36 Fragen an dich

von Vicki Grant 
3,8 Sterne bei71 Bewertungen
36 Fragen an dich
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Positiv (44):
Michaela_04032001s avatar

Super süße Lektüre für zwischendurch mit guter Unterhaltung :)

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C

nicht ganz so Interessent aber OK

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Inhaltsangabe zu "36 Fragen an dich"

Kann aus einem Experiment die große Liebe werden?

Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453271654
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:19.03.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Jessyxonexs avatar
    Jessyxonexvor 9 Tagen
    36 Fragen an dich

    Das Buch„36 Fragen an dich“ von der kanadischen Autorin Vicki Grant erzählt eine romantische, chaotische und lustige Liebesgeschichte zwischen zwei völlig verschiedenen Personen.

     

    Hildy ist ein jugendliches Mädchen, welches an einem psychischen Experiment teilnimmt. Sie soll mit einem fremden Jungen in einem Raum sitzen und sie stellen sich gegenseitig 36 vorgegebene Fragen; das soll dazu führen, dass sie sich näher kommen und ineinander verlieben. Beide merken schnell, dass sie zu verschieden sind und sich nicht verstehen. Sie brechen das Experiment ab, jedoch bekam Hildy plötzlich eine Nachricht von dem Jungen. Er setzt alles daran, Hildy noch einmal zu sehen, aber warum? Die bessere Frage die sich stellt, werden die zwei dieses Experiment fertig machen und sich verlieben?

     

    36 Fragen, die dazu führen, dass sich zwei Fremde Personen verlieben, ist eine Studie von Dr. Arthur Aron. Es sind dieselben Fragen, die im Buch gestellt werden.

     

    „36 Fragen an dich“ ist ein unglaublich schöner und lustiger Liebesroman und mein absolutes Lieblingsbuch. Ich habe das Buch mehrmals gelesen und liebe es noch immer, als wäre es mein erstes Mal. Mir hat das Buch nicht nur wegen dem Inhalt gefallen, sondern auch wegen dem leicht verständlichen Schreibstil. Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der mal wieder ein chaotisches Liebesbuch lesen möchte; und wer weiß, vielleicht helfen diese Fragen dem ein oder anderem beim nächsten Date weiter.

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    Leseeule96s avatar
    Leseeule96vor einem Monat
    3/ 5 Sterne

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür.

    In diesem Buch geht es um die beiden Jugendlichen Hildy und Paul. Sie nehmen an einem Experiment von der Universität teil. Das Experiment besteht darin, sich gegenseitig 36 Fragen zu beantworten. Vor einem unbekannten, per Zufall zugeteilten Partner. Ziel ist es, sich durch diese Fragen und deren Antworten, ineinander zu verlieben.  Ob das Experiment glückt oder nicht, müsst ihr selber lesen.

    Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und wir begleiten unsere Protagonistin Hildy. Da ich oftmals ein paar Probleme mit dieser Erzählform habe, hat es leider auch hier ein wenig gedauert, bis ich mit Hildy warm geworden bin. Paul mochte ich anfangs eher weniger, das hat sich aber zum Glück noch geändert.

    Während die Beiden sich die Fragen stellen und beantworten, ist das Buch ausschließlich in Dialog-Form geschrieben, quasi wie als würde man einen Chatverlauf lesen. Anfangs dachte ich, dass man dadurch gar keine Regungen oder Emotionen mitkriegen würde und der Lesefluss gestört werden könnte, beides war aber nicht der Fall, da die Autorin die Gespräche gut geschrieben hat und man sich irgendwie trotzdem die ganze Zeit denken konnte, in welchem Tonfall Hildy und Paul miteinander sprechen. Ob sie etwas ironisch meinen, oder ernst, oder lustig oder eher nachdenklich. Das ist trotzdem immer gut rüber gekommen. Dadurch hat mir diese Art von Schreibstil gut gefallen und mich nicht am Lesen behindert.

    Fazit: Diese Rezension ist zwar nicht die längste, aber mehr möchte ich eigentlich gar nicht zu der Geschichte sagen, denn ich finde, man sollte mit relativ wenig Wissen herangehen und sich überraschen lassen. Der Schreibstil hat mir auf alle Fälle gut gefallen, die Idee der Geschichte ebenfalls und auch mit den beiden Charakteren bin ich nach einiger Weile warm geworden. Trotzdem hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt, was die Geschichte abgerundet hätte. Ich empfehle das Buch allen, die mal etwas anderes als die typische, nullachtfünfzehn Liebesgeschichte lesen wollen und die eine Schwäche für seltene Fische haben. Was es damit auf sich hat, solltet ihr ebenfalls selbst herausfinden.

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    Liz-liebt-buechers avatar
    Liz-liebt-buechervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöne Idee und auch die Fragen sind interessant, aber mir fehlt etwas Spannung
    36 Fragen - 1 Abenteuer

    Die Idee von der Autorin finde ich wirklich sehr schön, da die Handlung wirklich mit den Fragen zusammenhängt. Alleine schon die Fragen fand ich sehr interessant, da ich das Ende nicht sehr überraschend fand, haben mich diese am meisten fasziniert. Von so einem ähnlichen Projekt habe ich schon mal etwas gelesen, aber die Umsetzung in dem Buch war wirklich gelungen. Den Schreibstil finde ich nicht sehr gut, da man oftmals nur die Dialoge hat. Mir fehlt dann etwas, eine genauere Handlung und mehr Details. Ich finde, dass es noch besser wäre, wenn die Dialoge ausgeschrieben wären. Trotzdem ist es es recht originell und auch witzig. 
    Ich würde dem Buch 3 von 5 möglichen Sternen geben, da es recht schnell durchzu lesen ist und die Dialoge dafür sorgen, dass man recht holprig liest.

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    camilamitivaavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: nicht ganz so Interessent aber OK
    ist okay

    nicht ganz so Interessant aber war okay

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    Caterinas avatar
    Caterinavor 2 Monaten
    Ein sehr erfrischender Erzählstil...

    Meine Meinung zum Buch

    Gestaltung: Schon vor einer ganzen Weile habe ich von dem Experiment gehört, in dem bestimmte Fragen Liebe "produzieren" bzw. hervorrufen können. Auch wenn ich nicht so ganz daran glauben wollte, war ich dennoch neugierig, als dazu ein Buch auf dem Markt erschien. Nun war mein Interesse doch geweckt. Optisch finde ich es sehr schlicht gehalten, aber dennoch mag ich es irgendwie. Der Klappentext klang ebenfalls vielversprechend, so dass ich zu diesem Buch griff.

    Einstieg: Vorneweg muss ich gleich sagen, dass es mir von Anfang an gut gefiel, dass die 36 Fragen  von einer Grundhandlung umrahmt wurden. So hatte ich sofort das Gefühl ich lese nicht eine Art Interview, sondern tatsächlich einen Roman. Die Autorin Vicki Grant beginnt hier also augenblicklich mit der Handlung und dem Leser wird Hildy vorgestellt, die rein zufällig auf das Experiment gestoßen ist. Ich mochte sie auf Anhieb. Gerade durch ihre trottelige Art, die für mich keineswegs den Rahmen sprengte. Gleich darauf lernte ich ihren Fragepartner Paul kennen, der nur wegen der 40$ teilnimmt.

    Charaktere: Auch wenn die Geschichte überwiegend in einem Dialog geschrieben wurde, konnte ich mich dennoch wunderbar in die Figuren, vor allem in Hildy hineinversetzen. Zwar war dies am Anfang etwas schwierig, aber als ich mich an die Erzählart gewöhnt hatte, war es kein Problem mehr. Gerade von Hildy war ich - wie schon gesagt - sehr schnell angetan. Durch ihre tollpatschige und etwas ungewöhnliche Art entlockte sie mir immer wieder ein kleines Schmunzeln, was manchmal zu einem breiten Grinsen wurde. Aber auch Paul war für mich an manchen Stellen wirklich sehr präsent. Vor allem in der zweiten Hälfte fand ich ihn sehr sympathisch. Auf den ersten Seiten konnte ich noch nicht ganz den Bezug zu Paul erlangen. Die Chemie zwischen diesen beiden gefiel mir aber auf Anhieb - sie ist trotz der Dialogform zu spüren und das ist schon eine Kunst für sich, wie ich finde.

    Handlung: Wenn man dieses Buch in den Händen hält und vielleicht schon angelesen hat, so wird man schnell erwarten, dass diese Geschichte nicht vor Spannung und Tempo trotzen wird. Diese Tatsache war mir von Anfang an klar. Aber ich war trotzdem nicht abgeneigt. Und auch wenn dieses Buch durch Ruhe und Harmonie geprägt ist, macht es dennoch Spaß zu lesen. Die Grundidee mit den Fragen gefiel mir auf Anhieb und ich fand es sehr interessant, wie die Autorin diese 36 Fragen als Grundstein für ihre Geschichte legte und darauf aufbaute. So wurden die Fragen nicht nur intimer und persönlicher, sondern schufen eine gewisse Ernsthaftigkeit, die mir sehr gut gefiel. Zudem erwischte ich mich selbst immer wieder dabei, wie ich mir Gedanken über dieses Experiment machte: was hätte ich an dieser oder jener Stelle geantwortet? Was wäre für mich der perfekte Tag? Und wann habe ich das letzte Mal vor jemandem gesungen? Und auch wenn die Fragen natürlich ein zentraler Punkt der Geschichte bilden, so baute Vicki Grant eine Handlung, die wirklich sehr gefühlvoll und berührend war.

    Schreibstil: Zu Beginn stößt sicherlich der ein oder andere gegen die Erzählart von Vicki Grant. Mir selber gefiel die Dialogform, die die Autorin überwiegend nutzt, sehr gut, auch wenn die Geschichte dadurch an manchen Stellen einen etwas "platten" Charakter bekam. Aber das tat nichts zur Sache, denn ich fand diese Art und Weise neu und erfrischend. Immer wieder ändert sich die Erzählform, was ich sehr positiv fand. Denn so gab die Autorin der Geschichte noch genug Raum zum Entfalten. Die Mischung gefiel mir wirklich sehr gut und empfand ich als sehr gelungen umgesetzt.



    Mein Urteil


    "36 Fragen an dich" ist kein herkömmlicher Roman, wie man an der Erzählart schnell feststellen wird. Dennoch gefiel mir gerade die Art des Dialogs. Es ist sehr passend zum Experiment, aber dennoch gibt Vicki Grant der Geschichte genug Entfaltungsmöglichkeiten. An manchen Stellen erschwerte mir diese Erzählart den Bezug zu den Figuren, aber im großen und ganzen konnte ich mich sowohl in Hildy, als auch in Paul sehr gut hineinversetzten. Ein Buch, welches aufgrund der gewählten Fragen auch sehr nachdenklich stimmt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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    MarieCas avatar
    MarieCavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Einzigartige Idee, die einem definitiv im Kopf bleibt. Die Charaktere haben es mir wirklich angetan;)
    einzigartiges Erlebnis

    36 Fragen an dich
    Vicki Grant
    336 Seiten

    Während der Suche nach neuen Büchern bin ich auf dieses hier gestoßen. Zuerst war ich mir nicht so sicher, ob sich ein Kauf rentieren würde, da ich diese Geschichte eher als eintönig und etwas fad abgebucht hatte. Das Buch lies mich aber irgendwie nicht los, keine Ahnung, aber die Idee fasziniert mich irgendwie. Also fand "36 Fragen an dich" einen Platz in meiner Büchersammlung.

    Auf Charaktere und Inhalt gehe ich nicht wirklich ein. Bei den Charakteren ist es auch eher klischeehaft. Schüchternes-streber-Mauerblümchen trifft Bad-Boy-mit-harter-Vergangenheit, also das typische.

    Die Idee, Fragen an eine Person, die einem völlig fremd ist, zu stellen, sich somit besser kennenzulernen udn irgendwann einmal mehr für einander zu empfinden, finde ich einfach toll. Ich kann mir nämlich ehrlich gesagt gut vorstellen, dass soetwas funktioniert, würde es irgendwie auch gerne mal selbst erleben;).

     

    Alles in allem ist das ein eizigartiges Buch und in meinen Augen wirklich lesenswert, es ist einfach was völlig Neues und auch wirklich interessant zu lesen.

    Ich gebe diesem Buch 3,5/5 Punkten, es fehlte einfach ein bisschen an Spannung, aber um ehrlich zu sein, kann man das in soeinem Buch auch nicht erwarten und hab' ich eigentlich auch nicht. Für alle Punkte reicht es einfach nicht, aber das bleibt auf alle Fälle eine unvergessliche Geschichte. ES gibt sicher nicht so viele Bücher dieser Art.

    ~marie

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: 36 Fragen- ein Experiment- kann sich daraus Liebe entwickeln? Locker und leicht zu lesen mit einer ungewöhnlichen Darstellung des Textes
    36 Fragen- ein Experiment- kann sich daraus Liebe entwickeln?

    Man stolpert als Leser mit der Hauptfigur mitten hinein in die Geschichte. Sie nimmt an einer Art Experiment teil.
    Die Geschichte beginnt gleich mit einem Dialog und für mich setzt sich genau dieser Erzählstil auch im Buch fort. Es sind wenige Beschreibungen, eher die Dialoge zwischen den Figuren, die mir als Leser die Geschichte erzählen.
    Ein Doktorand klärt sie über das Experiment an dem sie teilnimmt auf. Sie soll sich mit einem Partner Fragen stellen und er möchte herausfinden, ob dadurch eine Nähe und vielleicht auch Gefühle füreinander entstehen können.
    Mir haben die Figuren gut gefallen. Hier werden im Text Kleinigkeiten erzählt, wie der Zierfisch für den Bruder oder die Actionfiguren, die der Doktorand sammelt. Dadurch bekomme ich als Leser eine gewisse Nähe zu den Figuren und diese werden durch die kleinen Details ihres Lebens lebendig gemacht.
    Es gibt auch immer wieder kleine Szenen, wo der Leser schmunzeln muss. Ein feiner Humor zieht sich durch das Buch und hat mich sehr gut unterhalten. Auch die kleinen Zeichnungen und Comics, hier taucht der u.a. Fisch wieder auf, lockern das Buch auf und sind eine tolle Idee.
    Interessant in Bezug auf dieses Experiment, das hier auch genauer beschrieben wird und wo ich mich fragte, gibt es / gab es das auch in der Realität, ist das im Nachwort die Autorin darauf eingeht. Sie hat wie sie hier schreibt, keine Kenntnisse in Psychologie und die Studie, die von dem New Yorker Universitätsprofessor Arthur Aron entwickelt wurde (Angaben Klappentext), konnte sie nicht interpretieren- aber die Idee hat sie sozusagen in diesen Roman verwandelt.
    Der Stil des Buches ist auch insofern besonders, dass das Experiment im Buch in einer Dialogform erzählt wird.
    Die 36 Fragen werden hier gestellt und die beiden Hildy und ihr Partner Paul antworten einander und ich als Leser bin wie eine Art unsichtbarer Beobachter hautnah dabei. Es tauchen auch wieder Passagen mir normalen Textfluss auf. Aber ich fand diese Darstellung sehr gelungen, das so Abwechseln des Textes.
    Als Leser kann das auch einen selbst inspirieren diese Fragen für sich zu beantworten oder vielleicht auch mal so eine Art Fragestunde mit einem Partner / in durchzuführen, der Gesprächsstoff geht einem dann nicht aus.
    Ich hätte ja noch eine Liste der 36 Fragen am Ende des Buches als Ergänzung / Abrundung gut gefunden.
    Wer auch gern Bücher streichelt, das Cover eignet sich sehr gut für ein haptisches Erlebnis und ich finde das auch ein sehr gelungenes kleines Detail.
    36 Fragen- ein Experiment- kann sich daraus Liebe entwickeln? Locker und leicht zu lesen mit einer ungewöhnlichen Darstellung des Textes des Buches- ich fand es sehr gelungen und eine nette Geschichte für zwischendurch.


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    frigg_leseeckes avatar
    frigg_leseeckevor 3 Monaten
    Kann man Liebe nur anhand von 36 Fragen herbei führen?

    Es gab keine Chance um dieses Buch herum zu kommen. Auf Facebook, Instagram und vielen anderen Gruppen wurde mir dieses Buch vorgestellt. Obwohl ich anfänglich skeptisch war, habe ich es mir dann gekauft, nachdem ich gehört habe, dass es ein Roman ist und kein Lebensratgeber, was es auf den ersten Blick vom Titel vermuten lässt.
    Nachdem ich rein gelesen habe und den Klappentext gelesen habe, habe ich es mir voller Vorfreude gekauft, es endlich lesen zu können. Vor allem klang es nach einem Buch, was ich im Moment schnell lesen kann.
    Am Anfang habe ich Hildy als sehr unsympathisch empfunden. Nicht nur chaotisch, sondern auch sehr aufgedreht und instabil.
    Als die ersten Fragen kamen, wurden sie mir doch sympathischer und es war witzig zu lesen, da es nur die Antworten waren und man sich nur anhand des Gespräches denken konnte, was der jeweilige Charakter tut.
    Im Laufe der Story werden die Antworten auch immer witziger von Paul alias Bob Irgendwer.
    Der Leiter hatte am Anfang vorgeschlagen, dass sich die Probanden Bob und Betty nennen sollen. Daher fallen die Namen fast genauso häufig, wie die richtigen Namen.
    Ich habe erwartet, dass das Experiment nur in diesem Raum statt findet, aber gegen meiner Erwartung wurde das Setting auf mehrere Plätze ausgebaut und beschränkt sich nicht nur auf die beiden Personen. Es gab viele Abschnitte aus Hildys Leben.
    Ich finde es Schade, dass es keine aus Pauls Sicht gab, was ich doch gerne mehr gelesen hätte. So erfährt man nur durch Hildys Sicht die Dinge über Paul, die er auch in den Fragen beantwortet.
    Immer wieder gibt es zwischen den Gesprächen der beiden und den Chats auch kleine Zeichnungen, die von Paul stammen sollen in Form eines Comics.
    In Hildys Leben gibt es scheinbar viele Probleme, in die man als Leser direkt mit reingeworfen wurde, aber nicht genau erfährt, worum es geht. Man merkt, dass sie Stimmung bei ihr zu Hause schlecht ist und es scheinbar um ihre Eltern geht. Aber nicht, was passiert ist und das sie in zentraler Punkt darin ist.
    Dennoch bleibt Paul bis kurz vorm Ende der geheimnisvolle Typ, was man daran merkt, wie er die Fragen beantwortet. Das macht es natürlich auch spannender, um weiter zu lesen.
    Erst kurz vor dem Ende erfährt man, was hinter der Fassade von beiden steckt, welche Geheimnisse sie mit sich herum tragen und was sie zu ihrem Typ Mensch macht.
    Ein sehr schönes Buch, was Herzklopfen bringt und mich zum weinen gebracht hat. Es ist schön stimmig und grade bei den letzten hundert Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
    Der Schreibstil war angenehm zu lesen, auch wenn viele Seiten wie ein Chat aufgebaut waren. Die beiden Probanden waren schön ausgearbeitet mit ihrer Geschichte.

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    CallieWonderwoods avatar
    CallieWonderwoodvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine süße und unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.
    36 Fragen an dich - Vicki Grant

    Kann aus einem Experiment die große Liebe werden?
    Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder?
    (Klappentext)


    Von dem Buch habe ich mir eine süße und humorvolle Liebesgeschichte mit einem interessanten Grundgedanken erwartet.
    Bei dem Experiment zu "36 Fragen" begegnen sich Paul und Hildy zum ersten Mal und sollen sich eventuell durch die Beantwortung der Fragen näher kommen und vielleicht sogar ineinander verlieben.
    Die beiden Protagonisten sind total unterschiedlich und streiten sich zu Beginn ziemlich oft und sind so gut wie nie einer Meinung. Hinzu kommt, dass Paul die ganze Sache nicht wirklich ernst nimmt und Hildy viel ernster und gewissenhafter teilnimmt.
    Zitat : "Paul : Und komischerweise ist es mir auch scheißegal.
    Hildy : Ich wünschte nur, du wärst halb so ehrlich bei deinen Antworten wie bei deinen Kommentaren mir gegenüber."

    Während für Paul nur das Geld im Vordergrund steht, findet sie den psychologischen Hintergrund interessant und möchte durch das Experiment über ihren eigenen Schatten springen.
    Hildy wirkt zunächst nur wie ein braves Mädchen und eine Streberin, die aus einer super glücklichen und perfekten Familie kommt. Doch bei ihr täuscht dieser erste Eindruck und es steckt viel mehr dahinter.
    Diese charakterliche Tiefgründigkeit hat mir richtig gut gefallen, genauso bei Paul. Denn er ist nicht nur der lockere Typ, dem anscheinend nicht viel wichtig ist. So zeichnet er total gerne und ein Erlebnis in seiner Vergangenheit belastet ihn noch heute.
    Ich mochte es gerne, wie die beiden sich langsam immer besser verstanden haben, sich den anderen richtig kennengelernt haben und wie sie das Experiment insgesamt verändert. Das Buch hatte neben humorvollen Momenten, auch emotionale Szenen und auch die Liebesgeschichte fand ich süß gemacht.
    Zitat : "Bob Irgendwer : das gehört nicht zu den Fragen
    Hildy : Stimmt.
    Bob Irgendwer : wir sind zu zivilisiert. vielleicht hätten wir einfach brieffreunde werden sollen
    Hildy : Wahrscheinlich ungefährlicher."

    Hauptsächlich wird die Geschichte in Dialogform erzählt, aber nicht nur, und aus der dritten Perspektive geschildert. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und den Humor fand ich gut, hatte meiner Meinung nach jedoch nichts wirklich Besonderes. Ich fand das Buch ganz süß, aber es hat mich doch nicht so richtig mitgerissen und war für mich letztendlich nur okay.

    Fazit :
    Eine süße und unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.

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    Y
    YunaRobinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr tolles Buch! Es hat sehr viel Spaß gemacht die Geschichte von Hildy und Paul zu verfolgen!
    Sehr schöne Geschichte über Freundschaft und Liebe!

    Hildy und Paul lernen sich bei einer Studie über persönliche Nähe kennen. Hildy macht mit um neue Erfahrungen zu sammeln, aber Paul macht bloß mit weil die Studie bezahlt wird. Nun sollen sie sich 36 Fragen stellen und beide sind aufgefordert diese offen und ehrlich zu beantworten. Als ein Fisch fliegt und Hildy verschwindet ist es nun an Paul das hübsche Mädchen mit dem offenen Lächeln ausfindig zu machen.

    Eine romantische Geschichte und besonders gegen Ende ein wahrer Pageturner!

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