Victor Lodato Mathilda Savitch

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Inhaltsangabe zu „Mathilda Savitch“ von Victor Lodato

"Es gibt schöne Dinge auf der Welt und es gibt traurige Dinge, und wenn sie zusammenkommen, bilden sie einen Stern." In Mathildas Welt gibt es ganz schön viele traurige Dinge, zum Beispiel, dass ihre große Schwester Helene tot ist. Es gibt aber auch schöne Dinge, wie die Freundschaft zu der reizenden Anna oder die blauen Haare ihres Nachbarn Kevin. Mit ungewöhnlich viel Mut stellt sich Mathilda dieser Welt und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über den Tod ihrer Schwester. Sie findet etwas, das jeder von uns in sich finden kann: Einen Stern, der tief in unserem Inneren leuchtet.

ein ungewöhnliches buch mit einer noch ungewöhnlicheren prota:mathilda polarisiert.teilweise ist es langatmig und es war schwer reinzukommen

— xoxoJade

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    VanaVanille

    24. September 2011 um 23:11

    Es gibt so furchtbar viele schreckliche Dinge auf der Welt. Terror, Trauer, Zombies und Leute, die andere vor Züge schubsen. So, wie man es mit Mathildas Schwester Helene gemacht hat, die niemals älter als sechszehn wurde. Aber hinter ihrem Tod verbirgt sich viel mehr, als Mathilda zuerst vermutete und so beginnt für sie eine vergebliche Suche nach den Resten ihrer Schwester, die ihre Eltern so vehement vergraben wollen. Mathilda Savitch ist eine durch und durch besondere Protagonistin, die der Leser nicht so leicht vergessen soll. Ehrlich und ohne Umschweife versucht sie im gleichnamigen Roman ihre Gefühle und Gedanken so gut wie es eben geht zu beschreiben und behält dabei immer ihren kindlichen Charme. Ziemlich gut gelingt es dem Autor dabei nie zu reif zu wirken und stets eine gewisse Naivität an den Tag zu legen, die das Mädchen, trotz der tiefsinnigen Eingebungen, nie zu erwachsen wirken ließen. In ihrer Erzählung versucht Mathilda über das Älterwerden zu sprechen, über ihre Eltern, ihre Freunde und ihren Hund Luke, aber wie soll sie sorglos über sie reden, wenn doch täglich der Tod ihrer älteren Schwester an ihr nagt, von der sie sich nie verabschieden durfte. Verzweifelt, traumatisiert und verängstigt taumelt sie durch ihr kompliziertes Leben und findet nirgendwo den Halt, den sie bräuchte. Absichtlich kränkt sie ihre Mitmenschen, um deren Reaktionen zu sehen und geht dabei des Öfteren so weit, dass sie Gefühle und Seele der anderen verletzt, nur um ihr Ziel zu erreichen. Nur sehr langsam scheint sie einen Ausweg aus dieser misslichen Lage zu finden, der sie direkt durch Helenes Vergangenheit führt. Wer beim (alten) Klappentext des Buches eine Detektivgeschichte erwartete und auf Spannung hofft, der sei hier schon einmal gewarnt. Mathilda Savitch deckt zwar verborgene Geheimnisse auf, die auch Helenes Tod erklären, aber eigentlich erzählt der Roman von einem jungen Mädchen, was versucht mit der verzweifelten Frage Wie kann so viel Liebe und so viel Hass auf ein und derselben Erde existieren? zurecht zu kommen. Dabei analysiert die Protagonistin zwar sich und ihre Umgebung, übernimmt aber niemals die Rolle einer kleinen Kriminalistin, sondern bleibt ein trauerndes Mädchen auf der Suche nach Antworten. Mein Urteil: Mathilda ist eine außergewöhnliche Heldin, die den Leser durch eine bewegende Geschichte führt, wie man sie nur selten liest. Dabei reist er durch die erschütternde Psyche eines verstörten Kindes und bleibt auch von den grausamsten Wahrheiten nicht verschont. Für mich eine Mischung aus Extrem laut und unglaublich nah und Vor meinen Augen. Achtung: Tränenreich!

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2011 um 16:40

    Mathilda Savitch, 13 Jahre, nach dem Tod ihrer älteren Schwester Einzelkind, klug, neugierig und mit einer erschreckend nüchteren Sicht auf die Dinge. Mathilda, die sich seit dem Tod von Helene (Schwester) um sich selbst kümmern muss. Ihre Eltern stehen auch ein Jahr nach dem schrecklichen Tag noch unter Schock. Mathilda erzählt uns ihre traurige Geschichte, wir bekommen Einblicke in ihre Vergangenheit, sehen schöne Zeiten, als die Familie noch zusammen war und dann holt uns Mathilda in die erschreckende Gegenwart zurück. Tote Schwester, saufende Mutter, zu viel arbeitender Vater und sie mitten drin, zusätzlich zu dem ganzen Schlamassel kommen noch die ganzen "normalen" Nöte einer pubertierenden Jugendlichen. Fest davon überzeugt, dass ihre Schwester einst vor einen Zug gestoßen wurde, macht sie sich daran die Wahrheit herauszufinden. Schritt für Schritt kommt sie dem näher und greift oftmals unübliche Methoden auf. Mit jeder neuen Erkenntnis, tritt Mathilda etwas mehr aus dem Schatten ihrer Schwester. Mathilda Savitch ist ein packender Jugendroman, durch die Erzählweise in Ich-Form fühlt man zwangsweise mit der ungewöhnlichen Protagonistin mit. Sie ist 13, der Übergang von Mädchen zu Frau. An vielen Stellen wird einem das bewusst, manchmal könnte Mathilda eben auch 70 sein, eine Frau vom Leben gezeichnet. Charmant mit der richtigen Würze Zynismus kann man Mathilda nur lieb haben und hoffen, dass die Familie die schweren Zeiten bald hinter sich lässt. Ich hoffe bald mehr von dem Autor zu lesen.

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    vielleichtsagerin

    20. January 2011 um 10:27

    Naseweis wie Flavia de Luce und knallhart wie Wednesday Addams. Darf ich vorstellen: Mathilda Savitch. Im seinem gefeierten Debütroman schickt Lodato die 13-Jährige auf die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester Helene und zeigt berührend auf, "was der Tod mit Menschen macht". Sechs Jahre soll der US-amerikanische Stückeschreiber für dieses kleine Meisterwerk gebraucht haben. Zum Resultat möchte man ihn am liebsten persönlich beglückwünschen und dazu ehrfurchtsvoll ausrufen: Chapeau! Auf eine Inhaltsangabe werde ich hier verzichten. Die Rezensenten vor mir haben diesbezüglich gute Arbeit geleistet :) Stattdessen ein paar persönliche Anmerkungen und Eindrücke: Helenes Tod und Mathildas obsessive Suche nach dem vermeintlich Mörder ihrer Schwester stellen im Roman den thematischen Rahmen dar, innerhalb dessen Mathilda weitere schmerzhafte und zugleich notwendige Erfahrungen widerfahren. Dies als kleine Anmerkung, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Mathilda Savitch ist mehr als ein Krimi! Sprachlich und in Sachen Spannungsaufbau hat Lodato wirklich großartige Arbeit geleistet. Diese kleine, von Mathilda erinnerte Szene aus einem Film (oder auch nicht) veranschaulicht recht deutlich, wie der Roman funktioniert: "Pferde rennen übers Land. Viel Staub und keine Menschen. Ganz wie in der Wüste. Die Pferde rennen dem Horizont entgegen, aber in Wirklichkeit ist es eine Klippe. Das erste Pferd geht über den Rand, und die anderen folgen. Eine Sekunde lang rennen sie in die Luft, eine Sekunde lang glaubt man, die könnten fliegen. Aber dann fallen sie. Sie stürzen ab. Es sind mindestens hundert Pferde, vielleicht tausend." Die Handlung rast über die gesamte Romanlänge auf einen unsichtbaren Höhepunkt zu. Und wenn man als Leser diesen überschritten hat, hinterlässt der frei Fall ein ziemlich flaues Gefühl im Magen. Aber auch Freude über die Aussicht auf ein bisschen Glück für Mathilda. Und vielleicht ein Quentchen Liebe. Fazit: Liebe leser, lasst Euch von dem Umschlag nicht täuschen. So leichtfüßig wie das Mädchen auf dem Cover kommt dieser bemerkenswert reife Jugendroman nicht daher. Kunstvoll zelebriert Lodato die Leichtigkeit der Schwere und schafft es, dem Leser widersprüchliche Emotionen auf ein und derselben Seite abzuringen. Unkonventionell und schön. Ausführlichere Besprechung mit Zitaten und Hintergrundinfos wie immer in meinem Blog :)

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Thaila

    16. August 2010 um 15:34

    Erzählerin dieses Debütromans von Victor Lodato ist die 13-jährige Matilda. Matilda hat vor einem Jahr ihre Schwester verloren, die von einem fahrenden Zug überfahren wurde. Nun versucht sie mit dem Verlust ihrer großen Schwester, mit der eigenen Trauer, aber auch mit der Trauer ihrer Eltern umzugehen. Insbesondere Matildas Mutter droht an dem Verlust zu zerbrechen, trinkt und schenkt ihrer lebenden Tochter kaum noch Beachtung. Die lässt sich einiges einfallen, um von ihrer Mutter wahrgenommen zu werden, vor allem wird sie "gemein". Sie zerbricht Teller, trägt die Kleider ihrer Schwester oder verschwindet über Nacht. Victor Lodato ist mit Matilda eine sehr gelungene Ich-Erzählerin gelungen. Die Balance - die so selten glückt - hat er hier geschafft. Matilda ist altklug und blitzgescheit, aber trotzdem noch kindlich. Weder ihre Sprache noch ihre Gedanken sind anstrengend naiv oder kindisch. In diesem Roman spricht die Stimme eines Kindes, die jedoch nicht langweilt, sondern vielmehr durch Orginalität und Witz besticht. Matilda lebt in einer eigenen Welt, findet jedoch gerade dadurch sehr gelungene Sprachbilder, die den Zustand ihrer Familie, aber auch den Zustand unserer Gesellschaft jedoch oft sehr genau treffen. Es geht in diesem Roman nicht nur um die private Trauer der Familie Savitch, eingebettet ist diese Erzählung in viele Anspielungen auf den internationalen Terrorismus, der für die kindliche Matilda nicht weniger gegenwärtig oder bedrohlich ist, als die Depressionen ihrer Mutter. Ich fand diese Einbettung der privaten Familiengeschichte in einen größeren Kontext sehr gelungen. Allerdings hat der Roman sehr viele Ähnlichkeiten mit Jonathan Safran Foers Extrem laut und unglaublich nah. Einen fetten Minuspunkt bekommt allerdings der Verlag (nicht das Buch!) für die Gestaltung des Romans. Das eigentlich sehr schöne Titelbild und vor allem der Klappentext vermittelt einen vollkommen falschen Eindruck vom Roman. Matilda Savitch ist ein eher düsteres Buch über Angst und Trauer und keine heitere Kriminalgeschichte wie der Umschlag sugeriert. Gut ist es dafür allemal!

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Juena

    02. April 2010 um 17:27

    Ein Buch was ich nicht wie die anderen verschlungen habe, ein Buch zum nachdenken, ein Buch zum schmunzeln und ein Buch wie kein anderes und deshalb hat es mich überzeugt.

  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Jari

    14. March 2010 um 17:08

    Vor einem Jahr wurde Mathildas Schwester Helene ermordet. Von jemandem vor den Zug gestossen. Jetzt, ein Jahr danach ist nichts mehr, wie es einmal war, Ma, Pa und auch Mathilda haben sich verändert. Und während sich der Nachbarsjunge Kevin die Haare blau färbt, Ma langsam zum Tier mutiert und Flugzeuge in die Türme rasen, macht Mathilda sich daran, herauszufinden, wer Louis ist und ob er es war, der Helene ermordet hat. Es ist nicht einfach, dieses Buch zu rezensieren. Es wird viel erzählt, jedoch viel auch nur angedeutet und Mathilda springt in ihrer Erzählung immer wieder in der Zeit herum. Aus dieser leicht verwirrenden Erzählsicht offenbart sich uns ein modernes Drama, den eine Familie nach dem Verlust einer Tochter heimsucht. Niemand in der Familie ist über den tragischen Tod Helenes hinweg gekommen und niemand hat das Erlebnis verarbeitet. Neben dem Verlust ihrer geliebten grossen Schwester leidet Mathilda auch unter der mangelnden Aufmerksamkeit der Eltern, die seit dem Tod der älteren Schwester immer mehr in ihre eigene Trauer abgleiten. Das ist zwar einfach geschrieben, doch dennoch keine leichte Kost, des Öfteren musste ich schlucken. Mathilda steckt am Anfang der Pubertät und muss mit allem gleichzeitig fertig werden. Sie ist ein besonderer Charakter, dessen Handlungen zwar nicht immer nahvollziehbar sind, den man jedoch trotzdem mögen muss. Das Buch geht einem sehr nahe. Auch da es eine Tragödie beschreibt, die jede Familie treffen kann. Hinter den einfachen Sätzen steckt viel Tiefsinn und viel Psychologie. Wer sich für die menschliche Psyche interessiert und selber gerne Teile und Andeutungen zusammensetzt, sollte das Buch lesen. Für Leute, die nah am Wasser gebaut sind, ist das Buch weniger geeignet, da die Tragik der einzelnen Personen, vor allem diejenige von Mathilda, einem sehr nahe gehen und den Leser mit einem beklommenen Gefühl in der Herzgegend zurücklassen.

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Sunny Rose

    28. February 2010 um 12:52

    Mathilda Savitch hatte eine Schwester, Helene. Helene ist vor fast einem Jahr von einem Zug erfasst worden. Seit dem befindet sich Mathildas Familie in einer Schockstarre. Ihre Eltern, insbesondere ihre Mutter, gehen kaum noch aus dem Haus und reden nur noch oberflächlich mit ihr. Über Helene wird nie gesprochen. Mathilda erzählt ihre Geschichte dem Leser. Sie erzählt von ihren Eltern, die sie gleichzeitig liebt und hasst, ihrer besten Freundin Anna, dem Nachbarjungen Kevin und ihrer Schwester Helene und dessen Tod. Mathilda versucht die Hintergründe des Todes ihrer Schwester aufzudecken und herauszufinden was Louis, der letzte Freund ihrer Schwester, den sie nicht kennt, mit der Sache zu tun hat… Das Buch hat mir leider nicht gefallen. Es ist mir sehr schwer gefallen, mich in Mathilda hineinzuversetzen. Das Mädchen erzählt dem Leser, anderen Leuten und sich selbst viele Lügen und Halbwahrheiten; sie weiß nie wirklich was sie denken und fühlen soll. Das ist ganz normal für eine 13-jährige, die so viel mitgemacht hat, aber mich hat es gestört. Ich mochte sie einerseits aber andererseits fand ich sie auch schrecklich. So richtig spannend wurde es erst auf den letzten 70 Seiten. Aber auch da konnte ich Mathildas Handeln nur ansatzweise nachvollziehen. Mit der Hauptfigur bin ich einfach nicht warm geworden.

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    *Arienette*

    14. February 2010 um 09:04

    Kurzbeschreibung: Mathilda Savitch ist nicht gerade ängstlich. Sie zieht es vor, sich direkt den Dingen zu stellen, die andere nicht einmal zur Sprache bringen können. Etwa der Tatsache, dass ihre geliebte ältere Schwester tot ist, vor einen Zug gestoßen wurde von einem Mann, der nie gefasst wurde. Dennoch ist sie trotz aller Bemühungen auch ein Jahr später keinen Schritt weiter gekommen, kennt die Wahrheit über den Tod Helenes noch immer nicht. Dann aber gelingt es ihr, das E-Mail-Passwort der Schwester zu knacken, und vor ihr öffnet sich deren geheimes Leben. Seltsame Gefühle, zahllose Liebesaffären, merkwürdige Motive enthüllen sich ihr da, und um die Dinge voranzutreiben, verschickt Mathilda Mails im Namen ihrer toten Schwester. Denn irgendwo in diesem Gewirr der Beziehungen und Gefühle muss auch der Schlüssel dafür liegen, um ihre Familie aus ihrer Schockstarre zu erwecken. Schließlich macht sich Mathilda auf den Weg zu Helenes letztem Geliebtem, der noch gar nichts von ihrem Schicksal weiß. Sie muss sehen, was ihre Schwester gesehen hat, wissen, was Helene wusste, auch wenn sie dabei sehr viel riskiert. Die 13-jährige Mathilda Savitch ist eine hinreißende Figur, klug, anrührend, zartfühlend und bissig, frühreif und komisch, und Victor Lodatos erster Roman furios und spannend, ein außergewöhnliches Debüt.(Quelle: amazon) Der Autor: Victor Lodato, in Hoboken, New Jersey geboren, studierte an der Rutgers University und ist Mitglied der Dramatist Guild of America. Für seine erfolgreichen Theaterstücke hat er u.a. Fellowships der Guggenheim Foundation und des National Endowment of Arts erhalten sowie zahlreiche Preise, u.a. vom Kennedy Center Fund for New American Plays. "Mathilda Savitch" ist sein erster Roman. Victor Lodato lebt in Tucson, Arizona und in New York. Meine Meinung: Die Ich-Erzählerin Mathilda ist 13 Jahre alt, ein etwas eigenwilliges und intelligentes Mädchen; die wie alle anderen Mädchen ihres Alters auch mit den typischen Problemen (Aussehen, Jungen, Freunde) zu kämpfen hat. Mathilda glaubt, dass ihre Schwester Helene vor einem Jahr vor den Zug gestossen worden ist. Mathilda möchte den Mörder finden - die Wahrheit erfahren, doch trotz aller Bemühungen ist es ihr bislang nicht gelungen. Als sie das Passwort von Helenes Email-Postfach knackt, kommt sie mit der Wahrheit ein Stückchen weiter. Mathildas Eltern leiden selbst unter dem Verlust der Tochter Helene und wissen nun nicht mehr, wie sie mit Mathilda umgehen sollen; man hat manchmal das Gefühl, dass sie sich so gar nicht in Mathilda hineinversetzen können. Mitunter macht es Matilda es ihnen aber auch nicht leicht. Aus dem Blickwinkel der 13-jährigen sehen wir Matildas "Wahrheit", so wie sie ihre Umgebung wahrnimmt. Der Schreibstil ist eindringlich und bildhaft - anfangs musste ich mich ein wenig an den Stil gewöhnen, aber es ging dann doch sehr gut. Der Roman ist sicher eher für ältere Jugendliche geeignet , aber auch für Erwachsene.

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2009 um 20:57

    Das Ende ist ein wenig konstruiert, aber ansonst sehr gut.

  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    buecherwurm0815

    25. November 2009 um 17:26

    Kurzbeschreibung : Mathilda Savitch ist nicht gerade ängstlich. Sie zieht es vor, sich direkt den Dingen zu stellen, die andere nicht einmal zur Sprache bringen können. Etwa der Tatsache, dass ihre geliebte ältere Schwester tot ist, vor einen Zug gestoßen wurde von einem Mann, der nie gefasst wurde. Dennoch ist sie trotz aller Bemühungen auch ein Jahr später keinen Schritt weiter gekommen, kennt die Wahrheit über den Tod Helenes noch immer nicht. Dann aber gelingt es ihr, das E-Mail-Passwort der Schwester zu knacken, und vor ihr öffnet sich deren geheimes Leben. Seltsame Gefühle, zahllose Liebesaffären, merkwürdige Motive enthüllen sich ihr da, und um die Dinge voranzutreiben, verschickt Mathilda Mails im Namen ihrer toten Schwester. Denn irgendwo in diesem Gewirr der Beziehungen und Gefühle muss auch der Schlüssel dafür liegen, um ihre Familie aus ihrer Schockstarre zu erwecken. Schließlich macht sich Mathilda auf den Weg zu Helenes letztem Geliebtem, der noch gar nichts von ihrem Schicksal weiß. Sie muss sehen, was ihre Schwester gesehen hat, wissen, was Helene wusste, auch wenn sie dabei sehr viel riskiert. Der erste Satz : Ich will gemein sein. Meine Meinung : Das Buch ist Victor Lodatos Debütroman. Der Klappentext machte mich neugierig und ja, das Cover ist auch total klasse :zwinker: . Mathildas Familie ist seit dem Tod der Schwester wie in einer Starre. Die Mutter hat wieder angefangen zu rauchen und trinken tut sie auch. Der Vater versucht irgendwie alles aufrechtzuerhalten, aber gelingen tut es ihm nicht so wirklich. Mathilda möchte eigentlich das alles wieder so wird wie früher. Sie ist eine 13jährige, die nur gemein sein möchte und ihre skurrilsten Ideen in die Tat umsetzt. Ihr Verhalten ist meist überraschend und doch wird einem im Laufe des Buches klar, das sie ein Trauma erlitten hat, nachdem Tod von Helene. Sie versucht das Andenken an sie zu bewahren. Was ihr allerdings mehr schlecht als recht gelingt. Mathilda erzählt uns ihre Geschichte in einer Art Monolog, bei dem jedem klar wird, wie einsam dieses Mädchen ist und auch wie schmerzhaft dieser Verlust für sie war. Um ihre Familie aus dieser Schockstarre rauszuholen, versucht sie nun schon seit einigen Monaten, das Email Passwort ihrer Schwester zu knacken, denn sie ist sich sicher, das sie dort etwas entdecken wird, was zur Klärung des Falles beitragen könnte. Man wird von der Andersartigkeit dieses Buches gefesselt. Eigentümlicher Schreibstil und direkte Wortwahl, die manchmal ganz schön unter die Gürtellinie geht, fesseln den Leser, obwohl man ein komisches Gefühl im Bauch hat. Man folgt Mathilda auf ihrem erwartungsvollen Weg mit bizarren Gedankengängen und versteht sie mit der Zeit immer besser. Mathildas Figur hat mich emotional am meisten berührt, wie sie versucht, den Tod ihrer Schwester zu verarbeiten. Erschreckt hat mich das Verhalten der Eltern, die sich nach dem Tod von Helene so gar nicht um Mathilda kümmern und sie in ihrem Schmerz und Einsamkeit alleine lassen. Ein faszinierendes Buch, das man lesen sollte, obwohl mich der Schluss etwas verwirrte. Fazit : Mal ein Buch das anders ist, das trotz seiner bildhaften Sprache eindrucksvoll die Geschichte von Mathilda erzählt. Mir wird das Buch noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Blackvelvet

    14. November 2009 um 17:44

    Mathilda Savage ist 13 jahre alt und muß seit 1 Jahr mit dem Verlust ihrer Schwester klarkommen. Ihre Schwester wurde mit ihren 16 Jahren vor einen einfahrenen Zug geschubst. Nun erzählt sie fast in einem Monolog ihren Versuch den Mord an iherer Schwester aufzuklären und nebenbei ihr pubertäres Liebesleben zu erkunden. Ihre Eltern leben seit dem Tod von Helene in einer Art Lethargie, und geben Mathilda das Gefühl nicht wichtig zu sein. Nachdem siie das Passwort für das Emailfach ihrer Schwester geknackt hat, beginnt für Mathild die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester. Helene führte wohl ein ausschweifiges Liebesleben. Für mich war das Buch an manchen Stellen sehr konfus, sie springt in ihren Gedanken in den Zeiten. Ansonsten war es sehr erschreckend für mich was für Gedanken sich eine 13jährige macht und wie sie ihr Leben erlebt. Aber alles in allem ein doch recht zügig zu lesendes Buch, was einen an manchen Stellen sehr konfus macht, aber auch schmunzeln, lachen und weinen lässt.

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    Daniliesing

    04. October 2009 um 18:08

    Wenn man "Mathilda Savitch" von Victor Lodato liest, dann springt einem sofort der herrlich direkte und offen ehrliche Sprachstil ins Auge. Hauptsächlich enthält dieses Buch nämlich die Gedanken und Gefühle der jugendlichen Mathilda, und diese müssen selbstverständlich aufrichtig sein. Mathilda Savitch scheint in ihrer ganz eigenen Welt zu leben. Sie träumt viel vor sich hin, nimmt sich vor, immer gemein zu sein und macht die skurrilsten Dinge. Nahezu alles an Mathilda ist überraschend. Nach und nach wird dem Leser jedoch klar, dass Mathildas Verhalten wohl auf ein einjähriges Trauma zurückzuführen ist. Vor etwa einem Jahr starb nämlich ihre ältere Schwester und seit dem ist nichts mehr wie zuvor. Fast gleicht das Buch einem langen Monolog, in dem nach und nach immer mehr Mathildas Schmerz und Einsamkeit zum Vorschein kommen. Ihre Eltern stehen - verständlicherweise - seit dem Tod von Helene unter Schock. Ihnen fällt es zudem schwer, sich um Mathilda zu kümmern und zugleich lässt diese es auch nicht mehr wirklich zu. Was Mathilda wirklich wichtig ist, ist das Andenken an ihre Schwester zu bewahren. So kommt ihr auch die Idee von Helenes Email-Account, Mails an die verschiedensten ehemaligen Bekannten von Helene zu schreiben. Denn eins ist Mathilda klar: Irgendwie muss sie sich selbst und ihre Familie aus diesem trostlosen Leben retten. Möglicherweise bringen sie dabei ihre Nachforschungen in den Mails ihrer Schwester voran. Das Buch überrascht durch seine Andersartigkeit - der eigentümliche Schreibstil und Mathilda als Protagonistin der Geschichte schaffen es den Leser, trotz eines sonderbaren Gefühls im Bauch, zu fesseln. Erwartungsvoll folgt man Mathildas bizarren Gedankengängen und lernt sie mit der Zeit immer besser zu verstehen. Nach und nach entwickelt sich aus der anfänglichen Skurrilität eine immer größere Klarheit. Mathildas Figur bekommt mehr Tiefe! Obwohl "Mathilda Savitch" auch ein paar langatmige Abschnitte hat, durch die man sich ein wenig hindurchschlängeln muss, überzeugt es durch seine Tiefgründigkeit und die eindrucksvolle und bildhafte Sprache. Es lohnt sich definitiv, sich auf dieses ganz spezielle Buch einzulassen.

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  • Rezension zu "Mathilda Savitch" von Victor Lodato

    Mathilda Savitch

    SASC

    23. September 2009 um 20:55

    Mathildas große Schwester ist tot, Von einen Zug überfahren. Doch Mathilda will nicht wahrhaben, dass ihre Schwester so gestorben ist. sie möchte unbedingt herausfinden was wirklich passierte und endlich dafür sorgen, dass ihre Eltern den Tod von Helene nicht nur verdrängen, sondern richtig ins #auge sehen und verarbeiten. Als es ihr dann schließlich gelingt das E-Mail Passwort ihrer Schwester herauszubekommen, triit sie ein in deren geheimes Leben. Dabei geht die Dreizehnjährige auf ihre Art und Weise an die Sache ran und erzählt die Geschichte mit viel Klarheit und Mut. Der Debütroman von Victor Lodato aus den USA geht mit dem einzigartigen und bissigen Charakter der Hauptperson und deren Ansichten über das Leben ans Herz.

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