Victor Hugo Die Elenden

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Inhaltsangabe zu „Die Elenden“ von Victor Hugo

"Les Misérables" ein höchst emotionaler und spannender Roman, knapp zwei Dutzend Mal verfilmt und als Musical äußerst erfolgreich. Erzählt wird der halsbrecherische Weg des Galeerensträflings Jean Valjean durch die Höhen und Tiefen der Gesellschaft - Frankreich nach dem Sturz Napoleons, gespiegelt im dramatischen Kampf um ein Kind. Viele Hörer werden vor allem an diesem mitreißenden Plot interessiert sein - für sie ist die eigens erstellte Kurzfassung gedacht. Die "Hugoliens" werden den Roman jedoch nicht auf den Plot reduzieren wollen. Unterbrochen wird die Handlung an vielen Stellen durch zeitgeschichtliche Betrachtungen, die dem Autor selbst besonders wichtig waren: Grandios ist der Rückblick auf die Schlacht von Waterloo, verwirrend modern die Schilderung der Pariser Straßenjungen, exzentrisch die Beschreibung des Barrikadenbaus.

57 Stunden reiner Hörgenuss mit dem "König der Vorleser" Gert Westphal. Sehr detailliert, aber hochinteressant. Besonders empfehlenswert!

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    Die Elenden
    Sokrates

    Sokrates

    12. April 2013 um 11:11

    Dieses Buch MUSS man gelesen haben. Es war mein erster Hugo - und leider musste ich mit Bedauern feststellen, dass Hugo nicht viele Romane geschrieben hat; ein gutteil von ihnen wird nicht mehr im Buchhandel vertrieben. "Die Elenden" sind in einer fantastischen Sprache verfasst; fast akribisich, Details sammelnd und wie ein Dokumentarfilm aneinander reihend. Hugo bewertet, teils mit ironischem Unterton, teils an der Art, wie er Gegebenheiten schildert. Es gibt viel zwischen den Zeilen. Seine unemotionale, lediglich die Fakten darstellende Erzählweise lässt das Elend der Protagonisten an vielen Stellen kahl zu Tage treten; Hugo schafft es sogar den bereits abgekläresten Leser noch zu schockieren. Mit dieser Erzählweise lässt er jedoch auch die Missstände offen zu Tage treten und lässt im Leser eine natürliche kritische Einstellung zu den gesellschaftlichen Zuständen entstehen. Trotz allem radikal geschilderten Elend bleibt Hugo ironisch - allerdings verfrachtet er die Ironie auf "zwischen die Zeilen" und in die Details. Gerade diese Mischung macht den Roman zu einem der Besten, die ich je gelesen habe. Absolut empfehlenswert !!!

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