Rat der Neun - Gezeichnet

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Inhaltsangabe zu „Rat der Neun - Gezeichnet“ von Veronica Roth

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Spannung pur

— sunshineladytestet
sunshineladytestet

Sehr kompliziert zu Beginn.

— jessi_here
jessi_here

Nach längerem Einstieg ein beeindruckendes und vielfältiges Universum.

— spezii
spezii

Nachdem zähen Anfang wurde es richtig gut. Charaktere und Weltenentwurf sind Top.

— weinlachgummi
weinlachgummi

Eine Geschichte, die auch gut in StarWars passen würde

— evaaa-hlgsr
evaaa-hlgsr

Ein gelungener Auftakt mit leichten Schwächen

— Fuchsiah
Fuchsiah

Charaktere mit Tiefgang und eine komplexe Welt ... ein überzeugender Auftakt

— SylviaRietschel
SylviaRietschel

Ich fand das Buch leider nicht so gut, obwohl ich die letzte Reihe die Bestimmung von ihr geliebt hatte.

— 22jasmin22
22jasmin22

Ideen toll, Umsetzung mittelmäßig

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Die Idee ist unglaublich und komplex, sodass der Anfang etwas mühevoller ist - der Rest jedoch begeistert in jedem Punkt.

— lovelystories
lovelystories

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  • Ein grandioser Auftakt der begeistert !!

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Line1984

    Line1984

    23. March 2017 um 09:24

    Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste.Ich war gespannt was mich im neuen Roman der Autorin erwarten würde, gleichzeitig haben mich aber die vielen recht unterschiedlichen Meinung neugierig gemacht.Die Meinungen zu diesem Buch sind doch etwas durchwachsen, die hier erschaffene Welt wäre zu komplex oder die Story an sich wäre zu zäh und langatmig.Gestern Abend habe ich dieses Buch beendet, ich muss sagen WOW. Ich bin noch immer völlig begeistert und geradezu geflasht. Was die Autorin hier geschaffen hat ist mehr als einmalig.Die hier erschaffene Welt ist mit Sicherheit etwas komplex doch ich muss sagen genau das gefiel mir.Etwas völlig neues, etwas das ich so noch nicht gelesen hatte und genau das hatte seinen Reiz.Wenn ich ein Buch lese, möchte ich es genießen, ich möchte gefordert werden und ich möchte in neue und unbekannte Welten abtauchen.Genau dass ist der Autorin hier gelungen.Und genau das gefiel mir unglaublich gut.Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen.Ich kam unglaublich schnell in die Story rein und schon nach wenigen Seiten konnte ich dass Buch nicht mehr aus der Hand legen.Es entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.Ich habe jeder neuen Seite und jedes neue Wort inhaliert.Trotz seiner über 600 Seiten habe ich dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, was anderes ging auch nicht denn ich war völlig in den Bann der Story versunken.Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet, es fällt auf und bleibt im Kopf.Ich finde es sehr passend und es bekommt in meinen Bücherregal einen Ehrenplatz!Die Charaktere in diesem Buch könnten vielschichtiger kaum sein.Cyra und Akos sind mir schnell ans Herz gewachsen, beide haben ihre Eigenarten und dennoch gelingt es ihnen ihre Herkunft für kurze Zeit zu vergessen. Sie vergessen die Feindschaft ihrer Völker doch kann diese "Freundschaft" von Dauer sein? Bald muss sich Cyra entscheiden, bleibt sie weiter nur das Werkzeug ihres Bruders oder hilft sie Akos?Die Handlung ist in meinen Augen sehr spannend und fesselnd. Für mich gab es hier keine zähen oder gar langatmigen Szenen.Ich finde es grandios wie die Autorin diese komplexe Story ausgearbeitet hat und bin begeistert.Ich bin froh das ich dieses Buch trotz der unterschiedlichen Meinungen gelesen habe, denn sonst hätte ich ein wahres Fantasy Highlight verpasst!Für mich ist dieses Buch ein Highlight.Genau deshalb kann ich euch das Buch nur empfehlen.Fazit:Mit "Rat der Neun - Gezeichnet" ist der Autorin ein Fantasy Buch der besonderen Art gelungen. Eine völlig neue und unglaublich interessante Welt, Charaktere die begeistern und ihr toller Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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  • Eine Dystopie, die absolut zu überzeugen wusste

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Caterina

    Caterina

    23. March 2017 um 07:45

    Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Nach dem ich ihre "Bestimmung-Trilogie" gelesen hatte, war für mich schnell klar, dass ich auch zukünftige Bücher von Veronica Roth lesen werde. "Rat der Neun - Gezeichnet" ist mir durch die wirklich gute Gestaltung ins Auge gesprungen. Es wirkt unglaublich düster und sieht einfach toll aus. Aber nicht nur die optische Gestaltung machte mich neugierig, viel mehr war es der Klappentext, der mich überzeugte diesen Auftakt zur Hand zu nehmen. Einstieg: Veronica Roth beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung und der Hörer begleitet den jungen Akos und seine Familie zum alljährlichen Blütenfest. Voller Harmonie und Ruhe leitet sie damit in ihre Geschichte ein, so dass ich langsam eintauchen konnte. Schnell wird diese Harmonie jedoch aufgebrochen und ich fand mich in einer dunklen und düsteren Realität wieder. Somit baute die Autorin schon sehr bald Spannung auf, so dass ich das Hörbuch nicht weglegen konnte. Charaktere: Der junge Akos, der mir in den ersten Kapiteln genauer vorgestellt wurde, brauchte nicht lange, um mich von sich zu überzeugen. Immer wieder überraschte er mich im Laufe der Handlung. Und seine Entwicklung fand ich absolut großartig! Ebenso Cyra, die zunächst etwas auf sich warten ließ, schloss ich nur nach wenigen Sekunden ins Herz. Veronica Roth wählte für ihre weibliche Protagonistin den personalen Ich-Erzähler und für Akos ebenfalls einen personalen Erzähler. Beide Figuren machen eine bemerkenswerte Entwicklung durch und ich schloss sie mit jeder ihrer Taten mehr ins Herz. Absolut großartige Figuren! Aber auch die vielen Nebenfiguren waren teilweise so stark beschrieben, dass diese ebenso einen Platz in meinem Herzen fanden. Handlung: Rasch wurde mir die unglaublich gut durchdachte Welt von Akos und Cyra vorgestellt, in der ich mich, trotz der teilweisen sehr düsteren Wirklichkeit wohl fühlte. Wie ich es schon aus ihrer "Bestimmung-Trilogie" kannte, ließ auch hier die erste spannende und temporeiche Passage nicht lange auf sich warten und Veronica Roth zeigte sich mir von einer anderen Seite. Immer wieder baute sie durch teilweise heftige, aber auch brutale, so wie absolut unerwartete Szenen Spannung ein, so dass das Spannungslevel fast durchgehend im oberen Bereich war. Das gefiel mir sehr gut! Sprecher: Für "Rat der Neun - Gezeichnet" wurden die beiden Synchronsprecher Shenja Lacher, der den jungen Akos verkörperte und Laura Maire, die Cyra ihre Stimme verlieh, gewählt. Beide konnten mich durch ihre unglaublich angenehmen und warmen Stimmen schnell für sich begeistern. Sie beide verliehen dem Hörbuch noch mehr Tiefe, als es ohnehin schon hatte, so dass ich voller Spannung ihren Stimmen lauschte. Mein Urteil Dieser Auftakt besitzt für mich alles, was eine gute Dystopie benötigt. Eine großartige Grundidee, die brillant umgesetzt wurde, ein Plot, der überraschte und begeisterte und Charaktere, die ich sehr schnell ins Herz schloss. "Rat der Neun - Gezeichnet" überzeugte durch eine düstere, aber auch brutale Wirklichkeit. Durch ihre unerwarteten Szenen baute Veronica Roth immer wieder Spannung und Action sowie Tempo ein, dass es nie langwelig wurde. Auch die beiden Synchronsprecher Shenja Lacher sowie Laura Maire wussten zu überzeugen - sie gaben dem ganzen noch zusätzlich einen düsteren Touch. Alles in allem konnte mich die Autorin hier absolut überzeugen und ich bin mehr als gespannt, wie es rund um Cyra und Akos weitergeht! Dieses Hörbuch erhält 5 von 5 Welten!

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  • Spannend

    Rat der Neun - Gezeichnet
    sunshineladytestet

    sunshineladytestet

    21. March 2017 um 09:52

    Rat der Neun -gezeichnet Mit dem Klappentext verschone ich euch jetzt , denn den kann man eh direkt im Netz einsehen vielmehr meine Meinung zu diesem Buch . Also zuallererst warum wollte ist es ?! Das Cover war online in der Vorschau schon ein Highlight und als ich es in Natura sag sowieso . Die goldene Flüssigkeit die runterläuft etc. Es fällt einfach defintiv auf . Dann zunächst machte mich noch neugierig , das die Autorin auch die Bestimmung geschrieben hatte, die mir damals auch sehr gut gefiel . Da war eigentlich für mich schon klar , das musst du lesen. Laut Klappentext auch wieder ein schöner Fantasy Jugendroman. Was sich auch bestätigt. Der Stil ist sehr ähnlich zu die Bestimmung . Einzig und alleine was mir anfangs schwer fiel muss ich zugeben waren die vielen Verschiedenen unüblichen Namen , die man erstmal reinkriegen musste, aber ab dann ging es super . Die Story ging rasant weiter und Spannung war genügend vorhanden . Also wer die Bestimmung mag , sollte hier auch auf seine Kosten kommen . Sehr viele und Vorallem was ich gut fand Verschiedene Charaktere . Von dem kampfsüchtigen , bis zu denen die eigentlich garnicht kämpfen wollen . Was natürlich die Story schwer machte. Sehr viel macht demonstrieren. Eine Entführung , verzweifelter Versuch zu retten und dabei noch die großen Gefühle . Die Sichtweisen waren 2 einmal von Akos einem mächtigen Mann und dann von Cyra. Cyra erzählt alles in der ich Version . Akos hingegen wird von 3ter Person erzählt . Beide waren mir auf ihre Art symphatisch . Cyra wird anfangs sehr ausgenutzt und muss erst lernen, das es manchmal besser ist sein eigenes Ding zu machen . Da jeder seine Gabe hat und damit unterschiedliche Auswirkungen wird schnell klar , das Cyra es nicht einfach hat . Ihre gabe bereitet ihr unheimliche Schmerzen . Problem an der Sache , die überträgt sie bei Berührungen auch an den anderen . Ziemlich schwieriges Leben würde ich sagen . Ryzek der in diesem Buch einen Bösewicht darstellt wird sehr gut durchleuchtet . Das er nicht immer so war , wird schnell klar . Die Verschiedenen Welten bzw Galaxien fand ich Mega interessant auch wenn es anfangs wie gesagt schwer war reinzukommen, war es später umso schöner sich in eine komplett neue Welt einzufinden . Viel Gewalt ist vorhanden das ist keine Frage , aber wer die Bestimmung kennt , weiß das auch da das nicht ohne war . Also von dem her für mich genau richtig . Spannung und Action und große Gefühle die eben durch soviel Missmut auch noch besser rauskommen wie ich finde . Die Autorin hat mich total gefesselt und oftmals überrascht mit Wendungen , sowie auch den charakteren wieviel Gesicht und Vergangenheit sie ihnen verliehen hat . Am Ende hat man von jedem so ein genaues Bild vor sich wie nur eben möglich , was mir richtig gut gefiel . Ein Buch was sucht Potential hat wenn ihr mich fragt . Wundervoll .

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  • Rat der neun

    Rat der Neun - Gezeichnet
    jessi_here

    jessi_here

    21. March 2017 um 09:21

    Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/Inhalt:In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …Quelle: randomhouse.deMeinung:Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!"Die Rauschblumen blühten nur in der längsten Nacht. Die ganze Stadt feierte, wenn sich die Blütenblätter zu einem satten Rot entfalteten - zum einen, weil die Rauschblumen das Herzblut des Volkes darstellten, zum anderen - das vermutete Akos -, damit nicht alle in der Kälte den Verstand verloren."Das Cover ist ein richtiger Eye-Catcher! Ich habe es zuerst auf englisch gesehen und war sofort begeistert, darum habe ich mich auch umso mehr gefreut, als sie es übernommen haben, für die deutsche Ausgabe. Durch die Schlichtheit gefällt es mir nochmal besser und man guckt zuerst auf den Titel. Diesen hätte ich aber nicht geändert, denn im englischen heißt das Buch "Carve the mark", was wirklich toll zum Inhalt passt. "Rat der neun" ist ein schlecht gewählter Titel, da der Rat in diesem Teil noch keine richtige Rolle spielt.Die Schnitte im Buch, aus denen goldene Flüssigkeit herausrinnt, sollen, meiner Meinung nach, die Tötungsmale darstellen (wieder passt der englische Titel besser zum Bild), was wirklich gelungen aussieht.Der Schreibstil hat sich, im Gegensatz zu "Die Bestimmung", wirklich gebessert. Die Autorin beschreibt alles sehr genau, manchmal zu genau, und erzählt wichtige Geschehnisse oftmals sehr kurz. Dies hat mich gestört, die spannenden Stellen, oder die Stellen bei denen Geheimnisse aufgedeckt wurden, waren in oftmals 3-5 Sätzen abgespeist. Aber natürlich braucht man eine 10 Seiten Beschreibung von einem Zimmer, das nur einige Quadratmeter hat. Ansonsten ist die Sprache ein wenig komplexer als bei anderen Jugendbüchern, was ich persönlich ganz gut finde, da das das Buch anspruchsvoller macht.Das Buch habe ich wieder mit der lieben Neyla zusammen gelesen.Zu Beginn lernt man hier Akos und Cyra kennen. Akos gehört den Thuvesi (schreibt man das so?) und Cyra den Shotet an. Beide Völker leben auf dem selben Planeten getrennt durch Federgras.(heißt das so?). Ryzek, Cyras Bruder, möchte sein Schicksal verhindern. Einige Menschen haben Schicksale, die sich immer erfüllen, und Ryzek möchte seines verhindern, daher entführt er Akos und seinen Bruder, da Eijeh, Akos Bruder, das neue Orakel ist. Akso bleibt ein Gefangener und ist von nun an Cyras Diener, der ihr mit ihrer Gabe hilft.Ich kann den Inhalt nicht sehr gut zusammen fassen, da das Buch zuerst nur verwirrend war und rund 600 Seiten hat. Der Beginn war sehr kompliziert und ich habe mir sehr schwer getan, in das Buch zu finden. Es waren so viele neue Begriffe und Orte und erst die Namen, von denen kann ich genau 3 aussprechen. Es wäre sehr hilfreich gewesen, wenn es eine Karte von den Planeten gegeben hätte und ein längeres Glossar, in dem auch alle Namen und Personen verzeichnet sind. Nach ungefähr 200 Seiten habe ich dann alles halbwegs verstanden und konnte der Geschichte folgen.Da ich schon sehr viele Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, bin ich natürlich mit vielen Vorurteilen ran gegangen. Von diesen habe ich persönlich aber nicht viel mitbekommen, vielleicht, weil ich mich nicht so auf Kleinigkeiten konzentriert habe, oder aber, weil ich das nicht unlogisch fand. Ja, es gibt ein Volk, dass eine dunklerer Hautfarbe hat und aggressiver dargestellt wird, aber bei den Thuvesi ist es immer eiskalt und die haben keine Sonne, da hätte sogar ich eine dunklere Hautfarbe. Also ich kann diese Vorurteile wirklich nicht bestätigen, da sie mir erstens nicht so aufgefallen sind und zweitens waren dies alles logische Dinge, die nicht etwas mit Beleidigungen von der Autorin, sondern einfach mit den Völkern selbst, der Umgebung und ihrer Kultur zu tun haben. Aber jeder sieht das anders, dies ist nur meine Meinung.Die Idee mit den Gaben fand ich ziemlich cool, auch wenn dieses Potentials hier oftmals nicht genutzt wurde. Jetzt kann ich mich nur noch an ungefähr 5 Gaben erinnern, von den 30 Leuten, die in dem Buch eine Rolle gespielt haben. Hauptsächlich ging es um Cyras Gabe anderen Schmerz zuzufügen, Akos Gabe den Strom zu unterbrechen, Ryzeks Gabe Erinnerungen zu tauschen und Eijehs Gabe, der ja das Orakel ist. Kurz zum Strom, damit ihr versteht, was das ist: Neyla und ich sind zum Schluss gekommen, dass der Strom ähnlich wie Energie ist. Er fließt überall auf den Planeten herum und auch durch die Menschen durch. Wegen dem Strom haben sie ihre Gaben und können Geräte betreiben. Akso ist immun gegen den Strom, somit auch gegen alle Gaben,l daher kann es Cyras Schmerzen unterdrücken und sie von ihrem Leiden befreien. Ich hatte das Gefühl, dass es 200 Seiten lang nur darum ging, wie sehr sie ihre Gabe hasst, dass sie Schmerzen hat, dass sie anderen Schmerzen zufügen muss, dass Akos ihr helfen muss und allgemein um sie. Oftmals hätte ich mir gewünscht, dass die Gaben von anderen genauer erklärt werden oder überhaupt mehr Wissen über die Gaben an den Leser weiter gegeben wird.Dann waren da noch die Schicksale. Diese leuchteten mir sofort ein, da es nicht so kompliziert beschrieben wurde. Einige Menschen sind mit einem Schicksal gesegnet, welches sich, in welcher Zukunft auch immer, unumstößlich erfüllt. Die Schicksale werden von den Orakeln vorhergesagt und alle Hauptfiguren in dem Buch sind mit einem Schicksal gesegnet. Man kann sagen, dass der zweite große Handlungsstrang, neben Cyras, der war, dass Ryzek versucht sein Schicksal auszutricksen. Schon zu Beginn als er Eijeh entführt ist dies klar, da er ein Orakel braucht um seine Zukunft vorherzusehen. Akos und Cyras Schicksale spielen in diesem Band eine noch eher unwichtige Rolle, sie sind zwar bekannt, allerdings noch nicht von Bedeutung. Ryzek versucht also Eijeh dazu zu überreden, dass er ihm hilft, was dieser logischerweise nicht tut. Daraufhin setzt Ryzek seine, wie ich finde, eigentlich sehr coole Gabe ein. Ich weiß, dass er böse ist, aber seine Gabe Erinnerungen zu tauschen finde ich faszinierend. Er kann eine seiner Erinnerungen jemand anderem geben und dafür eine Erinnerung von dieser Person erhalten. Welche kann sich Ryzek aussuchen. Hier kommen wir zu einem Punkt, den ich nicht verstanden habe. Eijeh und Ryzek tauschen immer mehr Erinnerungen. Eijeh wird immer mehr wie Ryzek, er geht wie er, spricht wie er und hasst die selben Leute wie er, gut. Aber dann müsste doch Ryzek immer mehr wie Eijeh werden, denn Erinnerungen formen einen Menschen und wenn Ryzek stets seine schlechten Erinnerungen hergibt und dafür schöne von Eijeh bekommt, müsste er ja netter oder sogar ein ganz anderer Mensch werden. Dies finde ich wirklich unlogisch, da Eijeh sich verändert aber Ryzek immer gleich bleibt. Wenn ich schon bei unlogischen Dingen bin, kann mir jemand erklären, warum die Kapitel von Cyra in der Ich-Perspektive und die Kapitel von Akos in der Erzählperspektive geschrieben sind? Ich konnte mich viel besser in Cyra hineinversetzen, da man ihre Gedanken besser mitbekommt und nicht wie bei Akos nur das liest, was er gerade tut. Das wäre mir zuerst gar nicht aufgefallen, doch als ich einige Kapitel von Cyra und dann wieder eines von Akso gelesen habe, fand ich das schon komisch. Gegen Ende hin hätte ich mir sowieso mehr Kapitel von Akos gewünscht, da ich ihn immer lieber mochte. Zu beginn wirkte er wie ein unfähiger 10 Jahre alter Junge, der sich nicht selbst verteidigen kann und sich auch nichts sagen traut. Mit der Zeit wurde er mir aber immer sympathischer und ich muss sagen, dass er gegen Ende meine liebste Figur wurde. Übrigens sind die Protagonisten 16 Jahre alt, was ich schrecklich finde, da sie sich wie mindest 20 aufführen und ja "so viel Lebenserfahrung" haben. Das Alter ist ziemlich schlecht gewählt, da die Figuren auch nicht mehr so jung wirken und hätte die Autorin geschrieben, dass die beiden schon 20 sind, wäre vieles glaubwürdiger geworden.Der Punkt, der mich am meisten gestört hat ist, dass so viele Dinge unnötig lang beschrieben wurden, so als wolle die Autorin das Buch unnötigerweise in die Länge ziehen. Man kann sich das so vorstellen, dass 20 Seiten lang beschrieben wurde, wie ein Stück Brot aussieht. Genauso unnötig. Im Gegensatz dazu wurden spannende Stellen viel zu kurz beschrieben. Die Kämpfe, die Geschichten und die Geheimnisse wurden mit höchstens einer Seite abgespeist, und genau solchen Stellen liebe ich zu lesen, aber hier wurden sie einfach am Rande erwähnt. Ich habe in jeder Audio, die ich Neyla zu dem Buch gemacht habe, gesagt, dass dem Buch 300 Seiten weniger nicht geschadet hätten. Bis jetzt bin ich nicht viel auf die Story eingegangen, das liegt daran, dass diese erst ab Seite 400 spannend wurde, und alles davor eher nicht der Rede wert ist. Aber die letzten 200 Seiten waren wirklich toll und haben mir sehr gefallen. Es ging alles endlich voran und die Charaktere wurden schlauer. Ab hier konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 200 Seiten in einem Rutsch durchgelesen, da das Buch ja wirklich flott zu lesen geht. Aber wenn man sich das anhört merkt man, dass NUR die letzten 200 Seiten richtig spannend waren. 200 von 600. Ich will nicht sagen, dass mir der Rest nicht gefallen hat, aber es war einfach nicht ganz so spannend. Ich mochte es sehr, wie sich Cyra und Akos näher gekommen sind, auch wenn es eigentlich etwas komisch war, dass er es einfach so hingenommen hat, dass er jetzt ihr Diener ist. Er konnte sich die ganze zeit frei bewegen und wurde auch nicht wie ein gefangener behandelt. Ich weiß ja nicht, was in seinem Kopf vorging, aber ich fand das recht komisch.Das Ende war dein ein richtiger Cliffhanger. Es machte mir richtig Lust auf mehr und darum freue ich mich schon auf Band 2, auch wenn ich hoffe, dass dieser spannender und vielleicht nicht ganz so lang wird.Ich bin richtig froh, dass ich das Buch auf deutsch und nicht auf englisch gelesen habe. Schon beim Deutschen hatte ich Schwierigkeiten, da mir alles Spanisch vorkam, wie wäre es dann erst beim Englischen gewesen. Ich kann nur sagen, wenn ihr nicht zweisprachig aufgewachsen seit, lest es lieber auf deutsch, es ist so auch schon schwer genug, alles zu verstehen.Cyra ist ein ganz eigenartiger Charakter. Sie steht zwar immer an der Seite ihres Bruders, will es aber nicht. Sie ist stark und könnte sich gut gegen ihn wehren, tut es aber nicht. Sie hat ein Herz und kann einfühlsam sein, ist sie aber nicht. Mit der Zeit hat sie sich gebessert, aber trotzdem kann ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen.Akos hingegen ist zu Beginn schwach, kann nicht kämpfen und eher ein Milchbubi. Er lässt alles mit sich machen und setzt sich nicht wirklich zur Wehr, aber mit der Zeit wird es besser rund er wird ein starker Junge (Mann ist bei einem 16-jährigen gar übertrieben). Fazit:Ein Buch, das eine spannende Grundidee hat, die aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Ich hoffe, dass Teil 2 besser wird, aber da mich dieser auch recht gut unterhalten hat, bekommt "Rat der Neun" von mir 3 von 5 Sterne.

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  • beeindruckendes und vielfältiges Universum

    Rat der Neun - Gezeichnet
    spezii

    spezii

    20. March 2017 um 14:58

    "Rat der neun- Gezeichnet" ist der Auftakt des neuen Zweiteiler von Bestsellerautorin Veronica Roth. Die beiden Hauptprotagonisten sind der junge Akos und die sechzehn jährige Cyra.Da ihre Mutter ein Orakel ist, werden Akos und sein älterer Bruder Eijeh von den verfeindeten Shotet, dem Oberhaupt Noavek und sein treuster Krieger Vas aus ihrer Heimat Thuve entführt. Während ihre kleine Schwester Cisi gerade noch entkommen kann, haben Akos und Eijeh nicht so viel Glück. Eijeh, der wie seine Mutter ein Orakel ist, soll für die Noavek Familie auf ihren Planetenraubzügen die Zukunft vorhersehen um so einer eventuellen Gefahr trotzen zu können und weil die Noavek alle Planeten beherrschen wollen. Auch die Kinder des Shotet Herrschers, Ryzek und Cyra Noavek haben wie Eijeh, Akos und einige andere auch, eine besondere Gabe, die mehr oder weniger ausgeprägt sein kann. Akos ist der einzige, der wegen seiner Gabe Cyra anfassen und sie von ihren Schmerzen befreien kann. Denn allein eine Berührung von Cyra tötet schon, doch sie selbst bekommt dadurch unvorstellbare Schmerzen. Akos wird auf Grund seiner Gabe, als der persönliche Leibwächter und Bedienstete, oder eher Gefangener-Bedienstete von Cyra. Nach und nach merkt auch Akos, dass selbst Cyra nur dass Werkzeug ihres grausamen Bruders Ryzek ist. Um seinen Bruder Eijeh zu retten, geht er auf ein Bündnis mit Cyra ein, die beiden lernen sich auf eine völlig neue Art und mit neuer Sichtweise kennen.Wird es Akos gelingen seinen Bruder Eijeh zu retten? Oder ist schon alle Hoffnung für ihn verloren? Denn Ryzek setzt bei Eijeh seine Gabe ein und Eijeh entfernt sich immer mehr von Akos , auch seine Persönlichkeit gleicht immer mehr Ryzek.Und was ist mit Cyra? Wird sie noch weiter das (mörderische) Werkzeug ihres Bruders sein? Ich könnte euch ja noch weitere Details erzählen, allerdings möchte ich euch euren eigenen Lesespaß bei dem ersten Teil der Dilogie von "Rat der neun - Gezeichnet" der Bestsellerautorin Veronica RothMeine Meinung:Ich fange heute mal wieder mit dem Cover an. Das Cover, fällt einem auch direkt ins Auge und ist ein, wie ich finde absoluter Blickfang. Obwohl das Hardcover eher unscheinbar und unspektakulär scheint, so hat es doch sofort meine Aufmerksamkeit gehabt. Man möchte direkt wissen um was es in dem Buch "Rat der Neun-Gezeichnet" geht. Nun also zu meiner Meinung. Ich muss sagen, dass ich mich schon so richtig darauf gefreut habe und umso mehr noch, als ich es endlich in der Hand halten durfte. Ich konnte es gar nicht erwarten mit dem lesen zu beginnen. Ich muss schon sagen, ich fand den ganzen Aufbau der Geschichte in seiner Vielfältigkeit ziemlich beeindruckend. Es handelt ja nicht nur von einer Welt, sonder gleich von einer Galaxie mit mehreren Planeten. Ich brauchte am Anfang zwar etwas Zeit um mich in dieser komplexen Galaxie, den vielen verschiedenen Bräuchen, den Gaben und ihre Wirkung zu anderen etc zurechtzufind1en, wurde dann aber fast zu einem Teil der Geschichte. Zu Beginn und als die Charaktere vorgestellt werden hatte ich doch etwas zu kämpfen um alles behalten zu können, es war insgesamt schon recht viel Input. Allerdings dann genau diese Entwicklung der Charaktere so verfolgen und zu sehen bzw zu lesen, hat mir persönlich dann doch gefallen und Spaß gemacht. Gerade die Entwicklung der weiblichen (Haupt-)Protagonistin Cyra..... und hier möchte ich nun nichts vorwegzunehmen, war für mich zwar nicht so überraschend, doch alleine ihre Entwicklung und Entscheidungen mitzuerleben -hat wie ich finde Veronica Roth mir als Leser gut vermitteln können. Auch habe ich gerade was die Atmosphäre betrifft ein großes Lob an die Autorin. Ich sehe noch immer die Bilder der Arena, als Cyra von ihrem Bruder Ryzek diese unglaubliche und abscheuliche Strafe bekommt. Für einen Moment dachte ich schon..... oh mn - puh.Mir hat aufjedenfall gefallen wie die Autorin uns Leser gerade in diser Geschichte uns vor Augen führt, dass man manchmal etwas wagen muss. Oder aber, dass man sich auch bei gewissen Dingen, sich eben entscheiden muss, auch wenn es gegen die eigene Familie ist und mit den Konsequenzen Leben muss.Ebenso wie Cyra hat mir auch der männliche (Haupt-)Protagonist Akos gefalen, der anfangs nur um eine Fluchtmöglichkeit für sich und seinen Bruder ein Bündnis mit Cyra eingeht. Doch auch Akos merkt schnell, dass selbst Cyra eine (Gefangene) und das Werkzeug ihres grausamen Bruders ist.Faazit: Autorin Veronica Roth hat mit dem Einstieg des ersten Teils ihrer Dilogie "Rat der Neun-Gezeichnet" ein beeindruckendes und vielfältiges Universum geschaffen. Die Geschichte bietet aufjedenfall viel Lesespaß und hat mir zumindest schon Lust auf mehr gemacht. Von mir gibt es für diesen umfangreichen Einstieg - 4 von 5 Bücher.Kauf- und Leseempfehlung: Für Fans von Veronica Roth ein absolutes Muss, aber auch für jeden anderen ein paar schöne Lesestunden.

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  • Rat der Neun - Gezeichnet

    Rat der Neun - Gezeichnet
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    18. March 2017 um 12:59

    Nachdem ich die Bestimmung Trilogie von Veronica Roth gelesen und leider gerade gegen Ende nicht sehr überzeugend fand. War ich sehr gespannt auf ihre neue Reihe. Aber auch kritisch, da mir der Science-Fiction Bereich nicht sehr liegt. Kurz um, meine Erwartungen waren gering, aber die Neugier hat gesiegt, zum Glück, denn mit diesem Buch hat mich die Autorin positiv überrascht. Jemanden weiter zu lieben, für den es keine Hilfe mehr gab, keine Rettung -  das konnte nichts anderes als Wahnsinn sein.  Seite 223  Ich bin froh, dass das Original Cover beibehalten wurde. Es ist zwar schlicht, aber auch sehr aussagekräftig. Hätte man nun noch den Original Titel Carve the Mark übernommen, würde es perfekt passen. Der Rat der Neun kommt im Buch kaum vor, aber Carve the Mark hätte richtig gut gepasst. Zumal man auf dem Cover diese Schnitte sieht. Zum Inhalt: Jeder Mensch besitzt eine besondere Lebensgabe, diese offenbart sich mit der Zeit und passt zu der jeweiligen Person. Schicksale hingegen bekommen nur besondere Menschen. Dieses Schicksal wird von einem der Orakel offenbart und ist vorherbestimmt. Cyra und Akos sind zwei solche besonderen Menschen mit einem Schicksal. Beide treffen im Verlauf der Handlung aufeinander und müssen sich arrangierenn um an ihr Ziel zu kommen. Ob dies gelingt, entstammen sie doch zwei verfeindeten Völkern.  Der Schreibstil von Veronica Roth hat mir hier sehr gut gefallen. Zu Beginn erklärt sie so einiges, sodass man erschlagen wird und sich wirklich konzentrieren muss. Ich habe die ersten 20 Seiten zweimal gelesen, um es wirklich zu verstehen. Die ganzen fremdartigen Namen machen es zu Beginn nicht leichter. Sowie die ganzen Eigenbegriffe, für diese befindet sich am Ende ein Glossar und auch eine Karte der Galaxie. Aber wenn man den schweren Einstieg erst mal geschafft hat, bekommt man eine richtig tolle Geschichte geliefert.  Alle Menschen sind gewalttätig. Einige widerstehen dem Impuls, einige tun es nicht.  Besser, du akzeptierst es und nutzt es, um dein Wesen zu erkenne, statt dich selbst zu belügen. Seite126 Zum Aufbau: Das Buch ist in 4 große Teile unterteilt. Und in diesen dann in mehrere Kapitel. Im ersten Teil ließt man nur von Akos und im Verlauf dann auch aus der Sicht von Cyra. Die Kapitel wechseln sich dabei unregelmäßig ab. Die Kapitel von Cyra haben mir dabei besser gefallen, da ich sie interessanter fand aufgrund ihrer Familie und ihrem Handlungsort. Gefallen hat mir auch, dass die Kapitel von Cyra aus der Ich-Perspektive erzählt waren, die von Akos hingegen von einem Erzähler. So konnte man beide beim Lesen sehr gut unterscheiden. Die Autorin blickt auch immer mal wieder zurück, sodass man das Handeln der Charaktere besser verstehen kann. Die Charaktere im Buch fand ich richtig toll. Ich muss gestehen, dies hätte ich Veronica Roth gar nicht zu getraut. Cyra war mir sehr sympathisch. Sie ist eine sehr starke junge Frau. Aufgrund ihrer Gabe leidet sie unter starken Schmerzen. Diese schwarzen Schmerzen durchlaufen ihren Körper wie Adern, die manchmal hervor drehten. Diese Vorstellung war sehr eindrucksvoll. Immer wenn sie jemanden berührt, fährt dieser Schmerz auch in diese Person. Man kann sich vorstellen, wie hart es sein muss, nie jemanden berühren zu können und permanent Schmerzen zu haben. Akos ist sozusagen der gute Charakter, weich und auch gutmütig. Aber nicht auf eine langweilige oder übertriebene Art. Er hasst es zu töten und doch weiß er, was nötig ist. Er und Cyra ergeben einen schönen Kontrast. Er der an das Gute im Menschen glaubt und trotz aller Widrigkeiten seinen Bruder nicht aufgibt und Cyra, die glaubt sie sei ein Monster. Wo wir bei Monster sind, Ryzek ist der Bruder von Cyra und ihn fand ich sehr interessant. Ich mochte es, wie die Autorin ihn nicht als absolut böse darstellt, sondern auch zeigt, er wurde nicht so geboren sondern so gemacht. Er ist absolut kein Sympathieträger, aber ich mochte ihn auf eine gewisse Art und Weise.  Es gab noch viel mehr interessante Nebencharaktere. Ich bin ein Shotet.  Ich bin scharf wie zersplittertes Glas und genauso zerbrechlich. Seite 290  Zur Handlung: Die Idee der Autorin und der ganze Weltenentwurf hat mir sehr gut gefallen. Klar es ist doch recht komplex und manchmal etwas langwierig alles zu verstehen, aber eine ganze Galaxie zu schaffen, sodass der Leser sich alles auch richtig vorstellen kann, ist nicht so einfach.  Aber dies ist zumindest bei mir gelungen. Und dabei mag ich Weltraumgeschichten eigentlich nicht. Die Idee mit dem Schicksal hat mir sehr gefallen. Wobei ich wirklich nicht verstanden habe, wieso der Rat der Neun diese offenbart hat.  Die ganzen Sitten und Traditionen, die sich die Autorin ausgedacht hat, machten die Geschichte für mich umso besser und greifbarer. Zum Beispiel die Sache mit den Tötungsmalen, zuerst wirken sie abstoßend, doch dann erfährt man, was wirklich dahinter steckt. Genauso wie beim Volk der Shotet ( Ich weiß klingt komisch, aber man gewöhnt sich dran) zuerst sieht man nur das barbarische, doch wenn sie mehr beleuchtet werden, konnte zumindest ich ihre Kultur viel besser verstehen.   Bei diesem Buch fällt es mir schwer mich kurz zufassen, da die Geschichte so viel beinhaltet. Der ganze Weltenentwurf wirkt gut durchdacht und komplex. Brutal, aber auch mit Tiefgang, den ich so nicht erwartet hätte. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sind sie doch vielschichtig und schön gezeichnet. Es gab manchmal eher ruhige Passagen, die empfand ich aber nicht als zäh, nur der Anfang war schwer. Ich bin wirklich positiv überrascht. 4,5 Sterne

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  • Gut gelungen

    Rat der Neun - Gezeichnet
    evaaa-hlgsr

    evaaa-hlgsr

    18. March 2017 um 12:56

    Allgemein gut gelungen

  • Tolle Idee, schwache Umsetzung

    Rat der Neun - Gezeichnet
    TigorA

    TigorA

    16. March 2017 um 19:23

    Inhalt In den Welten von Cyra und Akos hat jeder eine Lebensgabe und ein vorbestimmtes Schicksal. Cyras Lebensgabe ist jedoch alles andere als ein Segen, denn sie bringt nur Schmerz. Schmerz für andere, aber vor allem sich selbst. Sie hat gelernt damit zu leben so gut es geht, allerdings benutzt ihr tyrannischer Bruder Ryzek, der gleichzeitig der Herrscher von Shotet ist, sie als Waffe und Folterinstrument. Dadurch wird Cyra zusätzlich von allen gleichermaßen gehasst wie gefürchtet.  Als Ryzek eines Tages Akos und seinen Bruder Eijeh entführen lässt, wendet sich das Blatt für Cyra jedoch. Akos, der in den Dienst von Cyra gestellt wird, hat eine Lebensgabe, die ihre Gabe abschwächt und ihre Schmerzen lindert. Doch er verfolgt seine eigenen Pläne und will unbedingt seinen Bruder aus den Fängen des Herrschers befreien und sinnt auf Rache für alles, was dieser den Menschen antut. Wird er in Cyra eine Verbündete finden oder nur einen weiteren Feind? Meinung Es gab ja bereits einige hitzige Diskussionen über dieses Buch und auch viele Stimmen, die sehr kritisch waren. Trotzdem wollte ich mich natürlich selbst davon überzeugen, was es mit der Geschichte auf sich hat und außerdem der Autorin noch eine Chance geben, mich doch noch von sich zu überzeugen, nachdem mir ja "Die Bestimmung" nicht so richtig gefallen hat. Leider muss ich sagen, dass es auch diesmal nicht geklappt hat für mich. Der Einstieg war wie erwartet sehr holprig, die Orientierung fiel nicht leicht und es tauchten so viele fremdartige Namen auf, dass auch mein Gedächtnis nicht so richtig hinterher kam. Das wurde dann aber zum Glück mit der Zeit etwas besser und für einen Augenblick war ich auch wirklich interessiert dabei. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr wurde klar, dass das Buch und ich keine Freunde mehr werden würden. Was mir aber wirklich gut gefallen hat, waren die Ideen der Autorin. Das Setting, die technischen Details, das alles hatte viel Potenzial. Auch der Aspekt mit den Lebensgaben und den Schicksalen, die von Orakeln vorhergesehen werden, hätten zu einer tollen Geschichte beitragen können, weil ich das wirklich spannend fand. Nur die Umsetzung hat leider verhindert, dass daraus mehr wurde. An allen Ecken und Enden haperte es an Beschreibungen, es blieb alles recht oberflächlich und beinahe lieblos. Gerade die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere hätten viel detaillierter beschrieben werden können. So blieb die Story sehr ungreifbar, viele Situation konnte ich mir nur sehr schwer vorstellen, teilweise war es auch unlogisch und es plätscherte nur so dahin. Auch die Charaktere konnten mich nicht völlig überzeugen. Ich fand sie jetzt nicht super nervig oder so, allerdings konnten sie mich auch nicht mitreißen. Wie ich erwähnt hatte, fehlte es einfach an Emotionen und Einblicken in ihre Gedankenwelt um richtig mit ihnen mitfiebern zu können. Auch die Liebesgeschichte zwischen Cyra und Akos wirkte unnatürlich. Natürlich gibt es auch ein paar sehr erschreckende Dinge, wie zum Beispiel Cyras Gabe, die sie richtig heftige Schmerzen leiden lässt und wo ich manchmal auch wirklich Mitleid mit ihr hatte. Aber so grundsätzlich waren mir die Charaktere ziemlich egal, es blieb eine höfliche Distanz zwischen ihnen und mir. Was es allerdings mit dem "Rassismus-Vorwurf" auf sich hat, der über dieses Buch kursiert, ist mir nicht aufgegangen... dahingehend ist mir - und auch den anderen Mädels aus der Leserunde, in der ich das Buch gelesen habe - nichts negatives aufgefallen. Sowieso waren wir uns ziemlich einig, was die Meinung über dieses Buch betrifft. Zum Ende hin wurde es dann nochmal kurz spannend, allerdings konnte auch das nicht mehr so richtig überzeugen. Es wirkte alles etwas zu sehr konstruiert, als dass es glaubwürdig rüber kommt. Frei nach dem Motto: "Nochmal schnell einen Cliffhanger einbauen, damit sich der 2. Band auch noch verkauft." Fazit Leider ein recht zähes Buch, das für mich irgendwie nicht funktioniert hat. Es fehlte mir zu viel Tiefe und ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Momentan bin ich nicht überzeugt davon, dass ich mir den 2. Band noch zulegen werde, trotz der offenen Fragen zum Ende hin.2,5 Sterne

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  • Ein Original mit leichten Schwächen

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Fuchsiah

    Fuchsiah

    16. March 2017 um 15:02

    Und sie hat es wieder getan. Es gibt diese Autoren/Innen, die schaffen es Welten komplett neu zu erschaffen, auch wenn man das Gefühl hat, Altbekanntes vor sich zu haben. Veronica Roth hat mich auf eine Reise durch eine vollkommen neue und so komplexe Welt mitgenommen, die aus mehreren Galaxien besteht, dass ich gefühlt Wochen bräuchte, um alles bis ins Detail zu beschreiben.Genau aus diesem Grund war es anfangs recht schwer, genau zu verstehen welche Figur welche ist und wie sie mit den anderen genannten Figuren in Kontakt steht. Manche Fäden erkannte ich auch erst mit dem Verlauf des Buches, obwohl sie direkt von Beginn an in Kontakt standen - gerade das hat es insgesamt so spannend gemacht. Als Leser entdeckte ich immer wieder neue Zusammenhänge und glaubte ich die Antwort auf eine Frage erhalten zu haben, so taten sich direkt zehn weiter Fragen auf.Die Genres sind wunderbar miteinander verschmolzen und ergeben eine einzigartige und komplexe Geschichte, die nicht neuartiger sein könnte. Sci-Fi, Fantasy und ein Hauch der Dystopie, gemischt mit der richtigen Dosis an düsterer und bedrückender Atmosphäre haben das Ganze zu einer sehr spannenden und flüssig lesenden Geschichte geformt. Gefallen hat mir hier vor allem, dass alte Elemente, wie die Gaben, zu etwas komplett Neuem konstruiert wurden. Zu etwas, dessen Ausmaße ich erst zum Ende hin richtig fassen konnte und selbst dann hatte ich den Eindruck, nur einen Bruchteil des Ganzen richtig verstanden zu haben.Besonders gut haben mir hierbei die unterschiedlich gestalteten Figuren gefallen und ich muss zugeben bereits zu am Anfang haben sich für mich menschliche Abgründe aufgetan, die, wie ich finde, von der Autorin wunderbar mit den fantastischen Elementen verknüpft werden. So zum Beispiel die Erweckung der Lebensgabe von Cyra, eine der Hauptprotagonisten, die mich doch mit offenem Mund hat dasitzen lassen. Nicht zuletzt weil diese Gabe bereits im Klappentext beschrieben wird, dachte ich, dass ich gut darauf vorbereitet war, aber da sollte ich mich gewaltig irren. Die Beschreibungen im Buch transportieren diese menschlichen Abgründe und Empfindungen so unfassbar gut, dass ich als Leser nach dem etwas schwierigen Einstieg direkt in der Geschichte war.Mir persönlich ist es leicht gefallen, die Beweggründe nachvollziehen zu können.Es geht gar nicht mal darum, mich mit den Figuren identifizieren zu können, denn das kann ich nicht. Ich war selbst nie in einer solchen Situation wie Cyra, aber Veronica Roth ist es gelungen, zu ihr und auch zu den anderen Protagonisten und Nebenfiguren eine gewisse Verbindung aufzubauen, die es mir als Leser wirklich einfach machten, jede einzelne Minute im Buch zu genießen, auch wenn ich zwischendurch das Gefühl hatte, ein paar Mal durchatmen zu müssen.Manche Stellen zogen sich leider ein wenig in die Länge, was aber auch bei der umfassenden Welt und den zig Details irgendwie notwendig war.Tiefgründig, spannend und fesselnd, mit leichten Schwächen zwar, aber dennoch wunderbar zu lesen. Eine klare Leseempfehlung.

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  • ღRezension zu >Rat der Neun: Gezeichnet< von Veronica Rothღ

    Rat der Neun - Gezeichnet
    SylviaRietschel

    SylviaRietschel

    15. March 2017 um 16:48

    Da mich „Die Bestimmung“ begeistern konnte, wollte ich natürlich unbedingt das neuste Werk von Veronica Roth lesen. Cover und Klappentext konnten mich überzeugen und ich habe mich erwartungsvoll ins Abenteuer gestürzt.Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, da ich zuerst mit der komplexen neuen Welt, den vielen Begriffen und Bezeichnungen und den unterschiedlichen Traditionen warm werden musste. Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, dass es wirklich beachtlich ist, was für ein ungeheuer vielfältiges und fantasiereiches Universum hier durch viele kreative Ideen geschaffen wurde. Zusammen mit der düsteren Atmosphäre und den tiefen Emotionen, die in der Geschichte schlummern, wird diese zu etwas Besonderem – auch wenn sie an der ein oder anderen Stelle doch sehr schwer zu verdauen ist. Für mich gab es in diesem Buch viele Längen und einige Momente, in denen ich erst mal Luft holen musste, weshalb mich die Story mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Auf der einen Seite bin ich tief beeindruckt, fasziniert und gefesselt von dieser neuen Welt und auf der anderen zogen sich einige Kapitel ziemlich dahin, was aber auch irgendwie notwendig war, um mit den ganzen Geschehnissen und neuen Entdeckungen klarzukommen.Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie haben allesamt Tiefgang, sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet (wie eigentlich die ganze Geschichte) und mir ans Herz gewachsen. Die Protagonisten entwickeln sich, sind facettenreich und ganz besonders schön fand ich, dass ihre Beziehung nur langsam Form annimmt, was auf mich sehr authentisch wirkt.Auch wenn sich vor allem die erste Hälfte durch die vielen Erklärungen hinzog, so nimmt besonders der zweite Teil des Buches an Fahrt auf. Es wird spannend und actionreich, alles folgt Schlag auf Schlag und man hat kaum noch Zeit zum Atmen. Ebenso bekommt man endlich ein paar Informationen, auf die man die ganze Zeit gewartet hat und der Zündstoff für den zweiten Band ist gelegt, wodurch sich die Fragezeichen im Kopf des Lesers nur noch Häufen. Ich bin jedenfalls gespannt.Fazit:Das erste Buch der Dilogie macht definitiv Lust auf mehr, was nicht nur an der facettenreichen Welt, sondern auch an der spannenden Grundgeschichte und den tollen Charakteren liegt. Wer auf düstere Fantasygeschichten mit einem andersartigen und komplexen Universum steht, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Ich vergebe 4/ 5 Leseeulen.

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  • Rat der Neun

    Rat der Neun - Gezeichnet
    22jasmin22

    22jasmin22

    15. March 2017 um 16:38

    Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Cyra, Schwester des tyrannischen Herrschers Ryzek vom Volk der Shotet, und Akos vom benachbarten friedliebenden Volk. Durch die Vergangenheit ihrer Vorfahren verfeindet, durch Schicksale ihrer Familien verbunden. Trotz aller Widerstände kommen sie sich näher. Und müssen sich entscheiden: sich gegenseitig helfen oder zu zerstören. Meine Meinung: Ich war richtig enttäuscht vom Buch, da ich ihre letzte Reihe die Bestimmung geliebt hatte und ich fand auch dieses Buch hätte viel mehr gekürzt werden können. Und manches war einfach langweilig was man hätte weglassen können.

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  • Tolle Ideen mit mittelmäßiger Umsetzung

    Rat der Neun - Gezeichnet
    -Bitterblue-

    -Bitterblue-

    14. March 2017 um 23:56

    Das Buch wird von zwei Lesern gesprochen, einer weiblichen und einer männlichen Person. Beide Sprecher sind sehr zu empfehlen, die Stimmen sind sehr angenehm und sie bringen die Charaktere gut näher. Auch passen die Stimmen altersmäßig sehr gut, dies ist ja leider nicht immer der Fall. Mit „Rat der Neun“ schafft Veronica Roth eine riesige neue Welt. Es ist wirklich erstaunlich wie komplex diese ist und wie viel es zu entdecken gibt. Leider war dies aber auch ein Problem für mich als Hörer. Die Welt ist einfach so groß und wird oft schnell abgehandelt, es fällt schwer alles auf dem Schirm zu haben. Die Planeten, einzelne Charaktere, deren Rolle und Eigenschaften im Kopf zu behalten wird auf Dauer anstrengend und fast unmöglich. Man muss schon sehr aufmerksam an die Geschichte gehen, für mich als Im-Auto-Hörbuch-Hörer leider nicht optimal. Die Story ist interessant und die Charaktere entwickeln sich weiter, aber so richtig warm bin ich nicht mit ihnen geworden. Ich hatte oft das Gefühl, dass Dinge angeschnitten oder hin geklatscht wurden, aber nicht genauer erklärt bzw. darauf eingegangen wurde. Mir fiel es mit der Zeit immer schwerer alles aufzunehmen und zu verarbeiten. Leider gibt es auch im Buch keine Übersicht über die Charaktere, Planeten und Verbindungen. Das hätte ich gerade in dieser umfangreichen neuen Welt hilfreich gefunden. Insgesamt fand ich das Hörbuch gut, aber es konnte mich nicht richtig überzeugen. Wie schon in „Die Bestimmung“ hatte ich den Eindruck, dass die Autorin voller toller Ideen steckt, aber sie nicht so richtig umzusetzen weiß, trotz 16h Hörbuchlaufzeit.

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  • Rezension zu "Rat der Neun 01 - Gezeichnet" von Veronica Roth

    Rat der Neun - Gezeichnet
    Caro_Re

    Caro_Re

    14. March 2017 um 19:40

    Erster Satz: "Die Rauschblumen blühten nur in der längsten Nacht." Meine Rezension: Endlich ein neues Buch aus der Feder von Veronica Roth. Nach der Trilogie "Die Bestimmung" musste ihr neues Buch unbedingt gelesen bzw in meinem Fall gehört werden. Schnell wird klar, dass das Buch was ganz anderes bereithält. Es ist ein Fantasyroman, der in einer fernen Galaxie spielt. Man findet sich in einer komplexen und weit der Realität fernen Welt, von der an vorher noch nichts gelesen hat. Wir befinden uns auf einem Planenten wieder, auf der zwei Nationen aufeinandertreffen, die verfeindet sind. Die Völker gehen sich größtenteils aus dem Weg, doch das klappt nicht immer. Die Menschen haben verschiedene Gaben, die mit ihrer Persönlichkeit verknüpft sind, und auch Gaben, die ihnen bestimmte Fähigkeiten verleihen. So auch Akos, aus Thuwe, und Cyra, aus Shotet und Kind aus der Herrscherfamilie, doch ihre Wege führen zusammen.Von da an ist zumindest das Leben der beiden ein komplett anderes. Die Geschichte ist ziemlich komplex mit vielen Handlungssträngen, bei denen zwar einige im Verlauf zusammenführen, aber einige auch noch offen bleiben, um für einen zweiten Band Luft zu lassen. Zu Beginn war es nicht ganz so einfach in die Geschichte hineinzufinden, da die Namen und auch die Welt mir fremd war und ich mich erst einmal orientieren musste. Nach und nach wird alles relativ gut beschrieben, an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch detailreichere Beschreibungen der Umgebung gewünscht. Hatte ich mich erst einmal "eingelebt", konnte mich die Welt und auch die Geschichte faszinieren, da es mal etwas ganz anderes ist. Auch der Verlauf der Geschichte ist sehr gut, es passiert immer etwas, sodass ich der Geschichte weiter beiwohnen wollte. Eine Entwicklung der Protagonisten Cyra und Akos ist klar zu erkennen, sie machen große Schritte, bleiben ihrer Linie dennoch treu. Sie sind Charaktere, vor allem Cyra, mit denen man erst einmal warm werden muss, da sie schon spezieller und außergewöhnlicher sind. Doch ich habe mich an sie gewöhnt und ihre Geschichte verfolgt. Fazit: "Rat der Neun - Gezeichnet" ist ein komplett anders als "Die Bestimmung", mit einer komplexen und fremden Welt. Eine Welt, in der man sich erst einmal einfinden muss. Auch die Charaktere sind eine Sache für sich. Es war sehr interessant, dieses Buch zu lesen!

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  • Schwieriger Anfang, aber dann absolut fantastisch (4,5 Sterne)

    Rat der Neun - Gezeichnet
    lovelystories

    lovelystories

    14. March 2017 um 18:49

    Inhalt In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …Meinung Wie sehr habe ich mich auf das neue Buch von Veronica Roth gefreut, nachdem mich die Bestimmungs-Trilogie sowohl vom Konzept als auch vom spannungsreichen Plot her mitgerissen hat! "Rat der Neun" ist ganz anders, aber meine Reaktion bleibt ähnlich: Es ist fantastisch!Am stärksten fasziniert bin ich von der unglaublichen Idee, auf der Veronica Roth ihre Welt aufgebaut hat. Sie ist sehr komplex, weswegen es seine Zeit dauert, bis man sich in die Geschichte eingefunden hat. Die vielen außergewöhnlichen Kulturen, Planeten und Namen gestalten sich anfangs verwirrend und können den Mut zum Weiterlesen nehmen - aber Dranbleiben lohnt sich so sehr! Politische Konflikte, Rebellion, ferne Universen und schicksalsgegebene Fähigkeiten werden so brillant miteinander verflochten, dass es allein dafür schon ein Highlight für mich ist. Diese Originalität, diese Plastizität - ich muss jetzt noch bewundern, was die Autorin zu diesem weit ausholenden Weltenaufbau inspiriert hat.(P.S. Hinten im Buch gibt es übrigens noch eine Karte und ein Glossar, das hilfreich sein könnte!)Ich habe von einigen anderen Lesern gehört, dass das Buch sie einfach nicht mitreißen konnte und es daher eher träge voran geht. Die ersten 100-150 Seiten war ich auch eher skeptisch, aber dann wurde ich von der Story gnadenlos gepackt. Nicht nur ist es wahnsinnig interessant, mehr von der Lebensweise der Völker zu erfahren, jetzt, wo man den Grundriss verinnerlicht hatte, sondern es erwartet uns auch eine spannungsgeladene Handlung voller Risiken, Gefahren und unvorhergesehenen Wendungen. Von daher vergingen die restlichen Seiten für mich wie im (Eisblumen-)Rausch; es war ein abwechslungsreicher Lesegenuss von ganz hohem Niveau. Veronica Roth schafft es zudem hervorragend, die Balance zwischen Härte und Empathie herzustellen, sowohl vom Plot her als auch bei den Charakteren. Akos und Cyra sind zwei großartige Protagonisten, die ich immer wieder gerne begleiten würde. Beide sind von ständigem Schmerz geprägt, besitzen aber eine unfassbare Stärke. Generell ist kaum einer der Charaktere komplett böse oder gut, das Buch vermischt die Zonen von Schwarz und Weiß. So sind auch unsere Hauptfiguren authentisch mit Kanten und Gefühlen ausgestattet, was sie in ihrem Fall aber nur sympathischer macht. Die Liebesgeschichte bekommt für meinen Geschmack genau das richtige Maß an Beachtung, auch sie hat mich vollkommen überzeugt.Das alles hätte mich wohl kaum so sehr begeistern können, wenn der mitreißende Schreibstil nicht gewesen wäre. Ein grandioser Spannungsverstärker, der eine fremdartige, aber genau dadurch faszinierende Atmosphäre schafft und die Charaktere so nah an den Leser bringt.FazitRat der Neun - Gezeichnet ist kein Buch für zwischendurch - man muss sich etwas Zeit nehmen, um die Komplexität zu erfassen und sich mit den anfänglichen Schwierigkeiten zurechtzufinden. Aber dann hat man eine gute Chance, von einem überwältigenden Weltenbau, fesselnder Handlung und starken Charakteren umgehauen zu werden.4,5 Sterne[Diese und weitere Rezensionen, Fotos etc. findet ihr auch hier auf meinem Blog.]

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  • Schöner Auftakt mit Luft nach oben

    Rat der Neun - Gezeichnet
    MissGoldblatt

    MissGoldblatt

    14. March 2017 um 12:10

    Was erwartet uns als Leser? Muss man Die Bestimmung gelesen haben?Nein. Muss man nicht. Rat der Neun von Veronica Roth ist ein eigenständiges Buch, bzw. der Auftakt einer Dilogie, die überhaupt nichts mit Die Bestimmung am Hut. Unverkennbar sind dennoch ein paar Stilmittel und der Aufbau, die das Buch als eins von Veronica Roth auszeichnen. Da wäre zum Beispiel Cyra, eine Shotet, die Protagonistin des Buches. Sie ist stark, nicht auf den Kopf gefallen und hat einen unglaublichen Gerechtigkeitssinn und eine enorme Bindung an Traditionen. Und dabei ist sie noch sehr zäh. Ihre Lebensgabe bindet sie an permanenten und unerträglichen Schmerz, der erst durch starke Tränke oder noch später von Akos gelindert werden kann. Doch nicht nur sie leidet unter den Schmerzen, denn sie kann diese Schatten unter der Haut, die der Ursprung des Schmerzes sind, auf andere übertragen. Das macht sie zu einer sehr gefährlichen Gegnerin. Doch verlässt sie sich nicht auf die Gabe, sondern hat es auch im Nahkampf einfach drauf.Zum anderen ist da noch Akos. Aus Thuve. Das Volk welches mit den Shotet seit Generationen verfeindet ist. Er ist ein umsichtiger und sehr reifer Charakter, der mir von allen Figuren noch am liebsten war. Denn die Geschichte wird aus den Perspektiven beider, Cyra und Akos, erzählt. Abwechselnd, in mehr oder weniger kurzen Kapiteln bekommt man als Leser einen Einblick und eine Bindung zu Cyra oder Akos. Was ich wirklich gut finde. Ich kann es nicht oft genug erwähnen, eine Geschichte bekommt dadurch eine bessere Dynamik. Wie auch hier geschehen. Und die braucht man auch.Denn das Universum, welches die Autorin dem Leser vor die Füße legt ist ungemein groß, fantastisch, aber auch komplex. Und da ist nichts dran verkehrt. Denn das erste Mal seit gefühlt Ewigkeiten konnte ich mich wirklich in einer Fantasy-Welt hineinversetzen. Sarah J. Maas und ihre Throne of Glass-Reihe schafft da ähnliches. Aber hier hat man ganze Planeten von denen man hin und her springt. Da hat sich für mich eine wunderbar eigene Atmosphäre und auch Sogwirkung entwickelt, weswegen ich immer gespannt war, wie es mit Cyra und Akos weitergeht und was diese Welt bietet, wie die Gesellschaften aufgebaut sind etc.Ich kann aber dieses Buch nicht rezensieren, ohne zu erwähnen, dass dieses Buch auch unglaubliche Längen mit sich zieht. So interessant und vielseitig ich die Welten und Charaktere (großer Diversitäts-Faktor z. B. durch Homosexualität) auch finde, es gab ebenfalls manche Beschreibungen, die ich unnötig fand und manchmal Szenen, die sehr plötzlich aus dem Lesefluss heraus passierten.Insgesamt empfand ich Rat der Neun als eher ruhig. Das bedeutet nicht, dass es nicht auch actionlastige Szenen gab, aber die Erklärungen, der Aufbau dieser ganzen Welt vor dem Leser bedarf Zeit. Die nimmt sich Veronica Roth und ich hoffe, dass es sich im zweiten Band auszahlt. Besonders gegen Ende von Rat der Neun hatte ich das Gefühl, dass die ganzen Geschehnisse sich endlich in eine Richtung entwickeln, die den Leser wirklich bei der Stange halten kann und die Lust auf mehr macht. Und in ordentlicher Veronica Roth-Manier scheut sich die Autorin nicht harte Konsequenzen für ihre Charaktere am Ende auszudenken. Und ja, die sind mitunter brutal. Und dazu noch sehr bildlich beschrieben.Und dann ist da, unter anderem, auch noch die Liebesgeschichte zwischen Cyra, eine Shotet, und Akos aus Thuve, eigentlich verfeindete Völker, die sich im Verlauf der Geschichte entwickelt. Ohne, dass man den Klappentext hätte lesen müssen, wird einem bei der ersten Begegnung der beiden schnell klar, dass da irgendwann was laufen wird. Das fand ich jetzt nicht sonderlich subtil. Aber als dann die ersten Szenen kamen, die diese Entwicklung deutlicher abzeichneten, fand ich es schon überraschend. Weil sich weder Akos oder Cyra in ihren Kapiteln mit dem jeweils anderen auf solch eine Art beschäftigen. Ich hatte da beim ersten Mal einfach das Gefühl einen großen Schritt, einen Aha-Moment verpasst zu haben. Dafür, dass man als Leser doch sehr nah an den beiden Leben dran ist, ist das schon eher lasch. Und obwohl ich beide Protagonisten echt nicht scheiße fand (und ich Kickass-Weiber in Büchern mag) hatte ich nie die Nähe zu beiden. Ihre Gefühle füreinander oder im einzeln wirkten bei mir nicht. Erst gegen Ende, wo sich gewisse Ereignisse überschlagen, bekommt das Buch auch in diesem Part einen Aufschwung. Für manch einen Leser mag das aber zu spät sein.FazitRat der Neun von Veronica Roth ist ein Buch, welches die schriftstellerische Entwicklung einer Autorin klar markiert. Es hat mich überzeugt, da es eigenwillige, aber auch bunte Charaktere aufweist und dazu Fantasy und Science-Fiction in einem sehr komplex und dabei doch struktruierten Setting vereint. Dennoch denke ich, dass Veronica Roth noch ordentlich Luft nach oben bleibt und bin gespannt, wie sie die Geschichte fortsetzen wird.

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