Veza Canetti Die Gelbe Straße

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Inhaltsangabe zu „Die Gelbe Straße“ von Veza Canetti

Das Gute und das Böse wohnen dicht nebeneinander in der Gelben Straße, der Straße der Lederhändler in der Wiener Leopoldstadt. Veza Canetti, die erste Frau Elias Canettis, hat sie beschrieben, knapp, prägnant, anrührend oder mit bissigem Humor, und immer so, daß sie dem Leser unvergessen bleibt. Ein Panorama der Welt der kleinen Leute im Wien der Dreißiger Jahre, wie es eindringlicher nicht sein könnte.

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    Die Gelbe Straße
    gst

    gst

    03. February 2014 um 13:51

    Veza Canetti, die während ihres Lebens (1897 bis 1963) im Schatten ihres Ehemannes Elias stand, war eine gute Beobachterin. Sie erzählt von kleinen und großen Katastrophen – von Krüppeln, tyrannischen Ehemännern, Mitgiftjägern und geldgierigen Hausherren, von Intrigen und Verleumdungen. Da sie den Anschein erweckt, aus der Ferne zu beobachten, entstand ein für die heutige Zeit ungewohnter Schreibstil, der trotz der Abgeklärtheit beim Leser Gefühle entstehen lässt. „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, heißt es so schön. Dieses Motto passt genau auf die traurigen, humorvoll erzählten Geschichten. Sie laufen zwar unter der Bezeichnung Roman, doch entsprechen sie eher zusammengewürfelten Momentaufnahmen. Zumindest mir fehlt die durchgehende Handlung, die ich von einem Roman erwarte. Obwohl ich nicht sofort in das Buch fand, bin ich nach der Lektüre begeistert. Das Vorwort von Elias Canetti und das Nachwort von Helmut Göbel führen den Leser in das Leben der Schriftstellerin und die Zeit ihres Schaffens ein und ergänzen damit die Lektüre.

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