Victoria Aveyard King's Cage

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Inhaltsangabe zu „King's Cage“ von Victoria Aveyard

In this breathless third installment to Victoria Aveyard’s bestselling Red Queen series, allegiances are tested on every side. And when the Lightning Girl's spark is gone, who will light the way for the rebellion? Mare Barrow is a prisoner, powerless without her lightning, tormented by her lethal mistakes. She lives at the mercy of a boy she once loved, a boy made of lies and betrayal. Now a king, Maven Calore continues weaving his dead mother's web in an attempt to maintain control over his country—and his prisoner. As Mare bears the weight of Silent Stone in the palace, her once-ragtag band of newbloods and Reds continue organizing, training, and expanding. They prepare for war, no longer able to linger in the shadows. And Cal, the exiled prince with his own claim on Mare's heart, will stop at nothing to bring her back. When blood turns on blood, and ability on ability, there may be no one left to put out the fire—leaving Norta as Mare knows it to burn all the way down.

<3

— lucamaisone

Viele viel besser als der zweite Band!

— littleowl

Besser als Teil 2

— vk_tairen

Gelungene Fortsetzung mit einem nervenaufreibenden Ende!

— tinkerbellx

Auch Band 3 konnte mich komplett überzeugen! Tolle Charakterentwicklung und wie immer spanend bis zum Schluss!

— Solvejg

Es ist immer noch nicht vorbei! Wann werden wir endlich von Mare befreit?

— Nicks

Der beste Teil bisher! Kann Teil 4 nicht abwarten.

— SueMDoublek

Mit Abstand bisher der beste Teil dieser Reihe, spannend, kurzatmig, wunderbar!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Extrem spannend und immer wieder überraschend - ich konnte nicht aufhören zu lesen. Für mich bisher der beste Teil dieser Reihe.

— kathi095
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  • King's Cage

    King's Cage

    littleowl

    29. September 2017 um 12:31

    Meine Meinung Nachdem „Glass Sword“ mich komplett enttäuscht hatte, war ich mir gar nicht sicher, ob ich diese Reihe überhaupt weiterverfolgen will. Nachdem viele Rezensenten geschworen haben, dass der dritte wieder viel besser als der zweite Band ist, habe ich mich dann aber doch dazu durchgerungen. Zum Glück, denn ich habe es nicht bereut, der Serie noch eine Chance gegeben zu haben. „King’s Cage“ setzt genau da ein, wo „Glass Sword“ aufgehört hat. Der Einstieg ist mir ein bisschen schwer gefallen, weil ich keine Ahnung mehr hatte, was im zweiten Teil passiert ist oder auch nur, wer mit Mare verwandt ist. Die anfänglichen Probleme haben sich dann aber nach ein paar Kapiteln gelegt. Die Handlung ist ziemlich genau in zwei Hälften geteilt, wobei die erste vielen Lesern nicht so zugesagt hat. Bei mir war es interessanterweise genau andersrum. Im ersten Abschnitt gibt es zwar nicht so viel Action, die Geschichte ist aber auf andere Art spannend. Ich meckere hier sowieso auf hohem Niveau, insgesamt fand ich die Handlung viel stringenter und fesselnder als in „Glass Sword“. Nach dem großen Einschnitt in der Mitte des Romans zieht sich die Story ein bisschen, mündet dann jedoch in ein atemberaubendes Finale. Nachdem ich die Reihe wie gesagt schon fast aufgegeben hatte, hat mir der Cliffhanger jetzt doch wieder Lust auf mehr gemacht. Sehr erfrischend finde ich, dass die Reihe keine Liebesgeschichte im klassischen Sinn erzählt. Es gibt zwar romantische Szenen, doch Mare sieht ihre Mitmenschen nun mal nicht (mehr) durch die rosarote Brille, und Cal ist da keine Ausnahme. Sie ist zu Recht kritisch, denn in dieser Welt werden romantische Gefühle schnell mal über Bord geworfen, um andere Ziele zu erreichen. Sowohl Mares Verhältnis zu Maven als auch zu Cal ist komplex und interessant. Besonders Mares Schlagabtäusche mit Maven sind absolut großartig geschrieben und waren mit das, was mir an diesem Roman am besten gefallen hat. Hier geht es mehr um psychologische Spannung, was eine schöne Abwechslung zur üblichen Hau-drauf-Action ist. Die Beziehung von Mare und Cal ist wesentlich weniger feindselig, aber auch da liegt einiges im Argen, was sowohl an ihrer als auch an seiner Persönlichkeit liegt. Mare war mir im zweiten Band zeitweise ganz fürchterlich unsympathisch, aber auch in der Hinsicht hat mich „King’s Cage“ positiv überrascht. Während der ersten Hälfte habe ich die Protagonistin richtig liebgewonnen, gegen Ende ging es dann leider schon wieder abwärts. Doch abgesehen von ein paar Entscheidungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, habe ich mich wesentlich besser mit Mare verstanden. Allgemein sind die Figuren wunderbar vielschichtig und gut ausgearbeitet. Victoria Aveyard hat eine Welt erschaffen, in der niemand eindeutig gut oder böse ist, sondern alle sich zu jeder Zeit in moralischen Grauzonen bewegen. Besonders spannend fand ich in diesem Band, dass wir einen besseren Einblick in Evangelines Persönlichkeit und Lebensumstände bekommen. Ich freue mich darauf, mehr über sie (und Elane) zu lesen. Fazit Für mich eine der größten Positiv-Überraschungen des Jahres. „King’s Cage“ ist nicht perfekt, aber auf jeden Fall um Welten besser, spannender und interessanter als „Glass Sword“.

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  • Großartig

    King's Cage

    vk_tairen

    31. July 2017 um 23:23

    In manchen Rezensionen zum zweiten Teil konnte man heraus lesen, dass er etwas ermüdend war. Zwar fand ich ihn gut, doch auch ich empfand ihn zwischenzeitlich als sehr ziehend. Band 3 ist anders - ganz anders! Mare ist bei Maven Calore. Sie hat ihr Leben für das ihrer Freunde getauscht und kein Kampf, keine Schlacht ist so furchtbar, so grausam, wie das, was sie nun durchleben muss. Ein langsamer, schmerzhafter Tod, der an ihr zehrt und Wunden in ihren Geist reißt. Gleichzeitig erfährt man Dinge über den kleinen, verrückten König, die einen staunend zurück lassen und Sympathie für ein Monster erwecken, das man nur verurteilen will. Doch was die Autorin bisher stets wunderbar schaffte, schafft sie auch jetzt: Die Welt ist nicht schwarz-weiß, oder in diesem Fall silber-rot, sondern viel mehr und viel komplexer, als es den einen Bösen und die eine Gute geben kann. Das macht die Figuren dieser Reihe so lebendig und echt.  Neben Maven und seinem Bruder spielen viele weitere Parteien eine Rolle. Die ominöse Spitze der Rebellen zeigt sich endlich. Die Welt wird noch etwas größer und neue Länder werden bereist. Dazu kommen Ränkespiele, die nicht nur ein Land oder einen Palast umfassen, sondern alles.  Neue Könige, frische Kronen, die durch Blut erobert wurden. Intrigen, Allianzen - Feinde und Freunde, die die Rollen tauschen. Alles dabei, so kann einem nicht langweilig werden. Was mir besonders gut gefallen hat: Nicht nur aus Mares Sicht wird erzählt, sondern einige Kapitel lang auch aus Camerons und, mein Highlight, auch aus Evangelines. Das bringt neue Perspektiven in diese doch sehr komplexe Story.  Jetzt heißt es, auf Band 4 warten! 

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  • Spannende Fortsetzung

    King's Cage

    tinkerbellx

    06. July 2017 um 09:30

    Nachdem ich von "Glass Sword" so enttäuscht wurde, bin ich ohne große Erwartungen an King´s Cage herangegangen. Und wurde Gott sei Dank eines besseren belehrt! "King´s Cage" hat endlich wieder die Spannung und Abwechslung, die ich im zweiten Teil verzweifelt gesucht habe. Mare macht eine super Charakterentwicklung durch, sodass sie mir zum Ende hin wieder absolut sympathisch war und ich ihre Handlungen und Gefühle erneut auch nachvollziehen konnte. Lediglich stellenweise ließ das Buch an Spannung nach, was mich aber nicht weiter störte, da der nächste Plot Twist nicht allzu lang auf sich warten ließ. Die Liebesgeschichte zwischen Mare und Cal entwickelt sich insbesondere in der zweiten Hälfte endlich weiter und war definitiv eines meiner persönlichen Highlights. Die größte Überraschung bot allerdings Evangeline, aus deren Perspektive ebenfalls einige Kapitel geschrieben sind. Genauso spannend war es aus Camerons Sicht zu lesen. Hier hätte ich mir vielleicht gewünscht auch mal ein paar Kapitel aus Sicht von Cal zu lesen, obwohl man durch die anderen Charaktere auch einen ganz guten Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt bekommt. Schlussendlich hat mich der Epilog vollkommen entgeistert zurückgelassen und in der Hoffnung, dass der nächste Band möglichst bald erscheinen wird.Alles in allem eine tolle Fortsetzung, die endlich wieder Fahrt aufgenommen hat und einen fassungslos zurücklässt.Klare Leseempfehlung!

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    • 3
  • Rise Red as the Dawn

    King's Cage

    Solvejg

    24. June 2017 um 22:27

    Es handelt sich hierbei um die Rezension zum 3. Teil einer Reihe! Inhalt:Nachdem Mare von Maven gefangen genommen wurde, findet sich sich im Palast wieder. Aber nicht wie zuvor als angebliche Prinzessin, sondern als Gefangene des Königs. An seiner Seite scheint es keinen Ausweg aus ihrer Gefangenschaft zu geben. Nun muss sie auf Cal und die scharlachroten Garde vertrauen, denn die versuchen alles, um Mare zu befreien. Schließlich gilt es eine Rebellion zu gewinnen. Und die fällt und steht mit ihr. Rezension:Diese Rezension wird etwas knapper ausfallen als meine bisherigen Rezensionen, denn ich denke zum Schreibstil muss ich nicht mehr viel sagen. Er ist noch immer so gut wie in den ersten beiden Büchern! Ich wurde wie immer in die Welt Nortas gerissen und habe all die Emotionen in diesem Buch am eigenen Leib spüren dürfen. Ich habe mit Mare gelitten, mit der roten Garde gehofft und gebangt, Maven gehasst und geliebt und mit Cal alles daran gesetzt, Mare zu befreien. Ich finde Victoria Aveyard kann einen einfach unglaublich gut an die Geschichte fesseln, sodass man auf einmal stundenlang liest und die Zeit vergisst. Ich bin ein riesen Fan dieser Reihe, muss aber auch sagen, dass auf Grund der Handlung es im ersten Teil des Buches doch ein paar Längen gibt. Aber mich persönlich hat es wenig gestört. Ich fand es gut, dass es zwar immer wieder actionreiche Momente gab aber dir eben nur von kurzer Dauer waren. Das hat die ganze Situation einfach realistischer gemacht und man konnte sich in Mares Zustand besser einfühlen. Aber auch all diejenigen, die auf Kämpfe und Action stehen, werden dies bekommen! Und ich kann euch garantieren, dass das Ende genau so fies und gemein ist, wie schon bei den Vorgängern. Ich war fassungslos und möchte unbedingt sofort Band 4 lesen! Sofort! „I am the lightning girl. I am a storm.“Im übrigen wird der 3. Teil nicht nur aus Mares Sicht geschrieben. Sondern auch aus Cameron und Evangeline. Mir hat dieser Aspekt richtig gut gefallen! Man konnte so gleichzeitig die Geschehnisse rund um die Garde, Cal und all die anderen lieb gewonnen Charaktere verfolgen, aber auch Evangeline lernt man aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Und da warten so ein paar Überraschungen auf euch!Mare macht in dem 3. Band wirklich einen Wandel durch. Oft wirkte sie im 2. schroff und stur, doch im 3. Band lernt sie aus ihren Fehlern und kann sich selbst besser reflektieren. Sie beginnt aus den Erfahrungen zu lernen. Ich finde das sich ihr Charakter hier ganz klar positiv entwickelt hat! Cal mag ich ja sowieso, trotz seiner Macken. Er ist bei der Garde verblieben und obwohl es keine Abschnitte aus seiner Sicht gibt, werden seine Gefühle und seine Gedanken gut vermittelt. Hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Mare, der Verantwortung die er bei Eintritt in die Garde eingegangen ist und der eigenen Identität als silberner Kronprinz, muss er einige Entscheidungen treffen. Fazit:Mich konnte „King's Cage“ absolut begeistern. Es gab ein paar Längen, die mich aber nicht all zu sehr gestört haben und im Grunde genommen gut in die Handlung passen. Die Charakterentwicklung fand ich richtig gut gelungen und auch die Möglichkeit durch die verschiedenen Sichten die anderen Charaktere kennen zu lernen, hat mir gut gefallen. Ich bin gespannt auf Band 4!

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  • Let It Be

    King's Cage

    Nicks

    07. March 2017 um 17:42

    „Choose me, Mare“Applause, applause for the 3rd and final installment of the Mare show. It´s hard enough to overlook the empty abyss of the first half of the book. It´s quite a challenge to be fine with yet another detailed description of basically nothing, meaning training sessions and pointless conversations that are simply there to fill up pages. But it´s nearly impossible to stomach the epilogue. Imagine that, faced with all of the disappointment the book brought. To work with an ending that is supposed to bath Mare in the light of a strong woman, of a glorious martyr. I couldn´t care less about her and her false righteousness and self centered egoism. I don´t care whether she´s happy or heartbroken or numb or dead inside. I do care about Cal, though. What exactly did he do to become the great lier in the end? How could Aveyard turn him into a betrayer, paint him a villain, one far worse than Maven? Poor Maven was changed irrevocably by Mommy Dearest. Nothing ever was his fault. How dare she let him be left alone, challenged by a new world´s order, all on his own in the midst of the one thing he never wanted? Cal didn´t deserve that. Not even Evangeline deserved what came for her and my heart broke for her as much as for Cal. How can a writer justify such a turn of events, such a downgrading of a book´s major player? The only beneficiary was Mare, once again, who simply turned her back on everyone because she thinks herself above Silvers and Reds. She´s the only one who really understands, the only one who suffered, the only one who really felt the wrongs of the world she lives in. There´s hardly anybody who could possibly understand her feelings and her motivations. Therefore she has every right to drown out reason, to look beyond others wishes and to hurt and break her companions with every word she says. She´s Mare. She survived the worst. She was pampered by not only one, but two princes and she did NOT get killed for her acts while regular rebellions were slaughtered like cattle. She´s the lightning girl and the world revolves around her. Queen of Egoists and the single person allowed to twist knives in already deadly wounds. The best part was Evangeline´s PoV for sure. My heart still weeps for her and Cal. Can´t get over the absolute egoism of a self declared heroine who brought nothing but misfortune and calamity. Never before did I wish all the bad luck of the world on a fictional character that much. But with Mare it seems I´m able to make an exception. I expected nothing and got less, quite an achievement on its own. And Mare I dislike with a fervor.

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  • Spannend, packend, überraschend - für mich bisher der beste "Red Queen"-Teil

    King's Cage

    kathi095

    19. February 2017 um 17:41

    Anfang Februar ging eine meiner liebsten YA-Reihen in die nächste Runde – mit „King’s Cage“ erschien der dritte Teil der „Red Queen“ Serie von Victoria Aveyard. Fazit: ich bin begeistert. Falls ihr euch an die ersten beiden Bücher nicht mehr so gut erinnern könnt, oder überlegt, mit „Rote Königin“ anzufangen – ich hab die ersten beiden Teile schon mal rezensiert. Hier gehts zur Rezi von „Die rote Königin“ und hier zu der von „Gläsernes Schwert“. Nur durch einen Handel mit Maven konnte Mare Barrow am Ende von „Gläsernes Schwert“ ihre Freunde vor dem sicheren Tod bewahren. Der Preis: sie selbst. Komplett der Willkür des neuen Königs ausgeliefert, wird sie im Palast von Archeon festgehalten wie in einem goldenen Käfig. Ihr Gefängnis aus Stillem Stein blockiert Mares Fähgikeiten. Ihre einzige Chance: lange genug durchhalten, bis sich die Chance zur Flucht ergibt. Währenddessen läuft außerhalb von Mares Gefängnis alles auf einen Krieg zu – Rote gegen Silberne, Maven gegen die Scharlachrote Garde, Blut gegen Blut. Und allen voran ein verstoßener Prinz, dessen oberstes Ziel eines ist: Mare aus Mavens Fängen zu befreien. Gleich vorweg kann man für Band 3 der „Red Queen“-Serie also schon mal eines sagen: es gibt reichlich Zündstoff. Und von dem wird auch Gebrauch gemacht. Aber beginnen wir von vorne. „King’s Cage“ setzt  dort fort, wo „Glass Sword“ aufgehört hat –  mit Mare und  unfreiwilliges „Schoßhündchen“ von Maven, inklusive diamantenem Halsband. Mare ist weiterhin die Haupterzählerin der Geschichte, im Unterschied zu den ersten beiden Teilen ist sie diesmal aber nicht die einzige. Sie übernimmt zwar den Löwenanteil, ihre Erzählung wird aber immer wieder von Kapiteln aus anderen Erzählperspektiven unterbrochen. Davon bin ich normalerweise kein Fan, aber bei „King’s Cage“ ist das echt überragend gut gelöst. Durch die weiteren Erzählperspektiven wird nämlich die „Hauptgeschichte“ rund um Mares Gefangenschaft  um zwei weitere Handlungsstränge erweitert. So bekommt man mit, was sich außerhalb des Palastes und bei der Scharlachroten Garde tut und kann ein bisschen über Mares Tellerrand hinausblicken. Nach zwei Büchern, die ausschließlich aus Mares Blickwinkel erzählt würden, tut es mal ganz gut, diese „Scheuklappen“ abzulegen und auch mal anderen Charakteren zuzuhören. Und natürlich macht es die Geschichte auch komplexer und unglaublich spannend. Willkommen am Königshof von Norta Ein weiterer großer Vorteil dieser neuen Erzählperspektiven: Man bekommt viel mehr Hintergrundinfos als in den ersten beiden Teilen, speziell was das Leben der Silbernen betrifft.  Die Strukturen und die Hackordnung am Hof in Archeon wurden bisher immer nur angedeutet – jetzt ist man plötzlich mittendrin. Man erfährt aus erster Hand, wie es im Whitefire-Palast zugeht, wie die Bündnisse und Allianzen am Hof sind und vor allem wie unerwartet instabil diese Bündnisse sind. In Band 3 der „Red Queen“-Reihe haben sich die Schwerpunkte generell ein bisschen verändert. Mare ist zwar immer noch im Mittelpunkt des Geschehens, aber die Leute, mit denen sie sich umgibt, sind diesmal ganz andere. Besonders, was die beiden Calore-Brüder angeht. Im zweiten Teil war ja Cal dauernd an Mares Seite  und Maven nur die bedrohliche Randfigur – diesmal ist der Spiel umgedreht und Maven ist der präsentere Calore-Bruder, während Cal komplett außerhalb von Mares Reichweite scheint. Für Fans von Marecal, mich eingeschlossen, klingt das jetzt nicht so prickelnd – für die Geschichte ist diese Veränderung aber ein großer Bonus. So bekommen wir nämlich einen tiefen Einblick in Mavens Charakter und erkennt, wie gespalten seine Persönlichkeit eigentlich ist. Einerseits ist da der grausame Herrscher von Norta, der die Scharlachrote Garde besiegen will. Andererseits ist er aber immer noch ein 17-jähriger Teenie, der komplett auf sich allein gestellt ein Land vor dem Bürgerkrieg und eine Dynastie vor dem Fall bewahren soll. In diesen Büchern war noch nie ein Charakter ausschließlich gut oder ausschließlich böse. Das gilt auch für Maven Calore. Alte Bekannte, neue Verbündete Was die restlichen Charaktere betrifft: Auch sie wanderen auf dem schmalen Grad zwischen Gut und Böse, und diesmal werden  munter die Seiten gewechselt. Die Charaktere entwickeln sich stetig weiter und man lernt so manche Figur  von einer Seite kennen, die man überhaupt nicht von ihnen erwartet hätte. Jeder kann jeden verraten. Auch in Buch Nummer 3 bleibt dieser Grundsatz aufrecht. In „King’s Cage“  er aber nicht  immer nur  negativ belastet. Vielmehr tragen diese Verrate dazu bei, dass sich die Verhältnisse laufend ändern und man nie weiß, was als nächstes passiert. „King’s Cage“ ist für mich definitiv der spannendste Teil der „Red Queen“-Reihe, die vielen unvorhersehbaren  Plottwissts sind einer der größten Pluspunkte dieses Buchs. Und auch die Action kommt im Buch nicht zu kurz, stellenweise konnte ich das Buch während der Kampfszenen überhaupt nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war. So sehr ich die ersten beiden Bücher liebe, eines hat mir immer gefehlt: entspannte Momente. Durch all das Drama gab es in den ersten beiden Bücher für die Charaktere kaum die Chance, mal ein bisschen durchzuschnaufen. In Band 3 dürfen sie das nachholen. Es gibt ein paar tolle Szenen mit Mare und ihrer Familie, bei denen ich stellenweise echt schmunzeln musste – wie die Barrow-Geschwister miteinander umgehen, ist manchmal echt zu komisch. Das hat die Geschichte ein bisschen aufgelockert und war ein schöner Unterschied zu all dem Drama. Mein Highlight in dieser Hinsicht waren aber – natürlich – die Momente, die Mare und Cal nur für sich hatten. Die waren stellenweise einfach zu süß und für mich und alle Marecal-Shipper einfach nur schön. Fazit: Der Aufbau fürs Grande Finale „King’s Cage“ bringt  alles mit, was man aus „Red Queen“ und „Glass Sword“ gewohnt ist: spannende Wendungen, viele Überraschungen, große Schlachten und starke Charakterentwicklungen. Gleichzeitig ist es aber auch der vorletzte Band der Reihe, und das merkt man auch. Jedes einzelne Kapitel scheint im Hintergrund auf das große Finale in Band 4 aufzubauen. Man merkt einfach, dass die Geschichte ihrem Ende zugeht und die unvermeidbare Konfrontantion zwischen Mare, Cal und Maven immer näher rückt. Victoria Aveyard stellt ganz klar die Weichen für diesen letzten großen Kampf und die Gewissheit, dass alles dem Ende zugeht, bringt nochmal eine Extraportion Spannung in die Geschichte. Trotz allem Aufbau für das große Finale hat Victoria Aveyard aber nie auf das vergessen, was diese Reihe ausmacht: die Action, die tollen Charaktere und nicht zuletzt auch die komplizierte Liebesgeschichte zwischen Cal und Mare. Kombiniert mit den spannenden neuen Wendungen und den vielen Überraschungen macht das „King’s Cage“ für mich zum – bisher –  besten Band der ganzen Serie. Volle Punktzahl.

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