Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

von Vic James 
4,0 Sterne bei137 Bewertungen
Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
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Positiv (104):
nickypaulas avatar

Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen, wenn man düstere Dystopien mag

Kritisch (8):
bookcatladys avatar

Der vielfache Perspektivwechsel war einfach nur verwirrend. Keine Emotionen, mangelnde Spannung. :(

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Inhaltsangabe zu "Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern"

Die Wattpad-Sensation jetzt als Buch!

Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.

Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.

Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.

Also das verstand man unter ›Geschick‹, dachte Luke, als er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte. Ein so unerträglicher Schmerz, dass man sich wünschte, man wäre tot.

Wie sollte man dagegen ankämpfen? Wie konnte man Menschen besiegen, die dazu fähig waren? Nicht Menschen – Monster. Es spielte keine Rolle, dass es nur wenige von ihnen gab: Diese Wenigen genügten völlig.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841440105
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:FISCHER FJB
Erscheinungsdatum:22.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    EifelBuecherwurms avatar
    EifelBuecherwurmvor 4 Tagen
    Guter Auftakt

    Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
    Preis: € 14,99 [D]
    Verlag: FISCHER
    Seiten: 350
    Format: Ebook
    Altersempfehlung: keine Angabe
    Reihe: Band 1/3
    Erscheinungsdatum: 22.08.2018

    Inhalt:

    Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

    In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.

    Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.

    Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.

    Design:

    Das Cover hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht. Die beiden geteilten Gesichter mit den herausstechenden Augenfarben zogen mich in ihren Bann. Die Risse in Pink lassen die Bilder wie zersplittert aussehen. Als würde man sie in einem zerstörten Spiegel betrachten. Bei diesen kräftigen Farben fällt der Titel gar nicht richtig auf. Eigentlich mag ich keine Gesichter auf Covern - doch dieses gefällt mir sehr gut.

    Meine Meinung:

    Nachdem ich das Cover entdeckt habe (und mich das Wort "Palace" eigentlich erst etwas verwirrt hat), habe ich den Klappentext gelesen und mich spontan verliebt. Die Idee der Sklavenzeit für jeden normalen Bürger ohne Geschick ist genial. Wie ist die Autorin denn darauf gekommen? Thematisch habe ich solch ein Buch noch nicht gelesen bisher. Es gab immer nur Bücher in denen es Menschen gab die herrschten oder die, die versklavt waren. Auf Lebenszeit. Aber Sklave für 10 Jahre - das ist total neu für mich gewesen. Sehr spannend. Daher musste ich das Buch unbedingt lesen.

    Für mich ist und bleibt der Hauptcharakter Luke. Er und seine Familie (die Eltern und seine zwei Schwestern) treten zusammen die 10-jährige Sklavenzeit an nachdem seine jüngste Schwester gerade das Mindestalter dafür erreicht hat. Doch etwas geht schief und Luke wird von seiner Familie getrennt. Er kommt in die gnadenlose Fabrikstadt Millmoor, während seine restlichen Verwandten an dem prunkvollen Hof der Familie Jardin landen.

    Das erste Kapitel war etwas verwirrend, doch danach hat mich das Buch gefesselt. Ich war von Anfang an gespannt auf den Fortgang der Geschichte. Dies wurde noch unterstützt von den vielen Handlungssträngen... die erste Hälfte des Buches blieb spannend. Die Kapitel wurden immer aus der Sicht von wechselnden Personen geschildert. Dabei hat mir die Geschichte rund um Luke am besten gefallen. Immer wenn ein Kapitel zu einer anderen Person sprang, hätte ich es am liebsten überblättert um direkt bei Luke weiter zu lesen.

    Die zweite Hälfte des Buches war zwar immer noch voller Handlungen und Ereignisse, aber irgendwie konnte sie mich nicht so sehr fesseln wie der Beginn. Vielleicht waren es plötzlich zu viele verschiedene Handlungsstränge auf einmal?

    Zu Beginn hatte ich auch Angst, dass mich die vielen verschiedenen Personen irgendwann durcheinander bringen würden, doch das trat nicht ein. Zum Glück! Mir gefiel auch, dass sich die Personen im Laufe des Buches entwickelt haben. Besonders die Kinder der Familie reifen heran und gehen alle ihren ganz eigenen Weg. Das hätte ich zunächst nicht in diesem Ausmaß erwartet und hat mich positiv überrascht. Mal sehen, was da später noch so auf uns zukommt.

    Gut fand ich, dass am Ende einige Dinge aufgeklärt wurden, die mich das ganze Buch über beschäftigt haben. Dennoch blieben viele Fragen offen und gerade in den letzten Kapitel wurden viele neue Fragen aufgeworfen, damit der zweite Band direkt mit viel Spannung beginnen kann.

    Den Schreibstil mochte ich sehr. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und egal ob es die Sklavenstadt oder das Anwesen der Jardines war - alles war so beschrieben, dass ich es vor meinem geistigen Auge sehen konnte.

    Das Buch endete gleich mit mehreren Cliffhangern (ja, das geht tatsächlich). Sehr gemein, Frau Autorin! Gerade die allerletzten Handlungen einer bestimmten Person hatte ich so überhaupt nicht vorhergesehen. Nach dem Ende des Buches saß ich erst einmal erstaunt da und fragte mich, wie es wohl weitergehen wird. So viele Fragen schossen mir durch den Kopf, doch ich kann keine nennen ohne euch massiv zu spoilern.

    Fazit:

    Eine tolle Idee und gute Umsetzung. Zwischendrin hatte das Buch zwar ein paar Längen, dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung und warte gespannt darauf. Die Geschichte hat noch ein riesiges Potential! Daher gibt es vier Sterne von mir.

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    Lizzy_Curses avatar
    Lizzy_Cursevor 9 Tagen
    Machtgefüge ...

    Dark Palace von Vic James

    10 Jahre muss jeder, der nicht zur magischen Elite Englands gehört, opfern und in den Dienst der Herrschenden treten. Manchmal unter grausamen Bedingungen. Die Hadleys glauben alles richtig zu machen, als sie ihre Sklavenzeit gemeinsam antreten und sich in den Dienst der mächtigen Familie Jardine stellen. Doch Luke, der Sohn, wird von den anderen getrennt und in eine Arbeiterstadt gebracht, während der Rest der Familie im Herrenhaus Dienst verrichten muss.

    Diese dystopische Story konnte mich persönlich leider nicht so fesseln wie ich eigentlich erhofft hatte. Dabei hat Vic James vieles richtig gemacht: Ihr Schreibstil liest sich einfach so weg, die Seiten fliegen förmlich an einem vorbei und ich wusste gar nicht, wie ich in der Mitte des Buches gelandet bin. Ihre manchmal wunderschön bildhaften Beschreibungen zauberten Millmore oder das Herrenhaus oder den Wald und den See förmlich in meinen Kopf. Dieses Detail verstand mich zu fesseln.
    Wahrscheinlich um dem Roman Komplexität zu verleihen und die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, werden mehrere POVs ins Feld geführt. Dies gefiel mir vor allen Dingen zu Anfang ziemlich gut, da ich schnell vertrauen zu Luke und Abi fasste, den Kindern der Hadleys und ihr Alltag vor ihrer Sklavenzeit recht eindrücklich beschrieben wird. Luke fand ich besonders toll und Abi ist schlauer als ihr gut tut. Sowas mag ich (eigentlich). Auch die Idee gemeinsam die Sklavenzeit anzutreten erwuchs aus Abis hellem Köpfchen.
    Die Familie Jardine schien mir schon nach dem ersten Kapitel, in dem sie ihren Auftritt hatten, recht wahnsinnig zu sein. Ein gabenloser Bruder, ein Psychopath und ein Choleriker (um es mal mit einfachen Worten zusammen zu fassen) treten hier gemeinsam auf, garniert noch mit gruseligen Haustieren und einem glänzenden Aussehen. Vic James hat hier versucht, zu viele Superlative auf einem Fleck zu vereinen, um die Dekadenz der Oberschicht und die offensichtliche Grausamkeit gegenüber ihren Untergeben darzustellen, grausam und dekadent ist diese Familie alle Mal, dabei treten aber leider ihre Charaktere in den Hintergrund. Auf mich wirkten sie (nachdem der erste Glanz verflogen war) blass. Ein wenig mehr Characterbuilding hätte hier wohl weniger geschadet).
    Das selbe Muster kann man auch am Beispiel von Luke herunter deklinieren, der nach Milllmoor gebracht wurde – einer alten Arbeiterstadt. Auch hier bediente sich James vieler Klischees, die ich so auch schon in historischen Romanen des 19. Jahrhunderts gelesen habe. Grau, Trist, Arbeit, keine medizinische Versorgung und unzureichende Versorgung mit Nahrungsmitteln. Natürlich läuft es dem Leser kalt den Rücken hinab – aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass die Autorin genau das erreichen wollte – und das wiederum überlagerte den Lesegenuss.

    Im Endeffekt geht es um das Machtgefüge zwischen den Menschen. Spannung konnte dieses Machtgefüge jedoch bei mir nur teilweise wachkitzeln. Und wenn, dann wurde diese durch Infodumping, welches an manchen Stellen erfolgte, erstickt. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, immer wenn ein bisschen Spannung aufkam, mussten gleich wieder endlose Informationen folgen. Das hätte man auch eleganter lösen können.

    Fazit? Eine Dystopie, die von der Grundstory her recht solide angelegt war, mich jedoch wenig zu begeistern vermochte. Schade! Ich kann hierfür nur 3 Sterne vergeben.

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    Morrigans avatar
    Morriganvor 14 Tagen
    Leider sehr langweilig und absolut nichts für mich

    In Großbritannien muss jeder, der nicht über Magie verfügt, 10 Jahre Sklavenzeit ableisten. Die Familie Hadley beschließt diese Zeit zusammen zu verbringen und bewirbt sich geschlossen als Haussklaven in Kyeneston, dem Anwesen der Familie Jardine. Doch der 17jährige Sohn der Hadleys, Luke wird dort nicht genommen und muss alleine in die gefürchtete Sklavenstadt Millmore. Für ihn beginnt ein harter Kampf ums Überleben. Doch auch für den Rest der Hadleys ist alles nicht so einfach wie gehofft.

     

    Das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen und auch der Klappentext hörte sich vielversprechend an. Doch leider hat das Buch die Versprechen nicht gehalten und schon nach kurzer Zeit habe ich das Interesse verloren, so dass ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Meiner Meinung nach waren es zu viele und ich war etwas verwirrt, um wen es gerade geht. Lukes Geschichte in Millmore war noch etwas Interessant, die der Hadleys in Kyeneston war um einiges langweiliger. Was mich hier sehr gestört hat war, dass die zehnjährige Daisy rund um die Uhr auf ein Baby aufpassen muss und ihr drakonische Strafen angedroht werden, sollte auch nur die kleinste Kleinigkeit passieren. Und dann verliebt sie sich unsterblich in den Vater des Kindes. Das Kind ist erst zehn! Als dritte Storyline gibt es dann die Sicht der Magier, die zusätzlich auf verschiedene Charaktere aufgeteilt wird. Die Magier behandeln hauptsächlich politische Themen, was ich unglaublich langweilig fand. Sympathisch fand ich keinen den Charaktere, weder die Magier, noch die Hadleys.

    Möglicherweise hätten sich ein paar Punkte im weiteren Verlauf noch geklärt und die Geschichte wäre runder geworden, aber ich konnte mich nicht mehr dazu aufraffen und das Buch zu Ende lesen.

    Fazit: Leider sehr langweilig und absolut nichts für mich. Schade. 1 von 5 Sternen.

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    nickypaulas avatar
    nickypaulavor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen, wenn man düstere Dystopien mag
    Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen, wenn man düstere Dystopien mag

    Der Auftakt einer neuen düsteren Jugendbuchreihe! Eine erschreckende Dystopie über England, in dem jeder Mensch, der nicht adlig ist, 10 Jahre Sklavenarbeit ableisten muss. In solch einer Welt begleiten wir die Geschwister Abi und Luke, die leider voneinander getrennt werden. Während Luke in die dreckige Fabrikstadt Millmoor kommt und dort ums Überleben kämpft, muss Abi erkennen, dass ein prunkvolles Anwesen gar nicht so prunkvoll und schön ist, wie sie gehofft hat.

     

    Schon das Cover hat mich vor Monaten angesprochen, doch als ich den Klappentext las, wusste ich, dass ich es lesen musste. Ich liebe Dystopien, je düsterer umso besser. Besonders wenn es dann noch gutgeschrieben ist, wie in diesem Fall. Allein die Einführung hat mich schon gefesselt, weil man unbedingt wissen wollte, wie es eigentlich ursprünglich zu der Szene kam und wie die Leute zu der Person im Prolog gestanden haben.

    Das Schönste an dem Buch war aber die Tatsache, dass ich – die wirklich schon ziemlich viele Dystopien gelesen hat – nicht immer vorhersehen konnte, wie es weitergeht. Der Spannungsbogen zog sich für mich von Anfang bis zum Ende des Buches hin. Die Szenen hören manchmal aber auch an den spannendsten Stellen auf, während wir dann den Szenenwechsel von Luke zu Abi oder zurück erleben. Es ist immer wieder erschreckend, was Macht mit Menschen anstellt.

     

    Außerdem fand ich es großartig, dass es ein wenig in die politische Richtung ging. Das gehört für mich bei Dystopien oft mit dazu. Wenn das fehlt, ist diese Genre für mich irgendwie nicht ganz rund, aber hier konnte ich mich nicht beklagen. Auch wenn ich mit Abi nicht so warm geworden bin und mich etwas mehr auf Lukes Szenen gefreut habe, gefielen mir die verschiedenen Sichtweisen. Für mich hätte der Aspekt, der auch im Klappentext schon angesprochen wurde, mit dem Verlieben gar nicht hineingemusst, wenn ich ehrlich bin. Ich finde, das Buch hat auch so von seiner Story einfach viel zu erzählen und mitzufiebern gehabt.

     

    Des Weiteren verdient die Autorin einen weiteren Pluspunkt, weil das Buch sich zwar um eine düstere Welt dreht, in der Gewalt gegen Sklaven an der Tagesordnung steht, doch nichts ist so übertrieben, dass man Angst haben muss, es wirklich einem Jugendlichen in die Hand zu drücken. Toll fand ich auch die unterschiedlichen Charaktere, die man alle gut voneinander entscheiden konnte und vor allem, dass manchmal alles anders ist, als man denkt.

    Was außerdem noch erwähnenswert ist, ist das Thema „Gabe“, die scheinbar nur die Oberschicht besitzt, wobei wir ja schon früh jemanden kennenlernen, bei dem es eben nicht so ist. Irgendwie bleibt für mich nur die Frage offen, warum es eben nur diese Personen trifft und nicht die normalen Bürger. Liegt es am Blut? An was sonst? Aber wir haben ja noch eine Fortsetzung, die kommen wird. Vielleicht wird das dann noch einmal richtig geklärt.

    Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen, wenn man düstere Dystopien mag. Wenn man jedoch lieber etwas Harmloseres liest, sollte man vielleicht nicht unbedingt dazu greifen, denn die Abgründe einiger Menschen in diesem Buch sind wirklich tief.

     

    Ich vergebe 4,5 Sterne.

     

    Nicky von >Die Librellis<

    ehemals Nickypaulas Bücherwelt

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    Fabelhafte_Buecherweltvor 15 Tagen
    Wundervolle Geschichte

    Das Cover ist einfach ein Traum und ich liebe es! Als ich es sah, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.

    Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt, sodass man hier etwas aufpassen muss. Ich fand dies jedoch sehr spannend, da man gleichzeitig unterschiedliche Sichtweisen dargestellt bekommt und auch verschiedene Lebenswege verfolgen kann.

    Die Entwicklung der einzelnen Charaktere fand ich sehr schön und auch nachvollziehbar. Luke hat sich zu einem tollen jungen Mann bzw. Rebell entwickelt und kämpft für seine Familie und die Freiheit der Sklaven. Er ist trotz seiner 16 bzw. 17 Jahre sehr mutig und loyal. Abi mochte ich auch sehr gerne. Sie opfert ihr Studium für ihre Familie, was ich sehr schön finde.

    Jenner und Gavar sind mir auch sehr sympathisch, da beide im gewisser Weise ebenfalls kein schönes Leben führen, obwohl sie zu den Ebenbürtigen gehören. Silyen kann ich einfach nicht einschätzen. Er ist ein sehr verwirrender und mächtiger Junge, der im zweiten Teil bestimmt noch einiges Durcheinander bringen wird. Seine lockere und doch abscheuliche Art lässt mich ihn sehr schwer einschätzen.

    Toll fand ich auch, dass die Überlegenheit und das Verhalten der Ebenbürtigen den Gewöhnlichen und Sklaven gegenüber meist wirklich gut und ausführlich dargestellt werden. Beispielsweise mit dem Hund von Lady Hypatia…

    Das Geschick bzw. warum manche dieses haben und andere nicht, verstehe ich zwar noch immer nicht genau, aber es wurde schon einiges sehr deutlich geschildert und erklärt.

    Auch fehlt es der Geschichte nicht an überraschenden Wendungen, die ich sehr gelungen fand.

    Danke an NetGalley.de und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

     

    Fazit

    Ein wundervoller Auftakt! Ich bin schon so gespannt, wie es weitergeht.

     

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 16 Tagen
    Leider konnte mich die Geschichte nicht so packen wie erhofft

    Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut, nach den vielen positiven Rückmeldungen in den sozialen Netzwerken. Das Cover ist toll geworden, für mich hätte es aber ruhig noch etwas düsterer sein dürfen.

    Luke ist geschockt, als er von den Plänen seiner Familie hört. Seine Familie hat beschlossen, die Sklavenzeit gemeinsam anzutreten. 10 Jahre in denen Luke sein Leben nicht mehr weiterführen kann. Abi, seine Schwester hat es geschafft, dass sie als Familie ihren Dienst auf dem Familiensitz der Familie Jenner ableisten können. Doch dann kommt alles anders, denn Luke muss unerwartet doch in eine Sklavenstadt. Dort gibt es nichts außer harter, körperlicher Arbeit und dem Tod. Während seine Familie in dem Herrenhaus Geheimnissen gegenübersteht, muss Luke schwere Entscheidungen treffen.

    Der Stil der Autorin ist angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wenn ich mich nicht verzählt habe sind es insgesamt sechs Perspektiven, wobei eine ausschließlich für den Prolog genutzt wurde. Normalerweise gefällt mir das wechseln der Perspektiven immer ganz gut, aber bei Dark Palace empfand ich es als etwas anstrengend. Vor allem, weil sich einige Kapitel wirklich ziehen. Das liegt für mich eindeutig an dem politischen Geschehen. Denn die Perspektiven mit den Geheimnissen um die Familie Jardine waren doch deutlich spannender.

    Die Grundidee ist spannend, aber ich muss ehrlich sagen, die Umsetzung hat meinen Geschmack nicht treffen können. Luke ist ein kluger Kerl, er wird stärker während seiner Sklavenzeit. Trotz der Enttäuschung über die Entscheidung seiner Familie, liebt er sie über alles.
    Abi ist sich so sicher, dass sie das richtige getan hat, als sie die Sklavenzeit beantragt hat. Doch sie merkt schnell, dass sie damit gefährlich falsch liegt.

    Die Brüder der Familie Jardine sind sehr unterschiedlich. Vor allem aber sind sie gefährlich und rücksichtslos. Die Wendungen waren für mich oft erschreckend, weil die Brüder aufgrund ihres Geschicks denken, dass sie unbesiegbar und auch unfehlbar sind. Lediglich Jenner war für mich hin und wieder sympathisch.

    Das Ende war äußerst spannend und gemein, aber ich bin sicher, dass ich den zweiten Teil nicht lesen werde. Es handelt sich um eine Diologie.

     

    Vielen Dank an Netgalley und den Fischer Verlag für das Ebook Rezensionsexemplar.

     

    Fazit 

     

    Leider konnte mich diese Geschichte nicht wie erhofft packen und mitreißen. Ich empfand die politischen Informationen zu umfangreich, auch, wenn die Grundidee wirklich etwas neues ist im Dystopie Genre.


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    sunshine-500s avatar
    sunshine-500vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Eine vielschichtige Dystopie, mit neuer Weltordnung, gut ausgearbeitetn Charakteren und Potential nach oben.
    ein guter Autakt mit Potential nach oben

    „Dark Palace“ von Vic James erschien am 22.08.2018 im Fischer FJB Verlag.

    Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher, düster und die beiden Bruchstücke der Gesichter machen neugierig auf den Inhalt.

    Auf der Erde herrscht eine neue Weltordnung und in England sind die Menschen in zwei Klassen aufgeteilt. Es gibt die „adligen“ Ebenbürtigen, die durch eine Art Magie herrschen und die „normalen“ Menschen. Jeder der nicht zum Adel gehört muss 10 Jahre Sklavenarbeit ableisten. Die Familie Hadley möchte dies gemeinsam am gleichen Standort leisten, deshalb bemüht sich die älteste Tochter um einen Platz für alle, bei der Herrscherfamilie Jardine. Doch für den 17 jährigen Luke haben die Jardines keine Verwendung und so wird er in die Fabrikstadt Millmoor gebracht. Die restliche Familie kommt an den prunkvollen Hof der Jardines, doch auch dort ist das Leben kein Zuckerschlecken. Sie sind den rücksichtslosen Machtspielen der Adligen ausgesetzt, besonders der jüngste Spross der Jardines verfolgt eigene Interessen. Abi verliebt sich unterdessen in den Falschen und in Millmoor kommt es zu Unruhen.......

    Die Handlungsstruktur der Dystopie und die Idee einer zwei Klassen Gesellshaft, gefallen mir sehr gut. Dark Palace ist als Trilogie aufgebaut, im ersten Teil gibt es nicht viel Handlungen, durch die vielen Perspektivwechsel lernt der Leser sehr viele Protagonisten kennen. Die Autorin hat durch die vielen Perspektivwechsel versucht die Gefühle und Handlungen der Protas, dem Leser nahe zu bringen, doch die Handlung kommt durch die vielen Wechsel nicht so richtig in Schwung und das Geschehen wird immer wieder verzögert und in die Länge gezogen. Wenn man sich darauf einlässt bekommt man einen guten Einblick in die Welt der „Adligen“ und in der Fabrikstadt Millmoor mit seiner ganzen Graussamkeit. Es gibt Auflehnung, auf beiden Seiten verdeckte Aktionen, gegen die unmenschliche Behandlung und Unterdrückung in den Sklavenstädten. Es lohnt sich hinter die Fassade zu schauen, denn manchmal trügt der erste Eindruck. Die politischen Machtspiele und Intrigen der Adligen machen wütend und sprachlos, leider sind sie auch in der Wirklichkeit denkbar. Im Verlauf der Geschichte werden einige Dinge angesprochen doch nicht näher erläutert oder aufgeklärt. Was es genau mit dem „Geschick“ der Adligen auf sich hat, also dieser Art von Magie, hat sich mir nicht erschlossen. Wo es herkommt wurde nicht erklärt, nur so viel, es gibt verschiedene Ausprägungen und Stärken. Wer und warum wie viel Magie besitzt wurde nicht erklärt und es gibt auch Adlige ohne Magie. Ich erhoffe mir Aufklärung in Teil 2. Spannung kam erst im letzten Drittel der Geschichte auf und endet sehr dramatisch und verspricht einen abwechslungsreichen Fortgang.

    Der Schreibstil von Vic James ist detailliert sehr flüssig zu lesen und wird aus Sicht mehrerer Perspektiven erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, geht in die Tiefe und beschreibt Gefühle und Handlungen sehr gut.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, sind vielschichtig, der ein oder andere verschlagen und undurchsichtig. In dem ein oder anderen steckt mehr als der Anschein vermuten lässt.

    Besonders hervorheben möchte ich Luke Hadley, er ein ein starker Charakter, der durch die körperliche Arbeit viel an Muskelmasse bekommt, doch bemerkwerkenswert ist seine geistige Entwicklung. Er zerbricht nicht, allein gelassen ohne Familie, am harten Alltag in Millmoor . Er erweist heldenhafte innere Stärke und Kraft sich aufzulehnen.

    Abi Lukes ältere Schwester die für die 10 jährige Sklavenzeit, auf die Möglichkeit auf ein Medizinstudium verzichtet, weil sie ihre Familie nicht allein lassen wollte. Sie beweist ebenfalls viel innere Stärke und Einfallreichtum, den sie am Ende gut gebrauchen kann.

    Die Jardin Brüder Garvan, Jenner und Silyen sind sehr verschieden und Jenner besitzt seltsamerweise keine Magie. Garvan und Silyen sind sehr undurchsichtig und bleiben es bis zum Ende.

    Fazit: Ein vielversprechender Einstieg in die Trilogie von Vic James. Ihr Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Protagonisten sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Die Idee und der Plot sind gut, doch durch die vielen Perspektivwechsel fehlte die Spannung. Mir fehlten zusätzlich einige Erklärungen, da erhoffe ich Auflösung in Teil 2. Alles in Allem ein guter Auftakt mit Potential nach oben, für Dystopieliebhaber ist sie gut geeignet.

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 18 Tagen
    Politische Gedanken in einer Sklavengeschichte verpackt

    Meine Meinung zum Jugendbuch:

    Dark Palace

    Zehn Jahre musst du opfern



    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt gibt es in meinem Blog.


    Inhalt in meinen Worten:

    Stell dir vor, in deinem Leben, das du auf diesem Planet verbringen darfst, musst du 10 Jahre deines Lebens opfern. Nur diejenigen die über den anderen dank Geburt stehen, müssen dies nicht tun, haben dafür aber eine ganz besondere Gabe, denn sie können durch ihre Gabe Dinge hervorbringen, die für andere unvorstellbar sind.

    So geht es für die Familie von Luke zu den Privilegierten, doch Luke musste in das Lager, das alles andere als schön ist, es ist eine Betonlandschaft. Dort trifft er jedoch ein junges Mädchen, das illegal im Lager ist, den sie ist keine registrierte.

    Dank ihr lässt er sich auf ein besonderes Spiel ein.

    Währenddessen ist seine Schwester mit der restlichen Familie in einer privilegierten Familie und schafft es dort das alles irgendwie läuft. Ihre kleine Schwester passt auf ein Baby auf, und entdeckt dabei einen Menschenhund, was es mit diesem Hund auf sich hat? Nun das lest ihr am besten selbst.



    Wie ich das Gelesene empfand:

    Mit diesem Buch tat ich mir nicht leicht, es war für mich etwas zu politisch und auch in einer politischen Sprache verfasst. Zeitgleich waren mir die Perspektivenwechsel zu viel und der einzige der mir irgendwie vertrauter wurde und den ich wirklich fassen konnte war Luke, doch kam er mir zu wenig zu Wort.

    Die Geschichte an sich hat aber wirkliches Potenzial und lädt ein, selbst sich in eine Welt wie es bei Dark Palace der Fall ist einzufinden.

    Dort muss man aufpassen und zeitgleich muss man gut überlegen, welche zehn Jahre opfert man.

    Ich selbst kam zu keiner schlüssigen Antwort und ich möchte keine zehn Jahre einfach so verlieren sondern bewusst Leben.



    Schreibstil:

    Ich kam gerade mit dem Schreibstil der bei allen Protagonisten, außer bei Luke, zu finden war, nicht klar, es war mir irgendwie zu hoch und mir fehlte das Gefühl in der Geschichte. Halbwegs greifen konnte ich noch die Schwestern von Luke und Luke selbst war für mich am besten herausgeformt und auch von der Sprache einfach und wie es für mich zu einem Jugendbuch gehört.



    Geschichte:

    Wie gesagt die Idee der Geschichte fand ich toll, weil sie klar macht, das man dankbar sein darf für sein eigenes Leben und wie frei ich es selbst gestalten darf. Dagegen fand ich auch die Grundmuster der Geschichte sehr faszinierend und auch toll, jedoch im Grundpaket tat ich mir schwer, vor allem mit dem politischen tat ich mir sehr schwer.

    Die Vorstellung an Lukes und an seinen Schwestern statt zu sein, kann ich mir einfach nicht wirklich vorstellen und muss sagen, es ist grausam das Unschuldige dazu gebracht werden etwas zu tun, was sie selbst eigentlich gar nicht wollen, doch eine Flucht scheint es eben nicht zu geben und was schon immer war, muss man einfach auch immer so machen, doch es bildet sich ein Aufstand und macht klar, wenn ihr alle so denkt, ich kann nichts also mach ich nichts, wird alles vor die Hunde gehen, wenn ihr aber aufsteht und euch erhebt, dann kann etwas werden, die Frage ist nur, geht ihr mit?



    Charaktere:

    Luke war für mich der bestgreifende und auch verständlichste Charakter.

    Dagegen waren mir die Privilegierten zu unfassbar und am schlimmsten fand ich das es zu viele für diese kurze Zeit gab, so das ich mich permanent neu auf die Figuren einlassen musste, irgendwie war das zu viel des Guten, zumindest für mich.

    Aber Luke war toll herausgeformt und derjenige der am meisten vor mir herumsprang und den ich irgendwie auch verstanden habe.


    Spannung:

    Für mich war es immer wieder spannend zu sehen, wann ich wieder Luke begegne und wie es ihm ergeht, auch fand ich die Szene mit dem Hundemensch berührend und diese Szene fand ich bis zum Ende des Buches faszinierend, denn wie tief kann man einen Menschen formen, hier hat es auf jeden Fall dann nicht an Spannung gefehlt.

    Jedoch bei den anderen Charakteren verlor ich oft den Faden, weil es mir etwas zu wirr und zu politisch war und ich dadurch das Gefühl hatte, das Buch zieht sich enorm in die Länge.

    Darunter litt dann die Spannung für mich.



    Empfehlung:

    Es ist immer schwer, euch ein Buch zu empfehlen, das mir selbst gar nicht so gut gefallen hat.

    Die Grundidee finde ich aber dennoch gut und vielleicht tut ihr euch einfach leichter als ich es mir tat, und ihr finde die Freude im und am Buch.

    Ich selbst kam am Ende der Geschichte an aber hatte dennoch das Gefühl diese Geschichte nicht bis zum letzten Punkt begriffen und ergriffen zu haben.



    Bewertung:

    Dieses Buch war insoweit herausfordernd, das ich mich selbst fragen konnte, wie ich mit diesen 10 Jahren umgegangen wäre, gleichzeitig war das Buch aber auch eine Herausforderung weil ich es nicht richtig verstanden habe und es mir einfach zu sehr an der Politik hing. Irgendwie fehlte mir auch dank dem permanenten Perspektiven Wechsel an der Spannung inklusive am roten Faden, weswegen ich leider nur 2-3 Sterne geben mag.

    Auch wenn mir Lukes Geschichte wirklich gefallen hat, und ich seine Entwicklung spannend fand, so hat er es nicht herausreißen können.

    Deswegen gebe ich tatsächlich nur drei Sterne. Denn ohne Luke wäre das Buch zu einem Abbruch Buch geworden und ich hätte wirklich nur zwei Sterne geben können, so riss er doch etwas das Steuer um.

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    Sommerkindts avatar
    Sommerkindtvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Magier zu sein bedeutet nicht gleich zwangsläufig, dass man ein guter Mensch ist.
    Mehr Charakterarbeit währe gut gewesen.

    Stellen Sie sich vor die Slytherin würden das Geschick der Menschheit leiten. Und wie gerne würde sie in dieser Zeit Leben? Ehrlich? Auch wenn sie zu dem gewöhnlichen Volk und ein stink normaler Mensch sein würden?

    In dieser Geschichte geht um nichts weniger als die Menschenrechte, die eigentlich jeder Mensch haben sollte. Und genau dieses eigentlich ist der Hacken an der Sache. Denn die Menschheit ist gespalten in zwei Fraktionen. Zum einen in die herrschende Minderheit, die Geschick sprich Magie beherrscht und die große Mehrheit, die das eben nicht kann. Um dieses fragile Gleichgewicht zu wahren wurden die Sklavenzeit eingerichtet, die jeder Mensch ohne Geschick einmal in seinem Leben antreten muss und in der jeder dann 10 Jahre bleibt. Doch wer glaubt in der Sklavenzeit könnte man eine ruhige Kugel schieben ist auf dem Holzweg. Nein die Menschen also Nichtmagier müssen in riesigen Sklavenstädten mit mächtigen Industriekomplexen unter erbärmlichen Umständen schuften und kommen als gebrochene Wesen aus dieser Zeit heraus.

    In genau so einer Situation treffen wir auf Luks und Abis Familie, sie wollen diese Sklavenzeit gemeinsam antreten. Doch der so gut gedachte Plan, dass sie alle auf einen Herrensitz ihre Zeit ableisten geht mächtig in die Hose. Luke wird in eine Sklavenstadt verfrachtet, in der er schuften muss wie ein Tier und seine Familie und seine zwei Schwestern landen auf dem besagten Herrensitz, doch auch da ist nicht alles eitel Sonnenschein. Die Herrschaften entpuppen sich als brutale machtgierige Magier. So wird Luke und seine Familie zum Spielball von Intrigen.

    Die Story ist spannend geschrieben obwohl hier und da die eine oder andere unnötige Länge da ist. Die Figuren lassen einen nicht mehr los. Jedoch sind die Charaktere mir zu oberflächlich. Auch wenn jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Protagonisten geschrieben ist. Trägt dies nur noch mehr zur Verwirrung bei. Es sind einfach zu viele Nebenschauplätze, die die Autorin nicht vollends unter einen Hut bekommen hat. Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, danach geht es dann.

    Fazit: Ein Jugendbuchroman, der ein wichtiges Thema „Menschenrechte“ behandelt bzw. deren Nichtexistenz. Obwohl die Protagonisten recht oberflächlich beschrieben sind und es sehr viele Nebenschauplätze gibt, ist es besonders für alle interessant die ein Faible für Magie und Fantasie haben mit ein Hauch von Realität. Auch wenn eine düstere Welt gezeigt wird, die von Gewalt und Brutalität geprägt ist, gibt es keine größeren Gewaltexzesse. Kurz ein interessantes Buch, das es sich zu lesen lohnt, jedoch auch seine Schwächen hat.

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    Amanda95vor 23 Tagen
    Leider ein absoluter Reinfall.

    Titel: Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
    Autorin: Vic James
    Erschienen am: 22.08.2018
    Seitenzahl: 328 Seiten
    Preis Print: 18,99 €
    Preis eBook: 14,99 €


    Reihenfolge:
    1. Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern


    Inhalt
    In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten. 
    Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart. 
    Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.
    (Quelle: amazon.de)

    Meine Meinung

    Vielen lieben Dank an NetGalley und an den Fischer Verlag für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

    Das Cover wirkt sehr düster und geheimnisvoll und spricht einen auch sofort an.

    Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und man kann das super in einem Rutsch durchlesen.

    Über die Charaktere kann ich leider nicht sehr viel sagen, zum einen weil es einfach zu viele waren und zum anderen weil ich die Charaktere sehr flach und nichtssagend fand.

    Die ersten 100 Seiten des Buches waren sehr gut und spannend. Außerdem konnte man die Welt ganz gut kennenlernen und sich hinein denken. Leider hat sich die „Einleitung“über das ganze Buch gezogen und im Endeffekt war der komplette erste Band eine einzige Einleitung. Durch den ständigen Perspektivenwechsel bin ich auch kaum in die Geschichte hineingekommen. Meiner Meinung hätte man es sich sparen können ständig neue Erzähler einzufügen, denn gerade wenn man in der Geschichte von z.B. Luke drin war wurde man wieder herausgerissen und z.B. Abi hat ihre Geschichte erzählt. Leider hat es mir auch sehr an Spannung und Handlung gefehlt, ständig ist immer das gleiche passiert und die Spannung konnte auch nie richtig aufgebaut werden, weil ständig alles sofort wieder aufgeklärt worden ist. Die letzten fünfzig Seiten waren ganz okay, aber die Reihe werde ich definitiv nicht weiterlesen.

    Fazit 
    Leider ein absoluter Fehlgriff und nicht zu empfehlen.

    Bewertung
    ⭐⭐
    (2 von 5 Sternen)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Unser Buch-Highlight im FISCHER Leseclub:
    "Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern" von Vic James

    Stellt euch vor, ein Gesetz würde besagen, dass ihr zehn Jahre als Sklave verbringen müsst – egal, wie euer Leben bisher aussah. Genau das steht Luke und seiner Familie bevor, denn sie gehören nicht zum magischen Adel und müssen daher die nächsten zehn Jahre als Sklaven verbringen. Gemeinsam möchten sie diese schwere Zeit durchstehen, doch dann kommt plötzlich alles anders ...   

    Lasst euch mitreißen von dieser ganz besonderen Geschichte und entdeckt gemeinsam mit uns und den anderen Lesern unser Buch-Highlight im FISCHER Leseclub
    "Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern" von Vic James !

    Mehr zum Buch:
    Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

    In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.

    Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.

    Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.

    Wir vergeben gemeinsam mit FISCHER FJB  50 Leseexemplare des Buches unter allen, die sich bis einschließlich 01.08.2018 über den "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch-Highlight bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitlesen möchten. 

    In den folgenden Wochen stellen wir euch Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, erhaltet ihr am Ende der "Buch-Highlight"-Aktion als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen.  

    Zusätzlich gibt es eine Aufgabe, die ihr innerhalb von 24 Stunden lösen müsst, um das Buchlos zu erhalten. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizugucken!   
       
    Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.        

    Wer 10 Buchlose sammelt, erhält ein Wunschbuch aus den S. FISCHER Verlagen , das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.        

    Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch-Highlight teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.        

    Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch-Highlight zu "Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern"  endet am 12.09.2018 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs  erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch-Highlight", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.        

    Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.        

    Ihr müsst aber kein Mitglied im  FISCHER Leseclub s ein, um an der "Buch-Highlight"-Aktion teilzunehmen.      

    Die Buchlose gelten immer nur für die jeweilige "Buch-Highlight"-Aktion und können nicht in die nächste Aktion übertragen werden.         

    Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Aufgaben der "Buch-Highlight"-Aktion bis spätestens 12.09.2018.  Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!        

    Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!    
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    SarahDarks avatar
    SarahDarkvor 2 Monaten
    Das klingt so spannend <3
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    S
    Soreliavor 2 Monaten
    gute bewertung
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    Sabriiina_Ks avatar
    Sabriiina_Kvor 2 Monaten
    Klingt so unfassbar spannend! :)
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    Waylands avatar
    Waylandvor 2 Monaten
    Es nach einer spannenden Dystopie klingt und ich spannende Geschichten über Schichten und Fähigkeiten liebe!
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    S
    Sternschnuppe2702vor 2 Monaten
    Das Cover spricht mich sofort an und der Klappentext hört sich total spannend an!
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    tintenblaus avatar
    tintenblauvor 2 Monaten
    Das Konzept unheimlich spannend klingt und ich neugierig auf die Umsetzung bin.
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    C
    Claire20vor 2 Monaten
    hört sich spannend an mit Liebesgeschichte :)
    Kommentare: 1
    Cora19s avatar
    Cora19vor 3 Monaten
    Allein das Cover ist ein echter Hingucker, ich hoffe, die Story wird dem gerecht.
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    B
    BooksFreak73vor 3 Monaten
    ich sehr gespannt auf die Umsetzung mit verschiedenen perspektiven bin
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    diebuchrezensions avatar
    diebuchrezensionvor 3 Monaten
    Das Buch klingt ganz nach meinem Geschmack. Spannend, aber auch romantisch mit einer guten Prise Fantasy und auch einigen Intrigen. Super!
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