Vicki Baum Menschen im Hotel

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Inhaltsangabe zu „Menschen im Hotel“ von Vicki Baum

Vicki Baum wiederentdecken- mit ihren besten Romanen! Vicki Baum schrieb von den 20ern bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts zahllose Bestseller und führte das Leben eines Weltstars. Ihr Verlag würdigt sie nun mit einer wegweisenden Biographie und der Neuausgabe ihrer bekanntesten Romane. Menschen im Hotel, erschienen im Jahr 1929, machte Vicki Baum weltberühmt. Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman führt eine Handvoll Menschen im Grand Hotel zusammen, zeigt sie in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre. Am Broadway dramatisiert, in Hollywood mit Greta Garbo, später noch einmal mit Heinz Rühmann verfilmt, begründete der Roman Vicki Baums Weltruf und ebnete ihr den Weg in die USA. Zeitgleich bei Kiepenheuer & Witsch erschienen istNicole Nottelmann Die Karrieren der Vicki Baum. Eine Biographie.

Wunderbar!

— Himmelfarb
Himmelfarb

Zeitstudie... Menschen in einem Grand Hotel Ende der 1920er Jahre. Ansprechend, teilweise sehr ausladende Sprache.

— Sookie70
Sookie70

Ein Klassiker ....

— Elfenblume
Elfenblume

Schade, dass die Charactere alle flach bleiben und es keine glaubwürdige Persönlichkeit im Buch gibt, so interressiert diese Abfolge wenig.

— ioreth
ioreth

Hat mich leider nicht restlos überzeugt, mir fehlte der rote Faden. Hatte aber vielleicht auch nur zu große Erwartungen an das Buch.

— Jessi89
Jessi89

Dreht sich die Tür des Grandhotels in Berlin, hat man das Gefühl, man tritt selbst ein. Ich liebe dieses Buch von Vicki Baum.

— SimoneHausladen
SimoneHausladen

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  • Langweilige Leute tun irgendwasin einem Berliner Hotel

    Menschen im Hotel
    ioreth

    ioreth

    27. March 2015 um 22:27

    Das Setting ist ein Berliner Nobelhotel in den 20er Jahren. Es wird erzähilt was einem Teil der Bewohner innerhalb einiger Tage zutrifft. Alle Stereotype sind da, der völlig einsame entstellte ehemalige Armeearzt, die russische Ballerina die keiner mehr sehen will, ein Graf der aufgrund von Schulden eigentlich nur jemanden ausnehmen möchte, der Fabrikdirektor, der hier eine Besprechung hat und versucht eine Fusion anzubahnen und sein todkranker Angestellter der seine gesamten Ersparnisse verprasst und vor seinem Tod noch etwas zu erleben. Leider ist das Verhalten all dieser Figuren ebenfalls recht stereotyp und vorhersehbar und so zieht sich die Langeweile durch die Seiten und auch sprachlich mangelt es an Rafinesse. Ich kann diese Buch nicht weiterempfehlen.

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  • Was lest Ihr?

    SusanneUlrikeMariaAlbrecht

    SusanneUlrikeMariaAlbrecht

    Schlagt Euer Buch auf ...



    Nehmt Eure aktuelle Lektüre.

    Schlagt Seite 100 auf.

    Wie lautet der 3. Satz auf dieser Seite?


    Ist doch immer wieder spannend ...



    "Ich habe mich wohl in ihm gefühlt, und
    jetzt kommt ihr und erzählt mir, daß ich
    mich in einem Saustall wohl gefühlt habe."
    (Aus "Das geheime Brot" von JOHANNES MARIO SIMMEL)

    • 18
  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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    • 368
  • Großes Kino

    Menschen im Hotel
    SimoneHausladen

    SimoneHausladen

    20. May 2014 um 10:33

    Dreht sich die Tür des Grandhotels in Berlin, hat man das Gefühl, man tritt selbst ein. Ich liebe dieses Buch von Vicki Baum und ich konnte Greta Garbo, die die Hauptrolle in der Verfilmung spielt, vor mir sehen.

    Alle Figuren stehen an eine Art Scheideweg in ihrem Leben und sind in diesem Hotel durch dünne Fäden miteinander verknüpft. Manche mehr, manche weniger.

  • Ganz großes Kino!

    Menschen im Hotel
    ChriSteBo

    ChriSteBo

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Vicki Baum malt mit Worten, so meisterhaft empathisch, dass man mit allen Figuren, so verschieden sie auch sind, mitfühlen kann. Sie fängt das dekadente Berlin in der Umbruchzeit der Zwanzigerjahre ein, dass man mit alle Sinnen in das Luxushotel eintaucht, in dem sich die Lebensgeschichten ihrer Protagonisten miteinander verweben. Sie ist sozialkritisch ohne auch nur ansatzweise den Zeigefinger zu erheben, einfach nur, indem sie beschreibt und die kleinen menschlichen Dramen um Liebe und Sehnsucht und Gier präzise beleuchtet. Dramen, die schon fast erschreckend zeitlos sind, weil sie nun mal so menschlich sind. Kein Wunder, dass das Buch schon zu seinem Erscheinen 1929 zum Bestseller avancierte und später mit Greta Garbo verfilmt wurde. Nachdem ich diesen Roman gelesen habe, habe ich mir gleich noch zwei weitere von Frau Baum bestellt und wurde nicht enttäuscht. Ganz großes Kino!

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    • 2
    Arun

    Arun

    27. March 2014 um 19:09
  • Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    Mayylinn

    Mayylinn

    24. January 2013 um 19:06

    Berlin in den 20er Jahren: im Grand Hotel, dem teuersten Hotel in der Großstadt verflechten sich für wenige Tage die Schicksale von sechs absolut verschiedenen Menschen. Der todkranke Buchhalter Otto Kringelein verprasst das Geld, das er jahrelang knauserig gespart hat; die alternde Ballerina Grusinskaja schmachtet ihrem vergangenen Erfolg hinterher; der mittellose Baron von Gaigern hat es auf die Perlen der Grusinskaja abgesehen - die beiden verlieben sich jedoch ineinander; Generaldirektor Preysing, Kringeleins Vorgesetzter, verstrickt sich in dubiose Geschäfte um der Pleite zu entgehen; die abgebrannte Stenotypistin Flämmchen tut alles für ein bisschen Geld; und der physisch und psychisch versehrte Kriegsveteran Dr. Otternschlag überwacht die Hotelhalle ohne sich um seine Mitmenschen zu kümmern. Ich bin begeistert von Vicki Baums Klassiker "Menschen im Hotel"! Die Verflechtung der Geschichten, die Einzelschicksale und ihre Hintergründe, die Gerafftheit der Handlung, die einem das Gefühl gibt, im Grand Hotel anwesend zu sein - all das macht Vicki Baums Roman zu einem fesselnden Zeitportrait der goldenen 20er Jahre in Berlin.

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  • Rezension zu "Menschen im Hotel." von Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    vormi

    vormi

    05. February 2012 um 21:28

    Für mich als Hotelfachfrau war es vor Beginn der Lehre fast schon eine Pflichtlektüre. Und hat mich nur noch mehr in meinem Berufswunsch gestärkt. Von den Arbeitsbedingungen der 20 er Jahre mal abgesehen, einfach ein beeindruckendes Werk, wie vielfältig Menschen und Schiksale in so einem Hotel sind. Die Hintergründe derjenigen, die sich in so einem Hotel für eine kurze Zeit begegnen. Gerade in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts besonders spannend. Ein beeindruckendes Buch.

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  • Rezension zu "Menschen im Hotel." von Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    Haschnier

    Haschnier

    14. January 2011 um 12:22

    Mein erstes Buch 2011 war gleich ein Volltreffer. Es hat mir herausragend gut gefallen. Die Geschichten der unterschiedlichen Menschen im Grand Hotel die schließlich in eine Geschichte münden und schließlich das Leben selbst beschreiben. Ich bin begeistert, wie die Entwicklung des doch eigentlich bedauernstwerten Herrn Kringelein zum "Helden" und schließlich auch wieder zum Schwachen gelingt. Jede Figur ist nachvollziehbar, glaubhaft und überzeugend skizziert, trotz der Vielschichtigkeit der Figuren. Besonders schön finde ich das die Begleitumstände der sozialen Situation der Unterschicht und der Rückblick auf die Schrecken des ersten Weltkrieges eingeflochten sind, ohne zu stören. Im Gegenteil: Sie werden authentischer Bestandteil der Geschichte. Tolles Buch!

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  • Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    PaulTemple

    PaulTemple

    16. June 2010 um 13:49

    Im Jahr 1929 erschienen, präsentiert Vicki Baums Roman ein äußerst differenziertes Gesellschaftsportrait der Weimarer Republik. In einem Berliner Grand Hotel treffen vier Personen unterschiedlicher gesellschaftlicher Herkunft zufällig aufeinander - mit drastischen Folgen für jeden einzelnen. Der Leser lernt eine alternde Ballerina, einen kriminellen und verschuldeten Baron, einen kurz vor dem Konkurs stehenden Fabrikchef, dessen schwer kranken Buchhalter und einen desillusionierten Weltkriegsveteran kennen. Jeder von ihnen hat seine Geheimnisse und Sehnsüchte, jeder von ihnen bekämpft auf unterschiedliche Weise die Einsamkeit... Sprachlich schafft es die Autorin, die Geschehnisse im Hotel, mit seiner Hektik, seinen unterschiedlichen Gästen und der niemals ruhenden Metropole Berlin so darzustellen, dass man sich nach wenigen Seiten selbst wie ein Gast im Hotel vorkommt - so präzise und vertraut bekommt man die Handlungen beschrieben. Einer der wichtigsten Romane der Weimarer Republik - ein klarer Lesetipp!

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  • Rezension zu "Menschen im Hotel" von Vicki Baum

    Menschen im Hotel
    HeikeG

    HeikeG

    17. September 2008 um 18:23

    Die Drehtür ins Luxushotel - das Symbol des Lebens Vicki Baum? War das nicht die Rosamunde Pilcher Ihrer Zeit? Als ich die ersten Töne auf meiner CD vernahm (ich habe den Roman eben als Hörbuch genossen), wollte ich sie eigentlich schon fast wieder ausschalten, aber dann gab ich "Menschen im Hotel" doch eine Chance. Der Roman ist trivial, keine Frage. Er ist aber trivial, ohne kitschig zu sein - Unterhaltungsliteratur im Wortsinne und... ... einer der Klassiker der deutschen Unterhaltungsliteratur und Vicki Baums erfolgreichster Roman,1929 erschienen, mehrfach verfilmt, u. a. mit Greta Garbo und Joan Crawford. Im März 1929 steht die Weimarer Republik vor dem Bankrott. Drei Millionen Arbeitslose, Reparationszahlungen in Milliardenhöhe zwingen den Staatshaushalt in die Knie. Am 31.03.1929 beginnt in der "Berliner Illustrierten Zeitung" Vicki Baums Roman als Folgeroman. In diesem verknüpft sie auf unnachahmliche Weise Schicksale von Menschen, die nichts gemein haben, als dass sie zur gleichen Zeit das gleiche schicke Hotel gebucht haben. Die Ingredienzien dieses "Kolportageromans mit Hintergründen": Liebe, Tod und Einsamkeit; Mitleid, Gewalt und Rache und die kleine Hoffnung aufs große Glück am Ende der zwanziger Jahre in Berlin - vorgeführt von sechs Personen, deren Lebenslinien sich hier - im Grand Hotel, "ausgestattet" mit einer leichten Sprache - kreuzen, bis es zu einem furiosen Ende kommt. Im Fokus steht der todkranke Provinz-Hilfsbuchhalter Kringelein, der in Berlin das Leben sucht - das echte, das wahre, das wilde Leben. Er steigt im besten Hotel ab, er geht ins Kino, ins Theater, in die Bar und zum Tanztee. Er lässt sich von Kopf bis Fuß neu einkleiden. Er fährt im Sportwagen, fliegt im Flugzeug, besucht einen Boxkampf und zuletzt ein Bordell. Er genießt den Kaufrausch, den Geschwindigkeitsrausch, den Gewaltrausch, nur mit dem Sexrausch wird es nichts - er bricht zusammen. Vicki Baum macht daraus eine mitreißende Geschichte, die ihren Erfolg verdient hat. Es scheint ein Gegenentwurf zum Untergangsgefühl der damaligen Epoche zu sein. "Menschen im Hotel" spielt in den Raumfluchten eines Luxusrefugiums, doch auch dort ist der Glanz nur noch Fassade. Die meisten der auftretenden Figuren - ein rauschgiftsüchtiger Arzt, der Direktor einer zahlungsunfähigen Firma, ein auf Perlen spezialisierter Meisterdieb, der todkranke Buchhalter Kringelein und natürlich die bildhübsche Sekretärin "Flämmchen 2" - jagen dem knappen Geld nach, und fast alle scheitern dabei - sie sind mehr oder weniger alle "Sklaven des Geldes" "Menschen im Hotel" ist trotzdem ein moralfreies Werk, es gibt weder Gut noch Böse. Mögen die Protagonisten auch noch so verschlagen und verlogen sein, sie sind einem trotzdem sympathisch. Vicky Baums Erzählstil entfalten eine ungeahnte Wirkung: Man ist gespannt, gerührt und lächelt immerfort. Es scheint, dass der Motor allen Geschehens das ironische Schicksal ist. Fazit: Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman - der eine Handvoll Menschen im Grand Hotel für vier Tage und Nächte zusammenführt - zeigt alle Protagonisten in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre.

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