Veronika A. Grager Saupech

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Inhaltsangabe zu „Saupech“ von Veronika A. Grager

Eine tote Rentnerin, ein ermordeter Pecher und ein in Harz konservierter Schädel. Geht im niederösterreichischen Buchhau ein Serienmörder um? Der Wiener Privatdetektiv Lupo Schatz beginnt seine Ermittlungen in der ländlichen Idylle. Er wird dabei von der Gemeindesekretärin Dorli unterstützt, die alle Dorfbewohner von Kindesbeinen an kennt. Doch wem sollte man mehrere Morde zutrauen? Da taucht eine weitere Leiche auf, und Dorli ahnt nicht, in welcher Gefahr sie schwebt.

Da ist nix mit Ruhe aufm Dorf - so viele Tote! Ein toller Regionalkrimi - bravo!

— peedee

...interessant und aufschlussreich. Man erfährt viel über das Handwerk der Pecher und das Land sowie seine Bewohner und ihre Eigenarten.

— twentytwo

zu viele Tote, muss nicht sein, Spannung geht auch anders.

— Archimedes

Von wegen ländliche Idylle - überraschend grausamer Kriminalfall mit viel Lokalkolorit

— daneegold

"Kopfkino" vom Feinsten Lokalkolorit gemixt mit Spannung und einer Prise schwarzem Humor - beste Unterhaltung garantiert

— elisabethjulianefriederica

Rita Falk meets Agatha Christie: In Österreich ist der Serienkiller los - und Dorli und Lupo stellen Holmes und Watson in den Schatten.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Krimi, Thriller und ein wenig Horror gemischt mit einer schönen Prise Situationskomik - herrlich! Ich will mehr davon!

— kriegerin

Humorvoller Lokalkoloritkrimi mit einem Schuss Thriller-Grusel und interessanten Einblicken in das Leben der letzten Pecher Niederösterreich

— J-B-Wind

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  • Da ist nix mit Ruhe aufm Dorf…

    Saupech

    peedee

    28. March 2017 um 19:56

    Dorli und Lupo Schatz, Band 1: Ländliche Idylle in Buchau, Österreich… von wegen! Zuerst wird eine tote Rentnerin gefunden, es folgt ein ermordeter Pecher aus dem Ort und dann taucht ein in Harz konservierter Menschenkopf auf! Die Nichte der toten Rentnerin engagiert den Wiener Privatdetektiv Lupo Schatz. Die Gemeindesekretärin Dorli Wiltzing ermittelt gleich mal mit, schliesslich kennt sie alle Dorfbewohner. Und genau das bringt sie selbst in grosse Gefahr…Erster Eindruck: Das Cover vermittelt ländliche Idylle; ein interessanter Titel – gefällt mir gut.Dies ist der Auftakt der Reihe Dorli und Lupo Schatz, aber für mich ist es bereits das zweite Buch der Reihe, da ich nämlich unorthodoxerweise mit Band 3 begonnen habe. Da ich davon absolut begeistert war, „musste“ ich die Reihe nun natürlich noch von vorne beginnen.Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen: Dorli, die etwas herbe Gemeindesekretärin, die Gott und die Welt kennt (und der Kieberei nicht gerade viel zutraut); Lupo, der Detektiv aus Wien, der sich auf dem Land etwas verloren vorkommt; Leo Bergler, der Bezirksinspektor – Entschuldigung, natürlich der Oberleutnant Bergler – er hat sich ja weitergebildet; Bär, der Chef der Devils, einer Motorradgang. So unterschiedlich die Parteien auch sind, alle haben nur eins im Sinn: weitere Morde zu verhindern und den Fall (bzw. die Fälle) aufzuklären.Der Leser erhält u.a. Einblick in die Arbeit der Pecher: Es gibt z.B. Rinnpech, Scherrpech, Saupech. Schon gewusst? Na klaaaar… Des Weiteren zeigt er auf, welche abstrusen Gedankengänge jemand haben kann – ich sage nur „Kopfkino“… Die Geschichte hat schnell Fahrt aufgenommen; in den Passagen in Kursivschrift wechselt man in die Sicht der Täterschaft und versucht zu erraten, wer dahinterstecken könnte. Der Autorin ist es gelungen, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Die Beschreibungen sind sehr bildhaft, so dass ich manchmal – leider – ein zu gutes Bild vor Augen hatte. Lest selber, dann werdet Ihr es nachvollziehen können.Fazit: Da ist nix mit Ruhe aufm Dorf – ein toller Regionalkrimi mit Dialekt, Spannung, schwarzem Humor; bravo! Ich freue mich auf den nächsten Band.

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  • Witzig, unterhaltsam und spannend!

    Saupech

    mordsbuch

    15. March 2016 um 09:48

    Agnes macht sich Sorgen, denn ihre Tante ist spurlos verschwunden. Sie engagiert den Wiener Privatdetektiv Lupo Schatz. Die Spur führt ihn in ein kleines, idyllisches Dorf in Niederösterreich. Doch der Schein trügt. Denn nicht nur die Leiche von Agnes Tante wird dort ermordet aufgefunden, sondern auch der Leichnam eines Dorfbewohners wird gefunden. Er wurde auf schrecklichste Weise und mit einem hohen Maß an Gewalt ermordet.Lupo stößt in dem Dorf auf eine Mauer aus Schweigens. Und gäbe es nicht die Gemeindesekretärin Dorli Wiltzing, würde er das Rätsel wohl nie lösen. Die beiden zusammen ergeben das perfekte Team, die der Lösung des Falles immer näher kommen ….Autorin Veronika A. Grager hat mit Lupo & Dorli ein tolles Ermittlerteam geschaffen. Ich finde die beiden Charaktere sind toll beschrieben und beide sind wirklich sehr sympathisch.Viele Dialoge im Buch sind im Dialekt geschrieben, was aber meiner Meinung nach der Geschichte noch die Krone aufsetzt. Da ich selbst aus Bayern bin hatte ich auch kein Problem damit den Dialekt zu verstehen.Das Glossar am Ende des Romans hilft, wenn man mal einen Begriff nicht kennt."Saupech" ist witzig, unterhaltsam und spannend!Fazit: Unbedingt kaufen und lesen!

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  • Leserunde zu "Saupech" von Veronika A. Grager

    Saupech

    VeroG

    Es ist Urlaubszeit und nicht alle können sich eine Reise in ferne Länder leisten. Doch eine Reise in eine andere Region per Buch, das ist immer drin. Reisen Sie mit mir nach Niederösterreich.  Saupech ist ein Lokalkoloritkrimi, der im niederösterreichischen Voralpenland angesiedelt ist. Hier sagen die Menschen noch, was sie denken, und umschreiben es nicht geschmeidig mit Worthülsen ohne Inhalt.  Die Handlung: Eine tote Rentnerin, ein ermordeter Pecher und dann noch ein in Harz konservierter Schädel. Und das alles im sonst recht beschaulichen Buchau. Der Wiener Privatdetektiv Lupo Schatz beginnt seine Ermittlungen in der ländlichen Idylle. Er wird dabei von der reschen Gemeindesekretärin Dorothea Wiltzing unterstützt, die fast alle Dorfbewohner von Kindesbeinen an kennt. Die Frage ist, wem würde sie einen Mord zutrauen? Dann erschüttert ein weiterer Toter die Gemeinde. Und Dorli ahnt nicht, in welcher Gefahr sie schwebt.  Die Sprache: Die Dialoge sind in Mundart geschrieben. Bayern werden sie wohl ohne Probleme verstehen. Wer nördlich des Weißwurstäquators angesiedelt ist, wird vielleicht auf das Glossar zurückgreifen müssen, das am Ende des Buches zu finden ist.  Rezensionsexemplare: Der Emons Verlag stellt 15 Rezensionsexemplare zur Verfügung. Sollten mehr Bewerbungen eingehen, als Exemplare vorhanden sind, werden die 15 Stück verlost. Was ist Saupech? a)    Propolis b)    Kolophonium c)     Ziemlich schlimmes Unglück

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    • 490
  • Saupech sauguat

    Saupech

    Donauland

    13. January 2014 um 15:13

    Der Regionalkrimi Saupech von Veronika  A. Grager aus dem niederösterreichischen Alpenvorland beschreibt den sonst so idyllischen Ort Buchau in einer sehr direkten Art, in einem Kaff wird eben immer getrascht, gelästert und ausgerichtet. In der niederösterreichischen Dorfidylle werden eine tote Rentnerin, ein ermordeter Pecher und ein in Harz konservierter Schädel gefunden. Dorothea Wiltzing, kurz Dorle, die Gemeindesekretärin mit ihrem Hund Idefix und der Wiener Privatdetektiv Wolfgang Schatz (Lupo) machen sich auf die Suche nach der verschwundenen Tante. Verdächtige finden sie genug im Ort, doch Dorle traut keinem diese grausamen Morde zu. Die Autorin beschreibt die Handlung spannend, fesselnd, zum Teil makaber und mit viel schwarzen Humor. Mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, das auch durch die kurzen Kapitel leicht gelingt. Ihr einzigartiger Schreibstil, lässt sich wunderbar lesen, auch wenn es in der Mundart geschrieben ist. Ein besonderer Genuss sind die humorvollen und lockeren Dialoge im Dialekt. Viele typisch österreichische Begriffe lassen die Protagnisten glaubhaft und authentisch erscheinen, sie wachsen einem fast alle ins Herz oder man hasst sie. Die Hauptprotagonistin Dorle ist sehr direkt und mit viel schwarzen Humor ausgestattet, aber ein richtig toller Charakter, sie hilft, wenn Not am Mann ist und hat immer Tipps auf Lager. Sie möchte nicht mit ihren Spitznamen „Winzling“ angesprochen werden. Besonders gefallen haben mir ihre Dialoge mit Babara Schöne, die wirklich nur blond ist und mich an Frau Knackal der MA2412 erinnert. Da fällt mir sofort wieder die Formulierung „die Wasserstoffblonde mit akutem Stoffmangel“ ein. Die Tiernamen finde ich klasse, Idefix passt doch perfekt zu einem großen Berner Sennenhund, da kommt mir gleich wieder das „Sackerl fürs Gackerl“, wenn sie mit dem „Hund äußerln geht“, im Sinn. Doch im Sackerl können auch Beweismittel eingesackerlt werden. Dorle auf ihrer Kawasaki ist oft mit der Motorradgang des Ortes unterwegs, die so einige Male gemeinsam ihre Runden drehten. Lupo, der wenig erfolgreiche Detektiv aus Wien, ist zurückhaltend, sympathisch und verkörpert einen typischen Wiener, den die Buchenauer nicht so ganz ernst nehmen. Dorle und Lupo bilden ein tolles Team, das sich gemeinsam die Tätersuche begibt. Das Duo kommt dem Mörder ziemlich schnell zu nah. Ein Alleingang von Dorle bringt sie in Lebensgefahr, das aber die Motorradgang zu verhindern weiß. Nebenbei erhält der Leser viel Information über die Pecherei, das in dieser Region ein traditionsreiches Handwerk ist, und erfährt, wie Pech gewonnen sowie was daraus alles hergestellt werden kann. Nicht vergessen möchte ich das wundervolle Wörterbuch Österreichisch-Deutsch am Ende des Krimis, das mir besonders gefiel und so manche Erklärung bescherte mir ein Lachen ins Gesicht. Saupech ist ein rundum gelungener Auftakt einer österreichischen Krimireihe, das einem spannende Stunden in der Landidylle verbringen lässt. Ich freu mich schon jetzt auf den nächsten Teil, der im Frühjahr 2014 erscheinen wird.

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  • Stille Wasser sind tief...

    Saupech

    Leserin71

    10. September 2013 um 07:22

    Als sich in ihrem Heimatort die Todesfälle häufen wird, die Gemeindesekretärin Dorli in einem kleinen österreichischen Dorf auf ihrer Kawasaki aktiv. Zusammen mit dem Detektiv Wolfgang Schatz, genannt Lupo, stellt sie Vermutungen an, worüber auch die Polizei sehr dankbar ist. In kursiver Schrift erhalten wir Einblick in die traurige Vergangenheit des Serientäters bis hin zu schaurigen Szenen aus der Gegenwart. Alles in allem ist Veronika A. Grager ein Lokalkrimi mit österreichischen Pointen gelungen, der lesenswert ist. Wer der Täter ist, konnte ich leider schon früh herausknobeln. Dafür gab es zwei Szenen, die ansatzlos begannen. Deshalb gebe ich „nur“ 4 Sterne. Saupech – das hatte in diesem Buch endlich dann auch der Täter.

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  • Informativer und lehrreicher Krimi

    Saupech

    Bücherwurm

    "Saupech" von Veronika A. Grager ist ein -man vermutet es vom Titel schon- lustiger und lockerer Krimi mit Augenzwinkern. Flott zu lesen und immer wieder Anlaß zum Schmunzeln bietet der erste gemeinsame Ermittlungsfall einer Gemeindesekretärin Dorli und einem Wiener Privatdetektiv Lupo. Beide lernen sich etwas unglücklich kennen durch das gewaltsame Ableben einer alten Dame, aber genau das ist auch Teil des Salzes in der Suppe! So unglücklich der Start der Beiden, so unweigerlich stolpern sie immer wieder übereinander und Dank der angeborenen Schnüfflerneugier Dorlis kombiniert mit dem Druck Geld verdienen zu müssen seitens Lupos sind beide noch lange vor der hiesigen Polizei auf der richtigen Spur! Spannend, locker, fröhlich, so der richtige Lesespaß im Urlaub. Es kostet keine Nerven, man kann trotz Krimi gemütlich schlafen, ist aber dennoch gut unterhalten! Sehr interessant fand ich die unkompliziert eingeflochtenen Informationen über die Geschichte der Pecher, ein Thema, mit dem ich mich bisher gar nicht beschäftigt hatte, etwas, das ich auch nicht erwartet hatte, was dem Buch einen besonderen Stellenwert einräumt. Für alle Dialekt-Unkundigen gibt es dann noch ein Glossar zur Übersetzungshilfe, das ich aber so gut wie nicht brauchte, denn so extrem landessprachlich fand ich den Krimi gar nicht. Alles in allem ein gelungener Start mit sympathischen Protagonisten in der heutigen Zeit, schnoddrig und schlagfertig, bodenständig und spannend. Neben der lehrreichen Seite gabs dann auch noch ein doppeltes Ende, also keine einsträngig gestrickte Ermittlung, sondern noch ein zweiter Fall, den zu knacken ich gar nicht so einfach fand, verglichen zum Täter. Verwirrend? Ich hoffe es, denn ich will Sie ja zum Lesen annimieren! Weitere Sau ... -Bücher folgen in Kürze! Viel Spaß!

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    • 2

    VeroG

    08. September 2013 um 09:48
  • Sauguad ....

    Saupech

    elisabethjulianefriederica

    29. August 2013 um 10:21

    Saupech : ein Krimi aus Österreich Das Landhaus-Cover dieses Krimis trügt – in einem kleinen österreichischen Dorf verschwinden Leute.Man findet Leichen, einen abgetrennten Kopf und von Anfang an Einblendungen in die Geschichte des Täters, der es als Kind nicht einfach hatte. Dem gegenübergestellt ist das Gemeindeleben mit der Gemeindesekretärin Dorli, die sich zusammen mit dem Privatdetektiv Lupo (und Hund Idefix) auf die Suche nach einer verschwundenen Tante macht. Ausserdem kann man nebenher sehr viel über die Pechgewinnung erfahren.Mit viel Humor gewürzt aber auch mit sehr makabren Szenen (Der Begriff Kopfkino hat für mich von nun an eine ganz andere Bedeutung) nimmt die Geschichte ihren Lauf. Leider wusste ich schon relativ früh, wer der Täter war, das hat aber meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan, denn die lockere humorvolle Sprache mit Dialogen in Mundart hat mich wirklich begeistert. Ich habe zahlreiche österreichische Begriffe neu gelernt und es hat mir grossen Spass gemacht. Im kleinen Wörterbuch Österreichisch-Deutsch kann man vieles nachschlagen, so dass es nicht zu Verständigungsproblemen kommt. Fazit: ein flüssig zu lesender, sehr humorvoller , auch etwas makabrer Kriminalroman, in der Art von Winterkartoffelknödel, aber auf österreichisch.. Unbedingt lesen !

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  • Ein Saupech hatten die Leichen wohl...

    Saupech

    Lole

    22. August 2013 um 20:41

    Inhalt: Eine verschwundene Tante. Eine Leiche. Und dann auch noch ein abgetrennter Kopf. Und eine Gemeindesekretärin die sich auf die Suche nach dem Täter macht. Meine Meinung: Das Cover von "Saupech" finde ich sehr passend zur Story- die typischen karierten Vorhänge, wie man sie in vielen Bauernstuben findet, das verwitterte Holz- typisch ländlich. Wenn man über das Buch streift, merkt man, dass die Buchstaben von leicht erhöht sind- finde ich eine ganz nette Idee. Der Inhalt kann durch seinen interessanten Einstieg punkten- eine verschwundene Tante, und keiner will sie mehr gesehen haben. Von Anfang an wird die Neugier geweckt- was kann wohl geschehen sein? Die Handlung nimmt zügig ihren Lauf - man wird immer gefesselter und neugieriger. Eine Leiche taucht auf, dann auch noch ein in Harz eingelegter Kopf. Dorli und der Privatdetektiv Lupo begeben sich gemeinsam auf Tätersuche- ein wunderbar unterschiedliches Team. Die Autorin hat es geschafft für Spannung zu sorgen- auch wenn ich leider sagen muss, dass es etwas zu früh klar wird, wer der Täter ist. Wenn man aufmerksam liest, kann man sich schon weit vor dem Schluss alles zusammenreimen. Interessanterweise tat dies der Spannung aber keinen Abbruch- wie süchtig habe ich dennoch die letzten Kapitel gespannt verschlungen. Auch wenn man so wie ich am Land aufgewachsen ist, macht es gleich doppelt so viel spaß solch einen Krimi zu lesen. Die Situationen, die Personen- man kann das alles mit seinen Nachbarn und Gemeindemitgliedern wunderbar verbinden. Dorli, die Protagonistin, hätte meine beste Freundin sein können- trotz beachtlichen Altersunterschied.Sie ist total lässig drauf, sagt was sie sich denkt und ihre ehrliche Art fand ich einfach genial. Auch ihr Hund Idefix wird so süß beschrieben- ich wette, sein Fanclub wird immer größer. Das Buch besticht vor allem durch die einzigartige Schreibweiße. Der Schreibstil der Autorin ist an und für sich schon locker flockig zu lesen- jedoch wird das Buch durch die in Mundart geschriebenen Dialoge zu etwas ganz besonderem. Auch die kurzen Kapitel verhelfen zu einem raschen Lesefluss- ich dachte immer: "Eines lese ich noch...".. "ok, eines lese ich doch noch.." ... "Na gut, eines noch.." - und schlussendlich hat man das halbe Buch durch. Fazit: Mundart & Mordfälle- eine einfallsreiche Mischung. Für jeden der ein paar unterhaltsame und spannende Stunden auf dem Land verbringen möchte.

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  • Saupech in Österreich

    Saupech

    Mimi19

    20. August 2013 um 13:12

    Als die Rentnerin Leni nach einer Seniorenfahrt vermisst und wenig später tot aufgefunden wird, steht schnell fest: Sie hatte wirklich Saupech! Denn gleichzeitig mit der Rentnerin gab auch der Pecher Hias den Löffel ab. Dorli und der Privatdetektiv Lupo machen sich auf die Suche nach dem Mörder und möglichen Zusammenhängen der beiden Toten. In ihrem Eifer graben sie nach und nach immer mehr Puzzleteile eines grausamen Serienmörders zutage, der es selbst nie leicht hatte.   Veronika A. Grager schuf in ihrem österreichischen Kriminalroman ein schnuckeliges Dorf, dass erst auf den zweiten Blick die Leichen in den Kellern der Anwohnern sichtbar macht. Stück für Stück flicht der Mörder selbst einige Kapitel in das Alltagsgeschehen ein und lässt uns an seiner schrecklichen Kindheit teilhaben.   Ruckelt die Achterbahn der Spannung am Anfang noch gemütlich ihren Weg entlang, so nimmt sie bald so sakrisch an Fahrt auf, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Auch die kurzen, übersichtlich geschriebenen Kapitel fesselten mich geradezu 200 Seiten lang an das Buch.   Auch der Spaß bleibt in „Saupech“ nicht auf der Strecke. So vergisst Dorli beispielsweise nie das „Sackerl fürs Gackerl“, wenn sie mit dem „Hund äußerln geht“! Auch Formulierungen wie „Die Wasserstoffblonde mit akutem Stoffmangel“ bescherten mir den ein oder anderen vergnügten Lacher.   Ich selbst bin mit Dorli und Lupo durch den hautnahen Erzählstil ebenfalls auf Mördersuche gegangen - lag aber komplett daneben! Ich kann nur sagen: Eine Überraschung bis zum Schluss, denn ich wusste erst wer’s war, als Dorli sich schon fast die Radieschen von unten angesehen hätte.   Mein Fazit: Ein wirklich wunderbar gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe im österreichischen Dialekt, der neben Spaß und Spannung ein geniales Gesamtpaket bildet, das den Leser immer wieder auf neue Fährten locken wird.

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  • Saupech

    Saupech

    Themistokeles

    20. August 2013 um 09:12

    Ich hatte ehrlich lange keinen Krimi mehr, der so erfrischende Charaktere hatte und vor allen Dingen auch noch so stark von der Region geprägt war, in der er spielte. Was nämlich diesen Roman vor allen Dingen ausmacht, ist die Art, in der er geschrieben wurde, denn alle Charaktere sprechen den, für diese Region üblichen Dialekt. Und auch, wenn man vermuten mag, dass dadurch das Lesen deutlich erschwert wird, liegt man ziemlich falsch, denn es ist trotzdem alles sehr gut zu verstehen und man lebt sich einfach noch viel mehr in den Roman ein, dadurch die österreichisch ländliche Atmosphäre einfach genial unterstützt wird. Zumal ich es auch sehr passend finde, dass zum Beispiel die Charaktere, die von woanders kommen, wie unter anderem der Wiener Detektiv, auch deutlich anders sprechen. Wer mir auf jeden Fall auch einfach verdammt gut gefallen hat, war die Protagonistin Dorli mit ihrer erfrischenden Art. Ein wenig burschikoser und vor allen Dingen nicht auf den Kopf gefallen ist Dorli schon extrem sympathisch. Das Ganze noch ergänzt dadurch, dass sie sich nicht unbedingt in die Schablone einer typischen Landpomeranze der Gegend pressen lassen kann, durch ihr Hobby Motorrad fahren und ihre genialen Gedankengänge, die nicht immer an allen nur gutes lassen und so manchen guten mentalen Spruch ihrerseits erzeugen, machen Dorli einfach zu einem super Charakter. Und auch Lupo, den Wiener Detektiv, mag ich sehr gern, da er ebenfalls etwas sehr Sympathisches hatte mit seiner doch eher etwas verpeilten Art und den kleineren Zusammenstößen von ihm und Dorli. Ansonsten ist es ehrlich so, dass die Autorin es schafft auf den 200 Seiten einen sehr spannenden und auch an einigen Stellen sehr amüsanten Krimi zu erzeugen, bei dem ich neben den beiden Protagonisten auch sehr Dorlis Hund Idefix und die Motorradgang des Ortes ins Herz geschlossen habe, da sie einfach nur genial waren und auch den ein oder anderen doch sehr coolen Auftritt hatten, bei dem ich auch manches Mal schmunzeln musste. Es macht in jedem Fall sehr viel Spaß die Ermittlungen zu verfolgen, da man so schön miträtseln kann, wer es wohl gewesen sein wird, auch wenn ich schon relativ früh meinen gefestigten Verdacht hatte, weil sowohl in den Abschnitten, die über den Täter und seine Vergangenheit berichten, als auch in denen aus der Gegenwart, eine Anmerkung gemacht wurde, die mich hellhörig gemacht hat. Jedoch ist der Krimi durchaus so aufgebaut, dass man es nicht zwingend so schnell durchschauen muss und es gibt auch noch die ein oder andere Wendung, die selbst für mich überraschend kam. Zumal ich es sehr gelungen fand, dass der Roman auch seine ruhigen Stellen hatte, aber an so mancher auch ziemlich Fahrt aufgenommen hat. Ein super Regionalkrimi, mit einer richtig tollen Protagonistin, einem spannenden Fall, klasse Atmosphäre und einigen sehr genialen Charakteren und Sprüchen, die auch immer mal wieder zu Schmunzlern führen und somit einfach eine richtig tolle Mischung machen. Ich kann ihn ehrlich nur jedem empfehlen, der Krimis nicht vollkommen abgeneigt ist!

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  • Saugut – lesen!

    Saupech

    Teewurst

    19. August 2013 um 10:59

    Alles könnte so schön sein im niederösterreichischen Buchau – wenn nicht immer wieder Menschen verschwänden. Dafür tauchen dann plötzlich zwei Leichen auf – und ein abgetrennter Kopf. Gut, dass es Gemeindesekretärin Dorothea Wiltzing gibt, genannt Dorli. Denn während sich die übrigen Dorfbewohner und auch die Polizei noch fragen: „Wer macht denn sowas?“, geht Dorli der Sache auf den Grund. An ihre Seite gesellt sich der nette, aber bisher mäßig erfolgreiche Detektiv Lupo Schatz. Dem muss Dorli auch erst auf die Sprünge helfen – aber vor allem aufpassen, dass sie nicht selbst den Kopf verliert... Eine Warnung an alle Leser in spe: Ihr werdet den Begriff „Kopfkino“ mit anderen Augen sehen. Und dieses Buch so schnell nicht wieder aus der Hand legen können. Es ist einfach unglaublich spannend. Das liegt nicht nur, aber auch an den Thriller-Elementen, die den Leser wohldosiert in die Gedankenwelt des Mörders/der Mörderin (will nicht zu viel verraten) entführen. Fein verwobene Erzählstränge treffen auf intelligente und temporeiche Wendungen. Und auch der (schwarze) Humor kommt nicht kurz, was vor allem an der sympathischen Hauptfigur liegt. Die hat einen wunderbar trocken-ironischen Humor, fährt Kawasaki, zeigt den Dorfnazis den Stinkefinger und pfeift auch sonst darauf, was andere von ihr denken. Und ist sich nicht zu fein, im bei der Spurensuche im Mist zu wühlen – buchstäblich. Wenn sie doch bloß nicht so neugierig wäre...Die gut gezeichneten Figuren und die Mundart-Dialoge (an alle Nordlichter: keine Sorge, man versteht alles, dabei hilft auch ein Glossar am Ende) machen die Handlung authentisch und würzen mit einer angenehmen Prise Lokalkolorit. Ganz nebenbei lernen die Leser auch noch ein wenig über ein traditionsreiches Handwerk, das Pechen. Und über die Abgründe, die das Dorfleben so bergen kann. Spannend, witzig, sprachlich ansprechend, dazu noch sympathische Hauptfiguren – so wünsche ich mir ein gutes Buch. „Saupech“ ist allerdings nicht gut, sondern wirklich saugut. Also: Tunlichst lesen! Und gleich das Frühjahr 2014 vormerken: Dann folgt ein neuer Fall für das Ermittlerduo Wiltzing & Schatz ...

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  • Saupech - Was ist wirklich damit gemeint?

    Saupech

    danzlmoidl

    15. August 2013 um 17:51

    Ein Buch ganz nach meinem Geschmack durfte ich in der Leserunde zu "Saupech" lesen. Die Geschichte ist ganz nach meinem Geschmack. Es handelt von einem kleinen Dorf in dem eine tote Rentnerin und ein Pecher (was genau das ist, wird im Buch genau erklärt) tot im Wald aufgefunden werden. Schnell werden die Ermittlungen aufgenommen und man glaubt gar nicht, auf was man hier alles stoßen kann. Die Protagonisten, allen voran Dorli und Lupo sind mir sehr ans Herz gewachsen. Mit ihrer Art den Dingen auf den Grund zu gehen, haben sie mich des Öfteren zum Lachen gebracht. Hinzu kommt der wundervolle österreichische Dialekt, vor dem man allerdings keine Angst haben braucht (ich persönlich komme aus Bayern und verstehe daher alles perfekt), da im hinteren Teil des Buches ein eigenes Wörterbuch abgedruckt ist. Hier kann man jederzeit nachschlagen, sollte einem der ein oder andere Begriff dann trotzdem nicht bekannt sein. Aber nicht der Schreibstil teilweise in Dialekt, sondern der Schreibstil allgemein, hat mich fasziniert. Mit einer locker, flockigen Art führt Veronika A. Grager durch die Geschichte und verpackt die etwas ekligen Angelegenheiten geschickt in ihrer Erzählung und bringt dabei den etwas schwarzen Humor nicht zu kurz. Ich habe ein Buch für mich entdeckt, das mich voll und ganz in den Bann gezogen hat. Normalerweise lese ich ein Buch fast nie zweimal, aber hier glaube ich könnte ich es mir durchaus überlegen. Fazit: Ein Buch, das man UNBEDINGT gelesen haben muss, wenn man auf diese Art von Krimi steht!!! Ich kann es definitiv nur weiterempfehlen!

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  • Saupech in Niederösterreich

    Saupech

    lisam

    12. August 2013 um 16:42

    Dorothea Wiltzing arbeitet in einem kleinen Dorf in Niederösterreich bei der Gemeinde. Bei einem Waldspaziergang entdeckt sie die Leiche des alten Hias. Der Wiener Detektiv Wolfgang Schatz, genannt Lupo, untersucht das Verschwinden einer alten Dame aus Wien, die in derselben Gegend das letzte Mal gesehen wurde. Zufall oder hängen die beiden Fälle zusammen?  Mir hat der humorvolle Schreibstil sehr gut gefallen, da die kurzen Kapitel alles beschreiben, was der Leser gerne wissen möchte bzw. muss. Man ist sofort mitten im Dorfleben mit dabei und lernt auch sehr viel über die Pechgewinnung. Die beiden Hauptcharaktere Dorli und Lupo haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mit ihnen mitfiebern. Selten hat man das Glück einen witzigen und auch informativen Regionalkrimi zu lesen. Ein paar Szenen durfte ich mir aber nicht zu genau vorstellen, da es auch paar brutalere Einzelheiten gibt, die aber genau passend sind und ohne die mir auch etwas gefehlt hätte.  Ich warte schon gespannt auf den nächsten Teil, der 2014 erscheinen soll.

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  • Wenn "Kopfkino" eine völlig neue Bedeutung bekommt ...

    Saupech

    progue

    Wenn Agnes' Tante nicht die Pechertour mitgemacht hätte und verschwunden wäre ... Wenn Dorli nicht den Pecher Hias tot aufgefunden hätte ... Wenn die Polizei mal ein wenig aus der Hüfte gekommen wäre ... Wenn ein Vater seinen Sohn nicht psychisch kaputt gemacht hätte ... Dann hätte es auch nicht so einen enormen Lesespaß gegeben. Denn es ist so: Agnes' ältere Tante verschwindet und wird wenig später ermordet gefunden, ganz in der Nähe des Hias, der ebenfalls ermordet wurde. Agnes will sich nicht damit zufrieden geben, dass die hiesige und nichthiesige Polizei ein wenig im Dunkeln tappert und engagiert einen Privatdekektiv. Wolfgang (genannt Lupo) Schatz ist nicht gerade ein Sherlock Holmes. Ihm fehlt es nicht nur an Geld, sondern auch ein wenig an Entscheidungsfreude. Wie gut, dass es da Dorli gibt, die im selben Ort wie Agnes wohnt, in der Gemeinde arbeitet, ein Riesenmoped fährt und einen mindestens genauso riesigen Hund namens Idefix besitzt. Oder er sie, wer weiß das schon. Dorli jedenfalls gibt Lupo nicht nur entscheidende Hinweise, sie hilft ihm auch ein wenig auf die Sprünge. Ob sie ihm Anweisungen gibt, wie man einen verschwundenen Mann irgendwo in der Arktis findet (Agnes' Bruder) oder die Ermittlungen zu führen hat, Dorli lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Trotz der Tatsache, dass das dörfliche Leben von hinterfotzigen Großbauern (mit starker Tendenz zum braunen Gesockse) und dem untreuen Bürgermeister geregelt wird, ist sie eine Frau von hohen moralischen Ansprüchen. Das schafft Feinde. Freunde allerdings auch. Der Mörder, der sich jedenfalls nicht sonderlich bedroht fühlt, macht munter weiter. Seine Sammlung besteht aus einem Haufen in Harz eingegossener Köpfe seiner Opfer, die er in einer Art Freakshow ganz gern einmal anschaut. Als sich jedoch Dorli und Lupo dieses Falls annehmen, kommen sie ihm unangenehm schnell unangenehm ziemlich nah. Es wird auch nicht besser, als sich plötzlich jemand telefonisch bei ihm meldet und von ihm verlangt, die Frau des Bürgermeisters umzubringen, weil sie weiß, dass er der Mörder ist. Und dann läuft ihm auch noch Dorli in die Arme und ... Nein, der Schluss wird nicht verraten. Nur soviel: Es kommt zu einem Showdown, hinter dem sich kein Western verstecken braucht. Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt, die sich einfach so ratzbatz weglesen lassen, weil sie so flüssig, witzig, mundartlich geschrieben sind. Die Protagonisten sind eine Bande außergewöhnlicher Leute, die man entweder fix in sein Herz schließt oder auf der Stelle hasst. Manches ist ein wenig überspitzt, trägt aber nur zum Genuss des Buches hinzu. Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt ist wirklich, dass man zu schnell und zu einfach auf den wahren Mörder kommt. Mir war schon ungefähr ab der Hälfte klar, dass nur einer es sein konnte, und so war es auch. Warum die Polizei nicht dieselben Schlüsse gezogen hat, ist mir unklar. (Ok, die sind vielleicht nicht die Hellsten, außerdem hat der Dorfsheriff seit Wochen nicht mehr ordentlich geschlafen, weil seine Frau krank ist und er auf das zahnende Kind aufpassen muss. :D) Fazit: Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen und ich warte gespannt auf den nächsten Teil, der wohl aber erst 2014 erscheint.

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    • 3
  • Saupech, wenn man den Krimi nicht kennt

    Saupech

    Antek

    09. August 2013 um 14:09

    Da ich aus einer Region komme, bei der noch Dialekt vorherrscht, und ich Krimis liebe, bin ich natürlich auch äußerst empfänglich für gute Regionalkrimis. Ich habe auch schon einige gute und lesenswerte in der Mangel gehabt, aber „Saupech“ hat sich ganz schnell und souverän einen Spitzenplatz erkämpft und zählt ab jetzt zu meinen absoluten Spitzenbüchern. Wirklich keine Seite des Buches ist überflüssig, langweilig oder nicht wert gelesen zu werden. Veronika Grager hat sich mit „Saupech“ eindeutig selbst in die Liste meiner Lieblingsautoren katapultiert. Zum Inhalt: Die kurzen Kapitel enthalten einzelne Erzählstränge. Der schnelle Wechsel zwischen den Strängen macht den Krimi äußerst spannend und rasant. Zum einen ist Tante Leni nicht von einer Seniorenfahrt zurückgekehrt, wenig später findet man ihre Leiche. Dann wird der Pecher Hias  tot im Wald gefunden und obendrein taucht auch noch ein Kopf in einem Pechfass auf. Auch die Perspektive des Mörders, der jedoch bis zuletzt unerkannt bleibt, wird aufgezeigt. Ja, von den ganzen Vermissten aus der Vergangenheit  dieses Dorfes ganz zu schweigen. Lange bleibt völlig unklar, wie sich die einzelnen Erzählstränge wohl zum Schluss passend zusammenfügen werden. Nur so viel will an dieser Stelle gesagt sein. Bis zuletzt bleibt es spannend, dann aber ist das Bild einfach perfekt. Die Hauptermittlerin ist eindeutig Dorli, die Enddreißigerin, die als Mannsweib besser wie jeder Rocke r Kawa fährt. Was natürlich in dem Kuhkaff nicht ganz so gut angesehen ist. Sei´s drum, obwohl sie nicht auf den Mund gefallen ist, austeilen kann und man bei ihren Kommentaren oft lauthals lachen muss, hat sie eine gute Seele und deshalb hat sie einfach fast jeder, ich auch, ganz fest ins Herz geschlossen. Nein eine Ausnahme vielleicht bildet der Kogelbauer. Aber das richtet der Berner Senner Idefix, der neben dem  riesen Haufen, den er vor Kogelbauers Hof setzt, nicht nur einen wichtigen Einsatz hat. Gemeinsam mit Dorli ermittelt Lupo, ein Detektiv, der sich bei Leibe nicht „James Bond“ nennen darf, sich aber dank Dorli nach anfänglichen Großstadtallüren recht gut entwickelt und unerkanntes Potential erkennen lässt.  Ja vom LKA wird noch der Leo Bergler geschickt, der schimpft allerdings nur über die Vollpfosten, die ihn umgeben, bringt selbst nicht viel auf die Bahn, aber wenigstens  schön ist er, zumindest sieht er das so! Ganz prima wird auch das Dorfidyll vermittelt, wobei man wohl schon eher von Dorftratsch reden muss! Man könnte fast meinen, man darf Mäuschen sein in der Dorfkneipe. Oh ich könnte über dieses Buch ewig schreiben und zitieren, da sich wirklich so viele gute Szenen, Sprüche und Mundartausdrücke tummeln, dass das Buch einfach gute Laune machen muss. Die Autorin schafft das mit ihrem spritzigen Sprachstil wirklich genial und vor allem, ohne aus dem Auge zu lassen, dass auch die Spannung auf keinen Fall zu kurz kommen darf. Eine Szene vielleicht die mir besonders gut gefallen hat. Dorli nimmt nämlich Proben aus dem Misthaufen, auf der Suche nach Knochenresten, schultert die Tüte und oh Pech hat die Tüte doch ein Loch. Schon alleine die Vorstellung, wie ihr die Brühe in die Schuhe läuft, genial. Einige Zitate zum Kringeln „Die Wasserstoffblonde mit akutem Stoffmangel“. Damit ist die Schöne gemeint, die heimlich mit dem Bürgermeister schnackselt. Ach ja und der Oberleutnant Bergler kann vielleicht doch was, nämlich als Ober“ servieren“. So jetzt ist Schluss und selber lesen angesagt! Nur ganz kurz noch meine Bitte an  alle Hundebesitzer:  Wenn sie  mit dem „Hund äußerln gehen, bitte das Sackerl fürs Gackerl „nicht vergessen! – A  ganz „sakrisches Danke“ dafür!

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