Trance

von Veronika Serwotka und Laura Schmolke
4,0 Sterne bei11 Bewertungen
Trance
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Angenehmer Schreibstil & interessante Denkanstöße über das ewige Leben & wie wir unsere Zeit nutzen. Aber ich war nicht zu 100% gefesselt...

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Düstere Dystopie mit bildungsrelevanten Inhalten. Top!

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Inhaltsangabe zu "Trance"

Eine dystopische Welt, die kein Erbarmen zeigt.
Eine Regierung, die sich selbst betrügt.
Eine Frau, die die Zeit befreit.

Warum wir damals unter die Erde flüchten mussten, weiß heute niemand mehr. Wir besitzen nur noch Legenden – und unsere Existenz. Unsere Erinnerungen, unsere Identität, unsere Lebenslust tauschten wir gegen kleine weiße Tabletten ein. Ein Medikament, das sich Elysium nennt und zwar ewiges Leben verleiht, uns jedoch in eine Art Trance fallen ließ.

Doch als ich das Tagebuch finde, verändert sich für mich alles. Ich stelle wieder Fragen. Wer bin ich? Warum wollte ich vergessen? Wer tut uns all das hier an?
Ich heiße Kimberly. Und ich bin aus der Trance erwacht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946843238
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:280 Seiten
Verlag:Tagträumer Verlag
Erscheinungsdatum:15.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Apathys avatar
    Apathyvor 2 Monaten
    Eine Dystopie ohne Liebesgeschichte

    Auf den ersten Blick hat mir der Titel, das Cover und der Klappentext gefallen. An Dystopien dieser Art komme ich sowieso schlecht vorbei. Das Buch hatte ich mir daher gleich nach Erscheinen auf der Buchmesse gekauft und sogar signiert von Veronika.

    In der Geschichte geht es um Kimberly, die in der Unterwelt lebt. Ihr Leben besteht hauptsächlich aus Arbeiten gehen und schlafen. Täglich schluckt sie eine Pille, die sich Elysium nennt, die ihr und den Menschen in der Unterwelt ewiges Leben verspricht. Die Kehrseite ist allerdings, dass das Mittel jegliche Erinnerungen löscht.
    Die Menschen existieren und funktionieren einfach nur, sie leben in einer sogenannten Trance.
    Es gibt noch eine Oberwelt, die aus der Regierung und höherrangigeren Menschen besteht.
    Als Kim ein Tagebuch findet, kehren bruchstückhafte Erinnerungen zurück, die sie über Dasein nachdenken lassen. Zudem trifft sie auf eine Gruppe von Rebellen, die die Regierung in der Oberwelt stürzen wollen. Kim schließt sich der Gruppe an. Wird es ihnen gemeinsam gelingen? Und erfährt Kim, wer sie einst mal war?

    Kim wirkte anfangs noch etwas kalt, aber was natürlich verständlich war, denn wenn man keine Erinnerungen hat, wie kann man da großartig Gefühle zeigen. Im weiteren Verlauf wurde sie offener und ihre Gedankengänge waren für mich schlüssig.
    Mit allen Rebellen konnte ich mich nicht anfreunden. Das lag aber daran, dass nicht zu jedem etwas oder mehr erzählt wird. Über den ein oder anderen hätte ich gerne noch mehr erfahren, denn jeder Rebell hat sein Päckchen zu tragen.

    Die Geschichte ist in das jetzige Geschehen, in Tagebucheinträgen und Erinnerungsfetzen aufgeteilt. Dieses baute die Spannung gut auf. Jedoch gab es an manchen Stellen zu Anfang keine direkte Abgrenzung zu den Tagebucheinträgen und den Gedankengängen von Kim. Bei dem Formfehler musste ich dann doch die Stellen noch einmal nachlesen, was etwas störend war.

    Die drückende Atmosphäre und Stimmung, die in dieser dystopischen Welt herrscht, konnten mir die Autorinnen gut vermitteln. Außerdem regt die Geschichte zum Nachdenken an, was für mich auch eine Dystopie ausmacht. Es werden gesellschaftskritische Themen verarbeitet, die zwischen Zeilen zu lesen sind oder interpretiert werden können.

    Die Geschichte rund um Kim und den Rebellen war durch den schönen, fast schon poetischen Schreibstil des Autorenduos flüssig zu lesen.

    Was ich außerdem sehr gut fand, dass die Geschichte ohne viel Romantik auskommt. Es fehlt an keiner Stelle. Es wird bewiesen, dass ein Buch auch ohne direkte Liebesgeschichte auskommen kann und trotzdem spannend bleibt.

    Das Ende fand ich auch gelungen, da sich alles zusammenfügt, Geheimnisse und offene Fragen aufgedeckt werden.

    Fazit: Die Autorinnen haben eine zum Nachdenken anregende Dystopie geschaffen, die mit spannungsvollen Momenten belebt wird und ohne Liebesgeschichte auskommt. Bis auf ein paar kleine Makel konnte mich die Geschichte inhaltlich und durch den schönen Schreibstil überzeugen.

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    Silke_Ruka_Youngbloodvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Düstere Dystopie mit bildungsrelevanten Inhalten. Top!
    Von einer Rückkehr ins Leben

    Bis zu dem Zeitpunkt, als sie den leblosen Körper im Kanal treiben sieht, wusste sie nicht, wer sie war. Eigentlich nicht mal, dass sie noch am Leben war. Doch gerade der Tod sollte das sein, was sie unweigerlich zurück ins Leben führt.


    Storm lebt in der Unterwelt, arbeitet als Näherin und produziert in ihren Schichten Hose um Hose um Hose. Danach kehrt sie zurück in ihre Wohnung, schläft, schluckt allabendlich eine kleine Pille, die ihr ewiges Dasein verleiht, und geht erneut zur Arbeit. Ab und an besucht sie einen ihrer Lieblingsplätze am Kanal und sitzt dort, bis es Zeit wird, zu ihrer Wohnung oder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Erst als sie einen leblosen Körper aus dem Wasser zieht und aus seiner Jackentasche ein ungewöhnliches Tagebuch birgt, kehren kleine Funken von Erinnerung in ihr Bewusstsein zurück und wecken sie aus ihrer Trance, die mit der Einnahme von Elysium einhergeht. In ein bewusstes Leben zurückgekehrt, begegnet sie anderen, die ebenfalls aus dem alltäglichen Trott ausgebrochen sind und der leblosen Ewigkeit der Menschheit – und damit auch der lebenserhaltenden Droge – ein Ende setzen wollen.
     
    Elysium oder Soma – Hauptsache gefügig

    Im Ansatz erinnert die Geschichte an „Brave New World“, denn auch in „Trance“ werden die Menschen mit einer Droge gefügig gemacht und von einer zwielichtigen Regierung zu ihren Zwecken benutzt. Der eigentliche Zweck des Medikaments liegt jedoch nicht in der Unterdrückung des Bewusstseins, sondern verspricht ein viel bedeutenderes Gut: gelockt werden die Abhängigen mit dem ersehnten ewigen Leben, der Befreiung von Krankheit und Alterung und der Aussicht auf unendlich viel Zeit. Die Erwachten müssen sich jedoch im Untergrund halten, denn sie haben einen riskanten Plan - die Auslieferung von Elysium zu stoppen und damit allen Menschen die Wahl zu geben, wie sie ihr Leben verbringen möchten. Während der gefährlichen Reise müssen die Mitglieder der Gruppe sich unterschiedlichen Gefahren stellen, nicht zuletzt den eigenen Erinnerungen, die mit ungewünschter Härte zurückkehren. 
     
    Zeitgemäßer Kontext in phantastischem Rahmen 
     
    „Trance“ hat mir sehr gut gefallen. Der Kern der Story mag nicht unbedingt neu sein, aber er stellt eine Thematik in den Vordergrund, die wir in der modernen Welt bitter nötig haben: das bewusste Leben und Infragestellen gewohnter Lebensweisen. Gleichzeitig bietet das Buch jedoch auch in sich selbst Kontraste und zeigt auf, dass die Intentionen hinter schlechtgeglaubten Umsetzungen nicht immer aus einem bösen Geist kommen und bricht mit dem zu oft auftauchenden Schwarz-oder-Weiß-Bewusstsein. Dadurch, dass wir zum Einen die Gedanken der Erwachten, aber gleichzeitig auch die Entwicklung der verursachenden Regierung kennenlernen, werden wir nahezu dazu gezwungen, unserem Gehirn das Umdenken zu ermöglichen.

    Tod, Tod – Grausamer Tod!

    Was mich besonders gefreut hat, war auch die Thematik des Todes, die hier in einen ganz ungewohnten Kontext gerückt wurde. Wir alle streben immer so nach dem ewigen Leben und der Erhaltung von Schönheit, Jugend und Gesundheit und vergessen darüber völlig, welchen Zweck die Endlichkeit des Lebens eigentlich erfüllt: Nach einem bewussten und lebenswerten Leben zu streben. Wie in „Trance“ beschrieben, ist der Tod das, was uns eigentlich dazu antreibt, überhaupt etwas aus unserem Leben zu machen. Denn wären wir nicht sterblich, könnten wir jegliche Aktivität immer wieder vor uns herschieben, ohne wirklich den Drang zu verspüren, etwas zu beginnen. Die Menschen in „Trance“ werden genau vor diese Entscheidung gestellt: Ewig vor sich hin zu vegetieren oder aufzuwachen und das Leben bewusst und sinnvoll zu gestalten. Daumen hoch für die Umsetzung und Thematisierung dieses wichtigen Aspekts!

    Fazit

    Ich kann „Trance“ nur empfehlen. Neben dem zeitgemäßen Handlungsrahmen, der zum Denken anregenden Umsetzung und der liebevollen Gestaltung durch Illustrationen und Cover hat es einfach auch Spaß gemacht, den sogenannten Engeln auf ihrer Mission zu folgen. Durch den Wechsel zwischen Handlung, Erinnerungen und Tagebucheinträgen gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Meckern auf hohem Niveau kann man ja trotzdem immer, also bleibt angemerkt, dass zu Beginn des Buches der Textsatz nicht klar abgrenzt, wo ein Tagebucheintrag zu ende ist und die Gedanken der Protagonistin beginnen und an mancher Stelle hätte eine Nebenhandlung ruhig etwas ausgedehnter beschrieben werden können, um ein noch tieferes Mitfühlen mit der Heldin zu ermöglichen. Das wars dann aber auch schon mit dem Gemecker. Prima Buch – Lesen!

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    GlitasticBooksvor 5 Monaten
    Spannende Dystopie

    Der Klappentext verspricht eine dystopische Welt, ein Abenteuer und so habe ich mich mit der Protagonistin Kimberly auf eine Reise begeben. Auf eine Reise zu sich selbst und der Wahrheit hinter der Welt, auf der sie lebt.
    Die Welt von Kimberly ist in Ober- und Unterwelt unterteilt. In der Oberwelt lebt hauptsächlich die Regierung und die Unterweltler verkörpern die Arbeiter. Sie alle nehmen das Medikament Elysium zu sich, das ihnen ewiges Leben schenkt. Doch als Leserin wurde mir schnell klar, dass das seinen Preis hat. Die Menschen haben keinerlei Erinnerungen über ihr früheres Leben, ihr früheres Ich und existieren nur noch. Sie hinterfragen nichts und befinden sich in einer Trance. Auch dieses Medikament hat wie jedes anderes Nebenwirkungen, nur sind diese viel fataler.
    Als Kimberly ein Tagebuch findet und auf eine Gruppe von Rebellen trifft, stellt das ihre ganze Welt auf den Kopf. Erinnerungen schießen durch ihren Kopf und endlich hat sie wieder das Gefühl, zu leben. Sie schließt sich den Rebellen an und gemeinsam wollen sie die Regierung stoppen. Sie wollen die Bevölkerung über Elysium aufklären und ihnen die Chance auf ein Leben geben,  nicht nur einer Existenz.

    “Seit ich wieder angefangen habe, zu leben, habe ich schon viele Gefühle wahrgenommen: Angst, Schmerz, Verlust, sogar Panik. Aber nichs davon ist so schlimm wie das Unwissen darüber, wer ich selbst bin, und die Angst davor, es herauszufinden.”

    Ich habe einige Zeit gebraucht, um mit der Protagonistin und den Rebellen warm zu werden, doch je mehr die Geschichte voranschritt, desto besser konnte ich diese auch einschätzen. Besonders die Erinnerungsfetzen von Kimberly haben Spannung vermittelt und mich gefesselt.
    Was für ein Mensch war Kimberly in ihrem früheren Leben? Und vor allem, was hat sie getan? Warum scheint einer der Rebellen sie mit hasserfüllten Blicken zu strafen? Wem kann sie trauen?
    Auf ihrer Reise in die Oberwelt müssen sich Kim und die Rebellen ihren Weg bahnen und einige Niederschläge einstecken.
    Der Schreibstil des Autorenduos ist durchweg flüssig und sehr angenehm zu lesen. Jedoch fehlte mir in Trance ein bisschen Aktion und der ausschlaggebende Moment, der mich sprachlos zurücklässt. Dennoch kann man einige Abschnitte auch auf unsere heutige Gesellschaft projizieren und genau das macht eine Dystopie u.a. für mich aus: Sie regt zum Nachdenken an.
    Fazit: Trance ist eine dystopische Geschichte, bei der mir etwas Action fehlte, die aber zum Nachdenken und zur Selbstreflexion angeregt. Dafür vergebe ich 4 von 5 Herzen!

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    Fansteffivor 6 Monaten
    schön düster*****

    Inhalt

     

    Eine dystopische Welt, die kein Erbarmen zeigt.

    Eine Regierung, die sich selbst betrügt.

    Eine Frau, die die Zeit befreit.

     

    Warum wir damals unter die Erde flüchten mussten, weiß heute niemand mehr.

    Wir besitzen nur noch Legenden – und unsere Existenz.

    Unsere Erinnerungen, unsere Identität, unsere Lebenslust tauschten wir gegen kleine weiße Tabletten ein.

    Ein Medikament, das sich Elysium nennt und zwar ewiges Leben verleiht, uns jedoch in eine Art Trance fallen ließ.

     

    Doch als ich das Tagebuch finde, verändert sich für mich alles. Ich stelle wieder Fragen.

    Wer bin ich? Warum wollte ich vergessen? Wer tut uns all das hier an?

     

    Ich heiße Kimberly. Und ich bin aus der Trance erwacht.

     

    Meinung

    Kurzrezension

     

    So hier kommt ein Buch das ich mir von der Leipziger Buchmesse mitgenommen habe und ich muss sagen das es die richtige Wahl war. Da ich die Autoren persönlich kennenlernen durfte musste es mit nach Hause.

     

    Das Cover zeigt ein Buch das sehr wichtig für die ganze Geschichte ist. Darauf sind Rosenblätter und ein zersplittertes Glas.

     

    Der Schreibstil war sehr flüssig und sehr verständlich. Mir hat es gefallen das das Buch zwei Autoren geschrieben haben.

     

    Einmal ist es aus Kimberly Sicht und dann vom Besitzer des Tagebuches.

     

    Kimberly kommt am Anfang sehr gefühlslos rüber was sich natürlich nach der Zeit verändert da sie langsam aufwacht aus ihrer starre. Sie findet ein Tagebuch, was sie vor Fragen stellt. 

     

    Mir hat Trance sehr gut gefallen. Es war manchmal sehr düster, aber die Dystopie hat mich doch gepackt. Die Spannung fehlt natürlich auch nicht. Manchmal fragt man sich sogar "Was ist, wenn uns sowas auch passiert?".

     

    Von mir eine klare weiter Empfehlung.

     

    Von mir bekommt "Trance" 5/5 Sterne!

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    Rajetvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Undenkliches und ewiges Leben, ein alter Menschheitstraum wird wahr! Aber sind wir bereit dafür jeden Preis zu zahlen?
    Spannende und dunkle Dystopie und sehr erschreckend!

    Eine erschreckende und spannende Welt in die uns die Autorin entführt in ihrem Roman. Die Hauptprotagonistin Kimberly erwacht aus einer Trance. Sie kann sich an nichts mehr in ihrem Leben erinnern. Alle Erinnerungen sind gelöscht aber dafür „lebt“ sie schon lange dank eines Medikaments Elysium. Aber der Preis ist ein sehr großer! Den ist das wirkliches ewiges Leben?

    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Spannend und fantastisch von der ersten bis zur letzten Seite des Romans.

    Das Cover ist sehr schön und mit Buch (erschließt sich im Laufe des Buches um was es sich für eines handelt) und total passend zum Roman.

    Der Klappentext macht neugierig und gespannt auf die Dystopie.

    Fazit: Das Buch stellt uns auch die Frage: Was wären wir bereit für ewiges Leben zu opfern?
    Eine überraschende Dystopie mit immer neuen Entwicklungen und Hintergründen. Gerne würde ich mehr von der Autorin lesen.

    Zum Inhalt: Eine dystopische Welt, die kein Erbarmen zeigt.
    Eine Regierung, die sich selbst betrügt.
    Eine Frau, die die Zeit befreit.

    Warum wir Menschen vor langer Zeit unter die Erde flüchten mussten weiß heute niemand mehr. Wir besitzen keine echte Erinnerung mehr daran – nur noch Legenden – ja und das wir noch da sind. Denn unsere Erinnerungen, unsere Identität, unsere Lebenslust tauschten wir gegen kleine weiße Tabletten ein. Ein Medikament, das sich Elysium nennt und zwar ewiges Leben verleiht, uns jedoch in eine Art Trance fallen ließ.
    Doch als ich das Tagebuch finde, verändert sich für mich alles. Ich stelle wieder Fragen. Wer bin ich? Warum wollte ich vergessen? Wer tut uns all das hier an? Ich heiße Kimberly. Und ich bin aus der Trance erwacht.

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    Cadnessvor 6 Monaten
    Erinnerungen sind ein kostbares Gut

    „Trance – Als die Menschen vergaßen zu leben“ ist eine rundum gelungene Dystopie, die nicht nur zum Nachdenken animiert, sondern einem auch bewusst macht, wie kostbar Erinnerungen sind. Die Vorstellung, diese für ein unendliches Leben einzutauschen und nach und nach zu einer Art willenlose Marionette umfunktioniert zu werden, empfand ich daher mehr als beängstigend. 

    Die Handlung selbst ist wie ein großes Puzzle aufgebaut, dass sich nach und nach zu seiner Gesamtheit zusammensetzt. Hinzu kommen die Erinnerungen der Protagonistin Kim, die anfangs etwas wirr erscheinen, aber schlussendlich einen wichtigen Teil in dem Geschehen spielen und der Verrat von jemandem, mit dem ich bis zum Schluss nicht gerechnet hatte. Was ich ebenfalls betonen muss, ist die Authentizität, die die Autorinnen den Charakteren verliehen haben. Ich konnte das Verhalten der Figuren zwar nicht immer gutheißen, aber ich konnte es verstehen – egal wie schmerzhaft, brutal oder niederschmetternd dieses war. 

    Es gab einige kleinere Etappen, die mich nicht immer ganz gepackt und mitgerissen haben, die aber trotzdem für den weiteren Verlauf wichtig waren und einfach sein mussten. Hinzu kommen unendlich viele kleine Wahrheiten und Lebensweisheiten, die sich zwischen den Zeilen versteckt haben und die ich mir am liebsten alle heraus geschrieben hätte. 

    Fazit: Trance ist eine düstere, packende Dystopie, die die Wichtigkeit von Erinnerungen betont. Gleichzeitig geht es aber noch um viel mehr: Um Vertrauen, Freundschaft, Zusammenhalt Veränderung und das Gefühl, endlich seinen Platz in der Welt gefunden zu haben. Mich konnte die Geschichte überzeugen und ich bedanke mich bei dem Tagträumer Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    Natalie2886s avatar
    Natalie2886vor 6 Monaten
    Eine phantastische Dystopie

    Rezension Trance als die Menschen vergaßen zu Leben von Laura Schmolke und Veronika Serwotka Meine Meinung zum Buch: Zunächst einmal finde ich das Cover sehr schön. Besonders die Details, das Tagebuch und die Spiegelsplitter welche im Buch eine Rolle spielen wurden hier sehr schön in Bild gesetzt. Der Einstieg ins Buch war für mich etwas holprig. Warum liegt einzig daran das ich vorher eine ganze Zeit lang nur im Fantasy Bereich gelesen habe. Zudem kam hinzu das ich mich wie die Protagonistin erst in der Welt zurecht finden musste. Der Schreibstil ist flüssig, Bildgewaltig und verständlich zu lesen. Die beiden Autorinnen verstehen sich sehr gut dadrauf jedes Detail perfekt rüber zu bringen. Der Leser hat förmlich das Gefühl mitten in dieser Welt zu stehen. Die Protagonisten könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch genau durch diese Vielfalt bringt es enorm viel Spannung rein. Hauptprotagonistin ist Storm deren Geschichte wir begleiten dürfen. Die Art und Weise wie dies geschieht fand ich unglaublich interessant. Ich hing genau wie Storm an ihrem stetigen Begleiter: Dem mysteriösen blauen Tagebuch von einer Joy. Doch nicht nur das hat mich fasziniert. Den Weg den Storm und die anderen Begleiter gehen, die Gefahren, die Angst, der Tod der hinter jeder Ecke zu lauern scheint, Feinde die nur auf einen warten, eine düstere und gefährliche Stimmung die einen in Schrecken versetzt. Ich habe so oft mitgefiebert, die Angst kroch mir in meine Knochen. Der Schrecken und ganz besonders der Tod schien allgegenwärtig und überall zu lauern. Eine bessere Stimmung hätte ich mir für eine Dystopie nicht wünschen können. Und natürlich erwarten auch das ableben einiger Protagonisten den Leser. Eine Spannung die sich hier etwas langsamer aufbaut. Ab dem ersten Viertel geht es so richtig zur Sachen. Doch die Frage lautet: Wer ist eigentlich wer? Und wer scheint unermüdlich hinter den Protagonisten her zu sein? Beginnt Verrat schon in der eigenen Mitte? Wem kann man trauen? All diese Fragen begleiteten mich stets beim lesen. Wow. Mit dem Finale haben die beiden einen absoluten Volltreffer gelandet. Obwohl mir eine meiner Ahnungen bestätigt wurde. Das Ende hätte nicht besser sein können, perfekt. Fazit zum Buch: Trance ist eine düstere und Bildgewaltig Dystopie. Gefährlich und grau. Bunt und voller Emotionen. Ein Buch das in vielen Punkten zum nachdenken bewegt. Einfach faszinierend und ein wahres Meisterwerk an Worten. Denn Worte sind vieles, Waffen, eine tröstende Umarmung, Erinnerungen... Ich vergebe für Trance wohlverdiente 5 Sternschnuppen 💫💫💫💫💫 Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Laura und Veronika und dem Tagträumer Verlag für dieses vorab Leseexemplar ♥️

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    Tini_Ss avatar
    Tini_Svor einem Monat
    Kurzmeinung: Angenehmer Schreibstil & interessante Denkanstöße über das ewige Leben & wie wir unsere Zeit nutzen. Aber ich war nicht zu 100% gefesselt...
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    Tichiros avatar
    Tichirovor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Handlung verliert sich in den Gedanken und Erinnerungen der Protagonisin. Guter Schreibstil, aber kaum Spannung und wenig Dystopie.
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    Isabelle86s avatar
    Isabelle86vor 3 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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