Veronika A. Grager Sautanz

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Inhaltsangabe zu „Sautanz“ von Veronika A. Grager

Ein Toter im Neusiedler See, der ein wahrer Engel zu sein schien und sich dann als zweifelhafte Figur entpuppt: Was für Gemeindesekretärin Dorli und ihren Freund, den Wiener Privatdetektiv Lupo, als nette Segelpartie beginnt, entwickelt sich zu einem Fall, der nicht zu knacken ist. Bis ihnen endlich der Durchbruch gelingt, muss noch ein Mensch sterben – und Dorli gerät in höchste Gefahr. Verbrecherjagd am Neusiedler See: rasant, atmosphärisch, aberwitzig

Fixnochamoi! Das war wieder mal ein toller Band - bravo!

— peedee
peedee

...kurzweilig, humorig mit viel Lokalkolorit.

— twentytwo
twentytwo

„Sautanz“ ist eine saugute, saukomische und saugefährliche Verbrecherjagd mit Pfiff, Raffinesse und fesselnd bis zur letzten Seite.

— J-B-Wind
J-B-Wind

Ein ganz "eigenes" Buch. Sehr viel Dialekt, sehr viel konfuse Ermittlung. Das Buch hat einen Drive, den man mögen muss. Ganz OK für mich.

— rumble-bee
rumble-bee

Ein mutiger Krimi. Hier trifft original Dialekt auf Humor, Spannung und einem ganz besonderen Ermittlerteam. Leseempfehlung!

— Floh
Floh

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    Sautanz
    peedee

    peedee

    07. April 2017 um 18:41

    Dorli und Lupo Schatz, Band 2: Ein schöner Segelausflug auf dem Neusiedler See endet jäh, als ein Toter gefunden wird. Der Verstorbene schien ein wahrer Engel zu sein, wie die ersten Ermittlungen von Dorli Wiltzing und Privatdetektiv Lupo Schatz ergeben. Doch so unschuldig bleibt er nicht (und auch nicht der einzige Tote). Ein schwieriger Fall, wo lange kein Durchbruch in Sicht scheint. Dorli bringt sich durch Eigeninitiative in grosse Schwierigkeiten…Erster Eindruck: Passend zum Buchtitel ist ein Schwein auf dem Cover – sieht toll aus.Dies ist der zweite Band einer Reihe, lässt sich aber auch ohne Vorwissen aus Band 1 lesen (aber viel schöner ist es schon, wenn man Band 1 kennt).Dorli hat es nicht leicht an ihrem offiziellen Arbeitsplatz (wenn sie nicht gerade mit Lupo an einem Fall arbeitet, ist sie  Gemeindesekretärin): Der Bürgermeister ist nämlich mehr mit der „lieben“ Kollegin Barbara Schöne („blöd wie Bohnenstroh, durchgeknallt und hinterfotzig“, O-Ton Dorli) beschäftigt, anstatt sich um die wichtigen Geschäfte zu kümmern. Auch in der Familie ist es gerade alles andere als ruhig.Lupo gesteht sich ein, dass er mehr als nur freundschaftliches Interesse an Dorli hat. Deshalb sticht es ihn jedes Mal, wenn Dorli nur schon den Oberleutnant Bergler erwähnt – diesen Schönling… Ich musste mehrfach schmunzeln, wenn der eifersüchtige Lupo einen Austicker hatte.Die Autorin bringt dem Leser die Seglerei näher, lässt ihn auch in den Alltag einer Spedition oder in die Lokalpolitik Einblick nehmen. Die Geschichte hat sich wiederum flüssig lesen lassen und die Autorin hat es bis zum Schluss geschafft, Fährten in verschiedene Richtungen zu legen. Es gibt Dialekt (zum Glück hat es ein Glossar hinten im Buch), Spannung, schwarzen Humor – des mog i! Mein Highlight von Dorlis Sprüchen: „Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen. Vielleicht trifft der eine oder andere Tropfen die Schöne und sickert durch den Pony.“ Da gibt’s nichts hinzuzufügen. Ich freue mich auf den nächsten Band.

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  • Der zweite Fall für das Ermittlerduo Dorli und Lupo

    Sautanz
    mordsbuch

    mordsbuch

    16. March 2016 um 12:34

    "Sautanz" ist der zweite Fall für das Ermittlerduo Dorli und Lupo. Dorli und Lupo sind mit ihren Freunden auf einer Segeltour, als die Leiche des Unternehmers Erich Smekal ans Boot klopft. Der Tote hat eine große Stichverletzungen am Bauch und der beste Freund des Toten, der auch nicht an einen Badeunfall glaubt, beauftragt Lupo mit der Lösung des Falles. Dorli nimmt Urlaub um Lupo bei den Ermittlungen zu helfen. Der Fall gibt einige Rätsel auf, denn der Tote scheint auf den ersten Blick überall beliebt gewesen zu sein. Wer sollte ihn also umbringen wollen? Die Konkurrenz? Oder die Familie, die sich komisch verhält? Da der Fall von der Polizei schon geschlossen wurde, die von einem Unfall ausgeht, können die beiden von dieser Seite auch auf keinerlei Hilfe hoffen. Als sie der der Lösung langsam näher kommen, stirbt eine weitere Person, und auch Dorli droht große Gefahr … „Sautanz“ ist ein wahrhaftiger Regionalkrimi, denn es wird viel Dialekt gesprochen, was für mich als Bayer nicht schlimm war. Das meiste habe ich verstanden und die Worte, die mir nicht bekannt waren, fand ich im Glossar gut erklärt. Veronika A. Grager hat es geschafft, einen unterhaltsamen, spannenden Krimi mit viel Humor zu schreiben und ihr Ermittlerpaar Dorli und Lupo überzeugen mit viel Herz und Verstand. Fazit: Ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit sympathischen Charakteren, viel Humor und einer spannenden Story! Empfehlenswert für alle Krimiliebhaber!

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  • Der Tote im See

    Sautanz
    twentytwo

    twentytwo

    19. October 2015 um 12:32

    Bürgermeister Kofler steckt mitten im Wahlkampf. Unterstützt wird er von seinen Spezln und Stammtischbrüdern, die eine Menge zu verlieren haben wenn er die Wahl nicht gewinnt. So wird auf Teufel komm raus gemauschelt und geschoben. Als sie aber die Friedhofsmauer ins Visier nehmen und abreißen lassen wollen, interveniert endlich der Pfarrer und verbietet sich jedes Herummurksen an der aus den Grundsteinen der Urkirche erbauten Mauer die aus dem 5. Jahrhundert stammen. Lupo lädt Dorli zu einem Segelwochenende auf den Neusiedler See ein. Zugegebenermaßen gehört das Boot seinem Freund Peter, aber was tut man nicht alles wenn man imponieren möchte. Auf der gegenüberliegenden Seeseite findet ein Weinfest statt, das sie inklusive Übernachtung an Bord besuchen wollen. Nach ausgiebiger Stärkung mit Steckerlfisch und anschließender Weinprobe, sitzen sie später noch gemütlich auf einen Absacker im Schiffsbauch. Plötzlich, durch ein undefinierbares Geräusch an Deck gelockt entdecken sie im Schein der Taschenlampe eine im Wasser schwimmende Windjacke, inklusive innesteckendem Besitzer. Während Polizei und Gerichtsmedizin davon ausgehen, dass es sich um einen Unfall und "Tod durch Ertrinken" handelt, sehen Lupo und Dorli das natürlich anders. Beat ein Freund des Verstorbenen glaubt auch nicht an einen natürlichen Tod und engagiert deshalb die beiden um zu ermitteln. Erste Recherchen ergeben dass Erich Smekal, bis zu seinem Ableben als selbständiger Transportunternehmer tätig, von allen Befragten als überaus angenehmer Zeitgenosse beschrieben wird. Zunächst ist also kein Mordmotiv in Sicht und der Fall bleibt rätselhaft. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass das Verhalten des Toten doch nicht so einwandfrei gewesen zu sein scheint. Diese Erkenntnis führt letzendlich zum Durchbruch, aber auch zu lebensbedrohlichen Situationen die vor der eigentlichen Aufklärung gemeistert werden müssen. Fazit Ein unterhaltsamer Regionalkrimi der nach Saupech, die Weiterentwicklung des Ermittlerduos Lupo und Dorli schildert. Behäbig witzig, trotzdem nicht ohne einen gewissen Reiz ist der Krimi eine gute Unterhaltungslektüre.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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  • Saukomisch

    Sautanz
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    Inhalt: Ein Engel auf Erden landet als Leiche im Neusiedler See. Bald ist klar: Es war kein Unfall. Doch wer hätte einen Grund gehabt, den allseits beliebten Mann zu ermorden? War der Spediteur der Konkurrenz ein Dorn im Auge? Hat sein Buchhalter nicht nur sein Geld, sondern auch sein Leben genommen? Hat sich ein ehemaliger Mitarbeiter gerächt? Gemeindesekretärin Dorothea Wiltzing, genervt vom Wahlkampfgetöse in Buchau, nimmt sich Urlaub, um gemeinsam mit Lupo Schatz auf Schnitzeljagd zu gehen. Meine Meinung: Schon das erste Buch über Dorli und Lupo hat mir wahnsinnig gefallen. Beide können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander. Ständige Alleingänge, die nicht unbedingt ungefährlich sind. Dorli hab ich extrem ins Herz geschlossen. Mit ihrer frechen Klappe lässt sie sich nichts gefallen und setzt sich so in der Männerwelt durch. Lupo ist manchmal ein bisschen verwirrt, aber so durfte ich ihn auch schon im ersten Buch kennen lernen. Durch diese Art und Weise kommt er aber immer voran. Die kleinen Sicheleien der beiden sind urkomisch und man muss ab und zu wirklich herzhaft lachen. Veronika A. Grager versteht es mit verschiedenen Witzen ein Buch aufzulockern und dadurch den Leser bestens zu unterhalten. Sehr gefallen mir auch die vielen österreichischen Einwürfe. Sie machen diesen Krimi wahnsinnig authentisch. Aber auch schweizerisch kommt diesmal nicht zu kurz :) Da muss man dann teilweise schon zweimal überlegen. Macht aber nichts :) Fazit: Auch dieser Krimi ist sehr zu empfehlen.

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    • 2
  • Da tanzt nicht nur die Sau, sondern auch der/die Leser/in

    Sautanz
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    13. May 2014 um 08:52

    Wie glücklich man am Lande war, merkt man erst, wenn das Schiff untergeht. Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr) Mit „Sautanz“ liegt nun der zweite Kriminalroman um die Gemeindebedienstete Dorothea Wiltzing (kurz Dorli genannt) und dem Wiener Privatdetektiv Lupo Schatz vor. Auf dem Cover „tanzt“ diesmal wirklich die Sau. Abgesehen davon fällt eines sofort auf. „Sautanz“ ist wesentlich dicker als „Saupech“. Der Roman umfasst 70 Seiten mehr. Die Haupthandlung spielt diesmal nicht nur in Niederösterreich, sondern auch im Burgenland. Im neuen Roman wird Dorli von ihrem Freund Peter auf einen Segelturn auf dem Neusiedlersee, genauer von Rust nach Podersdorf, eingeladen. Dort soll auch das Seefest stattfinden. Nur widerwillig kommt Lupo mit. Auch Peters Frau Hilde ist mit auf Tour, und ein paar andere Freunde der beiden. Alle legen sie bald darauf gut gelaunt ab. Alle bis auf einen. Lupo wird gleich zu Beginn ganz grün um die Nase. Und während die anderen munter segeln und schwimmen, hält sich Detektiv Schatz lieber in der Nähe der Reling auf, und als er sich endlich ins Wasser wagt, steigt er auf einen Seeigel. Kein Urlaubsfeeling also für Lupo. Dorli hingegen ist passionierte Seglerin und genießt die Ausfahrt ... bis die Freunde gegen Mitternacht eine Leiche im Wasser finden. Lange Zeit tappen sowohl Polizei als auch Dorli und Lupo im Dunkeln, doch je näher sie der Lösung kommen, umso gefährlicher wird es für Dorli. Schon „Saupech“ war ein höchst amüsanter und spritziger Krimi mit viel Lokalkolorit. Mit „Sautanz“ legt Veronika A. Grager „ein Schäuferl“ drauf. Der Plot ist noch raffinierter, die falschen Fährten besser versteckt, die Dialoge noch witziger und der Fall sehr knifflig. Veronika A. Grager schreibt atmosphärisch dicht, hält sich nicht mit seitenlangen Beschreibungen auf. Knackige, kurze Sätze, die sich auf das Wesentliche beschränken sind ihr Markenzeichen, sie fördern den Lesefluss und ziehen den Leser gnadenlos mit. Die kurzen Kapitel sind ebenfalls lesefreundlich. Ihre Figuren sind liebevoll und lebensnah gezeichnet und sprechen authentisch, meist in Mundart, was dem Roman zusätzlich seinen besonderen Flair verleiht. Statt nebenbei ist man mittendrin und hetzt zusammen mit Dorli und Lupo hinter dem Mörder her. Land und Leute werden wunderbar eingefangen. Die tollpatschigen Versuche von Lupo Schatz auf Dorli Eindruck zu machen erwecken beim Leser beinahe Mitleid und Beschützerinstinkte. Dorlis unnahbare Art andererseits steht im direkten Kontrast und oftmals fragt man sich: "Wird das in diesem Jahrhundert noch etwas mit den beiden?" Fazit: „Sautanz“ ist eine saugute, saukomische und saugefährliche Verbrecherjagd mit Pfiff, Raffinesse und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Ein unterhaltsamer, aberwitziger und spannender Leseabend ist garantiert, nachdem man - vielleicht nicht sofort - seinen nächsten Segelurlaub planen möchte. Top-Frühjahrslektüre! (J.B.Wind)

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  • Leserunde zu "Sautanz" von Veronika A. Grager

    Sautanz
    VeroG

    VeroG

    Einladung zur Leserunde „SAUTANZ“ „Sautanz“ ist der 2. Fall des Ermittlerteams Wiltzing & Schatz Die Handlung: Ein Engel auf Erden landet als Leiche im Neusiedler See. Der Tote ist Erich Smekal, Spediteur, seit Tagen vermisst. Vermutlich im letzten Sturm verunglückt und ertrunken. Doch Beat Eberli, sein Segelfreund, glaubt nicht an einen Unfall und beauftragt Lupo, einen Wiener Detektiv, der Sache nachzugehen. Denn es gibt ein paar Ungereimtheiten: die Fundorte der Leiche und des Bootes, den verschwundenen Buchhalter Smekals und ein paar andere Kleinigkeiten. Dorli, genervt vom Wahlkampfgetöse in Buchau, nimmt sich Urlaub, um gemeinsam mit Lupo auf Schnitzeljagd zu gehen. Bald ist klar: Es war tatsächlich kein Unfall. Doch wer hätte einen Grund gehabt, diesen wundervollen Mann zu ermorden? Dorli und Lupo drehen jeden Stein im Umfeld des Opfers um. War Smekal der Konkurrenz ein Dorn im Auge? Hat sein Buchhalter nicht nur sein Geld sondern auch sein Leben genommen? Hat sich ein ehemaliger Mitarbeiter gerächt? Oder ist doch die Familie irgendwie in den Fall verwickelt? Hinweise darauf geben das seltsame Verhalten der Witwe und der gleichgültige Sohn.  Die Sprache: Die Dialoge sind in Mundart geschrieben. In Bayern werden sie wohl ohne Probleme verstanden. Wer nördlich des Weißwurstäquators angesiedelt ist, wird vielleicht auf das Glossar zurückgreifen müssen, das am Ende des Buches zu finden ist. Rezensionsexemplare: Der Emons Verlag stellt 15 Rezensionsexemplare zur Verfügung. Sollten mehr Bewerbungen eingehen, als Exemplare vorhanden sind, werden die 15 Stück verlost.  Zitat gefällig? »Überfall im Amtshaus Buchau!«, schrie Dorli ins Telefon. Und dann stieß sie dem Petzi ihr Knie mit voller Wucht ins Gemächt. Worauf dieser aufheulte wie die Feuerwehrsirene und zu Boden ging.    »Und wieso hast eigentlich uns überfallen und net die Bank, am besten ane in Berndorf oder Wiener Neustadt? Ka Hund scheißt dort, wo er frisst.«    »Is net gangen. Mei Auto is hin.«  Und wer ein bisschen reinhören will: https://soundcloud.com/veronika-a-grager/sautanz Eine kleine Denksportaufgabe für die, die ein Freiexemplar möchten: Wo lebt Dorli? Und woher stammt Lupo?  Anmeldung für die Rezensionsexemplare: bis Sonntag, 23. Februar 2014 Die Gewinner werden hier bekannt gegeben und gebeten, ihre Adressen per PN oder Mail bis 26. Februar bekannt zu geben.  Die Leserunde beginnt am 1. März 2014 und endet am 16. März. Ich freue mich auf Euch! Veronika

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    • 348
    VeroG

    VeroG

    24. April 2014 um 09:31
  • Gute Verbindung

    Sautanz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2014 um 14:57

    Privatdetektiv Lupo lädt seine Bekannte Dorli zu einen Segelausflug ein. Es sollen ein paar schöne Tage werden, ganz entspannend. Dorli kommt dies nicht ganz unrecht, denn mit der Schönen im Bürgermeisterbüro gibt es nur Ärger. Was jedoch gut anfängt, endet jäh, als sie eine Leiche finden. Zuerst sieht es nach eine Unfall aus und die Polizei legt den Fall in ihre Akten. Der Freund des Toten glaubt nicht daran und bittet Lupo um Hilfe. Da Lupo nicht allein ermitteln will, hilft ihn Dorli. Alles sieht wiklich wie ein Unfall aus, denn der Tote scheint ein "Heiliger" zu sein. Keine Feinde, nichts deutet auf einen Mord hin. Aber wenn die beiden einmal beginnen zu ermitteln, dann richtig. Und sie stechen in ein Wespennest..... Veronika A. Grager hat mit Sautanz ihren zweiten Regiokrimi um das Ermittlerpaar Dorli und Lupo herausgebracht. Um dieses Buch zu lesen, ist es nicht nötig, den ersten Band zu kennen, jedoch ergänzt sich mit den Wissen einiger Kenntnisse einiges. In ihren Buch verbindet die Autorin auf gekonnte Weise menschliche Abgründe, psychologische Aspekte und Humor miteinander. Der Humor ist zwar manchmal recht schwarz, aber passend. Die beiden Ermittler sind symphatisch beschrieben. Ihre "heimliche" Gefühlswelt bringt auch was fürs "Herz", läßt einen schmunzeln und hoffen. Lange läßt einen die Autorin in unklaren, so das ich mit meine Vermutungen erst falsch lag. Einige Handlungen sind erschütternd, jedoch aushaltbar. Somit ist das Buch auch für Leser, die das Genre Krimi scheuen, geeignt. Schwierig war mitunter der Dialekt, jedoch gibt es am Ende des Buches ein sehr hilfreiches Glossar. Leider fand man in den Buch einige spezifische Begriffe übers Segeln, die mir unklar waren. Insgesamt kann ich sagen, dass mich das Buch sehr gut unterhalten hat und ich mich auf den dritten Teil freue.

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  • zweiter Regionalkrimi mit Dorli und Lupo

    Sautanz
    lisam

    lisam

    Auf einem Segelausflug am Neusiedlersee stolpern Dorli und Lupo in ihrem zweiten Fall über eine Leiche. Da der beste Freund des Toten nicht an einen Badeunfall glaubt, beauftragt er den Privatdetektiv Lupo mit der Lösung des Falls. Da Dorli vom Büro- und Wahlkampf in Buchau entnervt ist nimmt die Gemeindesekretärin Urlaub und hilft Lupo bei seinem Fall. Da ich Saupech, den ersten Fall von Dorli und Lupo, begeistert gelesen habe musste ich Sautanz auch unbedingt lesen. Sautanz hat mir auch ganz gut gefallen, aber da der Fall keinen Bezug zu Buchau hat, fehlt mir ein wenig das Dorfleben, das für mich in einem Regionalkrimi wichtig ist. Der zweite niederösterreichische Regionalkrimi hat mir aber auch gut gefallen. Witzig fand ich auch Beat mit seinem Schweizer Dialekt und bei einigen Sätzen musste ich diese mehrmals lesen. Jetzt warte ich auf den nächsten Teil, den ich auch sicher wieder lesen werde.

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  • Rezension zu "Sautanz" von Veronika A. Grager

    Sautanz
    tigerbea

    tigerbea

    20. March 2014 um 20:07

    Dorli, Gemeindesekretärin, und ihr bester Freund Lupo, ein Wiener Privatdetektiv, wollen sich während eines Segeltörns auf dem Neusiedler See ein wenig Erholung gönnen. Doch eine Leiche macht diese Erholung zunichte. Ein Freund des Toten engagiert Lupo, in diesem Todesfall zu ermitteln, denn er glaubt nicht an einen Unfall. Angeblich ist der Tote absolut unbescholten und liebenswert gewesen. Doch bei den Ermittlungen kommen einige Geheimnisse aus dem Leben des Toten ans Licht, die ihn ganz anders dastehen lassen und somit auch eine Menge Verdächtige... Dieser Krimi ist wirklich toll. Die Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben und wecken beim Leser Sympathien. Allen voran natürlich Dorli und Lupo, die man sofort ins Herz schließt und in gefährlichen Situationen mit ihnen mitzittert. Man kann gar nicht anders, als die Beiden zu mögen und ihnen die Daumen zu drücken, daß alles gut ausgeht. In diesem Krimi kommt nichts zu kurz, Spannung und Humor von der ersten bis zur letzten Seite. Ganz nebenbei wartet man förmlich darauf, ob sich Dorli und Lupo nicht doch noch ein wenig näher kommen... Das einzigste wirklich klitzekleine Problem ist der Dialekt. Die Dialoge sind halt sehr "österreichlastig". Aber meistens kann man sich schon von alleine denken, was die Worte zu bedeuten haben, es ergibt sich aus der Situation. Und falls mal nichts mehr geht - am Ende des Buches ist ein wunderbares Glossar. Ich kann nur sagen: Sautanz - Saugut - Saukomisch und nix für a Grantscherm!

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  • Mischung aus "Don Camillo" und "Die Zwei"

    Sautanz
    rumble-bee

    rumble-bee

    19. March 2014 um 11:16

    Zu sagen, dass ich dieses Buch nicht gemocht habe, wäre falsch. Ebenso falsch aber wäre es, dieses Buch allein aufgrund seiner gelungenen humoristischen Anteile zu bejubeln. Es liegt für mich irgendwo zwischen Krimi und Provinzposse, hat aber von beidem zu wenig, um mich persönlich wirklich zu überzeugen. Eines vorab - damit möchte ich das Buch nicht abwerten! Sicherlich gibt es Krimi-Leser, denen genau dieser Stil liegt. Das will ich überhaupt nicht bestreiten. Nur: ich persönlich habe andere Erwartungen an einen "Kriminalroman", der dies ja schließlich auch sein soll. Es geht um einen an sich schon sehr verworrenen Fall. Ein angeblicher Saubermann ist beim Segeln ertrunken. Wirklich ertrunken?, fragen sich Dorli und Lupo, zwei Ermittler, die auch privat miteinander verbandelt sind - aber die bisher noch nie wirklich zueinander gefunden haben. Dorli und Lupo sind Freizeit-Chaoten, jeder für sich. Dorli flüchtet sich aus einem chaotischen Job in der Gemeindeverwaltung, und Lupo braucht schlicht Geld. Also raufen sich beide erneut für diesen Fall zusammen - einen ersten Fall bearbeiteten sie bereits im Buch "Saupech". Was dabei herauskommt, ist sicher amüsant, aber - für mich - über weite Strecken eben auch überdreht, und nicht wirklich "Krimi". Die beiden stürzen sich mehr oder weniger kopflos in die Ermittlungen. Von Anfang an reiht sich eine Befragung an die nächste, ebenso folgt eine wilde Theorie auf die selbige. Der Leser wird mit möglichen Motiven und Tätern beinahe erschlagen. Das fand ich insofern schade, als es meiner Meinung nach dem Spannungsbogen geschadet hat. Es war am Ende keine Überraschung mehr, die Auflösung zu erfahren - eine der Theorien ist's halt gewesen. Zusätzlich erschwerend kam für mich hinzu, dass ein zentraler Aspekt der Handlung das Segeln ist. Davon habe ich nun wirklich überhaupt keine Ahnung, und musste mich an den entsprechenden Stellen sehr konzentrieren, um überhaupt folgen zu können. Auch im Showdown am Schluss kamen technische Details vor, die ich nur teilweise nachvollziehen konnte. Sehr gut gelungen waren hingegen die menschlichen Details! Was alles so in einer Amtsstube vorkommen kann... teilweise wirklich köstlich! So manche private Verwicklung der beiden Ermittler hat mir einen Schmunzler entlockt. Auch der niederösterreichische Dialekt hat mir sehr gefallen. Nicht zu viel, nicht zu gekünstelt. Außerdem gab es ein Glossar. Und auch ein waschechter Schweizer darf sich durch das Buch mundarteln, dass es nur so kracht. Insgesamt würde ich das Buch durchaus an bestimmte Personen weiterempfehlen. Meine drei Sterne sind in diesem Zusammenhang nicht als Verriss gemeint. Sie stehen für "ist in seiner Art gelungen, nur für mich persönlich kein Volltreffer".

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  • Rezension zu "Sautanz"

    Sautanz
    Zsadista

    Zsadista

    17. March 2014 um 16:53

    Dorothea Wiltzing, kurz Dorli genannt arbeitet in der Gemeindeverwaltung. Seit ihre neue Kollegin mit an Bord ist, sinkt der IQ auf ihrem Arbeitsplatz ins bodenlose. Zum Glück kommt ihr guter Freund Lupo, der Privatdetektiv mit einem Angebot für eine Segeltour und rettet sie somit aus der Hirnlosigkeit. Doch während der Tour taucht tatsächlich eine Leiche im Wasser auf. Lupo wird von dem Freund der Leiche angeheuert, weil dieser nicht an einen Unfall glaubt. Der Tote ist angeblich ein Saubermann, ein wahrer Engel. Doch je mehr sie ermitteln umso mehr Dreck kommt an die Oberfläche. Genauso erhöht sich die Zahl derjenigen, die für den Mord verantwortlich sein könnten. Doch, wer hat den Mord wirklich begangen?   „Sautanz“ ist ein rasanter Krimi mit viel Humor. Dorli und Lupo sind ein schwer sympathisches Ermittlerpaar mit noch mehr Herz und Verstand. Einige Schwierigkeiten kann man bei den Gesprächen bekommen. Österreicher und  Schweizer Dialekt sind nicht einfach zu lesen. Dafür gibt es aber ein klasse Glossar am Ende und es macht Spaß zuerst selbst den Inhalt der Gespräche zu entziffern. Wenn es dann gar nicht klappen mag, kann man hinten alles nachlesen.   Kurz und gut, das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und mein Ermittlernäschen war auch gefragt.

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  • " Saugut ermittelt "

    Sautanz
    heidi_59

    heidi_59

    " Sautanz " von Veronika A. Grager -= Klappentext=- Ein Engel auf Erden landet als Leiche im Neusiedler See. Bald ist klar: Es war kein Unfall. Doch wer hätte einen Grund gehabt , den allseits beliebten Mann zu ermorden? War der Spediteur der Konkurrenz ein Dorn im Auge ? Hat sein Buchhalter nicht nur sein Geld , sondern auch sein Leben genommen? Hat sich ein ehemaliger Mitarbeiter gerächt ? Gemeindesekretärin Dorotea Wiltzing , genervt vom Wahlkampfgetöse in Buchau , nimmt sich Urlaub , um gemeinsam mit Lupo Schatz auf Schnitzeljagd zu gehen. -= Leseeindrücke =- Die Verwaltungsangestellte Dorli , wird von ihrem guten Freund dem Privat Detektiv Lupo , bei den Ermittlungen in einem Mordfall um Hilfe gebeten . Die Leiche des Unternehmers Erich Smekal " klopft " bei einer Segeltour von Lupos Freunden , Peter , Hilde , Dorli und ihm , an das Segelboot von Peter an . Gemeinsam mit Dorli birgt Lupo den Toten und sieht die großen Stichverletzungen im Bauchraum . Für die beiden Hobbydetektive steht sofort fest , dass der Tote ermordet wurde Die Polizei ist ganz anderer Meinung und will den Fall schnell abschließen . Der Schweizer Beat , beauftragt Lupo , die Wahrheit über den Tod von seinem Freund Erich Smekal herauszufinden . Für den Detektiv und seine Freundin Dorli beginnt ein gefährliches Abenteuer mit internationalen Verwicklungen . -= Fazit=- Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und leicht zu lesen , wenn man sich mit dem Lokalkolorit , in niederösterreichisch , etwas vertraut gemacht hat . Für ganz unbekannte Begriffe gibt es im Anhang ein gut sortiertes Glossar . Für mich war es das erste Buch dieser Art , aber ich hatte keinerlei Probleme , beim Lesen zu verstehen . Im Gegenteil , die Mundart macht den Krimi noch mal so gut und gleichzeitig sehr humorvoll ! Der 2. Band von Dorli und Lupo ist sehr " frisch und frech " geschrieben und entspricht einem guten unterhaltsamen Regional Krimi . Von mir 5 ***** Unbedingt empfehlenswert für alle Krimiliebhaber Ich bedanke mich bei der Autorin Veronika A. Grager für die persönlich geführte schöne , sehr informative und entspannte Leserunde . Es hat mir Spass gemacht dabei zu sein ! Dem Emons Verlag danke ich für das kostenlose Leseexemplar . heidi_59

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    • 2
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    17. March 2014 um 10:03
  • Tod eines Schürzenjägers

    Sautanz
    Matzbach

    Matzbach

    16. March 2014 um 11:16

    Eigentlich wollen sich Dorli Wiltzing und Lupo Schatz auf einem Segeltörn mit Bekannten auf dem Neusiedler See  entspannen, doch eine Wasserleiche, die das Segelboot rammt, ändert alles.  Die herbeigerufene Polizei bemüht sich kaum und hakt das Geschehen als Unfall ab, doch ein Bekannter des Toten gibt sich damit nicht zufrieden und beauftragt Schatz zu ermitteln. Schnell finden sich einige Widersprüche, die dann doch auf Mord hindeuten, doch wer hat ein Interesse, den unbescholtenen Spediteur umzubringen? Erst hartnäckige Ermittlungsarbeit Schatz', unterstützt durch die tatkräftige Mittarbeit Dorlies, wirftt eine neue Perspektive auf das Opfer. Musste der Frauenheld sterben, weil er die Freundin seines Sohnes geschwängert hat, ist er Opfer einer innerfamiliären Eifersuchtsszene? Bis zur tatsächlichen Lösung vergeht noch einige Zeit, innerhalb derer Dorlie mal wieder in höchste Gefahr gerät. Wie schon im ersten Roman überzeugt Frau Grager mit einer Mischung aus Spannung und Komik (vor allem das Umeinanderschleichen von Dorlie und Lupo). Dabei kommen auch die Seitenhiebe auf die österreichischen Rechtsaußen nicht zu kurz.

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  • *+* Spannend war nur der Anfang *+*

    Sautanz
    Irve

    Irve

    *+ Richtig spannend war nur der Anfang +* Beschreibung: Ein Toter im Neusiedler See, der ein wahrer Engel zu sein schien und sich dann als zweifelhafte Figur entpuppt: Was für Gemeindesekretärin Dorli und ihren Freund, den Wiener Privatdetektiv Lupo, als nette Segelpartie beginnt, entwickelt sich zu einem Fall, der nicht zu knacken ist. Bis ihnen endlich der Durchbruch gelingt, muss noch jemand sterben – und Dorli gerät in höchste Gefahr. (Quelle: http://www.emons-verlag.de/programm/sautanz) Das Cover: Aus der Froschperspektive schaut man hoch zu einem Schwein, das offenbar mit seiner Nase im Dreck gewühlt hat. Dieser Gedanke passt ganz gut zu diesem Kriminalroman. Meine Meinung: Beim Reinlesen ins erste Kapitel spürte ich eine fast greifbare Spannung. Ich freute mich sehr auf das Buch, denn ich hatte durch diese Eingangs-Szene entsprechende Erwartungen aufgebaut. Unter´m Strich muss ich sagen, war das Anfangskapitel mit Abstand das spannendste. „Sautanz“,war zurecht nicht als Krimi sondern als Kriminalroman bezeichnet. Und dennoch fand ich die Erzählweise auch dafür oft sehr ausführlich und an einigen Stellen unwichtig für die Lösung des Falles. Der Fall selbst war schon ziemlich undurchsichtig. Sehr lange war unklar, wie der Tathergang nun war, es kamen so viele Theorien bzw. Gedanken beim Detektiv und seiner Freundin auf, dass sie selbst an einer Stelle fragte: „Geht´s noch verwirrender?“ und damit im Buch genau das aussprach, was ich selbst gerade dachte. Zusätzlich zu diesem verworrenen Auftrag kam für mich noch die Schwierigkeit des Lokalkolorits in Form des teilweise starken Dialekts. Frau Grager hat praktischerweise ein erklärendes Glossar an den Anschluss des Romans gesetzt, jedoch bremste das häufige Hin- und Herblättern schon meinen Lesefluss und Lesegenuss. Mal von der Überraschung abgesehen, dass der vermeintliche Saubermann eher das Gegenteil war, waren die Schwerpunkte des Ablaufes recht schnell vorhersehbar. Das ist für mich kein Kritikpunkt. Ich rätsele sehr gerne bei Krimis mit und es ist schön, wenn man den richtigen Riecher hat. Was mir aber nicht so gut gefiel waren die oft sehr übertriebenen Handlungen und auch Personen. Jede Überspitzung für sich alleine genommen wäre in Ordnung, aber diese große Menge an Unglaubwürdigkeiten geht zwar wegen der schriftstellerischen Freiheit völlig in Ordnung, trifft nur eben nicht meinen persönlichen Geschmack. Mein Fazit: Bei mir sprang der Funke nicht über. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. Dennoch möchte ich diesen Kriminalroman all jenen empfehlen, die es nicht unbedingt spannend brauchen und bei einem Krimi gerne eine etwas ausführlichere, phantasievolle Erzählform mögen. Infos zum Buch: „Sautanz“ ist nach „Saupech“ der zweite Fall des Ermittler-Paares Dorli und Lupo aus der Feder von Veronika A. Grager. Der Kriminalroman ist unter der ISBN-Nr. 978-3-95451-262-1 im emons-Verlag erschienen. Er umfasst 272 Seiten und ist auch als ebook erhältlich.

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    Arun

    Arun

    15. March 2014 um 22:54
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