Veronika Rotfuß

 3.4 Sterne bei 20 Bewertungen

Alle Bücher von Veronika Rotfuß

Mücke im März

Mücke im März

 (19)
Erschienen am 17.02.2012
Mücke im März

Mücke im März

 (1)
Erschienen am 17.02.2009

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Leseeule96s avatar

Rezension zu "Mücke im März" von Veronika Rotfuß

Hat einige Schwachstellen
Leseeule96vor 4 Jahren

Dieses Buch lag seit sechs (!) Jahren auf meinem SuB, mittlerweile ist es sogar nicht mal mehr als Printausgabe beim Verlag zu kaufen und ich habe mir gedacht, ich muss es jetzt endlich mal lesen!
Mücke ist fünfzehn und eigentlich ein normales Mädchen. Sie hat eine Mutter, einen Vater, einen Bruder, eine beste Freundin und ist in Yurik aus ihrer Klasse verliebt. Aber es gibt eine Sache, die sie von ihren gleichaltrigen Mitschülern unterscheidet: Ihre 47-jährige Mutter leidet an Alzheimer. Ihr Vater ist aufgrund seines Berufs nur am Wochenende zuhause und Mücke, ihr Bruder und ihre Mutter werden von einer Haushaltshilfe betreut. Als der Zustand ihrer Mutter immer kritischer wird, muss sie in eine Klinik.Wie wird es mit Mücke und ihrer Familie weitergehen? 
Das Buch ist recht dünn und ich habe damit gerechnet, es an einem Tag auszulesen. Dies war allerdings nicht der Fall, denn das Buch war zu Beginn so langweilig zu lesen, sodass es mich direkt in eine dreitägige Leseflaute gestürzt hat.
Ich bin leider überhaupt nicht in die Geschichte rein gekommen und die ersten fünfzig Seiten haben sich gezogen wie Kaugummi. Danach wurde es etwas besser.Fesseln konnte mich die Geschichte leider dennoch nicht.
Mit Mücke konnte ich leider auch nicht so wirklich warm werden. Sie war ein wenig naiv, was aber evtl. auch an ihrem Alter liegen kann. Jedenfalls konnte ich nichts so wirklich mit ihr anfangen. Was mich auch sehr gestört hat ist, wie sie in Gedanken über ihre Mutter gesprochen hat. Klar, ist es für sie auch nicht einfach, mit der Krankheit umzugehen, aber ich finde, sie hätte ein wenig rücksichtsvoller sein können.
Zum Schreibstil gibt es auch nicht besonders viel zu sagen, da das Buch eben nicht allzu lang ist. Ich denke es hat mir einfach ein bisschen Action oder irgendwas Besonderes gefehlt, weshalb diese Geschichte für mich leider nichts außergewöhnliches war.

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EineBuchliebhaberins avatar

Rezension zu "Mücke im März" von Veronika Rotfuß

Rezension zu "Mücke im März" von Veronika Rotfuß
EineBuchliebhaberinvor 7 Jahren

Inhalt:
Mücke ist fast 16 Jahre alt und sie ist eigentlich ganz glücklich und verliebt in Yurik, einen Klassenkameraden, der scheinbar auch Interesse an Mücke zeigt. Yuriks Beine sind ungleich lang und er humpelt leicht, wenn er geht, aber das stört Mücke ganz und gar nicht und so werden sich beide Jugendliche immer vertrauter. Auch mit ihrer besten Freundin Nora verbringt Mücke sehr viel Zeit und beide haben viel Spaß.
Doch es gibt etwas, das Mücke unglaublich stark belastet: Ihre 47-jährige Mutter leidet an Demenz und mit dieser Krankheit hat sowohl Mücke, als auch der restliche Teil ihrer Familie zu kämpfen. So muss Mücke also neben ganz normalen Teenager-Problemen auch mit der Diagnose der Krankheit ihrer Mutter klar kommen. Doch irgendwann kommt ein Zeitpunkt, an dem alles zu viel wird. Während der Vater die ganze Woche aufgrund seiner Arbeit um die ganze Welt reist und nur am Wochenende zuhause ist, schafft es auch das Hausmädchen Frau Kowalski nicht sieben Tage in der Woche 24 Stunden einsatzbereit zu sein und als Mückes Mutter immer öfter abwesend ist, passiert es, dass sie Mückes jüngeren Bruder Jan würgt. Und die Familie muss sich die Frage stellen, ob es nicht doch besser wäre, die Mutter in eine ihr gerechte Klinik einzuweisen.

Meine Meinung:
Hauptsächlich handelt das Buch von Mücke, der Hauptprotagonistin und es wird geschildet, wie sie mit der Diagnose ihrer Mutter umgeht. Neben diesem Hauptaspekt spielt aber auch Yurik eine großer Rolle. Er ist ihr erster richtiger Freund und so wird auch Mückes erster Liebe in diesem Buch viel Beachtung geschenkt.

Der Schreibstil der Autorin Veronika Rotfuß ist doch sehr einfach und flüssig. Die Autorin schreibt oftmals mit kurzen, abgehakten Sätzen, die wohl so klingen könnten wie Mückes tatsächliche Gedanken.
Desweiteren liegt in ihrem Schreibstil eine gewisse kindliche Naivität, sodass mich allein diese Tatsache erstmal völlig verunsichert hat ob "Mücke im März" nun ein Kinder- oder ein Jugendbuch ist. Ich muss sagen, ich war wirklich überrascht als ich erfuhr, dass Mücke schon 16 Jahre alt wird, da sie einfach zumindest für mich nicht ganz alters-entsprechend wirkt. Insgesamt kann ich sagen, dass viele Charaktere sich ein wenig zu kindlich und naiv für ihre 16 Jahre verhalten haben, obwohl dies natürlich auch bei jedem Jugendlichen anders ist. Trotzdem hätte ich die Charaktere auf etwa drei Jahre jünger geschätzt.

"Es wäre viel einfacher, wenn nur er und ich auf der Welt wären. Wir könnten in einem Haus am Meer leben und tun und lassen, was wir wollen. Yurik würde schwimmen und ich mit meinem Fahrrad am Strand entlangfahren." (Seite 67)

Ehrlich gesagt hatte ich mir von dem Buch eigentlich eher erhofft, dass sich ein Schwerpunkt des Romans wirklich auf den Umgang mit der Krankheit liegt, doch dieser lag eher auf Mückes Alttag, was mich etwas gestört hat.
Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat, waren Gefühle und Emotionen, denen die Autorin aus welchen Gründen auch immer leider nicht viel Beachtung schenkte. In vielen Situationen hatte ich das Gefühl nicht ganz zu wissen was Mücke nun fühlt, sowohl bei Gesprächssituationen mit Yurik, als auch mit dem Vater. Ich denke durch eine nähere Beschreibung der Gefühlslage könnte sich der Leser einfach noch besser in die Hauptprotagonistin hineinversetzen und das Buch würde einen mehr berühren.
Ich denke bei solch einer Thematik kann man mehr Gefühle und Emotionen einfach erwarten!

Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass Veronica Rotfuß auch Mückes restliche Familie stark berücksichtigt hat und so kam besonders die Umgangsweise von Mückes kleiner Bruder Jan und auch des Vaters, gut heraus.

Fazit:
Alles in einem kann ich sagen, dass "Mücke im März" doch einige Kritikpunkte, allerdings auch einige positive Aspekte aufweist. Sehr gut hat mir der kindgerechte Schreibstil gefallen, da sich das Buch wohl doch eher an Kinder bzw. Jugendliche richtet. Auch denke ich ist dieses schwierige Thema einfach sehr gut als Kinderbuch verpackt worden ist, auch wenn es Dinge gab, welche ich mir zusätzlich fehlten oder gestört haben. Insgesamt bin ich froh darüber, das Buch gelesen zu haben und würde es Kinder ab etwa 12 Jahren empfehlen.

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Pichen1992s avatar

Rezension zu "Mücke im März" von Veronika Rotfuß

Rezension zu "Mücke im März" von Veronika Rotfuß
Pichen1992vor 7 Jahren

Das Buch reißt einen förmlich mit, vor allem wenn man selbst im Umfeld Menschen kennt die selbst an Demenz leiden.
Zur Sprache ist zu sagen das man sich ersteinmal gewöhnen muss an den Schreibstil er ist kurz und abgehakt und macht es teils vor allem bei den ersten Seiten schwer zu lesen, weil man schlecht vorrankommt.
Man erlebt mit Mücke alles gemeinsam und merkt wirklich gut wie sie sich fühlt und versteht das ihr Leben alles andere als einfach ist mit einer demenzkranken Mutter,der ersten großen Liebe, einem Vater der immer auf Reisen ist und den typischen Problemen eines pupertierenden Mädchens und die damit einhergehende Überforderung.
Mücke hat keinen mehr an den sie sich mit ihren Problemen wenden kann den der Vater muss selbst mit seinem Schicksaal klarkommen und die Mutter hat mehr durcheinandere Momente als klare Gedanken.
Alles in allem ist das Buch sehr gelungen und geht wirklich unter die Haut, es ist kein typischer Gute-Nacht Roman sondern regt dazu an sich Gedanken über alles zu machen.

!Zur Autorin:!Veronika Rotfuß lebt in München, spielt an kleinen Theatern und schreibt Kurzgeschichten. Sie hätte gern einen Job, in dem sie dafür bezahlt wird, Zeitung zu lesen. „Mücke im März“ ist ihr erster Roman.
2009 wurde er mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

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