Veronika Peters Die Liebe in Grenzen

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Inhaltsangabe zu „Die Liebe in Grenzen“ von Veronika Peters

Eine junge Frau, ein wundersamer Ort und eine Liebe, die ihren ganz eigenen Gesetzen folgt. Bisher hat Katia Werner ein unstetes Leben geführt. Doch mit Mitte zwanzig wird ihr bewusst, dass sie eine Aufgabe sucht, und sie bewirbt sich als Betreuerin in einer psychiatrischen Wohngemeinschaft. Vom ersten Moment an spürt sie, dass sie auf einen ganz besonderen Ort gestoßen ist, und die alte Villa in dem verwunschenen Garten übt eine merkwürdige Faszination auf sie aus. Sie nimmt die Stelle an - und ahnt nicht, welche Herausforderung ihr bevorsteht. Denn dort trifft sie Konrad, einen ebenso schillernden wie rätselhaften Mann, mit dem sie an ihre äußerste Grenze gehen wird.

Das Buch blieb leider weit hinter meinen Erwartungen zurück. Vielleicht versuche ich mich zu einem anderen Zeitpunkt nochmal daran...

— AmiLee
AmiLee

Ein stiller, lebensnaher Roman über das Gefühl des Verliebtseins, den Beginn einer ungewöhnlichen Beziehung und ihr Scheitern im Alltag.

— jenvo82
jenvo82

Schöne Idee, hätte aber besser umgesetzt werden können.

— cn8sc
cn8sc

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  • Blieb leider weit hinter meinen Erwartungen zurück

    Die Liebe in Grenzen
    AmiLee

    AmiLee

    31. January 2016 um 14:25

    "Die Liebe in Grenzen" hatte bei mir leider nicht den gewünschten Effekt. Keine Spur von der "betörend schönen Unterhaltung" die der Klappentext verspricht. Ich fand es eher unterkühlt und zugeknöpft. Wäre es eine psychologische Facharbeit oder so wäre ich begeistert gewesen; von einem Roman wünsche ich mir aber etwas mehr. Die Sprache ist zwar anspruchsvoll und hat einen angenehm leichten Anflug von Poesie, steht aber im kompletten Gegensatz zu einer Protagonistin von Mitte 20 mit grünen Haaren. Auch fehlte es mir an der für Liebesgeschichten typischen Wärme. Schon klar, es muss und sollte nicht immer nach "Schema f" ablaufen und es ist nicht immer alles "rosarot" aber ich finde es schade, wenn man als Leser so überhaupt kein Gespür für die Protagonisten einer Geschichte bekommt. Auch die Zeitsprünge fand ich etwas störend, denn die Handlung wird in unterschiedlichen Zeitabschnitten erzählt, die Zusammenhänge muss sich der Leser selbst zusammenbauen. Ich konnte der Handlung zwar folgen aber richtig "ins Lesen" gekommen bin ich nicht. Vielleicht tue ich dem Buch ja unrecht und habe die "Message" dahinter einfach blos nicht verstanden, muss es als "Gesamtkunstwerk" betrachten und habe Dinge übersehen, die sich zwischen den Zeilen abspielen, wer weiß.. Es soll wohl noch so eine Art Fortsetzung geben, wo ein anderer Lebensabschnitt der Protagonistin behandelt wird. Ich glaube aber nicht, dass das den Weg in mein Bücherregal finden wird. - http://kopfvordemherzen.blogspot.de/ -

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  • Liebe versus Pflichterfüllung

    Die Liebe in Grenzen
    jenvo82

    jenvo82

    Katia Werner ist eine junge Frau, die ganz am Anfang steht und ihr Leben in Angriff nehmen möchte, indem sie sich trotz fehlender Qualifizierung ihre erste Arbeitsstelle in einer psychiatrischen Heilanstalt sucht. Dort lernt sie den verschlossenen aber charismatischen Konrad kennen und nach kurzer Zeit auch lieben. Doch einmal abgesehen von ihren Schuldgefühlen bezüglich der ungleichen Beziehungsbasis (sie ist die Betreuerin, er der Patient) schleichen sich weitere Zweifel ein: fehlendes Vertrauen und mangelnde Perspektiven kommen erschwerend hinzu. Katia muss lernen, dass es manchmal besser ist einen Menschen loszulassen, um den eigenen Weg weitergehen zu können. Auf dieses Buch bin ich dank des ansprechenden Titels samt Covergestaltung aufmerksam geworden, die Autorin war mir bisher hingegen unbekannt. Veronika Peters entwirft hier einen äußerst authentischen, stellenweise alltäglichen Roman über die Liebe und das Leben. Ein erstes Kennenlernen unter schwierigen äußeren Umständen, bestehende Grenzen die zwei Liebende nicht ohne weiteres überwinden können und eine Beziehung die auf Grund unterschiedlicher Lebensentwürfe zum Scheitern verurteilt ist. Gerade die Banalität dieser Erzählung hat mich persönlich angesprochen, denn sehr oft sind es gerade die kleinen Dinge, die fehlenden Alltäglichkeiten, die unterschiedlichen Lebensauffassungen die eine Liebesbeziehung auf die Probe stellen. Und nicht jedes Paar vermag diese Differenzen zu überbrücken. Die beiden Hauptprotagonisten Katia und Konrad bleiben im Verlauf des Buches eher blasse Charaktere und daher mangelte es mir an Identifikationspotential. Ein fehlendes Happy-End kann ich nicht bedauern, vielmehr ist es eine stetige Entwicklung in dieselbe, vom Leser erwartete Richtung. Fazit: Ein stiller, lebensnaher Roman über das Gefühl des Verliebtseins, den Beginn einer ungewöhnlichen Beziehung und ihr Scheitern im Alltag. Schön zu lesen, gut nachvollziehbar aber realistisch-unnahbar erzählt, so dass es mir an emotionalem Tiefgang fehlte.

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    • 4
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    11. September 2015 um 17:55
  • Buchverlosung zu "Das Meer in Gold und Grau" von Veronika Peters

    Das Meer in Gold und Grau
    VeronikaPeters

    VeronikaPeters

    Zum Welttag des Buches verlose ich meine beiden Romane aus der "Katia-Werner-Reihe" - und zwar jeweils im Doppelpack und das fünf mal. Meldet Euch, wenn Ihr "Die Liebe in Grenzen und "Das Meer in Gold und Grau" handsigniert gewinnen möchtet! In den Lostopf kommt, wer mir den Titel meines neuen Romans nennt, der im September erscheinen soll ... Wie Ihr das herausfindet? Mit etwas detektivischem Einsatz auf meiner Website ... Viel Glück! www.veronika-peters.com

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    • 104
  • Sehr realitätsfern.

    Die Liebe in Grenzen
    Igela

    Igela

    16. January 2015 um 10:52

    Kati ist Mitte 20 und eckt durch ihre auffällige Erscheinung überall an . Aus Geldnot bewirbt sie sich in der Rehabilitationsklinik "Goldmühle". Schon bei ihrem ersten Besuch ist sie fasziniert von Konrad , einem jungen Mann mit verschiedenen psychischen Erkrankungen. Kati wird als Pflegerin angestellt ...doch wie gehen die Pflegerin und der Patient mit den erwachenden Gefühlen füreinander um ? Ein hoch brisantes Thema in Pflegeberufen wird hier angesprochen . Die Liebe zwischen Pflegenden und Patienten. Ich mag , mit wie viel Fingerspitzengefühl und trotzdem offen die Autorin dieses Thema behandelt. Da es sich bei der Goldmühle um ein Haus für psychische Erkrankungen handelt , bekommt man einige Infos über die verschiedenen Krankheitsbilder. Die unkonventionelle Führung der Klinik und die sehr spezielle Leitung wäre allerdings im realen Leben schlicht nicht möglich. Von mir einen Stern Abzug für eine realitätsferne und idealisierte Sicht einer psychiatrischen Klinik und psychischen Krankheiten. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig , sehr direkt und mit etlichen Zeitsprüngen. Doch wenn man sich eingelesen hat , findet man die leisen Töne zwischen den Zeilen.

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  • Die Gefühle fehlen.

    Die Liebe in Grenzen
    cn8sc

    cn8sc

    15. December 2014 um 17:11

    In "Die Liebe in Grenzen" erzählt Veronika Peters eine dramatische Liebesgeschichte.  Katia, die eher eine Außenseiterin ist, nimmt ein Jobangebot im Rehabilitationshaus "Goldmühle" an. Dort soll psychisch kranken Menschen geholfen und auf einer eigenständiges Leben vorbereitet werden. Katia wirft dabei besonders auf einen Patienten ein Auge.  Die Protagonistin ist sehr gut dargestellt. Die Vorgeschichte und ihre rebellische Art lassen sie lebhaft wirken.  Auch die Patienten der "Goldmühle" sind charakterlich sehr gut dargestellt. Man kann sich gut in die Geschichte einfühlen, da das Leben in "Goldmühle" so genau geschildert ist. Ich habe dabei besonders Mischa ins Herz geschlossen. Er war mir von Anfang an sympathisch mit seiner ehrlichen, verletzlichen Art. Auch ist es schön mit anzusehen, wie sich Konrad um ihn kümmert.  Der Aufbau der Geschichte fördert die Spannung. Es wird zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt, jedoch erwartet man durch die Geschehnisse in der Gegenwart etwas mehr am Ende. Auch wenn ich mich ziemlich gut in die Geschichte einfühlen konnte, fehlte mir das Gefühl in der Beziehung zwischen Konrad und Katia. Diese Liebe hat zwar etwas Besonderes, doch konnte sie dies nur schlecht rüberbringen und hat mich einfach nicht berührt.  So finde ich das Buch für zwischendurch schon empfehlenswert, doch wer wirklich etwas gefühlvolles lesen möchte(wonach das Buch erst aussieht), sollte sich meiner Meinung nach eher ein anderes Buch suchen. 

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  • Eine traumhafte Liebesgeschichte

    Die Liebe in Grenzen
    Kendall

    Kendall

    18. April 2014 um 14:59

    Die rebellische Katia hat es mit ihrem Lebensstil nicht immer leicht im Leben: nirgends hält sie es lange aus und niemand will sie lange als Beschäftigte bei sich behalten. Ohne große Hoffnungen bewirbt sie sich für einen Pflegerjob im Dorfsanatorium, der Goldbachmühle, und wird dort auch prompt eingestellt. Dort lernt sie den Bewohner Konrad kennen und auch lieben. Doch wie geht man damit um, wenn man sich in jemanden verliebt, den man eigentlich pflegen sollte, und wie gehen die anderen Bewohner der Goldbachmühle damit um? Beim jährlichen Sanatoriumsausflug fahren die beiden verliebten nicht mit und erleben einen Sommer der großen Gefühle... Zunächst zum Cover: ich finde es wunderschön. Es ist nicht überladen und sagt dennoch so viel aus. Für mich wirkt es irgendwie heimisch, irgendwas daran zieht mich an und ich möchte unbedingt an diesen Ort, an dem das Foto aufgenommen wurde. Genau diesen Effekt sollte ein Cover haben! Ich fand die Story schon zu Beginnn wahnsinnig schön, da hab ich grade mal den Klappentext gelesen. Was ich dann im tatsächlichen Buch gelesen habe, hat mich wirklich bewegt. Katia hat etwas ganz besonderes an sich und ich kann ihre Lebensweise wirklich verstehen, selbst, wenn das für mich nicht wirklich was wäre. Ich habe total mitgefiebert, ob sie den Job in der Goldbachmühle nun brkommt, und wie sie sich dort wohl schlagen würde, zumal das ja nicht grade ihr Traumberuf ist. Die erste Begegnung mit Konrad fand ich irgendwie magisch und war hungrig darauf zu erfahren, wie es mit den beiden weitergeht. Es ist wirklich toll gemacht, dass es nicht so eine klassische Liebesgeschichte darstellt, sondern man tatsächlich merkt, dass die beiden Protagonisten aus zwei total verschiedenen Welten kommen. Aber ich muss auch zugeben: ich habe mich auch ein klein wenig in Konrad verliebt. Diese Einschübe nach jedem Kapitel, mit den kleinen Geschenken und Botschaften fand ich zu beginn ehrlich gesagt ein wenig verwirrend, weil man dann ja im Endeffekt schon weiß, wie es ausgeht. Nichtsdestotrotz, das Buch hat mich wirklich aus den Socken gehauen, ich habe gelacht und geweint und wirklich jede Seite genossen. BRAVO!

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  • Dieses Buch hat mich tief berührt

    Die Liebe in Grenzen
    AddictedToBooks

    AddictedToBooks

    26. March 2014 um 17:06

    Klappentext: Ein wunderbarer Roman über die Suche nach dem richtigen Platz im Leben Katia Werner ist rebellisch und unangepasst und hat eine bewegte Jugend hinter sich. Doch jetzt, Mitte zwanzig, spürt sie, dass sie ihrem Leben eine Richtung geben muss. Auf eine Zeitungsannonce hin bewirbt sie sich als Betreuerin in einem psychiatrischen Sanatorium in der hessischen Provinz und findet einen wahrhaft außergewöhnlichen Ort: In der "Goldbachmühle" leben Menschen, die ihr Zusammensein jenseits aller Konventionen eingerichtet haben. Bald entwickeln sich Freundschaften, die über das Dienstliche hinausgehen, vor allem zu Konrad, einem der Bewohner, dessen schillerndes Wesen Katia ebenso fasziniert wie verstört. Als ihr bewusst wird, dass sie dabei ist, mit ihm eine Grenze zu überschreiten, ist es längst zu spät - und in den Rätseln, die Konrad ihr aufgibt, werden all ihre Gewissheiten zu offenen Fragen. "Die Liebe in Grenzen" ist das erste Buch von Veronika Peters über Katia Werner. Das Buch ist unglaublich toll geschrieben. Die Geschichte geht direkt ins Herz und lässt einen mitfiebern und mithoffen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man merkt gar nicht, wie schnell man durch die Seiten fliegt.  Die Hauptprotagonisten Katia und Konrad sind sehr sympathisch. Ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, ihre Geschichte zu lesen. Außerdem birgt das Buch viele Überraschungen und Momente, in denen man von seinen Gefühlen schon richtig überrollt wird. Es ist ein großartiges Talent, so schön und detailliert schreiben zu können, dass der Leser dermaßen ins Geschehen gezogen wird und alles miterlebt, als wäre er live dabei. Hut ab, für Veronika Peters. Alles in allem hat mir die Geschichte wirklich wunderbar gefallen. Sie hat mich bis zum Ende gefesselt und mir sehr viel Stoff zum Nachdenken mitgegeben. Wer gerne tiefgründige Bücher liest, die den Leser berühren, sollte "Die Liebe in Grenzen" auf jeden Fall lesen. Von mir erhält dieses wundervolle Buch 5 von 5 möglichen Sternen.

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  • Leserunde zu "An Paris hat niemand gedacht" von Veronika Peters

    An Paris hat niemand gedacht
    Buchraettin

    Buchraettin

    Leserundenbeginn 15 März

    Achtung, es gibt keine Bücher zu gewinnen. Wer dieses Buch gern in einer Leserunde in Begleitung der Autorin ( Veronika Peters ) lesen mochte, kann sich hier gern anmelden.
    Beginn wird ca Anfang März sein, das können wir noch absprechen.
    Ich hoffe, es finden sich ein paar Mitleser.
    Ich hänge die anderen Bücher der Autorin mal an

    • 59
  • Leserunde zu "Die Liebe in Grenzen" von Veronika Peters

    Die Liebe in Grenzen
    VeronikaPeters

    VeronikaPeters

    Zum ersten Mal starte ich hiermit eine Leserinnenrunde auf Lovelybooks. Bei öffentlichen Lesungen und auf Festivals habe ich den direkten Kontakt zu meinen Leserinnen und Lesern ganz besonders schätzen gelernt, denn nicht selten eröffnen sich mir dabei neue Sichten auf mein eigenes Schreiben, auch die Geschichten und Figuren aus meinen Texten werden oft erst richtig lebendig im Leseerleben anderer.  Dieser Austausch ist schön und für mich als Autorin sehr wichtig. Heute darf ich nun also auch einmal übers Netz zum Gespräch über mein neues Buch "Die Liebe in Grenzen" einladen und bin sehr gespannt, wie das werden wird! Über das Buch: Katia Werner ist rebellisch und unangepasst und hat eine bewegte Jugend hinter sich. Doch jetzt, Mitte zwanzig, spürt sie, dass sie ihrem Leben eine Richtung geben muss. Auf eine Zeitungsannonce hin bewirbt sie sich als Betreuerin in einem psychiatrischen Sanatorium in der hessischen Provinz und findet einen wahrhaft außergewöhnlichen Ort: In der „Goldbachmühle“ leben Menschen, die ihr Zusammensein jenseits aller Konventionen eingerichtet haben. Bald entwickeln sich Freundschaften, die über das Dienstliche hinausgehen, vor allem zu Konrad, einem der Bewohner, dessen schillerndes Wesen Katia ebenso fasziniert wie verstört. Als ihr bewusst wird, dass sie dabei ist, mit ihm eine Grenze zu überschreiten, ist es längst zu spät – und in den Rätseln, die Konrad ihr aufgibt, werden all ihre Gewissheiten zu offenen Fragen. Eine Roman von Liebe und der Freiheit des Loslassens, eine Geschichte über Menschen, die aus der sogenannten Norm fallen und dennoch ihren Platz im Leben zu finden hoffen ... Sehr gerne beantworte ich Eure Fragen zum Buch. Auch über Kommentare, Gedanken, Anregungen oder Leseerfahrungen freue ich mich!

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    • 400
    VeronikaPeters

    VeronikaPeters

    10. February 2014 um 11:52
  • Über die Grenzen hinaus

    Die Liebe in Grenzen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2014 um 17:33

    Katia Werner möchte Erzieherin werden und ist gerade auf der Suche nach einer Einrichtung, an der sie ihr Anerkennungsjahr absolvieren kann. Da sie allerdings weder dem gewünschten äußere Erscheinungsbild  einer Erzieher entspricht noch über angepasstes Verhalten verfügt, ist dieses Vorhaben mit einigen Schwierigkeiten  verbunden. Bis sich die junge Frau bei der "Goldmühle" im Dorf bewirbt. Dies ist ein Ort, an dem psychisch erkrankte  Menschen die Möglichkeit erhalten sich, meist nach langjähriger, Klinikerfahrung wieder in die Gesellschaft zurückzufinden. Nach den ersten Anlaufschwierigkeiten bereits im Vorstellungsgespräch, gelingt es Katia allerdings recht schnell einen Zugang zu den Bewohnern zu finden. Außerdem lebt dort auch noch Konrad.  Der Sohn einer Adelsfamilie, dem eine psychische Erkrankung attestiert und von seiner Familie abgeschoben wird.  In der Goldmühle jedoch genießt er eine Sonderstellung. Und bald nimmt er auch in Katias Leben eine  Sonderposition ein. Fazit: Veronika Peters hat eine angenehme Art und Weise über ihre Charaktere, deren Gefühlslagen und  Beweggründe zu schreiben. Katia, die Erzählerin der Geschichte, springt bei ihren Schilderungen  zwischen den aktuellen Geschehnissen und den Erlebnissen aus der Vergangenheit. Der Leser erhält  dadurch einen guten Überblick wie eins zum anderen führte und wie alles miteinander zusammenhängt. Am Ende der Geschichte steigt die Spannung noch einmal ziemlich an. Zumindest empfand ich es so und habe begierig weiter lesen um zu erfahren wie die Geschichte ausgehen wird. Und obwohl nichts außer- gewöhnliches geschieht, war das Ende absolut anderes als ich es erwartet hätte. Am Anfang der Geschichte wird kurz erklärt, was charakteristisch für eine Boarderline Erkrankungen sein soll. Diese Passagen waren wir zu "schwammig" und zu ungenau. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fachpersonal diese Erkrankung so beschreiben würde. Das Buch "Die Liebe in Grenzen" hat mir dennoch gut gefallen. Ein Roman zu einem eher ungewöhnlichen Thema.

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  • Eine starke, sehr gefühlvolle Liebesgeschichte für Realisten

    Die Liebe in Grenzen
    meinelesewelt

    meinelesewelt

    30. January 2014 um 19:54

    Katia Werner, Mitte zwanzig ist auf der Suche nach einer neuen Struktur in ihrem Leben, das bisher eher chaotisch war. Sie macht ein Jahrespraktikum als Erzieherin in der „Goldbachmühle“. Die „Goldbachmühle“ ist ein Rehabilitationshaus für psychiatrieerfahrene Menschen. Die Bewohner dieses Hauses werden wunderbar detailliert, menschlich und sehr realistisch beschrieben und dargestellt. Besonders ein Bewohner, Konrad von Reichenbach, hat es Katia angetan. Sie fühlt sich von Anfang an von ihm angezogen. Andererseits treibt sie teilweise sein Verhalten zur Weißglut. Es entwickelt sich eine sehr skurrile, emotionale und tragische Liebesgeschichte zwischen den beiden. Die Geschichte wechselt immer wieder in verschiedene Ebenen. Die ersten zwanzig Seiten haben mir nicht so gut gefallen, da ich dies sehr verwirrend fand und mir der Einstieg schwer fiel. Auch die Auszüge diverser Gedichte haben mir nicht wirklich gefallen. Aber dann, ab S.23, hat mich die Geschichte voll erwischt. Katia bekommt verschiedene bizarre Botschaften von Konrad zugeschickt und erzählt so in kleinen Rückblicken ihre Liebesgeschichte. Dieses Buch ist keine übliche Liebesgeschichte und das Ende ist nichts für Romantiker. Diese Geschichte befasst sich mit Andersartigkeit; mit den Fragen: „Was ist eigentlich ‚normal’? Wer ist eigentlich ‚normal’“; Schubladendenken und Grenzen die oftmals verwischen. Es gibt in dieser Geschichte die eine oder andere Szene, bei der die Rollen der Protagonisten vertauscht werden. Es wurde sehr schön dargestellt, dass wirklich jeder Mensch über verschiedene Fähigkeiten und Stärken verfügt und manchmal nur eine Chance braucht dieses zu zeigen. Die „Goldbachmühle“, die leider ein fiktiver Ort ist, hatte für mich etwas Magisches. Sie war sehr realistisch darstellt. Ein ganz besonderer Ort, für besondere Menschen. Auch das Personal war ganz besonders. Viele von ihnen, wie z. B. Theo oder Lena, haben eine bewegte Vergangenheit. Martin und Carmen, die Leiter dieses Hauses, waren einfach nur grandios. Sehr unkonventionell, teilweise streng, aber immer liebevoll und immer auf das Wohl der einzelnen Bewohner bedacht. Katia hatte kaum Berührungsängste und keinerlei Vorurteile gegenüber den Bewohnern, was ich sehr schön fand. Sie hat es mir von Anfang an angetan. Sie provoziert mit ihren grünen Haaren, will auffallen, aber nicht unbedingt angesprochen werden, da sie ein großes Problem mit Nähe und Vertrauen hat. Dieser Charakter, wie auch die meisten anderen, war wunderbar, detailliert und realistisch dargestellt. Sie war so greifbar für mich, dass ich ihr wie auch vielen anderen Protagonisten dieses Buches gerne persönlich begegnet wäre. Dieses Buch ist tiefgründig, emotional, gefühlvoll, authentisch und sehr realistisch. Es gab viele Szenen die mich zum Nachdenken gebracht haben. Viele Sätze, die mich berührt haben. Es war eigentlich von Anfang an klar, dass diese Liebe starke Grenzen hat. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass gerade Katia und Konrad diese Grenzen sprengen und zeigen, dass es auch anders geht. Aber dann wieder denke ich, dass diese Tragik genau das ist, was dieses Buch so stark und realistisch macht. Alles andere wäre zwar wünschenswert, aber dann doch wieder unrealistisch. Diese Liebesgeschichte kommt komplett ohne Kitsch aus, was mir sehr gefallen hat. Ich habe sehr mit Katia und Konrad gelitten und mir oft gewünscht auch in Konrads Gefühls- und Gedankenwelt einen größeren Einblick zu bekommen. Das wäre bestimmt auch sehr interessant gewesen. Für mich war es ein sehr starkes, emotionales und sehr nachdenklich stimmendes Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde. „Die Liebe in Grenzen“ war ein Prequel von einem bereits im August 2011 erschienen weiteren Buch der Autorin: „Das Meer in Gold und Grau“. In diesem Buch trifft man wohl wieder auf Katia, die bereits ein paar Jahre älter ist, aber wohl leider nicht auf Konrad. Ich werde dieses Werk auf jeden Fall auch lesen und hoffe, dass man vielleicht ein wenig drüber erfährt wie es mit Katia und Konrad weitergegangen ist. Denn das Ende lässt viele Fragen offen.

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  • Die Grenzen der Liebe

    Die Liebe in Grenzen
    Dreamworx

    Dreamworx

    Die Sozialpädagogin Katia Werner ist Mitte Zwanzig und hatte, nachdem die Mutter die Familie verlassen hat, eine schwierige Kindheit zu bewältigen, deren Folgen sie heute noch begleiten. Doch sie will einen Neuanfang in ihrem Leben und durch einen dummen Zufall bekommt sie diesen in Form einer Anstellung als Betreuerin in dem Sanatorium Goldbachmühle. Durch ihre eigene Art gewinnt Katia schnell das Vertrauen und die Freundschaft der etwas anderen Bewohner dieser Einrichtung. Ganz besonders Konrad hat es ihr angetan, der sie fasziniert und in seinen Bann zieht. Obwohl die beiden so verschieden wie Feuer und Wasser sind, ziehen sie sich gegenseitig an und übertreten dabei nach und nach sämtliche Grenzen. Doch ihre gemeinsame Liebesgeschichte geht nicht gut aus. All das erfährt man erst so nach und nach… Veronika Peters erzählt mit ihrem Roman „Eine Liebe in Grenzen“ eine sehr einfühlsame und anrührende Geschichte. Der Schreibstil ist herrlich flüssig und lässt den Leser durch die Seiten fliegen. Der Ich-Erzählton aus Katias Sicht wird aus mehreren Perspektiven erzählt, einmal befindet man sich in der Gegenwart, dann bekommt der Leser Erinnerungen in Form von Rückblenden zu lesen. Erst ganz langsam wird die Geschichte von Katia und Konrad und ihrer unmöglichen Liebe entblättert, erst ganz am Ende erfährt der Leser die ganze Tragik. Die Charaktere, allen voran Katia, sind sehr lebensecht dargestellt und wunderbar detailliert ausgearbeitet. Hauptprotagonistin Katia ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, mit ihren grünen Haaren fällt sie auf und will das auch. Sie möchte ihre Andersartigkeit der Öffentlichkeit demonstrieren und damit auch provozieren. Gleichzeitig hat sie eine große Angst vor Nähe und kann diese auch nur sehr schwer zulassen. Als Leser schließt man sie ins Herz, spürt ihre Zerrissenheit und ihre Ängste. Veronika Peters erzählt dem Leser eine sehr nachdenklich stimmende Geschichte, die noch sehr lange nachhallt, nachdem das letzte Wort gelesen wurde. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne etwas anspruchsvollere Literatur bevorzugen und sich gern noch weitere Gedanken machen, nachdem das Buch beendet ist. Unbedingt lesen! Chapeau!  

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    • 2
    wandablue

    wandablue

    30. January 2014 um 10:44
  • Kennt Liebe Grenzen ?

    Die Liebe in Grenzen
    robbylesegern

    robbylesegern

    06. January 2014 um 15:20

    Sabine Peters ist mir schon aus vorangegangenen Bücher bekannt. Ihr letztes Buch " Ein Meer aus Gold und Grau " hat mir ausgesprochen gut gefallen, sodass ich unbesehen nach ihrem neuen Buch gegriffen habe. Die Themen ihrer Bücher sind immer interessant und zeichnen sich durch Figuren aus, die außerhalb der Norm stehen und aus dem Einheitsbrei herausragen und deren Leben nicht gradlinig verlaufen ist. Aber gerade aus solchen Lebensläufen entstehen die interessantesten Geschichten. In diesem Buch treffen wir die Protagonistin des Buches " Ein Meer in Gold und Grau " Katia wieder. Katia Werner hat mittlerweile eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert, allerdings nicht auf geradem Wege, sondern mit einem Schulwechsel, da sie die Schule wegen dem Rauchen eines Joints auf dem Schulhof verlassen musste. Um ihr Anerkennungsjahr absolvieren zu können, bewirbt sie sich als Betreuerin in der " Goldmühle ", einer Einrichtung in der Patienten mit langer Klinikerfahrung untergebracht sind und hier den Weg in die Eigenständigkeit lernen sollen. Mit einem heilpädagogischen Konzept, unter anderem dem Reiten und Pflegen von Pferden und dem Pflegen und Pflanzen von Gemüse und Blumen, lernen die Insassen Verantwortung zu übernehmen , Selbsterfahrung und Selbstvertrauen. Katia trifft dort die unterschiedlichsten Menschen , allen voran Konrad, den Spross einer adeligen Familie, der ihr mit Arroganz, aber auch mit Interesse an ihrer Person gegenübertritt. Konrad nimmt eine Sonderstellung in der " Goldmühle " ein. Er hat eine separate Wohnung, ist zwar Patient, übernimmt aber bei manchen Bewohnern auch die Therapeutenstelle . Überhaupt weiß man in der "Goldmühle " manchmal nicht , wer Patient und wer Therapeut oder Pädagoge ist. Zwischen Konrad und Katia entwickelt sich von Anfang an eine besondere Beziehung. Kann daraus eine Liebe entstehen, obwohl Katia Angestellte der Goldmühle ist und selbst eine großen Rucksack an Erfahrungen mit sich trägt,oder ist diese Liebe zum Scheitern verurteilt ? Mir gefallen die Geschichten der Autorin ausgesprochen gut, vor allem auch deshalb, weil sie sehr realistisch sind, was wohl den eigenen Erfahrungen der Autorin geschuldet ist. Eine Lanze zu brechen für Leute , die außerhalb unserer Leistungsgesellschaft stehen, kann gar nicht oft genug passieren, vielleicht auch, weil unsere Leistungsgesellschaft auch häufig dafür sorgt, dass die Menschen an ihrem Rande stehen. Auch die Protagonistin aus ihrem vorangegangenen Buch zu treffen, hat mir Spaß gemacht, sieht man doch eine Entwicklung bei Katia, aber auch ihre Konstanz, was ihre Persönlichkeit angeht. Wenn ich die Bücher dieser Autorin lese, habe ich immer das Gefühl, eine große Familie zu beobachten, die durch irgendeine Sache miteinander verbunden ist. War es in ihrem letzten Roman die Pension , ist es hier die Goldmühle. Und immer sind es einzigartige Menschen, denen sofort meine Sympathie gilt, die hier agieren und vor allem ihre Macken nicht verbergen, wie dies heute ja gerne gemacht wird. Es hat sich auch diesmal wieder gelohnt ein Buch von Veronika Peters zu lesen und so werde ich wohl weiterhin ihrer treuen Fangemeinde angehören.

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  • Ungewöhnlich

    Die Liebe in Grenzen
    wandablue

    wandablue

    Die Goldbachmühle hat Erfolg, wo andere Institutionen versagen, denn in der Goldbachmühle werden psychisch Kranke aufgenommen, die austherapiert sind, also „hoffnungslose Fälle“. Dort bewirbt sich Katia Werner, die selber an einigen persönlichen Problemen laboriert, um die Stelle einer Erzieherin im Anerkennungsjahr und wird zu ihrer Überraschung tatsächlich eingestellt. Der bewegende Ablauf des Alltags in dieser alternativen Einrichtung wird von Vernonika Peters so anschaulich dargestellt, dass der Leser sofort mitten drin ist und jeder der besonderen Bewohner steht lebendig vor dem Leser und Katia Werner, deren Gefühle, Entscheidungen und Handlungen im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Aus ihrer Perspektive wird in verschiedenen Zeitfenstern erzählt. Als sich Katia verliebt und ihre Gefühle nicht zu steuern gewillt ist, setzt ein Umschwung ein, der zu einem dramatischen Finale führt. Fazit: Das Buch ist ein Pageturner, einfühlsam und schön geschrieben. Sprachlich unaufdringlich stellt die Autorin ihre Sache dar, doch hat sie sich mit ihrem (Liebes-)Titel quasi selbst zu einer dramaturgischen Wendung aus der Trickkiste "unglaublicher Zufall" gezwungen, um die angefangene Liebesgeschichte zu einem stimmigen Ende zu führen, was jedoch die bisherige dichte und reale Atmosphäre der Geschichte am Poller der absurden Theatralik verzurrt -- wo sie meiner Meinung nach absolut nicht hin gehört.

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    • 2
    alasca

    alasca

    03. January 2014 um 11:03
  • Die Liebe in Grenzen

    Die Liebe in Grenzen
    Blaustern

    Blaustern

    02. January 2014 um 19:58

    Katja Werner lebt in den Tag hinein, doch ist sie zunehmend unzufrieden mit ihrem flatterhaften Leben. Sie bewirbt sich auf eine Stelle als Betreuerin in einer psychiatrischen Wohngemeinschaft, der Goldbachmühle. Obwohl ihr dafür die Qualifikation fehlt, bekommt sie die Stelle. Dort geht alles recht modern zu. So entscheiden sich die Bewohner kaum von dem Personal, und ein jeder wird in seinem Wesen so akzeptiert, wie er ist. Katia gefällt es dort, und ganz besonders fasziniert ist sie von einem Bewohner, dem intelligenten und undurchsichtigen Konrad, der sie immer mehr in den Bann zieht. Eine Liebesbeziehung entwickelt sich zwischen den beiden, die sie jedoch vor den anderen geheim halten und am Ende doch nicht hält, da sie ihre Grenzen nicht überschreiten.    Die Handlung dieser Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeiten, sodass es einem anfangs etwas wirr erscheint. In der einen Zeit erleben wir Katia in der Goldbachmühle, als sie mit Konrad zusammentrifft; die andere Zeit erzählt Katias momentane Lage, nach der Trennung von Konrad, womit das Buch auch gleich startet, sodass wir gleich zu Beginn von ihrer Trennung erfahren und im Laufe des Buches so immer wieder hoffen, dass die beiden denn doch noch einmal zusammenkommen. Das ist aber nicht das alleinige Thema des Buches. Immer wieder wird auf das „Normalsein“ eingegangen, was das Buch zu einer tiefgründigen und keiner leichten Lektüre für zwischendurch macht. Wo liegt eigentlich die Grenze zwischen normalen und psychisch kranken Menschen? Das ist eine gute Frage, die wer beantworten sollte? Man macht sich beim Lesen so seine eigenen Gedanken, und auch nach dem Schließen dieses Buches lässt es einem noch nicht los. Die Figuren sind alle ganz eigen, dennoch sympathisch und wirklichkeitsnah beschrieben, und man erfährt viel aus deren Vergangenheit, sodass man sie gut kennenlernt. Während Katia äußerlich mit ihren grünen Haaren andersartig ist und aus der Rolle fällt, ist Konrad es innerlich. Durch seine undurchschaubare Art bleibt er geheimnisvoll, und man rätselt immer wieder über ihn, denn er ist schwer zu verstehen.

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