Victoria Álvarez Das Flüstern der Seelen

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Inhaltsangabe zu „Das Flüstern der Seelen“ von Victoria Álvarez

EINE AUSSERGEWÖHNLICHE GABE, EINE REIHE UNGEKLÄRTER VERBRECHEN UND EINE LIEBE ZWISCHEN ZWEI WELTEN. London 1888: Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei.

Ungewöhnliche Liebe im 19.Jahrhundert, mystisch und geheimnisvoll

— eulenmama

Hatte mir deutlich mehr erwartet. Empfand den Plot als fragmentarisch, die Figuren teils zu unausgefeilt. Trotzdem war es ein nettes Buch.

— November

Einleitung und Schluss einzigartig und wunderschön! Mittelteil gewöhnungsbedürftig und langwierig...

— -Viki-

Ein etwas ungewöhnlicher historischer Roman aber trotzdem lesenwert, wenn man offen für Neues ist!

— Dupsi

Wunderschöne Stimmung, eine Story die einen gefangen nimmt. Ich vermisse immer wieder die Charaktere....

— Rohrspatz

Mystik, England, viktorianisches Zeitalter, Übersinnliches, ein Hauch von Gänsehautfeeling und das Herz kommt auch nicht zu kurz.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nach atmosphärisch dichtem Anfang leider enttäuschende und unlogische Story.

— Karin_Kehrer

Diese Flüstern überhört man nicht: Lies mich! Ein Buch über Geister, das London um 1900, Jack the Ripper und die ganz große Liebe.

— Legeia

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  • Paranormales mit Klasse!

    Das Flüstern der Seelen

    Asbeah

    09. August 2017 um 00:14

    Paranormales mit Klasse! Es ist schwierig in diesem Genre eine Geistergeschichte in gehobener Qualität zu finden. Hier ist es gelungen. Wunderbar geschrieben, die Autorin hat ein gutes Gespür für Sprache und Atmosphäre. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt. Das Buch hält, was das schöne, mystische Cover verspricht. Die Geschichtes des Mediums Annabel Lovelace ist in drei Teile gegliedert. Besonders schön und atmosphärisch ist Teil 1, der die Kindheit Annabels auf dem eindrucksvollen Highgate Friedhof beschreibt. Teil 2 beginnt 15 Jahre später und umreißt leider nur kurz, was in den vorherigen Jahren geschah. Der dritte Teil ist dann quasi der Showdown, wo Annabelle immer tiefer verstrickt wird in die Welt der Geister und sich Feinde schafft, unter den Lebenden wie unter den Toten. Manches fand ich da nicht ganz schlüssig, es tat der Spannung aber keinen Abbruch. Diesen Roman kann man wohl zurecht als durchgehend morbide bezeichnen - ob es sich nun um  Beschreibungen halbverfallener Umgebungen handelt, oder um die schwer herzkranke Protagonisten die immer mit einem Fuß im Grab steht, oder um den dekadenten Londoner Adel und die psychopathische Entgleisung von Jack the Ripper, der ebenfalls eine Rolle spielt, ebenso wie Scotland Yard. Besonders geheimnissvoll ist der mysteriöse Geist des Lord Rosenfield. Weshalb hat er ein persönliches Interesse an Annabelle, ist er der Ripper, ist er der Mörder ihrer Mutter oder gar ihr unbekannter Vater? Oder ist er was er sagt - ein Schutzgeist? Man stellt seine eigenen Vermutungen an und kommt letztendlich zu einem bewegenden Ende das mir Tränen abgerungen hat. Mein Fazit: Fesselnd, düster und geheimnisvoll. Ein Buch zum Abtauchen. Runde 5 Sterne von mir.

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  • Die Toten kennen nur die Sprache der Blumen, also schweigen sie.

    Das Flüstern der Seelen

    Zane2604

    25. January 2016 um 22:35

    Das Flüstern der Seelen ist ein Roman von Victoria Alvarez und am 13.03.2014 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen. Annabel wächst bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf dem Friedhof Highgate auf. Sie hat ein Herzleiden und rechnet damit, dass ihr kurzes Leben bald zu Ende ist. Vielleicht ist das Dasein zwischen Leben und Tod dafür verantwortlich, dass sie mit Geistern sprechen kann. Zehn Jahre später ist sie ein gefragtes Medium... Annabel lernen wir als sechsjährige kennen. Wir bekommen einen kurzen Einblick zu ihrem Leben in Highgate bei ihrem Onkel und ihrer Tante Zusammen mit ihrer Tante verlässt Annabelle Highgate und sie gehen nach London. Zehn Jahre später trifft sie auf Nathan Willoughby, auf den sie als Kind bereits schon einmal getroffen ist. Tom ist Totengräber in Highgate und der Onkel von Annabel. Er kann Annabel nicht ausstehen und lässt sie spüren, dass er sie nach dem Tod ihrer Mutter nicht bei sich haben will. Auch mit seiner Frau ist er nicht glücklich und lässt seinen Frust immer wieder an ihr aus. Dann stellt er fest, dass er mit Annabel und ihrer „GABE“ Geld verdienen kann, bis es bei einem Termin nicht so läuft wie er es sich vorgestellt hat. Heather ist die Schwester von Annabels Mutter und mit Tom verheiratet. Die Ehe ist kinderlos und Heather liebt und schützt Annabel wie ihr eigenes Kind. Tom lässt regelmäßig seinen Frust an ihr aus und als Annabel bei einem Termin nicht nicht sagt was die reichen Auftraggeber hören wollen, eskaliert die Situation im Hause Lovelace. Nathan Willoughby begegnet Annabel das erste Mal als Junge. Er begleitet seine Großmutter zu einer Sitzung bei Annabel. Als seine Großmutter dabei aber eine Ausführung zu hören bekommt die nicht in ihr perfektes Leben passt, eskaliert die Situation. Zehn Jahre später arbeitet Nathan für Scotland Yard und er begleitet seine Großmutter erneut zu einer spirituellen Sitzung. Beide wissen nicht, dass sie erneut auf Annabel treffen. Auf Lord Victor Rosenfield trifft Annabel, als sie mit ihrer Tante auf der Flucht vor Tom ist. Er zeigt ihr einen Ausweg aus Highgate. Zehn Jahre später erscheint auch er ebenfalls wieder in Annabels Leben. Annbel verliebt sich in Lord Rosenfield. Der Schreibstil von Victoria Alvarez ist ganz flüssig und das Buch lässt sich ziemlich einfach lesen. Man merkt an einigen Übergängen oder Szenenwechseln aber schon, dass es sich um ein Debüt handelt. Hier wurde es an einigen Stellen doch holprig. Die Atmosphäre und Stimmung bringt sie gut rüber. Unterstützt wird dies durch die ausgesuchten Handlungsorte Highgate und London. Die Idee das Annabel auf Grund eines Herzfehlers die Geister der Toten sehen und sprechen kann, finde ich ja ganz gut. Aber umgesetzt wurde das ganze meines Erachtens zu flach. Hier lag mit dem Angebot von Nathan Willoughby ja schon quasi eine interessante Geschichte in der Luft, aber statt dessen wurde ein eher seichter und langweiliger Handlungsstrang gewählt. Diese Handlung hätte man meiner Meinung nach als Nebenhandlung laufen lassen können, zumal die Liebe zwischen den zwei Welten für meinen Geschmack auch zu kitschig war. Freunden von kitschigen Romanzen mit einem Hauch Fantasy wird dieses Buch sicher gefallen, aber alle die bei dem Namen Jack the Ripper Spannung erwarten, werden hier enttäuscht sein.

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  • Bunte Mischung ohne wirklichen Tiefgang

    Das Flüstern der Seelen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2014 um 07:42

    Der Inhalt des Romans ist ja laut Klapptext hinlänglich bekannt, weswegen ich ihn an dieser Stelle also nicht ein weiteres Mal wiederholen möchte. Meine Meinung: Das Flüstern der Seelen hat mir ganz gut gefallen, so als Schmöker zwischendurch. Er enthält viele Themen, die mein Lese-Beuteschema eigentlich direkt ansprechen. (Mystik, London, viktorianisches Zeitalter, Übersinnliches, etwas Gänsehautfeeling). Eigentlich. Denn in der Umsetzung fehlte es mir ein wenig an Tiefgang, so dass ich letztendlich nur drei von fünf Sternen dafür vergebe. Der Schreibstil der Autorin wiederum hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und hat mich nur ungern Lesepausen einlegen lassen. Zwar gibt es ein paar inhaltliche Merkwürdigkeiten, über die man beim Lesen stolpern kann. (Möglicherweise sind diese beim nachträglichen Kürzen der Story entstanden ??) Aber wie gesagt, so als kleine Lektüre zwischendurch ist dieser Roman durchaus gut geeignet und macht mich definitiv neugierig auf den zweiten Roman von Frau Álvarez, der in Kürze erscheinen wird.

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  • Klappentext am Inhalt vorbei....

    Das Flüstern der Seelen

    Traeumeline

    01. September 2014 um 18:38

    London 1888: Die kleine Annabell wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. Zehn Jahre später ist Annabell zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabell deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei... Das ist der Klappentext. Normalerweise zitiere ich nie den Klappentext, aber diesmal konnte ich nicht anders, denn: Das Buch ist nicht so, wie es dort beschrieben wird. Ja, die kleine Annabell lebt in unschönen Verhältnissen bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf einem Friedhof. Dort hat sie bereits die Gabe, Geister zu sehen. Dieser Teil des Buches wird auch sehr schön atmosphärisch beschrieben. Es ist auch korrekt, dass sie zehn Jahre später den Beruf als Medium erfolgreich ausübt und sich Respekt unter den Menschen erarbeitet hat. Doch dann geht es los. Dunkle Geheimnisse? Scotland Yard liegt ihr auf den Fersen? Es klingt viel dramatischer, als es wirklich im Buch beschrieben ist. Ab dem Zeitpunkt wo man sie in London erlebt, beginnt es absurd zu werden. Das allerschlimmste dabei ist die "Liebesbeziehung" zu diesem Victor Rosenfield. Wer die Liebesstory zwischen Bella und Edward aus Twilight schon kitschig findet, tut bei dieser Story noch mal eine Schüppe drauf. Ich kann mich auf so manche liebesduselige Story einlassen, aber das war echt zuviel des Guten. So ein Gesülze von einem GEIST zu lesen, da hatte ich leider Gottes überhaupt kein Verständnis für. Annabell wurde mir durch ihre Abhängigkeit zu dieser toten Existenz auch immer unsympathischer. Da toppte sie beinahe Bella mit und ich hatte sie anfangs für einen starken Charakter gehalten. Von der Auflösung dieser ganzen Geschichte wollen wir mal nicht sprechen. Drama, Drama, Drama Baby. Es gibt sicher eine Zielgruppe - ich sage mal 15 aufwärts - die dieses Buch nicht so kritisch sehen wie ich und ich finde es wirklich schade, dass die Autorin nicht mehr aus dem Atmosphärischen rausgeholt hat. Es hätte Potenzial gehabt, ist dann aber in die Mainstream-Schiene mit einer gehörigen Portion Kitsch abgedriftet.

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  • Das Flüstern der Seelen

    Das Flüstern der Seelen

    FabAusten

    Das herzkranke Mädchen Annabel wächst bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf dem düsteren Friedhof Highgate im viktorianischen London auf. Ihre Mutter fällt als Prostituierte dem wohl berühmtesten Serienmörder Jack the Ripper zum Opfer und erscheint kurz darauf ihrer Tochter. Fortan kann Annabel Geister sehen und davon gibt es in Highgate erwartungsgemäß viele. So entwickelt sich das Mädchen zu einem begabten Medium, das Angehörigen hilft, ihre Trauer zu verarbeiten und die Geister ins endgültige Jenseits zu überführen. Nach einem dramatischen Ereignis flüchten Annabel und ihre Tante Heather mit Hilfe eines fremden Gentleman aus ihrem bisherigen Zuhause. Die junge Frau verliebt sich sofort in den gutaussehenden Mann. Jahre später ist sie eines der gefragtesten Medien der Londoner High Society. Da tritt der geheimnisvolle Gentleman erneut in ihr Leben und zu ihrer Überraschung und Leidwesen ist auch er ein Geist. Und ein weiterer Mann taucht aus ihrer Vergangenheit auf und verliebt sich rettungslos in die Dame mit den übersinnlichen Fähigkeiten. Obendrein soll die ihm helfen, Jack the Ripper dingfest zu machen. Der Roman beginnt sehr vielversprechend. Die Atmosphäre auf dem Friedhof ist stimmungsvoll. Die Gabe, die Annabels Leben bestimmen wird, wird nachvollziehbar eingeführt. Es wirkt ganz selbstverständlich, dass sie plötzlich Geister sieht und mit ihnen kommunizieren kann. Auch das Geheimnis um den Tod ihrer Mutter bewirkt eine gewisse Spannung, die zum Weiterlesen motiviert. Als Annabel Highgate hinter sich lässt, gibt es einen Bruch. Der Leser trifft sie etwa zehn Jahre später, als sie mit Heather und ihrer Schülerin Ada in einer vornehmen Wohnung lebt und sehr erfolgreich als Medium arbeitet. Dieser Abschnitt wird sehr stark durch die zwischen ihr und dem toten Gentleman aufkeimende Liebesbeziehung geprägt. Ja, tatsächlich sie haben eine Liebesbeziehung. Und nun driftet die Geschichte wirklich unangenehm stark ins Schwülstige und Schmalzige ab. Umso ärgerlicher ist dies, wenn der Kauf unter der Prämisse erfolgte, dass es sich gemäß des Klappentextes, um eine Art Schauerroman handelt, in der es um unheimliche Ereignisse und kriminalistische Begebenheiten geht. Die recht blumige Sprache, die anfangs durchaus passend für die viktorianische Zeit wirkt, ufert immer mehr aus, wird zuckeriger und damit sehr nervtötend. Unter anderem resümiert Nathan, der lebendige Verehrer Annabels, auf Seite 210: „Wenn sie sich in seiner Nähe aufhielt, war die Luft reiner,“ – und Achtung- „geheiligt von ihrem Atem.“ Hust, hust. Awkward. Und solche Stellen gibt es zuhauf. Damit schlittert der Roman immer mehr in Richtung „Schundroman“. Leider wirkt die Protagonistin im Laufe des Romans eher unsympathisch und verhält sich mitunter recht egozentrisch. Abgesehen davon wirken die übrigen Charaktere etwas eindimensional, was besonders auf die beiden Verehrer von Annabel zutrifft. Auch wird der Roman zusehends langatmig. Die Seiten werden mit Sätzen gefüllt, die wahrscheinlich schön klingen sollen. Doch leider transportieren sie herzlich wenig Inhalt. Schon vor der Hälfte des Romans, stellt sich die Frage, ob ein Weiterlesen überhaupt möglich ist. In diesem Fall wurde die Frage irgendwann mit einem Nein beantwortet.Die Geschichte entwickelt sich mitunter zu problemlos, dann wieder zu holprig. Dabei ist das Hauptproblem, dass häufig nicht nachvollziehbar ist, wie Victoria Àlvarez es dabei von A nach B schafft. Es werden Schlüsse gezogen, ohne sie irgendwie herzuleiten. Und es gibt Sprünge wie auf einer Langspielplatte, die ebenso zu logischen Brüchen in der Geschichte führen. Dann gibt es ein paar ungelenke Formulierungen. Seien sie nun der Autorin oder der Übersetzung anzulasten, schwächen sie in jedem Fall sehr stark den Gesamteindruck. Zum Beispiel heißt es auf Seite 135: „Vor der Tür stand schon die Kutsche. Die Kutsche wartete schon.“ Oder auf Seite 159 begrüßt Annabel „Damen und Herren“, obwohl neben den beiden Männern nur noch eine Dame anwesend ist. Ein Satz mit X. Das war wohl nix. Was vielversprechend beginnt, verliert sich in schwülstiger Belanglosigkeit. Für Freunde von Liebesromanen mag das die richtige Mischung sein. Eine wirkliche Täuschung und Enttäuschung ist es jedoch für jeden Leser, der sich auf eine spannende, düstere Geschichte gefreut hat. Und umso ärgerlicher, da er sie anfangs zu finden glaubt.

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    • 4
  • Romantische Tragödie mit interessanten Wendungen

    Das Flüstern der Seelen

    Carol-Grayson

    Einer der berührendsten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Die kleine herzkranke Annabel muss bei ihrem ungehobelten Onkel, einem Friedhofswächter, und ihrer gutherzigen Tante auf dem Friedhof von Highgate aufwachsen. Ihre Mutter, eine Prostituierte in Whitechapel, wurde von Jack the Ripper grausam ermordet - so heißt es zumindest. Das Mädchen selbst entwickelt schon früh eine spirituelle Neugier und Begabung, Geister zu sehen und mit ihnen zu kommunizieren. Eine Fähigkeit, die ihr Onkel als sehr gewinnbringend ansieht und das Mädchen als Medium für zahlende Besucher ausnutzt. Als jedoch Annabel und ihre Tante vor dem groben Onkel fliehen und nach London gehen, wird sie rasch zu einer seherischen Größe und bald klopft sogar Scotland Yard an ihre Tür. Doch sie lehnt jede Mitarbeit ab, was ihr nicht gerade Wohlwollen einbringt. Ihr Privatleben gestaltet sich dagegen weitaus aufregender, denn Annabel liebt den Geist des ermordeten Lord Rosenfield und geht eine wahrhaft gespenstische Beziehung zu ihm ein. Unter einem Vorwand trifft sie auf dem alten Familienbesitz ein, um mit dessen Mutter einige Dinge zu klären, doch schnell trifft sie dort auf weitere Geistwesen und auf dunkle Familiengeheimnisse, die sie in Angst und Schrecken versetzen. Und ein letztes, großes Opfer von ihr fordern. Dieses Buch beschreibt eine romantische Tragödie mit den poetischen Worten des 19. Jahrhunderts.  Gleichzeitig versteht es die Autorin, wunderbare Spannungsbögen voller Emotionen und immer wieder neue Wendungen einzubauen. 

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    • 2

    Blackfairy71

    29. May 2014 um 16:36
  • eine außergewönliche Gabe

    Das Flüstern der Seelen

    kira35

    29. March 2014 um 16:11

    (Klappentext) London 1888: Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen eben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Viktoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei... Meinung / Fazit:   Es handelt sich bei diesem Roman um das Debüt der Autorin Victoria Álvarez. Angesprochen durch den Klappentext habe ich das Buch gelesen. Der flüssige und bildhafte Schreibstil haben mich zu Beginn gefangen genommen. Das Schicksal der kleinen Annabel, die von ihrem Onkel Tom nur geduldet, aber von ihrer Tante Heather geliebt wurde, und ihr Leben auf dem Friedhof  ließen mich nicht kalt.   Dann kam die Zeit, als ihr Onkel ihr zu nahe trat und Annabel mit Tante Heather flüchtete. Auf ihrer Flucht über den Friedhof, half ihr ein gut aussehender Gentleman, den Annabel nicht mehr vergessen konnte. So endete der erste Teil im Roman. Leider haben mir die weiteren Kapitel nicht mehr so gut gefallen, sie waren mir dann doch teilweise etwas zu fantasiereich geschildert. Auch haben sich einige Fehler - ob es an der Übersetzung lag - in den Text eingeschlichen.  Trotz einiger Mängel hat mich die Autorin bei meiner Neugierde gepackt und ich habe das Buch beendet, auch wenn der Schluss - trotz viel Action - mir nicht so gefiel. Es blieben doch einige Fragen offen. Für Leser, die gerne über Geister in der viktorianischen Zeit lesen.

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  • Das Flüstern der Seelen

    Das Flüstern der Seelen

    Blackfairy71

    Klappentext: London 1888. Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei. Ich muss sagen, anhand des Klappentextes waren meine Erwartungen sehr hoch. Als ich von dem Buch hörte, habe ich es direkt vorbestellt und ich freute mich auf einen Schauerroman aus der Zeit des Viktorianischen Englands. Und besonders im ersten Teil, als Annabel noch klein ist und auf dem Friedhof Highgate bei ihrem Onkel Tom und ihrer Tante Heather lebt, wurden diese Erwartungen auch erfüllt. Ihr Onkel ist Friedhofswärter und holte das Mädchen seinerzeit aus White Chapel zu sich, wo ihre Mutter als Prostituierte ihren Lebensunterhalt verdient. Über ihren Vater weiß Annabel nichts. Sie glaubt, ihre Mutter wollte sie nicht bei sich haben, bis sie ihr eines Tages als Geist erscheint. Und das kann nur eines bedeuten: Sie ist tot. Ermordet von Jack the Ripper, der zu der Zeit in White Chapel sein Unwesen treibt?  Als ihr Onkel erkennt, dass er mit Annabels Gabe ein Vermögen machen könnte, schenkt er ihr jede Menge Bücher und so lernt das Mädchen alles über ihre Fähigkeiten als Medium. Aber bei einer Sitzung geht etwas schief und Annabel muss schließlich mit ihrer Tante aus Highgate fliehen. Dabei hilft ihr ein geheimnisvoller Mann, der ihr seit dem nicht mehr aus dem Kopf geht. Zehn Jahre später ist Annabel Lovelace zu einem gefragten Medium geworden. Es ist eine Zeit, in der Spirtismus angesagt ist und in der adeligen Gesellschaft fast zum guten Ton gehört. Sogar die Königin nimmt ihre Hilfe in Anspruch. Andererseits ist es auch gefährlich, denn nicht alle sehen die Tätigkeit eines Mediums gerne. Mancher Ehemann sieht so die Möglichkeit, seine unbequeme Frau zu entsorgen: Endstation Irrenhaus. Und auch Scotland Yard beobachtet Annabels Tätigkeiten mit Beunruhigung, allen voran Chief Inspector Abberline, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Jack the Ripper zu fassen und davon nahezu besessen ist. Durch seinen Mitarbeiter Nathan, den Annabel von einer früheren, unglücklichen Begegnung aus Highgate kennt, bittet er sie um Mithilfe, denn er ist überzeugt, dass der Ripper auch Rosalie Lovelace, Annabels Mutter, ermordet hat und sie daher an einer Aufklärung interessiert sein müsste. Neben dieser Krimigeschichte gibt es auch die der Beziehung zum Geist von Lord Victor Rosenfield, dem geheimnisvollen Gentleman, der Annabel damals auf dem Friedhof half. Diese Geschichte nimmt ab dem zweiten Drittel den größten Teil des Romans ein, meiner Meinung nach schon fast ein wenig zu viel.  Auch wenn alles gut durchdacht war, die Story spannend und schlüssig erzählt und sehr anschaulich. Man sieht die Straßen von London vor sich, hört die Kutschen über das Pflaster holpern, sieht die Menschen in der damaligen Kleidung und nimmt am Leben von Annabel teil. Durch die intensive Liebesgeschichte entstanden für mich ein paar Längen, aber zum Ende hin und als die Autorin auf die Lösung des Ganzen zusteuert, kommt wieder mehr Spannung auf. Die tatsächliche Verbindung zwischen Annabel und Victor hinterlässt allerdings einen etwas faden Beigeschmack...auch wenn es damals eine andere Zeit war. Insgesamt gibt es 4 von 5 Punkten, denn ich hätte mir mehr Geister und Mystery und mehr über Annabels Gabe gewünscht, dafür etwas weniger Romantik. Empfehlen kann ich diesen ersten Roman von Victoria Alvarez aber trotzdem, die auf Historische Romane mit Geistergeschichten und Romantik stehen.

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    • 9
  • Romantisches Schauermärchen

    Das Flüstern der Seelen

    Karin_Kehrer

    24. March 2014 um 17:46

    London 1888: Annabel Lovelace wächst auf dem Friedhof in Highgate auf und weiß, dass sie wegen ihres Herzleidens nicht alt werden wird. Ihre Gabe, Tote sehen und mit ihnen sprechen zu können, möchte ihr Onkel ausnutzen, um zu Geld zu kommen. Zehn Jahre später ist sie ein berühmtes Medium, dessen Dienste sogar Königin Victoria in Anspruch nimmt.  Ihr Wissen um dunkle Geheimnisse macht Scotland Yard auf sie aufmerksam. Doch zum Glück hat sie einen Schutzgeist, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Der ermordete Lord Victor Rosenfield wird zu ihrer großen Liebe, die stärker ist als der Tod.  Eine romantische geheimnisvolle Liebe zwischen einem ermordeten Lord und einer herzkranken jungen Frau - klingt eigentlich gut. Der Anfang ist auch sehr vielversprechend: Die kleine Annabel, deren liebste Gesellschaft die Toten sind, der Friedhof von Highgate, die düstere Stimmung dort. Ein durchaus interessantes Ambiente. Auch der Sprachstil passt sehr gut zur viktorianischen Zeit und der damaligen Vorliebe für schaurige Geschichten.  Dann aber entwickelt sich die Handlung etwas seltsam. Viele Logikfehler (Annabel taucht z.B. bei Victors Familie auf und stellt sich als seine Frau vor - 10 Jahre nach seinem Tod! und niemand fragt, warum sie sich nicht früher gemeldet hat), die Charaktere verhalten sich äußerst zwiespältig, sodass man sich nicht mit ihnen anfreunden kann. Lord Victor ist einmal Draufgänger, dann wieder nobler Gentleman. Hier hat man manchmal das Gefühl, es handle sich um zwei verschiedene Personen. Es gibt die eine oder andere überraschende Wendung, die allerdings wie an den Haaren herbeigezogen wirkt. Und die Lösung des Rätsels ist mehr als abstrus und für eine Liebesgeschichte nicht akzeptabel! Fazit: Nach einem atmosphärisch dichten Anfang verliert sich die Geschichte leider in seltsamen Wirrnissen!  

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  • Hat mich verzaubert . . .

    Das Flüstern der Seelen

    Legeia

    13. March 2014 um 15:34

    Taschenbuch: 560 Seiten Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) Auflage: Aufl. 2014 (13. März 2014) ISBN-10: 3404168852 ISBN-13: 978-3404168859 Originaltitel: Hojas de Dedalera Klappentext: EINE AUSSERGEWÖHNLICHE GABE, EINE REIHE UNGEKLÄRTER VERBRECHEN UND EINE LIEBE ZWISCHEN ZWEI WELTEN. London 1888: Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei. Die Autorin: Victoria Álvarez, geboren 1985 in Salamanca, wusste schon mit neun Jahren, dass sie Schriftstellerin werden würde – genau wie ihr Vater und ihr Großvater. Seitdem hat sie unermüdlich neue Geschichten erfunden, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Victoria Álvarez hat an der Universität von Salamanca Kunstgeschichte studiert und schreibt dort derzeit ihre Doktorarbeit. Das Flüstern der Seelen ist ihr Romandebüt. Meine Meinung: Die kleine Annabel Lovelace wächst bei ihrem Onkel Tom und seiner Frau Heather an einem recht ungewöhnlichen Ort, auf dem Friedhof von Highgate, auf. Ihre Mutter ist Prostituierte und lebt in Whitechapel, wo die grausamen Morde von Jack the Ripper Scotland Yard und alle Anwohner erschüttern und in Atem halten. Annabel schläft in einem Sarg, ist ein aufgeweckes Mädchen, das aber nicht zur Schule gehen darf, weil ihr Onkel das nicht für wichtig erachtet. Ein Herzleiden ist das Einzige, was ihr Wesen trübt. Sie streunt gern in dem Ort der Toten herum, verspürt keine Angst, bis zu dem Tag, an dem sie den Geist ihrer offenbar nun toten Mutter Rosalie sieht. Ab dem Zeitpunkt verändert sich alles, denn Annabel ist ein Medium, das mit Geistern in Kontakt treten kann. Ihr raffgieriger Onkel möchte das arme Mädchen benutzen, um so an Geld zu kommen, indem sie für die Lebenden herausfindet, was mit den Toten geschehen ist, doch durch eine schicksalhafte Begegnung lernt Annabel einen geheimnisvollen Mann kennen, der von nun an ihr Leben komplett verändert. "Seine Gesichtszüge waren fein und aristrokatisch, seine Wangen hoch, was ihm eine Ernsthaftigkeit verlieh, die den eigentümlichen Glanz in seinen Augen Lügen zu strafen schien. Diese Augen schienen selbst dann zu lächeln, wenn seine Miene ernst war, und waren von einem solch hellen Grau, dass sich Annabel an das Licht erinnert fühlte, das der Mond in wolkenlosen Nächten auf die Gräber von Highgate warf; seine Harre hingegen waren pechschwarz, und eine Strähne fiel ihm anmutig in die Stirn..." Ich möchte gar nicht allzuviel verraten, denn sonst wird der Lesegenuss getrübt, und jeder, der es sich mit diesem Roman gemütlich macht, sollte selbst der wunderbar erzählten Geschichte von Annabel Lovelace folgen, die so stimmig und bildhaft erzählt ist, dass sie Ihresgleichen sucht. Die Autorin schafft es mit ihren Beschreibungen, dem London um 1900 so reales Leben einzuhauchen, dass man die Droschken über die unebenen Straßen fahren hört, das Rascheln der seidenen Kleider vernimmt und selbst im Herzen all die Gefühlsregungen durchmacht, die den Personen widerfahren. Ich habe selten einen solch kraftvollen Roman gelesen, der all das eingefangen hat. Und dabei sei noch erwähnt, dass es überraschende Wendungen gibt, die man so nicht erwartet. Für alle Liebhaber, die in das alte London abtauchen und dem Mythos von Jack the Ripper auf die Spur kommen wollen, Geistergeschichten und Spiritismus mögen und ganz viel Romantik, verbunden mit Taschentuch-Garantie, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Einfach lesen, bezaubern lassen und mitfiebern!

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