Bestattungsfragen - Elfriedes zweiter Fall

von Veronika Aydin und Kerstin Klamroth
4,2 Sterne bei18 Bewertungen
Bestattungsfragen - Elfriedes zweiter Fall
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

N

Gutes Ende und nett geschrieben, zieht sich anfangs aber ein wenig

abetterways avatar

Tolles Buch! Empfehlenswert!

Alle 18 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Bestattungsfragen - Elfriedes zweiter Fall"

Dieser Sommer im Taunus ist einfach mörderisch heiß. Bei Tierbestatter Bodo Müller herrscht Hochbetrieb, er muss sich zusätzliche Kühltruhen leihen. Gerade will er einen verschiedenen Boxer zwischenlagern, als ihm statt eines Kaninchens das bleiche Gesicht einer schönen, jungen, aber leider sehr toten Frau entgegenblickt.

Zum Glück ist gerade seine Nachbarin Elfriede Schmittke hereingekommen. Die patente Detektivin wollte sich zwar aus den Ermittlungen der Polizei heraushalten, nur noch lukrative Fälle annehmen, ihr neues Büro in Hofheim genießen und vor allem ihren frischen Verehrer besser kennenlernen.

Aber sie kann doch Bodo nicht im Stich lassen. Und im Grunde sucht sie ja auch nur nach dem verschwundenen Kaninchen. Dass sie dabei auch einiges über die Tote herausfindet, ist reiner Zufall … Zwischen Frankfurter High Society, Hofheimer Kleingewerbe und musikalischen Obdachlosen muss Elfriede so manche finstere Truhe öffnen, bis sie dem Täter auf die Schliche kommt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954003938
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:216 Seiten
Verlag:Sutton
Erscheinungsdatum:22.09.2014
Teil 2 der Reihe "Elfriede"

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne7
  • 4 Sterne7
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 4 Jahren
    Ungemein sympathische Protagonistin!

    Tierbestatter Müller findet in einer seiner Kühltruhen die Leiche einer Frau. Dort, wo sie liegt, sollten eigentlich die sterblichen Überreste eines Kaninchens zu finden sein. Um seinen Kunden das geliebte Tier doch noch übergeben zu können, kontaktiert Müller seine Bekannte, die Privatdetektivin Elfriede Schmittke. Die übernimmt den Fall natürlich prompt, liefert er ihr doch einen perfekten Vorwand, sich mit dem Mordfall auseinander zu setzen..


    Aydin hat mit Schmittke eine fantastische Protagonistin geschaffen, wie mitten aus dem Leben gegriffen. Elfriede ist sympathisch und wirkt so, wie die nette Nachbarin von nebenan, mit ganz normalen Sorgen und Nöten und einer Familie, die auch ein wenig abgedreht ist. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm..

    Für mich war der Fall rund um das tote Kaninchen fast ein bisschen spannender, als das eigentliche Verbrechen rund um den Mord. Dieser Raub hat mich von Anfang an gefesselt, wohl nur, weil es einfach so herrlich absurd ist. WER bitteschön klaut denn ein totes Kaninchen? Was hat man denn davon? Die Lösung hat mich dann auch tatsächlich überrascht...

    Das Ende hatte ein wenig die Tendenz zum Wollknäuel - ein Haufen loser Enden, die alle nicht so ganz zusammenpassen und sich auch nur mit gewallt entwirren lassen wollen. Die Lösung wird dann etwas hastig aus dem Hut gezaubert - was ja wieder irgendwie zu der Geschichte mit dem Kaninchen passt, mir war das dann aber doch etwas zu wirr.

    Das ist aber auch der einzige Minuspunkt, den ich an diesem Krimi finden konnte. Spannend, bodenständig und immer mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen ist er dennoch ein absolutes Lesevergnügen!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    N
    nileyavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Ende und nett geschrieben, zieht sich anfangs aber ein wenig
    Kaninchen Schmaus folgt Leichengraus...

    Elfriede ist im Grunde eine nette Dame die wohl eher nicht weiter auffällig ist. Als Detektivin jedoch hat sie es faustdick hinter den Ohren und versteht es, eins und eins zusammen zu zählen. Als eine Kaninchenleiche in der Tierbestattung scheinbar durch die einer jungen Frau ersetzt wird, wird Elfriede neugierig. Zwar ist ihr Fall (das verschwundene Kaninchen suchen) recht schnell gelöst, doch kann sie auch danach die Nase nicht aus dem weiterführenden Fall mit der Frauenleiche lassen, und liefert sich ein unbeabsichtigtes Wettrennen mit ihrer Freundin bei der Polizei.
    Es geschehen einige seltsame Dinge und sie kommt nicht weiter.  Zum Schluss wird es brenzligen und es hängen vielleicht Menschenleben von ihren Entscheidungen ab. Ob das gut gehen wird?

    Die Story an sich ist eigentlich gut durchdacht und die Auflösung des Falles überraschend, leider zieht sich das Buch anfangs für meinen Geschmack zu sehr mit Elfriedes kleinen Privatproblemen und Überlegungen. Es geht nur langsam vorran. Ab ungefähr der Hälfte des Buches wird es aber besser und wird gegen Ende dann doch noch sehr spannend.
    Für Krimi-Leser ein bestimmt gutes Buch, aber leider nur drei Sterne. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    abetterways avatar
    abetterwayvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch! Empfehlenswert!
    Elfriede - Bestattungsfragen

    Inhalt:
    "Dieser Sommer im Taunus ist einfach mörderisch heiß. Bei Tierbestatter Bodo Müller herrscht Hochbetrieb, er muss sich zusätzliche Kühltruhen leihen. Gerade will er einen verschiedenen Boxer zwischenlagern, als ihm statt eines Kaninchens das bleiche Gesicht einer schönen, jungen, aber leider sehr toten Frau entgegenblickt. Zum Glück ist gerade seine Nachbarin Elfriede Schmittke hereingekommen. Die patente Detektivin wollte sich zwar aus den Ermittlungen der Polizei heraushalten, nur noch lukrative Fälle annehmen, ihr neues Büro in Hofheim genießen und vor allem ihren frischen Verehrer besser kennenlernen. Aber sie kann doch Bodo nicht im Stich lassen. Und im Grunde sucht sie ja auch nur nach dem verschwundenen Kaninchen. Dass sie dabei auch einiges über die Tote herausfindet, ist reiner Zufall … Zwischen Frankfurter High Society, Hofheimer Kleingewerbe und musikalischen Obdachlosen muss Elfriede so manche finstere Truhe öffnen, bis sie dem Täter auf die Schliche kommt."

    Meinung:
    Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich sher gut lesen. Besonders ist es auch witzig was das ganze noch unterhaltsamer macht.

    Besonders Elfriede ist mir sehr sympatisch, sie als Mutter, die den Haushalt macht und im Alltagsstress ist und nebenbei noch ermittelt, obwohl das gar nicht ihr eigentlicher Job ist.

    Es werden wirklich viele Akteure mit eingebunden und es ist eine aktionreiche und turbulente Geschichte, die man so nicht erwartet hätte.

    Was ich auch besonders lustig gefunden habe ist das Geheimnis von Tante Ingeborg :-D, aber ich muss sagen eine gute Idee auch wenn es gegen das Gesetz verstoßt.

    Fazit:

    Wirklich sehr spannender Krimi bei dem ich mich gut Unterhalten habe.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Nele75s avatar
    Nele75vor 4 Jahren
    "Bestattungsfragen"....und Elfriede ermittelt wieder.....

    Der Tierbestatter Bodo Müller ist entsetzt - denn statt des zu erwartenden toten Kaninchens in der Kühltruhe findet er eine Frauenleiche vor. Elfriede, die rein zufällig an diesem heißen Tag bei ihm vorbeigekommen ist, bekommt gleich ihren nächsten Fall für ihr Detektivbüro. Denn die Kaninchenbesitzer möchten natürlich gerne wissen, wohin ihr geliebtes Tier verschwunden ist. Doch Elfriede wäre nicht Elfriede, würden sie nicht auch die anderen, spannenden Fragen interessieren: Wer ist die tote Frau in der Kühltruhe und wieso musste sie sterben? Und hat sie sich schon in der Truhe befunden, als der Tierbestatter sich diese von einem Küchenunternehmen ausgeliehen hat?  Fragen über Fragen, die sich Elfriede hier stellen muss und sie hat alle Hände voll zu tun, in diesem heißen Sommer einen kühlen Kopf zu bewahren, und das nicht nur während ihrer Arbeitszeit.....

    "Bestattungsfragen" ist bereits der zweite Teil, in dem Elfriede als Ermittlerin auftritt, "Schulsachen" ist der erste Fall. Bis jetzt kannte ich noch keine Geschichte mit der patenten Ermittlerin und trotzdem bin ich von der ersten Seite an gut mit der Handlung zurechtgekommen.

    Für mich ist in diesem Buch genau die richtige Mischung getroffen zwischen der Ermittlertätigkeit, um den Fall zu lösen und der damit verbundenen, sich immer weiter aufbauenden Spannung - und Elfriedes "außerdetektivisches" Leben, sprich ihr Privatleben. Wobei sich auch nicht vermeiden lässt, dass sich beide Bereiche ab und an vermischen, denn Elfriedes beste Freundin Carmen ist Polizistin und arbeitet eigentlich an der Aufklärung des Falles der toten Frau.

    Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, vor allem in Gestalt von Tante Ingeborg, die immer wieder für eine Überraschung gut ist und noch zusätzlich Wirbel in Elfriedes Leben bringt.

    Mir hat "Bestattungsfragen" so gut gefallen, dass ich nun auch neugierig bin auf den ersten Teil und diesen sicherlich demnächst lesen werde. Auch hoffe ich, dass dieses neu gegründete Detektivbüro noch viele Fälle lösen muss - würde mich freuen, wenn noch mehr Teile erscheinen würden.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    dorlis avatar
    dorlivor 4 Jahren
    Rezension zu "Bestattungsfragen " von Veronika Aydin und Kerstin Klamroth

    Hofheim. Tierbestatter Bodo Müller findet in einer seiner Kühltruhen die Leiche einer jungen Frau. Gleichzeitig ist aus einer anderen Truhe das jüngst verstorbene Kaninchen Oskar verschwunden.
    Während die Polizei sich auf die Suche nach dem Mörder von Natalya Kolbe macht, bekommt Privatermittlerin Elfriede Schmittke den Auftrag, den Dieb des Deutschen Riesen zu finden.

    „Bestattungsfragen“ ist Elfriedes zweiter Fall und auch mit diesem Krimi hat mich das Autorenduo Veronika Aydin und Kerstin Klamroth sehr gut unterhalten.

    Was mir an Elfriede so unheimlich gut gefällt, ist ihre Natürlichkeit. Die ehemalige Polizistin und alleinerziehende Mutter eines Teenagers bleibt mit ihren Ermittlungen und Aktivitäten immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten – keine Superheldin, sondern eine Ermittlerin, die sich mit Spürsinn und guter Kombinationsgabe ans Werk macht.

    Nicht nur der kniffelige Kriminalfall, bei dem sie tatkräftige Unterstützung von „Praktikant“ Pjotr/Elvis bekommt, erfordert Elfriedes Aufmerksamkeit, sie hat auch mit allerhand Trubel in ihrem Privatleben zu kämpfen.

    Sohn Oliver hat Liebeskummer, Tante Ingeborg geht einem seltsamen Hobby nach, Freundin Carmen verzweifelt wegen einer ihr auferlegten Teilnahme an einer Kochshow, und Pflegehund Hugo beansprucht auch Elfriedes Zuwendung.
    In Liebesdingen steht das Glücksbarometer für die Privatdetektivin auf Sonnenschein, sie und Arzt Carsten kommen sich näher.

    Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Elfriede auf Verbrecherjagd zu gehen und ihr Alltags-Tohuwabohu mitzuerleben - „Bestattungsfragen“ ist ein abwechslungsreicher, sehr unterhaltsamer Krimi.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Taluzis avatar
    Taluzivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Elfriede: eine aus dem Leben gegriffene Privatdetektivin, die die Grätsche zwischen Beruf, alleinerziehend und Haushalt schaffen muss.
    wirklich guter Frauenkrimi

    Es ist Elfriedes zweiter Fall. Diesmal soll sie ein verschwundenes, totes Kaninchen wieder finden. Das Kaninchen ist beim Tierbestatter abhanden gekommen. Statt eines Tieres lag eine tote Frau in einer ausgeliehenen Kühltruhe. Elfriede ermittelt gerne in dem Fall, wobei sie eigentlich auch daran interessiert ist, heraus zu finden, wieso da eine Frauenleiche beim Tierbestatter vorgefunden wurde. Bei ihren Ermittlungen ist es hilfreich, dass ihre Freundin Carmen die ermittelnde Polizistin ist. Auch steht ihr Tante Ingeborg wieder zur Seite. Pjotr, der eigentlich in dem Küchencenter arbeitet aus dem die Kühltruhe stammt, bietet sich als Praktikant an und hilft Elfriede bei den Ermittlungen.

    Wer hat die Frauenleiche zum Tierbestatter gebracht? Und warum ist dort ein totes Kaninchen verschwunden?

    Es ist kein Krimi mit einem professionellem Ermittler im Vordergrund, sondern eine aus dem Leben gegriffene Privatdetektivin, die die Grätsche zwischen Beruf, alleinerziehend und Haushalt schaffen muss.

    Die Charaktere wurden von dem Autoren-Team Veronika Aydin und Kerstin Klamroth sehr lebendig und authentisch dargestellt. Ich kannte Tante Ingeborg und Elfriede schon aus „Schulsachen“. Was mir diesmal gut gefallen hat, ist, dass Elfriede nicht mehr so gefrustet ist über ihre Trennung und ihre Figur, sie wirkte viel selbstbewusster. Das war zumindest mein Eindruck.

    Schon bei „Schulsachen“ habe ich gedacht mit Tante Ingeborg kann man Pferde stehlen. Nun sie stiehlt keine Pferde, sondern wird wegen Sachbeschädigung angezeigt! Elfriede meint dazu auf Seite 167: „Warum kann sie sich nicht ein Hobby suchen, das zu ihrem Alter passt? Töpfern oder Malen oder Häkeln? Aber nein, entweder sie pfuscht in meinen Fällen rum oder sie schleicht nachts durch die Gegend, um anderen Leuten ...“ Nein, mehr kann ich nicht verraten.

    Es ist ein durchaus amüsanter und auch spannender Krimi, den ich nur empfehlen kann.

    Kommentieren0
    39
    Teilen
    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 4 Jahren
    Schöne leichte Kost

    Tierbestatter Bodo Müller findet in einer seiner Kühltruhen eine Leiche – nichts Besonderes? Oh doch, denn die Leiche ist menschlich und sie befindet sich in einer erst kürzlich geliehenen Kühltruhe. Zum Ausgleich hat dafür jemand ein totes Kaninchen mitgenommen – der gleiche Täter? Elfriede Schmittke, Nachbarin Bodos nimmt die Ermittlungen auf, im Kaninchenfall, schließlich kann sie nichts dafür, dass es womöglich Verbindungen gibt und sie somit auch im Mordfall tätig werden „muss“.

    „Bestattungsfragen“ ist der zweite Roman um die Privatdetektivin Elfriede Schmittke, und ich denke mal, es wird nicht der letzte sein. Den ersten Band habe ich noch nicht gelesen, es ist auch nicht nötig zum Verständnis des zweiten.
    Die beiden Autorinnen haben Charaktere geschaffen, die mir gut gefallen, Elfriede, geschieden, mit Teenager-Sohn und Pflegehund, offenbar früher bei der Polizei gewesen und von Natur aus neugierig, ihre Tante Ingeborg, die ganz offensichtlichen ein Geheimnis hat, Pjotr, der eigentlich in einem Küchenmöbel-Laden arbeitet, aber viel lieber als Elfriedes Praktikant wirkt …, sie alle wirken wie aus dem Leben gegriffen.

    Auch der Fall überzeugt, birgt Überraschungen und wartet mit einer logischen Auflösung auf (allerdings wieder mit – in meinen Augen unnötiger – Gefahrensituation gegen Ende, für mich eher ermüdend als spannend!). Gespickt wird die Geschichte immer wieder mit Humor, mir hat besonders die Storyline um Elfriedes Freundin Carmen gefallen, Polizistin und von ihrer Dienststelle für eine Kochshow ausgewählt. Carmen kann nur leider gar nicht kochen. Man sieht, auch neben dem eigentlichen Fall haben die Autorinnen einiges zu erzählen, Elfriedes Privatleben ist Teil der Handlung, mir gefällt das.


    Insgesamt ist der Roman schöne leichte Kost, die man gut zwischendurch genießen kann, da da Buch auch nicht besonders dick ist. Wer gerne Kriminalromane liest, die das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz kommen lassen und zudem eine Prise Humor vertragen kann, ist hier richtig. Ich freue ich schon, weitere Romane mit Elfriede zu lesen und fange am besten mit Band 1 an.

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    Cupcakes2s avatar
    Cupcakes2vor 4 Jahren
    Elfriede und das verschwundene Kaninchen

    Elfriede ist Detektivin. Erst vor kurzem hat sie sich ein kleines Büro in der Hofheimer Altstadt eingerichtet. Die Wohnung teilt sie und ihr Sohn mit ihrer Tante Ingeborg. Seit sechs Wochen geben sie einem Entlebucher Sennehund  Asyl. Als der Hund an einer Erkältung leidet, besucht Elfriede ihren Nachbarn der eine Tierbestattung in Wallau besitzt. Er als Hundebesitzer hat sicher Erfahrung mit kranken Hunden. Sie findet ihn bei den Kühlräumen. Dieser will gerade ein totes Kaninchen aus dem Kühlraum nehmen. Doch im Plastiksack kommt eine junge tote Frau in einem Schlangenhaut-Ledermäntelchen gekleidet zum Vorschein. Jedoch ist das tote Kaninchen unauffindbar. Wer stiehlt ein Kaninchen und lässt dafür eine menschliche Leiche zurück? Das Ehepaar Langenbucher beauftragen Elfriede um ihren Oskar zu suchen. Den sie möchten noch einmal in Ruhe Abschied von ihm nehmen. Steht das gestohlene Kaninchen im Zusammenhang mit der Leiche, oder sind die Fälle unabhängig voneinander? Und wo fängt man mit den Ermittlungen für ein totes Kaninchen an?

    Es ist Elfriedes zweiter Fall in der Reihe, die unabhängig voneinander gelesen werden können. Der Krimi liest sich flüssig und ist angenehm zu lesen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Elfriede ist Mutter von einem Sohn und Detektivin. Es wird nicht nur von ihren Ermittlungen als Detektivin erzählt, sondern auch viel von ihrem privaten Leben. Da gibt es ihren Sohn, der von seinem ersten Liebeskummer getroffen wird. Natürlich nicht zu vergessen Tante Ingeborg, die etwas zu verbergen hat. Dadurch ist der Ablauf der Geschichte sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Aufklärung des Falles bringt eine überraschende Wendung. Durch die Nebenhandlungen der Geschichte, geht die Spannung des Krimis etwas verloren. Trotzdem gefällt mir das Buch gut, die Erzählungen machen Elfriede einzigartig.

    Ein unterhaltsamer Krimi mit Nebenhandlungen.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Pixibuch3s avatar
    Pixibuch3vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Das hat richtig Spaß gemacht. Mehr Elfriede!
    Wo ist nur das Kaninchen hin?

    Eigentlich hatte Hobbydetektivin Elfriede ihrer Freundin Carmen, von Beruf Kommissarin, ja versprochen, sich nicht mehr in Polizeiangelegenheiten einmischen. Aber als ihr guter Freund und Nachbar Bodo, der von Beruf Tierbestatter ist, statt des erwarteten toten Kanninchens eine Frauenleiche in seiner Kühltruhe entdeckt, kommt Elfriede natürlich nicht drum herum, sich des Falls anzunehmen. Besonders nicht, als Hugo des Mordes verdächtigt wird und die ehemaligen Besitzer des verstorbenen Tiers ihr 500 Euro für das Auffinden desselben anbieten.

    Also ermittelt sie drauf los und bekommt ungewollt sogar einen pfiffigen Assistenten.

     Dem Autorenduo ist es gelungen, einen witzig-leichten Krimi zu schreiben, bei dem Humor und Fall sich gut die Waage halten und man mit den Charakteren und ihren kleineren und größeren Problemen hervorragend mitfiebern kann. Dabei bleibt der Fall nie auf der Strecke und wird am Ende richtig rasant, spannend und überraschend.

    Die Ermittlungsmethoden sind für mich schlüssig und das Verhalten der Personen glaubwürdig.

     Alle Charaktere haben es geschafft, mir beim Lesen ans Herz zu wachsen. Gerade Elfriede, die es mit Sohnemann Oliver und seinem Liebeskummer, sowie Tante Ingeborg, der guten Seele, die aber irgendwas im Schilde führt, nicht immer leicht hat. Dazu kommt Kommissarin Carmen, die nicht nur ihrer Freundin den Rücken freihalten muss, wenn sie in verzwickte Situationen gerät, sondern auch noch für eine Kochshow üben soll – und das als absolute Kochniete. Gut dass zu Elfriedes Unterstützung Pjotr in ihr Leben stolpert: ein Elvisverschnitt, der seinen Hang zum Detektivischen entdeckt und sich in den Kopf gesetzt hat, ein Praktikum bei Elfriede zu machen. Ich hoffe unbedingt, ihm und seinem überschäumenden Eifer auch in weiteren Fällen begegnen zu dürfen.


    Fazit:

    Ein wirklich unterhaltsamer Krimi, der sich locker weglesen lässt und einen oft zum schmunzeln bringt. Wer einen harten, blutigen Krimi erwartet wird mit diesem Buch wohl ehr nicht glücklich. Wer aber gut beobachtete Charaktere mit menschlichen Zügen und Macken und eine wirklich spannende Geschichte zu schätzen weiß, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    SzenarioLichts avatar
    SzenarioLichtvor 4 Jahren
    Humorvolle Ermittlungen

    Elfriede in ihrem zweiten Fall als Ermittlerin. Eigentlich hatte sie ja versprochen sich nicht mehr in Polizeiermittlungen einzumischen, aber als pflichtbewusste Bürgerin bleibt ihr hier wohl gar nichts anderes übrig. Da sie ja beim Auffinden der Frauenleiche, in der ausgeliehenen Kühltruhe bei Tierbestatter Bodo zugegen war. Und wenn man natürlich auch noch den offiziellen Auftrag erhält zu ermitteln wo das Kaninchen das eigentlich in der Kühltruhe liegen sollte hin verschwunden ist.

    Mein Leseeindruck:

    Dem Autorenduo ist es gelungen eine spritzige Mischung aus Ermittlungen, Alltagsstress und Familienleben abzuzeichnen. Die flüssige Schreibweise sorgt dafür, dass sich das Buch gut lesen lässt und die Ermittlungen und die witzigen und humorvollen Einwürfe gut nachvollzogen werden können.

    Durch das Einbinden von Elfriedes Sohn, Tante Ingeborg und der befreundeten Carmen, die ganz nebenbei noch bei der Polizei als Kommissarin tätig ist, wird das gesamte Buch aufgelockert. Trotz der verschiedenen privaten Wehwehchen kommen die Ermittlungen nicht zu kurz. Besonders am Ende wird der Leser durch die nun doch recht verzwickte Handlung überrascht. Eine nicht zu erwartende Wendung sorgt bis auf die Zielgerade und letzte Seite des Buches für Spannung. Ich habe mit dieser Entwicklung absolut nicht gerechnet.

    Fazit:


    Ein Buch das in der Lage ist seinen Leser gut zu unterhalten.  Wer auf knallharte Ermittlungen hofft liegt hier aber nicht richtig. Wer eine gelungene und ausgewogene Mischung aus Unterhaltung und kriminalistischem Scharfsinn mag ist hier gut beraten. Von mir gibt es knappe 4 Sterne, da die der Krimianteil an einigen Stellen doch stark in den Hintergrund gerückt ist.

    Kommentieren0
    9
    Teilen

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    katja78s avatar

    Zwischen Kühltruhen und

                                          der High Society

    Liebe Leseratten

    Elfriedes zweiter Fall muss dringend gelöst werden. Zur Unterstützung brauchen die Autorinnen Veronika Aydin & Kerstin Klamroth eure Hilfe und laden zur gemeinsamen Leserunde ein.

    Bewerbt euch jetzt!


    Dieser Sommer im Taunus ist einfach mörderisch heiß. Bei Tierbestatter Bodo Müller herrscht Hochbetrieb, er muss sich zusätzliche Kühltruhen leihen. Gerade will er einen verschiedenen Boxer zwischenlagern, als ihm statt eines Kaninchens das bleiche Gesicht einer schönen, jungen, aber leider sehr toten Frau entgegenblickt.

    Zum Glück ist gerade seine Nachbarin Elfriede Schmittke hereingekommen. Die patente Detektivin wollte sich zwar aus den Ermittlungen der Polizei heraushalten, nur noch lukrative Fälle annehmen, ihr neues Büro in Hofheim genießen und vor allem ihren frischen Verehrer besser kennenlernen.

    Aber sie kann doch Bodo nicht im Stich lassen. Und im Grunde sucht sie ja auch nur nach dem verschwundenen Kaninchen. Dass sie dabei auch einiges über die Tote herausfindet, ist reiner Zufall … Zwischen Frankfurter High Society, Hofheimer Kleingewerbe und musikalischen Obdachlosen muss Elfriede so manche finstere Truhe öffnen, bis sie dem Täter auf die Schliche kommt.

    Leseprobe PDF

    Zu den Autoren

    Veronika Aydin, geb. 1961, war während langer Auslandsaufenthalte als Lehrerin tätig. Seit 2003 veröffentlicht sie in Anthologien wie »Mörderisches Wiesbaden« und Literaturzeitschriften. Sie gewann den Kulturpreis für den Kreis Kleve (Literatur) und den »Bronzenen Revolver«.

    Mehr unter: http://www.veronikaaydin.de

    Kerstin Klamroth, geb. 1955, war nach dem Studium als Feuilletonredakteurin einer Tageszeitung für die Krimi-Spalte zuständig. Heute arbeitet sie unter anderem als Journalistin für die Frankfurter Rundschau und für Magazine wie »Chrismon« sowie als Dozentin und Autorin.

    Mehr unter: http://www.kerstin-klamroth.de/


    Wir vergeben für diese Leserunde 15 Bücher zum gemeinsamen lesen. 

    Bewerbungsfrage:

    Schldert uns euren Eindruck zur Leseprobe!


    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen!

                      Eure Katja von Ka-Sas Buchfinder



                                                     *** Wichtig ***
    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind.

    Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt
    LiberteToujourss avatar
    Letzter Beitrag von  LiberteToujoursvor 4 Jahren
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks