Veronika A. Grager NANOBOTS - Gefährliche Teilchen

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(4)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „NANOBOTS - Gefährliche Teilchen“ von Veronika A. Grager

Bei der Wiener Privatdetektivin Stella Marini landen ein unaufgeklärter Mordfall und die Suche nach einem vermissten Ehemann. Beide Männer waren Wissenschaftler. Verkehrten in den gleichen Kreisen. Woran arbeiteten die beiden? Die Ermittlungen Stellas und ihres Partners Barry Denton führen sie nach Frankfurt. Dort treffen sie auf Barrys Schwester, die Journalistin Sam Evers, die einem gefährlichen Experiment der US-Army an Soldaten in Afghanistan auf der Spur ist. Hängen die Fälle möglicherweise zusammen? Die Jagd nach der Wahrheit führt von Wien über Ramstein bis nach Washington. Ein Thriller aus der Welt der Nanotechnologie.

Stöbern in Krimi & Thriller

Bretonisches Leuchten

Ruhiger Krimi mit tollen Landschaftsbeschreibungen

Wuestentraum

Kein guter Ort (Arne Eriksen ermittelt)

Nicht so Psychomässig wie Stephen King aber anders toll. Ein Spannungsbogen genial bis zum Feuerwerkfinale.

Lesezeichenfee

Death Call - Er bringt den Tod

Der beste Fall von Robert Hunter

AnnetteH

Du sollst nicht leben

Nicht eines der Besten

HexeLilli

Die Fährte des Wolfes

Es ist "nur" ein solider Krimi ohne WOW-Effekt

Lesewunder

Geständnisse

Ein sehr spannendes Buch, das mit einem Knall endet, den ich nicht erwartet habe.

sabzz

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "NANOBOTS. Gefährliche Teilchen" von Veronika A. Grager

    NANOBOTS - Gefährliche Teilchen
    Eselsohren-Werner

    Eselsohren-Werner

    17. June 2012 um 20:22

    „Nanonbots“ hat alles, was das Thriller-Herz begehrt: solide Spannung, gekonnte Handlungsführung, einen fundierten (in diesem Fall wissenschaftlichen) Hintergrund, glaubwürdige „Böse“, beherzte ErmittlerInnen. Und bei aller Fiktion geht das menschliche Maß nicht verloren.

  • Rezension zu "NANOBOTS. Gefährliche Teilchen" von Veronika A. Grager

    NANOBOTS - Gefährliche Teilchen
    SigridNeureiter

    SigridNeureiter

    05. April 2012 um 12:51

    *Atemberaubend* Inhalt: Die Wiener Putzfrau Rita Prskavec entdeckt in der Mülltone eine männliche Leiche. Pflichtbewusst verständigt sie die Polizei und gerät selbst unter Verdacht. In ihrer Not wendet sie sich an die Privatdetekitivn Stella Marini. Gemeinsam mit ihrem Partner Barry Denton beginnt sie zu ermitteln. Da taucht auch noch die Ehefrau eines verschwundenen Wissenschaftlers auf. Schon bald stellt sich heraus, dass das, was in einem Wiener Hinterhof begann, Dimensionen von internationalem Ausmaß annimmt. Frankfurt, Afghanistan, Washington und die Rocky Mountains bilden u.a. die Stationen einer abenteuerlichen Jagd, bei der nicht nur das stürmische Wetter für Turbulenzen sorgt. Kommentar: Ich habe diesen atemberaubenden Thriller mit großem Vergnügen gelesen. Das Ermittlerduo Stella und Barry ist sympathisch und kompetent, ohne allzu glatt zu wirken. Auch die anderen Figuren - ob gut oder ausnehmende Bösewichte - sind authentisch gezeichnet. Am besten gefällt mir die Sachkenntnis und Genauigkeit der Autorin, mit der sie uns in die Welt der Nanotechnologie einführt. Und nicht zu vergessen ihre atemberaubenden Schilderungen von Landschaften und Naturereignissen - seien es die unwirtliche Gebirgsgegend in Afghanistan oder ein Blizzard in Wyoming. Fazit: Der Thriller der österreichischen Autorin Veronika A. Grager kann mit internationalen Romanen dieses Genres locker mithalten und würde sich auch für eine Verfilmung hervorragend eignen. Ich hoffe sehr, dass uns die Autorin noch weitere Thriller mit dem Ermittlerduo Stella und Barry beschert. Natürlich darf auch der wachsame Hund Bertoni nicht fehlen. Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!

    Mehr
  • Rezension zu "NANOBOTS. Gefährliche Teilchen" von Veronika A. Grager

    NANOBOTS - Gefährliche Teilchen
    Andreas-Gruber

    Andreas-Gruber

    26. November 2011 um 10:45

    Veronika Grager hat ein glückliches Händchen dafür, wenn sie Charaktere entwirft. In einigen wenigen Sätzen ist man mit ihren Figuren vertraut. Das liegt daran, dass sie uns herrlich frisch in die emotionsgeladene Erzählperspektive ihrer Charaktere schlüpfen und uns an deren Gedanken, Ängsten und vor allem Zornesausbrüchen teilhaben lässt. Und diesen Sarkasmus beherrscht die Autorin perfekt. Das ist zunächst Rita, die junge, etwas naive aber umso liebenswertere, kleine Blondine, die gern in einem Wiener Nachtclub tanzen würde, es dort aber nur bis zur Putzfrau geschafft hat. Sie wird gekündigt und kurz darauf des Mordes an einem Gast des Clubs verdächtigt. Dann ist da noch Stella Marini, eine knallharte Privatdetektivin, die es endgültig satt hat, untreue Ehemänner zu beschatten und einen „richtigen“ Fall braucht. Den hat sie mit Ritas Mordanklage gefunden. Und dann lernen wir noch Barry Denton kennen, einen Amerikaner mit Cowboyhut, Cowboystiefeln und stets einem lockeren Spruch auf den Lippen, der Stellas Partner wird. Zuletzt serviert uns die Autorin auch noch Tippi, einen Computer-Hacker, der alles zustande bringt, wofür man lebenslänglich in den Knast wandern würde. Jemand will Rita den Mord an dem Nachtclub-Gast in die Stöckelschuhe schieben, und das können Stella Marini, Barry Denton und Tippi nicht auf sich sitzen lassen – zumal die arbeitslose Rita nun als Sekretärin in deren Detektei arbeitet. Es stellt sich heraus: Der Ermordete war als Biochemiker in einem geheimen Forschungslabor beschäftigt. Die Spur führt zu einem zweiten Biochemiker, der spurlos verschwunden ist, und ein Doppelleben geführt hat. Die Reise reicht von Wien über Frankfurt und Ramstein bis in die USA. „Ich komme mir schön langsam wie in einem amerikanischen Spionagethriller vor“, sagt Stelle im ersten Drittel von NANOBOTS. Dieser Kommentar ist berechtigt, denn was bisher wie ein typischer satirischer und zynischer Regionalkrimi gewirkt hat, nimmt eine zweite Dimension an. Denn parallel zu der Wiener Handlung läuft ein Erzählstrang in den USA. Dort ist die Reporterin Samantha Evers einer heißen Sache auf der Spur. General Adam Hurst versucht einen Unfall in einem geheimen Labor der US-Regierung in der Wüste bei Tucson, Arizona, zu vertuschen. In dem so genannten Biosphere 2 laufen Menschenexpermimente. Irgendwie hängt alles mit den manipulierten Verhaltensweisen von US-Soldaten im Afghanistan Krieg zusammen. Es gibt geheime Dokumente, Vertuschungsaktionen und Informanten, die rasch das Zeitliche segnen. Die Hintergründe sind fein recherchiert, da es Biosphere 2 tatsächlich gibt, wo seit 1991 seltsame Versuche laufen, und so trifft ein Fiction-Thriller auf einen Regionalkrimi. Eine ungewöhnliche Mischung, die eigentlich so nicht funktionieren dürfte, aber da Veronika Grager mit ihrer frischen, saloppen Erzählweise und ihren einzigartigen Charakteren für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgt, gelingt dieses schriftstellerische Experiment. Rausgekommen dabei ist ein rasanter, flott erzählter Thriller mit kurzen Kapiteln, vielen Wendungen, Zeitsprüngen, Schauplatzwechseln und einer originellen Handlung. Fazit: Veronika Gragers Figuren triefen vor sarkastischem Humor, dass es eine Freude ist, sie durch diese einzigartige Mischung aus Science-Thriller, Detektiv-Roman und actiongeladenem Pageturner zu begleiten. Bitte anschnallen, wenn Rita, Stella & Co mit dem Aufräumen beginnen!

    Mehr