Veronika A. Grager Sauglück

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Inhaltsangabe zu „Sauglück“ von Veronika A. Grager

Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Doch fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Als im Keller des Hofes das uralte Skelett eines Kindes entdeckt wird, müssen sie umdenken: Liegt das Motiv für die Tat weit zurück in der Vergangenheit?

Ein Krimi der an die Substanz geht. Das Thema mit dem Pflegekindern in Bauernfamilien war mir bis dahin nie so bewusst!

— Wildpony
Wildpony

Tragische Schicksale berühren, spannende Ermittlung begeistert und damit hat dieser Krimi volle 5 Sterne verdient.

— sommerlese
sommerlese

Ein schwieriges Kapitel in der österreichischen Geschichte ist Mittelpunkt dieses fesselnden und zum Nachdenken anregenden Krimis.

— utaechl
utaechl

Einfach nur wunderbar: Spannend & nachdenklich zugleich...ich hab's genossen!!!

— dreamlady66
dreamlady66

Einfach großartig!

— nellsche
nellsche

Fesselnder Krimi mit ernstem Hintergrund

— Leserin71
Leserin71

Spannungsreicher Krimi.Sehr empfehlenswert.

— Vampir989
Vampir989

Sehr gelungener Krimi der uns schreckliche Dinge der Nachkriegszeit nicht vergessen lässt.

— BettinaForstinger
BettinaForstinger

Empfehlenswerter Krimi mit Tiefgang

— Bibliomarie
Bibliomarie

Ein Krimi mit Tiefgang

— Archimedes
Archimedes

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  • Leserunde zu "Sauglück" von Veronika A. Grager

    Sauglück
    VeroG

    VeroG

    Dorli Wiltzing und Lupo Schatz, das gegensätzlichste Ermittlerpaar Niederösterreichs, soll in seinem vierten Fall den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Doch obwohl Erpresserbriefe gefunden werden, hat weder die Polizei Erfolg bei den Nachforschungen, noch finden Dorli und Lupo irgendwelche Hinweise auf den Täter. Nicht gerade hilfreich ist, dass die Bewohner des Gutes selbst miteinander mehr schlecht als recht auskommen. Als dann feststeht, wer der Erbe ist, gehen die Wogen hoch und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch dieser seines Lebens jetzt nicht mehr sicher sein kann. Dorli und Lupo nehmen vorübergehend Quartier im angeschlossenen alten Gasthof.   Doch es gibt einen weiteren Toten aus dem Kreis der Familie und in einem bislang zugemauerten Teil des Kellers wird ein Jahrzehnte altes Babyskelett gefunden. Die Ermittler müssen sich die Frage stellen, ob sie nicht in eine ganz falsche Richtung ermittelt haben. Welches schreckliche Geheimnis aus der Vergangenheit verbirgt sich hinter der Fassade des abgelegenen Hofes? Welche Verbindung gibt es zu den aktuellen Morden? Und welche Rolle spielen die einstigen Pflegekinder, die in der Nachkriegszeit hier untergebracht waren? Doch die Nachforschungen erweisen sich als schwierig. Mögliche Zeugen sind bereits verstorben, andere können oder wollen sich nicht erinnern. Selbst die Aufzeichnungen der staatlichen Stellen sind mangelhaft und es gibt nur wenige Insider, die sich in den alten Archiven noch zurecht finden. Der bisher härteste Fall für Dorli und Lupo.

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    • 476
  • Spannender Krimi mit einer realen schlimmen Vergangenheit

    Sauglück
    Wildpony

    Wildpony

    29. June 2017 um 12:56

    Sauglück   -     Veronika A. Grager Kurzbeschreibung Amazon: Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Doch fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Kurz darauf wird im Keller des Guthauses das Skelett eines Kindes entdeckt, und eine weiterer Mord geschieht: Welches schreckliche Geheimnis birgt der abgelegene Hof? Mein Leseeindruck: Durch die Vorgängerbände der Autorin wie z.B. Schlossteichleich und Saupech kannte ich die Protagonisten-Ermittler-Paar schon recht gut und habe mich auch auf diesen neuen Krimi gefreut. Und mit diesem Buch durfte ich nicht nur einige Mordfälle mit  erleben, sondern auch in die Vergangenheit und Fremdunterbringung in Pflegefamilien nach dem Krieg eintauchen. Dieses Thema war mir bisher noch nie so bewusst gewesen und ich war zutiefst schockiert, was diese Kinder in diesen Jahren alles an Gewalt und Missbrauch über sich ergehen lassen mussten. Daher ist dieser Krimi auch ein Rückblick in die Vergangenheit und ein wichtiger Aspekt in der Ermittlungsarbeit von Doro und Lupo. Selbst ihre Hochzeit in diesem Band muss wegen der allgemeinen Situation und weiteren Ermittlungen von Lupo leiden. Wie auch in den anderen Bänden versteht es die Autorin meisterhaft eine Riesenspannung aufzubauen und durch verwobenen Stränge dem Leser das Gefühl zu geben man tappe im Dunkeln. Klar hat man Vermutungen was z.B. die Protagonistin und Erbin Sandra betrifft, aber man bleibt bis zum spannenden Finale und Ende doch im Unklaren. Fazit: Wieder ein genialer - aber dieses mal sehr nachdenklich machender - Krimi aus der Feder von Veronika A. Grager. Man braucht schon ein wenig starke Nerven zum lesen. Ich mag dieses Ermittler-Duo und freue mich auf einen neuen Fall, den der Emons Verlag bestimmt wieder passend verlegen wird. 5 Sterne für Veronika, Doro und Lupo und für ein Buch das noch lange nachwirkt. *****  

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    • 2
  • Traumata oder Racheakt

    Sauglück
    sommerlese

    sommerlese

    12. June 2017 um 17:09

    Der vierte Band der Krimireihe von Veronika A. Grager trägt den Titel "Sauglück". Der Krimi erscheint 2017 im Emons Verlag. Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz werden als detektivische Ermittler im Mord eines alten Bauernehepaares in einem Dorf in Niederösterreich angefordert. In einem zugemauerten Raum des Hofes wird das Skelett eines Babys gefunden. Es muss über 50 Jahre dort gelegen haben. Immer mehr führen die Spuren in die Vergangenheit, bei der es in der Nachkriegszeit um die Aufnahme von Pflegekindern geht. Fremdunterbringung wurde das damals genannt und der Staat zahlte gutes Geld, das leider nicht immer für die Kinder eingesetzt wurde. Obwohl der vierte Band mein erstes Werk dieser Reihe von Veronika A. Grager ist, bin ich gut in die Handlung hineingekommen und habe die Protagonisten schnell kennengelernt. Dieser Krimi hat es wahrlich in sich. Erst endet Opa Adametz in der Güllegrube und sein Testament bringt Unfrieden in die Familie und dann findet man auch noch eine Babyleiche. Dadurch kommen richtig tragische Schicksale ans Licht, deren Hintergrund in der Nachkriegszeit zu finden ist. Pflegschaften bringen gutes Geld für die Betreuer und eigentlich sollte dieses Geld für die Ausbildung der Pflegekinder eingesetzt werden. Was in Wahrheit mit diesen Kindern geschehen ist, davon bekommt man bei den gezeigten Beispielen das kalte Grausen. Sie wurden als billige Arbeitskräfte auf den Bauernhöfen eingesetzt und ausgenutzt und teilweise sogar misshandelt. Veronika Grager füllt hier ihren Plot mit tragischen Schicksalen, die sich an der Realität orientieren. Ihr Nachwort dazu erklärt die traurige Missbrauchswahrheit am Beispiel Österreichs näher. Ihre Krimihandlung basiert auf grausamen Kinderschicksalen, absolut verständlich, dass die Betroffenen unter Traumata leiden. Die Autorin zeichnet ihre Charaktere sehr eindeutig, besonders die schlechten und tragischen Charakteristika stellt sie deutlich hervor. Die Bauernfamilie scheint ziemlich verrückt zu sein, jeder ist missgünstig und hasserfüllt, nur die Enkelin Sandra scheint aus einem anderen Holz geschnitzt zu sein. Dorli und Lupo finden die bitteren Geheimnissen der Vergangenheit heraus und klären damit letztendlich auch die Mordfälle auf. Dabei gibt es einige Verwicklungen, die man als Leser nicht vorhersehen kann. Ihr Privatleben kommt ebenfalls zur Sprache, doch das wird von den eifrigen Ermittlern eher dem Fall untergeordnet. Auch Sandras Geschichte spielt eine entscheidende Rolle im Buch, sie hatte ebenfalls eine schwere Jugend, die sich als Gegenpart zur Tragik der Pflegekinder zeigt. Mich hat dieser Krimi mit den gezeigten Kinderschicksalen sehr bewegt und betroffen gemacht. Wie dieses Verhalten Rache heraufbeschwört, kann man gut nachvollziehen. Bei diesem Krimi wird geschichtliches Hintergrundwissen geschickt mit einer spannenden Krimihandlung verknüpft. Von der Autorin möchte ich noch mehr lesen.

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  • Harte Kost.

    Sauglück
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    22. May 2017 um 16:19

    Der viere Fall von Dorli und Lupo führt das Ermittlerduo diesmal zu einer alteingesessenen Bauersfamilie. Die Familienmitglieder sterben neuerdings wie die Fliegen und niemand weiß so recht warum - angeblich. Als dann auch noch das Skelett eines Babys in dem alten Gemäuer gefunden wird offenbart sich eine schreckliche Vergangenheit, deren Ausläufer bis in die Gegenwart reichen..Die Überschrift darf man hier sogar doppelt wörtlich nehmen - "Sauglück" ist definitiv keine leichte Kost.Erstens behandelt Grager hier ein Thema der österreichischen Geschichte, an das wohl niemand gerne zurückdenkt. Leid und Kummer sind allgegenwärtig, wenn es allerdings Kinder betrifft nimmt das den Leser immer noch ein bisschen mehr mit.Und zweitens ist der Krimi einfach nichts für nebenbei. Die Autorin verspinnt im Laufe ihrer Geschichte so einige Fäden miteinander. Durchaus geschickt und immer schlüssig, aber als Leser muss man höllisch aufpassen um nicht mal eben etwas wichtiges zu verpassen.Ganz im Gegensatz dazu war das Kennenlernen von Lupo und Dorli eine extrem lockere Sache. Ich bin ja Erstleser und kenne die beiden nicht - es hat mich aber kaum 20 Seiten gekostet um zu entscheiden, dass ich die beiden mag. Viel Vorinfo gibt's nicht, die braucht man aber auch eigentlich nicht. Die Zwei erklären sich eigentlich von selbst. Einzig eine Beschreibung ihres Aussehens hätte ich mir - zumindest beiläufig - gewünscht.Irgendwie hat dieser Krimi einfach etwas ungemein faszinierendes. Die übliche Behaglichkeit, der leichte Humor und die Wohlfühlatmosphäre eines klassischen Regionalkrimis trifft hier auf die Härte der Nachkriegszeit und das bittere Leid von Kindern. Geht nicht, möchte man meinen. Grager schafft das. Und spaltet damit irgendwie den Leser mittendrin auf. Wie soll man sich denn beim Lesen fühlen? Kuschelig warm - oder entsetzt? Letztendlich ist es dann ein bisschen was von beidem"Sauglück" war für mich ein tolles Leseerlebnis, das meinen inneren Hobby - Sherlock ordentlich herausgefordert - und erfolgreich auf's Glatteis geführt - hat. 

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  • Rezension - Sauglück

    Sauglück
    glanzente

    glanzente

    12. May 2017 um 21:31

    Im vierten Fall müssen Dorli und Lupo auf einem abgelegenen Bauernhof ermitteln. Nach dem Mord an dem Bauer stellt sich heraus, dass auch die Frau des Bauers ermordert wurde. Es stellt sich die Frage ob die Morde etwas mit den Pflegekindern, die auf dem Bauernhof in der Nachkriegszeit lebten, etwas damit zu tun haben. Dieser Teil ist kein typisch leichter Regionalkrimi. Die Geschichte der Pflegekinder in der Nachkriegszeit fand ich sehr interessant und spannend. An manchen Stellen passierte mir schon fast zu viel. Das Buch hat mich sehr gefesselt und deshalb eine klare Leseempfehlung von mir. Ich warte schon gespannt auf den nächsten Band der Serie Dorli und Lupo.  

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    • 2
  • Rezension zu "Sauglück" von Veronika A. Grager

    Sauglück
    dorli

    dorli

    11. May 2017 um 13:20

    Niederösterreich. Sandra Adametz ist zum Begräbnis ihrer Großmutter in ihr Heimatdorf zurückgekehrt. Als am Tag nach der Beerdigung plötzlich ihr Opa verschwunden ist, bittet Sandra Dorli und Lupo, den Vermissten zu suchen. Dieser ist ruckzuck gefunden, er schwimmt tot in der Güllegrube. Schnell steht fest, dass Siegfried Adametz ermordet wurde… „Sauglück“ ist bereits der vierte Fall für Gemeindesekretärin Dorli Wiltzing und Privatdetektiv Lupo Schatz, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.Veronika A. Grager versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zügig zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich habe mich von der ersten Seite an in das Geschehen hineinkatapultiert gefühlt, wurde mitgerissen von einem Strudel aus gegenwärtigen und vergangenen Ereignissen, habe amüsiert das Miteinander und das Gegeneinander der Akteure verfolgt und konnte zudem prima über Hintergründe und Zusammenhänge mitgrübeln und miträtseln.Die Autorin wartet in „Sauglück“ mit einem sehr aufwühlenden Thema auf. Es geht um die Fremdunterbringung von Kindern in der Nachkriegszeit; um Kriegswaisen und um Kinder, die ihren Familien bzw. ihren ledigen Müttern entrissen und in bäuerlichen Großfamilien untergebracht wurden, weil man aus behördlicher Sicht der Meinung war, den Kindern so ein besseres Leben zu ermöglichen. Wie falsch diese Annahme war, weiß man erst viele Jahre später. Die Kinder wurden als Arbeitskräfte ausgenutzt. Misshandlungen, Demütigungen und oftmals auch sexueller Missbrauch waren an der Tagesordnung. Veronika A. Grager gelingt in diesem Krimi ein beeindruckender Spagat zwischen Sachlichkeit und Humor. Die Autorin schildert die Ereignisse in den 1950er Jahren sehr bewegend und behandelt das Thema mit dem erforderlichen Ernst. Die erlittenen Qualen und Entbehrungen, die bei den betroffenen Pflegekindern meist ein Leben lang nachwirken, werden genauso beleuchtet, wie die mangelnde Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse und die fehlende Entschädigung.Dennoch gibt es im Verlauf der Geschichte - wie man es in den Krimis mit Dorli und Lupo gewohnt ist - zahlreiche komische Passagen und witzige, in Mundart geschriebene Dialoge, die eine Menge Schwung in die Handlung bringen und für gute Unterhaltung sorgen.„Sauglück“ hat mich durchweg begeistert. Ein fesselnder Krimi, der den Leser nicht nur an einer spannenden Spurensuche teilhaben lässt, sondern durch das betroffen machende Thema besonders mitzureißen weiß. Absolut empfehlenswert!

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  • Eingeholt von der Geschichte

    Sauglück
    utaechl

    utaechl

    09. May 2017 um 21:24

    Ein schwieriges Kapitel in der österreichischen Geschichte ist Mittelpunkt dieses fesselnden und zum Nachdenken anregenden Krimis. Dorli und Lupos vierter Fall ist ein emotional mitreißender Ausflug in die Nachkriegszeit, deren Nachwirkungen nicht nur ein Bauernpaar das Leben kosten könnte.Inhalt:In einem niederösterreichischen Dorf wurde ein Bauernpaar ermordet. Verdächtige gibt es genug und Sandra, die Enkelin der Ermordeten, beauftragt Detektiv Lupo Schatz und Dorli Wiltzing der lieben Verwandschaft auf die Finger zu schauen. Es geht um Erpressung, Fremdunterbringung in den 50er Jahren und ein geheimnisvolles Russenkind.Als schließlich das Skelett eines Babys im Keller entdeckt wird, verdichten sich die Hinweise auf ein lang zurückliegendes Tatmotiv. Allerdings gibt es kaum noch jemand, der sich an die Zeit erinnern kann.Setting und Stil:Es könnte doch so idyllisch sein in einem Dorf in Niederösterreich. Doch wie so oft versteckt sich unter der schönen Fassade einiges, das besser nie zu Tage gefördert wird. Doch genau dies ist die Aufgabe unserer Detektive. Veronika A. Grager beschreibt hervorragend das Leben auf dem Gutshof und glänzt besonders in den Passagen, in denen es um die Vergangenheit der Familie geht. Die Fremdunterbringung von Kindern in der Nachkriegszeit war keine Seltenheit und die sich daraus ergebenden Probleme und Qualen für die Kinder leider auch nicht. All dies wurde stimmig und bewegend in die Handlung eingebaut und dürfte beim Leser doch für einiges Nachdenken sorgen.Kurze Unterabschnitte, wechselnde Sichtweisen und Handlungszeiten sorgen dafür, dass die Spannung hoch gehalten wird und der Leser sich immer mitten im Geschehen aufhält.Charaktere:Dorli Witzing und Lupo Schatz sind ein erfahrenes und eingespieltes Ermittlerteam. Sie werden zwar von den Ausmaßen des Falls ziemlich überrascht, ermitteln trotzdem souverän und erfolgreich, um ihrer Klientin das Erbe zu sichern. Es bringt einfach Spaß, ihr Zusammenspiel zu beobachten.Sie treffen auf eine ziemlich verkorkste Bauernfamilie, die ihnen die Ermittlungen nicht wirklich erleichtern. Jeder scheint ein Motiv zu haben, bis auf ihre Klientin.Als schließlich noch die Geschehnisse aus den 50er Jahren hinzukommen, beginnt die Suche nach Zeugen aus dieser Zeit, was zu der einen oder anderen spannenden Begegnung führt.Natürlich gibt es wie in jedem Krimi auch einen Täter, dessen Motivation gut nachvollziehbar ist.Geschichte:Wie im Nachwort nachzulesen hat sich die Autorin ausführlich mit dem Thema der Fremdunterbringung in Pflegefamilien beschäftigt. Dieses unrühmliche Kapitel der neueren österreichichen Geschichte wurde erst sehr spät aufgearbeitet und so passt es, dass in diesem Krimi die Bauernfamilie erst Jahre später von ihren Missetaten eingeholt wird. Dieser Bereich der Handlung macht den Krimi zu etwas Besonderem und hebt ihn weit über den Durchschnitt hinaus. Dies geschieht allerdings so, dass man eher nebenher mehr über die Zeitgeschichte erfährt.Fazit:Dieser spannende und ein ernstes Thema behandelnde Regionalkrimi dürfte nicht nur mich bewegt und nachdenklich zurücklassen. Es ist schon ein Wahnsinn, was Menschen immer wieder einfällt, und wie leicht doch Fehler auf allen Ebenen begangen werden können. Der Autorin gelingt es meiner Meinung nach hervorragend, diese unrühmliche Thematik in ihren Krimi einzubinden und ihren Ermittlern eine neue Herausforderung zu stellen. Ich habe mich sowohl gerne mit den historischen Realitäten befasst, als auch bei den Ermittlungen des Falles mitgefiebert. Sauglück ist ein hervorragendes Beispiel, wie man Wissen perfekt in spannende Handlung verpackt. Ein Buch für Krimifans, die weit mehr als den 08/15 Fall bevorzugen.

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  • Einfach nur wunderbar: Spannend & nachdenklich zugleich...ich hab's genossen!!!

    Sauglück
    dreamlady66

    dreamlady66

    08. May 2017 um 18:58

    Zum Inhalt (übernommen):Dorothea (Dorli) Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Doch fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi.Als im Keller des Hofes das uralte Skelett eines Kindes entdeckt wird, müssen sie umdenken: Liegt das Motiv für die Tat weit zurück in der Vergangenheit? Auch Idefix, der eigene Hund des Ermittlerteams ist mit dabei...Zur (genialen) Autorin:Geboren: Ja, im Nachkriegs-Wien, aufgewachsen auf einem Bauernhof in Wien, danach zigeunerte sie durch Niederösterreich - von Baden bei Wien, über Mayerling, Berndorf bis Mödling. Mit dem Schreiben begann sie mit dreizehn Jahren. Erste Gehversuche in der Öffentlichkeit: zehn Jahre Herausgeberin einer periodisch erscheinenden Firmenzeitung. Seit 2005 versucht sie, nicht nur mit dem Kopf in den Wolken zu schweben sondern gelegentlich auch mit beiden Beinen am Boden einen ernsthaften Roman zu Papier zu bringen. Entsprechend der frühkindlichen kriminellen Prägung mit dem Schwerpunkt Krimi und Thriller.Zum Inhalt:DANKE an Veronika A. Grager für mein Jokerbuch an dieser exquisiten Leserunde, ich freute mich!Dies war mein alleiniges Erstlingswerk von Dir & auf keinen Fall das Letzte, denn Deine wachsamen Zeilen, voller Elan & Esprit im nötigen Lokalkolorit machten süchtig & flogen nur so dahin. Wunderbar detailliert aber auch anrührend (motivierend) schreibst Du Dich hier in eine Story, die an Authentizität & Perfektionismus doch ihresgleichen sucht & auch findet, top.Ich hatte, dank recht kurzknapper Kapitel mit einer wunderbaren Leseschrift sehr fesselnde, oft auch emotionalberührende Lesemomente, die mich einfach immer tiefer in diese doch sehr traurige Geschichte eintauchen liessen. Bitte mehr davon, auch vom sympathischen Ermittlerteam...das Glossar im Anhang war Gold wert & liess mich auch des Öfteren gar Schmunzeln!Fazit:Absolute Leseempfehlung für alle Grager-Fans bzw. Neueinsteiger, die einfach neuGierig sind auf atmosphärischdüstere Ösi-Kost vom Feinsten gepaart mit viel Liebe zum Detail - spannende Lesestunden inklusive. Ich hab's definitiv genossen, Chapeau!

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  • Spannend und berührend zugleich, ein Klasse-Krimi, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte

    Sauglück
    ech

    ech

    05. May 2017 um 16:26

    Sandra Adametz kommt anläßlich des Todes ihrer Großmutter nach vielen Jahren zurück in ihr niederösterreichisches Heimatdorf und will eigentlich auch direkt nach der Beerdigung zurück nach Brüssel, wo sie sich nach ihrer Flucht vor der Familie ein neues Leben aufgebaut hat. Das plötzliche Verschwinden ihrer Großvaters macht ihr da aber einen Strich durch die Rechnung. Über ihre alte Schulfreundin Dorli Wiltzing beauftragt sie deren Freund, den Privatdetektiv Lupo Schatz, mit der Suche nach dem Verschwundenen. Lupo und Dorli kommen auf ihrer Suche schnell auf die Spur eines alten, lange verdrängten Geheimnisses der Familie Adametz. Im inzwischen schon vierten Fall von Dorli und Lupo, der aber auch für einen Neueinsteiger wie mich problemlos zu lesen war, verbindet Veronika A. Grager eine alte Familientragödie mit einem düsteren und wenig schmeichelhaften Kapitel der österreichischen Geschichte: dem Umgang mit Pflegekindern in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.  Neben einer gut konstruierten Geschichte, die den Leser immer wieder geschickt auf falsche Fährten lockt, und einem packenden Schreibstil, bei dem der bei der Autorin sonst übliche humorvolle Unterton aufgrund der Thematik diesmal etwas stärker zurücktreten muss, überzeugt der Krimi vor allem durch seine überzeugend gezeichneten Charaktere, die beim Lesen reichlich positive und auch negative Emotionen wecken. Ein Buch, das während der Lektüre niemanden kaltlässt und einen auch noch lange über das Ende hinaus beschäftigt.Spannend und berührend zugleich, ein Klasse-Krimi, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.

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  • Familiendrama in Niederösterreich

    Sauglück
    esposa1969

    esposa1969

    03. May 2017 um 22:44

    Klappentext:Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Doch fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Als im Keller des Hofes das uralte Skelett eines Kindes entdeckt wird, müssen sie umdenken: Liegt das Motiv für die Tat weit zurück in der Vergangenheit?Leseeindruck:Mit "Sauglück" von Autorin A. Grager liegt dem Krimileser nach "Saupech", "Sautanz" und "Schlossteichleich" ein weiterer spannender Fall vor, in welchem Dorli Wiltzing und ihr Verlobter der Detektiv Freund Lupo Schatz ermitteln. Da ich sämtliche Vorgängerbände kenne, war es für mich einfach in den Schreibstil der Autorin einzutauchen und die Protagonisten wiederzuerkennen. Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann sollen die beiden den Mord an einem betagten Bauernehepaar aufklären. Irgendwie scheinen alle auf diesem Hof sowohl ein Motiv, als aber auch ein Alibi zu haben. Und dann wird auch noch ein Kinderskelett entdeckt. Welches schreckliche Geheimnis birgt der abgelegene Hof?Der Schreibstil liest sich absolut flüssig und leicht. Man taucht sofort ein in die Handlung, die einem - einmal begonnen - kaum mehr loslässt. Jeder der Figuren wird sehr detailliert und gut vorstellbar beschrieben. Unterhaltsame Dialoge mit östereichischem Dialekt bereichern die Geschehnisse und machen das Gesagte lebendig. Ein Glossar im Anhang erklärt die wichtigsten Begriffe.Von Anfang an beginnt man als Leser selbst zu kombinieren und zu recherchieren, hat Ahnungen und Vermutungen, aber dennoch bleibt die Handlung spannend bis zum Schluss. Die knapp 250 Seiten lassen sich fesselnd und kurzweilig.Das Cover ist passend zum Handlungsort gewählt. Ein Kriminalroman mit höchstem Spannungswert!@ esposa1969

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  • Sauglück

    Sauglück
    nellsche

    nellsche

    02. May 2017 um 17:25

    Auf einem Bauernhof wurde ein altes Ehepaar ermordet. Als Dorli Wiltzing und Lupo Schatz die Hintergründe aufdecken wollen, geraten sie an eine Familie voller Hass und Unzufriedenheit. Und schnell wird klar, dass alle, die auf dem Hof leben, ein Motiv haben, aber kein Alibi. Dann wird im Keller des Hofes ein uraltes Skelett eines Kindes entdeckt. Steckt hinter dessen Tod vielleicht das Motiv für die Morde an dem Ehepaar?Dieses Buch ist schlichtweg großartig! Es ist von Anfang bis Ende unglaublich spannend. Der sehr gut verständliche Schreibstil ermöglichte es mir, sofort in die Geschichte einzutauchen. Der Sog, den das Buch entwickelte, hielt mich bis zum Ende gefangen und ich mochte das Buch einfach nicht beiseitelegen.Die Personen sind durchweg real beschrieben. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen. Besonders die schlechten Charakterzüge der Bauernfamilie sind eindringlich gezeichnet. Missgunst und Neid sind an der Tagesordnung. Wahrlich keine Familie zum Wohlfühlen. Hatte ich anfangs noch Mitleid mit dem ermordeten Ehepaar, so wandelte sich das im Laufe der Geschichte ins komplette Gegenteil.Der Plot ist sehr schwere Kost. Es geht um Pflegekinder in der Nachkriegszeit, die häufig bei Bauernfamilien und deren Höfen untergekommen sind. Die Behandlung von ihnen war teilweise grausam und sie wurden misshandelt, missbraucht und als Arbeitskräfte ausgenutzt. Diese Schicksale werden durch dieses Buch nicht vergessen.Die Verwicklungen in diesem Fall waren für mich in keinster Weise durchschaubar oder vorhersehbar. Selbst die letzte Frage wurde erst ganz am Ende des Buches beantwortet. Es blieben somit keine Fragen offen. Allerdings wirken die schweren Schicksale noch nach.Prima gefallen haben mir auch die Ermittlungen von Dorli und Lupo und dass es von ihnen auch einiges Private zu lesen gab. Ich muss dazu sagen, dass dies mein erstes Buch um dieses Detektivduo war, ich aber keinerlei Probleme hatte, sie kennenzulernen und zu mögen.Ich kann diesen sehr dichten und atmosphärischen Krimi absolut empfehlen und vergebe daher fünf Sterne.

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  • Fesselnder Krimi mit ernstem Hintergrund

    Sauglück
    Leserin71

    Leserin71

    02. May 2017 um 11:02

    Die Gemeindesekretärin Dorli Wiltzig im österreichischen Buchau und der Wiener Privatdetektiv Lupo Schatz werden von einer alten Bekannten um Hilfe gebeten. Sandra Adametz wollte eigentlich nur zur Beerdigung ihrer Großmutter den langen Weg in die alte Heimat antreten, aber dann verschwindet ihr Großvater spurlos. Lupo macht sich auf die Suche und stößt mit Dorli zusammen auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das so tragisch und bitter ist wie keiner ihrer bisherigen Fälle. Meine Meinung:Dorli und ihren Verlobten Lupo kannte ich bisher als Ermittler der heiter-humorigen Sorte. Hier habe ich sie noch von einer anderen Seite kennengelernt. Genauso zupackend und treffsicher wie einfühlsam ermitteln sie in ihrem mittlerweile vierten Fall "Sauglück". Auch Neueinsteiger können diesen Fall ohne Vorkenntnisse lösen. Alte Bekannte wie der Bürgermeister oder die nicht so sehr intelligente Barbara Schöne sowie Dorlis Schwägerin haben auch einen kurzen Auftritt, was auch als Kontrapunkt zum ernsten Thema gesehen werden kann.Der Fall dreht sich um das Herausreißen von Kindern aus ihren Familien und Unterbringung bei Pflegefamilien, in denen sie als billige Arbeitskräfte ausgenutzt wurden. In Rückblenden wird ihr Schicksal erzählt. Bei weitem sind die Schicksale der Kinder keine Einzelschicksale, die nur in Österreich in der Nachkriegszeit geschehen sind. Auch in Deutschland und der Schweiz trugen sich solche Tragödien zuhauf zu. Die Traumata, die  auch die nachfolgenden Generationen zu bewältigen haben, will man sich gar nicht vorstellen.Motive und potentielle Täter gibt es viele. Bis zuletzt tappte ich im Dunkeln, wer aus dem Umfeld der illustren Familie Adametz die Mordfälle verübt haben könnte. Dass Dorli und Lupo sich mit ihrem ganzen Herzblut in diesen Fall stürzen und auch ihr Privatleben dem Fall unterordnen, macht das Detektivduo so sympatisch und einzigartig.Mein Fazit:Dorli und Lupo haben Sauglück - und das wünsche ich ihnen auch weiterhin. Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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  • Im Keller eine Leiche zuviel.

    Sauglück
    Archimedes

    Archimedes

    30. April 2017 um 10:20

    „Sauglück“ von Veronika A. Grager, ein Emons Krimi. Ein Todesfall bringt die verstoßene Tochter wieder zurück in die Heimat. Opa hat Sandra gebeten, zur Beerdigung der Oma zu kommen, widerwillig kommt sie der Bitte nach und reist aus Belgien an. Sie hat sich ein neues Leben in einem anderen Land aufgebaut, sie will sich das nicht zerstören lassen. Mit gemischten Gefühlen betritt sie den Bauernhof. Nichts scheint sich geändert zu haben. Sandra hat gar keine Zeit, sich auf die Familie einzustellen, da passiert etwas Schreckliches- der Opa wird ermordet. Gut, dass ihr Lupo zur Seite seht, denn von der übrigen Familie scheint es niemand zu interessieren, dass ein Mörder unter ihnen ist. Es geht- nur ums Erbe, um den Hof! Gespannt sitzt die Familie, inklusive Lupo- als Stütze für Sandra- beim Notar. Ungläubiges Kopfschütteln, Alleinerbin soll Sandra sein, die den Hof verlassen hat? Kommt durch das Erbe, jetzt die ganze Familiengeschichte der Adametz ans Tageslicht? Wer hat aus dieser Familie keine Leiche im Keller vergraben? Und werden sich Lupo und Dorli endlich das Ja Wort geben? Fazit: Das ist der beste Krimi von Veronika. Tragisch, aber sehr spannend geschrieben. Man ist sofort in der Geschichte, kann sich den Bauernhof bildlich vorstellen und die Charaktere dazu. Ja, die gute alte Zeit, wenn sie so aussah, dann bin ich froh, dass ich erst 1970 geboren bin. Was früher, und auch heute noch, nicht alles im Keller vergraben wurde, da scheint noch viel im Argen zu liegen. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte, das Buch ist schon weitergegeben worden, gerade liest meine Mutter den Krimi, sie ist 1940 geboren und hat die Nachkriegszeit miterlebt, sie musste bei manchen Passagen schlucken und hatte Tränen in den Augen.  

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  • Spannungsreicher Krimi.Sehr empfehlenswert.

    Sauglück
    Vampir989

    Vampir989

    27. April 2017 um 17:44

    Klapptext:Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Doch fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Kurz darauf wird im Keller des Guthauses das Skelett eines Kindes entdeckt, und eine weiterer Mord geschieht: Welches schreckliche Geheimnis birgt der abgelegene Hof?Dies ist der 4.Teil einer Krimireihe.Er kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Das Buch hat mich gleich in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin und einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und so konnte ich Sie mir blidlich gut vorstellen.Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und in Ihrem Wesen verschieden.Sehr nett und sympatisch fand ich Dorli und Lupo.Ich habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Die Autorin greift in dieser Geschichte ein sehr interessanes und brissantes Thema auf.Es geht um Pflegekinder der Nachkriegszeit und deren Schicksale.Durch die sehr guten Recherchen der Autorin erhalten wir viele Informationen darübner.Ich war teilweise schockiert und es hat mich emotional sehr mitgenommen.Zu erfahren welche Qualen und Misshandlungen diese Kinder jahrelang erdulden mussten,hat mich zutiefst berührt.Dies alles in dieser Geschichte zu verarbeiten ist der Autorin hervorragend gelungen.Durch die interessante und spannende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Viele Schauplätze wurden sehr ansprechend und bildhaft dargestellt.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein.Viele Szenen wurden sehr detailliert beschrieben und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgelitten,mitgefiebert und mitgebangt.Fasziniert war ich von den Dialogen,welche teilweise in österreichischem Dialekt verwendet wurden.Diese sind aber auch für Nichtkenner des Dialektes verständlich.Auch versteht es die Autorin etwas Witz und Humor in die Handlung einzubauen.Bei einigen Situationen habe ich mich amüsiert und konnte schmunzeln.Dies lockert die Geschichte etwas auf und macht das Buch noch lesenswerter.Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten.So wird es nie langweilig.Am Ende des Buches gibt es noch einen Glossar zum besseren Verständnis einiger Begriffe.Das fand ich sehr schön und hilfreich.Ich habe selten so einen spannenden,interessanten und zugleich emotionalen Krimi gelesen.Ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen und hatte spannende Lesemomnente.Für Leseliebhaber von Kriminalromanen ist es sehr empfehlenswert.

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  • Sauglück

    Sauglück
    BettinaForstinger

    BettinaForstinger

    27. April 2017 um 07:40

    Vielen Dank für das Buch und die Teilnahme an der Leserunde! Ein alter Bauernhof, ein toter Bauer, eine tote Bäuerin, eine verrückte komplett zerstrittene Familie. Wer ist für die Morde verantwortlich und vor allem Warum? Ich bin sofort sehr gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben. Dorli und Lupo sind sehr sympathisch. Die Autorin behandelt hier in ein Thema das unter die Haut geht und mich sehr berührt hat. Manche Stellen sind nicht einfach zu lesen, da man ja aus dem Geschichtsunterricht weis wie es nach der Nachkriegszeit in Österreich zugegangen ist. Die Thematik Pflegekinder (Waisen) in Pflegefamilien und vor allem auf Bauernhöfen fand ich interessant wenn auch manchmal zutiefst traurig und verstörend. Der Krimi bleibt die ganze Zeit über spannend und hat mit einigen Stellen für Verwirrung gesorgt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, klare Leseempfehlung!    

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