Erster Satz:
Schwanger, was?
Cover:
Das Cover passt perfekt zum Buch und man weiß sofort um was es darin geht. Ich finde das Cover in Ordnung, würde mir für das Buch aber ein Cover wünschen, was mich gleich mehr anspricht. Der Inhalt ist zwar sofort klar aber besonders hübsch finde ich es eben nicht und wird dem Inhalt meiner Meinung nach nicht gerecht.
Meinung:
Beim ersten Kind gibt's 1000 Fragen ist mein erstes Buch das ich über Schwangerschaft gelesen habe und konnte mich überzeugen. Es wurde mir von einer Bekannten empfohlen und ausgeliehen, sonst wäre ich auf dieses Buch wahrscheinlich auch gar nicht aufmerksam geworden. Die Autorin erzählt das ganze Buch über wie eine Freundin bei einem Gespräch.
Auf den ersten Seiten musste ich richtig lachen. Ich finde dieses Buch sehr lustig geschrieben, es hat aber trotzdem den nötigen Ernst gewissen Themen gegenüber. Dieser Ratgeber ist keinesfalls eine trockene Abfolge von Daten und Fakten. Die Autorin geht jedes wichtige Thema mit dem Leser durch in denen zum Beispiel auch die Schwangerschaftskleidung eine Rolle spielt. Genau solche Themen lockern das Buch so auf. Es gibt natürlich auch wichtigere Themen wie Untersuchungen und Tests.
In den vielen lustigen aber auch ernst gemeinten Kommentaren über Schwangere und Erzählungen aus dem Leben der Autorin als Schwangere, konnte ich mich das ein oder andere Mal auch wiedererkennen. Dabei wird man auch sich selbst etwas belächeln und es macht einen auch nochmal klar, dass man sich und seine Launen als Schwangere vielleicht nicht immer ganz so ernst nehmen sollte.
Ich habe in dem Buch einige neue Dinge erfahren die mich interessiert haben, aber auch Dinge die mir bis dahin überhaupt nicht in den Sinn gekommen sind. Da die Autorin selbst vier Kinder bekommen hat, was wie ich finde auch eine Leistung ist, denn ich kann mir eigentlich nicht vorstellen vier Mal schwanger zu sein, also vier Mal diese Monate nicht mehr man selbst sein, aber laut der Autorin ist das Kurzzeitgedächtnis der Schwangeren sowieso nicht mehr so gut so dass man einige Unannehmlichkeiten schnell wieder vergisst.
Dieses Buch ist nicht geeignet für Schwangere die sich viel zu ernst nehmen und nicht über sich selbst auch mal Schmunzeln können. Viel eher ist es für Frauen geeignet die selbst auch zugeben können unter den typischen Launen einer Schwangeren zu leiden und auch über das andere Geschlecht den ein oder anderen Witz vertragen, natürlich auch darüber wie schwer es die Männer mit den Schwangeren haben.
Fazit:
Beim ersten Kind gibt's 1000 Fragen konnte mich super unterhalten und mir einige amüsante Lesestunden bescheren. Als Leser kann man auch das ein oder andere daraus mitnehmen, im Großen und Ganzen geht es aber mehr um den Erfahrungsaustausch unter Schwangeren. Es ist also keine Lektüre voller trockener Theorie. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.
Beim ersten Kind gibt's 1000 Fragen









