Veronika Mauel Phantasun

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Inhaltsangabe zu „Phantasun“ von Veronika Mauel

Sarina führt an der Seite ihres alkoholkranken Vaters ein recht ereignisloses und tristes Teenagerleben, bis sie auf unerklärliche Weise stets die gleichen Träume heimsuchen. Ein zwielichtiger Besucher entführt Sarina schließlich in ihr Traumreich, das tatsächlich existiert. Phantasun! Doch wem kann sie in dieser wundersamen Welt trauen? Was führen Lunadra, die Königin der Nacht und ihr Sohn Zenturio im Schilde? Und dann ist da noch Taron, der schöne Lichtprinz, zu dem sie sich augenblicklich hingezogen fühlt. Doch auch er weiß eindeutig mehr, als er zugeben will …

Absolut nicht mein Fall, zu viele Unstimmigkeiten!

— lunau-fantasy
lunau-fantasy

5 Sterne sind NICHT genug. !! Magisch. Fantastisch. Märchenhaft.

— ChristineChristl
ChristineChristl

"Phantasun" ist ein schönes, modernes Märchen, das mit einem wunderschönen, bezaubernden Ende überrascht.

— SelectionBooks
SelectionBooks

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    Phantasun
    lunau-fantasy

    lunau-fantasy

    11. April 2017 um 11:07

    Was soll ich sagen? So richtig fasziniert war ich ehrlich gesagt nicht. Leider. Im Folgenden werde ich dies genauer begründen, daher wird es hier vermutlich vermehrt zu Spoilern kommen, da sich vieles auf den direkten Inhalt bezieht. Ich versuche in meinen Rezensionen Spoiler zu meiden, doch hier war es mir nicht möglich. Daher seid vorgewarnt, ich werde hier stark auf inhaltliche Aspekte eingehen. Zunächst aber werde ich mich auf allgemeine Dinge fokussieren, wie das Cover etc. Um ehrlich zu sein ist es nicht unbedingt ein Cover, das ich in der Buchhandlung in die Hand nehmen und kaufen würde, allerdings macht mich die Meerjungfrau vorne drauf neugierig und ich dachte, wieso nicht? Das Buch war bei Amazon im Angebot, also schlug ich zu. Was mir dann recht schnell aufgefallen ist, war die falsche Kommasetzung. Ich bin selbst kein Profi was das angeht und wann immer jemand meine Texte lektoriert, komme auch bei mir oft rote Stellen zurück. Hier habe aber selbst ich gemerkt, dass das Komma an der falschen Stelle steht. Denn oft stand es, beinahe Wahllos, im Satz oder es wurde einem Nebensatz gemäß eingebaut, jedoch an falscher Stelle oder ohne Gegenstück. Wenn also ein Kommafehler mir schon auffällt, dann soll das was heißen :D Auch mit der Protagonistin kam ich nicht wirklich zurecht. Sie glaubt die Dinge zu schnell und weiß zu viel, ohne das es ihr gesagt wird. Darauf werde ich später noch einmal eingehen. Hin und wieder tauchen Wörter auf, die mich verwirren. Vielleicht sind sie absichtlich so, doch für mich klingen sie fehl am Platz. Da gibt es "spitzige" anstelle von "spitze" Zacken, oder "hunderterlei" anstelle von "hunderte". Sarinas Gedanken werden hinzukommend mal als kursiv und mal in Gänsefüßchen geschrieben, wo ich mir etwas einheitlicheres gewünscht hätte, um dem besser folgen zu können. Gespräche nehmen oft komische Wendungen und wirken daher eher unauthentisch. Ab und an fehlen Satzzeichen. Mir hat oftmals die Spannung gefehlt und die Story hatte für mich zu wenig Biss. Das Leben an der Seite des alkoholkranken Vaters ist mir zu knapp, Sarina zu gefühlskalt. Leider wird der Inhalt der Geschichte nicht sonderlich gerecht. Warum, darauf werde ich nun eingehen. Ab hier findet ihr also SPOILER! Zunächst geht es damit los, dass Sarina, die immer wieder den gleichen Traum hat (es sind jedoch nur zwei Mal), dort einem geheimnisvollen jungen Mann begegnet, zu dem sie sich gleich hingezogen fühlt. Fällt das Wort auf ihn, so schreibt die Autorin stehts IHN. Auf Dauer nervt es mich einfach nur, da es ihn so übertrieben hervorhebt und das absolut unnötig ist, da er die einzige männliche Person in der Umgebung ist. Auch der Kuss zwischen dem Mann und Sarina kommt zu schnell. Bereits beim zweiten Mal, als sich die beiden im Traum begegnen, kommt es zum Kuss, wobei Sarina nichts von dieser Person weiß und es sogar ziemlich deutlich wird. Sie lässt sich eher von dem äußeren Erscheinungsbild blenden. Es gibt Momente in der Geschichte, in der die Handlung für mich nicht übereinstimmt. Da ist zum Beispiel die Nacht, in welcher Sarina die Rollläden herunter lässt, weil sie Angst vor der Nacht hat. Als sie jedoch aufwacht, wird ihr Zimmer von einem Blitz draußen in gleißendes Licht getaucht. Zwar geht es ihrem Vater durch den Alkohol schlecht, doch Sarina geht einfach mit Zenturio mit. Auch sie leidet unter dem Verlust der Mutter, doch gerade wenn ihr Vater bereits mit Alkoholproblemen zu kämpfen hat, weil er mit dem Tod nicht umgehen kann, sollte sie doch zumindest einen Abschiedsbrief schreiben. Wie muss es ihm erst ergehen, wenn er auch noch seine Tochter plötzlich verliert. (Er stirbt zwar, aber das weiß sie ja noch nicht.) Als Zenturio sie gefangen nimmt, stößt er sie vor sich her. Im darauf folgenen Satz stolpert sie jedoch hinter ihm her. Immer wieder gibt es Gespräche, in denen es zu einer plötzlichen Wendung kommt und Sarina Themen anspricht, die sie gar nicht wissen kann, weil diese noch nicht (oder nur sehr undetailliert) zur Sprache gekommen sind. Das kann nicht sein. Sarina weiß somit mehr, als sie wissen kann. Taron erklärt Sarina, dass sie in der Gegenwart einen Sonnen- oder Mondwesens für die jeweils andere Seite unsichtbar ist. Trotzdem kann das Eichhörnchen (ein Sonnenwesen?) Sarina in Zenturios Nähe (Mondwesen) sehen und sie befreien. Sarina verletzt sich durch einen Stein am Oberschenkel, woraufhin dieser sehr stark blutet und schmerzt. Sie zerreißt ihr T-Shirt (wieso reißen T-Shirts so schnell? Bei meinen geht das nicht einfach so) und presst es auf die Wunde. Im folgenden Teil des Buches wird kein einziges Mal auf das kaputte Shirt und die Wunde am Bein hingewiesen. Als Sarina Zenturio begegnet, schnauzt sie ihn wütend an, was ihm denn einfällt plötzlich aufzutauchen, wo er doch bisher nur in ihren Träumen vorkam. Sarina wurde als schüchtern beschrieben. Wenn ich plötzlich einen Mann, von dem ich jede Nacht detailiert träume, leibhaftig vor mir stehen sehen würde, würde ich ihm das sicherlicht nicht sofort an den Kopf schmeißen. An einer Stelle im Buch wird die Nacht mit einem Geräusch verbunden. Der Ruf des Uhus ist hier sehr laut, daher muss es Nacht sein. Doch auch am Tag kann ein Uhu (oder etwas anderes) sehr laut sein. Der Sternenhimmel wird so beschrieben, dass jeder einzelne Zacken eines Sterns deutlich erkennbar ist. Normalerweise haben Sterne keine Zacken. Sollte dies also ein Merkmal der Welt Phantasun sein, wäre es sinnvoll, dies ggf. in Sarinas Gedanken zu erwähnen. Zenturio war nie nett zu Sarina, dennoch geht sie in Gesprächen so darauf ein, als wäre er es gewesen. Er selbst sagt, er wolle den netten Mann nun nicht mehr spielen, jedoch hat er dies vorher nicht getan. Taron und Zenturio wurden, wie ihre Mütter, vom gleichen Autor geschaffen. Wie können sie da den gleichen Vater haben. Er hat sie doch nur aufgeschrieben, und nicht mit den Müttern Söhne gezeugt. Von einem leiblichen Vater in Phantasun jedoch ist keine Rede.Wieso sehen sich die zwei so ähnlich und sind doch so anders? (Zwillinge, da gleiches Aussehen und Alter und dennoch kaum verwandt). Da wird mir zu wenig drauf eingegangen. Taron und Sarina müssen bei einer ihrer Fluchten sehr lange und beschwerlich klettern. Für das allerletzte Stück aber, ruft Taron plötzlich einen Drachen herbei, auf dem sie fliegen. Wieso haben sie das nicht schon viel früher gemacht? Sarina ist Schuld an den Zeitenwandlern, da sie ein unfertiges Manuskript hat. Ich weiß nicht, wie alt Sarina ist, aber da sie noch zur Schule geht, tippe ich auf etwa 16. Ihr allein wird die Schuld gegeben, dass Phantasun von den Zeitenwandlern heimgesucht wird und nur sie kann es beenden, in dem sie das Manuskript zuende schreibt. Doch es gibt tausende Kinder und Erwachsene auf der Welt, die unfertige Manuskripe haben. Allein auf meinem PC warten vier darauf weiter geschrieben zu werden und da sich ein Buch nicht in einer Nacht schreibt, wird es immer wieder Zeitenwandler geben, bis ein Autor fertig ist. Wieso also gibt es nur diese einen und wieso ist nur Sarina schuld? Sarina kommt verdreckt im Sonnenschloss an und schämt sich für ihr aussehen. Doch eigentlich müsste Taron genau so schlimm aussehen, oder nicht? Sarina befindet sich unter Wasser. Abgesehen davon, dass sie dort viele Dinge tut, die gar nicht gehen können und sich auch so bewegt, wie an Land, trägt sie ihr Manuskript bei sich und schreibt es auch zuende. Es ist aus Papier, da müsste es eigentlich aufweichen, während sie es mit sich herum schleppt. Wenn Taron Sarina auf ihr Pferd setzt, dann ist sie im einen Moment vor ihm, plötzlich hinter ihm und bewegt ihre Hände manchmal so, als stünde sie ihm gegenüber. Sarina und Taron stehlen einfach ein Auto und fahren nach Venedig, wo sie dann den Schlüssel stecken lassen. Aschließend brechen sie in ein leeres Ferienapartement ein. Sie hat weder Gewissensbisse, noch Angst erwischt zu werden. Abgesehen davon, dass sie DNA-Spuren hinterlässt und zudem noch als vermisst gilt. Sie kommt anfangs nicht in ihr Haus, da die Polizei es abgesperrt hat. Dann plötzlich aber schon. Sarina fehlt ewigkeiten in der Schule. Selbst wenn ihre Freundin Sara sich viel mit ihrem Freund beschäftigt, fragt sie kein einziges Mal nach Sarina. Sara ruft nicht an und kommt nicht vorbei. Sarina denkt nicht ein einziges Mal an Sara oder die Schule und was ihr Verschwinden auslösen könnte. Außerdem trauert mir Sarina zu wenig um ihren Vater. Sie hatten immer ein gutes Verhältnis, bis zum Tod der Mutter, woraufhin er dem Alkohol verfiel und Sarina alleine litt. Wieso hat sie ihrem Vater keine Hilfe gesucht und wieso trauert sie nicht um seinen Tod, als sie davon erfährt? Er ist ihr Vater, ihre Familie! Warum war der Prolog über eine singende Meerjungfrau, bzw. wirkte wie eine Geschichte über Arielle? Weil Sarina ganz zum Schluss zu einer Meerjungfrau wird? Auch der Prolog vor dem Prolog ist mir zu lang und unnötig. Zu viel des Guten. Leider. Ich habe hier nur einen Teil dessen beschrieben, was mich beim Lesen störte, aber ihr seht selbst, dass ein Lesefluss nicht wirklich zustande kommen konnte. Das Ganze wirkt mir zu überholt veröffentlicht. Leider.

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  • Ein starker Start, aber dann wurde die Geschichte sehr schwach...

    Phantasun
    BookW0nderland

    BookW0nderland

    06. April 2017 um 13:28

    Nachdem ich Fallen Princess: Die wahre Geschichte von König Drosselbart der Autorin gelesen hatte und es wirklich toll fand, habe ich mich einfach mal an ein weiteres Buch der Autorin gewagt.Sarina hat es nicht leicht in ihrem Leben und träumt seit kurzem immer wieder das gleiche. Das dieses Traumreich auch wirklich existiert, damit hätte Sarina wohl nicht gerechnet.Am Anfang fand ich Sarina eigentlich ganz sympathisch, da es mich nicht wunderte, dass sie sich in ihre Träume flüchten wollte. Die Realität hielt nicht gerade schönes für sie bereit, da sie erst ihre Mutter verloren hat und ihr Vater sich danach nur noch dem Alkohol zugewendet hat. Sie fühlt sich alleine und auch ihre beste Freundin ist nicht für sie da. Die Naivität von ihr war trotzdem am Anfang schon sehr auffällig. Die Protagonistin war nicht niedlich naiv, sondern so naiv, dass ich sie gerne an den Schultern gepackt und geschüttelt hätte. Sie war absolut wankelmütig, wirkte unreif und teilweise sogar so dämlich, sodass jegliche Sympathie verloren ging.Taron und Zenturio waren typische gute und böse Charaktere und insgesamt absolute Stereotypen. Taron ist der Retter und in allem einfach perfekt, aber ohne richtige Ecken und Kanten. Die 'Liebe' zwischen ihm und Sarina entwickelte sich schon, als sie sich zweimal im Traum von Sarina begegnen, aber es ist natürlich die wahre Liebe, aber es wirkte einfach nur unecht und zu kitschig.Phantasun war eine Geschichte, die sehr stark und interessant anfing und dann sehr schnell abflaute. Ich hatte schon nach 50 Seiten eher weniger Lust der Geschichte zu folgen und frage mich jetzt wirklich, warum ich die Geschichte doch noch ausgelesen habe. Ich hatte vielleicht noch auf mehr Fantasy und weniger Liebesgeschichte gehofft, denn vorallem bei dem interessanten Cover hatte ich das erwartet.

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  • Phantasun

    Phantasun
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    02. September 2016 um 10:25

    Das Cover hat mich neugierig gemacht und auch der Klappentext klang vielversprechend. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, war flüssig und leicht verständlich. Sarina war mir zunächst ganz sympathisch und hat mir leid getan, dass sie bereits so einiges durchmachen musste. Im Laufe der Geschichte gab es aber immer wieder Situationen, die sie ziemlich dumm erscheinen ließen. Das war meiner Meinung nach von der Autorin einfach schlecht ausgearbeitet, weil vieles einfach so sonnenklar war, dass wirklich absolut jeder es hätte erkennen können. Auch diese ewigen Gefühlsschwankungen der Hauptprotagonistin waren hier einfach zu viel und zu unrealistisch dargestellt, da sie sich binnen Sekunden umentschieden hat. Die Figur Taron ist der typische perfekte Held, allerdings kommen die Gefühle bei mir nicht so richtig an. Ich kann ihn nicht wie oft viele andere Buchhelden anschmachten, irgendetwas fehlt einfach. Die Grundidee fand ich eigentlich super, aber die Umsetzung schwankt leider immer wieder. Es gab Abschnitte, die mich richtig fesseln konnten und dann wieder war ich genervt oder die Handlungen waren für mich schlicht nicht nachvollziehbar, einfach gesagt ohne zu spoilern. Fazit: Eine vielversprechendes Fantasy-Buch, dass mich aber leider nicht so richtig überzeugen konnte. Ich würde jetzt nicht davon abraten es zu lesen, allerdings verpasst man auch nichts, wenn man darauf verzichtet. 

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  • Wow, ich bin begeistert!!!

    Phantasun
    Line1984

    Line1984

    20. September 2015 um 10:38

    Meine Meinung: Ich hatte schon ein Buch der Autorin verschlungen und war gespannt was mich in diesem Werk erwarten würde! Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im Geschehen. Der Leser lernt Sarina kennen und merkt schnell das sie es alles andere als leicht hat in ihren Leben auch ihr Vater scheint ihr keine große Hilfe zu sein. Alles begann mit Träumen, diese Träume ängstigen und verwirren Sarina immer mehr. Als sie dem Mann aus ihren wirren Träumen plötzlich auf der Straße begegnet bleibt ihre Welt für einen Moment stehen. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Sarina wird in eine völlig fremde Welt verschleppt. Diese neue Welt nimmt sie völlig ein und begeistert sie immer mehr.... Eine märchenhafte Geschichte nimmt ihren lauf. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, dadurch liest sich dieses Buch in einem Zug aus. Man merkt förmlich wie viel Herzblut in jedem Wort steckt. Hinzu kommt das sie bildgewaltig und sehr fesselnd schreibt. Die Protagonistin sind authentisch und realistisch beschrieben. Ich muss gestehen Sarina tat mir wirklich leid, ich hatte sie sofort in mein Herz geschlossen. Durch ihre Träume und die Story an sich konnte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und war völlig in der Geschichte gefangen. Die Handlung ist märchenhaft und fesselnd. Eine völlig neue Welt, Wesen die mich in ihren Bann zogen und nicht mehr los gelassen haben! Kurz gesagt kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Jeder der gern märchenhafte Geschichten liest, sollte dieses Buch gelesen haben! Fazit: Mit Phantasun ist der Autorin eine beeindruckende und magische Geschichte gelungen die mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne!

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  • Fantastisch. Magisch. Märchenhaft.

    Phantasun
    ChristineChristl

    ChristineChristl

    15. May 2015 um 21:02

    Kurzbeschreibung:  Sarina führt an der Seite ihres alkoholkranken Vaters ein recht ereignisloses und tristes Teenagerleben, bis sie auf unerklärliche Weise stets die gleichen Träume heimsuchen. Ein zwielichtiger Besucher entführt Sarina schließlich in ihr Traumreich, das tatsächlich existiert. Phantasun! Doch wem kann sie in dieser wundersamen Welt trauen? Was führen Lunadra, die Königin der Nacht und ihr Sohn Zenturio im Schilde? Und dann ist da noch Taron, der schöne Lichtprinz, zu dem sie sich augenblicklich hingezogen fühlt. Doch auch er weiß eindeutig mehr, als er zugeben will … Produktinformation Taschenbuch: 303 Seiten Verlag: Spielberg Verlag; Auflage: 1 (2. März 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 395452676X ISBN-13: 978-3954526765 Inhalt:  Sarina hat es nicht leicht im Leben und ihr Vater ist alles andere als eine Hilfe. Alles fängt doch an mit ihren Träumen.... Und als sie auch dann den Mann aus ihren Träumen auf der Straße begegnet ist sie hin und hergerissen und auch verwirrt. Denn irgendwie ist er doch anders. Sind ihre Träume Real gewesen? Was soll sie nun tun? Als sie dann auch noch verschleppt wird weiss sie nicht wem sie trauen kann. Und auch die Welt : Phantasun nimmt sie komplett ein und zieht sie in ihren Bann. Es beginnt eine wundervolle magische und märchenhafte Geschichte.  Meine Meinung:  Sarina tut mir von Anfang an leid und ich fühlte sehr schnell mit ihr. Durch die Erzählungen und die Träume bin ich sehr schnell von der Story gefesselt gewesen. Der Schreibstil ist sofort sehr einnehmend. Er ist sehr flüssig und leicht und doch sehr erstaunlich. Man merkt sofort das es eher Märchenhaft ist als "normale" Fantasy. Was ich GROßARTIG finde. Die Autorin habe ich zuvor noch nicht gelesen und mochte sie aber sofort. Es war alles sehr stimmig und ich kam sofort in meinen Lese-Fluss hinein.  Die Landschaft und diese ganze Welt ist so wunderbar beschrieben und auch hier hab ich oft gerätselt welches Märchen als Grundidee zu einigen "Personen" gedient haben könnte. Es war eine Welt in die ich so gern gegangen bin, so fabelhaft und lebhaft beschrieben. Mit wirklich viel Gefühl und viel Liebe. Die Wörter, Sätze und Kapitel sind nur so dahingeflossen, ich war wirklich am Bodenzerstört weil es zu ende war. Es ist zwar ein schönes Ende mit dem ich gut leben kann. Aber ich würde wirklich gern noch mehr lesen. Noch mehr von Phantasun, noch mehr von Sarina und noch mehr von allen andern die in diesem Buch vorkommen und mir so viel Freude beim lesen bescherten.  Cover:  Das Cover hätte für mich noch etwas viel FANTASTISCHERES verdient. Es ist nicht schlecht. Aber ich hätte mir viel mehr Farbe, viel mehr Märchen gewünscht. Erst dann wäre es dem Buch wirklich gerecht. So wäre ich wahrscheinlich eher an dem Buch vorbei gegangen. Habe es aber auch "nur" als Ebook zu hause... Vergleichbar mit:  Es ist eine Mischung aus Plötzlich Fee, mein Herz zwischen den Zeilen und Pan Trilogie :) Also eine perfekte Mischung. Märchenhaft. Fantastisch. Fabelhaft. Magisch. Wunderschön. Fazit:  Ein wirklich bezauberndes, berauschendes, Märchenhaftes und wunderschönes Buch. Es ist spannend. Eine Mischung aus so guten Büchern und doch ganz anders. Es ist nicht nur was für Fantasy Freunde. Auch für nicht Fantasy Leser oder "nur" Märchen Leser. Es ist ein wirklich Traumhaftes Buch mit einer wunderschönen Geschichte und einen wunderschönen Schreibstil.  Deswegen bekommt es nicht nur 5 Masken/sterne von mir sondern auch noch 2 Zusätzliche Masken :)  7 Verdiente Masken /Sterne 

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  • Ein ungewöhnliches Märchen mit einem wunderschönen Ende

    Phantasun
    SelectionBooks

    SelectionBooks

    21. April 2015 um 22:10

    "Phantasun" von Veronika Maul ist ein Märchen in moderner Erzählweise. Als erstes fällt das Cover des Buches auf. Es ist wirklich märchenhaft schön und passt fantastisch zu "Phantasun". Nicht nur das Cover kann märchenhaft überzeugen, sondern auch das Buch. Der Schreibstil von Veronika Mauel ist flüssig und gut zu lesen. Die Welt Phantasun entsteht durch die Fantasie der Menschen. Sobald ein Schriftsteller ein neues Märchen- oder Fabelwesen entstehen lässt, wird dieses in Phantasun geboren. Wenn ein Autor sein Manuskript nicht zuende schreibt, wandeln diese Wesen verwirrt durch die Tages- und Nachtzeiten Phantasuns, da ihnen ihr rechtmäßiger Platz nicht zugewiesen wurde. Die Lichtkönigin Solendra und der Lichtprinz Taron herrschen tagsüber über Phantasun, während die Mondkönigin Lunadra mit ihrem Sohn Zenturio des Nachts herrscht. Kein Kind der Sonne kann je ein Kind des Mondes erblicken. Sie sind füreinander unsichtbar. Eine wirklich schöne und interessante Grudidee, die toll umgesetzt wurde. Anfangs ist es mir etwas schwer gefallen, "Phantasun" richtig einzuordnen. Die Bezeichnung Fantasy Buch passte irgendwie nicht. Im Laufe des Lesens wurde mir dann klar, dass "Phantasun" mehr ein Märchen ist. Märchentypisch gibt es nur die Einteilung Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse. So ist der Lichtprinz manchmal schon zu gut für diese Welt. Wenn man die Geschichte als Märchen betrachtet, ist das aber alles stimmig. Nur Sarina, die aus unserer Welt kommt, sticht total hervor. Sie passt einfach nicht nach Phantasun, was ihr auch mehr als einmal klar wird. Sarina ist ein typischer Teenager in den besten Jahren. Verunsichert, aufmüpfig, bockig und zickig. Mehr als einmal war ich genervt von ihrem Verhalten. Ihr Benehmen war teilweise sehr kindisch, was bei Teenagern ja schon mal häufiger vorkommen soll :-) Kurzum, sympathisch war sie mir im ersten Moment durch ihr Verhalten in Phantasun nicht. Da der Leser aber weiß, was sie alles schon durchmachen musste, war ich gewillt ihr zu verzeihen. Im Laufe der Geschichte wird sie durch den immerwährenden Kampf gegen die Mondkönigin und ihren Sohn reifer und ruhiger. Man erkennt, dass Sarina ein herzensgutes Mädchen ist, das einfach zu viel auf einmal durchmachen musste und sich mit der neuen Situation erst noch zurechtfinden muss. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich besser mit ihr fühlen und mich in ihre Lage hineinversetzen. Die letzten Kapitel vergingen dann wie im Flug und und schon bald war ich am märchenhaften Ende angelangt. Was mir am Ende richtig gut gefallen hat, war der Bezug zum Prolog. Als ich zu Anfang den Prolog gelesen habe, konnte ich damit überhaupt nichts anfangen und habe den Bezug zur Geschichte nicht verstanden. Am Ende des Buches wurde ich dann kurz stutzig. Da war doch noch was! Schnell zurückgeblättert und tatsächlich! Ich möchte jetzt nicht zuviel verraten, aber ich war total begeistert und habe mich gefragt, wie ich den Hinsweis im Prolog die ganze Zeit übersehen konnte. Ein ungewöhnliches Märchen mit kleinen Schwächen und einem hervorragend gelungenem Abschluss. Fazit: "Phantasun" ist ein schönes, modernes Märchen, das mit einem wunderschönen, bezaubernden Ende überrascht.

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