Veronika Peters

 3,9 Sterne bei 377 Bewertungen
Autorenbild von Veronika Peters (©peter von felbert)

Lebenslauf von Veronika Peters

Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Sie absolvierte eine Ausbildung im Bereich Heim- und Heilpädagogik und arbeitete als Erzieherin in einem psychiatrischen Jugendheim. 1987 stieg sie aus dem sogenannten bürgerlichen Leben aus und trat in eine Kommunität von Benediktinerinnen ein, wo sie unter anderem als Gärtnereigehilfin, Restauratorin und Buchändlerin tätig war. Von den Erfahrungen dieser Zeit erzählt ihr erstes Buch, "Was in zwei Koffer passt" (2007). Es folgten die Romane "An Paris hat niemand gedacht" (2009), "Das Meer in Gold und Grau" (2011), "Die Liebe in Grenzen" (2013), "Aller Anfang fällt vom Himmel" (2015) und "Die Dame hinter dem Vorhang" (September 2019).
Veronika Peters ist verheiratet mit dem Schriftsteller Christoph Peters, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin.

   

Alle Bücher von Veronika Peters

Cover des Buches Die Dame hinter dem Vorhang (ISBN: 9783442491421)

Die Dame hinter dem Vorhang

 (88)
Erscheint am 08.11.2021
Cover des Buches Das Meer in Gold und Grau (ISBN: 9783442467891)

Das Meer in Gold und Grau

 (67)
Erschienen am 20.05.2013
Cover des Buches Was in zwei Koffer paßt - Klosterjahre (ISBN: B0028YBBMC)

Was in zwei Koffer paßt - Klosterjahre

 (83)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Aller Anfang fällt vom Himmel (ISBN: 9783442313211)

Aller Anfang fällt vom Himmel

 (60)
Erschienen am 21.09.2015
Cover des Buches Die Liebe in Grenzen (ISBN: 9783442481491)

Die Liebe in Grenzen

 (50)
Erschienen am 15.12.2014
Cover des Buches An Paris hat niemand gedacht (ISBN: 9783442475223)

An Paris hat niemand gedacht

 (12)
Erschienen am 11.05.2011
Cover des Buches Aller Anfang fällt vom Himmel (ISBN: 9783442485987)

Aller Anfang fällt vom Himmel

 (1)
Erschienen am 15.05.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Veronika Peters

Als Einundzwanzigjährige ist Veronika Peters in ein Benediktinerinnenkloster eingetreten, „um etwas herauszufinden, das ich noch immer als lohnenswert erachte, obwohl die Antworten stets wieder entgleiten …“

Auf unterhaltsame Weise schildert sie diese Zeit und lässt uns teilnehmen an ihren Mühen, sich dem Leben der Nonnen anzupassen und in die Gemeinschaft einzufügen. Immer wieder zweifelt sie an ihrer Entscheidung. Wie schwierig ist es, die Klostergelübde einzuhalten, neben dem Verzicht auf Familie und Eigentum etwa das Gebot des unbedingten Gehorsams? Das fällt ihr nicht leicht, doch sie hält durch, auch mit Hilfe einiger ihr freundschaftlich gesinnter Schwestern. An vielen Stellen empfand ich das Buch allerdings als zu oberflächlich; Peters´ Konflikte und ihre Beschäftigung mit ihrer "Berufung" gerieten mir  -  gegenüber ihren Erzählungen aus dem Klosteralltag und den Beschreibungen ihrer Mitschwestern   -  zu sehr in den Hintergrund. Etliche Leser spekulieren gar darüber, ob ihr Buch auf tatsächlichen Erlebnissen beruht oder womöglich nur Fiktion ist. Wie dem auch sei   -  Peters hat ein interessantes Thema aufgegriffen und es sehr ansprechend zu Papier gebracht.

 

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Cover des Buches Die Liebe in Grenzen (ISBN: 9783442313204)Biene759s avatar

Rezension zu "Die Liebe in Grenzen" von Veronika Peters

Ein interessanter Roman, für mich aber nicht immer nachvollziehbar
Biene759vor 7 Monaten

Inhalt:

Katia Werner ist rebellisch und unangepasst und hat eine entsprechend bewegte Jugend hinter sich. Doch jetzt, Mitte zwanzig, spürt sie, dass sie ihrem Leben allmählich eine Richtung geben muss. Auf eine Zeitungsannonce hin bewirbt sie sich als Betreuerin in einem psychiatrischen Sanatorium, nicht weit entfernt von ihrem Wohnort in der hessischen Provinz, und findet einen wahrhaft außergewöhnlichen Ort: In der "Goldbachmühle" leben Menschen, die ihr Zusammensein jenseits aller Konventionen eingerichtet haben. Bald entwickeln sich Freundschaften, die weit über das Dienstliche hinausgehen, vor allem zu Konrad, einem der Bewohner,  dessen schillerndes Wesen Katia ebenso fasziniert wie verstört. Als ihr bewusst wird, dass sie dabei ist, mit ihm eine Grenze zu überschreiten, ist es längst zu spät - und in den Rätseln die Konrad ihr aufgibt, werden all ihre Gewissheiten zu offenen Fragen.


Meinung:

"Die Liebe in Grenzen" lag ein paar Jahre auf meinem SuB. Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe muss ich leider sagen, dass es anders war, als ich erwartet habe. 

Der Schreibstil der Autorin hat mich überrascht. Er ist "poetisch angehaucht", was für mich leider gar nicht zum Buch gepasst hat (die Protagonistin Katia ist Mitte zwanzig und hat grüne Haare). Dennoch war das Buch angenehm flüssig zu lesen.

Die Charaktere hat die Autorin lebhaft gestaltet, was mir besonders bei den Bewohnern der "Goldbachmühle" gut gefallen hat. Trotzdem konnte ich leider zu niemandem wirklich einen Bezug aufbauen. 

Auch die Beziehung zwischen Katia und Konrad konnte mich nicht überzeugen. Die meiste Zeit hatte ich als Leser eher das Gefühl, die beiden können sich nicht wirklich leiden. Was Katia an Konrad finden konnte, ist mir ein Rätsel, so wie er im Buch dargestellt wurde.

Eine Szene gegen Ende des Buches, in der ein Hund erschossen wird, hat mich dann noch maßlos schockiert. Eine solche Szene hätte das Buch nicht gebraucht! Das darauffolgende Drama hätte man meines Erachtens auch anderweitig herbeiführen können. Und in den Danksagungen jemandem für den "fachkundigen Rat beim Erschießen eines rennenden Hundes" zu danken, tut mir leid, aber da wird mir schlecht!!!

Alles in Allem ein Buch, dass mich eher ratlos und frustriert zurücklässt. "Das Meer in Gold und Grau" soll Aufschluss über Katias weiteren Werdegang geben. Zu dem Buch gab es auch eine Leseprobe, die mich aber leider nicht dazu gebracht hat, unbedingt erfahren zu wollen, was aus Katia wird.

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Cover des Buches Veronika Peters: Was in zwei Koffer paßt - Klosterjahre (ISBN: B00CX3RTQA)wandablues avatar

Rezension zu "Veronika Peters: Was in zwei Koffer paßt - Klosterjahre" von Veronika Peters

Sinnsuche. Alles ausprobiert.
wandabluevor 8 Monaten

Die Autorin hat ein sehr persönliches Buch geschrieben. Eines, das mich sehr angesprochen und mir gut gefallen hat, wenngleich ich die Protagonistin nicht immer verstanden habe. 

 Aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen packt Veronika in jungen Jahren ihren Koffer und macht sich auf, um in einem Benediktinerinnenkloster zu leben. Sie war schon öfters dort zum Ausruhen, um das Kloster kennenzulernen, sie springt also nicht ins ganzdunkle unbekannte Gewässer. 

 Und dennoch ist das Leben als Gast im Kloster anders gewesen als das Leben jenseits der Barriere. Besonders mit der jungen Schwester Hildegard, die frisch ernannte Magistra, die ihre geistliche Mentorin sein muß und der sie Gehorsam schuldet, kommt sie nicht gut klar. Die Magistra hat wenig Humor. Aber auch Vernonika ist nicht immer einfach, me thinks. 

Veronika paßt nicht ins Schema. Deshalb sind sich die Nonnen uneins, ob Veronika zur Einkleidung, dem offiziellen Noviziat, zugelassen werden soll, das heißt, zu einer noch verbindlicheren Stufe des Zusammenlebens. Diese (Teil-)Ablehnung schmerzt und es gilt damit klarzukommen. 

 Nach weiteren Jahren im Kloster gilt es dann, die Ewige Profeß abzulegen. Und wieder herrscht keine Einigkeit darüber, ob dieser Weg der richtige für die störrische Veronika ist. Aber Veronika ist fest entschlossen und die Äbtissin bürgt für sie. 

 Veronika, die im Vorklosterleben als Erzieherin mit schwierigen Kindern gearbeitet hat, wird in den Klosterjahren nachgeschult, nachgebildet. Sie holt das Abi nach, wird zum Studium der Katholischen Theologie und Philosophie bestimmt. Die neue Äbtissin, Raphaela, ihr zugwandt, meint, Veronikas Kopf brauche Arbeit. Nicht nur die Hände wollen beschäftigt sein. Wie wahr! Mit Bravour meistert sie jede geistige Herausforderung (und den Abschluß) und man ist stolz auf sie!

 Nach dem erfolreich absolvierten Fernstudium, das aber durchaus teilweise  „in der Welt“ stattgefunden hat hat, muss Veronika gegen ihren Willen in den Buchhandel. Sie soll das klösterliche Buchlabel und den Laden wieder in die schwarzen Zahlen bringen. Hier gewinnt Veronika, etwas widerwillig, Unternehmergeist. Und eine Führungsposition. Aber ihre geistlichen Flügel scheinen gebrochen. 

 

Dieser autobiografische Roman gefällt mir sehr gut. Ich schätze fast alle Romane dieser authentischen Autorin. Was mir fehlt, sind Einlassungen über den persönlichen Glauben. Man legt Gelübde ab, man singt und betet. Das macht man nicht nur der Musik wegen. Und der Sinnsuche wegen. Man kann es nur es tun, weil man einen festen Glauben hat an Jesus Christus. Oder ist dieser reine Makulatur. Kann einfach nicht sein.

 Das Thema des persönlicher Glaubens habe ich jedenfalls schmerzlich vermisst im Buch. Mag sein, dass Veronika Peters, die ja wirklich viel von sich preisgibt, diese Dinge und ihre Einstellung dazu, für sich behalten möchte. Aber bei einem Roman über christliches Klosterleben kommt man eigentlich nicht drum rum.  

 Wie groß mag die Kluft zwischen studierter Theologie und persönlichem Glauben gewesen sein, wenn Veronika Peters nach langen zwölf Jahren Klosterleben trotzdem in der Lage ist, mit einem verheirateten Mann durchzubrennen? Ehebruch. Gelübdebruch. Im katholischen Glauben beides Todsünden. No idea. Ein Urteil steht mir nicht zu, aber meine Verwunderung ist offensichtlich und gewaltig. 

 Fazit: Berühernder und faszinierender Bericht einer Frau, die 12 Jahre in einem katholischen Kloster lebte. 

Kategorie: Autobiografie
Goldmann Verlag, 2007

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Gespräche aus der Community

In dieser Leserunde entführen wir euch ins England des 20. Jahrhunderts und stellen euch gemeinsam mit der Autorin Veronika Peters Edith Sitwell vor, eine außergewöhnliche Frau mit messerscharfem Verstand, die ihrer Zeit weit voraus war. Und das Beste: Veronika Peters nimmt an der Leserunde teil.

Ein Mädchen aus adeligem Hause zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit einem messerscharfen Verstand: Das war Edith Sitwell, eine der größten Exzentrikerinnen des vergangenen Jahrhunderts. Ihre Outfits waren legendär, ebenso ihre auffälligen Schmuckstücke, die sie stets in mehreren Lagen trug. »Was steckt hinter dieser exotischen Fassade? Was gibt es dahinter zu entdecken?«, fragte sich Veronika Peters, als sie zum ersten Mal ein Bild von Edith Sitwell (1887-1964) in die Hände bekam. Dieser Frage spürt sie nun in ihrem Roman nach: »Die Dame hinter dem Vorhang« ist soeben im Goldmann Verlag erschienen. 

Wir laden euch herzlich ein, in dieser Leserunde eine außergewöhnliche Frau kennenzulernen, die ihrer Zeit weit voraus war, zu deren Bekannten die berühmtesten Zeitgenossen zählten, die mit Aldous Huxley und Marilyn Monroe befreundet war und die legendäre Feindschaften mit ihren Kritikern zelebrierte und in deren bewegten Leben sich das Bild einer Epoche spiegelt, die sowohl in politischer wie in kultureller Hinsicht von tiefen Brüchen und Umbrüchen geprägt war.

Die Autorin, Veronika Peters, nimmt an der Leserunde teil, ihr könnt ihr also gerne Fragen zum Roman und zu ihren Recherchen über Edith Sitwell und die Zeit, in der sie lebte, stellen. 

Wir stellen 20 Exemplare zur Verlosung zur Verfügung, viel Glück! Wir freuen uns auf Euch.

239 BeiträgeVerlosung beendet
Liebe Lovelybooker,

heute starten wir eine Leserunde über eine wunderbare Freundschaft zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Der kauzige und pedantische Grundschullehrer Korbinian Gerhard trifft auf Billa, eine rebellische 17-Jährige, die von zu Hause abgehauen ist. Wie ein Wirbelwind fegt sie durch Korbinians Leben und scheut sich nicht, seine vermeintlichen Gewissheiten frech auf den Kopf zu stellen. Korbinians Wohnung wird zum Schauplatz geselliger Zusammenkünfte ihrer Clique, und inmitten des ausufernden Chaos entdeckt der Witwer ganz neue Seiten an sich...

„Aller Anfang fällt vom Himmel“ heißt der neue Roman von Veronika Peters, der eines der schönsten Themen des Lebens beleuchtet: Freundschaft. 

Und das Beste: Die Autorin selbst nimmt an der Leserunde teil und steht euch jederzeit Rede und Antwort.

Wollt ihr eines der 25 Verlosungsexemplare gewinnen? Dann schreibt uns wie ihr über Freundschaften denkt. Habt ihr eine beste Freundin, einen besten Freund? Seid ihr euch ähnlich, oder ganz und gar nicht? Was verbindet euch?

Die Bewerbungsphase für die Bücher endet am 30.9.2015, um 24 Uhr.

Mit spielerischer Leichtigkeit spürt Veronika Peters in „Aller Anfang fällt vom Himmel“ der Frage nach, was dem Dasein Sinn und Glanz verleiht, was Menschen glücklich macht. Dabei fühlt sie der Gesellschaft auf den Zahn und findet in ihrem ganz eigenen Erzählton unkonventionelle Antworten. 

Weitere Informationen zur Autorin und ihren Romanen gibt es auf www.veronika-peters.com. Eine Leseprobe findet ihr auf unserer Homepage.
596 BeiträgeVerlosung beendet
VeronikaPeterss avatar
Letzter Beitrag von  VeronikaPetersvor 6 Jahren
Danke für die schöne Rezension! Habe mich sehr darüber gefreut!
Zum Welttag des Buches verlose ich meine beiden Romane aus der "Katia-Werner-Reihe" - und zwar jeweils im Doppelpack und das fünf mal.
Meldet Euch, wenn Ihr "Die Liebe in Grenzen und "Das Meer in Gold und Grau" handsigniert gewinnen möchtet! In den Lostopf kommt, wer mir den Titel meines neuen Romans nennt, der im September erscheinen soll ... Wie Ihr das herausfindet? Mit etwas detektivischem Einsatz auf meiner Website ... Viel Glück!
www.veronika-peters.com
103 BeiträgeVerlosung beendet

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von 101 Lesern aktuell gelesen

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