Victor Catala Solitud

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Inhaltsangabe zu „Solitud“ von Victor Catala

Mila bezieht mit ihrem Mann Matias eine Einsiedelei in der schroffen Bergwelt Kataloniens. Im Schäfer Gaietà findet sie einen wahren Freund, während sie ihrem Mann gegenüber immer mehr Langeweile und Verachtung empfindet. Nur die fantasievollen Geschichten des Schäfers lenken sie von der zunehmenden Entfremdung ab – bis sie einen folgenreichen Entschluß faßt … Caterina Albert i Paradís, die nur unter männlichem Pseudonym veröffentlichen durfte, schuf noch vor Federico García Lorca und D. H. Lawrence das Porträt einer jungen Frau, die sich aus ihrer unbefriedigenden Ehe befreit.

Grandioses Buch in Sprache und Thema

— leserin
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  • Rezension zu "Solitud" von Victor Catala

    Solitud
    Ferrante

    Ferrante

    05. March 2011 um 11:51

    Ein Überraschungsfund am Weltbild-Mängelexemplar-Wühltisch! Die katalanische Schriftstellerin Caterina Albert i Paradis (1869-1966) konnte nur unter männlichem Pseudonym erfolgreich sein und veröffentlichte 1905 ihren mittlerweile zum Klassiver avanzierten Roman "Solitud". Eingebettet in fantastische Schilderungen der wilden Natur um sie herum wird die junge und unglückliche verheiratete Mila langsam zur Frau, und nach mehreren Schicksalsschlägen und Verwirrungen lässt sie ihre Ehe hinter sich. Ich habe den Roman schnurstracks ausgelesen gehabt, denn die evokative, aber klare und psychologisch sehr differenzierte Sprache fesselt ungemein. Der Roman bietet mehrere Schichten - einerseits gewissermaßen ein Bildungsroman Mileas, ist das Ganze andererseits ein Portrait der Epoche in ihren ländlichen Sitten und drittens ein landschaftliches Portrait eines ganz bestimmten Landstrichs mit seinen Legenden und Mythen. Jedenfalls wird mit der modernen Frau Milea der Entwicklung der Moderne der Weg bereitet. Lesen!

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