Victoria Aveyard Gläsernes Schwert

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Inhaltsangabe zu „Gläsernes Schwert“ von Victoria Aveyard

*** Die spannende Fortsetzung des New-York-Times- und Spiegel-Bestsellers DIE ROTE KÖNIGIN *** In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare. --- Teil 2 der Serie "Die Farben des Blutes" - glasklar, facettenreich, aufregend und schnell

Der zweite Teil hat sich etwas in die Länge gezogen. Das Ende war nicht vorhersehbar und total spannend. Macht Lust auf Teil 3!

— RebeccaS
RebeccaS

Sehr schwacher zweiter Band der Reihe... Anfangs noch okay, irgendwann ging es kaum noch vorwärts... Lieber irgendwo ausleihen ;)

— Ahornbaum
Ahornbaum

Schon der erste Teil hat mich sehr begeistert und auch der zweite Teil ist einfach nur spannend. Absolute Lieblingsreihe!

— crmmls
crmmls

Richtig gefallen hat es mir erst nach der Hälfte des Buches, schade denn das erste Buch war genial! Aber das Ende war wirklich unglaublich!!

— GiadaMa
GiadaMa

Fantastische Fortsetzung des ersten Teils, die voller Überraschungen und Spannung steckt

— C3sca
C3sca

Es zieht sich etwas, aber das Ende ist grandios

— crazy_book_lover1
crazy_book_lover1

Konnte mich leider nicht so begeistern wie der Erste Teil. Der Cliffhanger zum Schluss macht allerdings Lust auf Teil Nummer 3 :-)

— Jackbumm
Jackbumm

(3,5) Ein solider zweiter Band. Nicht unbedingt super toll, aber auch nicht so schlecht wie viele andere ihn finden.

— Paules_Buecherkiste
Paules_Buecherkiste

Als ich diesen teil gelesen habe wurde ich irgendwie enttäuscht und hatte danach keine Lust mehr auf den nächsten Teil:/

— Romantasy1312
Romantasy1312

Enttäuschender zweiter Band, der sich jedoch steigert und Hoffnung auf einen tollen dritten Band macht!

— cityofbooks
cityofbooks

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    Gläsernes Schwert
    booksalive97

    booksalive97

    13. August 2017 um 00:01

    Hier der Link zur Rezension auf meinem Blog: https://2bookmarks.wordpress.com/2017/07/16/victoria-aveyard-die-farben-des-blutes-2-glaesernes-schwert/

  • Ein Rennen gegen die Zeit und die Gefühle

    Gläsernes Schwert
    C3sca

    C3sca

    25. July 2017 um 10:51

    Mare Barrow ist gerade erst mit samt dem Feuerprinzen Cal dem Tod in der Knochenarena entkommen und schlittert direkt in das nächste Abenteuer. Zusammen mit der Scharlachroten Garde kämpfen sie um das Leben jedes Neublüter, denn auch der neue König – Maven – macht mit seiner Mutter Jagd auf die Roten mit Silberfähigkeiten. Es ist ein Rennen gegen die Zeit und Mare und ihre Helfer müssen das Beste aus ihrer Lage machen. Doch es stellt sich schnell heraus, dass es Mare nicht nur darum geht, sondern noch um etwas anderes und das will sie um jeden Preis… Der zweite Teil der „Die Farben des Blutes“-Tetralogie von Victoria Aveyard erschien am 1 Juli 2016 im Carlsen-Verlag als Hardcover für 21,99 Euro und ist im Blauton gehalten. Den Schutzumschlag schmückt wieder das Mädchen, was zur Hälfte von gesplittertem, blauem Glas überdeckt ist. Unter dem Schutzumschlag ist es wie der Vorgänger vollkommen weiß und bildet somit einen wunderschönen, schlichten Kontrast zu dem wunderschönen Schutzumschlag. Auf 576 Seiten geschehen spannende und erneut grauvolle Dinge, die einen immer mehr in die Welt der Roten und Silbernen zieht. Meine Meinung Der zweite Teil dieser Reihe ist ebenfalls wie der Vorgänger ein Meisterwerk. Die Handlung ist klar und deutlich zu verfolgen und regt auch zum Nachdenken an. Man trifft auf alte und bekannte Charaktere, lernt aber auch neue kennen und schließt diese schnell in sein Herz. Auch in diesem Teil gibt es unerwartete Wendungen und Überraschungen, die schön, aber auch schrecklich sind. Schön finde ich es, wie die Autorin ihrer Linie treu bleibt und Mares Unentschlossenheit teilweise beibehält und sie und Cal wieder langsam aufeinander zugehen lässt. Spannend ist es auch zu sehen, wie Mare immer noch mit ihrer Familie agiert und wie sie sich auch verändert hat. Man kann den Wandel der Mare Barrow richtig mitverfolgen und den einzelnen Szenarien entgegen fiebern. Ich habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen und bin immer noch begeistert von der Geschichte und den Charakteren. Einige Verluste haben mir das Herz bluten lassen und Tränen in die Augen treten lassen, weil es wirklich traurig war und sie einem ans Herz gewachsen waren, im Laufe des Teils und den Zusatzgeschichten vorher. Aber manchmal müssen Menschen sterben, damit andere Personen begreifen, wie die Lage und Situation wirklich ist. Ich gebe diesem Teil ebenfalls wie dem ersten 5 Sterne und eine fette Empfehlung, da ich wieder einmal voll gefesselt wurde. Ich freue mich jetzt auf den dritten Teil und kann es kaum erwarten ihn zu beginnen.

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  • Rezension "Gläsernes Schwert"

    Gläsernes Schwert
    Paulikeks

    Paulikeks

    23. July 2017 um 19:47

    Buch: Das gläserne Schwert Autorin: Victoria Aveyard Preis: 21,99 Euro Verlag: Carlsen Format: Hardcover Vorsicht Spoiler! Klappentext: Eine Diebin, eine Prinzessin, eine Rebellin auf der Flucht - innerhalb weniger Wochen hat sich Mares Leben komplett gewandelt. Denn sie ist ANDERS: Trotz ihres "gewöhnlichen" roten Blutes besitzt sie übernatürliche Silber-Kräfte. Sie ist die Blitzwerferin. Und nur darauf kann sie sich verlassen, das hat sie ihre Zeit am Hof schmerzlich gelehrt. In einer Welt in Aufruhr, wo Freunde zu Verrätern werden und Liebe sich in Hass verwandelt, kennt Mare nur ein Ziel: die zu finden, die so sind wie sie, rot UND silbern. Denn sie könnten alles verändern. Das weiß auch der neue Silber-König, ihr einstiger Vertraueter, und eröffnet die Jagd. Aber schnell wird klar, dass er nur eins will - und zwar um jeden Preis: Mare. Der Kampf Rot gegen Silber geht weiter. Mare und Cal fliehen mit der roten Garde und treffen auf ein riesiges Netz an Verbündeten. Verbündete, die zu Feinden werden. Verrat zwingt Mare dazu mit ihren engsten Vertrauten zu fliehen und die Neublüter, jene, die sind wie Mare, auf eigene Faust zu finden. Dabei ist es ein Kampf gegen die Zeit, denn Maven versucht genau dasselbe, die Neublüter zu finden und zu töten. Doch sein eigentliches Ziel ist Mare. Sie ist es, die er wiederhaben will. Doch Mare muss gleichzeitig mit ihren Gefühlen für Cal kämpfen, mit der Schuld, die sie belastet und den Erinnerungen an manch grausames Erlebnis. Im gesamten Romanverlauf muss Mare mit sehr viel Verrat, Leid und Schmerz zurecht kommen, eine Sache, die sehr schwer ist für eine einzelne Person. Sie entwickelt sich, meiner Meinung nach, zu einer Antiheldin, was mich erst im Nachhinein wirklich überzeugt hat. All die Geschehnisse machen sie zu einer gebrochenen, zerstörten Person. Und entgegen vieler typischer Romane, wo selbst dann noch die Protagonistin eine Heldin ist und sich keine Auswirkungen zeigen, verändert sich Mare. Sie ist nicht mehr das Mädchen aus dem ersten Band. Sie ist kälter, grausamer, kaltblütiger und gefühlloser. Aber auch voller Trauer, Schmerz und Einsamkeit. Sie wird zu einer richtigen Antiheldin. Eine Sache, die mir wirklich gefällt. Eine weitere schöne Entwicklung war Maven. Auch wenn er so gut wie nie persönlich aufgetreten ist, hat man eine Veränderung gesehen, eine spannende Entwicklung zu einem Psychopaten. Wirklich interessant, ich bin schon gespannt wie er im dritten Band wird, wo er voraussichtlich mehr Spielraum und Platz findet. Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich schwer gefallen. Erst nach 150 Seiten (von 576) konnte mich das Buch wirklich fesseln, was ich sehr schade fand. Doch dann ging es richtig los. Zwar war es durchweg interessant, jedoch nicht über allem Maße spannend. Das sind kleine Schwächen, die sich jedoch bis auf die letzten 100 Seiten ziehen. Trotzdem mochte ich das Buch sehr gerne. Eine tolle Entwicklung nach dem ersten Band, überraschend und vor allem sehr, sehr traurig. Wer es bereits gelesen hat weiß was ich meine. Ich trauere um viele, es erinnert mich an Game of Thrones, wo einem viele liebe Charaktere genommen werden. "Gläsernes Schwert" war trotzdem sehr spannend und nervenaufreibend. Ich hatte Angst danach in eine Leseflaute zu rutschen und hatte Glück ein unfassbar gutes Buch zu lesen. Was mich jedoch gestört hat, was aber nicht explizit an diesem Buch lag, ist, dass es lange Kapitel gab, die sich teilweise über 30 Seiten zogen. Es gibt Bücher, wo mich das nicht stört, da das Buch so unglaublich gut ist, dass man es nicht merkt. Hier hat man es gemerkt. Ich bin kein Fan von langen Kapiteln und hier hat es mich gestört, dass die Kapitel durchschnittlich 17 Seiten lang waren. Schlussendlich bin ich sehr gespannt auf den dritten Band, der aber noch warten muss, da er ungefähr 700 Seiten umfasst und ich gerade nicht den Nerv aufbringen kann ihn zu lesen. Allerdings bin ich sehr gespannt wie sich die Liebesgeschichte zwischen Mare und Cal entwickeln wird. Die kam nämlich vor, war die ganze Zeit ein zentrales Thema in Mares Kopf und Handeln, allerdings war sie nicht so ausgeprägt. Es gab soweit ich das noch weiß nur einen Kuss. Und wenn ich eins liebe, dann ausformulierte Liebesszenen ;D Trotzdem muss ich sagen, Mare ist ein Charakter, der mich besonders berührt und mich besonders tief ergreift. Jemand, der mir in Erinnerung bleibt wie niemand sonst. Und Cal und Mare sind mein absolutes Lieblingspaar in Büchern. Das Buch hat 4,5/5 Sternen erhalten.

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  • Bin enttäuscht:/

    Gläsernes Schwert
    Romantasy1312

    Romantasy1312

    11. July 2017 um 12:30

    Nachdem ich den 1. Teil gelesen habe dachte ich das der nächste Teil genauso spannend wird aber in der Mitte dieses Buch habe ich kein Gefühl mehr gespürt:/
    Also ich finde das dieser Teil mich nicht mehr verzaubert hat aber das andere den toll finden sollten den nächsten Teil lesen.
    Ich werde den nächsten nicht lesen:(

  • Enttäuschender zweiter Band, der sich gegen Ende jedoch steigert...

    Gläsernes Schwert
    cityofbooks

    cityofbooks

    10. July 2017 um 15:20

    In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf  Menschen wie sie abgesehen, aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will: Mare. Ich war vom ersten Teil einfach nur unglaublich beeindruckt und habe mich daher riesig gefreut den zweiten Teil endlich in der Bücherei erwischen zu können, denn ich wollte unbedingt weiterlesen. Letztendlich muss ich aber sagen, dass mich dieser Teil doch ziemlich enttäuscht hat! Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich extrem fesselnd, aber er war mir in diesem Buch einfach zu ausschweifend und voller Wiederholungen, weshalb es an sehr vielen Stellen leider extrem gezogen hat. Es wäre wahrscheinlich von Vorteilgewesen mehrere Perspektivwechsel zu haben und nicht die vollen 570 Seiten aus Mares Geschichte zu erfahren. Ich musste mich teilweise wirklich zum Lesen "zwingen" und mir tägliche Leseziele setzten, damit ich das Buch zu Ende lese (wäre es nicht eine Reihe, hätte ich es bestimmt abgebrochen). Mare hat mir im ersten Band wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte sie verstehen, habe mit ihr gefühlt und war einfach auf einer Wellenlänge mit ihr, aber in diesem Band konnte ich irgendwie nicht so wirklich etwas mit ihr anfangen. Mir war der Fokus auch viel zu sehr auf ihr gelegen und die anderen Charaktere wie Kilorn, Cal & Co haben für mich etwas "blass" gewirkt. Ich hatte den ersten Band erst vor ca. einem halben Jahr gelesen, aber der Einstieg in die Geschichte ist mir trotzdem etwas schwer gefallen und es hat gedauert, bis ich mich wieder in der Geschichte zurecht gefunden hatte. Die Idee, die hinter der Geschichte steckt hat mich zwar immer noch fasziniert und ich fand es auch wirklich interessant mehr über die Scharlachrote Garde zu erfahren, aber größtenteils war die Geschichte einfach nur langweilig! Man hätte das Buch locker um 200-300 Seiten kürzen können und man hätte trotzdem alle wichtigen Informationen gehabt. ich hatte mir mehr von der Liebesgeschichte erhofft, aber diese hat sich eigentlich überhaupt nicht entwickelt, was doch ziemlich schade war. Gegen Ende ist die Geschichte dann aber zum Glück besser geworden. Es wurde spannend, actionreich und es ist endlich mal etwas passiert. Ich habe jetzt auch nach dem Ende wieder die Hoffnung bekommen, dass der dritte Band wieder so gut wird wie der erste. Insgesamt ein wirklich enttäuschender Band, der sich extrem gezogen hat. Gegen Ende wurde die Geschichte aber glücklicherweise wieder spannend und lässt auf einen tollen dritten Band hoffen.

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  • Langatmig und gestelzt

    Gläsernes Schwert
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    08. July 2017 um 16:02

    Ich habe mich ganz lange davor gesträubt, diese Rezension zu fassen, weil es mir schwer fällt in Worte zu fassen, warum mir folgendes Buch nicht gut gefallen hat: Gläsernes Schwert von Victoria Aveyard. Hierbei handelt es sich um den zweiten Band einer Buchreihe. In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare. Als ich Gläsernes Schwert begonnen habe, war es schon fast ein Jahr her, dass ich den ersten Teil der Reihe gelesen hatte. Von daher startete ich in die Geschichte von Mare bereits mit sehr großen Startschwierigkeiten, da ich mich zwar an die grobe Handlung von Band 1 erinnern konnte, jegliche Details aber vergessen hatte. Im Laufe des Buches wurden meine Erinnerungen allerdings wieder etwas aufgefrischt. Positiv vermerken kann ich nämlich, dass die Autorin in diesem Buch das zuvor Geschehene immer mal wieder aufgreift und thematisiert. Trotzdem konnte ich meine Schwierigkeiten mit Gläsernes Schwert bis zum Schluss des Romans nicht überwinden. Selbst jetzt kann ich mir nur einigermaßen erklären, woran das liegt, denn Teil 1 hatte mir damals sehr gut gefallen! Grund Nummer 1 für meine Enttäuschung ist, dass dieses Buch unglaublich langatmig geschrieben ist. Es umfasst stolze 570 Seiten, aber meiner Meinung nach hätte man hierbei so einiges kürzen können. Das Lesen dieses Buches hat sich bei mir so sehr hingezogen, sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Während ich für dieses Buch bestimmt zwei Wochen zum Lesen gebraucht habe, hat die Autorin aus meiner Sicht mehrere hundert Seiten gebraucht, um die Geschichte erst einmal in Fahrt zu bringen. Der gesamte Roman bringt für mich nicht genug Spannung mit, obwohl die im Buch geschilderten Szenen durchaus großes Potenzial für eine mitreißende Geschichte bieten. Die Langatmigkeit führe ich für meinen Teil nicht auf einfallslose Ideen der Autorin zurück – im Gegenteil. Gläsernes Schwert bietet mit den neu auftauchenden, verschiedenen Silber-Fähigkeiten der Neublüter eine neue, sehr kreative Idee, die den Fluss der Geschichte eigentlich weiter vorantreiben sollte. Jedoch hat mich der Schreibstil dieses Buchs konstant daran gehindert, Spannung zu empfinden. Der Schreibstil von Victoria Aveyard hat mir in Gläsernes Schwert leider überhaupt nicht gefallen. Meiner Meinung nach wurden hier sehr stockend Wörter aneinandergereiht, die möglichst poetisch und dramatisch klingen sollen: „Wenn ich ein Schwert bin, bin ich ein Schwert aus Glas, denn ich fühle, wie ich langsam zerbreche.“ Alles in allem wirkt dieser dramatische Schreibstil voller eingebauter Vergleiche, Metaphern etc. auf mich nur noch gestelzt und nicht gekonnt. In einen leichten, lockeren Lesefluss bin ich bei dem zweiten Teil dieser Buchreihe nie geraten. Somit wäre auch geklärt, warum mir persönlich das Buch so langatmig und stockend erschienen ist wie kaum ein anderes. Um nicht nur negative Kritik an diesem Roman abzulassen: Zum Ende hin habe ich mich doch ein wenig in die Geschichte einlesen können. Dies ist der Grund, warum mich das Ende dann doch noch überzeugen konnte. Die Autorin schließt Teil 2 mit einem heftigen Cliffhanger, der Lust auf Mehr macht und mich vielleicht im Endeffekt davon überzeugen kann, mich an Teil 3 zu versuchen. Insgesamt haben mir die neuen Ideen von Gläsernes Schwert sehr gut gefallen, die Umsetzung jedoch nicht. Der gezwungene Schreibstil und die damit zusammenhängende Langatmigkeit des Romans haben für mich leider alles kaputt gemacht. Nach dem Cliffhanger zum Schluss hoffe ich, dass es mit Teil 3 dann wieder bergauf geht!

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  • Coole neue Fähigkeiten und ein Ende, das mit einem großen Knall kam...

    Gläsernes Schwert
    Niccitrallafitti

    Niccitrallafitti

    07. July 2017 um 23:56

    Ich weiß gar nicht, seit wann dieses Buch ungelesen in meinem Regal stand. Auf jeden Fall war es schon eine Ewigkeit her, dass ich den ersten Teil gelesen habe und musste mich somit zunächst wieder zurechtfinden, insbesondere bei den vielen Namen, die es so gab. Positiv war dabei, dass der zweite Band unmittelbar an das offene Ende des ersten angeschlossen hat. Das Setting in diesem Band war recht wechselhaft, trotzdem kam ich immer gut mit. Die Beschreibungen der Ortschaften waren nachvollziehbar und bildhaft, sodass ich die Blitzwerferin Mare, den Flammenprinzen Cal, den Springer Shade, den Fischerjungen Kilorn und Hauptmann Farley auf ihrer turbulenten Suche begleiten konnte. Wonach solltet ihr natürlich selbst herausfinden.Im Gegensatz zum ersten Teil gab es hier ein paar Aspekte, die mich gestört haben. Die Protagonistin Mare wirkte unfassbar Ich-bezogen und erwähnte ständig ihre Gabe, wie mächtig und stark sie doch als Blitzwerferin sei und wie mächtig und stark, und erwähnte ich schon, dass sie eine Blitzwerferin ist? Spaß bei Seite. Aber den Punkt fand ich leider sehr nervig und unangenehm, zahlreiche Monologe führten zum wiederholten Augenrollen bei mir. Die zweite Sache, die mich gestört hat war, dass es Personen gab die erwähnt wurden, interessante Fähigkeiten hatten.. und dann nie wieder aufgetaucht sind.Sehr positiv fand ich, dass immer mal wieder wichtige bisherige Geschehnisse erwähnt, und  somit nach und nach wieder ins Gedächtnis gerufen wurden. Die (gemeinsame) Entwicklung von Cal und Kilorn fand ich sehr interessant. Das Auftreten weiterer Neublüter ging mit zahlreichen neuen Fähigkeiten einher, die allesamt richtig cool waren. Meine Favoriten waren Adas außergewöhnlich ausgeprägte Intelligenz und Merkfähigkeit sowie Camerons besondere, sehr starke Gabe. Insgesamt war Cameron übrigens mein Lieblingscharakter in dem Buch, weil sie es schaffte, Mare in die Schranken zu weisen. Aber auch Cal führte ihr immer wieder die Realität und ihre verbissene Art vor Augen, worüber ich sehr froh war.Ein wichtiger Aspekt war meiner Meinung nach die Darstellung der drei Farben des Blutes und die damit einhergehende gesellschaftliche Trennung, ebenso der Kampf für Toleranz, was Kernthema des Buches war. Die Entwicklung der Geschichte war insbesondere zum Schluss hin rasant, sodass ich total mitfieberte. In den letzten Seiten beschlich mich dieses „Das kann doch niemals gut ausgehen jetzt“-Gefühl, das Ende kam dann im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Knall und ließ mich sprachlos und vor allem neugierig zurück.Gläsernes Schwert war für mich trotz Schwächen ein solider zweiter Band, der mich gut unterhalten hat. Die Spannung konnte die gesamte Zeit über gehalten werden. Das hochdramatische Ende, einzelne Charaktere und deren Fähigkeiten sowie die Grundthematik der Blutfarben und daraus entstehende gesellschaftliche Differenzen und Konsequenzen waren meine Highlights. Meinerseits ein Buchtipp.

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  • Etwas langatmig und eine heftige Charakteränderung von Mare

    Gläsernes Schwert
    Emmy29

    Emmy29

    04. July 2017 um 20:59

    Nachdem Mare und Cal Mavens Fängen entkommen sind, klammert sie sich an den Plan, so viele Neublüter wie möglich zu retten. Sie unterstützt die Garde, um Maven und seine Mutter zu stürzen. Doch auch er sucht sie ...Ich habe dieses Buch schon vor längerer Zeit angefangen, es jedoch dann wieder abgebrochen. Nun habe ich es wieder eine Chance gegeben.Ich kam wieder am Anfang nicht so richtig in das Buch rein. Im Hauptteil hat es mich jedoch dann doch etwas mit sich gerissen. Mare hat ich im zweite Teil jedoch sehr ins negative verändert. Dies kann man auch verstehen, da sie sehr viel erlebt hat. Trotzdem hat es mich eher in eine Leseflaute gezogen, als dass die Spannung mich dazu getrieben hat es weiter zu lesen. Ich musste mich schon praktisch dazu zwingen es weiter zu lesen.Das ganze hat einen etwas depressiven und düsteren Schreibstil, auf den man vorbereitet sein sollte. Es hat sich außerdem sehr gezogen. Klar gab es Abwechslung, aber es passierte so gut wie immer etwas ähnliches. Da mir der erste Band sehr gefallen hat, war ich schon echt enttäuscht. Das Cover vom dritten Band ist ja echt wunderschön und ich hoffe, dass Dieser etwas besser wird. Ich bin gespannt, wie die Autorin das Ende in Szene setzen wird und auch wie es zwischen Cal und Mare weiter geht. Fazit: Das Buch hat sich gezogen und auch Mare mochte ich nicht wirklich. Insgesamt hat es mich eher enttäuscht, als das es mich unterhalten hat. Trotzdem freue ich mich auf den dritten Band :)

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  • Spannung erst ab der Hälfte, dafür gelungenes überraschendes Ende

    Gläsernes Schwert
    xxIceKitten

    xxIceKitten

    01. July 2017 um 17:48

    Den ersten Teil dieser Buchreihe fand ich sehr aufregend und unterhaltsam geschrieben, und ich muss leider anmerken, dass in der ersten Hälfte von gläsernes Schwert es sehr langsam anrollt, und somit auch etwas langweilig ist. Ich musste mich etwas durchringen das Buch weiter zu lesen, aber ungefähr ab der Mitte wurde es dann spannender. Allerdings ist die Protagonistin sehr misstrauisch, lässt nahezu niemanden an sich heran und manchmal sehr rücksichtslos wie ich finde. Es war sehr aufwühlend das zu lesen, aber nach dem Ende der ersten Bandes kann ich auch verstehen, warum sie sich so benimmt. Aber Victoria Aveyard ist es auch wie im ersten Teil gelungen, ein wirklich überraschendes Ende zu schreiben, was einen sofort auf Teil 3 warten lässt. Im Großem und Ganzem ein gutes Buch, wenn man sich erstmal zur Spannung hindurchgekämpft hat.

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  • Gläsernes Schwert

    Gläsernes Schwert
    booklover4

    booklover4

    10. June 2017 um 16:05

    Meine Meinung! Kann Spoiler enthalten ! Wie ihr schon mitbekommen habt hatte ich so meine Probleme...gaanz klitzekleine. Ich habe das Buch aufgeschlagen, das erste Kapitel gelesen und es wieder weggelegt. Wow, dachte ich mir erstmal. Ich war auf jedenfall nicht auf diesen düsteren Schreibstil eingestellt. Ich hatte davor ja Silber gelesen mit dem quirligen, lustigen Schreibstil und auch Thema und musste mich jetzt erstmal damit abfinden, dass das in diesem Buch auf jedenfall NICHT der Fall sein wird. Nach kurzer Zeit habe ich dann wieder danach gegriffen, da ich etwas lesen wollte und dann gar keine andere Chance hatte...hmpf...Auch eine Rezension des Buches, die kam nachdem ich das erste Kapitel gelesen habe hat mich dazu gebracht es weiter zu lesen...anscheinend soll man sich an den Schreibstil gewöhnen (Jaja dachte ich mir nur). Aber so war es wirklich. Die Geschichte ging spannend weiter auch wenn es mich genervt hat, dass man echt niemandem trauen konnte, weil man von einer Falle in die nächste gerannt ist und dann war es im Nachhinein manchmal gar keine Falle sondern ein Trick und was weiß ich *verwirrt ohne Ende*. Ich habe aber schlussendlich in diese düstere, für Mare eigentlich fast hoffnungslose Geschichte reingefunden und das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen. Das Schlimmste fand ich eigentlich die Art wie Mare sich verhalten hat. Sie hat sich sooo sehr verändert, aber wer kann es ihr verübeln Mare. Von einer Diebin, zu Silber-Prinzessin und jetzt eine Rebellin auf der Flucht. Das hört sich schon nicht so gesund für den Menschenverstand an. Sie ist einfach innerlich kaputt gegangen, bei dem Verrat von Maven, dem sie und wahrscheinlich jeder Leser (ich habe ihn soo geliebt 😭) vertraut hat. Ich kann sie ja verstehen aber trotzdem ist es mal hart sich in so eine Person hineinversetzen zu müssen, weil es ja in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Normalerweise kann ich bei jeder Ich-Person wenigstens den Hintergrund der Handlungen verstehen aber mann Mare ist einfach so zerstört innerlich, dass ich sie eigentlich die ganze Zeit am Liebsten nur anschreien würde, was sie bitte macht!! Am Ende habe ich endlich das Gefühl gehabt, dass sie sich wieder aufrichtet dank Julian den ich ja auch so vermisst hatte. Und ich glaube sie wollte ja auch sie hat sich aufgerafft um nur kurz danach von Maven wieder gebrochen zu werden. Genau wie Mare hatte ich wirklich immer noch den Maven aus dem ersten Buch vor Augen und ich konnte ihn mir so brutal einfach immer noch nicht vorstellen, wer kann schon so gut schauspielern? Genauso ist das mit Cal. Also nicht, dass er böse wäre ich mag ihn sogar sehr aber er tut mir echt leid wegen Mare. Er liebt sie und das merkt man, bloß kann sie keine Gefühle in Worte fassen und das tut mir einfach nur sooo leid für ihn. Er muss jetzt sozusagen nochmal von null anfangen bloß, dass das so schwer für ihn sein wird, da er von den Meisten roten verachtet wird. Das Beste ist wie sich Cal und Kilorn verhalten ;D . Zuerst können sie sich nicht leiden, dann ist Mare mal vier Tage im Koma und sie verstehen sich. Wenn das nicht mal an einer bestimmten Person lag...Kilorn unterliegt leider auch Mare und irgendwie tun mir alle Leid, die versuchen an Mare heranzukommen sie wieder zur alten Mare zu machen oder jedenfalls, dass sie ihnen nicht so eine Angst einjagt. Und dann ist da noch ihre Familie. Gisa, Pa, Ma, Bree, Tramy und Shade. Shade war irgendwie einer der Einzigen der mir in Gegenwart von Mare nicht leidtat. Er hatte irgendetwas an sich, dass man ihn nur mögen konnte und Mare wusste, dass sie ihn nicht auch noch wegstoßen kann. Er war ihr Bruder und das war irgendwie nochmal etwas anderes. Umso schlimmer kam dann der Tod von ihm. Ich bin fast in Tränen ausgebrochen wirklich. Es war genau am Ende eines Kapitels und als ich es gelesen hatte, habe ich das Buch zugeklappt und es weggelegt um es dann  nach kurzer zeit nochmal und die Hand zu nehmen um mir sicher zu sein, dass es wirklich passiert ist. WIE KONNTE SIE DAS NUR TUN???? Shade war wirklich der Einzige bei dem sie sich irgendwie normal verhalten hat und ich konnte es einfach nicht glauben, dass die Autorin sie noch mehr zerbrechen ließ. ich hätte echt nicht gedacht, dass das noch ginge. Genauso tat mir dann Farley leid, die man echt lieb gewonnen hatte, genauso wie jeder andere Neublüten der eine Rolle gespielt hat und die ich jetzt nicht beschreiben werde (das ist schon echt Viel...). R.I.P. an alle die gestorben sind (Gareth,...)Fazit Kurzum ich war geschockt vom Ende! Das man ein Buch so enden lassen kann ist echt brutal...für den Leser :/ Man hat Charaktere verloren, die man nie zu verlieren gedacht hat, genauso aber neue, tolle Charaktere lieb gewonnen (Nanny ;) ). Lasst euch am Anfang nicht abschrecken. Ich glaube einfach man muss sich daran gewöhnen wie es geschrieben ist aber die Geschichte an sich ist toll! -Chiara

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  • Mäßiger Mittelteil

    Gläsernes Schwert
    MsChili

    MsChili

    06. June 2017 um 20:12

    „Gläsernes Schwert“ von Victoria Aveyard ist die Fortsetzung zu „Die rote Königin“. Mare und Cal haben es gerade so geschafft und wurden von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Sie sollen den Rebellen helfen gegen die Silbernen zu kämpfen, doch sie will die anderen Roten aufspüren, die genauso sind wie sie.   Den ersten Teil fand ich ganz gut und ich wollte wissen wie es mit Mare weiter geht. Dieser Teil setzt direkt an den ersten an, man sollte also nicht zu viel Zeit dazwischen verstreichen lassen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und lässt sich fließend lesen, jedenfalls anfangs. Mehr dazu später. Hier begleiten wir Mare und erfahren mehr über die besonderen Roten, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Doch Mare und ihre Art, die sich doch geändert hat, wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer und ich konnte viele Entscheidungen nicht verstehen, fand diese teilweise doch sehr grausam und egoistisch. Zudem wiederholen sich die Szenen, d. h. es läuft einfach häufiger nach dem gleichen Schema ab z. B. die Einbrüche. Und ab dem letzten Drittel hatte ich so meine Schwierigkeiten am Ball zu bleiben. Die Geschichte zieht sich und für mich war es irgendwann zu viel des Guten, so dass ich nach ein paar Seiten das Buch beiseitelegen musste, weil es mich einfach langweilte. Durch das Finale kommt es mir so vor, als ob unbedingt nochmal Spannung erzeugt werden soll, aber ich fand es nur noch grausam und erniedrigend.   Schwächer als der erste Teil. Bin gespannt, ob Teil 3 das wieder herum reißen kann.

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  • Eine unglaubliche Fortsetzung

    Gläsernes Schwert
    larasbuecherliebe

    larasbuecherliebe

    21. May 2017 um 19:25

    Allgemeine InfosTitel: Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2) Autor: Victoria Aveyard (übersetzt von Birgit Schmitz)Genre: Jugendbuch, FantasySprache: DeutschVerlag: Carlsen VerlagEinband: HardcoverPreis: 21,99€Seitenanzahl: 576Reihe: 2. Band der "Farben des Blutes" ReiheISBN: 978-3-551-58327-7      Über die Autorin   Victoria Aveyard studierte Drehbuchschreiben an der University of Southern California. Inzwischen arbeitet sie als freie Autorin und lebt abwechselnd in ihrem Heimatort in Massachusetts und in Los Angeles. Sie hat ein Faible für Geschichte, für Explosionen und für taffe Heldinnen – und schreibt am liebsten Bücher, in denen sie alles drei kombinieren kann. Außerdem liebt sie Roadtrips, Filmegucken in Endlosschleife und das große Rätselraten, wie es bei „A Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ weitergeht. Ihr Debüt „Die rote Königin“, Band 1 der Serie „Die Farben des Blutes“, ist ein New-York-Times- und Spiegel-Bestseller. Quelle: Carlsen Verlag Inhalt  In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare. --- Teil 2 der Serie "Die Farben des Blutes" – glasklar, facettenreich, aufregend und schnell   Quelle: Carlsen Verlag  Meine Meinung   Der erste Band "Die rote Königin" hat mir unglaublich gut gefallen, also musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der zweite Band "Gläsernes Schwert" schließt direkt an den ersten an, man ist sofort wieder im Geschehen drin, als hätte man gar nicht aufgehört zu lesen. Victoria Aveyard hat es geschafft, die gesamte Atmosphäre in diesem zweiten Band noch düsterer, spannender, aber auch wunderschöner zu gestalten. Und dabei ist alles durch und durch glaubhaft, an keiner Stelle gekünstelt. Es herrscht immer noch Krieg in der Welt von Mare, der Protagonistin, und sobald ist auch kein Ende in Sicht, denn dieser ist mittlerweile schlimmer denn je. In diesem Gefecht ist Mare mittendrin und muss sich immer wieder Gefahren, Geheimnissen und Intrigien stellen. Die Handlung ist unglaublich spannend, man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen - immer möchte man wissen, wie es weitergeht, was als nächstes passiert und hofft das Beste. Mare durchlebt eine wirklich unglaubliche Entwicklung, die in " Gläsernes Schwert" heranwächst, noch stärker und eigenständiger wird, es werden muss. Sie hat das Herz am rechten Fleck und man kann sie und ihre Handlungen zu jeder Zeit nachvollziehen. Wegen allem, was sie durchmachen muss, was alle in dieser Welt durchmachen müssen, wird sie nicht nur stärker, sie gewinnt auch an Härte, da sie immer wieder mit sich selbst oder der Situation zu kämpfen hat. Das Buch war aber nicht nur düster, es war auch schön, denn einige Charaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Besonders Cal, wie sollte es auch anders sein, hat es mir angetan! Aber auch Mares Freunde mag ich wirklich gern, generell sind die vorkommenden Charaktere alle toll, egal, ob sie nun gut oder böse sind. Sie sind alle wirklich authentisch und ihre Handlungen durchdacht. Mit dieser Fortsetzung schickt uns die Autorin auf eine unglaublich spannende Reise, die viel Abwechslung bietet und einen den Atem anhalten lässt. Es ist unklar, wem man wirklich trauen kann, es offenbaren sich immer wieder neue Dinge und Überraschungen gab es zur Genüge. Verrat wird hier groß geschrieben und man ist des öfteren wirklich geschockt. Also nichts für schwache Nerven ;)"Gläsernes Schwert" bietet wirklich viel Action, wodurch die Liebesgeschichte zwischen Cal und Mare leider etwas in den Hintergrund rückt. Dies hat mich beim Lesen selbst aber überhaupt nicht gestört, denn vor lauter Spannung habe ich sie gar nicht vermisst. Erst im Nachhinein wären so ein paar kleine Liebesszenen doch schön gewesen. Zusammenfassend war das Buch spannend, abwechslungsreich und emotional. Die Geschichte war unvorhersehbar und es gab so viele faszinierende Charaktere. Auch der Weltenbau hat mir einfach unglaublich gut gefallen, genau wie der Schreibstil der Autorin. Gerade zum Ende hin wurde es nochmal extra spannend, aber der Cliffhänger war wirklich gemein! Aber so freut man sich umso mehr auf den dritten Band, der schon bald im Carlsen Verlag erscheint. Dieser heißt "Goldener Käfig", hier mal der Link Die Farben des Blutes 3 .  Bewertung Diese Fortsetzung war genauso gut, wie der erste Band, wenn nicht sogar besser! Mit Spannung und Emotionen beladen wartet das Buch mit einer Fahrt auf der Gefühlsachterbahn auf. Es verdient somit 5 von 5 Sternen!PS: Falls euer Interesse nun geweckt ist: Hier gibt es eine Leseprobe und hier findet ihr den ersten Band, falls ihr ihn noch nicht gelesen habt.

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  • Selbstsabotage in vollendeter Form

    Gläsernes Schwert
    MissTalchen

    MissTalchen

    18. May 2017 um 21:47

    "Aber auch ich bin gestorben. Welche neue Person in der Tunnelbahn die Augen aufgeschlagen hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur, wer ich war und was ich verloren habe und dass dies alles eine Last ist, die mich fast erdrückt."Ich habe das Buch kurz nach dem 1. Teil zusammen mit der lieben Joana alias igbuchblueten gelesen und eins steht fest: Ohne sie hätte ich das nicht durchgestanden.Zur Story: In größter Not entkommen Cal und Mare der Knochenarena dank der Scharlachroten Garde und werden zum Stützpunkt gebracht. Doch was zunächst wie eine kleine Gruppe Rebellen anmutet, ist ein weit verzweigtes Netz einer beginnenden Revolution und Mare muss sich bald entscheiden, was ihr wichtiger ist: Das Sytem stürzen oder die Menschen retten, die so sind wie sie. Meine Meinung: Ich muss ja zugeben, dass Teil 1 mich noch richtig packen konnte und hätte die Autorin ihren Job besser gemacht, hätte das auch durchaus wieder der Fall sein können.Auch Teil 2 bleibt dabei, die Handlung aus Mares Ich-Perspektive zu schildern. Das hat mir zunächst gut gefallen, da sie eine bemerkenswerte Entwicklung zum Positiven durchmacht. Besonders gefallen haben mir die neuen Charaktere, die der Handlung mehr Facetten verleihen und andere Perspektiven eröffnen.Auch die Spannung und das Setting wurden gut eingesetzt. Man kam nie all zu lange zum Durchatmen, sondern es blieb interessant und spannend. Auch die Atmosphäre wurde von der Autorin gut aufgegriffen und transportiert.Aber was nütz all das, wenn man das World-Building so sträflich vernachlässigt, dass es einem ab der Hälfte beginnt, auf die Füße zu fallen!? Es war für mich nicht weiter verwunderlich, dass ab der Hälte der Geschichte nicht nur die Story anfängt zu bröckeln, sondern auch die Protagonistin vollkommen willkürlich zu handeln scheint. Alles scheint nur noch inszeniert, aufgesetzt und kaum durchdacht. Das fängt beim vollkommen überzogenen Liebeschaos an und hört bei der Frage nach der politischen Vergangenheit und Zukunft auf.Statt ihrer Idee eine politische Grundlage und Hintergrundinformationen zu geben, stützt sich Frau Aveyard auf alt bekannte Handlungsmuster und verwehrt damit ihrer eigenen Geschichte die Substanz und damit ihre Daseinsberechtigung.Ich vergebe daher 2,5 Sterne.Mein Fazit: Durch das nicht vorhandene World-Building sabotiert die Autorin nicht nur ihre Protagonistin, sondern auch ihre gesamte Geschichte.

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    • 2
  • Gläsernes Schwert

    Gläsernes Schwert
    ReaderButterfly

    ReaderButterfly

    17. May 2017 um 22:17

    Leider hab ich dieses Buch nach 150 seiten abgebrochen da ich nicht in die Geschichte rein kam und keine Verbindung zu den Charakteren gefunden habe

  • Ein Verrat jagt den nächsten

    Gläsernes Schwert
    CasusAngelus

    CasusAngelus

    01. May 2017 um 17:16

    Inhalt:Gerade noch so können Mare und der ehemalige silberne Prinz Cal mithilfe der Scharlachroten Garde aus dem Schloss fliehen. Doch als sie in deren Versteck angekommen sind, bekommt Mare ihre Zweifel, ob sie hier wirklich sicher sind. Wird sie es schaffen, die Garde von ihrem Plan zu überzeugen, die anderen Neublütigen zu finden und eine Armee mit ihnen aufzustellen? Die Zeit rennt, denn auch König Maven ist auf der Suche nach ihnen.Meine Meinung:"Gläsernes Schwert" ist der zweite Teil von Victoria Aveyards Fantasy-Reihe um "Die Farben des Blutes", in der die Gesellschaft in zwei Klassen aufgeteilt ist: Die Silber-Blütigen, die ihre eigenen, besonderen Fähigkeiten haben und die Oberschicht bilden, und die Roten, die ohne besondere Fähigkeiten in den Elendsvierteln leben und von den Silbernen unterdrückt werden.Der erste Teil "Die rote Königin" hatte mir schon gut gefallen, ist aber schon ein wenig länger her, so dass ich am Anfang vom zweiten Teil erstmal ziemlich verwirrt war. Der beginnt nämlich mittendrin in der Flucht aus dem Palast und lässt kaum Platz für Wiederholungen. Ich musste mir hier erstmal noch mal eine Zusammenfassung vom ersten Teil besorgen, um durchzusteigen. Spannend war es trotzdem von Anfang an, denn eigentlich hat man auch kaum Zeit, darüber nachzudenken, was zuvor geschehen ist.Erzählt wird die Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive von Mare, einer Roten mit der Fähigkeit einer Silbernen, auch Neublüterin genannt. Die Ich-Perspektive war hier wirklich sehr passend, denn so konnte man direkt in ihren Gedanken sein und mit ihr zusammen rätseln, wem man denn überhaupt trauen kann. Denn das ist wirklich eine der großen Fragen dieses zweiten Teils. Ein Verrat jagt den nächsten, so dass man eigentlich schon an jeder Ecke damit rechnet. Zwischendurch war ich fast schon soweit, das langsam langweilig zu finden, bis dann doch wieder genau das Gegenteil von dem geschehen ist, was ich erwartet hätte, so dass sich die Spannung fast durchgehend gehalten hat.Interessant fand ich auch die vielen neuen Fähigkeiten, die man in diesem Buch kennen lernt. Zwischendurch hat mich das (auf positive Art) ein wenig an X-Men erinnert. Junge und alte Menschen, die alle ihre eigene Spezialfähigkeit haben, welche sie erst noch beherrschen lernen müssen. Fliegen, Gestaltwandeln und Teleportieren sind nur einige davon.Fazit:"Gläsernes Schwert", Victoria Aveyards zweiter Teil der "Farben des Blutes"-Reihe, erzählt eine Geschichte voller Verrat, spannenden Fluchten und einzigartigen Fähigkeiten. Ich hätte mir ein paar mehr Rückblicke auf die Geschehnisse aus Teil eins gewünscht, hatte bei der rasanten Erzählung aber eigentlich kaum Zeit dies zu bemerken. Von mir gibt es 4,5 von 5 Muscheln.

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