Menschen im Hotel

von Vicki Baum 
4,1 Sterne bei75 Bewertungen
Menschen im Hotel
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Positiv (58):
Himmelfarbs avatar

Wunderbar!

Kritisch (4):
ioreths avatar

Schade, dass die Charactere alle flach bleiben und es keine glaubwürdige Persönlichkeit im Buch gibt, so interressiert diese Abfolge wenig.

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Inhaltsangabe zu "Menschen im Hotel"

Vicki Baum wiederentdecken- mit ihren besten Romanen!
Vicki Baum schrieb von den 20ern bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts zahllose Bestseller und führte das Leben eines Weltstars. Ihr Verlag würdigt sie nun mit einer wegweisenden Biographie und der Neuausgabe ihrer bekanntesten Romane.
Menschen im Hotel, erschienen im Jahr 1929, machte Vicki Baum weltberühmt. Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman führt eine Handvoll Menschen im Grand Hotel zusammen, zeigt sie in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre. Am Broadway dramatisiert, in Hollywood mit Greta Garbo, später noch einmal mit Heinz Rühmann verfilmt, begründete der Roman Vicki Baums Weltruf und ebnete ihr den Weg in die USA. Zeitgleich bei Kiepenheuer & Witsch erschienen istNicole Nottelmann Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biographie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462037982
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:22.02.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.05.2006 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ioreths avatar
    iorethvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Schade, dass die Charactere alle flach bleiben und es keine glaubwürdige Persönlichkeit im Buch gibt, so interressiert diese Abfolge wenig.
    Langweilige Leute tun irgendwasin einem Berliner Hotel

    Das Setting ist ein Berliner Nobelhotel in den 20er Jahren. Es wird erzähilt was einem Teil der Bewohner innerhalb einiger Tage zutrifft. Alle Stereotype sind da, der völlig einsame entstellte ehemalige Armeearzt, die russische Ballerina die keiner mehr sehen will, ein Graf der aufgrund von Schulden eigentlich nur jemanden ausnehmen möchte, der Fabrikdirektor, der hier eine Besprechung hat und versucht eine Fusion anzubahnen und sein todkranker Angestellter der seine gesamten Ersparnisse verprasst und vor seinem Tod noch etwas zu erleben.
    Leider ist das Verhalten all dieser Figuren ebenfalls recht stereotyp und vorhersehbar und so zieht sich die Langeweile durch die Seiten und auch sprachlich mangelt es an Rafinesse. Ich kann diese Buch nicht weiterempfehlen.

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    SimoneHausladens avatar
    SimoneHausladenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dreht sich die Tür des Grandhotels in Berlin, hat man das Gefühl, man tritt selbst ein. Ich liebe dieses Buch von Vicki Baum.
    Großes Kino

    Dreht sich die Tür des Grandhotels in Berlin, hat man das Gefühl, man tritt selbst ein. Ich liebe dieses Buch von Vicki Baum und ich konnte Greta Garbo, die die Hauptrolle in der Verfilmung spielt, vor mir sehen.

    Alle Figuren stehen an eine Art Scheideweg in ihrem Leben und sind in diesem Hotel durch dünne Fäden miteinander verknüpft. Manche mehr, manche weniger.

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    ChriSteBos avatar
    ChriSteBovor 5 Jahren
    Ganz großes Kino!

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Vicki Baum malt mit Worten, so meisterhaft empathisch, dass man mit allen Figuren, so verschieden sie auch sind, mitfühlen kann. Sie fängt das dekadente Berlin in der Umbruchzeit der Zwanzigerjahre ein, dass man mit alle Sinnen in das Luxushotel eintaucht, in dem sich die Lebensgeschichten ihrer Protagonisten miteinander verweben. Sie ist sozialkritisch ohne auch nur ansatzweise den Zeigefinger zu erheben, einfach nur, indem sie beschreibt und die kleinen menschlichen Dramen um Liebe und Sehnsucht und Gier präzise beleuchtet. Dramen, die schon fast erschreckend zeitlos sind, weil sie nun mal so menschlich sind. Kein Wunder, dass das Buch schon zu seinem Erscheinen 1929 zum Bestseller avancierte und später mit Greta Garbo verfilmt wurde. Nachdem ich diesen Roman gelesen habe, habe ich mir gleich noch zwei weitere von Frau Baum bestellt und wurde nicht enttäuscht. Ganz großes Kino!

    Kommentare: 1
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    Mayylinns avatar
    Mayylinnvor 6 Jahren
    Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Berlin in den 20er Jahren: im Grand Hotel, dem teuersten Hotel in der Großstadt verflechten sich für wenige Tage die Schicksale von sechs absolut verschiedenen Menschen. Der todkranke Buchhalter Otto Kringelein verprasst das Geld, das er jahrelang knauserig gespart hat; die alternde Ballerina Grusinskaja schmachtet ihrem vergangenen Erfolg hinterher; der mittellose Baron von Gaigern hat es auf die Perlen der Grusinskaja abgesehen - die beiden verlieben sich jedoch ineinander; Generaldirektor Preysing, Kringeleins Vorgesetzter, verstrickt sich in dubiose Geschäfte um der Pleite zu entgehen; die abgebrannte Stenotypistin Flämmchen tut alles für ein bisschen Geld; und der physisch und psychisch versehrte Kriegsveteran Dr. Otternschlag überwacht die Hotelhalle ohne sich um seine Mitmenschen zu kümmern.

    Ich bin begeistert von Vicki Baums Klassiker "Menschen im Hotel"! Die Verflechtung der Geschichten, die Einzelschicksale und ihre Hintergründe, die Gerafftheit der Handlung, die einem das Gefühl gibt, im Grand Hotel anwesend zu sein - all das macht Vicki Baums Roman zu einem fesselnden Zeitportrait der goldenen 20er Jahre in Berlin.

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    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Menschen im Hotel." von Vicki Baum

    Für mich als Hotelfachfrau war es vor Beginn der Lehre fast schon eine Pflichtlektüre. Und hat mich nur noch mehr in meinem Berufswunsch gestärkt.
    Von den Arbeitsbedingungen der 20 er Jahre mal abgesehen, einfach ein beeindruckendes Werk, wie vielfältig Menschen und Schiksale in so einem Hotel sind. Die Hintergründe derjenigen, die sich in so einem Hotel für eine kurze Zeit begegnen.
    Gerade in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts besonders spannend.
    Ein beeindruckendes Buch.

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    Haschniers avatar
    Haschniervor 8 Jahren
    Rezension zu "Menschen im Hotel." von Vicki Baum

    Mein erstes Buch 2011 war gleich ein Volltreffer. Es hat mir herausragend gut gefallen. Die Geschichten der unterschiedlichen Menschen im Grand Hotel die schließlich in eine Geschichte münden und schließlich das Leben selbst beschreiben. Ich bin begeistert, wie die Entwicklung des doch eigentlich bedauernstwerten Herrn Kringelein zum "Helden" und schließlich auch wieder zum Schwachen gelingt. Jede Figur ist nachvollziehbar, glaubhaft und überzeugend skizziert, trotz der Vielschichtigkeit der Figuren.

    Besonders schön finde ich das die Begleitumstände der sozialen Situation der Unterschicht und der Rückblick auf die Schrecken des ersten Weltkrieges eingeflochten sind, ohne zu stören. Im Gegenteil: Sie werden authentischer Bestandteil der Geschichte.

    Tolles Buch!

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    PaulTemples avatar
    PaulTemplevor 8 Jahren
    Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Im Jahr 1929 erschienen, präsentiert Vicki Baums Roman ein äußerst differenziertes Gesellschaftsportrait der Weimarer Republik. In einem Berliner Grand Hotel treffen vier Personen unterschiedlicher gesellschaftlicher Herkunft zufällig aufeinander - mit drastischen Folgen für jeden einzelnen.
    Der Leser lernt eine alternde Ballerina, einen kriminellen und verschuldeten Baron, einen kurz vor dem Konkurs stehenden Fabrikchef, dessen schwer kranken Buchhalter und einen desillusionierten Weltkriegsveteran kennen. Jeder von ihnen hat seine Geheimnisse und Sehnsüchte, jeder von ihnen bekämpft auf unterschiedliche Weise die Einsamkeit...

    Sprachlich schafft es die Autorin, die Geschehnisse im Hotel, mit seiner Hektik, seinen unterschiedlichen Gästen und der niemals ruhenden Metropole Berlin so darzustellen, dass man sich nach wenigen Seiten selbst wie ein Gast im Hotel vorkommt - so präzise und vertraut bekommt man die Handlungen beschrieben.

    Einer der wichtigsten Romane der Weimarer Republik - ein klarer Lesetipp!

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    HeikeGvor 10 Jahren
    Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Die Drehtür ins Luxushotel - das Symbol des Lebens

    Vicki Baum? War das nicht die Rosamunde Pilcher Ihrer Zeit? Als ich die ersten Töne auf meiner CD vernahm (ich habe den Roman eben als Hörbuch genossen), wollte ich sie eigentlich schon fast wieder ausschalten, aber dann gab ich "Menschen im Hotel" doch eine Chance.

    Der Roman ist trivial, keine Frage. Er ist aber trivial, ohne kitschig zu sein - Unterhaltungsliteratur im Wortsinne und...

    ... einer der Klassiker der deutschen Unterhaltungsliteratur und Vicki Baums erfolgreichster Roman,1929 erschienen, mehrfach verfilmt, u. a. mit Greta Garbo und Joan Crawford.

    Im März 1929 steht die Weimarer Republik vor dem Bankrott. Drei Millionen Arbeitslose, Reparationszahlungen in Milliardenhöhe zwingen den Staatshaushalt in die Knie. Am 31.03.1929 beginnt in der "Berliner Illustrierten Zeitung" Vicki Baums Roman als Folgeroman.
    In diesem verknüpft sie auf unnachahmliche Weise Schicksale von Menschen, die nichts gemein haben, als dass sie zur gleichen Zeit das gleiche schicke Hotel gebucht haben. Die Ingredienzien dieses "Kolportageromans mit Hintergründen": Liebe, Tod und Einsamkeit; Mitleid, Gewalt und Rache und die kleine Hoffnung aufs große Glück am Ende der zwanziger Jahre in Berlin - vorgeführt von sechs Personen, deren Lebenslinien sich hier - im Grand Hotel, "ausgestattet" mit einer leichten Sprache - kreuzen, bis es zu einem furiosen Ende kommt.

    Im Fokus steht der todkranke Provinz-Hilfsbuchhalter Kringelein, der in Berlin das Leben sucht - das echte, das wahre, das wilde Leben. Er steigt im besten Hotel ab, er geht ins Kino, ins Theater, in die Bar und zum Tanztee. Er lässt sich von Kopf bis Fuß neu einkleiden. Er fährt im Sportwagen, fliegt im Flugzeug, besucht einen Boxkampf und zuletzt ein Bordell. Er genießt den Kaufrausch, den Geschwindigkeitsrausch, den Gewaltrausch, nur mit dem Sexrausch wird es nichts - er bricht zusammen.

    Vicki Baum macht daraus eine mitreißende Geschichte, die ihren Erfolg verdient hat.
    Es scheint ein Gegenentwurf zum Untergangsgefühl der damaligen Epoche zu sein. "Menschen im Hotel" spielt in den Raumfluchten eines Luxusrefugiums, doch auch dort ist der Glanz nur noch Fassade. Die meisten der auftretenden Figuren - ein rauschgiftsüchtiger Arzt, der Direktor einer zahlungsunfähigen Firma, ein auf Perlen spezialisierter Meisterdieb, der todkranke Buchhalter Kringelein und natürlich die bildhübsche Sekretärin "Flämmchen 2" - jagen dem knappen Geld nach, und fast alle scheitern dabei - sie sind mehr oder weniger alle "Sklaven des Geldes"

    "Menschen im Hotel" ist trotzdem ein moralfreies Werk, es gibt weder Gut noch Böse. Mögen die Protagonisten auch noch so verschlagen und verlogen sein, sie sind einem trotzdem sympathisch. Vicky Baums Erzählstil entfalten eine ungeahnte Wirkung: Man ist gespannt, gerührt und lächelt immerfort.

    Es scheint, dass der Motor allen Geschehens das ironische Schicksal ist.

    Fazit:
    Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman - der eine Handvoll Menschen im Grand Hotel für vier Tage und Nächte zusammenführt - zeigt alle Protagonisten in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre.

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    Isaoperas avatar
    Isaoperavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich hatte etwas mehr erwartet und fand es teilweise etwas anstrengend. Dennoch lesenswert und nicht schlecht!
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    Himmelfarbs avatar
    Himmelfarbvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbar!
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