Veronica Roth Rat der Neun - Gezeichnet

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Inhaltsangabe zu „Rat der Neun - Gezeichnet“ von Veronica Roth

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Nach den gemischten Meinungen die ich gehört hatte, war ich überrascht dass mir dieses Buch so gut gefallen hat.☺

— Josie-Samy

Ein tolles Buch über eine Interessante Welt!

— Irina_Weinmeister

Ehrlich gesagt besser und überraschender als ich dachte - ich freu mich auf Band 2 :)

— Miia

„Rat der Neun“ ist etwas ganz anderes als „Die Bestimmung“, dem sollte man sich vor dem Lesen auf jeden Fall bewusst sein.

— sweety90

hatte bessere Erwartungen, war mir irgendwie zu lang

— Adelina17

Anders als erwartet! Interessanter Weltenentwurf mit sanften Spannungsanstieg und zuenhmender zwischenmenschlicher Verdichtung. Schön!

— Regenblumen

Ein kurzweiliger und spannender Roman mit starker Protagonistin, aber auch kein Jahreshighlight.

— littleowl

Trotz des guten Schreibstils und der Grundidee konnte ich leider nicht in die Geschichte hineinfinden.

— Azalee

Das Ende ist unerwartet, aber unglaublich packend! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!!!

— Nike-Roza

Guter, solider Auftakt.

— hi-speedsoul

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    Rat der Neun - Gezeichnet

    Miia

    13. October 2017 um 18:57

    Achtung! 1. Teil einer Reihe! Inhalt:  In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören … Meine Meinung:  Ich bin sehr unvoreingenommen an diese Geschichte gegangen. "Die Bestimmung"-Reihe liegt unvollständig und ungelesen auf dem SUB, daher hatte ich an die Autorin so gar keine Erwartungen. Das Science-Fiction-Genre mag ich, aber ich bin noch recht neu in dem Genre und stelle daher an dieses auch recht wenig Erwartungen. Ich bin also ganz unbedarft an die Geschichte ran gegangen, aber ich hatte aufgrund der Dicke so meine Zweifel und hatte Angst, dass ich mich durch den Schinken quälen muss. Doch die Geschichte ist wirklich besser als ich zu Beginn dachte. Zu Anfang kommt die Geschichte nämlich nur langsam in Fahrt. Wir lernen in Teil 1 und 2 sowohl Akos als auch Cyra kennen. Bei Akos fand ich das erste Setting etwas schwierig und im Nachhinein auch ziemlich nichtssagend. Ich hätte diese Einführungsstory im Tempel nicht wirklich gebraucht und hätte es einfacher gefunden, wenn wir Akos einfach nur in seinem Alltag kennen gelernt hätten. Bei Cyra fand ich die krassen Zeitsprünge dagegen etwas undurchschaubar. Ihre Geschichte wirkte dadurch etwas aneinander gereiht und abgehakt. Doch ich bin dran geblieben und wurde nicht enttäuscht. Denn nach den ersten beiden Teilen, die glaube ich wirklich nur dazu dienen, dass man Akos und Cyra etwas kennen ernt, kommt die Geschichte mehr in Fahrt und beginnt langsam aber sicher zu fesseln.  Zum Inhalt möchte ich hier aber gar nicht so viel sagen. Ich hatte vorher weder eine Inhaltsangabe noch einen Klappentext gelesen. Dadurch wurde ich sehr häufig überrascht und ich glaube gerade deshalb gefällt mir die Geschichte so gut. Ich muss zugeben, dass ich von Liebesgeschichten in Jugendbüchern inzwischen ziemlich genervt bin. In diesem Buch empfand ich die Liebesgeschichte aber nicht als über präsent und daher hat mir das sehr gut gefallen. Der Science-Fiction Aspekt ist durchaus vorhanden, ich denke aber, da es eher um die Zwischenmenschlichkeit der einzelnen Figuren in der Geschichte geht, ist die Story auch etwas für Science-Fiction Anfänger. Insgesamt kann ich eigentlich nach dem etwas holperigen Start nur noch Gutes von der Geschichte berichten. Ich wurde sehr häufig überrascht und habe mit einzelnen Wendungen wirklich so gar nicht gerechnet. Die Gaben der einzelnen Personen und das Weltsetting finde ich überaus gelungen. Auch wenn natürlich in vielen Fantasy-Geschichten mit Gaben gearbeitet wird, hatte ich hier nicht das Gefühl etwas ähnliches schon einmal gelesen zu haben. Ich habe von einigen Rassismus-Vorwürfen in dieser Geschichte gehört und hab auch mitbekommen, dass sich Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, von Cyras Gabe beleidigt fühlen, weil Cyra diese als Gabe und Geschenk betrachten soll, gleichzeitig aber gesagt wird, dass sie "selber Schuld" an den chronischen Schmerzen ist. Ich kann den Standpunkt etwas verstehen, finde aber auch, dass an dieser Stelle etwas übertrieben wird. Man muss ja nicht immer jede Kleinigkeit auf sich selbst beziehen :) Daher werde ich diese Aspekte in meiner Bewertung nicht berücksichtigen.  Fazit:  Für mich ein absolut gelungener Science-Fiction Auftakt. Die Liebesgeschichte ist nicht über präsent. Da ich mit wenigen Erwartungen an das Buch gegangen bin und vorher keinen Klappentext gelesen hatte, wurde ich sehr häufig überrascht. Ich bin sehr begeistert von der Geschichte, freue mich auf Band 2 und vergebe daher sehr gute 5 Sterne :) 

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  • WENN DU DEINEM SCHICKSAL ZU ENTRINNEN SUCHST ...

    Rat der Neun - Gezeichnet

    LunasLeseecke

    10. October 2017 um 15:56

    Ein Planet, zwei Völker, und eine Feindschaft, die kein Ende nimmt. Die Mitglieder verschiedener Familien treffen aufeinander, Intrigen entspinnen sich, Bündnisse werden geschmiedet und Familienbande gebrochen. Denn jeder von ihnen hat ein Schicksal zu erfüllen, vor dem es kein Entrinnen gibt, auch wenn man es noch so sehr versucht.Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Cyra und Arkos erzählt, wobei Cyra aus der Ich-Perspektive spricht, während bei Arkos ein Erzähler spricht. Die beiden gehören den verfeindeten Völkern der Thuvhesi und Shotet an. Während die Thuvhesi ein friedliebendes Volk sind, leben die Shotet für den Kampf und tragen Male auf den Armen, die für die von ihnen getöteten Menschen stehen. Da die beiden Völker sich einen Planeten teilen, ist wahrscheinlich leicht verständlich, dass es zwischen den beiden zu Konflikten kommt. So werden Arkos und sein Bruder von den Shotet entführt. Während Arkos zum Krieger ausgebildet wird, und so schließlich Cyra kennen lernt, muss sein Bruder sich seinem Schicksal unterwerfen.Mit der Geschichte und auch den Charakteren habe ich mich anfangs etwas schwer getan. Es gibt mehr als nur den einen Planeten und die Menschen sind in der Lage, zwischen diesen hin und her zu reisen. Obwohl ich das Geflecht der Verbindungen zwischen den Planeten noch nicht ganz durchschaut habe. Am Anfang ist es schwierig, sich die Namen von Völkern und den vielen Protagonisten zu merken. Vor allem, wenn man das ganze nur als Hörbuch hört und die Namen nicht liest. Aber irgendwann kommt man schließlich rein. Im Großen und Ganzen dreht sich die Story in diesem ersten Teil hauptsächlich um den Konflikt zwischen Thuvhesi und Shotet, die Schicksale der wichtigsten Charaktere, allen voran Cyras Buder Rizek, der mit allen Mitteln versucht, sein Schicksal zu ändern, und natürlich die vorhersehbare Liebesgeschichte zwischen Arkos und Cyra.Mit den Charakteren hatte ich am Anfang so meine Probleme. Arkos mochte ich zwar, aber seine Verbissenheit was seinen Bruder angeht, scheint oft sein Urteilsvermögen zu beeinträchtigen, und da er sonst eher besonnen scheint, fand ich das eher unpassend. Und auch Cyra war mir zu Beginn leider nicht sehr sympathisch. Ihre Gabe ist eine große Bürde für sie, ja, aber irgendwie hat sie sich sehr viel selbst Leid getan und es nicht geschafft, sich mal gegen ihren Bruder durchzusetzen. Immerhin hat sie sich im Lauf der Geschichte positiv entwickelt. Schade fand ich, dass man über die meisten anderen Charaktere, obwohl diese sehr zahlreich vorhanden sind, kaum etwas erfährt.Die Story entwickelt sich zunächst eher langsam, da sehr viele Charaktere vorgestellt werden und die Welt ein bisschen erklärt wird, obwohl es auch weiterhin viele offenen Fragen gibt. Danach kommt die Geschichte zunehmend in Fahrt und man erkennt verschiedene Handlungsstränge, die auf noch unbekannte Ziele zulaufen. Insgesamt fand ich, dass sich die Geschichte etwas gezogen hat und man sicher hier und da etwas hätte kürzen können, vor allem am Anfang.Die Hörbuch-Umsetzung hat mir insgesamt gut gefallen. Wie gesagt war es so am Anfang wahrscheinlich etwas schwieriger, sich all die Namen zu merken und die Personen richtig zuzuordnen. Ich fand es aber sehr gelungen, dass für die beiden Protagonisten auch verschiedene Sprecher gewählt wurden, und die Geschichte so von einer männlichen und einer weiblichen Stimme erzählt wird.Fazit"Rat der Neun - Gezeichnet" ist ein interessanter Auftakt einer Geschichte über die Geschichte zweier Völker, Schicksale, besondere Gaben und natürlich die Liebe. Ich hatte am Anfang etwas Mühe, rein zu kommen und mit den Charakteren warm zu werden. Zum Ende des Buches nahm das Buch aber deutlich an Fahrt auf, und konnte auch mich in seinen Bann ziehen, daher bin ich gespannt, wie es weitergeht.

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  • Ganz anders als "Die Bestimmung", aber trotzdem toll

    Rat der Neun - Gezeichnet

    sweety90

    03. October 2017 um 19:18

    Nachdem ich „Die Bestimmung“ quasi verschlungen habe, habe ich nun auf das neue Buch von Veronica Roth hingefiebert. Ich wusste, dass „Rat der Neun“ etwas ganz anderes sein würde, als „Die Bestimmung“ und war dementsprechend auch darauf vorbereitet. Am Anfang hatte ich ziemliche Probleme die ganzen Charaktere auseinander zu halten und mich an die Welt innerhalb des Buches zu gewöhnen. Es gibt sehr viele verschiedene Charaktere mit teils komplizierten Namen und stellenweise noch komplizierteren Lebensgaben. Hier alles und jeden auseinander zu halten und richtig zuzuordnen, dazu gehört schon eine ordentliche Portion Mühe und Konzentration, denn es ist wirklich komplex. Zwar gibt es hinten im Buch einen Glossar, aber ich hatte auch keine Lust, beim lesen immer wieder hin und her zu blättern. Grob gesagt gibt es neun verschiedene Planeten mit verschiedenen Arten Menschen mit verschiedenen Gaben. Natürlich sind sich hier alle untereinander nicht besonders grün. An sich ist die Idee wirklich cool, aber die Umsetzung passte nicht so ganz bzw. war es ziemlich kompliziert gestaltet. Zwischendurch gab es schon ziemliche Längen und im Nachhinein muss ich sagen, dass 100 Seiten weniger dem Buch schon ganz gut getan hätten. Im Großen und Ganzen geht es um Cyra und Akos, aus deren sich auch abwechselnd erzählt wird. Dabei wird bei Cyra in der Ich-Form erzählt und bei Akos in der dritten Person. Mit Cyra bin ich irgendwie nicht so ganz warm geworden. Zwar wandelt sie sich im Laufe der Geschichte recht stark, aber so richtig überzeugen und für sich gewinnen konnte sie mich nicht. Akos hingegen mochte ich schon ganz gerne, da er nicht so übertrieben dargestellt wird und ein wenig authentischer wirkt als Cyra. In Kombination ergeben Cyra und Akos ein gutes Protagonisten-Gespann, welches aber keinesfalls langweilig ist, denn Friede Freude Eierkuchen ist anders. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Was ich an Veronica Roth mag sind ihre, teilweise nicht vorhersehbaren, Wendungen. Damit hat sie mich bei „Die Bestimmung“ schon immer dran gekriegt und bei „Rat der Neun“ ist ihr das wieder gelungen. Die Aufmachung des Buches ist interessant, auch wenn man vom Cover her absolut nicht auf den Inhalt schließen kann. Trotzdem macht es neugierig. Natürlich steht der Name Veronica Roth bei vielen Lesern mittlerweile für sich. Den Schreibstil von Veronica Roth mag ich sehr gerne. Einerseits ist er gut zu lesen, aber auch nicht zu locker leicht. Ihre Beschreibungen sind ziemlich bildhaft, auch wenn sie es in „Rat der Neun“ fast ein wenig übertrieben hat, mit den vielen vielen Elementen der von ihr geschaffenen Welt. Fazit„Rat der Neun“ ist etwas ganz anderes als „Die Bestimmung“, dem sollte man sich vor dem Lesen auf jeden Fall bewusst sein, sonst wird man ziemlich enttäuscht sein. Die Welt ist sehr komplex und einfach mal so locker runterlesen ist nicht. Man muss sich ziemlich mit dem geschriebenen beschäftigen, um überhaupt erst einmal durchzublicken. EmpfehlungScience Fiction – Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Fans von „Die Bestimmung“ sollten sich bitte erst mit dem Thema des Buches auseinandersetze und ggf. die Leseprobe lesen. 

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  • Rezension

    Rat der Neun - Gezeichnet

    Adelina17

    25. September 2017 um 18:38

    Klappentext Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Cyra, Schwester des tyrannischen Herrschers Ryzek vom Volk der Shotet, und Akos vom benachbarten friedliebenden Volk. Durch die Vergangenheit ihrer Vorfahren verfeindet, durch die Schicksale ihrer Familien verbunden. Trotz aller Widerstände kommen sie sich näher. Und müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören... Die Protagonisten Cyra:  Cyra gehört zu dem Volk der Shotet, dass von ihrem Vater und später von ihrem Bruder Ryzek geführt wird. Die Shotet leben gemeinsam mit den Thuvhesi auf dem Planeten Thuvhe oder für die Shotet auf dem Planeten Urek. Cyra hat mit ihrer Gabe, die sie vom Strom bekommen hat, unter dem Zwang ihres Bruders schreckliches getan.Sie verurteilt sich selbst und bezeichnet sich als schlechter Mensch. Akos: Akos gehört zu Volk der Thuvhesi und wird zusammen mit seinem Bruder Eijeh von einer Gruppe Shotet entführt und zu Cyra und Ryzek gebracht. Er hat in dem Buch eine große Entwicklung durchgemacht, da er am Anfang ein kleiner schüchterner Junge ist, der schnell rot wird und zum Ende hin groß und stark dargestellt wird. Das ganze Buch über ist er aber sehr hartnäckig und ein sehr positiver Mensch, der immer das gute im Menschen sieht. Meine Meinung Die Welt der Geschichte fand ich wirklich spannend und gut ausgearbeitet. Ich konnte mir den Strom und die Planten dort bildlich vorstellen. Auch die vielen Unterschiedlichen Charaktere fand ich nicht schlecht. Die Idee von der Geschichte fand ich super, die Umsetzung, jedoch war nicht ganz so überzeugend. Zu den Personen im Buch konnte ich keine richtige Beziehung eingehen. Es fiel mir schwer mir vorzustellen wie sie in einer anderen Situation reagiert hätten. Selbst Cyra und Akos fand ich zu distanziert in der Beziehung den Lesern gegenüber. Besonders am Anfang habe ich mich schwergetan die Geschichte immer weiter zu lesen, da dort nur die früheren Ereignisse geschildert wurden. Wichtig oder interessant hatte ich das nicht gefunden. Generell gab es meiner Meinung nach oft langweilige Stellen. Aber jedesmal wenn ich vorhatte jetzt eine Pause einzulegen, weil es mir zu langweilig wurde, passierte dann doch etwas womit die Autoirin die Geschichte etwas spannender gestaltet hat. Meiner Meinung nach wurde die Geschichte einfach nur in die Länge gezogen, wodurch der Geschichte die Spannung genommen wurde. Fazit Da ich die Bestimmung von Veronica  Roth sehr gut fand hatte ich hohe Erwartungen an dieses Buch. Leider wurden meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt, da sich die Geschichte in meinen Augen endlos in die Länge gezogen hat. 

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  • Rat der Neun - Gezeichnet

    Rat der Neun - Gezeichnet

    littleowl

    20. September 2017 um 19:25

    Meine Meinung Ich hatte aufgrund der doch recht durchwachsenen Rezensionen fast ein bisschen Angst, zu diesem Roman zu greifen. Ich bin beim Lesen sehr anfällig für Langeweile, daher ist die Beschreibung „langsames Erzähltempo“ für mich ganz besonders abschreckend. Rückblickend bin ich allerdings froh, meine Skepsis überwunden zu haben, denn das Buch war insgesamt um einiges besser als erwartet. Ich habe mich während der 600 Seiten jedenfalls lange nicht so gelangweilt, wie ich befürchtet hatte. Der Anfang zieht sich tatsächlich und ich habe eine Weile gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Danach gibt es jedoch viele spannende Momente und Actionszenen, sodass sich der Roman ab ca. Seite 200 zu einem echten Lesevergnügen entwickelt. Der Page-Turner des Jahres ist es nicht, aber ich hatte Spaß beim Lesen und besonders die Liebesgeschichte von Akos und Cyra konnte mich mitreißen. Cyra war für mich eine positive Überraschung: Mit so einer faszinierenden und starken Protagonistin hatte ich gar nicht gerechnet. Cyra leidet seit ihrer Kindheit unter chronischen Schmerzen, wälzt sich deswegen aber nicht (oft) in Selbstmitleid. Ganz im Gegenteil, ihr Schicksal hat sie nur stärker gemacht. Die Protagonistin ist nicht nur ein wandelndes Lexikon, sondern auch eine ausgezeichnete Kämpferin. Ich habe über diese furchtlose, intelligente und komplexe Hauptfigur sehr gern gelesen. Warum der Autorin „Verherrlichung“ von chronischen Schmerzen vorgeworfen wurde, kann ich persönlich absolut nicht nachvollziehen. Im Vergleich zu Cyra bleibt Akos ein bisschen blass und eindimensional, an sich ist er jedoch ein liebenswerter Charakter. Er hat das Herz am rechten Fleck und würde alles tun, um seine Lieben zu beschützen. Ein paar Ecken und Kanten mehr hätten ihm aber nicht geschadet. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte je nach Bedarf mal aus Cyras und mal aus Akos Sicht geschildert wird. Die Perspektiven werden zusätzlich dadurch abgegrenzt, dass Cyra eine Ich-Erzählerin ist und Akos nicht. Auch hier hatte ich das Gefühl, dass es wirklich zur Story passt und nicht einfach so als Stilmittel eingesetzt wird. Insgesamt hat mir der Schreibstil zugesagt. Veronica Roth ist auf jeden Fall eine Autorin, die sich auf ihr Handwerk versteht. Sie hat es geschafft, bei mir ein Kopfkino in Gang zu setzen und mich mitzureißen. Ich würde diesen Roman definitiv in die Kategorie „Weltraum-Roman für Menschen, die keine Weltraum-Romane mögen“ einordnen. Die Grundidee mit den 9 Planeten, die sich alle durch bestimmte Eigenschaften auszeichnen, fand ich grundsätzlich sehr reizvoll und interessant. Richtig gut ausgearbeitet ist allerdings nur das, was wir über die Shotet (Cyras Volk) erfahren. Bei allem Anderen hatte ich irgendwie das Gefühl, dass das World Building nicht genug in die Tiefe geht und zu vage bleibt. Allgemein hat mir hier einfach das gewisse Etwas gefehlt, das eine fiktive Welt einzigartig und außergewöhnlich macht. Ich weiß gar nicht, was ich zu den Rassismus-Vorwürfen hier sagen soll. Ich würde die Anschuldigungen als völlig unbegründet einstufen und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass hier irgendjemandem auf den Schlips getreten wird. Fazit Sicherlich kein schlechter Roman, aber auch kein Jahreshighlight. Die Protagonistin ist ein ganz großer Pluspunkt für die Geschichte, ansonsten fand ich das Buch kurzweilig und mehr auch nicht.

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  • Guter Schreibstil, überzeugende Figuren - aber trotzdem nichts für mich

    Rat der Neun - Gezeichnet

    Azalee

    13. September 2017 um 19:49

    Auf Rat der Neun von Veronica Roth habe ich mich schon sehr gefreut, weil ich ihre Reihe Die Bestimmung sehr gerne mochte (auch wengen des oft kritisierten Endes). Mit ihrem neuen Buch konnte sie mich aber leider nicht überzeugen, auch wenn ich nicht genau sagen kann, warum. Daher fällt mir die Bewertung umso schwerer. Ihr Schreibstil ist wirklich gut. Die Kapitel sind wechselweise aus der Sicht von Cyra (in der Ich-Perspektive) und Akos (in der Er-Perspektive) erzählt. Roth gelingt es durch ihren Schreibstil das düstere Gefühl zu vermitteln. Ebenso machen die Figuren - allen voran Cyra - eine wahnsinnige Entwicklung durch. Cyra ist von ihrem Bruder unterdrückt und wächst im Laufe des Buches über sich hinaus. Sie wird zu einer starken Frau und ich fand ihre Entwicklung durchaus plausibel. Akos dagegen entwickelt sich nicht ganz so stark weiter, er verfolgt das Ganze Buch über dieselben Ziele. Zwischen ihm und Cyra entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Und bis die sich mal entwickelt hat, dauert es. Es dauert.Und dauert. Irgendwann erkennen sie ihre Gefühle füreinander. Aber nichts passiert. Es dauert weiter. Und dauert. Und genau wie mit der Liebesgeschichte verläuft der Rest des Buches. Es passiert einfach extrem wenig, hatte ich das Gefühl. Ich konnte nach der Hälfte nicht mehr sagen, was wesentliches passiert war. Erst gegen Ende geht alles Schlag auf Schlag und Roth überrascht mit einem gelungenen Cliffhanger. Trotzdem konnte mich der nicht mehr von der Geschichte überzeugen. Ich habe einfach nicht in diese Welt hineingefunden. Es blieb immer eine gewisse Distanz, die mir das Lesevergnügen genommen hat. Man merkt dem Buch an, dass sie sich wirklich Gedanken gemacht hat - der Strom, die Schicksale, die Planetenreise, die Gaben - und vielleicht war das auch ein Problem. Sie versucht alles unterzubringen, aber teils war es zu viel. Dabei ist die Grundidee durchaus gut. Ich gebe dem Buch 2/5 Sterne. Mich persönlich hat es nicht überzeugt, weil es trotz der guten Vorraussetzungen nicht packen konnte. Anderen mag das anders ergehen. Deshalb empfehle ich jedem zunächst einmal eine Leseprobe zu lesen, denn ich kann die Begeisterung durchaus verstehen. Nur irgendwie hat sie mich nicht erfasst.

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  • Hat mich nicht gänzlich überzeugt!

    Rat der Neun - Gezeichnet

    lovelyliciousme

    28. August 2017 um 12:39

    Worum geht es in dem Buch?Eine Galaxie, nicht annährend wie unsere, wird beherrscht von Gewalt und Rache unter den einzelnen Völkern. Jeder Planet wird von einer anderen Menschenart bewohnt und dient einem anderen Zweck. Untereinander herrscht Missgunst, Wut, Ärger und den Wunsch zu vernichten.Jeder Mensch besitzt eine besondere Lebensgabe, eine Art einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch diese Gabe kann Glück und Fluch zugleich sein.Cyra Noavek, ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek Noavek. Ihre Lebensgabe, die sie erhalten hat, bedeutet Schmerz. Schmerz für sich und für andere. Sie kann ihre Gabe gezielt einsetzen und damit Menschen foltern und töten. Ryzek setzt sie daher gezielt gegen seine Feinde ein, doch Cyra hat mehr drauf als er denkt. Denn sie ist klug, wenn nicht sogar klüger als er.Akos Kereseth entstammt einem friedliebenden Volk und steht seiner Familie loyal gegenüber. Doch ein einziger Tag bringt die Wendung. Sein Bruder Eijeh und er werden von Ryzek gefangen genommen, gefoltert und verprügelt. Doch dann trifft er Cyra. Er weiß nicht ob sie sich gegenseitig helfen oder besser zerstören sollen. Denn er will fliehen, doch nicht ohne seinen Bruder.Wird ihm dieses Vorhaben gelingen?Wer ist Veronica Roth?Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, der später „Die Bestimmung“ wurde und den Auftakt zu ihrer internationalen Bestseller-Trilogie bildet. Wie hat mir das Buch gefallen?Ich bin sehr verwöhnt von der Beststeller Reihe „Die Bestimmung“ und hatte daher sehr hohe Erwartungen. Haben sich diese erfüllt … leider nein.Ich muss dies einfach vorneweg nehmen, auch wenn jetzt der ganze Spannungsbogen hin ist, aber es wäre nicht fair, euch dies nicht am Anfang mitzuteilen, damit meine Kritik verständlicher ist.Im Nachhinein habe ich viele Rezensionen dazu gelesen und die geteite Meinung dieser, zu dem Auftaktbuch einer Buchreihe. Denn, viele haben die gleichen Probleme geschildert, die auch ich hatte.Ob ich es weiter empfehlen würde, lasse ich mal ein wenig offen.Es geht in diesem Buch um eine fremde Galaxie und vielen Protagonisten, mit stellenweise schweren Namen und noch viel komplizierteren Charakteren.Protagonistin Cyra, ist eine weibliche Heldin. Eine mit einem wirklich starken Charakter und einer Lebensgabe, die gleichzeitig ihr Fluch ist. Denn sie trägt Stromschatten in sich, die ihr Schmerzen bereiten, die sie aber auch gegen andere einsetzen kann. Sie kann Menschen foltern und töten, nur mit einer bloßen Berührung ihrer Hand. Eine Lebensgabe, die Cyra fordert und sie zu einer Außenseiterin macht. Denn ihr Bruder Ryzek setzt sie gezielt gegen seine Feinde ein und benutzt Cyra als Waffe. Er missbraucht ihre Lebensgabe für seinen Ruhm. Doch sie wächst daran und wird stark. Sie hat einen unglaublichen Willen. Doch ganz tief in ihrem Inneren, hat sie nur einen einzigen Wunsch, akzeptiert zu werden und liebe zu empfangen. Cyra ist kein wirklicher Sympathieträger, aber mit der Zeit und mit dem Verlauf des Buches wächst sie und wird zu einer wahren Kämpferin. Dieser Wandel hat mich begeistert und zu einem kleinen Fan von ihr gemacht.Akos, der von Ryzek gefangen und eingesperrt wurde, wird im Laufe des Buches zu Cyras Begleiter. Denn seine Gabe ist es, Cyra Linderung zu verschaffen und die Stromschatten für einen kurzen Moment einzudämmen. Er ist von Anbeginn des Buches an, ein wunderbarer Protagonist. Er hat einen sehr positiven Charakter und eine sehr schüchterne, gleichzeitig aber auch sympathische Art. Er bildet den Gegenpol zu Cyra und weil sie so ein ungleiches Paar sind, ist das Gegenseitige Machtspiel zwischen diesen beiden Menschen sehr gelungen und authentisch. Den Gegensätze ziehen sich bekanntlich an.Der Bösewicht unter den Protagonisten ist eindeutig Ryzek Noavek Cyras Bruder. Er ist kalt, herzlos und nur auf sich besinnt. Um sein Ziel zu erreichen und die daraus resultierende Macht, geht er über Leichen und lässt Menschen töten. Nur um seine Machtposition noch mehr zu unterstreichen und auszubauen. Er schürt Angst, aber gleichzeitig ist er derjenige der schwach ist. Er kann sich nur über andere Menschen profilieren, kann aber selber wenig. Seine Gabe ist die Weitergabe von Erinnerungen. Er löscht unliebsame eigene Erinnerungen, indem er diese an andere weitergibt. Dadurch ist er stets frei von Schuld, frei von Angst und Schmerz.Es gibt noch viele weitere Charaktere, die zu der Geschichte beitragen. Eine Vielzahl von Ihnen, mit noch fragwürdigen Namen, vielen Facetten und in meinen Augen auch nicht immer zwingend mit tragenden Rollen. Irgendwo tragen sie zwar alle zum entstehen dieser Geschichte bei, doch ihr Platz in dieser wird nicht sofort erkennbar und es dauert mitunter ein wenig um das als Leser herauszufinden. Dennoch ist jeder einzelne von Ihnen, liebevoll ausgearbeitet und dargestellt. Doch, keiner konnte mich so wirklich erreichen, außer die oben erwähnten drei Protagonisten. Zudem könnte ich darauf wetten, würden zwei drei von Ihnen fehlen, würde dies der ganzen Geschichte keinen Abbruch tun.Das Buch spielt in einer Fantasiewelt. Diese hat mich sehr viel Zeit gekostet, sie zu begreifen, zu verstehen und sie mir ein wenig bildlich vor Augen zu führen. Eine Galaxie, mit vielen unterschiedlichen Planeten und wohl nur einer Spezies. Dem Menschen! Denn jeder Planet ist unterschiedlich und hat eine ganz bestimmte Ausprägung. Sei es das Wasser oder die Kälte, den Kampf bzw. die Brutalität. Mir persönlich ist der Einstieg in dieses Buch sehr schwer gefallen, denn für mich hat sich diese Galaxie nicht direkt erschlossen, sondern ich musste sie als Leser erarbeiten. Die nicht wirklich geläufigen Namen, die unterschiedlichen Bezeichnungen von Planeten oder Teilbereichen dieser, hat mich an manchen Tagen zur Verzweiflung getrieben.Es war kein Buch, welches sich so herunterlesen ließ. Es war ein Buch, welches meine ganze Aufmerksamkeit gefordert hat und was ich nicht mal ebenso zur Hand nehmen konnte. Ein Buch, was voller Fantasy steckt, mit einer Geschichte, die gut durchdacht und stimmig ist, aber in einem Weltraumszenario spielt, was für mich sehr schwer nachzuvollziehen war.Ich mag den Schreibstil von Veronica Roth sehr, denn er ist flüssig, gradlinig, an den richtigen Stellen verschnörkelt und nicht übertrieben. Doch dieses Buch hat an manchen Stellen, diverse Längen, die das lesen nicht einfacher machen.Es ist dennoch spannend geschrieben, hat immer wieder kleine Höhepunkte und Aha- Momente, aber auch traurige Szenarien, die einem ans Herz gehen. Doch, hätte man die eine oder andere Szene verkürzt, wären es bestimmt 50 Seiten weniger gewesen und dies hätte dem Lesen keinen Abbruch getan.Mein Fazit:Ein Buch, welches seine Tücken hat. Angefangen beim Schauplatz über die verschiedenen Namen, bis hin zur eigentlichen Geschichte. Für nicht hartgesottene Science Fiction Fans eine Herausforderung und nicht ganz einfach zu meistern. Dennoch, hat dieses Buch auch Highlights, die das negative etwas aufwiegeln. Mich konnte es dennoch nicht ganz überzeugen, da es mich schon ein wenig zur Verzweiflung getrieben hat und ich oftmals aus dieser heraus, das Buch zur Seite legen musste.Daher habe ich mich für die goldene Mitte entschieden und vergebe ♥♥♥ von 5 Herzen.In meinen Augen ein Buch für Science Fiction Liebhaber und natürlich für jeden der es spannend findet einfach mal in eine andere Welt einzutauchen. Dennoch mein Tipp, heran wagen und schauen was es mit einem macht!Vielleicht überzeugt es, vielleicht aber auch nicht!

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  • When the one thing you want Is the only thing out of your reach

    Rat der Neun - Gezeichnet

    Keksisbaby

    23. August 2017 um 13:59

    Die Geschwister Kereseth leben glücklich auf Thuve, bis ihr Vater ermordet wird und die Brüder Akos und Eijeh von dem befeindeten Volk der Shotet entführt werden. Eijeh ist es vorherbestimmt ein Orakel zu werden wie seine Mutter. Akos dessen Gabe es ist, die einzigartigen Fähigkeiten der Menschen zu blocken, wird der Schwester des Shotet Herrschers anvertraut, denn Cyra kann anderen große Schmerzen zufügen, dabei erleidet sie selbst täglich unsagbaren Qualen. Nur Akos gelingt es sie wenigstens abzumildern. Ihr Bruder Ryzek ist machthungrig und gewalttätig, will er doch das Volk der Thuve überwältigen und die Herrschaft über den Planeten übernehmen. Damit will er beweisen, dass das ihm vorherbestimmte Schicksal, er würde einem anderen Haus unterliegen nicht eintritt. Selbst Cyra sieht die Gefahr, die von ihm ausgeht und verbündet sich bald mit den Rebellen um seiner Schreckensherrschaft ein Ende zu bereiten. Zwischen ihr und Akos entspringt ein zartes Band der Zuneigung, was auch nicht zerreißt als sie ihm zur Flucht verhilft. „Der Rat der Neun“ ist so völlig anders als „die Bestimmung“. Nicht schlechter halt irgendwie anders. Aber man muss schon ein bisschen Scifi und Fantasy mögen. Mir fiel es zunächst schwer mich durch die ganzen Namen zu fuchsen. Bis ich wusste wer wer ist und wer wohin gehört, vergingen ein paar Seiten. Dennoch mochte ich die Charaktere sehr, ich konnte eintauchen in eine völlig neue fremde Welt. Eine die bestimmt wird durch den Fluss des Stroms. Neun Planeten, ein jeder anders und mit jeweils einem eigenen Völkchen. Mich faszinierten die Eisblumen, die sanfte Sprache der Thuve, die Orakel und die Planetenreise der Shotet. Die Shotet und die Thuve teilen sich den Planeten, sind sich aber über so viele Dinge uneins, dass ein Krieg unabwendbar scheint. Ryzek wurde von seinem Vater aufgestachelt und entwickelt sich zu einem eher blutrünstigen Zeitgenossen. Generell geht es nicht gerade sehr friedvoll in dem Buch zu. Blutige Kämpfe, Folter und Schmerzen gehören zur Tagesordnung. Die liebsten Charaktere waren in diesem Buch Cyra und Akos. Cyra habe ich für ihren Kampfesmut bewundert und für ihre Stärke mit dem Schmerz zu leben, ohne davon gebrochen zu werden. Akos habe ich für seine Sanftheit, Weisheit und Beharrlichkeit geliebt. Er hat seine Prinzipien und nichts bringt ihn davon ab seinen Bruder retten zu wollen. Ich war so gebannt von dieser fremden Galaxie, dass ich irgendwie allein zurückblieb, nachdem ich das Buch geschlossen hatte. Sehnsüchtig warte ich nun auf eine Fortsetzung um zurückzukehren zu den Thuve und den Shotet und all den anderen. Dieser Roman beweist Frau Roth kann nicht nur Dystopie sondern auch Science Fiction und ich hoffe dass die Fortsetzung bald in den Buchhandel kommt.

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  • Rezension - Rat der Neun

    Rat der Neun - Gezeichnet

    Willia

    10. August 2017 um 19:16

    Klappentext:In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören.Ich habe lange gebraucht, um das Buch zu beenden, weil ich schon anfangs Schwierigkeiten hatte in die Geschichte rein zukommen.Der Klappentext und die Thematik haben mich sehr neugierig gemacht und ich habe sehr viel Potenzial in der Geschichte gesehen, sodass ich es kaum erwarten konnte das Buch endlich beginnen zu können. Schließlich war ich von den anderen Bücher der Autorin wie "Die Bestimmung" super begeistert.Aber schon die ersten Seiten vielen mir deutlich schwerer als in andere Fantasy-Bücher einzutauchen. Ich lese gerne ausgefallene Bücher, die sehr fantasievoll sind und bin es gewohnt neue Namen und Welten zu erkunden. Bei diesem Buch hatte ich aber erhebliche Schwierigkeiten die Namen den Charakteren zuzuordnen und mir ein Bild von der komplexen Galaxy zu machen. Dann kommt dazu, dass wenig Handlung im ersten Teil stattfand. Es wurde Spannung aufgebaut, die am Ende nicht gehalten werden konnte. Es war insgesamt sehr zäh und ich kam zu einem Punkt, an dem mich die Charaktere nur noch genervt haben. Akos war so fixiert auf seinen Bruder, dass sein Handeln vorhersehbar erschien. Cyra hat mich am Ende durch ihre Entwicklung positiv überrascht, aber dennoch war zu wenig Action im Spiel, dass mich das Ende überzeugen konnte. Kurz und knapp: Zu viele Seiten für so wenig Handlung. Eine sehr komplexe Welt, die wahnsinnig viel Potenzial hat und aus diesem Grund vergebe ich noch drei Sterne für "Rat der Neun".

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  • Abtauchen in fremde Galaxien...

    Rat der Neun - Gezeichnet

    Solvejg

    01. August 2017 um 20:34

    Der Inhalt:Jeder Mensch besitzt eine besondere Gabe, welche Einfluss auf die Zukunft einer Person hat. Manch einer hat sogar ein ihm voraus bestimmtes Schicksal.. doch nicht immer ist dies ein Segen.Cyra lebt am Hofe ihres Bruders - dem Tyrann und Herrscher der Shotet. Ihre Gabe ist seine Waffe. Akos und sein Bruder aus Thuve wurden von den Shotet verschleppt und an deren Hof gebracht. Doch Akos hat nicht vor zu bleiben und setzt so alles daran, sich und seinen Bruder zu retten. So lernt er Cyra kennen und schon bald müssen sie sich entscheiden - sich gegenseitig helfen oder einander zerstören. Rezension:Was mich als erstes auf das Buch hat aufmerksam gemacht hat ist wohl das Cover. Ich finde es einfach wunderschön und nun da ich den Inhalt kenne, passt es wirklich sehr gut zum Inhalt. Im Original heißt das Buch übrigens "Carve the Mark" und dieser Titel passt einfach so viel besser. Der Deutsche Titel ist einfach unpassend. Ja es gibt einen Rat der Neun, aber der wird nur am Rande erwähnt. (Das Cover hat keinen Einfluss auf meine Wertung.)Nun zunächst einmal muss ich sagen, dass ich recht unvoreingenommen an das Buch herangegangen bin. Erst nachdem ich es gelesen hatte, habe ich bemerkt wie umstritten dieses Buch ist. Aber ich muss sagen: Ich liebe es! Die Welt die Veronica Roth erschaffen hat ist einfach fantastisch und so unglaublich detailreich. Ich liebe es wie sie so viele Völker und Planeten entwickelt hat, Kulturen und Religionen. Die Idee mit dem Strom, den Gaben und den Schicksalen finde ich richtig gelungen! Ich bin ja sonst kein riesen SciFi Fan aber ich finde es mischt sich hier so wunderbar mit dem Genre der Fantasy, dass es mich gar nicht weiter gestört hat. Alleine für diese wirklich interessante Welt lohnt es sich das Buch zu lesen - und man möchte sofort in die Galaxie reisen und all die bunten Planeten bestaunen. „Schrecklich. War das Leben schrecklich? Ich hatte dafür nie ein Wort gehabt. Schmerz führt dazu, dass Zeit in kleine Stücke zerbrach. Ich dachte immer nur an die nächste Minute, die nächste Stunde. Es gab nicht genug Raum in meinem Verstand, um all diese Teile zusammenzusetzen, um Worte zu finden, mit denen sich das Ganze umschreiben ließe.“Die Idee der Handlung ist grundlegend nicht ganz neu aber eben durch das Ganze drumherum wird es super eingearbeitet. Ich mag die Idee der Gaben, welche auf einen als Person abgestimmt sind. Sie passen zu den Menschen und sind nicht einfach irgdendwie. Dadurch gibt es viele individuelle Charaktere. Inhaltlich konnte mich das Buch direkt fesseln, obwohl ich zu Beginn die Namen und ihre Rolle notiert habe, da sie doch sehr fremd klingen und man da erst mal durchblicken muss. So gibt es neben Akos und Cyra noch Eijeh, Ryzek, Ylira, Kalmev oder auch Zyvo. Alles sehr spezielle Namen die aber einfach super in das Setting passen. Normale englisch klingende Namen würden gar nicht passen. Mit der Zeit habe ich dann aber meine Liste nicht mehr gebraucht. Das war nur so in den ersten 2-3 Kapiteln, dann habe ich verstanden wer nun wer ist. Obwohl es Spaß gemacht hat die Liste zu erstellen. Die Geschichte selber ist nicht rasant, voller Action. Es entwickelt sich alles etwas langsamer, was ich aber realistisch und angemessen fand. Man hat Zeit die Charaktere und ihr wahres Ich kennen zu lernen, bevor man das Ende des Buches erreicht. Zumal ich die Charaktere hier sehr interessant fand. Cyra hat Schwächen und ist nicht die perfekte Heldin. Sie ist die Waffe ihres Bruders und muss als solche auch töten. Sie wird von vielen Selbstzweifeln – wenn nicht gar Selbsthass geplagt und doch ist sie einem sympathisch. In ihre steckt so viel mehr als man im ersten Moment erwartet und ihre Entwicklung im Laufe des Buches finde ich wirklich toll. Während ich Akos zu Beginn nicht richtig einschätzen konnte und immer dachte, da müsse noch was kommen. Dabei weiß man recht viel über Akos, wird aber eben so wie Cyra nicht direkt schlau aus ihm. Doch mit der Zeit schließt man auch ihn in sein Herz. Er ist ein friedliebender Mensch der viel durchmacht und so seine Ecken und Kanten hat. Interessanterweise hat mir der Charakter des Ryzek sehr gefallen. Er ist der Böse der Geschichte – ungewollt. Ich glaube eine Geschichte über ihn würde ich glatt lesen. Ein grausamer Herrscher wider Willen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Sehr flüssig, schnell zu lesen aber eben auch sehr detailreich. Denke das ich mir dadurch all die fremden und fiktiven Dinge so wunderbar vorstellen kann. Veronica Roth zieht den Leser in ihren Bann und schafft es Spannung da aufzubauen wo es nötig ist, aber auch Trost zu spenden, wenn man als Leser mal welchen braucht. Sie lässt einen nicht an einem Herzinfarkt sterben, aber schafft es mit wenigen Worten einen zum weiterlesen zu animieren.Das Ende des Buch fand ich schön und traurig zugleich. Es ist kein riesen Cliffhanger, sondern eher ein ruhiges Ende. Dennoch kann man definitiv sehen, dass ein Band 2 kommen wird. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Ich hoffe, dass ich es bald erfahren werde! Fazit:Ich liebe dieses Buch und daher wird es definitiv in die Kategorie „Must Read“ fallen. Diese wunderbare Welt die Veronica Roth erschaffen hat ist einfach wunderbar. Man fühlt sich heimisch und fremd zugleich. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Namen, Planeten, Kulturen und auch der Schreibstil. Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und viel zu oft musste ich um sie bangen. Die Idee mit den Fähigkeiten bzw. den Gaben finde ich richtig gut und auch schön ausgearbeitet. Eine Welt die ich gerne mal persönlich kennen lernen möchte. Ich lege allen das Buch ans Herz die eine Mischung aus SciFi, Fantasy und einen Hauch von Liebesgeschichte. Es hat ein wenig was Romeo und Julia mäßiges. Auch wer gerne Bücher liest in denen besondere Fähigkeiten und Kämpfe vorkommen, würde dieses Buch mit Sicherheit mögen. Allerdings darf man keine Fähigkeiten wie in „die Rote Königin“ erwarten. Sie sind viel persönlicher und individueller auf die Charaktere angepasst – was sie nicht weniger interessant macht.

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  • Gelungener Auftakt !

    Rat der Neun - Gezeichnet

    christiane_brokate

    30. July 2017 um 23:43

    Darum Gehts :In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …Meine Meinung:Spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Langeweile tritt bei diesem Buch nicht auf, es ist ein Buch was einem dem Atem nimmt, weil man es vor Spannung nicht mehr aushält. Außerdem war ich sehr überrascht von dem Buch ich dachte es wäre nur ein Jugendbuch aber es hat mich sehr überrascht, es war eine Mischung von Magie und von Bösen und guten, es ist spannend aber es ist teilweise sehr schwer denn Überblick zu behalten, wer einem gut oder böse gesinnt ist. Auch die verschiedenen Handlungsstränge kommen ganz unerwartet und es passiert sehr viel, das mich gefesselt hat. Ich hatte das Gefühl als ob mich das Buch gelebt hat, als ob ich in dem Buch war in ihm gefangen und um so mehr ich gelesen um so tiefer war ich in der Geschichte gefangen und kam nicht mehr raus. Es war ein Wechselbad der Gefühle von Angst, bis zu einem Schmunzeln war alles dabei. Ich war mittendrin und die Charaktere waren meine Freunde.Akos war mein Lieblingscharakter er wirkte erst unnahbar und ich hatte meine Zweifel bei ihm was er wirklich im Schilde führt, dies hat sich dann aber gelegt und er veränderte sich im Laufe der Geschichte, er entwickelte sich und er ist ein sehr starker Charakter. Auch, wenn die beiden Hauptcharaktere so unterschiedlich sind dennoch haben beide ein gutes Herz. Sie müssen lernen anderen zu vertrauen und schauen wenn sie vertrauen können, außerdem stehen sie vor vielen Aufgaben und Entscheidungen die ihr Leben verändert, und jedes mal schließt sich eine Tür und es öffnet sich eine neue. Die Gaben die jeder in sich trägt sind sehr intensiv und sie müssen lernen sie richtig einzusetzenDie Geschichte wirkt sehr real und ich habe sie verschlungen.Das ist ein Fantasie Roman der neue Dimensionen startet, es fühlt sich an als ob man auf dieser Galaxie lebt.Ein gelungener Auftakt, und es wird eine Grosse Serie ein Highlight für mich. Autor: Veronica Roth Buch: Rat der Neun - Gezeichnet

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  • Toller Sci-Fi-Roman!

    Rat der Neun - Gezeichnet

    xxAnonymousxxx

    30. July 2017 um 11:35

    Meine Meinung: Zweifelsohne ein extrem gutes Buch. Veronica Roth hat mit diesem Auftakt eines großartigen Fantasy-Zweiteilers eine völlig neue Galaxie erschaffen. Es gibt keinen Bezug mehr zu der Welt, wie wir sie kennen. Die Geschichte findet auf einem der neun Planeten statt, nämlich Thuvhe, der von einer weiteren Nation, den Shotet, bevölkert wird. Beide Völker möchten die alleinige Herrschaft über ihren Planeten, was unweigerlich zu Spannungen und offensichtlicher Feindseligkeit führt. Ich finde die Lebensgaben besonders interessant. In keinem Buch habe ich bisher so spezielle Fähigkeiten kennengelernt, beispielsweise die Schatten unter Cyras Haut, die sowohl ihr, als auch den Menschen, die sie berühren, Schmerz zufügen. Die Story ist einzigartig und extrem vielschichtig, ebenso die erwähnten Lebensgaben und Schicksale der auserwählten Familien. Die Hauptcharaktere sind toll, einfach irgendwie anders, stark aber doch verletzlich. Ich für meinen Teil konnte ihre Entscheidungen verstehen und sogar gutheißen, womit ich bei Fantasy-Büchern oftmals so manche Probleme habe. Die Veränderungen, die die Figuren durchlaufen sind ebenfalls vollkommen nachvollziehbar. Das Buch ist sehr packend, mit einer nie langweilig werdenden Handlung, die es wirklich in sich hat. Ich konnte es irgendwann nicht mehr weglegen und es habe an einem einzigen Tag praktisch ganz gelesen. Fazit: Für alle Die Bestimmung – Fans mit Sicherheit ein gutes Buch, ebenso für Fantasy/Sci-Fi-Liebhaber. Mit einer spannenden Geschichte und einer fantastischen neuen Galaxie, die man im Laufe der Story besser kennen und verstehen lernt. Mit vielen überraschenden Wendungen und einer mitreißenden Liebesgeschichte, die so eigentlich nicht zustande kommen dürfte.

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  • Entführt in die Galaxie...

    Rat der Neun - Gezeichnet

    Sunnywonderbookland

    22. July 2017 um 15:32

    Autorin: Veronica RothVerlag: cbtSeitenanzahl:Preis: 15,99 Euroerschienen am 17. Januar 2017InhaltIn einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …Meine MeinungNachdem ich schon von ihrer letzten Reihe so begeistert war, war ich nun ganz gespannt auf dieses Buch. Wie auch schon bei "Die Bestimmung" schafft die Autorin eine wundervolle neue Welt, in der es neun Planeten gibt, die von einem Rat beherrscht werden.Cyra und Akos leben auf Thuve dem Eisplaneten, doch beide Nationen sind Feinde. Akos ist mit einem besonderen Schicksal gesegnet und wird von Ryzek entführt. Dort wird er zum Soldaten ausgebildet und wird später in den Dienst von Cyra gestellt.Cyra wird von ihrem Bruder als Waffe missbraucht, da sie immer schreckliche Schmerzen empfindet und diese auch auf andere Menschen übertragen kann. Ihr Alltag wird von ihrer Gabe beherrscht und sie ist sehr einsam und zynisch.Der intiligentte Akts sieht jedoch hinter ihre Fassade und erkennt, dass sie kein grausamer Mensch ist, wie in den Medien berichtet wird. Langsam freunden sich die beiden an und er hilft ihr mit ihren Schmerzen. Langsam entwickelt sich eine Beziehung zwischen en beiden, doch beide sind eigentlich Feinde.Die Autori versteht es die Welt durch ihre genauen Beschreibungen ins Leben zu rufen und man wird Schritt für Schritt langsam eingeführt und lernt diese besondere Welt kennen. Nicht nur die Orte sind wundervoll beschrieben, sondern auch die Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten.Einzig und allein haben mir die komplizierten Namen nicht gefallen, da man sie nicht aussprechen kann. Es sind so viele komplizierte Namen, dass man sich am Anfang nicht merken kann, wer wer ist und was welcher Ausdruck bedeutet.Ansonsten hat die Autorin wieder eine wundervolle neue Welt geschaffen, die den Leser in seinen Bann zieht.FazitMal wieder ein gelungener Reihenauftakt, der Freude auf die nächsten Bände macht. Wie schon "Die Bestimmung" wird der Leser völlig in seinen Bann gezogen und kann das Buch nicht mehr zur Seite legen.Wegen den komischen Namen einen Stern Abzug, aber immer noch 4 von 5 Sternen insgesamt.

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  • Wo bleibt die Fortsetzung?

    Rat der Neun - Gezeichnet

    snowyy_13

    22. July 2017 um 15:06

    Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch beendet habt und euch erstmal leer fühlt? So geht es mir gerade, besonders weil ich jetzt auf die Fortsetzung von diesem unglaublichen Buch warten muss. Die Charaktere, diese Galaxie, diese Schicksale und Gaben.. alles war einfach so toll und ich habe jede einzelne Seite dieses Buches genossen.Einige in dieser Welt haben Schicksale, die von den Orakel gesehen wird. Man wird sofort am Anfang des Buches ins kalte Wasser geschmissen und der Leser muss sich mit den Folgen und anderen Komplikationen auseinandersetzen. Akos und sein Bruder landen beim Feind und es vergehen einige Jahre, bis sich die Geschichte in Gang setzt. Parallel zu Akos lesen wir auch aus der Sicht von Cyra, die Schwester des Herrschers Ryzek, welche er als Werkzeug für seine Gewaltakten ausnutzt.Cyra ist glaube ich der Charakter, der mich am meisten in diesem Buch umgehauen hat. Wir lernen sie als das Mädchen kennen, dass glaubt, die Schmerzen verdient zu haben, die sie jeden Tag erleidet. Ihre Gabe hatte mich an die Bücher von Tahereh Mafi erinnert, da ihre Berührung tödlich enden kann, weswegen ihr Bruder sie als seine eigene Henkerin einsetzt. Ihre Gabe bereitet ihr selber Schmerzen, weshalb sie sich Tag ein, Tag aus betäuben muss um es halbwegs erträglich zu machen. Doch durch die Geschehnisse in diesem Buch zeigt sie, dass viel mehr in ihr steckt, als das Monster, wie sie sich selbst sieht. Und als sie es zulässt, einem anderen Menschen näherzukommen, fängt sie an sich in so eine starke Frau zu verwandeln, die das vertritt, wovon sie überzeugt ist, dass es das richtige ist.Und da spielt Akos natürlich eine hervorragende Rolle. Mir hat es sehr gut gefallen, wie deutlich es wurde, wie wichtig ihm die Familie ist und das er sein eigenes Leben riskieren würde, nur um diese in Sicherheit zu wissen. Ich fand es auch sehr süß, dass er nicht immer als der starke Mann hingestellt wurde und ihn auch einfache Dinge wie ein Mädchen aus der Fassung und zum erröten bringen konnte. Und obwohl ihm ein Schicksal zugeteilt wurde, von dem er nicht glauben mag, dass es wirklich so ist, lässt er nicht zu, dass er dadurch seine Lebensweise definieren lässt.Auch die Romanze in diesem Buch hatte etwas erfrischendes an sich, da dort keine Insta-Love stattfand, sondern sich die Protagonisten erst mehr kennengelernt haben, statt sofort einander die unsterbliche Liebe zu schwören. Auch wenn Cyra und Akos etwas füreinander empfanden, waren sie immer noch zwei eigenständige Personen.Das Buch wurde jeweils aus zwei Perspektiven geschrieben, einmal von Cyra in der Ich-Erzähler Form und von Akos in der Er-Erzähler Form. Dadurch hatte man mehr den Eindruck, in Cyras Haut zu stecken, als in Akos‘. Sie ist sozusagen der Stein, der alles ins Rollen gebracht hat. Außerdem finde ich, dass das Buch sehr ausführlich und detailliert geschrieben wurde, was mir extrem gut gefallen hat. In manchen Büchern stört so etwas den Lesefluss, aber hier war es definitiv nicht der Fall.Nur schade fand ich, dass der Leser nicht mehr vom Hohen Rat, dessen Politik und den Galaxien erfahren hat. Es war klar, dass es eine Sci-Fi / Dystopie Geschichte war, aber bei einem High Fantasy Buch gehört es für mich dazu, die Politik mehr einzubinden. Und wenn ich mehr davon und den verschiedenen Planeten erfahren hätte, hätte das Buch auch die volle Punktzahl bekommen, aber das hatte mir leider gefehlt.Fazit: Rat der Neun – Gezeichnet ist definitiv ein Buch, dass im Sci-Fi Genre Anklang finden wird! Es ist wunderschön geschrieben, hat authentische Charaktere und eine Welt, die sehr viel Potential hat und facettenreich ist. Dennoch würde ich dieses Buch mehr den Lesern empfehlen, denen High Fantasy Bücher zusagen, da vieles in diesem Buch wie ein kompliziertes Spinnennetz konzipiert ist.

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  • Hohe Erwartung nicht erfüllt!

    Rat der Neun - Gezeichnet

    Lotta22

    20. July 2017 um 12:16

    In einer Galaxie besitzen alle Menschen eine besondere Lebensgabe. Diese Gabe entwickelt sich im Verlauf der Jugend. Einige höher gestellte Familien oder besondere Menschen besitzen ein Schicksal, welches unumstößlich ist.Akos gehört zu einer dieser Familien und wird dank seines Schicksals gemeinsam mit seinem Bruder entführt...Der Schreibstil von Veronica Roth lässt sich sehr angenehm lesen und es ist gut möglich sich die Lebensräume der Charaktere gut vorzustellen.Erzählt wird aus der Sicht von Akos aus der dritten Person und aus der Ich-Perspektive von Cyra. Etwas ungewöhnlich ist dieser Wechsel zwischen den Personen im Erzählstil und den genauen Grund dafür konnte ich auch nicht herausfinden. Meines Erachtens spiegeln sich Gefühle und Gedanken in beiden Perspektiven gleich wieder.Erwartet hatte ich Science Fiction vom Feinsten. Eine Galaxie, die man immer weiter kennenlernt, doch irgendwie blieb es bis auf wenige Ausnahmen sehr flach und lediglich die Traditionen von zwei Völkern wurden genauer erläutert.Gleichzeitig zog sich das Buch, so 200 Seiten weniger hätten der Geschichte sicherlich nicht weh getan. Als weitere Punkt kommt hinzu, dass sich die Beziehung von Akos und Cyra extrem langsam entwickelt und anschließend kommt ein Hin und Her dazu, wie es anscheinend gerade Modern zu sein scheint. Der Leser weiß aber bereits viel eher was sich entwickeln wird und auch einige andere Punkte sind recht vorhersehbar.Insgesamt hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt und plätscherte nach einem recht brutalen und rasanten Start einfach nur dahin. Sehr schade!So komme ich auf 2 von 5 Sterne und werde mir genau überlegen, ob ich die Zeit in die Fortsetzung investieren werde oder nicht.

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