Veronika Rusch Seelengift

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Inhaltsangabe zu „Seelengift“ von Veronika Rusch

Ein packener Kriminalroman mit Münchner Lokalkolorit Ein frostiger Wintermorgen im Englischen Garten: Als Hauptkommissar Walter Gruber am Fundort einer Leiche eintrifft, muss er entsetzt feststellen, dass es sich um seine eigene Frau handelt. Aufgrund einer fragwürdigen Zeugenaussage wird Gruber bald selbst zum Verdächtigen und beauftragt die Rechtsanwältin Clara Niklas mit seiner Verteidigung. Da sich die Polizei ganz auf Gruber festlegt, müssen er und Clara auf eigene Faust ermitteln. Sie stoßen auf Parallelen zu einem alten Fall und kommen dem Mörder immer näher – so nah, dass dieser Clara als neues Opfer auserkoren hat …

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  • Rezension zu "Seelengift" von Veronika Rusch

    Seelengift
    Ani

    Ani

    11. March 2011 um 12:10

    Der Münchner Hauptkommissar Walter Gruber wird am frühen Morgen zum Fundort einer Leiche gerufen. Dort macht er eine grauenvollen Entdeckung. Denn bei der entkleideten Toten handelt es sich um seine Frau Irmgard. Zwar leben die beiden getrennt voneinander, doch in der letzten Zeit hatte es den Anschein, als ob wieder ein Paar aus ihnen werden könnte. Vor allen Dingen die gerade vergangene, gemeinsam verbrachte, leidenschaftliche Nacht gab großen Anlass zur Hoffnung. Doch nun sieht Gruber seine Frau getötet am Boden liegen. Geschockt bricht der Hauptkommissar zusammen. Seine Kollegin, Hauptkommissarin Sabine Sommer, nimmt Gruber seine Trauer nicht ab. Erste Zeugenaussagen und die Tatsache, dass Gruber der letzte bekannte Gast seiner Frau war, bringen ihn in Untersuchungshaft. Gruber beauftragt die Rechtsanwältin Clara Niklas mit seiner Verteidigung. Die Rechtsanwältin glaubt an die Unschuld ihres Mandanten. Für die Polizei steht allerdings fest, dass Gruber der Täter ist und deshalb verlaufen die Ermittlungen recht einseitig. Clara Niklas geht selbst auf Spurensuche. Ohne es zu ahnen, kommt sie dem Täter immer näher und gerät dabei selbst in große Gefahr... Meine Meinung Nach "Das Gesetz der Wölfe" und "Brudermord" ist dieser Roman bereits der dritte Fall für die Rechtsanwältin Clara Niklas. Die ersten beiden Fälle habe ich leider nicht gelesen, dennoch ist es mir der Einstieg mühelos gelungen. Die Hauptprotagonisten Walter Gruber und Carla Niklas kennen sich bereits aus dem zweiten Band der Reihe. Diese Vorkenntnisse fehlen natürlich beim Quereinstieg. Da die eigentlichen Fälle aber in sich abgeschlossen sind, können die Bücher durchaus unabhängig voneinander gelesen werden. Wenn nötig, liefert die Autorin kurze Hintergrundinformationen. Sie geht dabei auch nicht zu sehr ins Detail, sodass ich mir gut vorstellen kann, die vorangegangenen Fälle noch mit Spannung zu lesen. Der Schreibstil von Veronika Rusch ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Die Hauptprotagonistin Clara Niklas ist mir, trotz kleiner menschlicher Schwächen, ans Herz gewachsen. Am Anfang nervte mich ihre Nikotinsucht ziemlich. Doch im Verlauf der Handlung habe ich das als ihre persönliche Eigenart hingenommen und kann nun darüber hinwegsehen. Ihre Dogge Elise unterstützt den positiven Eindruck, den die Rechtsanwältin bei mir hinterlassen hat, noch. Die beiden geben ein einmaliges Gespann ab und haben mir manchmal ein unwillkürliches Lächeln ist Gesicht gezaubert. Durch ihre Spaziergänge erwacht auch der Handlungsort München zum Leben. Man hat das Gefühl selbst durch die Straßen und Gassen zu wandern. Da zum Handlungszeitpunkt gerade tiefster Winter ist und die Stadt von einer eisigen Kältewelle heimgesucht wird, fühlt man mit den beiden. Denn auch die frostige Atmosphäre vermittelt die Autorin so glaubhaft, dass man die klirrende Kälte schon fast selber spüren kann. Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die Handlung startet mit einem Prolog, der sofort ein ungutes Gefühl hervorruft. Denn man beobachtet eine männliche Person, die offensichtlich sehr wütend und unzufrieden mit einer bestimmten Situation ist. Kurz darauf wird die Leiche von Irmgard Gruber gefunden. Die Spannung ist somit von Anfang an da und das Interesse am Täter und seinem Motiv geweckt. Durch Claras Ermittlungen kommt man dem Täter Schritt für Schritt näher. In einigen Perspektiven kann man ihn direkt beobachten, ohne dabei zu früh seine Identität zu erahnen. Ich vergebe vier von fünf Bewertungssternen. Den einen ziehe ich ab, da das Ende etwas unglaubwürdig auf mich wirkte. Insgesamt gesehen, konnte mich "Seelengift" allerdings durch eine spannende Handlung, facettenreiche Charaktere und interessante Nebenhandlungen überzeugen. Ich habe unterhaltsame Lesestunden damit verbracht und kann es deshalb gerne weiterempfehlen.

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