Victor Thoma Ein toter Mann ist doch kein D-Zug

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Inhaltsangabe zu „Ein toter Mann ist doch kein D-Zug“ von Victor Thoma

Eigentlich wollte Ellermann nur sein Gehalt als Klavierlehrer aufbessern, indem er ein paar Tage auf Sophia, eine schusselige, aber reizende alte Dame, aufpasst. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden, und Ellermann wird schlecht vor Sorge. Denn auf einmal ist die ganze Stadt in Aufruhr: Jemand überfällt die örtliche Bank, eine Leiche wird gefunden, es passiert ein mysteriöser Autounfall. Und wenn Sophia irgendetwas zustößt, kann sich Ellermann nicht nur sein Honorar abschminken …

für mich keine Krimi aber ein lustiger Roman

— dieFlo
dieFlo

Humor, Witz und Charme auf Hochtouren, der Krimi kommt dafür etwas zu kurz! Dennoch absolute Unterhaltung! TOP

— Floh
Floh

Eine spannende und mysteriöse Geschichte, ein herrlich sympathischer Antiheld wird zum Held. Mehr davon bitte !

— Isaria
Isaria

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— AndreasFoehr
AndreasFoehr

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  • Kein Krimi

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    dieFlo

    dieFlo

    Als Debüt 2014 auf dem Markt gekommen, klang die Story interessant. Leider muss ich gestehen, so oft wie ich über bestimmte Sachen schmunzeln musste, so oft habe ich mich gefragt, wie das ein Krimi sein kann oder soll. Klar gibt es eine Leiche aber eine Leiche macht noch keinen Kriminalromans aus. Der Klavierlehrer Ellermann hütet eine ältere Dame, um sein Einkommen aufzubessern, doch die hat alles andere als Alt- und Senilsein im Kopf oder ist sie so, weil sie eben alt ist? Und Ellermann kämpft gegen Ängste. Seine resolute Haushälterin erhält ihn am Leben - wie gesagt alles sehr voll Phantasie und wunderbaren Wortspielen. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte gut und wenn es kein Krimi sein söllte, gäbe es sicher 4 Sterne um die Verwirrnisse, so aber leider Punktabzug! 3,5 Sterne gebe ich

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    • 2
  • Einfach nur das Buch aufschlagen zu lesen anfangen und schon beginnt die Fahrt!

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    numinala

    numinala

    09. December 2014 um 09:57

    Eigentlich wollte Ellermann Konzertpianist werden, das Talent dazu hatte er. Wenn da nur das Lampenfieber nicht gewesen wäre. Während man ohnmächtig auf der Bühne liegt, kann man schließlich kein Klavier spielen. Also lebt er nun mehr schlecht als recht von seinem Verdienst als Klavierlehrer. So kommt ihm das Angebot, ein paar Tage auf die etwas tüffelige Sofia aufzupassen, grade recht - vor allem bei dem guten Honorar! Wenn er allerdings geahnt hätte, was dabei alles auf ihn zukommt, hätte er wahrscheinlich einen riiiiiesigen Bogen um das Ganze gemacht. Das wäre zumindest besser für seinen nervösen Magen gewesen... So aber fängt es mit dem Verschwinden von Sophia an und plötzlich hat er es mit einem Toten, einem Bilderdiebstahl, einem Banküberfall und auch noch mit der Polizei zu tun, die ihn verdächtigt. Gut das ihm wenigstens seine Haushälterin treu zur Seite steht ... Fazit Erzählt wird die Geschichte von Ellermanns Therapeuten, der im Laufe der Jahre schon fast so etwas, wie ein Freund geworden ist. Seine Haushälterin Martha, Sophia, Sophias Sohn und ihre Nachbarn ... alle Protagonisten sind etwas... skurril, liebenswert oder auch nicht - auf jeden Fall undurchschaubar! Sowohl für Ellermann, als auch für den Leser. Sobald man meint, man wüsste... weiß man, das man doch daneben liegt! ;0) Ein echtes, kurzweiliges Lesevergnügen - einfach nur das Buch aufschlagen zu lesen anfangen und schon beginnt die Fahrt! Viele Grüße von der Numi

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  • Einfach nur das Buch aufschlagen zu lesen anfangen und schon beginnt die Fahrt!

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    numinala

    numinala

    09. December 2014 um 09:57

    Eigentlich wollte Ellermann Konzertpianist werden, das Talent dazu hatte er. Wenn da nur das Lampenfieber nicht gewesen wäre. Während man ohnmächtig auf der Bühne liegt, kann man schließlich kein Klavier spielen. Also lebt er nun mehr schlecht als recht von seinem Verdienst als Klavierlehrer. So kommt ihm das Angebot, ein paar Tage auf die etwas tüffelige Sofia aufzupassen, grade recht - vor allem bei dem guten Honorar! Wenn er allerdings geahnt hätte, was dabei alles auf ihn zukommt, hätte er wahrscheinlich einen riiiiiesigen Bogen um das Ganze gemacht. Das wäre zumindest besser für seinen nervösen Magen gewesen... So aber fängt es mit dem Verschwinden von Sophia an und plötzlich hat er es mit einem Toten, einem Bilderdiebstahl, einem Banküberfall und auch noch mit der Polizei zu tun, die ihn verdächtigt. Gut das ihm wenigstens seine Haushälterin treu zur Seite steht ... Fazit Erzählt wird die Geschichte von Ellermanns Therapeuten, der im Laufe der Jahre schon fast so etwas, wie ein Freund geworden ist. Seine Haushälterin Martha, Sophia, Sophias Sohn und ihre Nachbarn ... alle Protagonisten sind etwas... skurril, liebenswert oder auch nicht - auf jeden Fall undurchschaubar! Sowohl für Ellermann, als auch für den Leser. Sobald man meint, man wüsste... weiß man, das man doch daneben liegt! ;0) Ein echtes, kurzweiliges Lesevergnügen - einfach nur das Buch aufschlagen zu lesen anfangen und schon beginnt die Fahrt! Viele Grüße von der Numi

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  • Leserunde zu "Ein toter Mann ist doch kein D-Zug" von Victor Thoma

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    Berlin_Verlag

    Berlin_Verlag

    Ich mache mir Sorgen um Ellermann... Liebe Krimifans, ehe man sichs versieht, hat er auch schon seinen ersten Fall am Hals, und sowohl der Autor Victor Thoma als auch der Berlin Verlag würden sich sehr freuen, wenn ihr Ellermann bei seiner Premiere als Ermittler begleiten würdet. Wäre doch nur dieses furchtbare Lampenfieber nicht, Ellermann wäre ein großer Konzertpianist geworden. Stattdessen muss er sich nun als Klavierlehrer über Wasser halten - um die geerbten Schulden seines Großvaters abzutragen, reicht das Geld allerdings nicht. Da ist der Auftrag, gegen ein fürstliches Salär ein paar Tage auf die reizende ältere Dame Sophia aufzupassen, einfach zu verlockend. Aber Ellermanns resolute Haushälterin Martha würde sowieso kein Widerwort gelten lassen. Wie hätte man auch ahnen können, dass Sophia plötzlich verschwindet? Auf der Suche nach ihr gerät Ellermann zwischen alle Fronten: eine Bank wird ausgeraubt, eine Leiche im See gefunden, und auch Sophia braucht dringend Ellermanns Hilfe. Das alles ist eigentlich viel zu aufregend für den armen Mann - aber jetzt ist seine Neugierde geweckt. Leseprobe Victor Thoma ist das Pseudonym eines bekannten deutschen Drehbuch- und Romanautors. Thoma, geboren 1964, lebt in München und Berlin.  Victor Thoma wird an der Leserunde teilnehmen! Wir vergeben 20 Leseexemplare von EIN TOTER MANN IST DOCH KEIN D-ZUG und freuen uns über Testleser, die mit Victor Thoma gemeinsam den Roman lesen und diskutieren und im Anschluss eine Rezension schreiben wollen. Eure Bewerbung nehmen wir bis einschließlich 4. März 2014 entgegen.

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  • Ellermann auf Spurensuche

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    Gela_HK

    Gela_HK

    07. April 2014 um 10:12

    Klavierlehrer Ellermann muss seine Finanzen aufbessern und nimmt deshalb den Auftrag an, auf Sophia, eine ältere Dame, aufzupassen. Leider hat sie die Angewohnheit immer wieder zu verschwinden. Voller Sorge macht sich Ellermann auf die Suche nach ihr und kommt dabei vermeintlichen Bankräubern zu nahe. Gut, dass seine Haushälterin Magda ihm zur Seite steht. Victor Thoma hat mit seinem phantasievollem Schreibstil einen skurilen und humorvollen "Krimi" geschaffen. Wobei man die kriminalistischen Aspekte eher am Rande erlebt. Vielmehr machen Sätze wie dieser "Ellermanns Herz hüpfte vor Freude wie ein kleines Mädchen auf einem bunten Hüpfball durch einen sommerlichen Garten" (S.34) das Lesen zu einem besonderen Vergnügen. Aus der Perspektive des Erzählers, Ellermanns Therapeut, werden die Erlebnisse rund um Ellermann geschildert. Der schusselige, aber liebenswerte Ellermann tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Immer um Sorge, Sophia könnte etwas geschehen sein. Dabei ringt er mit seiner Ängstlichkeit und vielen Phobien. Dank seiner resoluten Haushälterin Magda wird er aus manchem Schlamassel gerettet. Sophia, die liebenswerte, aber vergessliche alte Dame scheint es dagegen faustdick hinter den Ohren zu haben. Eingefleischte Krimi-Fans werden eher enttäuscht sein, denn auch wenn von einem Banküberfall, einem Mord und mysteriösen Vorfällen die Rede ist, hapert es doch mit der Spannung. Ellermann und Sophia stehen hier ganz klar im Vordergrund und bestimmen die Handlung. Wer aber einen ungewöhnlichen Roman mit viel Wortwitz lesen möchte, ist hier genau richtig.

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  • In die Ermittlungen nur gestolpert

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    Donauland

    Donauland

    03. April 2014 um 12:25

    Der Autor Victor Thoma stellt in seinem Krimi „Ein toter Mann ist doch kein D-Zug“ einen sonderbaren Herrn in den Mittelpunkt: Ellermann, der in seine Aufgabe als Ermittler nur zufällig und unabsichtlich gestolpert ist. Eigentlich ist dies gar kein Krimi sondern eher eine Geschichte, in der andere die Krimihandlung nur ein Randthema ist. Aber nun zum Inhalt, wer ist eigentlich Ellermann? Ellermann ist ein begnadeter Pianist, doch hätte er seine Ängste nicht, so hält er sich als Klavierlehrer gerade über Wasser, denn er hat von seinem Großvater Schulden geerbt. Er bekommt eine lukratives Angebot, ein paar Tage die rüste aber verwirrte ältere Dame Sophia zu beaufsichtigen. Seine Haushälterin Martha überredet ihn. Doch plötzlich ist Sophie verschwunden, wer hätte denn das ahnen können? Während seiner Suche passieren kuriose Dinge, die örtliche Bank wird ausgeraubt, eine Leiche im See gefunden und Sophias Nachbarn verhalten sich sonderbar. Sophia erzählt ihm von der verschwundenen Bildersammlung, doch wenn sie etwas nicht erzählen mag, überhört sie es oder spielt ihre Demenz aus. Ellermann wird in die Ermittlungen hineingezogen, zum Glück steht notfalls Martha zu Seite, um ihn aus so manch einer brenzligen Situation zu befreien. Der Titel hat meine Neugier geweckt, ich wollte diesen Krimi unbedingt lesen, doch ich konnte keine Verbindung zum Inhalt herstellen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Ellermanns ehemaligen Therapeuten und jetzigen Freundes in einer nüchternen Ausdrucksweise erzählt. Ich konnte mich gar nicht richtig in die Geschichte hineinfinden. Das Ende hat mich überrascht und gefiel mir. Die Protagonisten fand ich skurril, Ellermann hat einen eigenen Charakter, denn aufgrund seines Lampenfiebers kann er nicht als begnadeter Pianist auf der Bühne stehen, sondern gibt Klavierunterricht, das natürlich zum Abzahlen der Schulden nicht ausreicht. Als Ermittler mit seinen vielen Phobien und Ängsten finde ich ihn völlig ungeeignet, außerdem wirkt er so träge. Wie konnte er nur am Dach schlafen, ohne herunterzufallen? Ellermann fehlen eindeutig der Spürsinn und auch die notwendige Eigeninitiative, so ist er auf Sophias oder Marthas Anweisungen immer wieder angewiesen. Sophie ist ihm eindeutig überlegen, denn sie verschwindet immer wieder. Aber ist sie wirklich senil, oder spielt sie das nur? Am sympathischsten fand ich seine resolute Haushälterin Martha, die immer wieder die Situation rettete und ihm auch unter die Arme griff. Trotz des gut gelungenen Endes, konnte mich dieser Krimi nicht überzeugen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    kubine

    01. April 2014 um 19:24
  • Nette Geschichte mit Witz

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    Rolchen

    Rolchen

    29. March 2014 um 08:00

    Ellermann soll für ein Wochenende auf die nette ältere Dame Sophie aufpassen, die er von einigen gemeinsamen Kulturausflügen kennt. Jedoch stellt sich das als gar nicht wo einfach heraus, denn plötzlich ist Sophie verschwunden und Ellermann in die seltsamste Geschichte seines Lebens verstrickt. Ein toter Mann ist doch kein D-Zug ist eine nette Unterhaltung, ab etwa der Mitte des Buches hat es richtig Fahrt aufgenommen und ist recht spannend zu lesen gewesen. Vor allem die beiden Damen des Romanes geben ihm die richtige Würze. Ist Sophie nun verwirrt oder tut sie nur so? Sehr amüsant, wie sie den Eindruck erweckt, keine Ahnung zu haben und doch über alles informiert zu sein scheint. Ein richtiger Krimi ist der Roman in meinen Augen nicht, aber doch eine schöne Unterhaltung.

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  • Ein toter Mann ist doch kein D-Zug

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    Themistokeles

    Themistokeles

    28. March 2014 um 10:20

    Amüsante Krimis habe ich schon so einige gelesen, doch dieser ist mal so ganz anders, als die meisten anderen, die mir bisher in diesem Bereich begegnet sind. Das liegt wohl vor allen Dingen daran, dass es eigentlich nicht wirklich eine Leiche im näheren Umfeld gibt, über die eine eigentlich nichts mit Ermittlungen am Hut habende Person stolpert oder der Kommissar einfach nicht die hellste Kerze  auf dem Kuchen ist, sondern allein schon dran, dass der Fall eigentlich von einem Toten nur ganz am Rand gestreift wird und daher von der Handlung her schon gänzlich anders ist als viele Krimis. Dabei sind Ellermann und Sophia einfach geniale Charaktere und auch Magda, Ellermanns Haushälterin, habe ich irgendwie richtig gern gewonnen. Ellermann an sich ist eher ein Charakter, dem man nicht so wirklich nah kommen kann. Pianist, der zu viel Lampenfieber hat, um auf der Bühne zu stehen und daher zum Musiklehrer geworden ist. Gleichzeitig ist er extrem wohlerzogen von seiner Art her, also eher Gentleman, manchmal aber ein wenig naiv dabei und teils viel zu neugierig, aber auch manches Mal sehr zaghaft. Also eine sehr bunte Mischung, die schon zu vielen amüsanten Aktionen führt. Gepaart mit Sophia ergibt das Ganze dann noch eine extrem explosive Mischung, da diese alte Dame einfach nicht einzuschätzen ist. Manchmal wirkt sie dement in anderen Augenblicken wieder so klar und gewitzt, dass man sich die gesamte Handlung hindurch nie so wirklich sicher ist, ob die dementen Augenblicke nur gespielt oder real sind. Dabei macht sie so oft verrückte Dinge, dass man einfach nur den Kopf schütteln muss und gleichzeitig wurde sie mir dadurch immer sympathischer, weil die alte Dame einfach etwas an sich hatte. Es handelt sich eindeutig nicht um einen Krimi im üblichen Sinn, aber es ist eine Geschichte, die vor allen Dingen von ihren Charakteren und dem ein oder anderen Rätsel lebt und eindeutig eine Krimihandlung im Hintergrund hat. Vor allen Dingen ist es aber eine Geschichte, die einfach nur enorm Spaß macht. Man sollte sich also nicht zu sehr vom Titel leiten lassen, denn diesen konnte ich mit dem Buch nicht wirklich in Verbindung bringen. Für jeden, der gern Bücher liest, die von den Charakteren leben, der gern Krimis mag, die ein wenig anders sind oder jedem, der gern mal ein wenig rätselt, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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  • Dieser Krimi punktet mit Witz und sonderbaren Charakteren...

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    Floh

    Floh

    28. March 2014 um 04:10

    Autor Victor Thoma präsentiert hier einen Krimi mit einem gewaltigen Schuß Humor und einem sonderbaren Ermittler. Ellermann, der geborene Antiheld. Sarkasmus trifft Mord. Ein kurioser Fall Ellermann, der unfreiwillig zum Ermittler mutiert. Zum Inhalt: "Eigentlich wollte Ellermann nur sein Gehalt als Klavierlehrer aufbessern, indem er ein paar Tage auf Sophia, eine schusselige, aber reizende alte Dame, aufpasst. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden, und Ellermann wird schlecht vor Sorge. Denn auf einmal ist die ganze Stadt in Aufruhr: Jemand überfällt die örtliche Bank, eine Leiche wird gefunden, es passiert ein mysteriöser Autounfall. Und wenn Sophia irgendetwas zustößt, kann sich Ellermann nicht nur sein Honorar abschminken …" Schreibstil: Der Autor besitzt einen wunderbar bildhaften und filmreifen Schreibstil für einen gelungenen (Unterhaltungs-) Krimi, denn er sorgt wahrhaftig für Irrungen und Wirrungen und skurrile Verstrickungen, streut Handlungsstränge und lässt den Leser an den Ermittlungen aktiv teilhaben. Zudem trumpft der Autor Thoma mit einer gewaltigen Portion Komik und Humor auf. Durch seinen sympathischen und eigenartigen "Ermittler" Ellermann, der nur einen Wunsch hat, so schnell wie möglich seinen Popo und das Honorar zu retten, wird die ganze Mordgeschichte zu einem wirklich lustigen Rennen gegen die Zeit. Leider bleibt hier die Spannung und der eigendliche Krimi sehr auf der Strecke. Autor Victor Thoma schreibt neuartig und modern und lässt seine Charaktere über sich hinauswachsen. Hier gibt es die gute alte und solide Kunst des Schreibens, gewürzt mit Ironie und Sarkasmus. Sehr gut gemacht und toll präsentiert. Victor Thoma wartet mit einem Krimi auf, der auch ohne übertriebene Morderei und Blut gut unterhält und für Lesevergnügen, unheimlich viel Witz und Humor sorgt, leider zum Leidwesen der Spannung. Charaktere: Viel Geschick und Können beweist der Autor bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir auf Ellermann, den man mit Worten kaum definieren kann. Man muss ihn einfach erleben. Dann Sophia, eine alte Dame die zu Höchstformen aufläuft und für Aufruhr sorgt. Stille Wasser sind tief...und brackig...Viele Persönlichkeiten und gerade das Team um die Ermittlungen wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Hier treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Autor Thoma beweist großes Geschick, denn er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Er lässt den Leser an den Ermittlungen teil haben! Und er sorgt für eine geballte Ladung Humor mit der, leider manchmal zu flachen, krimitypischen Spannung! Meinung: Das Treiben rund um Ellermann, Sophia und den Banküberfall, die Ermittlungen, um die Identifizierung der Leiche, um die Mutmaßungen, um die Wendungen und Kuriositäten sind äußerst spannend und unterhaltsam dargestellt. Der Autor reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das eigene Ansehen...Sonderbare Charaktere, eine gewitzte alte Frau, ...Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart mit Humor und Komik! Auch die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Gegen Ende gibt es nun dann die vielen Antworten auf die vielen offenen Fragen und die Handlungsstränge laufen zusammen. Ein tolles Krimierlebnis, für Liebhaber die gerne selbst ermitteln und den Spaß dabei genießen können... Cover: Ein grandioses Cover. Wirklich gelungen und trefflich. Man wird diese Szene im Buche wiederfinden, garantiert. Eine gelungene Rundung für ein rundum unterhaltsames Buch! Der Autor: "Victor Thoma ist das Pseudonym eines bekannten deutschen Drehbuch- und Romanautors. Thoma, geboren 1964, lebt in München und Berlin." Fazit: Ein sehr rundes und gelungenes Unterhaltungsbuch, dank toller Charaktere. Ein bildhafter Schreibstil komplettiert das tolle Buch und sorgt für angenehmen Lesespaß.Punktabzug für die fehlende Spannung!

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  • Kein typischer Krimi

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    24. March 2014 um 12:16

    Inhalt: Eigentlich wollte Ellermann nur sein Gehalt als Klavierlehrer aufbessern, indem er ein paar Tage auf Sophia, eine schusselige, aber reizende alte Dame, aufpasst. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden, und Ellermann wird schlecht vor Sorge. Denn auf einmal ist die ganze Stadt in Aufruhr: Jemand überfällt die örtliche Bank, eine Leiche wird gefunden, es passiert ein mysteriöser Autounfall. Und wenn Sophia irgendetwas zustößt, kann sich Ellermann nicht nur sein Honorar abschminken … Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Was soll ein toter Mann für eine Eile haben? Zum Anfang sollte erst einmal gesagt werden, dass es sich hier wirklich nicht um einen typischen Krimi handelt. Die Spannung ist nicht sehr hoch gehalten, eher der Humor steht im Vordergrund. Ermittlungsarbeit ist auch nicht unbedingt zu erkennen, es passiert alles eher zufällig. Nichtsdestotrotz hat mir dieses Buch gefallen. Ich lese auch gerne mal einen humorvollen Krimi, deshalb konnte ich auch hiermit etwas anfangen. Klar, kann auch in einem humorvollem Buch Spannung erzeugt werden. Die Personen in diesem Buch sind teilweise sehr undurchsichtig. Vor allem die älter Frau Sophia kann ich eher schlecht beurteilen. Spielt sie nur, oder meint sie es wirklich so? Manchmal ist das nicht klar, aber darin liegt auch der Reiz. Das Ende hat mich dann doch ziemlich überrascht, aber hier werde ich nicht zu viel verraten. Ellermann ist als "Ermittler" doch ein bisschen seltsam, gerät er in die Geschichte doch eher durch Zufall. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. So werden hier nicht zu viele Perspektiven erzeugt. Es gibt eigentlich nur die Perspektive des "Erzähler", der sich als Therapeut von Ellermann vorstellt und dann die erzählte Geschichte eben von Ellermann. Dadurch ist die Verwirrung nicht so groß und man kann dem roten Faden folgen. Fazit: Wer hier einen spannungsgeladenen Krimi erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen.

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  • Zu kompliziert, um lustig und spannend zu sein

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    TochterAlice

    TochterAlice

    21. March 2014 um 07:57

    Der begnadete Pianist Ellermann ist aufgrund von krankhaftem Lampenfieber unfähig, eine Karriere zu gestalten und lebt sein Leben daher als Klavierlehrer, was natürlich nicht reicht, um die vom Großvater geerbten Schulden zu bezahlen. Es ergibt sich, das er für mehrere Tage eine ältere, verwirrte Dame - Sophia - beaufsichtigen kann: ihr Sohn bietet ihm dafür eine so luktrative Entlohnung, dass er von seiner - ebenfalls vom Opa geerbten Haushälterin Martha überredet wird, sich das nicht durch die Lappen gehen zu lassen. Und schon gerät er in einen Strudel von Ereignissen, die mit Bankraub und mehrfachem Mord zu tun haben - und dermaßen ausholend geschildert werden, dass sich mir dadurch die Sinnhaftigkeit nicht so recht erschlossen hat. Da helfen auch die ganz netten Personenbeschreibungen und der durchaus runde Schluss, der aber leider den Gesamteindruck nicht wesentlich anheben konnte, leider nicht. Umständlich ist dieser Krimi und allzu viel Humoristisches habe ich darin auch nicht wahrgenommen und wenn , dann war es - wie eigentlich die gesamte Geschichte - so kompliziert und verwinkelt dargestellt, dass dem Leser dann letztendlich doch wieder das Lachen im Halse stecken blieb. Warum für dieses Buch der umständliche Titel "Ein toter Mann ist doch kein D-Zug" gewählt wurde, hat sich mir nicht erschlossen - dieser hat nicht das Geringste mit der Handlung zu tun. Von mir gibt es für dieses Buch leider keine Leseempfehlung, es ist einfach zu kompliziert, um lustig und spannend zu sein.

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  • Rezension zu "Ein toter Mann ist doch kein D-Zug" von Victor Thoma

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    tigerbea

    tigerbea

    20. March 2014 um 19:40

    Ellermann wird gebeten, für ein Wochenende auf die Seniorin Sophia aufzupassen, da ihr Sohn sie nicht unbeaufsichtigt lassen will. Dies ist dem Sohn 5000 € wert, die der verschuldete Ellermann gut gebrauchen kann. Da Ellermann Sophia bereits kennt und schön öfter etwas mit ihr unternommen hat, sagt er zu. Doch die Aufgabe ist nicht so einfach, wie Ellermann sich das gedacht hat. Denn Sophia ist nicht so unbeholfen und senil wie alle dachten. Als in der Nachbarschaft noch kuriose Dinge geschehen und noch dazu eine Bank überfallen wird, ist es vorbei mit dem gemütlichen Wochenendjob. Dies Buch hat mich nicht wirklich überzeugt. Der Schreibstil ist sehr nüchter und langatmig. Dazu kommt, daß die ganze Geschichte aus Sicht von Ellermanns ehemaligem Therapeuten erzählt wird, so daß immer eine gewisse Distanz bestehen bleibt. Der Leser bekommt keinen persönlichen Bezug zu den Charakteren, einzig Sophia kommt einem etwas näher. Die Geschichte selbst ist streckenweise sehr übertrieben konstruiert und wirkt sehr unglaubhaft. Es wäre besser gewesen, mehr Humor einzubauen, denn dann wäre diese Tatsache nicht mehr so tragisch gewesen und man hätte wenigstens über diese übertriebenen Szenen lachen können. Es hätte dem Buch gut getan, denn die Story selbst ist nicht schlecht und hätte noch einiges hergeben können.

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  • Ermittler wider Willen

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    20. March 2014 um 11:41

    Ellermann ist Pianist – eigentlich begabt – aber seine Ängste, vor allem sein Lampenfieber, machen ihm schwer zu schaffen. Also bleibt ihm nur, Unterricht zu geben. Seine Einnahmen reichen mehr schlecht als recht zum Leben, besonders nachdem er eine Erbschaft seines Großvaters angenommen hat, die ihm zusätzliche Schulden aufgebürdet hat. Gleichzeitig „erbte“ er seine eigenwillige und sehr resolute Haushälterin Martha. Als der wohlhabende Markowski ihn bittet, für einige Tage gegen gutes Entgelt auf seine Mutter aufzupassen, nimmt Ellermann daher den vermeintlich einfachen Job an. Aber so einfach ist das gar nicht. Denn die Dame Sophia ist mindestens ebenso eigenwillig wie Martha. Sie weiß Ellermann so zu lenken, wie sie das möchte. Da stehen sein träges Verhalten dem sehr agilen Verhalten von Sophia gegenüber, denn die verschwindet hin und wieder mal. Sie erzählt ihm Geschichten und wenn sie Fragen nicht beantworten will, dann macht sie auf dement. Als es einen Toten, einen Banküberfall und Verdächtige in der Nachbarschaft von Sophia gibt, muss Ellermann mehr oder weniger freiwillig ermitteln. Haushälterin Martha rettet Ellermann so manches Mal aus brenzligen Situationen. Zum Schluss stellt sich alles ganz anders dar, als er es gedacht hatte. Zwischendurch kommt Ellermanns ehemaliger Therapeut und jetziger Freund zu Wort, der Erklärungen zum Verlauf der Geschichte abgibt. Die Protagonisten sind alles etwas skurril, so dass man hin und wieder schmunzeln muss. Bis die Geschichte etwas Fahrt aufnimmt, dauert es. Aber so richtig Spannung kommt nicht auf. Den Buchtitel finde ich auch irreführend. Es ist eine Geschichte, die sich nett liest, die mich aber nicht wirklich überzeugt.

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  • Wo bleibt die Spannung?

    Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
    Alyson

    Alyson

    18. March 2014 um 21:04

    Der neue Roman von Victor Thoma „Ein toter Mann ist doch kein D-Zug“ erschienen im berlinverlag handelt von Ellermanns erstem Fall. Inhalt: Eigentlich wollte Ellermann nur sein Gehalt als Klavierlehrer aufbessern, indem er ein paar Tage auf Sophia, eine schusselige, aber reizende alte Dame, aufpasst. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden, und Ellermann wird schlecht vor Sorge. Denn auf einmal ist die ganze Stadt in Aufruhr: Jemand überfällt die örtliche Bank, eine Leiche wird gefunden, es geschieht ein mysteriöser Autounfall. Und wenn Sophia irgendwas zustößt, kann sich Ellermann nicht nur sein Honorar abschminken… Sprachlich: Der Roman ist ein Paradebeispiel für einen modern geschriebenen Roman, mit einem absolut hoffnungslosen Antihelden, ohne jegliche feste Bindungen, in einer für ihn neuen Umgebung. Seine moralische Polung wird oft genug auf die Probe gestellt. Der Schreibstil ist sehr nüchtern und distanziert gehalten, was das Einfühlen in die einzelnen Personen fast unmöglich macht. Wer den Schritt in die „Moderne Literatur“ mitgehen möchte, hat in diesem Roman einen perfekten Einstieg. Meine Meinung: Gut fand ich die Montageschnitte, die dem Buch etwas Spannung verliehen haben. Allerdings war es für meinen Geschmack deutlich zu lang gezogen und zäh, für einen Krimi (falls es denn ein Krimi sein sollte)… Die einzelnen Personen waren meist auf nur eine einzige Charaktereigenschaft beschränkt, was zwar ein Kennzeichen des modernen Romans ist, mich jedoch leider überhaupt nicht anspricht. Ich bin ein Fan von klassischen Helden. Einige Textstellen, muss ich zudem kritisieren, sind dermaßen unrealistisch, ja schon beinahe abstrakt. ( vgl.: „Ellermann schläft auf dem Dach.“; „Der zusammhanglose Blutfleck in der Küche.“) Viele Handlungen sind schlecht übergeleitet und stehen in keinem bzw. schlechtem Zusammenhang. Es wirkt wie ein Flickenteppich aus schlecht zusammengewürfelten Ideen. Fazit: Leider muss ich sagen, dass mir dieses Buch nicht sehr gut gefiel. Die Handlung ist unrealistisch und mit den Personen kann man sich schlecht identifizieren. Allerdings finde ich die Entwicklung in der Literatur sehr gut umgesetzt, auch wenn es meinen Geschmack nicht trifft.

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