Veronika A. Grager Gnadenlos

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Inhaltsangabe zu „Gnadenlos“ von Veronika A. Grager

In der Hinterbrühl wird in einem Haus eine männliche Leiche gefunden. Bei der Besichtigung des Tatortes treten seltsame Dinge zutage. Die lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Dieser Mann hat zumindest zwei Mädchen in den letzten zehn Jahren entführt! Die Polizei steht vor einer Menge Rätsel. Wer waren die Mädchen? Leben sie noch? Haben sie ihren Peiniger getötet? Hat er die Filme, die er mit den Kindern gedreht hat, an einen Kinderpornoring verkauft? Selbst als die Kripo eines der traumatisierten Opfer, Carmen Illes, mittlerweile großjährig, findet, ergeben sich durch die Vernehmung eher noch mehr Fragen als Antworten. Hat sie Florian Müller getötet? Und wo ist Lilo Breitenbach, das letzte Opfer, gerade mal zehn Jahre alt, abgeblieben? Was ist in dem Mordhaus wirklich geschehen?

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  • Rezension zu "Gnadenlos" von Veronika A. Grager

    Gnadenlos
    schattenleser

    schattenleser

    14. July 2012 um 19:52

    Die Schilderung des beklemmenden Themas wirkt äußerst realitätsnah. Beim Lesen will man nur widerwillig wahrhaben, dass Menschen Kinder jahrelang unbemerkt als Sex-Sklaven gefangen halten könnten, - und dies nicht in einem fernen, exotischen Land, sondern in der heutigen Zeit, mitten in Europa. Dennoch passiert derartiges tatsächlich, gewissermaßen vor unserer Haustüre. Leider gab es auch bei uns in Wien einen erschreckend ähnlichen Fall. Obwohl die Autorin im Vorwort betont sich nicht darauf zu beziehen, sondern Handlung und Personen frei erfunden zu haben, erläutert sie einige Hintergründe der bestürzenden Geschehnisse sehr anschaulich und verständnisvoll. Dadurch liegt die Vermutung nahe, genau so könnte es sich auch in der Realität abgespielt haben. Dieses Buch zeigt drastisch wovor wir vielleicht die Augen verschlossen haben, weil wir derartiges nicht sehen wollten und nicht glauben konnten. Das Mitgefühl mit den Mädchen, die von Opfern zu Täterinnen werden, nimmt zu. Diesen spannenden Roman aus der Hand zu legen fällt zunehmend schwerer. Gleichzeitig steigert sich aber auch das Entsetzen. Die einzelnen Charaktere sind nicht nur lebendig, sondern auch sehr stimmig beschrieben. Die Mädchen, vor allem Carmen, anfangs mit einer kindlichen Gedankenwelt, werden reifer, selbstbewusster, bleiben dabei aber stets wirklichkeitsnah in ihrer Sprache, im Denken und Handeln. Das macht etliche der Ereignisse in diesem Thriller gedanklich nachvollziehbar und deshalb erschreckend gnadenlos.

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