Veronika Vattrodt , Lisa-Marie Huber Der Tod kriegt mich nicht

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Inhaltsangabe zu „Der Tod kriegt mich nicht“ von Veronika Vattrodt

Mit 16 ist Lisas bisheriges Leben vorbei: Ihre Organe drohen zu versagen, sie hat weit fortgeschrittene Leukämie. Kurz nach der Diagnose beginnt Lisa die Chemotherapie, darauf folgen ein Jahr mit Krankenhausaufenthalten und Schmerzen. Während dieser Zeit setzt sie sich notgedrungen mit dem eigenen Sterben auseinander - und hört trotz allem niemals auf, an ihre Zukunft zu glauben.

Dieses Buch ist sicher kein Kinderbuch

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    Der Tod kriegt mich nicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2014 um 12:55

    Cover: Ich finde, dass Lisas Blick sehr viel Stärke ausstrahlt und das passt für mich sehr gut zu dem Titel.  Meinung: Seit ich „Gegen die Angst“ gelesen habe und mich selbst dazu entschlossen habe, Stammzellenspender zu sein, interessiere ich mich für Bücher, die von Leukämie handeln. Sie müssen nicht unbedingt immer autobiographisch sein, aber ich bin während meiner Suche über dieses Buch gestolpert und wollte es dann lesen. Lisa ist 16 und erkrankt an Leukämie. Es beginnt ein Chemo-Marathon, der von vielen Begleiterscheinungen geprägt ist, die alles andere als schön sind. Nebenher erhält man Einblick in die Gedankenwelt von Lisa. Zu Beginn muss ich sagen, dass ich es sehr seltsam finde, dass Lisa schon von Kindheit an der felsenfesten Meinung war, dass sie definitiv Leukämie bekommen würde, seit sie einen Film darüber gesehen hatte. Damit kann ich schwer umgehen und kann noch immer nicht so recht einordnen, was das eigentlich über sie aussagt. Letztendlich erkrankt sie dann an dieser Krebsart und da sie Leukämie im fortgeschrittenen Stadium hat, beginnt sofort die Chemo. Lisa erklärt sehr anschaulich und für Außenstehende nachvollziehbar, wie so eine Chemo abläuft. Sie rattert dabei nicht die medizinischen Fakten herunter, sondern geht darauf ein, was es wirklich heißt, dieses Medikament im Körper zu haben, was es mit deinem Körper macht. Dass die Haare ausfallen, ist dabei das kleinste Übel. Teilweise zog sich mir beim Lesen der Magen zusammen und ich merkte, dass ich immer mehr Respekt vor diesem Teenager entwickelte, der kein normaler Teenager sein konnte. Wer solche Schmerzen und solche lebensbedrohlichen Situationen überstehen kann, sich in diesem Alter durchkämpfen kann, der hat einfach nur Respekt verdient. Grausam war, nebenher immer wieder von der Schwangerschaft der Mutter zu lesen. Das Leben der einen Tochter steht auf der Kippe, während ein Neugeborenes auf dem Weg ist, das war ziemlich heftig. Auch für Lisa ist es nicht einfach, damit umzugehen und das wurde auch sehr gut deutlich. Ein ziemlich großer Raum nimmt die Beziehung zwischen Lisa und ihrem Freund Tim ein, die alles andere als komplikationslos ist. Das fand ich für ihre Entwicklung wichtig, mich hat dieser Aspekt aber nicht so sehr interessiert, wie einige andere Handlungsstränge. Dennoch kam sehr gut zum Ausdruck, wie man in so einer Situation umgehen kann, wie man es besser nicht machen sollte. Kann man von jemandem erwarten, einem in so einer Situation beizustehen und bis an seine eigenen Grenzen zu gehen, so wie Lisas beste Freundin es tut? Oder muss man, auch wenn es wehtut, sich akzeptieren, dass manche Personen, so sehr man sie auch liebt, selber Angst haben und es einfach nicht können? Das sind Fragen, die man nicht mal eben beantworten kann und Einiges zum Nachdenken mit auf den Weg geben. Am Anfang von jedem Kapitel werden Zitate von Lisas Freundin oder ihrer Psychologin aufgeführt, was ich gut fand. Dadurch, dass Lisa aus ihrer eigenen Perspektive erzählt, war es toll, von außen noch einmal einen Blick auf die Situation zu werfen und ein abgerundetes Bild zu erhalten. Insgesamt fand ich das Buch aber ziemlich kurz. Man hätte hier und da Einiges besser erklären können, gerade was manche medizinische Dinge angeht. Ich denke, ohne mein Vorwissen hätte ich Einiges nicht verstehen können und das finde ich schade. In der Mitte des Buches befinden sich einige Bilder und das erhöht noch einmal den autobiographischen Aspekt. Fazit: Die Autobiographie von Lisa ist ziemlich beeindruckend. Sie kämpft mit 16 gegen die Leukämie an und gibt nicht auf. Die Chemotherapien werden sehr gut beschrieben, jedoch haben mir hier und da einige medizinische Details gefehlt, die ohne Vorwissen vielleicht zu Verständnisproblemen führen können. Dennoch ist es ein Buch, was man sich, sofern man Interesse an dem Thema hat, zulegen sollte.

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