Ben & Helena - Dir für immer verfallen

von Veronika Mauel 
4,4 Sterne bei18 Bewertungen
Ben & Helena - Dir für immer verfallen
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xxxSunniyxxxs avatar

Ich hab die beiden sofort ins Herz geschlossen und bin hin und weg vom Buch, so emotional das ich es nicht weg legen konnte.

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Es ist wirklich eine traumhafte Liebesgeschichte mit wunderwollen Protagonisten.

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Inhaltsangabe zu "Ben & Helena - Dir für immer verfallen"

**Die Schöne und der Punk** Seitdem ihre kleine Schwester im Koma liegt, gibt es für die einst so sorglose Helena nichts mehr, wofür es sich zu atmen lohnen würde. Tagein und tagaus schleppt sie sich zur Schule, hüllt sich in Schweigen und wartet auf einen Anruf aus dem Krankenhaus, der niemals kommt. Bis sie auf den Punk Ben stößt – und zwar wortwörtlich, da sie ihn fast überfährt. Ben ist das komplette Gegenteil von ihr: zerlöcherte Klamotten, keine Manieren, keine Zukunft. Aber hinter der Alles-egal-Fassade verbirgt sich nicht nur ein überaus attraktiver Bad Boy, sondern auch der einzige Mensch, der sie aus ihrem Loch ziehen könnte. Wenn da nicht Helenas Eltern und Bens Gang wären... //Textauszug: Er blickt mir provozierend kerzengerade in die Augen. Mein Atem geht schneller, die düstere Aura, die diesen Kerl umgibt, ist fast greifbar. Ich bringe nicht mehr als ein gestammeltes ›Hallo‹ zustande, woraufhin er nur verächtlich schnaubt. »Wollen wir? Ich habe nicht ewig Zeit!«, sagt er und nickt ungeduldig in eine Richtung. »Was hast du denn heute noch so Wichtiges vor? Leute verprügeln? Drogen verticken?« Kaum sind mir die Worte über die Lippen geschlüpft, hätte ich mich dafür ohrfeigen können. Bin ich lebensmüde? Wenn er mir jetzt eine klatscht, bin ich selbst schuld. Zu meiner Verwunderung wird er nicht aggressiv, sondern grinst mich an. »Ach nö. Heute nicht. Immerhin herrscht hier so eine festliche und friedliche Stimmung. Das ist irgendwie … ansteckend.« Mein Herz klopft einen Takt schneller, als er mir auf einmal tief in die Augen sieht. »Aber vielleicht, habe ich ja auch Bock ein kleines unschuldiges Mädchen zum Nachtisch zu verspeisen.«//

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783646602685
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:314 Seiten
Verlag:Impress
Erscheinungsdatum:06.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Victoria_Rohdes avatar
    Victoria_Rohdevor 2 Jahren
    Am Ende noch einen Stern mehr ergattert

    Seitdem ihre kleine Schwester im Koma liegt, gibt es für die einst so sorglose Helena nichts mehr, wofür es sich zu atmen lohnen würde. Tagein und tagaus schleppt sie sich zur Schule, hüllt sich in Schweigen und wartet auf einen Anruf aus dem Krankenhaus, der niemals kommt. Bis sie auf den Punk Ben stößt – und zwar wortwörtlich, da sie ihn fast überfährt. Ben ist das komplette Gegenteil von ihr: zerlöcherte Klamotten, keine Manieren, keine Zukunft. Aber hinter der Alles-egal-Fassade verbirgt sich nicht nur ein überaus attraktiver Bad Boy, sondern auch der einzige Mensch, der sie aus ihrem Loch ziehen könnte. Wenn da nicht Helenas Eltern und Bens Gang wären...

    Das Cover zeigt einen Ausschnitt des Gesichts von einer Frau und einem Mann, die gerade im Begriff sind, sich zu küssen. Farblich ist das Cover in einem sanftem Dunkelrot gehalten. Ich finde es sehr ansprechend.

    Der Schreibstil von der Autorin ist angenehm und man ist an vielen Stellen sehr mitgerissen durch das Drama. Dies muss man erstmal durch das geschriebene Wort herüber bringen.

    Helena ist seit dem Unfall ihrer Schwester nicht mehr dieselbe. Sie versucht unsichtbar zu sein und ihren Eltern nicht zur Last zu fallen, welche in ihrer Trauer allem um sich herum zu vergessen scheinen.
    Ben, durch schlechte Familienverhältnisse abgerutscht, lernt Helena kennen und dadurch könnte sich vielleicht etwas ändern.

    Nach und nach werden immer mehr Probleme der Protagonisten aufgedeckt. Zwischen Hoffen und Bangen liest man Kapitel für Kapitel und hofft, dass es einen Weg für die Beiden gibt, doch es scheint regelrecht unmöglich.
    In diesem Fall passt das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“ und tun sich sogar gut. Das was Helena nicht schafft auszusprechen und umzusetzen, macht Ben und das unstete, gefährliche Leben treibt Helena ihm allein durch ihre Anwesenheit aus.

    Was mir nicht so sehr gefallen hat ist, das zwar die Gefühle der Eltern gegenüber Lilly gut herüber kamen, mir die Gefühle von Helena jedoch eher oberflächlich vorkamen. Besonders am Ende, nach einigen gewissen Ereignissen war ich überrascht, wie damit umgegangen wurde.

    Weiterhin fand ich es ziemlich schlimm, wie viele Fehler in diesem Buch zu finden waren. Da hat das Korrektorat leider versagt. Schade, denn sowas stört den Lesefluss ungemein.

    Das Ende hingegen fand ich sehr versöhnlich und hat mir gut gefallen.

    Fazit: Alles in allem eine schöne Geschichte mit vielen Problemen, die gelöst werden wollen, jedoch oft nicht mit dem gewünschten Ende. Da ich jedoch ganz am Ende zufrieden mit dem Ausgang war, schafft es dieses Buch noch auf knapp 3,5 Sterne.

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    xxxSunniyxxxs avatar
    xxxSunniyxxxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hab die beiden sofort ins Herz geschlossen und bin hin und weg vom Buch, so emotional das ich es nicht weg legen konnte.
    Gefühlvolle Geschichte ♥

    Helena (Heli) Blums Schwester Lilly liegt seit einem Jahr im Koma.Sie selbst gibt sich die Schuld an dem Unfall und lebt sehr zurückgezogen, da ihre Eltern sie seitdem Tag ignorieren.  Eines Tages auf dem Weg zur Schule überfährt sie fast Ben mit dem Fahhrad, mit dieser Begegung soll sich alles ändern.
    Beide  könnten nicht unterschiedlicher sein, sie geraten gern aneinander und Ben schafft es sogar die alte Heli zweitweise aus ihr rauszukitzeln. Aber auch Ben hat sein Päckchen zu tragen, seine Mutter hat ihn früh verlassen, sein Vater Alkoholiker und schikaniert ihn. Innerlich fühlt er sich genauso wie Helena tot, dennoch bauen sie sich gegenseitig immer wieder auf und geben sich halt.

    Jeder Schlagabtausch zwischen den beiden war göttlich und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Ich fand es zeitweise sehr traurig da der Hintergrund doch ein ernstes Thema war. Dennoch ist es sehr flüssig und gut geschrieben so das man schnell in die Geschichte reinkommt.

    Im Buch wird aus Beiden Sichten erzählt so bekommt man  ein sehr gute Einblick in die Gefühlwelt der Beiden Protagonisten. Beide haben jeden Tag zu kämpfen mit sich und der Welt und ich fand es intressant wie sie es geschafft haben sich in diesen Situationen halt zu geben und weiter zu machen.

    Ich hab die beiden sofort ins Herz geschlossen und bin hin und weg vom Buch, so emotional das ich es nicht weg legen konnte.

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    Yvi33s avatar
    Yvi33vor 2 Jahren
    Rezension zu „Ben & Helena: Dir für immer verfallen“ von Veronika Mauel

    Meine Meinung:

    Helena hat sich extrem zurückgezogen und schlägt sich jeden Tag mit Selbstvorwürfen um die Ohren. Sie gibt sich die Schuld am Unfall ihrer kleinen Schwester Lilly, die deswegen im Koma liegt. Ihre Eltern ignorieren sie seit diesem Tag. Durch Zufall stößt Helena eines Tages auf Ben und von nun an soll sich alles verändern. Auch wenn die Beiden sich nicht ausstehen können und aneinander geraten, scheinen sie trotzdem füreinander bestimmt zu sein. Auch Ben hat sein Päckchen zu tragen und ist innerlich so einsam und kaputt wie Helena. Beide können in ihrem Leben keine Hoffnung sehen und doch scheinen sie sich gegenseitig, das erste Mal welche geben zu können.

    Der Schlagabtausch, den sich Ben und Helena ständig geben ist sehr erfrischend und sorgt für das ein oder andere Schmunzeln. Trotzdem hat die Geschichte traurige Hintergründe und verarbeitet ernste Themen, die sehr zum Nachdenken anregen. Das Buch wird dadurch von einer traurigen und bedrückenden Stimmung getragen, die aber immer wieder durch die Schlagfertigkeit der beiden durchbrochen wird.

    Das Buch ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Ben und Helena geschrieben. Dadurch erfahren wir von beiden, welches Schicksal sich hinter ihnen verbirgt und wie sie jeden Tag zu kämpfen haben. Man schließt die Charaktere dadurch sofort ins Herz und fühlt absolut mit ihnen mit. Der Schreibstil ist sehr emotional und tiefgründig. Trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen.

    Es handelt sich zwar um den dritten Band der Reihe, aber es kann einzeln gelesen werden. Man muss die Geschichte von Kai & Annabell nicht gelesen haben, um diese hier zu verstehen. Also auch wenn ihr sie nicht kennt, kann ich Euch Ben & Helena nur empfehlen. Taucht ab in die traurige Geschichte von Ben und Helena auf der Suche nach Hoffnung.


    Cover:

    Das Cover wirkt sehr romantisch und ansprechend. Es lässt nicht erahnen welche dramatische Geschichte sich dahinter verbirgt, spiegelt aber wunderbar die Anziehungskraft zwischen Ben und Helena wieder.


    Fazit:

    Eine sehr emotionsgeladene und tiefgründige Geschichte.

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    Sillests avatar
    Sillestvor 2 Jahren
    Nach Kai & Annabell einfach ein MUSS

    Klappentext:
    Seitdem ihre kleine Schwester im Koma liegt, gibt es für die einst so sorglose Helena nichts mehr, wofür es sich zu atmen lohnen würde. Tagein und tagaus schleppt sie sich zur Schule, hüllt sich in Schweigen und wartet auf einen Anruf aus dem Krankenhaus, der niemals kommt. Bis sie auf den Punk Ben stößt – und zwar wortwörtlich, da sie ihn fast überfährt. Ben ist das komplette Gegenteil von ihr: zerlöcherte Klamotten, keine Manieren, keine Zukunft. Aber hinter der Alles-egal-Fassade verbirgt sich nicht nur ein überaus attraktiver Bad Boy, sondern auch der einzige Mensch, der sie aus ihrem Loch ziehen könnte. Wenn da nicht Helenas Eltern und Bens Gang wären...


    Meine Meinung zum Buch:
    Nach Kai & Annabell habe ich so einiges erwartet. Diese Erwartungen hat die die Autorin mehr als erfüllt ^^
    Beide Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch ist es gerade das, was die beiden miteinander verbindet. Beide haben schwerwiegende Probleme, die sie selbst gar nicht beheben können. Umso schöner ist es, mitzuerleben, wie sie sich gegenseitig halt geben. Es ist wieder voller Gefühl und die Story ist so dermaßen kreativ, dass es Locker an den ersten Teil heran reicht, wenn nicht sogar besser ist. 
    Auch, dass Kai und Annabell kurzzeitig darin vorkommen hat mir sehr gefallen. Diese 'Szene-Aussteiger'-Thematik finde ich klasse. Ich konnte mitfiebern bis zum Schluss und wollte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Cover & Titel sind perfekt für diese Geschichte und passen ebenso zum Vorgänger.
    Tausendfache Empfehlung meinerseits :)

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    hexe2408s avatar
    hexe2408vor 2 Jahren
    berührend, aber sehr ähnlich zu Kai&Annabell

    „Ben & Helena“ ist das Spin-off zu der „Kai & Annabell“ Reihe von Veronika Mauel. Ich finde, man muss die anderen Bücher nicht zwingend gelesen haben, da es nur kleine Berührungspunkte mit der anderen Geschichte gibt. Natürlich spielen Kai und Annabell zwischendurch eine Rolle, aber eher am Rande, so wird es möglich sein, dieses Buch unabhängig von den anderen zu verstehen.

     

    Nach einem schweren Schicksalsschlag hat sich Helenas Leben komplett geändert. Sie lebt zurückgezogen und eingeigelt, hat ihre Schutzmauer hoch gefahren und auch nicht vor jemanden an sich heran zu lassen. Als Ben in ihr Leben stolpert, gerät dieses Vorhaben gehörig ins Wanken.

     

    Helena kommt aus einer Familie, in der Geld keine große Rolle spielt. Sie hat ein Dach über dem Kopf, ausreichend, saubere Klamotten, einen gefüllten Kühlschrank und ein warmes Bett. Doch seit dem schrecklichen Unfall ihrer kleinen Schwester fehlt jegliche Liebe in dem Haus. Helenas Eltern verbringen viel Zeit im Krankenhaus, gefangen zwischen Hoffen und Bangen. Ihre zweite Tochter bleibt dabei mit ihren Sorgen und Problemen weitestgehend allein zurück. Helena ist durch ihre Schulgefühle geprägt und findet sich allein in ihrer Welt nicht mehr zu Recht.

    Bens Leben sieht da ganz anders aus. Er lebt in einem heruntergekommenen Abbruchhaus und setzt sich der Begegnung mit seinem Vater nur im größten Notfall aus. Saubere Klamotten, eine warme Dusche oder ein kuscheliges Bett hat er nur in Ausnahmefällen. Die Aktivitäten seiner Clique sind deutlich wichtiger als die Schule, obwohl sein Abschluss in Gefahr ist.

    Als diese beiden Welten aufeinander prallen, gibt es reichlich Zündstoff. Wortgefechte, Sticheleien und teilweise verletzende Gespräche wühlen die beiden Teenager ziemlich auf.

     

    Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Ich-Perspektiven erzählt. So bekommt man intensive Einblicke in das Leben, die Gedanken- und Gefühlswelten der beiden Protagonisten. Da Ben und Helena immer wieder Berührungspunkte haben, obwohl ihre Leben so verschieden sind, erfährt man in den unterschiedlichen Perspektiven auch, was sie über den jeweils anderen denken.

    Es ist schön, die Entwicklung zwischen den beiden zu verfolgen, wie ihre Welten miteinander verschmelzen, obwohl sie sich recht einfach aus dem Weg gehen könnten. Immer wieder gibt es Situationen in denen Helena und Ben aneinander geraten, sich ausspielen oder sprachlos machen. Diese Passagen lockern die teilweise sehr ernsten, traurig stimmenden Momente auf und erzeugen eine schöne Dynamik im Buch.

    Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und dem Alter der Protagonisten entsprechend recht locker. Sarkasmus, Ironie, Witz und Charme lassen die Dialoge lebendig werden. In Bens Abschnitten war mir allerdings eindeutig zu viel „Fuck“ eingebaut. Natürlich passt es zu ihm und seiner Lebensweise, etwas reduzierter hätte es mir jedoch besser gefallen.

    Insgesamt ist der Aufbaut und Verlauf sehr ähnlich zu Kai und Annabell, einige Passagen sind vorhersehbar, es gibt aber auch überraschende Momente.

     

    Ein schönes Spin-off das einem die Entwicklung von Kais ehemaliger Clique etwas näher bringt. Gefühlvolle Momente gepaart mit den aufeinander treffenden Welten, sorgen für Abwechslung.  Es war mir ein wenig zu ähnlich zu „Kai und Annabell“, insgesamt aber eine schöne Geschichte.

     

    Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

     

     

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    charmingbookss avatar
    charmingbooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist wirklich eine traumhafte Liebesgeschichte mit wunderwollen Protagonisten.
    wundervoll - authentisch

    Klappentext:

    **Die Schöne und der Punk**

    Seitdem ihre kleine Schwester im Koma liegt, gibt es für die einst so sorglose Helena nichts mehr, wofür es sich zu atmen lohnen würde. Tagein und tagaus schleppt sie sich zur Schule, hüllt sich in Schweigen und wartet auf einen Anruf aus dem Krankenhaus, der niemals kommt. Bis sie auf den Punk Ben stößt – und zwar wortwörtlich, da sie ihn fast überfährt. Ben ist das komplette Gegenteil von ihr: zerlöcherte Klamotten, keine Manieren, keine Zukunft. Aber hinter der Alles-egal-Fassade verbirgt sich nicht nur ein überaus attraktiver Bad Boy, sondern auch der einzige Mensch, der sie aus ihrem Loch ziehen könnte. Wenn da nicht Helenas Eltern und Bens Gang wären...

     

    Meinung:

    Bereits durch einige andere Impress Bücher bin ich auf diese Autorin aufmerksam geworden. Durch die Geschichte um Kai & Annabell hat man einen kleinen Einblick bekommen, wie die Autorin es schafft gefühlvolle reale und authentische Geschichten zu kreieren. Mit Ben & Helena legt die Autorin noch eine schüppe drauf.

     

    Helena hat alles was man sich so wünschen kann, zumindestens materiell, ansonsten ist Ihre Welt alles andere als rosig und schön. Ihre Schwester liegt im Koma und für Helena ist nichts mehr wie es mal war. Sie hinterfragt ihr komplettes Leben und sieht auch keinen Sinn mehr dieses weiterzuführen. Auch seitens der Eltern fehlt jegliche Unterstützung und jegliches Verständnis für Helena.

     

    Ben hingegen hat eigentlich schon alles verloren. Er hat keine Zukunft. Kein Zuhause. Und kämpft auf der Straße um sein Leben und das mehr schlecht als recht. Ben ist in einer Gang und dieses Leben ist hart erkämpft durch Diebstahl, Einbruch und andere Verbrechen. Etwas besseres sieht Ben für sich nicht. Erst als Ben Helena begegnet – ändert sich alles. Die beiden lernen sich näher kennen – hierbei ist eine sehr schöne authentische Entwicklung ersichtlich – keine holterdiepolter Love Story. Gefällt mir unwahrscheinlich gut.

    Auch Helena ist durch Ben wie aphrodisiert – plötzlich sieht sie etwas in Ihrem Leben – was Sinn macht. Wären da nicht die Eltern und die Gang? Schaffen es die beiden diese schwerwiegenden Hürden zu besiegen? Seit gespannt.

     

    Fazit:

    Es ist wirklich eine traumhafte Liebesgeschichte mit wunderwollen Protagonisten. Die Autorin weiß mit ihrem lockeren leichten Schreibstil die Leserherzen einzufangen.

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    lilias avatar
    liliavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine authentische Liebesgeschichte
    Zwei Teenager die aus unterschiedlichen Welten kommen und doch perfekt zusammen passen!

    Von Veronika Mauel habe ich schon die Geschichte von Kai & Annabell gelesen, die mir sehr gut gefallen hat.

    Auch Die Geschichte von Ben & Helena ist so ähnlich. Sie kommt aus behütetem Haus, keine Geldsorgen, immer ein Dach unter dem Kopf. Nach außen hin alles perfekt.
    Und Ben, der bei seinem Vater lebt, der Alkoholiker ist, regelmäßig Gewalt erfahren muss. Von Schule hält er nicht viel, er verdient sein Geld mit kriminellen Geschäften.

    Aber in Wirklichkeit ist Helenas Leben nicht so toll, wie man von außen denkt, auch das bemerkt Ben. Er schafft es, dass Helena sich wohl fühlt und lernt ihr Leben zu genießen.
    Ben schafft es, dass Helena auch mal lächelt, denn Spaß hat sie selten, sie wirkt immer sehr ernst, was daran liegt, dass ihre Schwester im Krankenhaus liegt und sie sich die Schuld gibt.

    Die Liebesgeschichte zwischen Ben  und Helena fängt langsam an, er hält sie für eine Tussi und sie ihn für einen Penner mit seinen kaputten Jeans. Die allererste Begegnung zwischen den Beiden hat mir sehr gut gefallen.

    Allerdings merken beide schnell, dass da mehr hinter der Fassade des anderen steckt und kommen sich näher. Aber leicht haben die beiden es auch nicht, denn da gibt es noch eine Gang, die auf keinen Fall will, dass Ben aussteigt und auch Helenas Eltern sind von Ben nicht so überzeugt. Und auch Ben hat Selbstzweifel, was will Helena denn mit so einem Loser wie ihm?!

    Mich hat die Geschichte stark an die von Kai & Helena erinnert- auch wenn es vom Inhalt her ein bisschen anders war.
    Allerdings war das Buch dadurch nicht langweilig. Mir haben die Charaktere gut gefallen, ihre Geschichten und Probleme wirkten echt, es gibt ein bisschen Drama, Gewalt und Kriminalität. Und ich habe mich immer gefragt ob es überhaupt ein gutes Ende gibt.


    Fazit

    Eine Geschichte von zwei Teenagern, die total unterschiedlich sind - sich aber näher kommen und perfekt zusammenpassen. Ein Buch mit Spannung, familiären Problemen und einer kleine Liebesgeschichte. Mir hat das Buch gut gefallen - allerdings war es vom Inhalt her nichts neues für mich und von daher vergebe ich nur 3 Sterne.

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    Lila-Buecherweltens avatar
    Lila-Buecherweltenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein emotionales und schönes Buch, das mit Einfühlungsvermögen und Authentizität überzeugt.
    Ben & Helena

    Details:
    Seitenzahl: 314 Seiten
    Verlag: Impress
    Erschienen: 6. Oktober 2016

    Inhalt:
    Seitdem ihre kleine Schwester im Koma liegt, gibt es für die einst so sorglose Helena nichts mehr, wofür es sich zu atmen lohnen würde. Tagein und tagaus schleppt sie sich zur Schule, hüllt sich in Schweigen und wartet auf einen Anruf aus dem Krankenhaus, der niemals kommt. Bis sie auf den Punk Ben stößt – und zwar wortwörtlich, da sie ihn fast überfährt. Ben ist das komplette Gegenteil von ihr: zerlöcherte Klamotten, keine Manieren, keine Zukunft. Aber hinter der Alles-egal-Fassade verbirgt sich nicht nur ein überaus attraktiver Bad Boy, sondern auch der einzige Mensch, der sie aus ihrem Loch ziehen könnte. Wenn da nicht Helenas Eltern und Bens Gang wären…

    Meine Meinung:
    Sprache:
    Wie auch schon bei „Kai & Annabell“ hat mich das Einfühlungsvermögen überzeugt, das die Autorin an den Tag legt. Die Figuren wirken echt, authentisch und ihre Taten und Gefühle sind nachvollziehbar geschildert. Jeder für sich allein, aber vor allem zusammen, konnten mich die Figuren wirklich fesseln und für sich eingenommen. Die Entstehung der Gefühle zwischen Ben und Helena war schön zu beobachten, vor allem da hier nichts abrupt ablief oder künstlich wirkte.

    Figuren:
    Die Entwicklung der beiden Protagonisten, aus deren Sicht wir abwechselnd die Handlung mitverfolgen dürfen, fand ich ebenfalls sehr gut gemacht. Allmählich verändern sich sowohl Ben als auch Helena, versuchen ihre Vergangenheit zu verarbeiten und aus dem Tief hinaus zu finden, in dem sich ihr Leben jeweils befindet. Wie auch schon beim Sprachstil hat mich die Einfühlsamkeit wirklich berührt und überzeugt, durch die die Figuren so realistisch wirken und einem ans Herz wachsen.

    Handlung:
    Von der Handlung her gab es natürlich Unterschiede zu „Kai & Annabell“, doch irgendwie hat mich das Ganze schon sehr an die Geschichte der beiden erinnert – die wir im Übrigen auch hier wiedertreffen.

    Ben hängt in der Clique fest, in der auch Kai Mitglied war. Drogen verkaufen, Einbrüche, keine Zukunftsaussicht – so sieht sein Leben aus bis er Helena trifft.
    Die wiederum gibt sich die Schuld für das Koma ihrer Schwester und hat sich in sich selbst und ihrem schlechten Gewissen vergraben. Auch sie hat keine schönen Zukunftsaussichten – bis sie Ben mit dem Fahrrad anfährt und sich ihr Leben von jetzt auf gleich völlig verändert.

    Es ist interessant zu beobachten, wie die beiden so unterschiedlichen Teenager einen Weg zueinander finden, wie viele Missverständnisse, Vorurteile und Schwierigkeiten sie zu bewältigen haben, ehe sie auch nur die Chance auf Glück haben.

    Fazit:
    Ein emotionales und schönes Buch, das mit Einfühlungsvermögen und Authentizität überzeugt.

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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 2 Jahren
    Ben & Helena. Dir für immer verfallen

    Inhalt:

    Seitdem ihre kleine Schwester im Koma liegt, gibt es für die einst so sorglose Helena nichts mehr, wofür es sich zu atmen lohnen würde. Tagein und tagaus schleppt sie sich zur Schule, hüllt sich in Schweigen und wartet auf einen Anruf aus dem Krankenhaus, der niemals kommt. Bis sie auf den Punk Ben stößt – und zwar wortwörtlich, da sie ihn fast überfährt. Ben ist das komplette Gegenteil von ihr: zerlöcherte Klamotten, keine Manieren, keine Zukunft. Aber hinter der Alles-egal-Fassade verbirgt sich nicht nur ein überaus attraktiver Bad Boy, sondern auch der einzige Mensch, der sie aus ihrem Loch ziehen könnte. Wenn da nicht Helenas Eltern und Bens Gang wären..

    Meine Meinung:

    Der Einstieg ist mir nicht so leicht gefallen. Das lag vor allem an dem Schreibstil und den Perspektiven.

    Die Geschichte wird aus der Sicht beider Protagonisten erzählt. Bei Helenas Perspektive bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil war locker und leicht, einfach und flüssig zu lesen. Bens Sicht war allerdings etwas holprig und für mich schwierig, nicht so flüssig, was vor allem an der Wortwahl und dem Ausdruck lag. Bens Gedanken und Worte waren teilweise sehr ordinär, gehaltlos und trivial. Es war mir zu viel Jugendsprache, zu viel F***.
    Der Autorin ist es allerdings wunderbar gelungen beide Figuren durch ihr Auftreten, ihre Äußerungen, ihre Gedanken und Redensweise zu charakterisieren. Dadurch war ich mir zu jeder Zeit bewusst, welche Sichtweise ich gerade vor mir habe, wessen Gedanken und Handeln ich gerade verfolge. 

    Auch ist es mir am Anfang etwas schwer gefallen, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen, vor allem in Ben. Er ist ein durchgeknallter Punk, in einer kriminellen Gang, der sich ansonsten alleine durchs Leben boxt. Das Milieu, in dem er sich bewegt ist abschreckend, angsteinflößend und kriminell. Sein Vater ist nach der Scheidung in seinem Elend versackt und Ben auf sich alleine gestellt. Allerdings ist er mir mit der Zeit doch ans Herz gewachsen. Er hat eine unheimliche Wandlung durchgemacht.

    Ben und Helena könnten unterschiedlicher nicht sein. Hier treffen Welten aufeinander - und dennoch haben sie Gemeinsamkeiten, eine Verbindung, die sie gegen alle Widrigkeiten zusammenführt.

    Helena tat mir unheimlich leid. Ihre Schuldgefühle seit dem Unfall der kleinen Schwester sind nicht ihre einzigen Probleme. Sie hat sich vollkommen zurückgezogen, das Verhältnis zu den Eltern - wenn es dieses Wort überhaupt verdient - ist sehr schwierig. Erst durch Ben findet sie langsam ins Leben zurück und stellt sich ihm.

    Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist sehr packend, mitreißend und vor allem rührend. Dramatische Momente ließen mich kaum atmen, humorvolle Szenen haben mich zum Schmunzeln gebracht. Diese tiefgründigen Hintergründe habe ich zu Anfang nicht erwartet. Vielleicht wenn ich zuvor die Geschichte von "Kai & Annabell" gelesen hätte, die im gleichen Milieu spielt.
    Hier kämpfen beide Protagonisten mit wirklich extremen Problemen. Alkohol, Drogen, kriminelle Machenschaften und das Leben mit einer Gang, Schuldgefühle, Essstörungen, die Auseinandersetzung mit dem Tod, Familie und Freundschaft werden hier thematisiert. Die Probleme, Gefühlsregungen, Gedankengänge und Handlungen sind sehr gut ausgearbeitet und authentisch geschildert.

    Die Bewertung dieses Buches ist mir nicht leicht gefallen. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, habe mich aber schlussendlich für 4 entschieden, da mich die Geschichte nach meinen Startschwierigkeiten doch gepackt und berührt hat.

    Fazit:

    Nach einigen Anfangsschwierigkeiten konnte mich diese emotionale und aufreibende Geschichte doch noch packen und mitreißen.

     

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    Luna0501s avatar
    Luna0501vor 2 Jahren
    Tougher Punk trifft einsames Mädchen....

    Vielen Dank an Impress und Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich durfte es über Netgalley.de lesen.

    Ich habe von Veronika Mauel vorher nur "Shadow Twins" gelesen, die Vorgeschichte "Kai & Annabell" aber noch nicht.

    Helena ist ein junges Mädchen mit einem mächtigen Problem. Zu dem kommt noch dazu, dass sie den Unfall ihrer kleinen Schwester versuchen muss, allein zu bewältigen. Lilly liegt seinen fast einem Jahr im Koma und auch Helena vegetiert eher wie eine leere Hülle vor sich hin. Leider gibt sie sich die Schuld an dem Unfall.

    Ben, ein verrückter Punker, Mitglied einer kriminellen Gang, hat auch ein nicht gerade kleines Päckchen Probleme zu tragen. Sein Umfeld trägt da nicht gerade zum positiven bei.

    Als jedoch ihre zwei so gegensätzlichen Welten aufeinander prallen, merkt man schnell, wie ähnlich sie sich doch sind. Und doch auch wieder nicht. Währenddessen Helena die Welt nur noch schwarz ist, behält Ben sich trotz schlechter Lebensqualität eine positive und freche Einstellung und wirkt für Helena ähnlich einem Anker. Zumindest wenn Ben das zulassen kann.

    Die Schreibweise von Veronika Mauel ist flüssig und wortgewandt, allerdings muss ich sagen, dass ich in dieses Buch nicht so gut rein gekommen bin. Schwierig zu erklären warum, aber irgendwie lag es manchmal an den zu detaillierten Gedanken und Erklärungen.

    Es gibt sehr tiefgründige Momente und auch witzige, bei denen es mir dann leichter gefallen ist, fließend zu lesen. Zwischendurch sind mache Passagen aber etwas langatmig und es hat mich einfach nicht komplett fesseln können. Ich verstehe auch, dass die Autorin mit der etwas heftigeren Umgangssprache die Unterschiede aufzeigen wollte. Mir persönlich war das einfach zu viel und zu oft wiederholen sich die Ausdrücke. Nichtsdestotrotz ist die Grundidee von "Ben & Helena" eine schöne Geschichte.

    Das Cover finde ich bezaubernd. Es sieht einfach total romantisch aus.

    Mir hat ihr anderes Buch (5 Sterne damals) einfach sehr viel besser gefallen und deshalb, gibt es hier 3,5 von 5 Sternen.

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