unverbrauchte Idee lesen? Ihr habt Lust auf BadAss-Action mit Charakteren voller Testosteron? Die vier Reiter der Apokalypse sind für euch keine Figur aus dem Dressurreiten? Dann ist Riders – Schatten und Licht genau das Richtige für euch.  Ich muss sagen, dass die Idee der vier Reiter der Apokalypse in einem Fantasy-Buch mich unglaublich gereizt haben. Wie kann man diese eher mit Leid, Schrecken und Weltuntergang besetzten Figuren aus der Bibel  zu sympathischen Protagonisten eines Fantasyromans machen? Zugegeben, zu Beginn des Buches war ich skeptisch und hatte nicht gerade hohe Erwartungen. Ich wollte vielmehr einfach mal schauen, ob mich die Story anspricht. Insbesondere, weil es sich um einen männlichen Protagonisten handelt und mir nicht klar war, ob sich eine Lovestory entwickeln kann oder nicht. Letzteres misse ich einfach ungern in einem Buch und mit männlichen Hauptfiguren werde ich oft nicht richtig warm. So allerdings nicht mit Gideon Blake, der stirbt und sich als einer der vier apokalyptischen Reiter wieder findet, die die Welt retten müssen. Seine Entwicklung zum Reiter fand ich beeindruckend. Zunächst ist er einfach nur vollkommen überfordert von der Situation, kann sich dieser aber dann langsam anpassen. Es war keineswegs so wie bei anderen Helden, die sich überraschend einfach mit einem alles verändernden Schicksalsschlag abfinden und mal eben schnell die Welt retten. Das fand ich von der Autorin sehr glaubhaft gelöst. Auch entwickelt sich die Story in einem angenehmen Tempo. Band 1 lässt sich dabei genug Zeit für Erklärungen und erst gegen Ende erhält der Leser einen groben Überblick, was in den Folgebänden da noch auf einen zukommen könnte. Actionmäßig ist hier entsprechend noch Luft nach oben. Gut gefallen hat mir als alter Wendyleser die magischen Pferde der Reiter. Ich fand die beschriebenen Momente zwischen Gideon und seinem Ross unglaublich toll, es war fast so, als würde ich gerade die emotionale Bindung zum Pferd aufbauen. Ganz klar – ich will auch so eins! Ein Kritikpunkt habe ich dennoch. Vielleicht liegt es auch einfach an meiner persönlichen Vorliebe, dass ich lieber starken weiblichen Protagonisten über die Schulter schaue. Die Reiter sind alles junge Männer voller Testosteron, bei denen ich teilweise das Gefühl hatte, ihr ganzes Gehabe ist ein einziger Längenvergleich. Das fand ich teilweise etwas anstrengend, ich finde z.B. im Vergleich mit Blues Raven Boys ist ein Zusammenspiel verschiedenster männlicher Charaktere einfach vielfältiger gelungen. Nichtsdestotrotz ein sehr solider Read, der mir Spaß gemacht hat. Ich werde sicher den zweiten Band lesen um zu sehen, wie es weiter geht.

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  • RIDERS Schaten und Licht

    Riders - Schatten und Licht

    Mauela

    24. September 2017 um 12:46

    Gideon wacht nach einem misslungenen Fallschirmsprung schwer verletzt im Krankenhaus auf. Ein Wunder scheint geschehen zu sein, denn Niemand kann sich erklären wie Gideon den tödlichen Sturz überlebt hat. Auch Gideons schwere Verletzungen verheilen unglaublich schnell und als er nach wenigen Tagen schon wieder vollkommen genesen ist,  ist  klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Die Dinge klären sich erst, als sich Daryl mit Gideon in Verbindung setzt, denn sie erklärt ihm, dass sie der personifizierte Krieg sei und wie er einer der vier auserwählten Apokalyptischen Reiter. Sie erklärt weiter, dass ihre Aufgabe darin bestehe, die anderen drei Apokalyptischen Reiter zu finden um die Welt von der Versklavung durch das Böse  zu retten. In ihrem Fantasy-Roman RIDERS Schatten und Licht, nimmt sich die Autorin Veronica Rossi einem bekannten Thema aus der Bibel, der Endzeit und den vier in der Offenbarung genannten Apokalyptischen Reitern, an.  Die Idee des Romans selber finde ich interessant. Obwohl es schon viele Bücher, Geschichten und Filme über das Thema Endzeit, Krieg zwischen Gut und Böse oder den Apokalyptischen Reitern gibt, ist doch jede neue Geschichte  auf ihre Art faszinierend, erschreckend und neu interpretiert. Aber trotz des neuen Ansatzes dieses Abenteuers, konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen.  Der Roman ist, obwohl er gut und flüssig geschrieben ist, zu vorhersehbar:  Der nächste Apokalyptische Reiter wird gesucht, Dämonen greifen an, Dämonen werden besiegt und dann wieder das Ganze von vorne. An der Eintönigkeit und Vorhersehbarkeit ändern auch die unterschiedlichen Schauplätze leider nichts. Dazu kommt, dass es lange dauert, bis die eigentliche Geschichte an Fahr aufnimmt und die wechselnden Erzählarten, einerseits eine Art Verhör auf der anderen Seite die eigentliche Erzählung, mich als Leser immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben. Auch das Ende des Romans konnte mich nicht befriedigen. Für mich entstand der Eindruck, dass die Autorin einfach endlich die Geschichte zu Ende bringen wollte und so zu schnell zum Ende gelangt ist. Die eine oder andere ausführlichere Formulierung oder noch ein, zwei Seiten mehr, hätten dem Roman sicherlich nicht geschadet. Von mir daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung an alle jugendliche Fantasy und Endzeit-Geschichten Fans.

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  • Der Untertitel des Buches ist hier teilweise wörtlich zu nehmen.

    Riders - Schatten und Licht

    Uwes-Leselounge

    22. September 2017 um 17:03

    STORYBOARD:Bei einem Fallschirmsprung während einer Übung beim Militär, stirbt Gideon Blake - eigentlich, da sich sein Fallschirm nicht öffnet. Doch wie durch ein Wunder überlebt er diesen Aufprall und als sich weitere merkwürdige Dinge ereignen, versteht er die Welt nicht mehr. Während er sich von seinen schweren Verletzungen und Knochenbrüchen relativ zügig erholt, bemerkt er an seinem linken Handgelenk ein Metallarmband. Zunächst geht er von einem medizinischen Gerät aus, doch dieses Band lässt sich nicht entfernen und die Ärzte kennen es nicht. Als er auf einer Party im Wohnheim seiner Schwester auf das geheimnisvolle Mädchen Daryn trifft, gerät die Situation immer mehr aus dem Ruder. Zunächst geht Gideon noch von einem Scherz aus, dass er einer von vier Reitern sein soll, die die Welt retten müssen. Doch als er sich plötzlich mehreren Dämonen gegenüber sieht, die es auf Daryn abgesehen haben, beginnt für ihn ein Kampf um Leben und Tod. Kann Gideon Daryn beschützen und gemeinsam mit den anderen Reitern die Pläne der Dämonen vereiteln?MEINUNG:Auf Riders. Schatten und Licht von Veronica Rossi war ich auf Grund der Thematik sehr neugierig. Natürlich sind mir die apokalyptischen Reiter durch diverse Filme ein Begriff, aber ich habe bisher noch nichts darüber gelesen. Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir, da der Schreibstil der Autorin sehr bildlich ist. Auch die Tatsache, dass die Handlung aus zwei Sichtweisen, Vergangenheit und Gegenwart, erzählt wird, machte das Ganze für mich  interessant und spannend.Gideon ist ein junger Mann, der durch den Tod seines Vaters eine schwere Zeit durchlebt. Seine Mutter und seine Schwester Anna machen sich große Sorgen um ihn, da er sich zum Militärdienst gemeldet hat, um seinem Vater so die letzte Ehre zu erweisen. Trotz dieses Verlustes hilft ihm die Zeit bei den Rangers sehr und er kämpft verbissen für einen Platz in einem Spezialteam. Doch leider meint es das Schicksal mit ihm nicht gut und so stirbt er bei einem Fallschirmsprung - eigentlich. Denn dank einer übernatürlichen Kraft erwacht er mit schweren Verletzungen und Knochenbrüchen im Krankenhaus. Als seine Genesung innerhalb kürzester Zeit voranschreitet, kann Gideon das alles nicht verstehen. Ich mochte ihn, da er ein Kämpfer ist, der das Herz auf dem rechten Fleck hat. Dabei steht ihm allerdings des Öftern seine Wut im Weg, was ihm aber im Kampf gegen die Dämonen hilft.Etwas Licht ins Dunkle bringt das schöne und geheimnisvolle Mädchen, Daryn. Gideon glaubt ihr zunächst nicht und doch ist er von ihr fasziniert. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach den anderen drei Reitern.Sebastian, genannt Bas, konnte mich von den anderen Reitern am meisten überzeugen. Er ist so etwas wie der Ruhepol für Gideon und ich mochte ihn sehr. Marcus und Gideon hingegen können sich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tod nicht ausstehen und so fliegen zwischen den Beiden immer wieder die Fäuste. Marcus blieb mir leider etwas zu distanziert und farblos. Ebenso Jode, den ich nicht wirklich einschätzen konnte.Gerne hätte ich auch etwas mehr über die Bösewichte erfahren, denn sie bleiben doch allesamt recht blass und so fragte ich mich, was hinter ihrem Plan stecken mochte. Obwohl mir die Handlung gut gefallen hat, habe ich aber auch ein paar Kritikpunkte. Denn die Autorin verzettelt sich meiner Meinung nach bei dieser Suche immer wieder in Wiederholungen (Suche, Kampf, Flucht) und es kristallisiert sich ein "Schema F" heraus. Ein weiterer Punkt war für mich die lange Vorbereitung auf den unvermeidlichen Kampf gegen Die Sippschaft. Obwohl Veronica Rossi bei der Art der Waffen und den Pferden einige gute Ideen bewies, störten mich auch hier die vielen Wiederholungen.Allerdings hat die Autorin das Zusammenwachsen der Gruppe während dem trainieren sehr gut ausgearbeitet. Denn innerhalb einer Zweckgemeinschaft gibt es immer wieder Differenzen und verschiedene Ansichten, die untereinander und miteinander geklärt werden müssen. Ebenso die zarte Liebesgeschichte zwischen Gideon und Daryn empfand ich als realitätsnah und aus dem wahren Leben gegriffen.FAZIT:Der Untertitel von Riders. Schatten und Licht ist hier teilweise wörtlich zu nehmen. Die Story läuft des Öfteren nach "Schema F" ab und dies empfand ich beim Lesen als etwas störend. Nichtsdestotrotz konnte mich Veronica Rossi dank des durchaus bildlichen Schreibstils und der Grundidee gut unterhalten, aber nicht zur Gänze überzeugen. Ein guter Auftakt mit Potenzial für mehr. Ich bin auf den zweiten Teil gespannt und werde ihn auf jeden Fall lesen - 3,5 von 5 Nosinggläser.

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  • Schatten und Licht

    Riders - Schatten und Licht

    Flatter

    14. September 2017 um 19:35

    Über die Autorin: Veronica Rossi ist mit dem YA-Bestseller "Gebannt. Unter fremdem Himmel" bekannt geworden. Mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen lebt sie in Nordkalifornien. Wenn sie nicht gerade schreibt, liebt sie es zu lesen, zu malen und die Minuten runterzuzählen, bis sie sich wieder damit beschäftigen darf, Geschichten zu erfinden. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Gideon Blake stirbt bei einem Unfall - eigentlich. Und doch findet er sich schwer verletzt im Krankenhaus wieder. Weitere merkwürdige Dinge geschehen: Seine schweren Knochenbrüche sind schon nach wenigen Stunden vollkommen ausgeheilt. Und wenig später überbringt ihm das geheimnisvolle Mädchen Daryn eine Botschaft: Er sei einer der vier Reiter, die die Welt retten müssen..... Denn ein fieser Haufen Dämonen ist direkt aus der Hölle gekommen, um die Erde zu ihrem zweiten Zuhause zu machen. Meine Meinung: Wir erleben die Geschichte aus Gideons Sicht. Er befindet sich in einem Verhör und dementsprechend erzählt er uns, was in der Vergangenheit passiert ist. Das hat der Spannung zwar keinen Abbruch getan, aber ich wurde nicht so richtig warm mit den Charakteren. Und zwar deshalb, weil ich die Geschichte nicht mit ihnen erleben konnte, sondern sie praktisch nur "erzählt" bekommen haben. Das mag jeder anders empfinden, aber bei mir blieb hier immer eine kleine Distanz. Gideon fand ich ganz sympathisch, aber ich konnte nicht alle Handlungen von ihm nachvollziehen. Daryn ist nach wie vor geheimnisvoll und hat mich an ihrem Gefühlsleben nicht richtig teilhaben lassen. Die Charaktere waren leider nicht so vielschichtig, wie ich es mir gewünscht hätte. Es gab einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das ist der Autorin gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut durch die Geschichte durch. Wieder wiederum war in manchen Szenen recht langatmig und hat sich vom Schema her des Öfteren wiederholt. Das Thema Dämonen ist gut gelungen, doch die vielen kurzen Sätze haben bei mir keinen richtigen Lesefluß erzeugen können. Cover: Das Cover ist düster, bedrohlich und macht total neugierig auf die Geschichte. Fazit: Ein Urban-Fantasy Roman mit viel Action, fiesen Dämonen und ein bißchen Romantik.

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  • Absolute Leseempfehlung für Fantasy Fans mit actionreichen und spannenden Szenen.

    Riders - Schatten und Licht

    Buchraettin

    08. September 2017 um 07:37

    Das Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Das Besondere war dieses Eintauchen können in die Geschichte, dass es wie ein Film im Kopf lief, es war megaspannend.Den Aufbau der Geschichte fand ich sehr gelungen. Es werden Szenen erzählt, wo Gideon gefangen gehalten wird. Als Leser vermute ich mit ihm zusammen, dass es mit der Regierung zusammenhängt. Da er unter Drogen gesetzt wurde, berichtet er nun wahrheitsgemäß was geschehen ist. Er stellt die Figuren, den Ablauf der Geschichte dar und die Erzählung wird immer wieder unterbrochen und zusammen mit ihm taucht der Leser wieder in diese Szene der dortigen Gegenwart auf mitten in dem Verhörraum.Das ist wirklich so geschrieben, als sei man als Leser hautnah dabei. Einerseits erlebe ich zusammen mit ihm und den anderen die spannenden Erlebnisse, aber dann stehe ich neben ihm in diesem Verhörraum, bemerke seinen vernebelten Kopf und seine Versuche wieder klar zu denken und zu analysieren, was ist da eigentlich los.Wer ist diese Cordero? Warum nennt Gideon sich Krieg? Was hat das Armband zu bedeuten? Wer sind die anderen? Sind sie auch hier bei ihm? Was geht hier eigentlich vor sich?Ich mochte hier die Mischung aus ein wenig Roadstory, spannenden thrillerartigen Elementen und auch die Fantasieanteile. Vor allem sorgt der Erzählstil dazu, dass ich als Leser gefesselt gelesen habe.Das fand ich durch die Art der Erzählung sehr gelungen. Gideon erzählt aus diesem Verhörraum heraus und berichtet was in der Vergangenheit erzählt wird. Hin und wieder braucht er dann eine Pause und zusammen mit mir als Leser taucht er in diesem Raum auf und ich mit ihm aus der Geschichte und das finde ich absolut gelungen- dieses wirkliche Eintauchen können in die Story.Trotzdem blieb die Spannung die ganze Zeit sehr hoch gehalten. Was ich bekomme als Leser immer wieder Bröckchen hingeworfen. Hinweise, die aber auch wieder neue Fragen eröffnen. Mir hat hier auch gut gefallen, dass es ein männlicher Protagonist ist. Er wurde gut dargestellt als Figur sehr lebendig. Daryn ist eine weibliche Figur, die mir ein klein wenig blass blieb, aber für mich auch als Figur sehr gut in die Geschichte passte. Insgesamt hat mir die Idee mit diesen 4 apokalyptischen Reiter und ihren dämonischen Gegenspielern sehr gut gefallen und ich fühlte mich hier sehr gut unterhalten.Das Buch ist klasse und ich hoffe sehr, dass es weitere Bücher gibt.Eine fesselnde, unheimlich spannend und sehr bildhaft erzählte Story, die auch erwachsene Leser vollkommen in ihren Gang zieht. Absolute Leseempfehlung für Fantasy Fans mit actionreichen und spannenden Szenen.

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  • Apokalypse zum Einschlafen

    Riders - Schatten und Licht

    lex-books

    Veronica Rossis „Riders - Schatten und Licht“ hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Einmal abgesehen vom Ton des Buches (auf den ich gleich noch zu sprechen komme), ist die Handlung wirklich mager, was Cover und Klappentext nicht unbedingt erwarten ließen, denn beides macht einen tollen Eindruck. Dummerweise entpuppte sich die Inhaltsangabe quasi bereits als vollständige Beschreibung des Plots: Der 18jährige Soldat Gideon Blake wird nach seinem Tod als Manifestation eines apokalyptischen Reiters wiedererweckt und hat als solcher übermenschliche Fähigkeiten. Seine Aufgabe - so teilt ihm die hübsche Seherin Daryn mit - sei es, die anderen drei Reiter zu finden und zusammen mit ihnen gegen einen Haufen Dämonen zu kämpfen, die sich die Sippschaft nennen.Ja, viel mehr ist es dann auch nicht. 526 Seiten lang beschreibt die Autorin, wie Gideon zusammen mit Daryn durch die USA und später Italien reist, um nach und nach die anderen apokalyptischen Reiter zu finden, ohne dass mir bis zur Hälfte klar wurde, wie und warum das alles passiert und was genau es mit der Sippschaft auf sich hat, weil niemand es für notwendig hielt, darüber zu sprechen oder mal genauer nachzufragen - wenig glaubwürdig. Charaktere, Motivationen, Worldbuildung... das alles ist nur schwach ausgearbeitet. Es gibt ein paar wenige Spannungsspitzen, die aus vordergründiger, lauter Action bestehen; Zusammentreffen zwischen Reitern und Dämonen, ein paar Faustkämpfe, Pferde. Dem ein oder anderen mag das gefallen, mir war es einfach zu wenig, zu inhaltslos und langweilig. Auch die Liebesgeschichte hat mich nicht erreicht. Die Gefühle entwickeln sich aus dem Nichts zwischen den Protagonisten und beide bleiben auch zu blass, um wirklich mitfühlen zu können.Der Ton des Buches war außerdem mal so gar nicht meins. Ich hatte den Eindruck, die Autorin möchte unbedingt beweisen, dass sie in der Lage ist, sich in einen männlichen Protagonisten hineinzudenken. Herausgekommen ist ein extrem simples, machohaftes Verhalten der Hauptfiguren, die sich ständig darum streiten, wer denn nun der beste und tollste ist. Ab und zu ging es dabei - um mal etwas Positives zu erwähnen - auch mal humorvoll zu. Aber die meiste Zeit hatte in meinen Augen einfach niemand etwas Handlungsrelevantes zu sagen. Schlimmer: Viele Passagen (übrigens incl. der Danksagung der Autorin) könnte man problemlos in einer Werbebroschüre der US-Army veröffentlichen. Gideon wird nicht müde die große Bedeutung des Militärs im Allgemeinen und für ihn selbst im Speziellen zu loben, was natürlich ABSOLUT nachvollziehbar ist, zumal Gideon anfangs bei seinem ersten militärischen Einsatz (ein Fallschirmsprung) ums Leben kommt!„Meinst du damit, dass ich in den Krieg ziehen werde? Ja, eines Tages bestimmt. Wenn man mich zu einem Einsatz schickt. Schließlich bin ich ein Soldat der US-Army.“ Ich hielt einen Moment inne, weil sich die Aussage noch immer neu und irgendwie gut anfühlte. Seite 98In ihrem Nachwort schreibt die Autorin explizit, dank der Army bzw. seiner heldenhaften Repräsentanten sei die Welt ein besserer Ort. Was also ist die Botschaft? Krieg ist cool? Klar, erwartet man in einem Fantasybuch, in dem Gut und Böse aufeinandertreffen, keine diplomatischen Friedensverhandlungen. Aber hier wurde mir ehrlich zu konkret und undifferenziert das Militär in den Himmel gelobt.Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen erzählt - ein Verhör (in der Gegenwart) und die Vorgeschichte, die sich aus Gideons Erinnerungen zusammensetzte, was auch überhaupt nicht mein Fall war, zumal sich dieses "verhörhafte" Erzählen des Gewesenen absolut unrealistisch las. Viel zu ausführlich und detailreich. Im Finale schließt sich der Kreis und Veronica Rossi führt die beiden Zeitebenen erstmals wirklich temporeich zusammen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich innerlich leider schon längst ausgestiegen. Die Fortsetzung ist in Amerika bereits unter dem Titel "Seekers" erschienen, wird von mir aber nicht mehr gelesen. 1,5 Punkte für ein paar nette Actionszenen

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    • 3
  • Dennoch ein gutes Buch und die Idee war cool umgesetzt :)

    Riders - Schatten und Licht

    nickypaula

    04. September 2017 um 21:02

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Gideon stirbt bei einem schrecklichen Unfall - glaubt er zumindest fast. Doch er überlebt und wacht wenig später im Krankenhaus wieder auf. Er kann sein Glück kaum fassen, doch ab dann beginnt es seltsam zu werden. Die Ärzte haben ihm Monate gegeben, in denen er Zeit brauchen würde um zu genesen. Doch nur wenige Tage später steht er wieder auf eigenen Beinen, was unmöglich scheint. Als er dann noch erfährt, dass er einer der vier Reiter ist, die die Welt retten müssen, glaubt er seinen Ohren nicht mehr zu trauen.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Schönes Cover! Hat die Stimmung perfekt eingefangen!   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich bin bei diesem Buch tatsächlich etwas zweigespalten, wenn ich ehrlich bin. Der Einstieg war grandios gewählt und hat mich richtig mitfiebern lassen! Doch irgendwann gingen mir diese Verhör-Parts tierisch auf die Nerven. Besonders da kein Mensch - NIEMAND - in solchen Details eine Geschichte erzählen würde. Das war einfach unglaubwürdig und hat mich tatsächlich gestört. Die Idee war cool und auch wie das Ganze angegangen wurde, denn die Geschichte ist wirklich interessant und ich mag den Protagonisten sehr. Auch Tod - ein weiteres Mitglied der Reiter - hat sich sofort in mein Herz gekämpft. Aber diese Zwischenparts haben mich jedes Mal aus der Story rausgerissen. Es waren einfach zu viele für das Buch, wie ich fand. Die Geschichte wäre viel stimmiger gewesen, wenn es weniger gewesen wären und man einfach fortlaufend die Geschichte hätte genießen können. Da ich so zweigespalten nach dem Ende war, habe ich das Buch erst einmal ein paar Tage zur Seite gelegt, in der Hoffnung danach genau zu wissen, wie ich es bewerten möchte. Doch die drei Tage haben nicht wirklich geholfen. Ich finde die Verhör-Parts immer noch zu störend, um drüber hinwegzusehen. Kurz um: Wenn die Parts nicht in der Masse vorgekommen wären, hätte das Buch sicher von mir 5 Sterne bekommen. Doch da sie mich so extrem gestört haben, vergebe ich nur 4 Sterne. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht wenige Menschen gibt, die diese Wechsel von Zeitperspektiven mögen. Ich gehöre jedoch nicht dazu. Dennoch ein gutes Buch und die Idee war cool umgesetzt :)   Nicky von >Die Librellis< ehemals Nickypaulas Bücherwelt

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  • Fazit: Hat mich nicht überzeugt

    Riders - Schatten und Licht

    Saruna

    04. September 2017 um 15:37

    SchreibstilEs ist aus der Ich perspektive von Gideon geschrieben und es gibt zwei Erzählstränge. Einer davon ist im Jetzt: Gideon ist gefangen und wird verhört. Der andere Erzählstrang ist Gideon der seinen Verhörern erzählt, wie es zu all dem gekommen ist. Persönliche MeinungDas Cover sieht so geil aus und die Geschichte hörte sich so vielversprechend an... leider konnte es mich nicht überzeugen. Die Geschichte geht einfach nicht wirklich voran. Die ganzen Zwischensequenzen wo Gideon gefangen ist, haben das Ganze verlangsamt und hinausgezogen und in der eigentlichen Geschichte ging es zu 90% darum die anderen drei Reiter zu finden… Selbst die Liebesgeschichte konnte das Buch nicht retten, weil sie einfach nur plump daherkam: aus dem nichts erzwungen und nicht mal besonders schön dargestellt. Die Idee von den vier Reitern fand ich einfach nur Klasse!! Das gab es bisher nicht so oft (oder ich kenne die Bücher nicht) und ich habe richtig Hoffnungen in das Buch gesetzt… es war nicht schlecht, aber es war einfach nicht meins. (Und ich werde von er Autorin wahrscheinlich nichts mehr lesen, denn schon die Gebannt Reihe war nur okay und nichts Besonderes…) Meiner Meinung nach ist das Buch eher was für Jungs oder für diejenigen die gerne Top Secret, Bodyguard, Percy Jackson und Agent 21 haben. Fazit: Hat mich nicht überzeugt2,5/5

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  • Reiter und Pferde im Kampf gegen Dämonen

    Riders - Schatten und Licht

    Caydence

    03. September 2017 um 16:35

    Nach einem eigentlich tödlichen Fallschirmsprung-Unfall wacht der junge Soldat Gideon Blake im Krankenhaus wieder auf. Er hat ein merkwürdiges Armband um sein Handgelenk, was sich nicht abnehmen lässt. Doch am meisten verwundert ihn, wie schnell seine schweren Verletzungen heilen und wie aggressiv plötzlich die Menschen in seinem Umfeld reagieren. Als auch noch das mysteriöse Mädchen Daryn auftaucht und ihm erklärt, dass er einer der vier apokalyptischen Reiter sein soll, zweifelt er an seinem Verstand. Doch es passieren noch einige unheimliche Dinge, die ihn von der Wahrheit überzeugen. Zusammen mit Daryn macht er sich auf die Suche nach den anderen Reitern, wobei ihnen ständig ein Haufen fieser Dämonen in die Quere kommen... Die Handlung beginnt mit einer spannenden Szene, in der Gideon entführt, gefesselt und unter Drogen gesetzt, einem Verhör unterzogen wird. Er erzählt Natalie Cordero seine Erlebnisse von Anfang an und so erfährt man als Leser detailliert, was bis zu dem Zeitpunkt seiner Gefangennahme passiert ist und wie es dazu kam. Dabei wechselt die Autorin immer wieder zwischen der Gegenwart im Verhörraum und der Erzählung von Gideon, was eine interessante Perspektive erzeugt und eine ausgewogene Mischung zwischen Spannung und Erklärungen ergibt. Die Beschreibungen der Reiter und Dämonen samt ihren jeweiligen Waffen und Fähigkeiten sind sehr fantasievoll und einfallsreich. Besonders gut haben mir die Pferde der Reiter gefallen. Mit ihrem eindrucksvollen Erscheinen und den Verwandlungen haben sie für farbenprächtige Bilder in meinem Kopf gesorgt und auch die tiefe und innige Beziehung, die sie zu den Jungen aufbauen, haben mich gerührt. Gideon erzählt seinem Hengst Dinge, die er sonst mit niemandem geteilt hätte. Solche ergreifenden Momente sind aber selten, denn überwiegend sind es viele actionreiche Kampf-Szenen, die Gideon mit seinen Mitstreitern bestehen muss. Eine sehr dezente Liebesgeschichte entwickelt sich zwar, bleibt aber im Hintergrund und über die Gefühle der Charaktere erfährt man auch nicht viel, so dass ich keine richtige Nähe zu ihnen aufbauen konnte. Auch Daryn, als einziges Mädchen der Truppe, ist zwar sehr cool, bleibt aber zu blass, um sich richtig in sie hineinversetzen zu können. Doch haben mir die manchmal sarkastischen und ironischen Bemerkungen von Gideon und Daryn viel Spaß gemacht und die Ernsthaftigkeit der Situationen aufgelockert. Auch wenn mich dieser erste Teil einer Dilogie nicht ganz so sehr begeistert hat, wie die Aria & Perry-Trilogie der Autorin, hat mir das Buch insgesamt gut gefallen.

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  • 3,5 Sterne

    Riders - Schatten und Licht

    monika_schulze

    03. September 2017 um 08:56

    Inhalt: Gideon Blake stirbt bei einem Unfall – eigentlich. Und doch findet er sich schwer verletzt im Krankenhaus wieder. Weitere merkwürdige Dinge geschehen: Seine schweren Knochenbrüche sind schon nach wenigen Stunden vollkommen ausgeheilt. Und wenig später überbringt ihm das geheimnisvolle Mädchen Daryn eine Botschaft: Er sei einer der vier Reiter, die die Welt retten müssen … Denn ein fieser Haufen Dämonen ist direkt aus der Hölle gekommen, um die Erde zu ihrem zweiten Zuhause zu machen. (Quelle: http://www.fischerverlage.de/buch/riders-schatten_und_licht/978384140223) Als sich Gideons Fallschirm bei einem Sprung nicht öffnen, ist ihm klar: Das wird er nicht überleben. Und doch wacht er wenig später im Krankenhaus auf und seine Verletzungen heilen wie von Geisterhand innerhalb nur weniger Tage. Was ist nur mit ihm passiert? Hat das vielleicht etwas mit dem seltsamen Armband zu tun, das plötzlich um sein Handgelenk liegt und sich nicht öffnen lässt? Genauso plötzlich taucht Daryn in seinem Leben auf. Sie scheint eine Antwort darauf zu haben: Gideon ist einer der vier apokalyptischen Reiter und soll ihr im Kampf gegen die Dämonen zur Seite stehen. Diese haben sich erhoben, um die Menschheit zu versklaven und sich ein neues Zuhause zu schaffen. Niemand kann sie aufhalten … niemand außer Daryn und ihre vier Reiter … . Meine Meinung: Da ich die Aria und Perry – Trilogie geliebt und verschlungen habe, freute ich mich natürlich sehr auf neuen Lesestoff von Veronica Rossi und musste das Buch sofort haben. Als ich zu lesen begann, war ich etwas verwirrt. Ich ging davon aus, dass man Gideon erst einmal kennenlernen, er dann den Unfall haben und ein Reiter werden würde. Doch der Protagonist ist bereits ein Reiter und befindet sich gerade in Gefangenschaft. Das hat mich erst einmal sehr verwirrt und ich wusste es nicht einzuordnen. Wieso ist er in Gefangenschaft und kämpft nicht gegen die Dämonen? Zum Glück löst die Autorin Veronica Rossi dieses „Geheimnis“ schnell auf und man erfährt, dass man anfangs mitten in der Geschichte steckt und Gideon dann erzählt, was alles passiert ist. So hat man zwei Erzählperspektiven. Im Hier und Jetzt schreibt Veronica Rossi im Präsens und Gideons Erlebnisse werden dann in der Vergangenheitsform erzählt. So etwas liebe ich in Büchern: Wenn man mitten in die Geschichte geworfen wird und dann mittels Rückblenden erfährt, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Zu Beginn fand ich es auch noch richtig spannend zu erfahren, was in all der Zeit passiert ist und wie Gideon gefesselt auf dem Stuhl gelandet ist. Man lernt die verschiedenen Charaktere auf beiden Seiten und ihre Aufgaben kennen. Doch irgendwann ist einfach die Luft raus und ich hatte das Gefühl, als würde einfach nichts passieren und die Geschichte auf der Stelle treten. Gideon und Daryn suchen zuerst die anderen Reiter und dann trainieren alle zusammen ihre Fähigkeiten. Dabei hat mir jedoch irgendwie einfach die Spannung gefehlt. Natürlich weiß man, dass die Dämonen nur auf eine Gelegenheit warten, um anzugreifen, aber das alleine macht leider noch nicht den Nervenkitzel aus. Und obwohl ich mich nicht direkt gelangweilt habe, riss es mich doch auch nicht ganz mit. Dabei haben es mir auch die Protagonisten nicht besonders leicht gemacht. Außer Gideon scheint keiner eine Vergangenheit zu haben und auch sonst bleiben sie eher farblos. Zwar bekommt jede Figur eine eigene Rolle und die dazu passenden Eigenschaften, aber das wirkt eher aufgedrängt, als dass es die Charaktere lebendig machen würde. Manchmal musste ich zwar mit ihnen schmunzeln, aber richtig mitgefiebern konnte ich mit ihnen dann leider doch nicht. Die einzelnen Charaktere scheinen sich auch nicht so wirklich zu entwickeln, dafür passiert sehr viel in der Gruppendynamik der vier Reiter, was ich dann schon wieder sehr interessant fand. Die Idee selbst gefiel mir auf jeden Fall sehr gut und im letzten Drittel gibt es auch einen tollen Showdown und ein paar nette Überraschungen, die dem Leser zeigen, dass Veronica Rossi es durchaus drauf hat, spannende Fantasy-Storys zu schreiben. Vielleicht muss man dieses Buch einfach als Auftakt sehen, bei dem alle Figuren in Stellung gebracht werden, um dann in den Folgebänden so richtig Fahrt aufzunehmen.   Fazit: Die Idee von „Riders – Schatten und Licht“ gefiel mir richtig gut, aber leider dauert es sehr lange, bis die Story richtig an Fahrt aufnimmt und die Charaktere blieben mir leider ebenfalls zu blass, so dass ich nicht richtig mitfiebern konnte. Im letzten Drittel beweist die Autorin Veronica Rossi dann doch noch, dass sie es durchaus drauf hat, spannende Fantasy-Storys zu schreiben. Vielleicht ist dieses Buch auch einfach nur als Auftakt zu sehen, bei dem die Figuren erst einmal in Stellung gebracht werden, um dann in den Folgebänden zu überzeugen. Von mir bekommt das Buch 3,5 Punkte von 5.

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  • jede Menge Action und Dämonen rund um die Reiter der Apokalypse

    Riders - Schatten und Licht

    his_and_her_books

    02. September 2017 um 14:14

    Inhalt:Gideon Blake findet sich nach einem vermeintlich tödlichen Unfall nahezu vollständig genesen in einem Krankenhaus wieder, ein Armband am Handgelenk, das er nicht abbekommt. Doch das ist nur der Anfang der Merkwürdigkeiten. Denn als er Daryn kennenlernt und sie ihm erzählt, wer er genau ist, nimmt das Chaos seinen Lauf. Dicht gefolgt von einer Horde Dämonen machen sich die beiden auf die Suche nach den anderen Reitern der Apokalypse.Meinung:Veronica Rossi konnte mich bereits mit ihrer "Gebannt"-Trilogie begeistern, daher war mir auch ohne einen detaillierten Blick auf den Inhalt klar, dass ich "Riders - Licht und Schatten" lesen musste.Die Autorin warf mich dann auch sofort direkt ins Geschehen.Der im Präsens und Ich-Perspektive erzählende Protagonist Gideon Blake findet sich nach dem Aufwachen an einen Stuhl gefesselt wieder, ihm gegenüber eine Frau, die sich als Natalie Cordero vorstellt und ihm Fragen stellen will.Gideon will sie eigentlich nicht beantworten und doch drängen die Worte - einfach alles - nur so aus ihm heraus, Wahrheitsserum sei dank. Und so erzählt er - immer wieder unterbrochen von kurzen Abrissen in die Gegenwart - was die letzten Monate in seinem Leben so völlig anders verlief, als es sollte, angefangen bei seinem tödlichen Fallschirmsprung.Diese Erzählweise, als würde der Leser hinter Gideon stehen und live miterleben, wie er "Cordero" detailliert alles schildert, macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem, teilweise aber auch etwas verwirrend. Natürlich ist das Erzählte in Vergangenheit geschrieben, während die Situation im Jetzt im Präsens geschildert wird, dennoch kam es vor, dass ich manchmal an einem Absatz hängen blieb, um wieder in die jeweilige Zeit zu kommen. Der Grundgedanke ist jedoch absolut genial, denn auch im Laufe des "Jetzt" verändert sich Gideons Situation, was Spannung auf mehreren Ebenen erzeugte, da er in der Lage ist, uninteressante Abschnitte seiner Erlebnisse zusammenzufassen und so nur das Essentielle zu erzählen. Die Grundidee des Buches, der Kampf gegen die Dämonen, die Reiter der Apokalypse bietet jedoch bei weitem eigentlich schon genug potential für unterhaltsame Lesestunden. An Action mangelt es dem Buch ebensowenig wie an interessanten Figuren, die - allen voran Gideon - eine gelungene Entwicklung durchmachen, auch als Team.Der Erzählstil von Veronica Rossi ist in diesem Buch passend zum Army-Mitglied Gideon knapp und nüchtern. Die zahlreichen kurzen Sätze wirken etwas gehetzt, Emotionen dringen durch diese Erzählweise kaum bis zum Leser durch, auch wenn sie durchaus erwähnt sind. Vielleicht liegt es an der emotionalen Kühle, die Gideon durch seine Art einfach umgibt, aber auf mich wirkte das Buch daher etwas berichtsartig ... wie der Bericht, den Gideon seinem Gegenüber abliefert.Die Spannung wird vom ersten Kapitel an geschürt, da Gideon teils Dinge vorwegnimmt und andeutet, die neugierig machen. Das zieht sich durch das gesamte Buch, wobei Veronica Rossi durchaus die eine oder andere Überraschung bietet, was die Spannung weiter anheizt, ehe sie in einem kämpferischen und blutigen Showdown gipfelt und vorerst befriedigt, aber mit jeder Menge Neugier auf die Fortsetzung endet.Durch das Alter des Protagonisten und seiner Zugehörigkeit zur Army bin ich mir unschlüssig, ob die Geschichte wirklich ins Label FJB passt, tatsächlich ein Jugendbuch ist, ein Eindruck, den die fehlende Altersangabe ebenfalls erweckt. Dafür las es sich einfach zu erwachsen, hier empfehle ich aber einfach die Leseprobe. Wenn diese überzeugt, könnt ihr getrost zum Buch greifen.Urteil:Die Erzählweise von "Riders - Schatten und Licht" ist etwas gewöhnungsbedürftig, dafür überzeugt die Geschichte mit jeder Menge Action und einer neuen Herangehensweise an das Thema Dämonen umso mehr. Solide 4 Bücher für Gideon und die anderen Reiter der Apokalypse. Reihe:1. Riders – Schatten und Licht2. Originaltitel: Seekers© hisandherbooks.de

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