Veronica Roth Rat der Neun - Gezeichnet

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Inhaltsangabe zu „Rat der Neun - Gezeichnet“ von Veronica Roth

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Unnötig brutal und ekelhaft. Kann der Bestimmung nicht das Wasser reichen, obwohl die Grundidee gut ist. 2,5 Sterne

— Bella233
Bella233

Oooh es war soo Gut! Und so schnell und flüssig durchgelesen... Jetzt heißt es noch einen Zeitlauf auf die Fortsetzung warten! :'((

— lilamachtblau
lilamachtblau

Ich fand es super freue mich sehr auf den Nachfolger

— TanjaSpencer
TanjaSpencer

Leider gar keine innovativen Ideen mehr. Die Charaktere bleiben farblos und unsympathisch.

— QueenDebby
QueenDebby

Düster, komplex, spannend und absolut fesselnd! Einmal mitgerissen lässt das Buch einen nicht mehr los! Genial!

— Tiana_Loreen
Tiana_Loreen

Ein sehr spannendes Buch mit tollen Charakteren!

— Bookowlsdream
Bookowlsdream

Wieder mal ein tolles Buch von Veronika Roth Authentisch und spannend geschrieben mit tollen Charakteren

— Kathleen_Black
Kathleen_Black

Toller Auftakt und grandiose Geschichte. Dauert aber etwas, bis man reingefunden hat

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Auftakt einer spannenden Reihe mit einem tollen Setting unter interessanten Hauptfiguren.

— PetiteBelle
PetiteBelle

Eine spannende und komplexe Geschichte, die mich trotz kleinen Längen wirklich überzeugen konnte.

— MoonlightBN
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  • Rezension zu "Rat der Neun #1 - Gezeichnet"

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    23. April 2017 um 21:33

    Düster, komplex, spannend und absolut fesselnd! Einmal mitgerissen lässt das Buch einen nicht mehr los! Genial!Inhalt:In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören … (© cbt)Meine Meinung:Veronica Roth neue Dystopie und obwohl ich von ihrer letzten nicht gänzlich überzeugt war, konnte ich nicht anders als zu dieser hier zu greifen.Ich wurde überrumpelt, überrascht und schließlich in ein schwarzes Loch voller komplexer Handlungen und authentischen Charakteren gezogen. Aufhören? Unmöglich! Ich will mehr!Die HandlungDas erste Wort, das mir hierbei einfällt ist:Komplex.Das Weltbild das Veronica Roth erschafft ist vielschichtig, mit Hintergründen und vielen Völkern. Es lebt und wirkt real, so detailreich diese im Buch existierende Galaxie beschrieben wird.Der Beginn war jedoch eines:Verwirrend!Ich brauchte einige Kapitel um überhaupt zu verstehen, was sich da jetzt abspielt. Die ersten Kapitel werden aus Akos Sicht beschrieben und ich verstand zuerst gar nichts. Erst nach und nach klärte sich alles auf und als die Verwirrung verschwunden war, blieb nur noch unglaubliche Spannung übrig.Im Grunde dreht sich das ganze Buch um Cyra, der Schwester des Shotet-Regenten Ryzek, und dem entführten Thuvesi Akos, der alles versucht, um seinen Bruder aus den Fängen von Ryzek zu befreien.Es geht aber auch um Freundschaft, um Vertrauen und Liebe. Cyra wird ein Leben lang als Waffe behandelt und dementsprechend zerstört ist ihr Vertrauen zu...allem und jedem. Gegenüber ihrem Bruder hegt sie nur noch Hass und als er ihr Akos „unterstellt“, da er ihre Schmerzen lindern kann, hat sie gar nicht vor sich ihm zu öffnen.Auch Akos muss einsehen, dass nicht alles so ist, wie es scheint und das eine tödliche Shotet auch weit mehr sein kann als die Feindin.Das Buch beherbergt nicht nur ein komplexes, detailliertes und lebendiges Weltenbild, sondern übermittelt auch reichlich Gefühle.Ich habe gefiebert, mich gefreut, Herzrasen bekommen, unkontrolliert gelächelt und vor Schock meinen Mund nicht mehr aufbekommen. Gefühlschaos inklusive!Wie ein schwarzes Loch zieht es einem in seinem Bann und lässt den Leser nicht mehr los. Fesselnd. Mitreißend! Voller Komplexität und genialer Ideen!Nach der kleinen Startschwierigkeit war an Aufhören nicht mehr zu denken! Ich bin begeistert und positiv überrascht!Die CharaktereViele Personen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Vorgeschichten und Veronica Roth schafft es, sie alle lebendig und vor allem nicht langweilig darzustellen.Die Charaktere sind voller Leben, authentisch und bildlich dargestellt. Wenn sie einen Auftritt haben, kann man sie sich so gut vorstellen, als ob sie im nächsten Moment vor einem stehen würden.Allen voran Cyra Noavek, die kleine Schwester des Shotet Regenten Ryzek und wandelnde Waffe. Aber Cyra ist so viel mehr als brutal und tödlich. Cyra leidet, jede Sekunde in ihrem Leben, denn ihre Gabe bedeutet Schmerz. Sie hat gelernt zu überleben, auch wenn die Schuldgefühle ihr ständiger Begleiter sind. Kurz gesagt, Cyra ist ein sehr beeindruckender Charakter die nicht damit glänzt dass sie sich für Schwarz oder Weiß steht, sondern ihre eigenen Grenzen schafft. Sie ist nicht durch und durch gut, handelt aber so, wie sie es für richtig hält und bleibt ihrer Meinung auch treu. Kein hin und her. So wie etwas geschieht, so ist es eben. Punkt. Akos ist der männliche Protagonist in dem Buch und von dem verweichlichten Thuvesi zu Beginn des Buches ist am Ende nichts mehr übrig. Er muss als Shotet-Gefangener viel einstecken und an Cyras Seite wird es nur bedingt besser. Aber er weiß sich zu verteidigen und bleibt seinem Ziel immer treu, ganz egal, wie aussichtslos alles erscheint.Ryzek ist Cyras Bruder und auch wenn er das absolute Letzte ist, konnte ich gut verstehen, wieso er so ist, wie er ist. Er wurde eben zu dem gemacht. Genauso wie Cyra und Akos zu dem gemacht wurden, aber wo die beiden sich änderten blieb Ryzek immer derselbe Egoist, der nur sich selbst um sein Schicksal bemitleidet.Ich könnte noch so viele weitere wichtige Charaktere vorstellen, aber am besten, ihr macht euch ein eigenes Bild darüber und liest das Buch ;P.Die SchreibweiseDie Schreibweise selbst ist angenehm, wenn man sich erstmals an die ganzen neuen Begriffe und Bezeichnungen gewöhnt hat. Das Weltenbild ist Komplex und das spiegelt sich auch im Wortschatz wieder. Das Glossar am Ende des Buches hilft zusätzlich all die neuen Begriffe schneller zu verstehen.Die Dialoge sind flüssig und nicht gestellt. Selbst die Kampfszenen sind keine Aneinanderreihung von Handlungen sondern fließen dahin, ohne langweilig zu werden.Es passt sich alles perfekt zusammen. Die Seiten fließen dahin, ohne das es zähflüssig wird!Das Buch selbst ist in 4 Teilen geteilt und wird in 2 Sichten beschrieben. Cyra wird als personelle Ich-Erzählstimme dargestellt und Akos Sicht wird in der 3. Person einzahl beschrieben. Durch die Perspektivenwechsel erfährt man viel und die Spannung bleibt nie auf der Strecke!Fazit:Es ist wirklich schwer, zu beschreiben, WAS mich an dem Buch jetzt tatsächlich so umgehauen hat.Alles? Vermutlich war es die Kombination aus dem Ganzen:Durch die Idee gepaart mit dem detaillierten Weltbild und dem lebendigen Charakteren wurde aus „Der Rat der Neun #1 – Gezeichnet“ eine Dystopie, die einen nicht mehr loslässt!Ganz klar bekommt Veronica Roth neustes Werk 5 von 5 Federn! Ich will mehr!

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  • Rat der Neun

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Bookowlsdream

    Bookowlsdream

    22. April 2017 um 17:36

    Der neue Roman der Autorin von "Die Bestimmung"! Titel: Rat der Neun - Gezeichnet Originaltitel: Carve the mark Autor: Veronica Roth Verlag: cbt Genre: Fantasy Seiten: 595 Preis: 19,99€ (Hardcover), 15,99€ (Ebook) Inhalt: Akos und Cyra leben auf dem Planeten Thuvhe, doch sie gehören zwei verschiedenen Völkern an: Akos gehört dem friedliebenden Volk der Thuvhesi an und und Cyra dem kriegerischen Volk der Shotet. Seitdem die Shotet vor vielen Jahren versucht haben, Thuvhe zu besetzen, sind die beiden Völker verfeindet, doch im Moment herrscht Frieden. Jeder in der Galaxie hat eine Lebensgabe und manche haben sogar ein Schicksal, das von Orakeln vorausgesagt werden kann. Im Gegensatz zu einer normalen Zukunft ist ein Schicksal unausweichlich. Als eines Tages die Schicksale aller Familien veröffentlicht werden, verändert sich das Leben von allen, die ein wichtiges Schicksal haben. So wird Akos mit seinem Bruder Eijeh von den Shotet entführt. Dort werden sie getrennt und Akos wird zu Cyras Diener, da nur er ihre Schmerzen lindern kann. Denn Cyras Gabe besteht darin, sowohl sich selbst als auch anderen Schmerz zuzufügen, was ihr Bruder Ryzek, der grausame Herrscher von Shotet, dazu ausnutzt, seine Feinde zu foltern. Doch Cyra ist weit mehr als eine Waffe in der Hand ihres Bruders. Obwohl Cyra und Akos von Grund auf verschieden sind, entsteht zwischen ihnen eine Freundschaft. Doch Akos will nichts lieber, als seinen Bruder befreien. Um glücklich zu werden, müssen die beiden sich helfen, anstatt sich zu zerstören... Charaktere: In diesem Buch sind Cyra und Akos die Protagonisten. Beide waren mir sehr sympathisch und mir hat die ganze Geschichte hauptsächlich wegen der Charaktere gut gefallen. AKOS kommt aus Thuvhe und ist der Sohn des Orakels. Als er und sein Bruder von den Shotet entführt werden, versucht Akos alles, um ihn zu retten. Er selbst kann seiner Meinung nach sowieso nicht gerettet werden, was an seinem Schicksal liegt. Als Akos Cyra begegnet, behandelt er sie eigentlich ziemlich nett, obwohl er zu dem Zeitpunkt schon seit 2 Jahren bei den Shotet leben muss und alles andere als gut behandelt wird. Ich fand Akos sehr sympathisch, weil er alles für seine Familie tun würde und weil er Cyra eine Chance gibt, obwohl er weiß, was man sich über sie erzählt. Akos ist mutig, loyal und ziemlich schlau. Cyra ist die Schwester des tyrannischen Herrschers von Shotet, Ryzek. RYZEKS Schicksal besagt, dass er zum Verräter an seinem eigenen Volk werden wird und für eine Familie aus Thuvhe sterben wird. Er würde alles dafür tun, sein Volk vom Gegenteil zu überzeugen und mithilfe eines Orakels sein Schicksal zu ändern. Ryzek war mir logischerweise nicht sympathisch, aber ich finde es interessant, wie ein grausamer Vater und ein Schicksal einen ziemlich lieben und ängstlichen (okay, egoistisch war er immer) Jungen zu so einem Monster machen können. Jedenfalls benutzt Ryzek seine Schwester CYRA dazu, seine Macht zu demonstrieren und Menschen zu Tode zu quälen. Es Cyra zuwider, Menschen zu foltern aber sie wagt es nicht, sich gegen Ryzek aufzulehnen. Cyra ist in ganz Shotet als sadistisch und verrückt bekannt und auch sie selbst hält sich für relativ wertlos. Sie hat das Gefühl, nur eine Waffe in der Hand ihres Bruders zu sein und mehr nicht. Ich fand auch Cyra sehr sympathisch, weil sich unter ihrer harten Schale ein weicher Kern verbirgt. Sie ist manchmal sehr sarkastisch und fies, was aber auch daran liegt, dass sie sehr unter ihrer Gabe und Ryzek leidet. Sie ist mein Lieblingscharakter, weil sie sich sehr stark entwickelt. Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich vor ein paar Jahren "Die Bestimmung" gelesen habe und dabei zumindest die Grundidee wirklich toll fand. Daher war ich wirklich gespannt, ob und wie Veronica Roth Fantasy mit ihrem ehemaligen Genre verknüpfen würde. Denn mal ganz ehrlich, irgendwie kann man sich ja nicht vorstellen, dass Veronica Roth einfach einen oberflächlichen und durchschnittlichen Fantasyroman mit Werwölfen oder sonst was schreiben würde... Daher wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und konnte mich kaum gedulden, bis es endlich auf Deutsch erschienen ist. Allerdings habe ich schon vor dem Lesen viel über dieses Buch auf Instagram gelesen und war überrascht, dass es sehr stark kritisiert wurde. Ich habe gelesen, dass es rassistisch sein soll, was ich mir irgendwie nicht wirklich vorstellen konnte. Von dem her war ich umso gespannter darauf, wie das Buch wirklich sein würde. Ich muss sagen, dass ich es wirklich toll fand. Es hat mir viel besser gefallen als ich es erwartet habe und ich finde, dass sich Veronica Roth seit ihrem letzten Roman echt verbessert hat. Nach Rassismus habe ich in diesem Buch zum Glück vergeblich gesucht. Ich habe echt keine Ahnung, was an diesem Buch rassistisch oder sonst abwertend sein soll. Jetzt will ich aber nicht weiter darüber schreiben, was dieses Buch glücklicherweise nicht ist, sondern darüber, was ich dazu denke :) Was ich an diesem Buch besonders toll finde, sind die Charaktere. Einzig und allein die leicht oberflächlichen Charaktere sind nämlich der Grund, warum mir "die Bestimmung" nicht so gut gefallen hat. Hier sind alle Charaktere einzigartig und ich konnte mich sowohl in Akos als auch in Cyra sehr gut hineinversetzen. Akos war mir sehr sympathisch, weil er alles tun würde, um seinen Bruder zu schützen und weil er nach allem, was er ertragen musste, immer noch Liebe empfinden kann. Cyra mochte ich, weil sich unter ihrer harten Schale ein weicher Kern verbirgt. Außerdem hält sie sehr wenig von sich selbst und denkt, sie wäre nur eine Waffe in der Hand ihres Bruders. Beide Protagonisten entwickeln sich im Laufe des Buches zum Positiven, was sicher unter anderem daran liegt, dass sie sich ineinander verlieben. Auch Nebencharaktere wie Ryzek oder Ori fand ich sehr interessant, weil sie vielschichtig, realistisch und einzigartig sind. Auch die Fähigkeiten der Charaktere sind mal was ganz anderes. Ich finde es zum Beispiel gut, dass Cyra nicht nur anderen Leuten Schmerzen zufügen kann, sondern dass sie auch selbst unter diesen Schmerzen leidet. Ich finde es nämlich viel realistischer, dass jede Fähigkeit auch ihre Nachteile hat und nicht, wie in anderen Büchern, einfach nur gut und praktisch ist (von der Idee her ähnelt es "Young Elites"). Außerdem hat sich Veronica Roth auch ein paar ganz neue Fähigkeiten einfallen lassen, zum Beispiel kann Ryzek Erinnerungen tauschen. Auch der Schreibstil hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Er lässt sich leicht lesen und es kommen viele Gefühle rüber. Ich habe wirklich mit Cyra und Akos gelitten, wenn sie schwere Entscheidungen treffen mussten. Auch ihre Beweggründe konnte ich so gut wie immer verstehen, auch wenn es am Ende ein bisschen komplizierter wurde. Es hat mir gut gefallen, dass es in diesem Buch, wie auch bei "die Bestimmung" um viele moralische Fragen geht und darum, was den Charakter oder das Schicksal eines Menschen ausmacht. Beispielsweise geht es wie bei "die Bestimmung" auch um Geschwister und darum, ob man ihnen noch loyal sein sollte, selbst wenn andere Menschen und auch man selbst unter ihnen leidet. Die Geschichte wird abwechselnd aus Akos´und Cyras Perspektive erzählt, sodass man beide Charaktere und ihre Sichtweisen gut kennen lernt. Durch die verschiedenen Perspektiven erfährt man auch etwas über die verschiedenen Völker, also über die Thuvesi und die Shotet. Die Perspektiven werden zum Glück nicht nach jedem Kapitel gewechselt, sondern immer erst ungefähr nach 30-50 Seiten. So bleibt die Spannung erhalten, weil man nicht zu jedem Zeitpunkt weiß, was die andere Hauptperson denkt und außerdem ist es sehr angenehm, weil man sich nicht so oft umgewöhnen muss. Davon abgesehen kann man die verschiedenen Sichtweisen sehr gut voneinander unterscheiden, weil Cyras Sicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und Akos´aus der Er-Perspektive. Außerdem gibt es viele unerwartete Wendungen und es ist schon von Anfang an spannend. Zum einen ist die (Liebes)Beziehung zwischen Akos und Cyra sehr spannend, weil ihre Charaktere einfach komplett gegensätzlich sind. Es macht wirklich Spaß, ihre Beziehung mit zu verfolgen, genauso wie ihre Gespräche. Ich finde es spannend, wie sich so unterschiedliche Personen, die zudem aus verfeindeten Völkern stammen, verlieben können. Zum anderen ist es natürlich schon von Anfang an spannend, weil man die Schicksale der wichtigsten Charaktere kennt und sich deshalb immer wieder überlegt, wie die Geschichte ausgehen könnte. Allerdings ist es auch schade, dass man so von Anfang an weiß, dass eine der wichtigen Personen sterben wird... und wie schon bei "die Bestimmung" scheint sich Veronica Roth nicht davor zu scheuen, liebenswerte Charaktere sterben zu lassen. Einerseits ist es ja realistisch, dass auch ein paar von den Guten sterben, aber es ist natürlich trotzdem schade und man rechnet nicht damit. Aber keine Angst, sooo viele Leute sterben nun auch wieder nicht ;) Mir hat es auch gefallen, dass in diesem Buch der Fokus nicht auf den besonderen Fähigkeiten liegt, obwohl es ein Fantasy-Roman ist. Im Mittelpunkt stehen eigentlich eher die verschiedenen Schicksale der Charaktere und die Frage, ob sie über einen bestimmen oder nicht. Die Handlung des Buches nimmt überhaupt nur durch die Bekanntgabe aller Schicksale ihren Lauf. Außer den Schicksalen geht es auch um Ryzeks Politik, es ist also wirklich kein reiner Fantasy Roman, wie man ihn kennt, was ich wirklich mal ganz erfrischend finde. Das Ende ist zwar nicht unbedingt ein Cliffhanger, aber es werden noch sehr viele Fragen aufgeworfen und es bahnt sich auch schon ein neuer Konflikt an... und leider erscheint der zweite Band erst nächstes Jahr. Ich bin schon total gespannt wie es weiter geht! Übrigens haben die Personen in dem Buch weder schwarze Haut noch goldenes Blut... ich weiß wirklich nicht, warum das auf dem Cover so aussieht (Schade eigentlich, ich hätte schwarze Haut und goldenes Blut irgendwie cool gefunden). Außer dem schönen Cover gibt es in diesem Buch noch eine Karte der Galaxie und ein Glossar, wo man alle Fremdwörter nachschlagen kann, was ich echt praktisch fand. Fazit: "Rat der Neun" ist eine schöne und sehr spannende Geschichte über zwei Jugendliche, die sich trotz all der Feindseligkeit zwischen ihren Völkern verlieben. Die Freundschaft von Akos und Cyra steht in diesem Roman eindeutig im Vordergrund, die ich sehr mitreißend, emotional und echt schön finde. Idee: 5/5 Umsetzung: 5/5 Charaktere: 5/5 Schreibstil: 4/5 Cover+Klappentext: 4/5

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  • Schöne Grundidee, aber zu verwirrende Geschichte

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Hanni333

    Hanni333

    22. April 2017 um 14:22

    Inhalt: Sie könnten unterschiedlicher nicht sein Cyra, Schwester des tyrannischen Herrschers Ryzek vom Volk der Shotet und Akos vom benachbarten friedliebenden Volk. Durch die Vergangenheit ihrer Vorfahren verfeindet, durch die Schicksale ihrer Familien verbunden. Trotz aller Wiederständer kommen sie sich näher. Und sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören... (Quelle: CBT Verlag Veronica Roth)Meine Meinung: Das Buch ist in vier Abschnitte aufgeteilt und die Kapitel sind aus der Sicht von Cyra  und Akos geschrieben. Der erste Abschnitt wurde nur aus der Sicht von Akos geschrieben. Der Einstieg in das Buch mit diesem Abschnitt fiel mir sehr schwer, den die komplett fremden Bezeichnungen von Charakteren, Orten und Ereignissen war teilweise ziemlich verwirrend. Zwar gab es hinten im Buch ein Glossar, aber dadurch wurde man immer wieder aus der Geschichte herausgerissen. Nachdem man sich gerade an die Welt von Akos gewöhnt hat, wurde man auch schon wieder herausgerissen. Den in Abschnitt 2 wird man in Cyras Geschichte eingeführt. Dazu wurde in kleinen Zeitabschnitten ihre Geschichte mit ihrer eigenen Lebensgabe erzählt. In diesem Abschnitt treffen Cyra und Akos aufeinander. Sie sind durch ihre eigenen Lebensgaben miteinander verbunden. Cyra, die sich und ihrer Lebensgabe die Schuld gibt, das ihre Mutter gestorben ist und Akos der alles dafür tun möchte um seinen Bruder vor Ryzek zu retten.  Von Abschnitt 2 aus wird die Geschichte jeweils unterschiedlich von Kapitel zu Kapitel aus Cyras Sicht und Akoss Sicht geschrieben.Ich  konnte leider nicht so mit den Charakteren mit fiebern, wie bei anderen Büchern. Den dafür war mir ihre Welt zu fremd und es fiel mir das ein oder andere Mal schwer mich in der Geschichte zu orientieren. Aber die Handlung in der Geschichte nahm Fahrt auf und so konnte ich das Buch beenden. Trotz des Cliffhängers am Ende werde ich wahrscheinlich den zweiten Teil nicht lesen. Den die Welt in dieser Geschichte war mir zu fremd, als das ich wissen möchte wie es weiter geht. Aber die Idee der eigenen Lebensgaben und wie diese Personen verbindet, damit sind jetzt nicht nur Cyra und Akos gemeint, hat mir gefallen.

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  • Bombastisch!

    Rat der Neun - Gezeichnet
    krissysch

    krissysch

    17. April 2017 um 23:47

    Mitten in der Galaxie gibt es eine Ansammlung aus neun Planeten, auf denen es einige Bewohner gibt, die ein besonderes Schicksal zu erwartet haben. Gemeinsam mit ihrem Schicksal haben sie außergewöhnliche Fähigkeiten, mit denen sie ihre Zukunft gestalten und verändern können. Doch diese Lebensgabe kann gleichzeitig Fluch sein. Das musste auch Cyra lernen, deren Gabe nicht nur unheimlich schmerzhaft, sondern auch tödlich ist. Seit ihr Bruder Ryzek Anführer ihres Volkes, den Shotet, ist, nutzt er ihre Gabe zu seinen Vorteilen aus und lässt sie in seinem Namen Menschen foltern, um seine Macht zu demonstrieren. Ein Ausweg scheint unmöglich, bis sie auf Akos trifft, der von Ryzek gefangen genommen wurde. Obwohl er zu den Thuve gehört und damit ein Feind ist, sieht sie in ihm eine Chance, endlich aus der Tyrannei ihres Bruder zu entkommen. Doch kann sie ihrem Feind trauen?   Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von den Vorwürfen, die besonders im englischsprachigen Raum gegen das Buch laut gemacht wurden, wusste, diese aber nicht unterstützen kann. Es hieß, das Buch sei inhaltlich rassistisch und würde Schmerzen verherrlicht darstellen. Selbstverständlich bin ich definitiv gegen Rassismus in Büchern und möchte nichts dergleichen unterstützen. Allerdings sehe ich die Vorwürfe in diesem Fall als keineswegs berechtigt, kann sie nicht nachvollziehen und nichts Verwerfliches an dem Buch entdecken. Natürlich sollte man sich immer selbst eine Meinung bilden und genau das habe ich in diesem Fall auch getan - und kann keineswegs verstehen, warum dem Buch so etwas vorgeworfen wird. Daher werde ich auf diese Punkte auch nicht mehr weiter eingehen und kann nur sagen, dass die Vorwürfe meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt sind.   Genug der Vorrede, kommen wir zum eigentlichen Inhalt dieses Buches. Denn den fand ich unheimlich toll. Schon die Thematik hatte direkt mein Interesse geweckt, denn Geschichten aus dem All stehen bei mir momentan wirklich hoch im Kurs. Aber das Buch konnte definitiv auch mit anderen Aspekten bei mir punkten.   Zuerst einmal ist der Schreibstil der Autorin unheimlich toll. Gerade bei solchen Fantasy-Science-Fiction-Büchern finde ich es ziemlich wichtig, vieles genau zu beschreiben, damit der Leser sich alles bildhaft vorstellen kann. Und genau das macht Veronica Roth auch. Sie lässt sich insgesamt viel Zeit, den Leser in diese Welt einzuführen und stellt die Charaktere ganz in Ruhe vor. Dadurch bekommt das Buch zwar einige zusätzliche Seiten, wird aber definitiv nicht langweilig. Ganz im Gegenteil: Ich war total  begeistert davon, wie toll alles ausgearbeitet ist, wie viele wunderbare Details es gibt, wie einzelne Charakterzüge beschrieben sind, wie alles einfach unglaublich authentisch wirkt. Beim Lesen hatte ich durchweg das Gefühl, eine völlig logische und gut durchdachte Welt vor mir zu haben, die aber keineswegs konstruiert wirkt. Authentische Charaktere mit vielen Facetten, deren Wesen so real beschrieben wird, dass man als Leser das Gefühl hat, einen echten Menschen vor sich zu haben. Und dadurch auch gleich eine Geschichte, die man der Autorin von vorne bis hinten abkauft, ohne Hintergründe zu hinterfragen oder sich an Dingen aufzustoßen, die störend wirken. Genau das ist es, was für mich ein richtig, richtig gutes Buch ausmacht; und genau das war hier auch gegeben.   Neben diesem tollen Worldbuilding, den Charakteren und dem detailreichen und ausgearbeiteten Schreibstil fand ich aber auch die Story mehr als gelungen. Es gibt kein typisches Schwarz-Weiß-Denken; die ganze Geschichte ist unheimlich gut und spannend ausgearbeitet. Von den ersten Seiten an war ich gefesselt, was als nächstes passieren wird. Seien es eine rasante Actionszene oder nur eine ruhige Einführung eines Nebencharakters - einfach alles war interessant und unvorhersehbar. Die Geschichte hatte ruhigere Momente, aber genauso auch so schnelle und nervenaufreibende Szenen, dass alle Bereiche abgedeckt wurden. Die Handlung entwickelte sich für mich in eine interessante Richtung, die ich nicht unbedingt erwartet hatte, und war dabei durchweg spannend. Es gab eine Vielzahl an Orten, Charakteren und verschiedenen gestalteten Szenen, die dennoch alle perfekt miteinander harmonierten. Akos und Cyra waren beide sympathisch, wirkten dabei aber nie wie die perfekten Helden der Geschichte, sondern hatten Ecken und Kanten und waren dadurch umso authentischer. Es gab keine kitschige Liebesgeschichten; keine perfekten, heldenhaften Protagonisten. Stattdessen erwarten den Leser hier gleich neun Planeten, die alle einzigartig sind und deren Bewohner ebenfalls individuell und außergewöhnlich beschrieben wurden.   Ihr merkt, "Rat der Neun - Gezeichnet" konnte mich wirklich begeistern. Diese Geschichte hat wirklich alles, was mein kleines Leserherz braucht, um glücklich zu sein. Für einige Leser mag sich die Handlung etwas zu sehr in die Länge gezogen haben, ich war aber umso erfreuter, dass sich Veronica Roth so viel Zeit nahm, ihre Geschichte zu erzählen. Durch die vielen Details, die einzelnen Charakterzüge und alle Kleinigkeiten war das Buch für mich einfach wahnsinnig authentisch und ist zu einem echten Lieblingsbuch geworden, das alle meine Erwartungen übertroffen hat.

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  • toller Auftakt

    Rat der Neun - Gezeichnet
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    17. April 2017 um 20:39

    Als ich das Cover von Veronica Roths neuem Buch gesehen habe, hat es mich nicht sonderlich beeindruckt, ehrlich gesagt. Ich habe nicht wirklich etwas damit assoziieren können oder einen Zusammenhang zum Buch gesehen. Nachdem ich allerdings einige Kapitel des Buches gesehen habe, war mir aber etwas klar; das Cover passt sehr gut zur Geschichte, es verkörpert ein Detail aus der Welt von Cyra. Denn wenn man bei dem Volk der Shotet einen Menschen umgebracht hat, ritzt man sich einen Strich in den Arm, um daran zu erinnern.Ich habe erfahren, dass Veronica Roth ein neues Buch geschrieben hat und es stand gleich fest, dass ich es lesen werde. Der erste Teil der "Bestimmung"-Trilogie hat mich absolut begeistert, auch wenn der zweite Band da schon nicht mehr mithalten konnte. Am Anfang fiel mir der Einstieg in die Geschichte von "Rat der Neun" allerdings wirklich schwer. Der Leser wird in ein komplexes System geworfen, an das man sich erst gewöhnen muss; die Welt in dem Buch ist voller Ausdrücke, die ich nicht gekannt habe und nicht wusste, was das jetzt sein soll. Dazu fand ich die Namen der Charaktere - von denen vor allem am Anfang viele vorkamen - verwirrend, da sie so ungewöhnlich sind. Auf dem Planeten, auf dem die Geschichte hauptsächlich spielt, heißt Thuvhe. Hier leben zwei verschiedene Bevölkerungsgruppen, die sich gegenseitig verabscheuen und sonst nichts miteinander zu tun haben: Thuvhesi und Shotet. Cyra ist die Schwester des Herrschers von Shotet, Akos ist ein Thuvhesi. Durch verschiedene Umstände wird Akos Cyras Diener und die beiden müssen miteinander klarkommen. Cyra ist ein sehr beeindruckender Charakter, der mir extrem gut gefallen hat. Sie hat es alles andere als leicht in ihrem Leben, sie erträgt jeden Tag unvorstellbare Schmerzen. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, wobei sie aber nicht die typische Heldin ist, denn der Leser kennt sehr wohl ihre schlimmsten Momente. Cyra weiß sehr viele Dinge und hat sich alles selbst beigebracht. Mir war sie das ganze Buch über sehr sympathisch. Von Akos weiß ich noch nicht, was ich denken soll. Er ist ein lieber Kerl und hat auch wirklich tolle Auftritte in der Geschichte, allerdings würde er mir nicht unbedingt dauerhaft im Gedächnis bleiben. Der Schreibstil von Veronica Roth ist - wie auch in "Die Bestimmung" - sehr angenehm zu lesen. Sie beschreibt Dinge, sodass man sie sich gut vorstellen kann, allerdings wird dadurch niemals die eigentliche Handlung unterbrochen. Ihr Stil passt sehr schön zu ihren Geschichten, knapp und präzise.Trotz der 600 Seiten konnte mich das Buch sehr mitreißen und es wurde nicht langweilig. Das lag auch daran, dass die Autorin einige Reaktionen der Charaktere eingepackt hat, die ich als Leser nicht erwartet hätte. Es blieb spannend, nachdem die Geschichte erst etwas Fahrt aufgenommen und der Leser sich an die neue Welt gewöhnt hatte und es passiert viel. Insgesamt konnte mich das Buch sehr begeistern, mitreißen und unterhalten. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil, der 2018 auf deutsch erscheinen soll.Ich vergebe 4,5 Sterne.

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  • RAT DER NEUN. GEZEICHNET. VERONICA ROTH.

    Rat der Neun - Gezeichnet
    buecherkompass

    buecherkompass

    16. April 2017 um 17:23

    INHALTIn einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …Quelle: RandomhouseMEINUNGWie ihr (möglicherweise) bereits am Klappentext des Buches erahnen konntet, ist die Handlung von Rat der Neun relativ komplex.So gebe ich den Inhalt eines Buches normalerweise gerne in eigenen Worten wieder. Hier jedoch fiel es mir so schwer, dass ich letzten Endes auf die Inhaltsangabe der Verlagsgruppe zurückgegriffen habe.Auch beim Lesen brauchte ich einige Zeit, bis ich mich in die Geschichte fallen lassen konnte. Eine erste Hürde boten die ungewöhnlichen Namen der Protagonisten, an die ich mich zu Beginn der Lektüre erst einmal gewöhnen musste. Hinzu kamen einige Informationen über Völker und Planeten und das politische System, die (bei mir) zunächst mehr Verwirrung stifteten als Klarheit brachten. Ist man erst einmal über diesen Punkt hinaus, beginnt die Freude an der Lektüre. Das Lesen fällt leichter, während man den Charakteren (insbesondere Akos & Cyra) immer näher kommt.Besonders gut gefiel mir der Wechsel zwischen den Perspektiven von Akos und Cyra, der bewirkte, dass man in die unterschiedlichen Kulturen Einblick fand und die Entscheidungen der Protagonisten besser nachvollziehen konnte. Beide Charaktere reifen mit zunehmender Erfahrung – ein sehr schöner Aspekt wie ich finde.Im Verlauf des Buches flacht der Spannungsbogen, bedingt durch vereinzelte (kurze) Längen etwas ab, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut. Insgesamt hätten einige Ausführungen wohl kürzer ausfallen können, dem detailreichen Schreibstil sei an dieser Stelle allerdings zugutegehalten, dass er einen wertvollen Beitrag zur Mehrdimensionalität der hier geschaffenen Welt leistet und es ermöglicht völlig in dieser zu versinken.Trotz ihrer Komplexität ist die Welt die Veronica Roth kreiert hat absolut nachvollziehbar. Sci-Fi-Liebhaber sowie Fantasy-Leser werden ihre Freude an dem Buch haben.Für mich ist Rat der Neun – Gezeichnet ein durchaus gelungener Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht. Umso gespannter bin ich nun auf den zweiten und zugleich finalen Band der Dilogie.

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  • Rat der Neun - Gezeichnet

    Rat der Neun - Gezeichnet
    MoonlightBN

    MoonlightBN

    16. April 2017 um 01:16

    Klappentext: In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …Quelle: cbt Meine Meinung: Ich war wirklich sehr gespannt auf den neuen Dilogie-Auftakt von Veronica Roth und die vielen gemischten Meinungen ließen mich noch neugieriger zurück. Vorne weg: Ich fand das Buch wirklich gut. Ich gehöre also zu der Mehrheit der Menschen, die das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen würden. Aber mehr dazu folgt jetzt. =)Protagonistin Cyra bringt auf jeden Fall mal frischen Wind in die "starke Heldinnen"-Buchschublade und ihr Charakter hat mich sehr fasziniert. Sie ist stark und selbstbewusst, dabei eigentlich doch eher... gebrochen und wünscht sich nichts Anderes, wie die meisten jungen Frauen in ihrem Alter: Akzeptanz und Liebe.Cyra hat mir direkt ziemlich imponiert und ich mag sie wirklich sehr. Sie ist einfach mal ein bisschen anders als andere Charaktere und ihre ganze Art hat mich direkt überzeugen können.Auch Akos hat sich im Laufe der Geschichte zu einem wirklich positiven Charakter entwickelt, den ich ebenfalls sehr in mein Herz geschlossen habe. Der Start mit ihm ist "schwierig", da Cyra und er ziemlich unterschiedlich sind und wenn man es ganz hart ausdrücken will, sogar Feinde. Aber auch seine Art gefällt mir eigentlich echt gut und er hat Cyra meiner Meinung nach sehr gut ergänzt.Cyras Bruder Ryzek ist ein sehr gelungener „Bösewicht“, ich habe ihn von Anfang an als absolut schrecklich empfunden und ihn direkt gehasst. Ein sehr gelungener und tiefer Antagonist, der Cyra und Akos immer wieder vor neue und schreckliche Herausforderungen stellt.Insgesamt sind die Charaktere sehr breit aufgestellt. Sie zeigen viele Facetten, haben Geheimnisse und man braucht vielleicht einige Zeit um sie einzuordnen, aber diese Tiefe und auch die Fehler, die die Charaktere mitbringen haben mir sehr gut gefallen und ließen sie lebendig und authentisch wirken. Die Charaktervielfalt ist außerordentlich gelungen und fügte sich perfekt in die ebenfalls sehr vielfältige Welt ein.Dieses Buch punktet mit seinem überaus gelungenen Weltenaufbau. Man sollte dieses Buch auf jeden Fall konzentriert lesen, es gibt viele Dinge zu entdecken und zu verstehen, die eure Aufmerksamkeit erfordern werden. =)Ich gebe zu, dass ich nicht ständig zu dem Buch greifen konnte, nach einem anstrengenden Tag hatte ich einfach keinen Kopf mehr für diese sehr breit aufgestellte Welt mit vielen neuen und spannenden Elementen. Irgendwann hat das Buch auch einige Längen gehabt, durch die ich mich ein wenig durchbeißen musste, dennoch konnte mich die Story grundsätzlich fesseln und staunen lassen. Stellt euch auf eine Geschichte und auf Charaktere ein, die euch nicht so schnell wieder loslassen und versucht euch wirklich den Kopf für diese Story freizuhalten. Hier ist vieles anders, vieles neu, ihr habt viele neue und unbekannte Namen zu lernen und ich habe auch von einigen gehört, dass sie sich während des Lesens Notizen gemacht haben. Ich persönlich habe es nicht getan und es hat super geklappt, aber vielleicht ist es ein guter Tipp für diejenigen unter euch, die womöglich ein wenig abgeschreckt sind von der komplexen Welt und den vielen Namen. =) Fazit: Eine spannende und komplexe Geschichte, die mich wirklich überzeugen konnte. Es gab zwar auch einige Längen für mich, insgesamt konnte mich das Buch und seine Charaktere aber dennoch überzeugen.4 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Rat der Neun - Veronica Roth

    Rat der Neun - Gezeichnet
    an_drea91

    an_drea91

    14. April 2017 um 14:34

    Am Anfang war das Buch total spannend, allerdings hätte sie sich die letzten 100 Seiten aufsparen können. Meiner Meinung nach wäre an früherer Stelle ein sehr gutes Ende gewesen, den Rest hätte sie lieber als Anfang für den zweiten Band nehmen sollen. So war das Ende eher etwas enttäuschend.
    Schlecht ist das Buch nicht, aber auch kein "Must-Have".

  • Rat der Neun – Gezeichnet von Veronica Roth

    Rat der Neun - Gezeichnet
    LeseKatie

    LeseKatie

    14. April 2017 um 10:34

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten Verlag: cbt (17. Januar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3570164983Ich habe vom Blogger Portal eine Lebeprobe für dieses Buch bekommen, denn ich überlege schon lange mir das Buch zu kaufen.Das tolle an der Probe war das vorher ein Interview mit Veronica Roth über ihre vorhergehende Reihe die Bestimmung zu lesen ist. Da ich diese Bücher auch noch nicht gelesen habe fand ich dies sehr informativ.Fazit: Es ist sehr schwer in eine Leseprobe hineinzukommen wenn man bei Kapitel 7 anfängt da man ja nichts über die einzelnen Namen in den Buch erfahren hat und auch kein Hintergrundwissen. Nebenbei find ich die Namen sehr schwer auszusprechen die den Lesefluss ein bissen behindern. Aber das was ich gelesen habe macht mich neugierig und hat mich überzeugt das Buch demnächst zu kaufen.Mein Dank geht an das Blogger Portal für die Leseprobe.

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  • Ehre spielt keine Rolle, wenn du überleben willst

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Cozydayscoffeebooks

    Cozydayscoffeebooks

    13. April 2017 um 12:35

    Ich muss vorweg sagen, dass mich "Rat der Neun" äußerst zwiegespalten zurück gelassen hat und es mir sehr schwer fällt, mir eine Meinung darüber zu bilden. Einerseits war das Buch spannend, andererseits zog es sich leider oftmals.Positiv gefiel mir der Aspekt, dass das Buch teilweise in der 1. Person (Cyras Sicht) und in der 3. Person (Akos Sicht) geschrieben wurde, denn somit hatte man einen noch besseren Einblick in das Geschehen. Beide Protagonisten waren mir außerdem sehr sympatisch und ich liebte die Geschichte zwischen ihnen. Außerdem gefiel mir die Szenerie sehr gut und die hübsch gestaltete Karte der Galaxie ist definitiv den ein oder anderen Blick wert.Ich fand mich sehr schnell in die Geschichte hinein und die ersten hundert Seiten ließen sich zügig lesen, was sich danach allerdings änderte. Die nächsten Seiten zogen sich unglaublich, was sich bis Seite 400 kaum änderte. Von dort an war ich jedoch wieder absolut begeistert und konnte kaum mehr mit dem Lesen aufhören. Der Schreibstil ist durchgehend unglaublich gut, was mich ein wenig über den schwachen Mittelteil des Buches hinweg sehen lässt.Die Geschichte gefiel mir gut und ich möchte gerne wissen, wie es weiter geht. Trotzdem bin ich mir unsicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde, da sich das Buch leider sehr zog. Daher gibt es von mir 4 von 5 Schlüsseln und die Hoffnung auf einen stärkeren zweiten Band.

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  • Spannender Auftakt des Fantasy-Zweiteilers

    Rat der Neun - Gezeichnet
    hope_stlp

    hope_stlp

    11. April 2017 um 14:19

    Info TITEL: Rat der Neun-GezeichnetAUTOR: Veronica RothVERLAG: cbtSEITENANZAHL: 600PREIS: 19.99€ISBN: 978-3-570-16498-3ERSCHEINUNGSDATUM: 17.01.2017 Klappentext: Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Cyra, Schwester des tyrannischen Herrschers Ryzek vom Volk der Shotet, und Akos vom benachbarten friedliebenden Vold. Durch die Vergangenheit ihrer Vorfahren verfeindet, durch die Schicksale ihrer Familien verbunden. Trotz aller Widerstände kommen sie sich näher. Und müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören… Meine Meinung: Ich bin seit einigen Tagen voll im „Die Bestimmung“ Fieber und schaue die Filme rauf und runter. Da musste ich natürlich auch das neue Buch der Autorin anfragen.„Rat der Neun“ ist das ertse Buch der Autorin, das ich gelesen habe. (Ja, ich habe die Bestimmung nicht gelsen, schande über mich)Das Buch ist einfach klasse. Die Geschichte ist interessant und (was mir wichtig ist) fantasie. Ich bin recht schnell im Buch weiter gekommen und konnte kaum mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte von Cyra und Akos hat mich so gefesselt, dass ich sogar davon geträumt habe. Die beiden sind, wie im Klappentext zu lesen, von Grund auf unterschiedlich. Akos ist eher schüchtern und „schwach“. Cyra hingegen hat von Kindesbeinen an gelernt, dass sie Stark sein muss. Auch wenn Akos in der Geschichte eigentlich der ist, der Entführt wurde , der mit ansehen musste, wie sein Vater starb und jetzt mit ansehen muss, wie sein Bruder immer mehr wie Ryzek wird, tut mir Cyra mehr leid. Ihre Gabe ist einfach schrecklich, ständig schmerzen zu haben und von allen Gefürchtet zu sein. Außerdem wird sie die ganze Zeit von ihrem Bruder ausgenutzt und erpresst. So ein Leben will ich sicher nicht. Doch durch diesen ganzen Schmerz ist Cyra so wie sie ist. Stark. Das Ende des Buchs hat dann nochmal alles getoppt. Es ist zu einem super spannenden Kampf gegen Ryzek gekommen und schlussendlich zu seiner Gefangennahme. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten und letzten Band, um herauszufinden, wie das ganze jetzt endet. Alles in einem ist das Buch aufjedenfall ein MUST-READ für Fantasy-Fans. Ich vergebe 5 von 5 Einhörnchen

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  • Phantasievolle Weltenstory

    Rat der Neun - Gezeichnet
    wandablue

    wandablue

    11. April 2017 um 09:41

    Phantasievolle Weltenstory. Vorausschickend merke ich an, dass ich von einem Jugendbuch etwas anderes erwarte als von einem Buch für „Oldies but Goldies“. Deshalb darf ein wenig Liebe und Flirt, die nicht in die Tiefsten der Tiefe gehen, durchaus vorkommen. Ja, doch, mir hat es gefallen und ich fand es auch nicht zu flach. Veronica Roth hat in „Der Rat der Neun“ mit der Entwicklung fremder Welten extrem viel Phantasie bewiesen. Zu Beginn der Geschichte wird diese Welt besonders intensiv vorgestellt und beschrieben und ich bin verzaubert. Diese Welt ist so anders als unsere. Ein Stromring umgibt sie und zu Strom hat man als Weltenbewohner eine besondere Beziehung. Neun Planeten, alle sind bewohnt. Davon widmet sich die Story vor allem Thuvhe. Dort leben in zwei verschiedenen Biotopen zwei miteinander verfeindete Völker. Die einen sind die herrschende Klasse, friedliche Bürger, die sich in einer Eiswelt zurechtfinden müssen und wo die roten Eisrauschblumen eine wichtige symbolische Rolle spielen. Diese Blumen können allerdings auch den Tod bringen. Im anderen Teil durch ein Riesenmeer von wahrscheinlich magischem Federgras getrennt, leben die kriegerischen Shotet. Die Shotet, deren Lieblingsfarbe blau ist, ringen seit Jahren um die Anerkennung als Mitbeherrscher des Planeten im Rat der Neun. Da dies nicht gelungen ist, streben sie jetzt mit kriegerischen Mitteln nicht mehr nur nach der Mitherrschaft, sondern gleich nach der Vorherrschaft. Die Entstehungslegenden der beiden Völker erwähnen einen heftigen Zusammenstoß beider, woraus die Konfliktherde entstanden seien. Natürlich gibt jede nationale Legende der anderen Seite die Schuld. Und dann wäre da noch die Sache mit den magischen Gaben, die jeder Bewohner des Planten entwickelt. Und das Orakel. Veronica Roth hat genügend phantastische Elemente in ihrer Erzählung verarbeitet, damit für Kurzweil gesorgt ist. Action kommt natürlich auch nicht zu kurz. Arenakämpfe, Gift, Intrigen, Folter, Rebellion, alles. Dass sich bei den beiden eigentlich verfeindeten Hauptprotagonisten mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander entwickeln, ist schon bei Romeo und Julia so und dass sie gemeinsam einen Kampf um Gerechtigkeit und Befreiung führen werden, ist ebenfalls ein Muss! Ein bisschen zu brutal vielleicht, da und dort, könnte man einwenden. Nun, es ist nicht für neunjährige Kinder, aber ab zwölf oder dreizehn, je nach emotionaler Entwicklung, hätte ich keine Bedenken. Ein bisschen Adrenalin im Blut ist nicht verkehrt. Das Ende ist ein bisschen offen, denn es folgt ein zweiter Teil, aber nicht zu offen, Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen. Kategorie: SF, JugendbuchVerlag: cbt, 2017

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  • Rezension zu Rat der Neun- Gezeichnet

    Rat der Neun - Gezeichnet
    julialiest

    julialiest

    05. April 2017 um 20:20

    Inhalt:In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …Meinung:Zuallererst lernt der Leser Akos kennen, dessen Mutter das Orakel ist. Seine Familie gehört zu den wenigen, die schicksalsgesegnet sind, jedoch wurden die Schicksale immer geheim gehalten- bis jetzt. Plötzlich weiß die ganze Galaxie von ihren Schicksalen, doch es kommt noch schlimmer, als sie von Shotets überfallen, und Akos und sein großer Bruder verschleppt werden. Bei den Shotets, die mit Akos Volk verfeindet sind und die versuchen, die alleinige Macht des Planten zu übernehmen, trifft Akos auf Cyra und aus geglaubten Feinden werden bald Freunde. Und genau weil sie Freunde sind, kann Cyra nicht zulassen, dass sich Akos Schicksal bewahrheitet. Er möchte aber nicht ohne seinen Bruder gehen, der vom Anführer der Shotets Ryzek gefangen gehalten und wegen seiner Lebensgabe ausgenutzt wird. Die Idee mit den Planeten, den verschiedenen Kulturen und Menschen mit verschiedenen Gaben fand ich sehr interessant, weil ich für solche Geschichten in fernen Galaxien, mit fortgeschrittener Technologie und verschiedenen Völker immer zu haben bin, hier in dem Buch wurde es aber, meiner Meinung nach,nicht sehr real beschrieben und ich hatte Schwierigkeiten in die Welt einzutauchen beziehungsweise habe noch sehr viele Fragen offen, die aber vielleicht auch in den nächsten Bänden beantwortet werden. Die Autorin verliert sich außerdem desöfteren in Beschreibungen, was das Buch etwas langweilig machte. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nur sehr langsam voranging und stattdessen irgendwelche Dinge beschrieben wurden oder die Protagonisten redeten und redeten. Ab und zu gab es schon einige spannende Stellen, bis zum Ende hin überwogen aber die langweiligen. Mir fehlte auch etwas der rote Faden, fast bis zum Ende wusste ich nicht genau, worauf alles hinausgehen sollte, weil stattdessen so viel drum herum geredet wurde.Der Schreibstil war durch komplizierte Erklärungen und Namen, die leicht verwechselbar waren, schwer zu lesen. Ich persönlich kam sehr langsam voran und durch das langsame Vorankommen wurde mir irgendwie die Lust am Weiterlesen genommen.Die Charaktere waren sehr facettenreich und die verschiedenen, deutlich zu unterscheindenen Charakterzüge haben mir geholfen, wenn ich mal einen Namen verwechselte, wieder auf die richtige Spur zu kommen. Durch den etwas distanzierteren Schreibstil konnte ich zwar keine richtige Beziehung zu den meisten Charakteren aufbauen, trotzdem haben mir die meisten gut gefallen. Cyra erschien anfangs sehr kalt und emotionslos, man bekam aber einen tieferen Eindruck und ich merkte schnell, dass sie gar nicht solch ein schlechter Mensch war, wie es von allen anderen Menschen im Buch behauptet wurde. Ihre Gefühle lasteten aber schwer auf einem, da sie sehr negativ und von Schmerz erfüllt waren. Als sie irgendwann versuchte, gegen ihren grausamen Bruder zu agieren und Akos zu beschützen, lernte man eine andere Seite von ihr kennen, die mir wirklich gut gefallen hat und ich bin echt gespannt, wie sie sich im Laufe der Geschichte noch so entwickeln wird.Akos war im gesamten Buch mein liebster Charakter, weil ich seine Art gerne mochte. Auch er hat sich in diesem Buch verändert, denn anfangs lernte man ihn als einen sehr schüchternen Menschen kennen, das Leben bei den Shotets hat ihn aber abgehärtet und er wurde selbstbewusster und nicht mehr ganz so unsicher. Trotzdem ist er aber bodenständig geblieben und die wichtigen Eigenschaften an ihm, wie seine Liebenswürdigkeit, haben sich nicht geändert. Seine Liebe zu seiner Familie und wie er alles tut und riskiert, um seinen Bruder zu retten, ist echt bewundernswert und auch hier bin ich richtig gespannt, zu erfahren, was aus ihm und seinem Bruder wird! Die Liebesgeschichte in dem Buch war ganz süß, aber irgendwie konnte ich sie der Autorin nicht so richtig abkaufen, weil die Geschichte von negativen Gefühlen geprägt war, sodass die schönen Momente, von denen es wenig gab, unrealistisch wurden und man die Anziehung oder Liebe nicht so richtig spüren konnte.Das Ende ist der Autorin sehr gut gelungen und mochte ich sehr gerne, weil es spannend und actionreich wurde und außerdem viel passiert ist. Plötzlich geschah alles so schnell, es wurde mehr auf die Handlung, statt auf Beschreibungen geachtet und meine Augen flogen von Zeile zu Zeile. Durch die letzten Seiten habe ich Lust auf mehr bekommen und bin nun gespannt, was im zweiten Teil auf mich zukommen wird!Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten, ich mag es aber, was mich nur etwas verwundert hat, ist, dass der im Titel benannte " Rat der Neun " im Buch nur ein paar mal erwähnt wurde, eine große Rolle spielte er aber nicht und somit weiß der Leser auch kaum etwas über ihn. Ob das eine indirekte Anspielung darauf sein soll, dass der Rat der Neun im nächsten Band noch wichtig wird, weiß ich nicht, aber ich hätte erwartet, mehr darüber zu erfahren. Hinten im Buch sieht man nochmal die komplette Galaxie auf einem Bild und wie die Planten um die Sonne angeordnet sind und davor befindet sich nochmal ein Glossar, mit allen möglichen Begriffen, die dem Leser anfangs vielleicht nichts sagen würden. Ich persönlich habe das Glossar leider erst entdeckt, als ich das Buch beendet habe, vielleicht hätte es mir beim Lesen ja doch etwas geholfen, da kann man jetzt aber wohl nichts mehr machen! Solltet ihr aber das Buch demnächst lesen und merken, dass ihr mit einigen Begriffen nichts anfangen könnt, dann schaut einfach mal hinten nach.😊Fazit:Alles in einem fand ich das Buch ganz in Ordnung, da ich einige Dinge zu bemängeln hatte, einiges mir aber wiederum gut gefallen hat. Ich denke, das Buch ist für jeden etwas, der auf kompliziertere Bücher steht und viel wert auf genaues Beschreiben von Umgebung und weiteres legt und sollte dies auf euch zutreffen, schaut euch das Buch auf jeden Fall mal genauer an! Das Ende und die facettenreichen Charaktere haben meine Bewertung etwas nach oben bringen können, weshalb ich dem Buch 3,5 von 5 Sterne gebe.Nochmal ein großes Dankeschön an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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  • Atemberaubend

    Rat der Neun - Gezeichnet
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    30. March 2017 um 19:35

    Bevor ich mit der Besprechung des Buches beginne, halte ich es für wichtig zu erwähnen, dass ich von all den Vorwürfen wusste, die um Veronica Roth‘ neues Buch aufgekommen sind und dass ich dennoch losgelöst von diesen ans Lesen gegangen bin. Ich möchte auf diese Vorwürfe im folgenden Text nicht mehr eingehen, ich werde jedoch einen weiteren Post darüber verfassen, der unter diese Rezension verlinkt sein wird, solltet ihr sie auf meinem Blog lesen. Fakt ist jedoch, ich sehe diese Vorwürfe nicht, ich kann weder Rassismus erkennen, noch eine Verherrlichung von chronischen Schmerzen und folglich fällt nichts davon in meine Bewertung des Buches.Veronica Roth konnte mich schon mit ihrer Bestimmung-Trilogie überzeugen und so war klar, dass ich Rat der Neun lesen musste. Ich mag die starken Figuren, die sie entwirft und das, was sie uns über das Leben beibringt. Direkt im ersten Kapitel habe ich festgestellt, dass ich Rat der Neun wahrscheinlich mehr lieben werde, als die Bestimmung, denn es ist eine Mischung aus Sci-Fi und Fantasy und dieser Mix gehört zu den Genres, die ich am liebsten lese. Dieses Genre zieht sich konstant durch das Buch, es schweift weder zu einer Liebesgeschichte ab, noch zu etwas anderem und das macht das Buch besonders für alle jene sehr lesbar, die wirklich gerne gute Fantasy lesen.Was mich besonders begeistert hat, das ist das gesamte Worldbuilding. Es ist zwar sehr komplex aber so auch sehr einzigartig und gut durchdacht. Wir befinden uns in einem Sonnensystem mit neun Planeten auf denen jeweils ein Volk lebt, das ein Mitglied für den Rat der Neun stellt. Diese Planeten umschließt der Strom der zum Gegenstand der Religion dieses Sonnensystems geworden ist. Das Volk der Shotet ist ein Nomadenvolk, das auf Thuve sässig geworden ist und seitdem in Konflikt mit den ursprünglichen Bewohnern Thuves steht. Aus beiden Völkern treffen zwei junge Menschen aus einem besonderen Grund zusammen und müssen fortan miteinander auskommen.Cyra und Akos mochte ich beide sehr gerne. Bei Akos hat es zwar etwas länger gedauert, Cyra habe ich jedoch sofort ins Herz geschlossen, denn sie ist ein sehr liebenswürdiger Charakter. Wir begleiten die beiden vor ihrem Aufeinandertreffen in Situationen, die ihr Leben verändern sollten und zum größten Teil in ihrer Zeit nach dem Aufeinandertreffen. Wir lernen viel über die Ansichten, die die beiden Völker von der Welt und voneinander haben und lernen beide Völker lieben und schätzen. Bei mir führte das jedoch mehr dazu, dass ich die Shotet Seite für Seite mehr zu schätzen lernte und die Thuve immer mehr verachtete. Ich bin gespannt, wie diese Entwicklung in Band 2 weitergeht. Das Ende ist auf jeden Fall sehr spannend und macht direkt Lust auf mehr. Ich hoffe, wir müssen nicht mehr lange auf das Finale warten und Gezeichnet bekommt mit diesem einen würdigen Abschluss.Veronica Roth konnte mich mit Rat der Neun: Gezeichnet noch mehr begeistern, als mir der Bestimmung-Trilogie. Die gelungene Mischung aus Science Fiction und Fantasy und das epische Worldbuilding machten die Geschichte für mich absolut lesenswert und auch mit den Charakteren hat mich Veronica Roth nicht enttäuscht. Ich freue mich schon auf das Finale der Dilogie und hoffe, wir müssen nicht mehr allzu lange warten. 

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  • Ganz neue Welten

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Mylittlebookpalace

    Mylittlebookpalace

    26. March 2017 um 10:11

    Handlung: Diese Geschichte spielt in einer anderen Galaxie. In dieser Galaxie gibt es neun „Hauptplaneten“ und noch ein paar Planeten darum. Diese neun Hauptplaneten gehören zum Rat der neun, jeder Planet ist unterschiedlich. Der eine ist eine Wüste, der andere besteht fast nur aus Wasser und einer ist total verschneit. Der junge Akos lebt auf diesem verschneiten Planeten, dort gibt es zwei Völker: Die Thuvhesi und die Shotet, die beiden sind verfeindet und beheben beide Anspruch auf den Planeten. Akos ist ein Thuvhesi und seine Mutter ist eines der drei Orakel auf dem Planeten, deswegen sind sie auch relativ wohlhabend. Doch eines Tages werden Akos und sein Bruder von Shotet entführt und leben dann mehrere Jahre bei ihnen. Akos ist es ein paar Jahre bei jemanden der ihn stärker und schneller machen soll und kommt schließlich zur Schwester des Herrschers, weil seine Gabe ist den Strom abzuhalten und so auch alle gaben der Menschen verschwinden zu lassen wenn er sie berührt. Und da Cyra's ( die Schwester ) Gabe sich gegen sie gerichtet hat und unerträgliche schmerzen hat soll Akos sie stoppen. Und so kommen sich die beiden näher und es entwickeln sich böse Geschäfte und Gefühle. Orte. Die Orte fand ich richtig cool, einfach diese verschiedenen Planeten und ihre Kulturen. Ich hätte gerne noch etwas mehr über die Randplaneten erfahren, aber sonst fand ich auch die Beschreibung der Orte richtig gut. Personen: Vorallem hat mich hier Cyra gepackt mit ihrer Vergangenheit und ihre Gabe. Am anfang war sie einfach nur grob und kaltblütig, aber sobald man hinter die Fassade blicken durfte fand ich sie toll. Auch Akos hat mich fasziniert, mit seinen Tränken und seinem eigentlich gutmütigen Herz. Die restlichen Personen wurden auch wirklich richtig gut beschrieben und man wollte unbedingt mehr über sie erfahren. Schreibstil: Fand ich eigentlich ganz gut, auch das sie manchmal Worte der eigentlcihen Sprachen verwendet hat fand ich toll, sie hat alles sehr bildlich dargestellt. Man konnte ses sich richtig gut vorstellen. Allerdings hat es sich manchmal etwas in die Länge gezogen. Gestaltung: Die Gestaltung fand ich klasse, vor allem auch dann die Gestaltung der Teile und Kapitel. Auch das Cover fand ich richtig schön und es bekommt bestimmt ein extra-Platz in meinem Bücherregal. Geschichte: Also die Geschichte allgemein und auch die Idee dahinter fand ich richtig gut. .Es wurde alles toll beschrieben und die Hintergründe waren ersichtlich und man konnte sie verstehen. Allerdings hat es sich manchmal wirklich in die Länge gezogen und es gab einzelne Stellen dir wirklich etwas langweilig waren. Aber eigentlich war die Idee und auch die Umsetzung wirklich gut. Vor allem weil es oft auch spannende stellen und Plottwist(e) gab. Fazit: Ich fand die Geschichte wirklich toll, die Charaktere waren spannend und tiefgründig. Die Galaxie mit ihren Planeten habe ich eh geliebt und die Gestaltung war 1a. Allerdings gab es manchmal etwas trockerne und Langweiliger stellen, weshalb ich “nur“ 4 von 5 Punkten gebe.

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