♡Rezension
Das Anders gehört zu mir - Mein Leben mit Asperger Autismus - von : Veronique Kouchev
Verlag: Eden Books
- Werbung - Rezensionsexemplar als Printausgabe
Lovelybooks Leserunde
- Autismus Spektrum Störung - Asperger Autismus - Kindheit - Jugend - Mobbing - Schulzeit -
♡Veronique
bekommt mit 17 Jahren die Diagnose: Asperger - Autismus. Sie fühlt sich erleichtert.
Endlich weiß sie, warum sie sich anders fühlt und warum ihr Umfeld anders auf sie reagiert.
Ihre Kindheit und Schulzeit war nicht einfach, Veronique musste viel erleiden und durch machen, wurde immer wieder gemobbt, falsch verstanden und von ihren Mitmenschen abgelehnt.
Heute geht sie offen mit ihrer Diagnose auf die Menschen zu und hat dieses Buch geschrieben um Betroffenen und ihren Angehörigen Mut zu machen und zu zeigen, was hinter der Autismus - Spektrum Störung steckt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm schnell zu lesen.
Ich war ab der ersten Seite absolut gefesselt von ihrer Lebensgeschichte und konnte mich sehr gut in die Gedanken und Gefühle von Veronique hineinversetzen.
Das Buchcover zeigt ein Foto von der Autorin, wie sie mit geschlossenen Augen und Kopfhörern auf einem Dach lehnt. Ich finde es passt sehr gut zu Veronique und ihrem Leben mit der Autismus Spektrum Störung. Denn: Menschen mit dieser Beeinträchtigung brauchen oft eine Auszeit, ganz für sich allein, Ruhe und eine Pause von allen Reizüberflutungen.
Die Innengestaltung im Buch ist etwas ganz, ganz Besonderes, denn Veronique hat all die Zeichnungen selbst gemalt. Sie ist künstlerisch sehr begabt und kann wunderschön zeichnen. Die Bilder haben die Gefühle von der Autorin nochmal sehr stark verdeutlicht und hervorgehoben.
Wer in der Kindheit oder Jugend stark gemobbt wurde und noch nicht darüber hinweg gekommen ist, könnte dieses Buch eventuell sehr stark triggern.
Die Autorin erzählt uns diese furchtbaren Ereignisse aus ihrer Schulzeit vollkommen ehrlich und ungeschönt.
Ich bin der Meinung, dass die Schuld für das Mobbing nicht nur an Veroniques "Anders sein" lag, sondern an den Personen selbst.
Warum es überhaupt zu Mobbing kommt, verstehe wer will...ich verstehe es jedenfalls nicht. Das ist wohl ein riesiges Fass an Psychologie, was man aufmachen muss um es zu begreifen.
Und ich denke auch, dass Lehrer*innen viel zu wenig dagegen tun, ich kenne das noch sehr gut aus meiner eigenen Schulzeit. Die Lehrkräfte kriegen nur einen Bruchteil davon mit, was wirklich los ist und fühlen sich selbst teilweise ratlos und überfordert mit solchen Situationen...
Ich frage mich ob Veroniques Leben anders verlaufen wäre wenn man die Diagnose früher gestellt hätte. Aber die Zeit lässt sich nicht zurück drehen.
Ich fühlte mich beim Lesen dieses Buches sehr verbunden mit der Autorin und
habe ziemlich viele Parallelen zu mir und meinem eigenen Leben entdecken können.
Ich konnte jede einzelne Seite, jedes geschriebene Wort hundertprozentig nachvollziehen und mitfühlen.
Das Buch ist sehr empfehlenswert für Autisten und ihre Angehörigen, aber auch für Menschen, die mit Betroffenen arbeiten oder für Lehrkräfte und Pädagog*inn*en
Es war sehr spannend Veronique kennen zu lernen und über ihre Autismus-Spektrum-Störung etwas zu erfahren und zu lernen.
Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.
Veronique Kouchev
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Das »Anders« gehört zu mir
Neue Rezensionen zu Veronique Kouchev
Das Buch beinhaltet gerade für mich aus der Sonderpädagogik-Ecke so viele Erkenntnisse und auch Tipps, die mir in meinem späteren Berufsleben wohl öfter mal einen anderen Blick auf bestimmte Situationen liefern werden.
Auch der Schreibstil an sich ist toll und lässt Menschen, die zum ersten Mal mit dem Thema konfrontiert werden oder sich bisher nur ansatzweise mit (Asperger-)Autismus beschäftigt haben, besser verstehen, wo genau die Probleme liegen und dass anders in keinster Weise "ungenügend" oder "fehlerhaft" bedeutet.
Super Buch, das viele Menschen lesen sollten, um sich mit dem Thema zu befassen und Vorurteile aufzuheben (:
Veronique Kouchev hat mit "Das anders gehört zu mir" in meinen Augen ein wichtiges Buch für mehr Sensibilisierung im Bereich Asperger Autismus geschrieben.
Seitdem sie denken kann fühlt Veronique sich anders. Sie kann ihre Gefühle oft nicht kontrollieren, eckt mit ihrer Art an und wird missverstanden. Auch in der Schule ist es nicht leicht. Sie wird von ihren Mitschülern gemobbt, immer wieder von Freunden verraten und immer wieder verletzt. Trotz allem schafft sie es immer wieder aufzustehen. Eines jedoch beschäftigt sie sehr. Das sie nicht weiß was ihr "anders" wirklich ist. Erst mit 17 Jahren wird bei ihr Asperger Autismus diagnostiziert der bei ihr endlich Klarheit bringt und hilft sich selbst besser zu verstehen.
Ich finde dieses Buch wirklich sehr wichtig und finde es toll das veronique.kouchev ihre Geschichte erzählt um mehr Sensibilisierung zu diesem Thema zu erreichen und zu heben das Menschen im Spektrum mehr Verständnis entgengebracht wird.
Vielen Dank an veronique.kouchev, an Lovelybooks und den Eden books Verlag für das tolle Rezensionsexemplar und die Leserunde
Gespräche aus der Community
Wir verlosen 20 Exemplare von »Das ›Anders‹ gehört zu mir« unter allen, die uns verraten, ob sie sich schon einmal mit Autismus beschäftigt haben und was sie darüber wissen. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen viel Spaß beim Lesen!
Also ich habe die Situation mit der Vermieterin und der besten Freundin nicht ganz verstanden.
Ich schätze das so ein, dass sie sich nicht getraut hat Vero zu sagen, dass sie zu überfordert ist mit ihr zusammen zu wohnen.
Sie hätte mit der Therapeutin sprechen sollen. Und dann hätten die Mädels sich im Guten trennen können.
Die Vermieterin scheint die Freundin so manipuliert zu haben,
die Ängste dass etwas schlimmes passieren könnte, getriggert zu haben.
Das hätte nie so weit kommen müssen.
Dafür war ja die Therapeutin da, um das gemeinsam mit allen zu klären...
Warum ist die Mutter nicht in die WG gekommen um die Tür zu öffnen und die Situation zu klären?
Ich hoffe ja, dass die betreffenden Personen das Buch lesen und mal die Sicht aus Veros Seite lesen, um zu verstehen wie das alles für sie war.
Und hinterfragen ob man nicht hätte mehr Verständnis aufbringen können oder die Dinge humaner hätte lösen können.
Ohne Mobbing.
Was da in der Wohnung passiert ist, dass die Hunde dann noch auf das Bett gepinkelt haben ist doch nicht mehr normal.
Auch das mit der OP in der Klinik ist völlig falsch gelaufen.
Man hätte von Anfang an klären müssen, dass das alles so dort nicht geht.
Es ist von vorne bis hinten falsch gelaufen.
Ich finde das Buch jedenfalls sehr gut und werde eine 5 Sterne Rezension schreiben.
Das Interview mit der Therapeutin am Ende fand ich auch nochmal sehr gelungen.
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