Veronika A. Grager

 4,5 Sterne bei 124 Bewertungen
Autorin von Saupech, Sauglück und weiteren Büchern.
Autorenbild von Veronika A. Grager (©Manfred Wasshuber)

Lebenslauf von Veronika A. Grager

Geboren: Ja, im Nachkriegs-Wien, Bis zur Matura halbintern bis intern entsorgt in einer sehr religösen Privatschule. Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Wien, danach zigeunerte ich durch Niederösterreich - von Baden bei Wien, über Mayerling, Berndorf bis Mödling. Erste kriminelle Neigungen traten früh zutage. Ich vergrub meine Puppen im Garten, denn ich wollte "ka Docken" sondern einen Teddy oder gleich für ein Mädchen so unschickliche Dinge wie: ein Baumhaus oder ein Boot. Und in einem Brief ans Christkind stand auch schon einmal: "Bitte bring mir einen neuen Papa". Da war der Alte sauer. Beruflicher Werdegang: In einer Zeit als man auf eine Stellensuchanzeige noch dreißig Zuschriften von Firmen bekam, entschied ich mich mit sicherer Hand für die unpassendste Beschäftigung. Daher dilettierte ich viele Jahre in lausigen bis lustigen Jobs: vom österreichischen Zementforschungsinstitut, wo ich herausfinden durfte, warum den Schweinen in einem Stall die Decke auf den Kopf purzelte, zu einer Baggerbude in die Datenverarbeitung - Computer mit dem Speichervolumen heutiger Datensticks füllten damals noch Großraumbüros. Danach eine Zeit lang Boden-Wand-Decke-Beläge verkauft. Direkter Abmarsch in eine LKW-Werkstatt und von dort in eine Hifi-Erzeugerfirma. Böse Menschen behaupteten, meine Steuerkarte sähe aus wie ein Kinoprogramm: ständiger Programmwechsel. Irgendwann habe ich es trotzdem bis in den Aufsichtsrat der österreichischen Tochter eines amerikanischen Konzerns und relativ unfallfrei bis zur Pensionierung geschafft. Und da fing das Leben erst an, richtig spannend zu werden! Mit dem Schreiben begonnen habe ich mit dreizehn Jahren. Meine überbordende Fantasie fand auch in allerlei Geschichten ihren Niederschlag, mit denen ich Freunde und Familie quälte. Man hielt mich vermutlich für geistig etwas minderbemittelt, war aber so nett, es mir selten ins Gesicht zu sagen. Erste Gehversuche in der Öffentlichkeit: zehn Jahre Herausgeberin einer periodisch erscheinenden Firmenzeitung. Nach der ersten Nummer mit einer Reihe von freiwilligen Helfern, stand ich in Kürze allein damit da. Es ließ sich nicht verheimlichen, dass Zeitungmachen mit Arbeit verbunden ist. Vorzugsweise in der Freizeit. Seit 2005 versuche ich, nicht nur mit dem Kopf in den Wolken zu schweben sondern gelegentlich auch mit beiden Beinen am Boden einen ernsthaften Roman zu Papier zu bringen. Entsprechend der frühkindlichen kriminellen Prägung mit dem Schwerpunkt Krimi und Thriller.

Alle Bücher von Veronika A. Grager

Cover des Buches Saupech (ISBN: 9783954510733)

Saupech

 (30)
Erschienen am 12.03.2013
Cover des Buches Sauglück (ISBN: 9783740800550)

Sauglück

 (24)
Erschienen am 23.03.2017
Cover des Buches Sautanz (ISBN: 9783954512621)

Sautanz

 (22)
Erschienen am 26.02.2014
Cover des Buches Schlossteichleich (ISBN: 9783954516827)

Schlossteichleich

 (21)
Erschienen am 17.09.2015
Cover des Buches Teufelskreis (ISBN: 9783933011565)

Teufelskreis

 (14)
Erschienen am 15.09.2020
Cover des Buches NANOBOTS - Gefährliche Teilchen (ISBN: 9783942533225)

NANOBOTS - Gefährliche Teilchen

 (6)
Erschienen am 01.11.2011
Cover des Buches Tote nur nach Voranmeldung (ISBN: 9783902447821)

Tote nur nach Voranmeldung

 (4)
Erschienen am 29.08.2010
Cover des Buches Gnadenlos (ISBN: 9783852852188)

Gnadenlos

 (2)
Erschienen am 01.04.2012

Neue Rezensionen zu Veronika A. Grager

Cover des Buches Teufelskreis (ISBN: 9783933011565)Melanie-Schultzs avatar

Rezension zu "Teufelskreis" von Veronika A. Grager

Die verschwundenen Millionen
Melanie-Schultzvor 3 Monaten

Teufelskreis von Veronika A. Grager ist 2020 im medimont Verlag erschienen und umfasst 428 Seiten voller Spannung und Nervenkitzel. 


Es gibt Morde und Entführungen, die im Zusammenhang mit der Baubranche stehen. Die Wiener Jana Thal und Rainer Wielke ermitteln, genauso wie die Münchnerin Antje Söderstedt. Sie bearbeiten die Fälle "gemeinsam". Hinzu kommt noch ein Journalist und ein Thriller-Autor, die die Polizei hin und wieder auf die richtige Fährte führen. 


Alles in allem ist der Thriller von Beginn an spannend. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und lässt auch nicht nach. 


Zunächst kommen aber sehr viele Namen und Handlungsstränge vor, dass es etwas verwirrend war. Das hat sich aber auch sehr schnell gelegt. Die einzelne Handlungsstränge führen irgendwann zusammen und geben Erklärungen auf offene Fragen. Auch die vielen Wendungen haben mir sehr gut gefallen.


Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und super flüssig geschrieben, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch haben mir die kurzen Kapitel wirklich sehr gut gefallen. 


Einziges Manko: Am Ende sind doch noch einige Fragen offen geblieben. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung, 


Ich vergebe dem Thriller sehr gerne 4 STERNE. 

Kommentieren0
3
Teilen
Cover des Buches Teufelskreis (ISBN: 9783933011565)B

Rezension zu "Teufelskreis" von Veronika A. Grager

Sehr spannender Krimi
Bärbel_Zimmervor 5 Monaten

Es geht um mehrere Mordfälle in Österreich und Bayern. In Wien wird ein Deutscher Bauchlöwe tot aufgefunden, so das Jana Thal und Rainer Wielke ermitteln. Zur gleichen Zeit wird der Wiener Architekt Kapsreiter entführt und gefoltert in München. Antje Söderstedt ermittelt in diesem Fall und setzt sich mit den Wiener Kollegen in Verbindung. Der Journalist Streithammer stößt bei seinen Recherchen auf Unstimmigkeiten in der Bilanz der DBAG. Als dann in München auch noch Klaus Edelbacher, CEO der DBAG, ermordet in seiner Villa aufgefunden wird, beginnt für Antje Söderstedt und Jana Thal eine aufwendige Ermittlungsarbeit durch mehrere Länder sowie die Suche nach den verschwundenen Millionen.

Dieses war das erste Buch der Autorin und ich fand es von Anfang an spannend. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und man hat nie den Überblick verloren.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Kapitel gingen gut ineinander über.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Teufelskreis (ISBN: 9783933011565)L

Rezension zu "Teufelskreis" von Veronika A. Grager

Mein erster "böser" Grager
Lisa_Teplyvor 5 Monaten

Ein neues Werk von Veronika Grager. Der ahnungslose Leser, der nicht darauf geachtet hat, dass es als "Thriller" geführt wird, erlebt eine Veronika Grager, mit der er nicht gerechnet hat.


In gewohnt angenehmer Sprache, leicht lesbar, trotzdem niemals primitiv, wird man an das Geschehen herangeführt, und tappt ahnungslos immer wieder in wahre Schockmomente, in Szenerien, die man sich nicht ausmalen möchte, die aber leider nicht als unwirklich abgeschüttelt werden können.


Zusätzlich verlangt der "Teufelskreis" dem Leser volle Konzentration ab, denn die wechselnden Schauplätze, Orte, ja sogar Länder und Personenkreise, sind nicht einfach zum Drüberlesen geeignet. Wenn man nach 100 Seiten, die man in einem Zug verschlungen hat, das Buch zwischendurch aus der Hand legt dann nur, weil einfach die Augen brennen und die Nacht schon lange fortgeschritten ist.


Man will wissen, wie es weitergeht, wie es enden wird, aber das wird einem nicht geschenkt!  Dran bleiben, Hirn einschalten, und immer wieder den Schutzschirm hochfahren, wenn wir uns wieder unversehens in einer grausamen Situation finden, die einem Gänsehaut macht.


Man wird belohnt mit einem durchaus schlüssigen Ende, der "Teufelskreis" schließt sich nahtlos, und lässt einen erschöpften Leser zurück.....und wenn er ein Liebhaber des Genres eines harten Thrillers ist, dann wartet er bereits ab da wieder auf einen neuen "bösen" Grager.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Tote in Wien und München, ein Journalist, der Manipulationen in der Bilanz der Deutschen Bau AG aufdeckt, der Mord am CEO der DBAG,  das Verschwinden von fast einer Milliarde Euro und die Entführung des bayrischen Innenministers stellen Jana Thal und Rainer Wielke von der Kripo Wien, und Antje Söderstedt von der Kripo München vor viele Fragen. Und ebenso viele Antworten. Aber welche ist richtig?

Nach einer langen Pause (Verlagssuche) melde ich mich wieder mit einem Thriller, der hauptsächlich in Wien und München spielt, aber auch Abstecher in die Welt der Reichen und Schönen an der Côte d’Azur, zu abenteuerlichen Plätzen auf den Philippinen und in Brasilien, aber auch an den Bodensee bringt. Der Wirtschaftsjournalist Martin Streithammer und der erfolgreiche Thrillerautor Uwe Deveraux unterstützen mit ihren originellen Zugängen die Kriminalbeamten Jana Thal und Rainer Wielke aus Wien sowie Kommissarin Antje Söderstedt aus München.
Auf 420 Seiten begleiten wir die Akteure in einer abenteuerlichen Tour de Force auf der Jagd nach dem Mörder und den verschwunden Geld - immerhin fast eine Milliarde Euro.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich paar bekannte Leute und viele neue interessierte Krimi- und Thrillerfans zur Leserunde begrüßen könnte. Wer hüpft in den Lostopf?

230 BeiträgeVerlosung beendet

Dorli Wiltzing und Lupo Schatz, das gegensätzlichste Ermittlerpaar Niederösterreichs, soll in seinem vierten Fall den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Doch obwohl Erpresserbriefe gefunden werden, hat weder die Polizei Erfolg bei den Nachforschungen, noch finden Dorli und Lupo irgendwelche Hinweise auf den Täter.

Nicht gerade hilfreich ist, dass die Bewohner des Gutes selbst miteinander mehr schlecht als recht auskommen. Als dann feststeht, wer der Erbe ist, gehen die Wogen hoch und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch dieser seines Lebens jetzt nicht mehr sicher sein kann. Dorli und Lupo nehmen vorübergehend Quartier im angeschlossenen alten Gasthof.
 
Doch es gibt einen weiteren Toten aus dem Kreis der Familie und in einem bislang zugemauerten Teil des Kellers wird ein Jahrzehnte altes Babyskelett gefunden. Die Ermittler müssen sich die Frage stellen, ob sie nicht in eine ganz falsche Richtung ermittelt haben. Welches schreckliche Geheimnis aus der Vergangenheit verbirgt sich hinter der Fassade des abgelegenen Hofes? Welche Verbindung gibt es zu den aktuellen Morden? Und welche Rolle spielen die einstigen Pflegekinder, die in der Nachkriegszeit hier untergebracht waren?

Doch die Nachforschungen erweisen sich als schwierig. Mögliche Zeugen sind bereits verstorben, andere können oder wollen sich nicht erinnern. Selbst die Aufzeichnungen der staatlichen Stellen sind mangelhaft und es gibt nur wenige Insider, die sich in den alten Archiven noch zurecht finden.
Der bisher härteste Fall für Dorli und Lupo.

478 BeiträgeVerlosung beendet
Schlossteichleich ist der 3. Fall für das seltsame Ermittlerpaar Dorothea Wiltzing, Gemeindesekretärin in Buchau, einem Nest in der Pampa von Niederösterreich und Wolfgang Schatz, genannt Lupo, lahmarschiger Detektiv aus Wien.

Diesmal wird Dorli am Anfang ziemlich allein gelassen, als auf dem Weihnachtsmarkt ein Toter gefunden wird. Denn Lupo hat nie Zeit. Was sie nicht weiß: Er lernt heimlich Motorradfahren, um ihr zu imponieren. Pech, dass gerade Winter ist. Es darf gelacht werden, wenn der Tollpatsch seine ersten Fahrversuche hinlegt.

Dorli wird allerdings bald klar, dass sie ohne Lupos Mitarbeit einfach überfordert ist. Vor allem, weil auch ihr langjähriger Freund-Feind Leo Bergler vom Landeskriminalamt, momentan nicht greifbar ist, weil er gerade ins BKA versetzt wurde.

Die niederösterreichische Idylle trügt wieder einmal: Es geht wieder rund. Lebensnah, temporeich und mit einer großzügigen Portion schwarzem Humor.
381 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Veronika A. Grager wurde am 25. März 1948 in Wien (Österreich) geboren.

Veronika A. Grager im Netz:

Community-Statistik

in 101 Bibliotheken

auf 16 Wunschzettel

von 9 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks