Veronika A. Grager

 4,4 Sterne bei 152 Bewertungen
Autorin von Saupech, Sauglück und weiteren Büchern.
Autorenbild von Veronika A. Grager (©Manfred Wasshuber)

Lebenslauf von Veronika A. Grager

Geboren: Ja, im Nachkriegs-Wien, Bis zur Matura halbintern bis intern entsorgt in einer sehr religösen Privatschule. Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Wien, danach zigeunerte ich durch Niederösterreich - von Baden bei Wien, über Mayerling, Berndorf bis Mödling. Erste kriminelle Neigungen traten früh zutage. Ich vergrub meine Puppen im Garten, denn ich wollte "ka Docken" sondern einen Teddy oder gleich für ein Mädchen so unschickliche Dinge wie: ein Baumhaus oder ein Boot. Und in einem Brief ans Christkind stand auch schon einmal: "Bitte bring mir einen neuen Papa". Da war der Alte sauer. Beruflicher Werdegang: In einer Zeit als man auf eine Stellensuchanzeige noch dreißig Zuschriften von Firmen bekam, entschied ich mich mit sicherer Hand für die unpassendste Beschäftigung. Daher dilettierte ich viele Jahre in lausigen bis lustigen Jobs: vom österreichischen Zementforschungsinstitut, wo ich herausfinden durfte, warum den Schweinen in einem Stall die Decke auf den Kopf purzelte, zu einer Baggerbude in die Datenverarbeitung - Computer mit dem Speichervolumen heutiger Datensticks füllten damals noch Großraumbüros. Danach eine Zeit lang Boden-Wand-Decke-Beläge verkauft. Direkter Abmarsch in eine LKW-Werkstatt und von dort in eine Hifi-Erzeugerfirma. Böse Menschen behaupteten, meine Steuerkarte sähe aus wie ein Kinoprogramm: ständiger Programmwechsel. Irgendwann habe ich es trotzdem bis in den Aufsichtsrat der österreichischen Tochter eines amerikanischen Konzerns und relativ unfallfrei bis zur Pensionierung geschafft. Und da fing das Leben erst an, richtig spannend zu werden! Mit dem Schreiben begonnen habe ich mit dreizehn Jahren. Meine überbordende Fantasie fand auch in allerlei Geschichten ihren Niederschlag, mit denen ich Freunde und Familie quälte. Man hielt mich vermutlich für geistig etwas minderbemittelt, war aber so nett, es mir selten ins Gesicht zu sagen. Erste Gehversuche in der Öffentlichkeit: zehn Jahre Herausgeberin einer periodisch erscheinenden Firmenzeitung. Nach der ersten Nummer mit einer Reihe von freiwilligen Helfern, stand ich in Kürze allein damit da. Es ließ sich nicht verheimlichen, dass Zeitungmachen mit Arbeit verbunden ist. Vorzugsweise in der Freizeit. Seit 2005 versuche ich, nicht nur mit dem Kopf in den Wolken zu schweben sondern gelegentlich auch mit beiden Beinen am Boden einen ernsthaften Roman zu Papier zu bringen. Entsprechend der frühkindlichen kriminellen Prägung mit dem Schwerpunkt Krimi und Thriller.

Alle Bücher von Veronika A. Grager

Cover des Buches Saupech (ISBN: 9783954510733)

Saupech

 (30)
Erschienen am 12.03.2013
Cover des Buches Sauglück (ISBN: 9783740800550)

Sauglück

 (25)
Erschienen am 23.03.2017
Cover des Buches Wer mordet schon in Niederösterreich? (ISBN: 9783839219645)

Wer mordet schon in Niederösterreich?

 (27)
Erschienen am 06.07.2016
Cover des Buches Sautanz (ISBN: 9783954512621)

Sautanz

 (22)
Erschienen am 26.02.2014
Cover des Buches Schlossteichleich (ISBN: 9783954516827)

Schlossteichleich

 (21)
Erschienen am 17.09.2015
Cover des Buches Teufelskreis (ISBN: 9783933011565)

Teufelskreis

 (14)
Erschienen am 15.09.2020
Cover des Buches NANOBOTS - Gefährliche Teilchen (ISBN: 9783942533225)

NANOBOTS - Gefährliche Teilchen

 (6)
Erschienen am 01.11.2011
Cover des Buches Tote nur nach Voranmeldung (ISBN: 9783902447821)

Tote nur nach Voranmeldung

 (4)
Erschienen am 29.08.2010

Neue Rezensionen zu Veronika A. Grager

Cover des Buches Sauglück (ISBN: 9783740800550)mariameerhabas avatar

Rezension zu "Sauglück" von Veronika A. Grager

Ein sehr flacher Krimi ohne jegliche Spannung
mariameerhabavor einem Jahr

"Sie wies durch das Fenster nach draußen, wo Dornröschen eben wieder einen seiner sagenhaften Auftritte bot" - Wie sieht dieser sagenhafte Auftritt aus? Was verpasse ich da gerade? Wieso beschreibt das die Autorin nicht, sondern lässt den Leser im Dunklen tappen? Wenn das hier nur einmal vorkommen würde, würde ich das ja irgendwie noch verkraften, aber es passiert ständig.

"Tumultartige Szenen waren die Folge." Die Autorin beschreibt nicht, was passiert, sondern kürzt es mit einem Satz ab. Die meisten Beschreibungen gehen daher verloren. Man kann nicht damit argumentieren, dass der Leser selbst interpretieren soll, denn wenn ich das ständig mache, kann ich auch beginnen, zu fantasieren und brauche dafür kein Buch.

Die Figuren werden schnell in Schwarz und Weiß geordnet. Das sind die Guten, das sind eindeutig die Bösen. Keine einzige Figur ist vielschichtig, sondern jeder begrenzt auf Gier oder Mitgefühl. Das macht die Figuren unsympathisch, vor allem langweilig.

Ihr schlichter Stil sorgt nicht für eine Atmosphäre und wie sie die Geschehnisse hinunterrattert, macht sie den Eindruck, als wollte sie so schnell wie möglich zum Kern der Geschichte kommen. Darunter leidet der Spannungsbogen und gerade in einem Krimi ist die Spannung das Wichtigste.

Als man die Leiche entdeckt, werden die Geschehnisse bis zu dem Zeitpunkt stichwortartig erzählt. Statt eine Szene aufzubauen, überspringt sie alles und schafft es nicht, irgendein Bild herzustellen. Dabei wird die Leiche in einer Jauchegrube entdeckt, wo der alte Mann in Tierurin schwimmt, was ein übles Bild ist, erschreckend und ekelhaft, aber darauf geht sie nicht ein. Leiche gefunden, nächste Szene und plötzlich sind die Polizisten da, die das Sauwetter kritisieren.

Die Dialoge wirken meistens gekünstelt, wie bei einem Protokoll, beschränkt auf das Eigentliche, ohne auf die Reaktionen der Figuren einzugehen. Meistens sind sie kalt formuliert. Erst als die Autorin den Dialekt ins Spiel bringt, bekommen die Dialoge zwar etwas Farbe, aber das lag wohl eher daran, dass ich mir beim Lesen einen richtigen Wiener vorgestellt habe und ich große Schwierigkeiten hatte, ihn auch zu verstehen.

In meinen Augen funktioniert das Buch nicht. Man merkt, dass da eine richtige Anfängerin dran war, die leidenschaftslos und ohne jegliche Liebe geschrieben hat.

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Cover des Buches Teufelskreis (ISBN: 9783933011565)H

Rezension zu "Teufelskreis" von Veronika A. Grager

Teufelskreis von Veronika A. Grager
HubertMvor einem Jahr

Ein Werk, das für viele  Leser eine enorme Herausforderung ist.

Einige voneinander unabhängige Handlungsstränge regen den Leser  zum Nachdenken und Kombinieren an und es ist ein Buch, das dem Leser einige Überraschungen bietet und den Thriller spannend macht.

Ich möchte shilo zitieren:

Etwas weniger ist mehr. Für Leser mit viel Stehvermögen ist dieses sicher ein gelungener Thriller. 

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Cover des Buches Teufelskreis (ISBN: 9783933011565)Melanie-Schultzs avatar

Rezension zu "Teufelskreis" von Veronika A. Grager

Die verschwundenen Millionen
Melanie-Schultzvor 2 Jahren

Teufelskreis von Veronika A. Grager ist 2020 im medimont Verlag erschienen und umfasst 428 Seiten voller Spannung und Nervenkitzel. 


Es gibt Morde und Entführungen, die im Zusammenhang mit der Baubranche stehen. Die Wiener Jana Thal und Rainer Wielke ermitteln, genauso wie die Münchnerin Antje Söderstedt. Sie bearbeiten die Fälle "gemeinsam". Hinzu kommt noch ein Journalist und ein Thriller-Autor, die die Polizei hin und wieder auf die richtige Fährte führen. 


Alles in allem ist der Thriller von Beginn an spannend. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und lässt auch nicht nach. 


Zunächst kommen aber sehr viele Namen und Handlungsstränge vor, dass es etwas verwirrend war. Das hat sich aber auch sehr schnell gelegt. Die einzelne Handlungsstränge führen irgendwann zusammen und geben Erklärungen auf offene Fragen. Auch die vielen Wendungen haben mir sehr gut gefallen.


Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und super flüssig geschrieben, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch haben mir die kurzen Kapitel wirklich sehr gut gefallen. 


Einziges Manko: Am Ende sind doch noch einige Fragen offen geblieben. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung, 


Ich vergebe dem Thriller sehr gerne 4 STERNE. 

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Gespräche aus der Community

Tote in Wien und München, ein Journalist, der Manipulationen in der Bilanz der Deutschen Bau AG aufdeckt, der Mord am CEO der DBAG,  das Verschwinden von fast einer Milliarde Euro und die Entführung des bayrischen Innenministers stellen Jana Thal und Rainer Wielke von der Kripo Wien, und Antje Söderstedt von der Kripo München vor viele Fragen. Und ebenso viele Antworten. Aber welche ist richtig?

Nach einer langen Pause (Verlagssuche) melde ich mich wieder mit einem Thriller, der hauptsächlich in Wien und München spielt, aber auch Abstecher in die Welt der Reichen und Schönen an der Côte d’Azur, zu abenteuerlichen Plätzen auf den Philippinen und in Brasilien, aber auch an den Bodensee bringt. Der Wirtschaftsjournalist Martin Streithammer und der erfolgreiche Thrillerautor Uwe Deveraux unterstützen mit ihren originellen Zugängen die Kriminalbeamten Jana Thal und Rainer Wielke aus Wien sowie Kommissarin Antje Söderstedt aus München.
Auf 420 Seiten begleiten wir die Akteure in einer abenteuerlichen Tour de Force auf der Jagd nach dem Mörder und den verschwunden Geld - immerhin fast eine Milliarde Euro.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich paar bekannte Leute und viele neue interessierte Krimi- und Thrillerfans zur Leserunde begrüßen könnte. Wer hüpft in den Lostopf?

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VeroGs avatar
Letzter Beitrag von  VeroGvor 2 Jahren

Liebe Melanie,

Herzlichen Dank für's mitlesen. Besser spät als nie.

Die Anregung mit dem Personenregister kam schon von anderen Teilnehmern und das werde ich beim nächsten Band auf jeden Fall beherzigen.
Fortsetzung folgt - sozusagen.

Danke für die super Rezi!

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße,

Veronika

Dorli Wiltzing und Lupo Schatz, das gegensätzlichste Ermittlerpaar Niederösterreichs, soll in seinem vierten Fall den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Doch obwohl Erpresserbriefe gefunden werden, hat weder die Polizei Erfolg bei den Nachforschungen, noch finden Dorli und Lupo irgendwelche Hinweise auf den Täter.

Nicht gerade hilfreich ist, dass die Bewohner des Gutes selbst miteinander mehr schlecht als recht auskommen. Als dann feststeht, wer der Erbe ist, gehen die Wogen hoch und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch dieser seines Lebens jetzt nicht mehr sicher sein kann. Dorli und Lupo nehmen vorübergehend Quartier im angeschlossenen alten Gasthof.
 
Doch es gibt einen weiteren Toten aus dem Kreis der Familie und in einem bislang zugemauerten Teil des Kellers wird ein Jahrzehnte altes Babyskelett gefunden. Die Ermittler müssen sich die Frage stellen, ob sie nicht in eine ganz falsche Richtung ermittelt haben. Welches schreckliche Geheimnis aus der Vergangenheit verbirgt sich hinter der Fassade des abgelegenen Hofes? Welche Verbindung gibt es zu den aktuellen Morden? Und welche Rolle spielen die einstigen Pflegekinder, die in der Nachkriegszeit hier untergebracht waren?

Doch die Nachforschungen erweisen sich als schwierig. Mögliche Zeugen sind bereits verstorben, andere können oder wollen sich nicht erinnern. Selbst die Aufzeichnungen der staatlichen Stellen sind mangelhaft und es gibt nur wenige Insider, die sich in den alten Archiven noch zurecht finden.
Der bisher härteste Fall für Dorli und Lupo.

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Ladybella911s avatar
Letzter Beitrag von  Ladybella911vor 5 Jahren
Liebe Veronika , Hier nun endlich, krankheitsbedingt leider sehr spät, auch meine Rezi: auch bei Weltbild, Bücher.de, Thalia,de und Google+ https://www.amazon.de/review/R33P5JGKJQ8VOB/ref=pe_1604851_66412761_cm_rv_eml_rv0_rv https://www.lovelybooks.de/autor/Veronika-A.-Grager/Saugl%C3%BCck-1408925870-w/rezension/1497357975/ Danke, dass ich dieses großartige Buch lesen durfte.
Schlossteichleich ist der 3. Fall für das seltsame Ermittlerpaar Dorothea Wiltzing, Gemeindesekretärin in Buchau, einem Nest in der Pampa von Niederösterreich und Wolfgang Schatz, genannt Lupo, lahmarschiger Detektiv aus Wien.

Diesmal wird Dorli am Anfang ziemlich allein gelassen, als auf dem Weihnachtsmarkt ein Toter gefunden wird. Denn Lupo hat nie Zeit. Was sie nicht weiß: Er lernt heimlich Motorradfahren, um ihr zu imponieren. Pech, dass gerade Winter ist. Es darf gelacht werden, wenn der Tollpatsch seine ersten Fahrversuche hinlegt.

Dorli wird allerdings bald klar, dass sie ohne Lupos Mitarbeit einfach überfordert ist. Vor allem, weil auch ihr langjähriger Freund-Feind Leo Bergler vom Landeskriminalamt, momentan nicht greifbar ist, weil er gerade ins BKA versetzt wurde.

Die niederösterreichische Idylle trügt wieder einmal: Es geht wieder rund. Lebensnah, temporeich und mit einer großzügigen Portion schwarzem Humor.
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VeroGs avatar
Letzter Beitrag von  VeroGvor 7 Jahren
Herzlichen Dank für die wunderbare Rezension. Ich habe mich sehr darüber gefreut - vor allem auch, weil ich gar nicht mehr damit gerechnet habe. Ich möchte vor allem gute Besserung wünschen. Ich hatte zwar keinen Unfall aber auch mehrere Operationen und ich weiß, dass man da nicht immer auf der Höhe ist. Also alles Liebe für die Zukunft. Und ja, es würde mich freuen, wenn Sie auch die anderen Dorli & Lupo Bücher lesen würden :)

Zusätzliche Informationen

Veronika A. Grager wurde am 25. März 1948 in Wien (Österreich) geboren.

Veronika A. Grager im Netz:

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