Veronika Serwotka Wyvern

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Inhaltsangabe zu „Wyvern“ von Veronika Serwotka

»Du hast sicherlich schon von den Reitern gehört?« »Gerüchte, ja. Blutreiter vom Roten Gebirge. Menschen, die ihre Seelen der Wilden Jagd verkauft haben, derer sie nun dienen. Schauermärchen.« »Ganz und gar nicht. Wie so oft versteckt sich die Wahrheit in einer Hülle aus Hirngespinsten und Legenden.« Der unehrenhafte Tod Jergan van Cohens liegt lange zurück. Sein Zögern, einen Blutreiter zu töten, wurde ihm im Kampf gegen dessen Wyvern zum Verhängnis. Tarik verschreibt sein Leben dem Ziel, den Namen seines Vaters reinzuwaschen. Als Jäger will er sich und seinen zehnjährigen Bruder Quirin aus den Armenvierteln Canthars herausbringen – doch obwohl er zu den besten Schülern der Akademie gehört, will ihm die Kommission die Zulassung zur letzten Prüfung erneut verweigern. Sein Mentor Khaled setzt sich für ihn ein, doch da verstößt Quirin gegen eines der strengsten Gesetze der Stadt. Er versteckt das Ei eines Wyvern in einer Grotte. Und die geflügelte Echse schlüpft.

Ein wirklich tolles spannendes und mitreisendes Buch, sehr empfehlenswert!

— banditsandra

Sehr schöne Story mit wundervollen Charakteren - Absolut lesenswert!

— ToraYayoi

Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung!

— Cadness

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  • Eine Reise in ein Abenteuer

    Wyvern

    banditsandra

    16. August 2017 um 23:38

    Wyvern...da denkt man sich natürlich erstmal wer oder was ist das bitte. Aber das wird natürlich eh alles gleich aufgeklärt. Der Roman ist sehr spannend und wunderbar Bildreich geschrieben. Die Autorin schafft es schnell den LeserIn in eine neue Welt zu entführen. Und was mir dabei besonders positiv aufgefallen ist,war, wie komplex diese Welt ist. Von der Umgebung, Häuserbau, Landschaftsbau, Pflanzen und Tiere, alles ist total stimmig und wirklich wunderschön beschrieben.  Fazit: Wer eine schöne Fabtasygeschichte mag, die komplett durchdacht ist, bei der Abenteuer, fremde Wesen und auch die Liebe nicht zu kurz kommen, der ist hier sehr gut aufgehoben. Klare Leseempfehlung.

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  • Guter Auftakt mit leichten Schwächen

    Wyvern

    ReiShimura

    03. July 2017 um 11:15

    Tarik und sein kleiner Bruder Quirin hatten es bis jetzt nicht leicht im Leben. Ihre Schwester wurde bei einer ihrer Einsätze als Jägerin von einem Wyvern getötet und ihr Vater starb beim Kampf gegen einen Reiter. Gerade der Tod des Vaters macht das Leben besonders schwer für die zwei, da er sich weigerte den Reiter zu töten und seither als Verräter und Feigling gilt. Doch Tarik setzt alles daran, dass ihr Leben besser wird und er den Namen seines Vater reinwaschen kann. Dieses Jahr soll es endlich klappen, dass er zur Jäger Prüfung zugelassen wird, nach dem in die Kommission bereits zwei Mal angewiesen hat. Doch Quirins aufmüpfiges und unangepasstes Wesen macht die ganze Sache für Tarik nicht einfacher. Vor allem als Quirin gegen eines der wichtigsten Gesetze Canthars verstößt spitzt sich die Lage zu."Das Streben des Jägers" ist der Auftakt zur "Wyvern" Reihe und dies merkt man auch im Laufe des Buches sehr gut. Vor allem der Beschreibung der Welt, der Gesetze und der Personen wird sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Dies erleichtert den Einstieg ungemein und hilft bei der Vorstellung sehr gut, geht dabei aber auf Kosten der Spannung. Über sehr weite Bereiche des Buches plätschert die Handlung eher vor sich hin und dies wird auch noch dadurch verstärkt, dass ab der zweiten Hälfte des Buches noch ein weiterer Handlungsstrang hinzugefügt wird. Dadurch werden neue Personen eingeführt, welche auch ausführlich beschrieben werden müssen. Besonders gestört hat mich an diesem zweiten Handlungsstrang, der sich zwei Barden widmet, dass am Anfang nicht ersichtlich war, wie dies in die Haupthandlung eingeflochten werden soll.Die Charaktere allen voran natürlich die Brüder Quirin und Tarik sind äußerst sympathisch und durchaus lebensecht beschrieben. Sie kämpfen mit durchaus realen Problemen wie Geldmangel, Armut, Schule, Ausbildung und allgemeinen Geschwisterkonflikten. Dabei sind beide alles andere als perfekt, sondern bestechen eher durch ihre kleine Makel und Fehler. Durch ihre Vielschichtigkeit bekommen sie eine unglaubliche Tiefe und als Leser findet man leicht die eine oder andere Eigenschaft mit der man sich identifizieren kann. Besonders herausragend ist die unglaubliche Willenskraft und Stärke die beide mitbringen. Auch wenn dies an manchen Stellen ein wenig unrealistisch und aufgesetzt wirkt. Obwohl Tarik nur Stöcke zwischen die Beine geworfen wird, gibt er nicht auf, bewundernswert, aber wie gesagt, nicht ganz realistisch.Die Wyvern, eine spezielle Unterart der Drachen, wurden sehr gut beschrieben, für meinen Geschmack hätte ihnen aber noch deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden können. Ich denke, dass dies aber im zweiten Teil der Fall sein wird."Das Streben des Jägers" ist eine durchaus durchdachte Fantasygeschichte, die allerdings auch reale Themen anspricht und von verschiedenen Seiten beleuchtet, wie z.B. das Thema artgerechte Tierhaltung. Hierbei zeigt die Autorin Veronika Serwotka verschiedene Denkweisen auf und versucht dem Leser das Thema ohne erhobenen Zeigefinger zu präsentieren.Auch wenn ich die fehlende Spannung das Leseerlebnis ein wenig getrübt hat, bin ich trotzdem schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.

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  • Leserunde zu "Wyvern" von Veronika Serwotka

    Wyvern

    EisermannVerlag

    »Du hast sicherlich schon von den Reitern gehört?« »Gerüchte, ja. Blutreiter vom Roten Gebirge. Menschen, die ihre Seelen der Wilden Jagd verkauft haben, derer sie nun dienen. Schauermärchen.« »Ganz und gar nicht. Wie so oft versteckt sich die Wahrheit in einer Hülle aus Hirngespinsten und Legenden.« Der unehrenhafte Tod Jergan van Cohens liegt lange zurück. Sein Zögern, einen Blutreiter zu töten, wurde ihm im Kampf gegen dessen Wyvern zum Verhängnis. Tarik verschreibt sein Leben dem Ziel, den Namen seines Vaters reinzuwaschen. Als Jäger will er sich und seinen zehnjährigen Bruder Quirin aus den Armenvierteln Canthars herausbringen – doch obwohl er zu den besten Schülern der Akademie gehört, will ihm die Kommission die Zulassung zur letzten Prüfung erneut verweigern. Sein Mentor Khaled setzt sich für ihn ein, doch da verstößt Quirin gegen eines der strengsten Gesetze der Stadt. Er versteckt das Ei eines Wyvern in einer Grotte. Und die geflügelte Echse schlüpft. Gemeinsam mit euch möchten wir „Wyvern - Das Streben des Jägers“ lesen.  Zu diesem Zweck verlosen wir 7 E-Books im Wunschformat. Um euch zu bewerben, beantwortet folgende Frage:  Warum möchtest du das Buch gerne in der Leserunde lesen? Schreibt unbedingt euer Wunschformat dazu, damit der Versand der E-Books schnell nach Auslosung erfolgen kann. Kennzeichnet eure Beiträge ggf. als Spoiler, um anderen den Lesespaß nicht zu mindern. Zum Ende der Leserunde erwarten wir von jedem Gewinner eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eure ehrlichen Meinungen.

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  • Fantasievoll und durchdacht

    Wyvern

    Rabentochter

    02. July 2017 um 15:04

    Tarik lebt in einer Welt und einer Gesellschaft, die Wyvern (große, gefährliche Drachenwesen) hasst und deswegen abschlachtet. Seine Familie fiel bis auf seinen kleinen Bruder Quirin den geflügelten Wesen zum Opfer, weswegen Tarik den immer stärker werdenden Wunsch verspürt, selbst als Gnadenbringer Jagd auf die Wyvern zu machen. Doch Prüfungskommission stellt sich ihm in den Weg. Währenddessen findet Quirin ein Wyvernei verlassen vor. Der sehr tierliebe Quirin beschließt unter größter Gefahr den Wyvern aufzuziehen. Doch was passiert, wenn sie entdeckt werden... Die Handlung dieses Romans lässt sich sehr schnell zusammenfassen. Auf dieser Ebene passiert also nicht besonders viel. Dafür lernt man das Leben der Menschen in dieser Welt kennen. Ihre Beziehung zu den Wyvern, woher der Hass gegen diese Geschöpfe kommt und warum er immer noch gepflegt wird. Auch die Flora und Fauna lernen wir dank Tarik und Quirin kennen. Die Welt ist wirklich bis ins kleinste Detail durchdacht und wirkt dadurch umso authentischer. Auch von den politischen Strukturen bekommt man ein gutes Bild. Diese ganzen Eindrücke benötigt man, um die Motivationen der Figuren nachvollziehen zu können. Besonders die Quirins, da er sich gegen alles stellt, was sein großer Bruder und seine ganze Familie verkörpert. Die Figuren sind sehr glaubhaft gezeichnet, sich selbst treu und überzeugen auf ganzer Linie. Auch der Schreibstil ist fesselnd, wobei ich am Anfang leichte Schwierigkeiten hatte in das Geschehen einzusteigen. Gerade gegen Ende konnte ich das Buch aber kaum noch aus der Hand legen. Fazit: Ein detaillierter Einblick in eine Welt, der dennoch sehr spannend ist und mehr verspricht. Ein bisschen mehr Handlung wäre noch schön gewesen.

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  • Wyvern

    Wyvern

    ToraYayoi

    02. July 2017 um 12:45

    Die Welt, die Veronika Serwotka kreiert hat, hat mich komplett in ihren Bann gezogen! Alles ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, sodass man sich wirklich genauestens vorstellen kann, wie das alltägliche Leben oder eine Wyvernjagd abläuft. Doch auch die Handlung hat mich absolut überzeugt, vor allem, weil es zwei verschiedene Hauptstränge gibt. Dadurch ist die Story durchgängig sehr spannend, abwechslungsreich und mitreißend. Vor allem hat mir der Hauptstrang mit Quirin, Tarik und Kahled gefallen, welcher in der Stadt  Canthar abläuft. Auch die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn sie sind alle absolut einzigartig und liebenswert! Man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen und beginnt automatisch mit ihnen mitzufiebern! Besonders hat mich die Stärke und Willenskraft der beiden Brüder Tarik und Quirin begeistert, denn beide haben sich selbst nach allen Ungerechtigkeiten nicht unterkriegen lassen und vertreten immer ihre eigenen Meinungen! Der lockere und jugendliche Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Man fand sehr schnell in die Handlung rein und konnte sich nicht mehr davon trennen. Ich kann das Buch also wirklich nur weiterempfehlen! Ein absolutes muss für alle Fantasy Liebhaber. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band!

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  • Wyvern - Das Streben des Jägers

    Wyvern

    Cadness

    09. June 2017 um 21:59

    Wenn dein Vater einen Fehler begangen hat und du die Folgen davon jeden Tag spüren müsstest, würdest du dann irgendwann aufgeben? Wenn man dir täglich versucht, klar zu machen, dass du nichts wert bist, würdest du es dann eines Tages glauben? Diese Fragen muss sich Tarik täglich stellen und für ihn gibt es nur eine Antwort: Nein! Und mit dieser Entschlossenheit, diesem Mut hat er sich von Seite zu Seite immer mehr zu meinem Liebling in der Geschichte gemausert. Egal wie aussichtslos eine Situation erschien, er hat nicht aufgegeben. Er hat jeglicher Gefahr gestrotzt und ist dabei mehr als einmal über seine Grenzen gestiegen.  Die Geschichte war das reinste Abenteuer. Es gab Spannung, Action, herzzerreißende Momente und lebendige Kampfszenen, die mich gleichermaßen schockiert und gefesselt haben.  Die Welt, die die Autorin kreiert hat, erschien auf den ersten Blick sehr komplex und verwirrend, doch löste sich dieser Knoten recht schnell und zurück blieb nichts als Faszination - Für die Charaktere, die Vielfalt des Systems und vor allem für die Wyvern. Eine Geschichte, in der so viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung!

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  • Erwecke den Jäger in dir ...

    Wyvern

    klaudia96

    09. June 2017 um 15:53

    InhaltNach dem unehrenhaften Tod seines Vaters ist Tarik van Cohen ein Geächteter. Jeden Tag muss er sich erneut beweisen, um seinen Bruder Quirin und sich selbst im Armenviertel Canthars durchzubringen. Doch als ihm die Zulassung zur Prüfung zum Jäger erneut verweigert wird, kann ihm nur noch Khaled, seines Zeichens einer der gefeiertsten Jäger, helfen. Doch Tarik rechnet nicht mit der Rebellion Quirins. Scheitert sein Traum an dem Wyvern, den Quirin allen Gesetzen zum Trotz in einer Grotte aufzieht?Meine BewertungOh. Mein. Gott. Was für ein Buch! Seit „Wyvern – Das Streben des Jägers“ zum Eisermann Verlag umgezogen ist, war ich sehr gespannt darauf, was Veronika Serwotka in ihrem High Fantasy-Werk für Register zieht. Und nun kann ich kaum noch aufhören, davon zu schwärmen. Dieses Buch hat mich mitgerissen in eine Welt, aus der ich kaum wiederkehren wollte.Ich muss gestehen, bei High Fantasy geht für mich nichts über eine ausgeklügelte Welt mit ihren eigenen Mechanismen und Gesetzen. Anfangs war ich für einen Moment abgeschreckt, als ich die Regeln der Jagd auf die Wyvern durchgelesen habe, mit denen das Buch beginnt. Zu viele Informationen, zu viele Fremdwörter, die ich mir unmöglich merken konnte – aber es hat mich nur umso neugieriger gemacht, was mich wohl erwarten würde. Und das Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Gerade die Jagd auf die Wyvern ist mit großer Action und spannenden Kampfszenen gut gestaltet, wobei es durchaus auch ruhigere Momente gibt, wenn Tarik und Fajeth aufeinandertreffen, oder die zwei Barden miteinander umgehen.Die Charaktere sind auch hierbei sehr vielschichtig und ich würde sagen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Tarik hat mir am besten gefallen, seine rationale und doch sehr entschlossene, leidenschaftliche Art hat mich gleich mitgerissen. Seinen Bruder Quirin fand ich manchmal etwas zu kindisch, wobei es auch noch zu seinem Alter gepasst hat. Allerdings war sein Trotz manchmal einfach zu überwältigend, sodass ich seine guten Absichten kaum noch wahrnehmen konnte. Fajeth, die Tochter des Bürgermeisters, hat mir ebenfalls gut gefallen, ihre ruhige, besonnene und liebevolle Art, mit der sie jedem begegnet, war eine schöne Auflockerung, wobei ich denke, dass sie in den Folgebänden noch deutlicher zum Strahlen kommen wird, wenn sie mehr Verantwortung übernimmt. Und schließlich Khaled, der wohl emotionalste und gebrochenste Charakter des Buches. Er hat mich einfach vollkommen überzeugt und ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht.Auch die Welt, die Veronika Serwotka da gebastelt hat, war so facettenreich wie die Charaktere. Die Abläufe in Canthar waren alle sehr interessant zu lesen, auch die Bedingungen, unter denen die Wyvern gehalten werden. Die Wyvern selbst haben mich ebenfalls fasziniert, gerade ihre Art und ihre Angriffstechniken sind sehr unterschiedlich, sodass Action in ihren Szenen geboten war. Gleichzeitig finde ich auch, dass das Buch eine wichtige Botschaft im Bezug auf Tierquälerei transportiert und wie man auch mal in andere Richtungen denken sollte.Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich die ganzen Hintergründe der Geschichte überrascht und in ihren Bann gezogen haben. Wenn man den High Fantasy-Aspekt außer Acht lässt, versteckt sich hier auch ein sehr interessantes Familiendrama, das mit den verschiedenen zwischenmenschlichen Beziehungen, den alten Geheimnissen und der Ehre und dem Stolz der einzelnen Charaktere gut zu spielen weiß.Alles in allem kann ich nur sagen: „Wyvern – Das Streben des Jägers“ war durch und durch ein Highlight, auf dessen zweiten Teil ich mich unheimlich freue. Das offene Ende war unheimlich herzzerreißend und ich kann es kaum abwarten zu erfahren, wie es mit allen Charakteren, die wichtige Entscheidungen treffen mussten, weitergeht.

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  • Wyvern- das Streben des Jägers

    Wyvern

    CeceBreze

    08. June 2017 um 17:08

    Achtung! Enthält Spoiler! Handlung Tarik van Cohen will den Namen seines toten Vaters reinwaschen, indem er Jäger wird und Ehre durch die Wyvernjagd erlangt. Dann könnte er auch sich und seinen kleinen Bruder Quirin ordentlich versorgen und auch mehr Zeit mit diesem verbringen. Allerdings wiederholt er die Jägerausbildung nun schon zum dritten Mal und wieder will ihn die Kommission nicht zu den Prüfunge zulassen, ihre Begründung wirkt eher an den Haaren herbeigezogen. Der wahre Grund ist ihm klar: Sein Vater, der auch Jäger war, hat sich geweigert, einen Reiter zu töten. Daraufhin wurde dieser verspottet und geächtet, nach seinem Tod blieb sein Ruf an dem Namen van Cohen hängen. Doch dieses Mal will Tarik unbedingt zur Prüfung zugelassen werden, sein Ziehvater und Jäger Khaled und seine Lehrerin Tris unterstüzten ihn dabei und sezten die Kommission unter Druck. Doch dann eröffnet ihm Quirin dessen Geheimnis: er hat ein Wyvernei gefunden und ausgebrütet. Schlagartig stürzt Tariks Traum zusammen, alles, woran er je geglaubt hat wird auf den Kopf gestellt. Sin die Wyvern wirklich die schrecklichen Monster, die die ganze Stadt hasst und fürchtet? Meine Meinung... ... zum Cover: Das Cover ist eher unauffällig, passt aber gut zur Handlung. Es zeigt die Stadt Canthar von weitem und einen kleinen Wyvern über den mittelalterlich gehaltenen Schriftzug. ... zum Titel Zum "Haupttitel" "Wyvern" kann man nicht besonders viel sagen, in dem Buch geht es eben um Wyvern, der Titel passt also. Der Untertitel "Das Streben des Jägers" passt ebenfalls, da Tarik (der "Jäger") unbedingt Jäger werden will und sich dafür total anstrengt. ... zu den Protagonisten Tarik ist mir sofort sympathisch geworden mit seiner gutmütigen, liebevollen Art. Er ist vielschichtig beschrieben mit allen Fehlern und Macken, die einen Menschen menschlich machen. Allerdings erscheint er mir etwas naiv und teilweise leichtsinnig seinem Bruder gegenüber. Er liebt Quirin so sehr, dass er blind für dessen Fehler ist und ihm fällt auch nicht auf, das dieser etwas vor ihm verbirgt. Trotzdem ist es diese Liebe, die ihn so sympathisch macht. Bei Quirin allerdings, weiß ich nicht, was ich von ihm halten soll. Zum einen ist er für sein Alter durchaus vernünftig und überdurchschnittlich klug. Auch hinterfragt er feststehende Tatsachen, was man von Tarik (zumindest anfangs) nicht behaupten kann. Er ist ein neugieriger und bemerkenswert ruhiger Junge, der auch beobachten kann. Allerdings hat er auch eine rebellische Ader, was an sich nicht schlimm ist, bei ihm wirkt es aber eher wie kindlicher Trotz. Er will nicht akzeptieren, wie die Bürger von Canthar die Wyvern behandeln und auch nicht, dass er sich und Tarik mit seinen offenkundigen Ansichten in Gefahr bringt. Als er das Wyvernei behält und ausbrütet, denkt er gar nicht an die Konsequenzen, die diese Tat besonders für Tarik bereithält, sollte sie auffliegen. Fajeth dagegen ist ein starkes Mädchen und passt perfekt zu Tarik. Die beiden ergänzen sich, bauen einander auf und sind einfach süß zusammen. Auch alleine ist sie eine bewundernswerte Person, obwohl sie als Tochter des Bürgermeisters einen hohen Rang innehat, ist sie nicht arrogant, sondern hilft den normalen Bürgern und hält die Beziehung zwischen der Obrigkeit und dem einfachen Volk. Fyrndolf ist ebenfalls sehr nett und sympathisch. Da er seine Ausbildung zum Barden gerade beendet hat, hat er natürlich noch nicht sehr viel Erfahrung. Trotzdem versucht er sein bestes und nimmt auch nach einigem hin und her Everards Hilfe an. Besonders die Szene, in der er mit Raja spielt, ist mir im Gedächtnis geblieben und ist wohl meine Lieblingsszene dieses Buches. ... zur Handlung Die Handlung besteht grob betrachtet aus zwei unterschiedlichen Handlungssträngen, die aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt werden. Zum einen die "Haupthandlung", in der von Tarik, Quinn und Khaled erzählt wird, also die Geschehnisse, die in Canthar vor sich gehen, zum anderen die Nebenhandlung, in der Fyrndolf und Everard sich treffen und nach Canthar reisen. Die Kapitel mit Fyrndolf und Everard fand ich ziemlich zäh und langweilig (bis auf die Szenen mit Raja), mir kamen sie wie Lückenfüller vor. Auch die Haupthandlung zieht sich bisweilen, am Anfang findet man die neue Welt noch intressant und will mehr über alles erfahren, spätestens nach 100 Seiten erwartet man aber Spannung. Diese bekommt man allerdings nicht, vielmehr plätschert die Handlung vor sich hin und zieht sich an einigen Stellen deutlich. Richtige Spannung baut sich erst ca. ab Kapitel 18 richtig auf, in den vorigen Kapiteln werden die Charaktere, Wyvern und Handlungsplätze beschrieben. Das Ende ist ein mittelschlimmer Cliffhanger- der einzige Grund für mich, auch noch den zweiten Teil lesen zu wollen. Fazit "Wyvern- das Streben des Jägers" baut auf einer grundlegend guten Idee auf, hat starke Charaktere aber es fehlt gewaltig an unterschwelliger Spannung. Trotzdem ist das Buch für alle Fantasy- und/ oder Drachenliebhaber eine Leseprobe wert.

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