Vicki Baum Menschen im Hotel

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Inhaltsangabe zu „Menschen im Hotel“ von Vicki Baum

Das "Grand Hotel" im Berlin der 20er Jahre. In dieser eleganten Kulisse kreuzen sich die Wege einer Hand voll unterschiedlicher Charaktere: eine alternde russische Ballerina, ein adeliger Dieb, ein todkranker Buchhalter, ein bankrotter Unternehmer und eine lebenslustige Sekretärin. Ihre Schicksale verstricken sich, und am Ende verlässt niemand das "Grand Hotel" als der Mensch, der er vorher war. Barbara Rudnik wechselt souverän zwischen abgeklärter Chronistin und interessierter Beobachterin. Nur so kann sie die Geschichten der "Menschen im Hotel" erzählen: wie sie ihr Leben fordern, meistern oder zu bezwingen versuchen.

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  • Menschen im Hotel

    Menschen im Hotel
    Ritja

    Ritja

    09. October 2016 um 12:39

    Achtung meine Rezension ist für die Aufnahme von 1958!Das Hörspiel lässt den Zuhörer in eine andere Zeit abtauchen. Die 20er Jahre in einem Luxushotel wirken real in diesem Hörspiel. Man kann fast den Bückling, die hochgezogene Augenbraue und das genervte Gesicht sehen. Man spürt die feinen Unterschiede, die von den Hotelangestellten gegenüber den Gästen gemacht werden. Wer sich etwas mit der Hotellerie auskennt, wird feststellen, dass sich über die Jahrzehnte nichts geändert hat.  Das Hörspiel fand ich zwar interessant und unterhaltsam, allerdings wirkte es auch etwas verstaubt. Die Musik empfand ich als störend. Sie verband sich nicht so richtig mit der Geschichte, was ich schade fand. Die Sprecher haben mir dagegen gut gefallen. Mich haben die Stimmen an alte Filme erinnert. Es knarrzt etwas, wenn sie sprechen, aber dies machte für mich auch den Charme aus.

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  • Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    madamecurie

    madamecurie

    12. March 2014 um 22:22

    Höhrbuchtextas Grand Hotel im Berlin der 20er Jahre.In dieser eleganten Kulisse kreuzen sich die Wege einer Hand voll unterschiedlicher Charaktere:eine alternde russische Ballerina,ein adliger Dieb,ein todkranker Buchhalter,ein bankrotter Unternehmer und eine lebenslustige Sekretärin.Ihre Schicksale verstricken sich,und am Ende verlässt niemand das Grand Hotel als der Mensch,der er voher war. Zu den unterschiedlichen Höhrbücher bin ich von meiner Mutter ihrer Bekannten gekommen,die sie zur Entspannung hört, im Bett und die mir einige geliehen hat.Also Menschen im Hotel war ein interessantes Höhrbuch,von dem man erfahren hat wie sich Menschen verändert haben und was für Probleme ihr Leben bestimmen. Eine Krankeit ein Leben verändern kann,und sein Leben zu Leben was man voher nicht gemacht hätte.Als für mich war es eine gute Unterhaltung beim Bügeln und auch etwas zum Nachdenken.

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  • Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2007 um 10:06

    Toll gelesen und ein schönes Buch.

  • Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    HeikeG

    HeikeG

    02. May 2007 um 16:43

    Die Drehtür ins Luxushotel - das Symbol des Lebens Vicki Baum? War das nicht die Rosamunde Pilcher Ihrer Zeit? Als ich die ersten Töne auf meiner CD vernahm (ich habe den Roman eben als Hörbuch genossen), wollte ich sie eigentlich schon fast wieder ausschalten, aber dann gab ich "Menschen im Hotel" doch eine Chance. Der Roman ist trivial, keine Frage. Er ist aber trivial, ohne kitschig zu sein - Unterhaltungsliteratur im Wortsinne und... ... einer der Klassiker der deutschen Unterhaltungsliteratur und Vicki Baums erfolgreichster Roman,1929 erschienen, mehrfach verfilmt, u. a. mit Greta Garbo und Joan Crawford. Im März 1929 steht die Weimarer Republik vor dem Bankrott. Drei Millionen Arbeitslose, Reparationszahlungen in Milliardenhöhe zwingen den Staatshaushalt in die Knie. Am 31.03.1929 beginnt in der "Berliner Illustrierten Zeitung" Vicki Baums Roman als Folgeroman. In diesem verknüpft sie auf unnachahmliche Weise Schicksale von Menschen, die nichts gemein haben, als dass sie zur gleichen Zeit das gleiche schicke Hotel gebucht haben. Die Ingredienzien dieses "Kolportageromans mit Hintergründen": Liebe, Tod und Einsamkeit; Mitleid, Gewalt und Rache und die kleine Hoffnung aufs große Glück am Ende der zwanziger Jahre in Berlin - vorgeführt von sechs Personen, deren Lebenslinien sich hier - im Grand Hotel, "ausgestattet" mit einer leichten Sprache - kreuzen, bis es zu einem furiosen Ende kommt. Im Fokus steht der todkranke Provinz-Hilfsbuchhalter Kringelein, der in Berlin das Leben sucht - das echte, das wahre, das wilde Leben. Er steigt im besten Hotel ab, er geht ins Kino, ins Theater, in die Bar und zum Tanztee. Er lässt sich von Kopf bis Fuß neu einkleiden. Er fährt im Sportwagen, fliegt im Flugzeug, besucht einen Boxkampf und zuletzt ein Bordell. Er genießt den Kaufrausch, den Geschwindigkeitsrausch, den Gewaltrausch, nur mit dem Sexrausch wird es nichts - er bricht zusammen. Vicki Baum macht daraus eine mitreißende Geschichte, die ihren Erfolg verdient hat. Es scheint ein Gegenentwurf zum Untergangsgefühl der damaligen Epoche zu sein. "Menschen im Hotel" spielt in den Raumfluchten eines Luxusrefugiums, doch auch dort ist der Glanz nur noch Fassade. Die meisten der auftretenden Figuren - ein rauschgiftsüchtiger Arzt, der Direktor einer zahlungsunfähigen Firma, ein auf Perlen spezialisierter Meisterdieb, der todkranke Buchhalter Kringelein und natürlich die bildhübsche Sekretärin "Flämmchen 2" - jagen dem knappen Geld nach, und fast alle scheitern dabei - sie sind mehr oder weniger alle "Sklaven des Geldes" "Menschen im Hotel" ist trotzdem ein moralfreies Werk, es gibt weder Gut noch Böse. Mögen die Protagonisten auch noch so verschlagen und verlogen sein, sie sind einem trotzdem sympathisch. Vicky Baums Erzählstil entfalten eine ungeahnte Wirkung: Man ist gespannt, gerührt und lächelt immerfort. Es scheint, dass der Motor allen Geschehens das ironische Schicksal ist. Der Vortrag von Charles Brauer passt meiner Meinung nach hervorragend zu den Geschichten aus dem Berlin der zwanziger Jahre. Brauer liest so atemlos und "herrlich unbedarft", wie auch Vicky Baum ihre Geschichten erzählt. Seine Stimme kann sich optimal anpassen. Besonders gelungen ist für mich die Charakterisierung von Generaldirektor Preysing. Man sieht ihn förmlich vor dem geistigen Auge erwachen. Ich habe mich bei der Lektüre (dem Hörgenuss) nicht eine Sekunde gelangweilt und mich bis zur letzten Seite (bzw. bis zum letzten Satz) sehr gut unterhalten gefühlt. Fazit: Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman - der eine Handvoll Menschen im Grand Hotel für vier Tage und Nächte zusammenführt - zeigt alle Protagonisten in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre.

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